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Zum Messen von Entfernungen bei Nacht bestimmte Vorrichtung, die zwei Lichtquellen und zwei optische Systeme enthält, um auf dem Messobjekt zwei Leuchtfelder zu entwerfen.
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Ein Merkmal dafür, oh das Messobjekt eine kleinere oder eine grössere Entfernung hat, als diejenige ist, bei der die beiden Leuchtfelder aufeinander fallen würden, lässt sich auch dadurch erzielen, dass man die beiden Leuchtfelder um einen geringen Betrag in der Richtung senkrecht zur Messebene gegeneinander versetzt entwirft, was sich z. B. durch eine entsprechende Versetzung der beiden Blenden erreichen lässt. Aus der gegenseitigen Höhenlage der beiden Leuchtfelder kann man dann stets darauf schliessen, welches der Leuchtfelder von dem rechten und welches von dem linken Teil der Vorrichtung herrührt.
Anstatt zwei einfache geometrischc Figuren zu benutzen und aus deren gegenseitiger Lage auf die Entfernung zu schliessen, mag man auch die eine Blendenöffnung als Skala, die andere als Zeiger ausbilden, so dass das zu dem Zeiger gehörende Leuchtfeld an dem zu der Skala gehörenden Leuchtfeld unmittelbar die gesuchte Entfernung anzeigt. Oder man ordnet statt einer Skala und eines Zeigers zwei in der Richtung senkrecht zur Messebene versetzte und einander entgegengesetzt bezifferte (oder beziffert zu denkende) Skalen an, so dass die gesuchte Entfernung dadurch kenntlich gemacht wird, dass sie durch diejenigen beiden auf dem Messobjekt gerade übereinander stehenden Zahlen angezeigt wird.
Sollen die Blenden auf einer beträchtlich gegen die Achsen der eigentlichen abbildenden Systeme geneigten, der Verbindungslinie der System mitten aber parallelen Ebene scharf ab-
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aber gegen die Achsenebene der genannten Fläche Systeme geneigten Ebene angeordnet sein.
Im Falle die Blenden nicht so ausgebildet sind, dass die Leuchtielder selbst, als Skala und Zeiger zusammenwirkend, die gesuchte Entfernung anzeigen, empfiehlt sich für den Beobachter die Verwendung einer Hilfsvorrichtung, nämlich einer Tafel, auf der für eine Reihe von Entfernungen, bei denen das Gesamtleuchtfeld eine besonders kennzeichnende Form hat, die gegenseitige Lage der beiden Leuchtfelder aufgetragen ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Vorrichtung dargestellt, die dazu bestimmt ist, dem Führer eines Flugzeuges, mit dem zu landen er sich anschickt, den Abstand anzuzeigen, den das Flugzeug während des Landens jeweilig vom Erdboden hat.
Fig. i ist ein senkrecht zur Messachse, Fig. 2 ein parallel zur Messebene gelegter Schnitt ; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit, Fig. 4 zeigt eine Hilfsvorrichtung.
In jeder der beiden Hälften der Vorrichtung ist in einem Gehäuse a eine elektrische Glühlampe b, eine Blende c und eine Sammellinse d angeordnet. Die Öffnung der Blende bildet ein gleichseitiges Dreieck. Unmittelbar vor der Blende liegt eine Sammellinse e und zwischen der
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zwar so, dass die gemeinsame Achse der zu der einen Hälfte der Vorrichtung gehörenden Linsen d und./'parallel zu der entsprechenden gemeinsamen Achse der anderen Hälfte der Vorrichtung und zu der lotrechten Symmetrieebene des Flugzeuges g ist. In jeder der beiden Hälften der Vorrichtung liegt die Achse der Linse e in der die beiden vorher erwähnten Achsen enthaltenden Ebene und zwar parallel zu der gemeinsamen Achse der zugehörigen Linsen d und jedoch um einen kleinen Betrag nach aussen versetzt.
Die Glühlampen b liegen in derselben Ebene, jedoch noch etwas weiter nach aussen versetzt, und zwar so weit nach aussen versetzt, dass das von der Linse e entworfene Bild des Fadens bd der Glühlampe zentrisch in die Eintrittspupille des aus den Linsen y und d bestehenden Systems, also zentrisch in das von der Linse f entworfene Bild der Linse d, fällt. Man könnte auch wie leicht ersichtlich, die Linse e so schief stellen, dass ihre Achse durch den Faden bO und die erwähnte Eintrittspupille ginge. Der Schwerpunkt des die Blendenöffnung bildenden Dreiecks wird von der Achse der zugehörigen Linse e getroffen.
Die Lage der Blendenöffnung und die Grösse der erwähnten Achsenversetzung sind so gewählt, dass eine Seite f des Blendenöffnungsdreiecks auf der die Achsen sämtlicher Linsen enthaltenden Ebene senkrecht steht und von der gemeinsamen Achse der zugehörigen Linsen d und f getroffen wird. Die Linse e bildet zusammen mit der Linse. faden Fadcn"der Glühlampe am Orte der Linse d ab. Die Linse d bildet zusammen mit der Linse j'die Öffnung der Blende c in weiter Entfernung ab. Die Linsen e und f sind kreisförmig begrenzt, während von der Linse d nur ein mittlerer Streifen verkörpert ist, der an Breite denjenigen Streifen etwas übertrifft, den das am Orte dieser Linse entworfene Bild des Fadens & der Glühlampe einnimmt.
Da die Seite c" jeder der beiden Blendenöffnungen von der gemeinsamen Achse der zugehörigen Linsen d undf getroffen wird, so haben (ebenen Erdboden, der von den beiden austretenden Achsenstrahlen unter demselben Winkel getroffen wird, vorausgesetzt) die beiden von diesen Seiten herrührenden Begrenzungslinien der beiden Leuchtfelder linear stets einen unveränderlichen Abstand voneinander, der gleich dem gegenseitigen Abstand der beiden Linsenpaare d, d ist.
Die in Fig. 4 dargestellte Hilfsvorrichtung ist eine Tafel, die den Beobachter kurz vor der Landung erkennen lässt, in welcher Enfernung er sich jeweilig von den Leuchtfeldern befindet.
Zu diesem Zwecke sind auf ihr eine Reihe von Entfernungen verzeichnet, bei denen das Gesamtleuchtfeld eine besonders kennzeichnende Form hat, und es ist das betreffende Gesamtleuchtfeld neben der zugehörigen Entfernungsangabe abgebildet. Der den beiden Einzelleuchtfeldern
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PATENT-ANSPRÜCHE : i. Zum Messen von Entfernungen bei Xacht bestimmte Vorrichtung, die zwei Lichtquellen und zwei optische Systeme enthält, um auf dem Messobjekt zwei Leuchtfelder zu entwerfen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Leuchtfelder das Bild der Öffnung einer in dem zugehörigen optischen System angeordneten Blende ist.
2. Vorrichtung nach. \nspruch 1, bei der in jedem der beiden optischen Systeme zum Beleuchten der Blendenöffnung ein nahe dieser Öffnung angeordnetes, sammelndes Hilfssystem dient, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem eigentlichen abbildenden System und dem Hilfssystem eine zerstreuende Linse liegt, deren Brennweite wesentlich kürzer ist als der Abstand ihres vorderen Brennpunktes vom hinteren Brennpunkt des Hilfssystems, und dass das Hilfssystem zusammen mit der zerstreuenden Linse die Lichtquelle in der Nähe des eigentlichen abbildenden Systems abbildet, während das eigentliche abbildende System zusammen mit der zerstreuenden Linse die Öffnung der Blende auf dem Messobjekt abbildet.