DE356477C - Haengeschloss - Google Patents
HaengeschlossInfo
- Publication number
- DE356477C DE356477C DEK69533D DEK0069533D DE356477C DE 356477 C DE356477 C DE 356477C DE K69533 D DEK69533 D DE K69533D DE K0069533 D DEK0069533 D DE K0069533D DE 356477 C DE356477 C DE 356477C
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- DE
- Germany
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- bolt
- nut
- bracket
- closed position
- padlock
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 206010011416 Croup infectious Diseases 0.000 description 1
- 208000010300 Genu Varum Diseases 0.000 description 1
- 208000001848 dysentery Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/22—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
- E05B67/24—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement with built- in cylinder locks
Landscapes
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JULI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
~ M 356477 KLASSE 68 a GRUPPE 100
(K69533lll\68a)
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Hängeschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1919 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Hängeschlösser mit einem Riegel, der beim Zudrücken des
Bügels ausweichen und selbsttätig in die Schließstellung, in der er den Bügel festhält, einspringen
kann. Die Erfindung bezweckt, "bei Schlössern dieser Art eine Anordnung zu treffen, die große
Sicherheit gegen unbefugtes öffnen bietet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt des Schlosses in der Schließstellung und
Abb. 2 in der Offenstellung, bei zurückgeschobenem Riegel;
Abb. 3 und 4 sind der Abb. 1 im wesentlichen
entsprechende Darstellungen bei anderer Stellung einzelner Teile.
A bezeichnet das Gehäuse, B den Bügel, C den Riegel und D die Nuß des Hängeschlosses,
die in einer am Gehäuse A befestigten Lagerhülse E drehbar gelagert ist. Der Bügel B ist
gegenüber dem Gehäuse A verschiebbar und mit seinem einen Schenkel δ1 in einem im Gehäuse
sitzenden Ringe F geführt. Der Schsnkel b1 steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder
G, die sich mit ihrem einen Ende gegen den Boden a1 des Gehäuses A und mit ihrem
anderen Ende gegen einen am Schenkel b1 befestigten
Stift H stützt. Dieser Stift ist gleichzeitig dazu bestimmt, die Auswärtsbewegung
(Öffnungsbewegung) des Bügels B zu begrenzen, indem er an den Ring F anstößt. Der andere
Schenkel b2 des Bügels besitzt eine Rast b3,
in die der Riegel C mit einer Nase c1 einzugreifen vermag. Der Risgel C ist in dem Gehäuse
A verschiebbar und schwingbar angeordnet ; zu diesem Zwecke umfaßt er mit einem
Schlitze c2 einen am Gehäuse A befestigten Stift K. Auf den Riegsl C wirkt eine am Gehäuse
A mittels eines Stiftes L befestigte Feder M ein, die sich mit ihrem einen Ende gegen
das der Nase c1 abgekehrte Ende des Riegels
und mit ihrem anderen Ende gegen die untere Längsseite des Riegels stützt und diesen stets in die Schließstellung z,u bringen
sucht. Mit dem Riegel C steht die Nuß D durch einen mit ihr verschraubten Arm JV in Verbindung,
der durch einen Ausschnitt e1 (Abb. 1
und 2) der Lagerhülse E hindurchragt und in eine Ausnehmung c3 des Riegels C eingreift.
Die mittels eines Schlüssels verdrehbare Nuß D wird in der Schließstellung durch eine
Zuhaltung gesichert, die nach Art der bekannten Zuhaltung des Yale-Schlosses wirkt. Die Nuß D
und die Lagerhülse E besitzen zu diesem Zwecke je einen radialen Längsschlitz (Abb. 1 und 2).
Der innere Teil d1 des Längsschlitzes der Nuß
dient zur Führung eines Schlüssels Q (Abb. 2), während der äußere Teil d2 des Schlitzes der Nuß
und der Schlitz e2 der Lagerhülse E einen zweiteiligen Zuhaltungsstift O aufnehmen. Der
Zuhaltungsstift O steht unter der Wirkung einer an der Lagerhülse E befestigten Feder P,
die in einem Ausschnitte es der Hülse angeordnet
ist.
Ist der Schlüssel Q in den Schlitz der Nuß eingeführt (Abb. 2), so wird der Zuhaltungsstift O
in einer Lage gehalten, bei der seine Teilungsfuge in die Mantelfläche der Nuß fällt. Die Nuß
kann alsdann mit dem Schlüssel im Sinne des*60 Pfeiles χ (Abb. 1) gedreht werden. Dabei wird
der Riegel C durch Vermittelung des Armes JV entgegen der Wirkung der Feder M in die in
Abb. 2 dargestellte Stellung zurückgeschoben, j in welcher die Riegelnase c1 aus der Rast b3 des
J Bügels B herausgetreten ist, so daß dieser unter der Wirkung der Feder G aufspringen kann.
Gibt man den Schlüssel frei, so bewegt die Feder M den Riegel C und die Nuß D in die
Stellung nach Abb. 1 zurück, bei welcher der Zuhaltungsstift O, nachdem der Schlüssel herausgezogen
ist, seine Sperrstellung einnimmt. Die Nuß D und der mit ihr starr verbundene
Arm JV sind dann an einer Drehung gehindert.
Will man das Schloß schließen, so drückt man den Bügel B nieder. Dabei trifft die Stirn-,
fläche des Bügelschenkels δ2 gegen die Nase c1
! des Riegels C (Abb. 3), wodurch dieser gezwungen
wird, eine Schwingbewegung um die j Achse des Stiftes K auszuführen. Schließlich
erreicht der Riegel eine Lage (Abb. 4), in der er von der Stirnfläche des Bügels abgleitet und
unter der Wirkung der Feder M in die Rast b3 des Bügels einspringt. Läßt man nun den Bügel
los, so gelangen die Teile in die aus Abb. 1 ersichtliche Schließstellung. Da sich hierbei der
an einer Drehung gehinderte Arm JV gegen die Wandung der Ausnehmung c3 des Riegels
legt, so kann sich der Riegel C auch bei einem gegen das Schloß geführten Schlage nicht verschieben.
Das Schloß ist somit gegen unbefugtes Öffnen tunlichst gesichert.
Claims (3)
1. Hängeschloß mit einem Riegel, der beim Zudrücken des Bügels ausweichen und
selbsttätig in die Schließstellung einspringen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (C) in der Schließstellung durch ein Gesperre (c3 Λ7) gesichert ist.
2. Hängeschloß nach Anspruch 1, bei dem die mittels des Schlüssels drehbare Nuß
in der Schließstellung durch eine Zuhaltung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrung des Riegels (C) durch einen die Öffnungsbewegung der Nuß (D) auf den
Riegel übertragenden Arm (JV) erfolgt.
3. Hängeschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (C)
verschiebbar und schwingbar gelagert ist. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlm. geuruCkt In der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK69533D DE356477C (de) | 1919-07-17 | 1919-07-17 | Haengeschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK69533D DE356477C (de) | 1919-07-17 | 1919-07-17 | Haengeschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356477C true DE356477C (de) | 1922-07-22 |
Family
ID=7232086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK69533D Expired DE356477C (de) | 1919-07-17 | 1919-07-17 | Haengeschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356477C (de) |
-
1919
- 1919-07-17 DE DEK69533D patent/DE356477C/de not_active Expired
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