AT8768U1 - Mobiltrockner - Google Patents
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Beschleunigen des Trocknens von Gebäuden umfasst eine mobile, zentrale Entfeuchtungseinheit (1), die im Außenbereich von Gebäuden (2) aufgestellt wird, mit wenigstens einem Trockenluftverteiler (4). An diesen Trockenluftverteiler (4) sind wenigstens zwei Lufttrockner (5) und wenigstens zwei Luftschläuche (6) für getrocknete Luft anschließbar. Ausgehend vom Trockenluftverteiler (4) wird die getrocknete Luft über die Luftschläuche (6) entweder direkt in das Gebäude (2) eingeflutet oder über Luftsammeieinheiten (8) zuerst gebündelt und anschließend geschoßweise über einen Sammelstrang (10) mit wenigstens einer Luftverteilereinheit (11) verteilt.
Description
2 AT 008 768 U1
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschleunigen des Trocknens von Gebäuden, vorzugsweise im Umluftsystem, mit einer mobilen, zentralen Entfeuchtungseinheit im Außenbereich des Gebäudes, wenigstens einem Luftschlauch, der von der Entfeuchtungseinheit in das Gebäude führt, gegebenenfalls wenigstens einem Luftschlauch, der vom Gebäude zur Ent-5 feuchtungseinheit zurück führt und wenigstens einem Lufttrockner in der Entfeuchtungseinheit.
Es sind Entfeuchtungsgeräte zum Trocknen von Gebäuden bekannt, die gegebenenfalls mit Ventilatoren in den zu trocknenden Räumen aufgestellt werden müssen. Probleme bereiten neben dem aufwändigen Aufstellen auch die Strom-Anschlussmöglichkeiten für die Entfeuch-io tungsgeräte auf Baustellen. Es muss eine Vielzahl von Baustromkabeln und Subverteilern in den Gebäuden verlegt werden, da in Rohbauten innenliegende Elektroinstallationen nur in Einzelfällen vorhanden sind. Durch diese Vielzahl an Kabeln ist zum einen eine nicht unbeträchtliche Unfallgefahr gegeben. Zum anderen werden die Entfeuchtungsgeräte oft ausgesteckt, wenn ein anderes Elektrogerät in Betrieb gesetzt werden soll. Danach unterbleibt in 15 vielen Fällen ein neuerliches Anstecken der Entfeuchtungsgeräte, wodurch deren Leistung für den Trocknungsvorgang nicht mehr zur Verfügung steht.
Das anfallende Kondensat der einzelnen Entfeuchtungsgeräte muss entweder in einem Behälter gesammelt und täglich arbeitsintensiv entleert werden oder wird, wenn möglich, über ein 20 Wasserableitsystem in einen Kanal geleitet. Der Kanal muss dafür unter dem Niveau des Wasserablaufes des Entfeuchtungsgerätes liegen. Der Wasserschlauch darf nicht geknickt und die Entfeuchtungsgeräte sollten nicht umgestellt werden, da sonst der Wasserschlauch aus dem Kanalanschluss gezogen und der Estrich extrem durchfeuchtet werden könnte. 25 Aus der EP 0 490 073 A1 ist eine Vorrichtung zum Entfeuchten von unter einer Deckschicht liegenden Dämmschichten oder Hohlräumen bekannt, die in einem transportablen Gestell oder Gehäuse im Außenbereich des Gebäudes aufgestellt wird. Diese Vorrichtung weist wenigstens zwei Druckförderer zum Einleiten von trockener Luft, zwei Saugförderer zum Absaugen von feuchter Luft und zwei Lufttrockner auf. Sowohl an der Druck- als auch an der Ansaugseite der 30 Vorrichtung ist jeweils nur ein Anschluß für einen Luftschlauch angeordnet. Nachteilig für das Trocknen eines ganzen Gebäudes ist daher, dass insgesamt nur zwei Luftschläuche angeschlossen werden können, die zusammen nur einen Raum entfeuchten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile zu überwinden und 35 eine Entfeuchtungseinheit im Außenbereich des Gebäudes zur Verfügung zu stellen, mit der mehrere oder alle Räume des Gebäudes gleichzeitig entfeuchtet werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung ^um Beschleunigen des Trocknens von Gebäuden, welche die Merkmale des Anspruches 1 aufweist. 40
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Vorrichtung weist wenigstens einen Trockenluftverteiler auf, an dem wenigstens zwei Luft-45 trockner und wenigstens zwei Luftschläuche für getrocknete Luft anschließbar sind. Der Vorteil gegenüber dem Stand der Technik liegt darin, dass beliebig viele Lufttrockner mit beliebig vielen Luftschläuchen für getrocknete Luft am Trockenluftverteiler zusammengeschlossen werden können. Das heißt, man ist sehr flexibel, was die Anzhal der angeschlossenen bzw. in Betrieb befindlichen Lufttrockner und die Anzahl der angeschlossenen Luftschläuche betrifft. Durch die so Möglichkeit, mehrere Lufttrockner anzuschließen, ist auch bei einem Ausfall eines Gerätes eine Trocknung des Gebäudes durch den einen einen oder mehrere angeschlossenen Luftschläuche gewährleistet.
Vorteile der erfindungsgemäßen Entfeuchtungseinheit liegen weiters darin, dass beim gleichzei-55 tigen Trocknen mehrerer oder aller Räume eines Gebäudes keine Entfeuchtungsgeräte in den 3 AT 008 768 U1 einzelnen Räumen aufgestellt werden müssen und somit das Kondensats außerhalb des Gebäudes anfällt. Damit entfällt das mühsame Einbringen der schweren Einzeltrocknungsgeräte in das Gebäude. Ein geschlossenes Umluftsystem ermöglicht zudem eine wesentlich effizientere Trocknung, als wennvon außen Luft angesaugt werden müsste. 5
Die getrocknete Luft kann über wenigstens einen am Trockenluftverteiler angeschlossenen Luftschlauch direkt in das Gebäude eingeleitet werden oder über Luftschläuche von wenigstens zwei Trockenluftverteilern vorerst in eine Luftsammeleinheit, in der ein Druckförderer angeordnet sein kann, münden. Von dieser Luftsammeleinheit führt ein Sammelstrang weiter. Die Ver-io teilung der getrockneten Luft in das Gebäude erfolgt dabei über wenigstens eine Luftverteilereinheit im Sammelstrang, von der aus die Luftschläuche in das Gebäude weiterführen.
Die eingeflutete, getrocknete Luft reichert sich im Gebäude mit der vorhandenen Feuchtigkeit an und wird von den einzelnen Räumen bis in das oberste Geschoß geleitet. Die mit Feuchtig-15 keit angereicherte Luft wird dann über einen oder mehrere Luftschläuche im obersten Geschoß oder in mehreren Obergeschoßen abgesaugt und zur Entfeuchtungseinheit rückgeführt. Das anfallende Kondensat wird abgeleitet.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich 20 aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen, schematischen Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Trockenluftverteiler, 25 Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei Trockenluftverteilern,
Fig. 3 eine dritte, vereinfachte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem T rockenluftverteiler,
Fig. 4 eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei Trockenluftver-30 teilern,
Fig. 5 eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei Trockenluftverteilern für zwei Gebäude,
Fig. 6 eine Luftverteilereinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer Ansicht und 35 Fig. 7 die Luftverteilereinheit von Fig. 6 in Seitenansicht mit drei angeschlossenen Luftschläu-chen.
In den Fig. 1 bis 5 ist eine zentrale, mobile Entfeuchtungseinheit 1 dargestellt, die im Außenbereich eines Gebäudes 2 aufgestellt wird. Durch eine schallgedämmte Ausführung eines Gehäu-40 ses 3 kann diese Entfeuchtungseinheit 1 auch in bewohnten Gebieten problemlos aufgestellt und während der Tag- und Nachtzeiten betrieben werden. Der Schallpegel liegt dann z.B. bei 44 dB(A) in 3 Metern Entfernung. Zur weiteren Verringerung des Schallpegels könnte eine faltbare Schalldämmhaube über der Entfeuchtungseinheit 1 angebracht werden. 45 Das Gehäuse 3 kann z.B. auf einem Anhänger angebracht werden. Im Gehäuse 3 befinden sich je nach Erfordernis ein bis zehn oder mehr Lufttrockner 5 mit einer Einzelleistung von z.B. bis zu 100 I Entfeuchtungskapazität pro Tag. In den Versionen mit vier Lufttrocknem 5 (Fig. 1 und 3) würde somit eine Trocknungsleistung von 400 I pro Tag ermöglicht, in den Versionen mit acht Lufttrocknem 5 (Fig. 2,4 und 5) eine Trocknungsleistung von 8001 pro Tag. 50
In der Entfeuchtungseinheit 1 werden die einzelnen Lufttrockner 5 modular auf Schienen montiert. Dadurch lässt sich jeder einzelne Lufttrockner 5 einfach austauschen, warten, reparieren und gegebenenfalls durch ein leistungsstärkeres oder -schwächeres Einzelgerät ersetzen. Die modulare Montage erlaubt eine rasche und flexible Ausstattung, je nach notwendiger Trock-55 nungskapazität und Gebäudegröße. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf der Baustelle 4 AT 008 768 U1 zu entscheiden, wie viele der Lufttrockner 5 eingeschaltet werden, da diese unabhängig von einander in Betrieb gesetzt werden können. Die Lufttrockner 5 fördern die getrocknete Luft in einen oder zwei Trockenluftverteiler 4, die in den gezeigten Ausführungsbeispielen an der Außenwand der Entfeuchtungseinheit 1 angeordnet sind. 5 / .
Im Ausführungsbeispiel in Fig. 1 sind in der Entfeuchtungseinheit 1 an einer Längsseite vier
Lufttrockner 5 angeordnet. Die Entfeuchtungseinheit 1 weist einen Trockenluftverteiler 4 an der seitlichen Außenwand des Gehäuses 3 auf, in welchen alle vier Lufttrockner 5 münden. Von den vier Schlauchanschlussstutzen 12 werden nur drei benutzt, wogegen der vierte verschlos-io sen ist. Die getrocknete Luft wird über drei an den Schlauchanschlussstutzen 12 des Trocken-luftverteilers 4 angeschlossene Luftschläuche 6 direkt in das mehrgeschoßige Gebäude 2 eingeleitet. In den einzelnen Räumen des Gebäudes 2 kann bei Bedarf eine zusätzliche Luftum-, wälzung durch Ventilatoren erfolgen. 15 Die eingeflutete getrocknete Luft reichert sich mit der vorhandenen Feuchtigkeit an und wird von den einzelnen Räumen bis in das oberste Geschoß geleitet. Die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft wird über einen Luftschlauch 7 im obersten Geschoß abgesaugt und über eine Öffnung an der Oberseite der Entfeuchtungseinheit 1 rückgeführt. In dieser Öffnung ist eine Staubfiltereinheit integriert, welche ein übermäßiges Verschmutzen der Entfeuchtungseinheit 20 verhindert und auch einen Beitrag zur Arbeitsplatzverbesserung für die Arbeiter leistet, da die Staubbelastung in den zu trocknenden Räumen sinkt.
Der Kondensatablauf wird in der Entfeuchtungseinheit 1 gebündelt. Eine Kondensatsammelleitung 13 mündet in einen Kanal 14. Wenn die Kanalöffnung höher gelegen ist als der Konden-25 satablauf aus den Trocknungsgeräten 5 erfolgt die Ableitung über eine integrierte Pumpe 15.
Durch Einsatz der externen Entfeuchtungseinheit 1 wird die Nutzbarkeit der zu entfeuchtenden Räume nicht mehr eingeschränkt, da lediglich die Schlauchenden in die einzelnen Räume ragen. Bei Bedarf kann in den Räumen eine zusätzliche Aufstellung von Ventilatoren zur Luft-30 Umwälzung erfolgen. Da Hochleistungsventilatoren zur Verstärkung der Trocknungsleistung eine vergleichsweise geringe Stromaufnahme aufweisen, können diese über eine Verbindungsleitung direkt mit der Entfeuchtungseinheit 1 verbunden werden. Öffnungen zum Anschließen eines Luftschlauches 7 für das Ansaugen von mit Feuchtigkeit 35 angereicherter Luft aus dem Gebäude sind im oberen Bereich des Gehäuses 3 angeordnet und können beim Transport verschlossen werden. Ansaugstutzen an diesen Öffnungen werden während der Fahrt in der Entfeuchtungseinheit 1 untergebracht.
Der Trockenluftverteiler 4 ist mit Flügelmuttern am Gehäuse 3 an- und abschraubbar und weist 40 ein Blech- oder Kunststoffgehäuse, sowie verschließbare Schlauchanschlussstutzen 12 mit einem Durchmesser von z.B. wahlweise 250 bis 500 mm auf. Durch Wahl der entsprechenden Durchmesser von Schlauchanschlussstutzen 12 und Luftschläuchen 6 kann die getrocknete Luft über große Lüftungsquerschnitte in das Gebäude 2 eingeflutet werden. Dadurch wird zum einen eine hohe Geräuschentwicklung unterbunden und zum anderen ein punktuell spürbarer 45 Hochdruckvolumenstrom vermieden. Je nach benötigter Anzahl an Luftschläuchen 6 können von den vorhandenen Schlauchanschlussstutzen 12 die nicht benötigten Abgänge verschlossen werden.
Die Entfeuchtungseinheit 1 kann über einen Feuchtigkeitssensor geregelt werden, der bei Un-50 terschreiten eines festgelegten Wertes das Trocknen unterbricht und erst nach neuerlichem Ansteigen der Feuchtigkeit die Entfeuchtungseinheit 1 wieder aktiviert.
In Fig. 2 sind in der Entfeuchtungseinheit 1 an den Längsseiten jeweils vier Lufttrockner 5 angeordnet. Die Entfeuchtungseinheit 1 weist einen Trockenluftverteiler 4 pro Längsseite an den 55 seitlichen Außenwänden des Gehäuses 3 auf. An jedem Trockenluftverteiler 4 sind jeweils vier 5 AT 008 768 U1
Lufttrockner 5 angeschlossen. Von den jeweils vier Schlauchanschlussstutzen 12 wird pro Trockenluftverteiler 4 nur einer benutzt. Die getrocknete Luft wird über Luftschläuche 6 von den zwei Trockenluftverteilern 4 vorerst in eine Luftsammeleinheit 8 geleitet. 5 Von dieser Luftsammeleinheit 8 führt ein Sammelstrang 10 weiter, an den wiederum Luftschläu-cfie 16 angeschlossen sind, über welche eine Verteilung der getrockneten Luft in das mehrge-dchoßige Gebäude 2 erfolgt. Der Sammelstrang 10 ist in einer im wesentlichen vertikalen Lage parallel zur Gebäudewand angeordnet. io Die Verteilung der getrockneten Luft in die Luftschläuche 16 erfolgt über drei Luftverteilereinheiten 11 (Fig. 6 und 7) im Sammelstrang 10, von denen aus die Luftschläuche 16 weiterführen. Hierfür, und für den Fall, dass die Entfeuchtungseinheit 1 vom Gebäude 2 weiter entfernt aufgestellt werden muss, kann zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Druckes bzw. Strömungsgeschwindigkeit ein Druckförderer 9 in der Luftverteilereinheit 11 (Fig. 7) angeordnet werden. 15
Wie in Fig. 1 wird die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft über einen Luftschlauch 7 im obersten Geschoß abgesaugt und der Entfeuchtungseinheit 1 rückgeführt. Anschließend wird das angefallene Kondensat abgeführt. 20 Fig. 3 zeigt eine einfache Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit vier Lufttrocknern 5 in der Entfeuchtungseinheit 1 und einem Trockenluftverteiler 4 an der seitlichen Außenwand des Gehäuses 3. Die getrocknete Luft wird über einen Luftschlauch 6 vom Trockenluftverteiler 4 direkt bis zu einer Luftverteilereinheit 11 geleitet, von der aus Luftschläuche 16 in das zu trocknende Gebäude 2 weiterführen. Die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft wird 25 nicht aus dem eingeschossigen Gebäude 2 abgesaugt, sondern entweicht einfach ins Freie.
Die Aufstellung der Lufttrockner 5 und der Trockenluftverteiler 4 in der Entfeuchtungseinheit 1 in Fig. 4 entspricht im wesentlichen der von Fig. 2. Es mündet je ein Luftschlauch 6 pro Trockenluftverteiler 4 vorerst in eine Luftsammeleinheit 8, in der ein Druckförderer 9 angeordnet ist. 30
Von dieser Luftsammeleinheit 8 führt ein Sammelstrang 10 weiter, an den wiederum Luftschläuche 16 angeschlossen sind, über welche eine Verteilung der getrockneten Luft in das Gebäude 2 erfolgt. Der Sammelstrang 10 ist in einer im wesentlichen horizontalen Lage parallel zur Gebäudewand angeordnet. Die Verteilung der getrockneten Luft erfolgt wieder über Luftverteiler-35 einheiten 11 im Sammelstrang 10. Die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft wird nicht aus dem eingeschossigen Gebäude 2 abgesaugt, sondern entweicht ins Freie.
In Fig. 5 sind zwei zu trocknende Gebäude dargestellt. Die Aufstellung der Lufttrockner 5 und der Trockenluftverteiler 4 in der Entfeuchtungseinheit 1 entspricht ebenfalls der von Fig. 2. An 40 jedem Trockenluftverteiler 4 ist nur ein Luftschlauch 6, 10, angeschlossen.
Der eine Luftschlauch 6 mündet vom Trockenluftverteiler 4 direkt zu einer Luftverteilereinheit 11, von der aus Luftschläuche 16 in das eingeschossige Gebäude 2 weiterführen. Vom anderen Luftschlauch 6 wird die getrocknete Luft über Luftverteilereinheiten 11 und Luftschläuche 16 in 45 das mehrgeschoßige Gebäude 2 geleitet. Die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft wird im obersten Geschoß über einen Luftschlauch 7 abgesaugt und der Entfeuchtungseinheit 1 rückgeführt. Anschließend wird das angefallene Kondensat abgeführt.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Luftverteilereinheit 11 in perspektivischer Ansicht und Seitenansicht so dargestellt. Die Luftverteilereinheit 11 weist verschließbare Schlauchanschlussstutzen 12 auf, deren Ausgestaltung am besten in Fig. 6 zu erkennen ist. Wie in Fig. 7 angedeutet kann in der Luftverteilereinheit 11 ein Druckförderer 9 angeordnet sein. Von den drei angeschlossenen Luftschläuchen 6, 10, 16 wird über den Luftschlauch 6, 10 getrocknete Luft zugeführt und über die beiden anderen Luftschläuche 16 abgeführt. Die drei unbenutzten Schlauchanschlussstut-55 zen 12 sind verschlossen.
Claims (13)
- 6 AT 008 768 U1 Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel wie folgt beschrieben werden: Eine Vorrichtung zum Beschleunigen des Trocknens von Gebäuden umfasst eine mobile, zentrale Entfeuchtungseinheit 1, die im Außenbereich von Gebäuden 2 aufgestellt wird, mit wenigs- 5 tens einem Trockenluftverteiler 4. An diesen Trockenluftverteiler 4 sind wenigstens zwei Lufttrockner 5 und wenigstens zwei Luftschläuche 6 für getrocknete Luft anschließbar. Ausgehend vom Trockenluftverteiler 4 wird die getrocknete Luft über die Luftschläuche 6 entweder direkt in das Gebäude 2 eingeflutet oder über Luftsammeleinheiten 8 zuerst gebündelt und anschließend geschoßweise über einen Sammelstrang 10 mit wenigstens einer Luftverteilereinheit 11 verteilt. 10 Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Beschleunigen des Trocknens von Gebäuden, vorzugsweise im Umluft- 15 System, mit einer mobilen, zentralen Entfeuchtungseinheit (1) im Außenbereich des Ge bäudes (2), wenigstens einem Luftschlauch (6), der von der Entfeuchtungseinheit (1) in das Gebäude (2) führt, gegebenenfalls wenigstens einem Luftschlauch (7), der vom Gebäude (2) zur Entfeuchtungseinheit (1) zurück führt und wenigstens einem Lufttrockner <5) in der Entfeuchtungseinheit (1), dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Trockenluft- 20 Verteiler (4) wenigstens zwei Lufttrockner (5) und wenigstens zwei Luftschläuche (6) für ge trocknete Luft anschließbar sind.
- 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenluftverteiler (4) an oder in der Entfeuchtungseinheit (1) angeordnet ist. 25
- 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfeuchtungseinheit (1) ein Gehäuse (3) aufweist und dass der Trockenluftverteiler (4) an einer Außenwand des Gehäuses (3) angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der we nigstens eine, vorzugsweise mehrere, am Trockenluftverteiler (4) angeschlossene Luft-schlauch (6) für getrocknete Luft direkt in das zu trocknende Gebäude (2) führt.
- 5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Luft- 35 Schläuche (6) für getrocknete Luft von wenigstens zwei Trockenluftverteilern (4) in eine Luftsammeleinheit (8) münden.
- 6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Luftsammeleinheit (8) ein Druckförderer (9) angeordnet ist. 40
- 7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass von der Luftsammeleinheit (8) ein Sammelstrang (10) weiterführt, an den Luftschläuche (16) angeschlossen sind, welche in das Gebäude (2) führen.
- 8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Sammelstrang (10) wenigstens eine Luftverteilereinheit (11) mit einem Druckförderer-(9) angeordnet ist.
- 9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft-verteilereinheit (11) und/oder der Trockenluftverteiler (4) verschließbare Schlauchan- 50 schlussstutzen (12) aufweisen.
- 10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Regeln der Trocknung wenigstens ein -Feuchtigkeitssensor vorgesehen ist.
- 11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass -bei 7 AT 008 768 U1 mehrgeschoßigen Gebäuden (2) im obersten Geschoß oder mehreren Obergeschoßen ein Luftschlauch (7) zum Absaugen von mit Feuchtigkeit angereicherter Luft und in einem oder mehreren darunter liegenden Geschoßen Luftschläuche (6, 16) zum Zuführen von getrockneter Luft angeschlossen sind. 5
- 12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am wenigstens einen Luftschlauch (7) zum Absaugen der mit Feuchtigkeit angereicherten Luft, vorzugsweise im Bereich der Mündung in die zentrale Entfeuchtungseinheit (1), ein Staubfilter angeordnet ist. 10
- 13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Saug- und/oder Druckförderer (9) zum Einleiten von getrockneter Luft durch den Luftschlauch (6, 16) in das Gebäude (2) und gegebenenfalls zum Absaugen von mit Feuchtigkeit angereicherter Luft durch den Luftschlauch (7) aus dem Gebäude (2) vorge- 15 sehen ist. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 20 25 30 35 40 45 50
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| MM9K | Lapse due to non-payment of renewal fee |