AT9036U1 - Verfahren und vorrichtung zum überführen von abgelängten drähten aus einem drahtbündel in eine einfachlage - Google Patents

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AT9036U1 AT0800906U AT80092006U AT9036U1 AT 9036 U1 AT9036 U1 AT 9036U1 AT 0800906 U AT0800906 U AT 0800906U AT 80092006 U AT80092006 U AT 80092006U AT 9036 U1 AT9036 U1 AT 9036U1
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Verfahren und Vorrichtung zum Herauslösen und Überführen von abgelängten Drähten aus einem losen, ungeordneten Drahtbündel (B) in eine Einfachlage (L) von parallelen Drähten, wobei zunächst das lose, ungeordnete Drahtbündel in mehrere ungeordnete Drahtlagen auseinandergefächert wird und aus den ausgefächerten, ungeordneten Drahtlagen ein Teilbündel (T, T') entnommen und in den Wirkungsbereich einer Portioniereinrichtung (4, 4') gebracht wird, worauf aus dem Teilbündel mehrere Drähte (D) als Zwischenbündel (Z) gleichzeitig entnommen und zur Bildung eines Auskämmbündels (K) in den Wirkungsbereich mehrerer Auskämmeinrichtungen (33) gebracht werden, daß sodann zum Ordnen der Drähte (D) des Auskämmbündels jeweils ein Draht (D2) nacheinander von einer Auskämmeinrichtung (33'; 33"") erfaßt und ausgekämmt wird und der ausgekämmte Draht anschließend auf geneigten Flächen (20, 20'; 24) aufgrund seiner Schwerkraft in die Einfachlage rutscht und/oder rollt.

Description

2 AT 009 036 U1
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herauslösen und Überführen von abgelängten Drähten aus einem losen, ungeordneten Drahtbündel in eine Einfachlage von parallelen Drähten. 5 Aus der AT-B-408 959 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung dieser Gattung bekannt. Hierbei wird zunächst aus einem Bündel von losen, ungeordneten Drähten mit Hilfe eines Vorportionie-rers ein kleineres Teilbündel entnommen und in den Wirkungsbereich mehrerer Auskämmeinrichtungen gebracht. Zum Ordnen der Drähte im Teilbündel werden die Drähte einzeln nacheinander von den Auskämmeinrichtungen erfaßt und ausgekämmt. Abschließend rollt und/oder io rutscht der ausgekämmte Draht einzeln aufgrund -seiner Schwerkraft in die Einfachlage. Dieses Verfahren und diese Vorrichtung haben den Nachteil, daß Drähte mit gerippter Oberfläche, wie sie bei Bewehrungsstählen üblich sind, derart verzopft sind, daß sie mit in einem Arbeitsschritt, d.h. nur mit einer Portioniereinrichtung, nicht sicher vereinzelt werden können. 15 Aus der AT-B-408 960 ist ein Verfahren und «ine Vorrichtung zum Herauslösen und Vereinzeln von abgelängten Stahldrähten bekannt. Hierbei werden zunächst mehrere Drähte aus einem Bündel entnommen und in eine Zwischenablage gebracht, die im Wirkungsbereich einer Vereinzelungseinrichtung liegt. Zum Vereinzeln werden die Drähte der Zwischenablage jeweils einzeln und nacheinander durch die Vereinzelungseinrichtung mit Hilfe einer Magnetkraft ent-20 nommen und mit gegenseitigem, seitlichen Abstand einer nachgeschalteten Fördereinrichtung zugeführt, wobei die Drähte anschließend gesteuert von der Vereinzelungseinrichtung abgestreift werden. Dieses Verfahren und diese Vorrichtung haben den Nachteil, daß Drähte mit gerippter Oberfläche, wie sie bei Bewehrungsstählen üblich sind, derart verzopft sind, daß sie mit Magnetkraft in einem Arbeitsschritt, d.h. ohne Auskämmeinrichtung, nicht sicher vereinzelt 25 werden können. Außerdem ist dieses Verfahren nur für magnetische Materialien verwendbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile der bekannten Verfahren und Vorrichtungen zu vermeiden und ein Verfahren und eine Vorrichtung der einleitend angegebenen Art zu schaffen, die es ermöglichen, mit konstruktiv einfachen Mitteln Drähte aus einem Bündel 30 ungeordneter, abgelängter Drähte herauszulösen und störungsfrei und kontinuierlich in einen Drahtführungskanal zu fördern, in welchem sie in einer Einfachlage angeordnet werden, um die Drähte einem nachgeschalteten Verbraucher vereinzelt übergeben zu können.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß zunächst das lose, ungeord-35 nete Drahtbündel in mehrere ungeordnete Drahtlagen auseinandergefächert wird und aus den ausgefächerten, ungeordneten Drahtlagen ein Teilbündel entnommen und in -den Wirkungsbereich einer Portioniereinrichtung gebracht wird, worauf aus dem Teilbündel mehrere Drähte als Zwischenbündel gleichzeitig entnommen und zur Bildung eines Auskämmbündels in den Wirkungsbereich mehrerer Auskämmeinrichtungen gebracht werden, daß sodann zum Ordnen der 40 Drähte des Auskämmbündels jeweils ein Draht nacheinander von einer Auskämmeinrichtung erfaßt und ausgekämmt wird und der ausgekämmte Draht anschließend auf geneigten Flächen aufgrund seiner Schwerkraft in die Einfachlage rutscht und/oder rollt.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, mit einer 45 Ablage für das Drahtbündel, einer Einrichtung zur Entnahme eines Teilbündels aus dem Drahtbündel, einer Zwischenauflage für das herausgelöste Teilbündel, einem gegen die Horizontale geneigten Drahtführungskanal, einer Bewegungseinrichtung für die in der Zwischenauflage befindlichen Drähte und einer Einrichtung zum Übergeben der Drähte an einen nachgeschalteten Verbraucher, und mit den weiteren Merkmalen, daß zum Ausfächern des Drahtbündelseine 50 Ausfächereinrichtung und zur Entnahme des Teilbündels von Drähten aus den ausgefächerten Drahtlagen zumindest eine Entnahmeeinrichtung vorgesehen sind, daß zur Entnahme des Zwischenbündels, zum Überführen desselben in den Wirkbereich der Auskämmeinrichtungen und zur Bildung des Auskämmbündels eine Portioniereinrichtung vorgesehen ist, und daß jede Auskämmeinrichtung mehrere kontinuierlich antreibbare Auskämmräder aufweist, die über die 55 Längserstreckung der zu verarbeitenden Drähte vorzugsweise gleichmäßig verteilt und mit 3 AT 009 036 U1 Zähnen zum Auskämmen der Drähte versehen sind, wobei die Drehrichtung der Auskämmräder gegen die Neigungsrichtung des Drahtführungskanals gerichtet ist.
Vorzugsweise besteht der Drahtführungskanal aus mehreren parallelen Drahtschächten, von s denen jeder aus einem Paar zusammenwirkender, parallel verlaufender Führungsleisten gebildet wird, wobei die unteren Führungsleisten an ihrem oberen Ende eine weniger geneigte, als Rutschblech für das Auskämmbündel dienende Kontur aufweisen und an ihrem unteren Ende die oberen Führungsleisten überragen sowie mit einem Anschlag für die aus den Drahtschächten austretenden Drähte versehen sind. 10
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1a eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, "Fig. 1b ein Detail des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 1a während der Erstbeschickung, Fig. 2 den 15 Schnitt A-A der Fig. 1a in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 3a und 3b je eine Prinzipskizze zur Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtungen, und "Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die in den Fig. 1a bis 4 dargestellten Vorrichtungen dienen zum Herauslösen abgelängter Dräh-20 te D aus einem Bündel B ungeordneter Drähte D und zum Überführen der Drähte D in -eine Einfachlage L sowie zum anschließenden Zuführen der vereinzelten Drähte D' zu einem nachgeschalteten Verbraucher. Die Oberfläche der Drähte D, D' kann eine glatte oder, wie bei ’Be-wehrungsdrähten üblich, eine gerippte Oberfläche aufweisen. 25 Das in den Fig. 1a und 1b schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel-einer erfindungsgemäßen Vorrichtung weist zwei ortsfeste, vertikale Seitenschilder 1 auf, die durch einen Querträger 2 verbunden sind. Der Querträger 2 trägt einen Bundträger 3 für das lose, ungeordnete Drahtbündel B. Der Bundträger 3 besteht aus zwei, mit Abstand angeordneten Blechen, die in ihrem Auslaufbereich einen Anschlag 5 samt Sammelmulde 6 für die Drähte D aufweisen und in 30 den Wirkungsbereich einer Portioniereinrichtung 4 ragen. Parallel zum Bundträger 3 erstreckt sich eine Ausfächer- und Transporteinrichtung 7, die zwei horizontal verlaufende 'Fächer- und Transportketten 8 aufweist. Jede Fächer- und Transportkette 8 wird von einem, auf einer gemeinsamen, im Bundträger 3 gelagerten Welle 9 drehfest angeordneten und entsprechend den Richtungen des Doppelpfeiles P1 antreibbaren Antriebsrad 10 in den Richtungen des Dop-35 pelpfeiles P2 angetrieben und über ein auf einer gemeinsamen Welle 11 angeordnetes-Umlenk-rad 12 geführt.
Im Einlaufbereich des Bundträgers 3 sind zwei, entsprechend den Richtungen des Doppelpfeiles P3 schwenkbare Bundöffner 13 auf einer gemeinsamen, im Bundträger 3 gelagerten Welle 40 14 drehfest angeordnet.
Die Portioniereinrichtung 4 weist zwei mit einer, in den Seitenschildern 1 gelagerten Welle 15 drehfest verbundene Magneträder 16 auf, die gemeinsam entsprechend der Pfeilrichtung P4 antreibbar sind. Zwischen den Magneträdern 16 sind mehrere am Umfang verteilte Magnetbal-45 ken 17 angeordnet, die parallel zur Welle 15 verlaufen und an ihren auskragenden Enden jeweils einen Magnet 18 tragen. Im Rahmen der Erfindung kann anstelle der Magneträder und Magnetbalken ein drehbarer Walzenkörper verwendet werden, auf dessen Umfang mehrere Magnete zum Festhalten der Drähte des Zwischenbündels Z angeordnet sind. Die Magnete 18 können im Rahmen der Erfindung Dauermagnete oder Elektromagnete sein. Durch die Verso Wendung der Magneträder 16 kann diese Vorrichtung nur für Drähte aus magnetischem Material eingesetzt werden.
Auf einem zwischen den Seitenschildern 1 verlaufenden, unteren Führungsleistenträger 19eind mehrere untere, parallel verlaufende Führungsleisten 20 angeordnet, die senkrecht zur Längs-55 richtung der Drähte Ό im Auskämmbündel K verlaufen. Auf einem zwischen den Seitenschildern 4 AT 009 036 U1 1 verlaufenden, oberen Führungsleistenträger 21 sind mehrere obere, parallel und ebenfalls senkrecht zur Längsrichtung der Drähte D im Auskämmbündel K verlaufende Führungsleisten 22 derart angeordnet, daß sie zusammen mit den gegenüberliegenden, unteren Führungsleisten 20 paarweise je einen Drahtschacht 23 bilden. 5
Alle Drahtschächte 23 zusammen bilden einen Drahtführungskanal. Die unteren und oberen Führungsleisten 20; 22 sind derart angeordnet, daß die Drahtschächte 23 gegen die Horizontale nach unten geneigt sind. Durch diese Neigung rutschen die Drähte D' entsprechend der Pfeilrichtung P5 in den Drahtschächten 23 nach unten. Die unteren Führungsleisten 20 weisen io an ihrem oberen Ende eine Kontur auf, die nur geringfügig gegen die Horizontale geneigt ist und als Rutschblech 24 für das von der Portioniereinrichtung 4 entnommene Auskämmbündel K dient. Das obere Ende der unteren Führungsleisten 20 ragt in den Wirkungsbereich der Portioniereinrichtung 4 und weist eine vorzugsweise vertikal verlaufende Abstreifkante 25 auf. Die unteren Führungsleisten 20 überragen an ihrem unteren Ende die oberen Führungsleisten 22 15 und weisen an diesem Ende einen Anschlag 26 auf.
Die unteren und oberen Führungsleisten 20; 22 sind gleichmäßig über die Breite der entsprechenden Führungsleistenträger 19; 21 verteilt und parallel mit seitlichem Abstand zueinander angeordnet. Die Anzahl der Führungsleisten 20; 22 und deren seitlicher Abstand zueinander ist 20 auf die maximale Länge und auf den Durchmesser der Drähte D im Auskämmbündel K angepaßt und wird derart gewählt, daß die Drähte D in den Drahtschächten 23 einlagig exakt und sicher geführt werden.
Mit Hilfe einer Verstelleinrichtung, die im wesentlichen eine Verstellspindel 27 und eine Führung 25 28 aufweist, ist der obere Führungsleistenträger 21 in den Richtungen des Doppelpfeiles P8 grob verstellbar, um die lichte Weite der Drahtschächte 23 an den Durchmesser der zu vereinzelnden Drähte D anzupassen. Im Rahmen der Erfindung kann die Verstellung durch andere Verstelleinrichtungen, wie z.B. hydraulisch, pneumatisch oder elektromotorisch angetriebene Verstelleinrichtungen, erfolgen. 30
Der untere Führungsleistenträger 19 ist entsprechend den Richtungen der Doppelpfeile P6 und P7 fein verstellbar, um einmal die lichte Weite der Drahtschächte 23 an den Durchmesser der zu vereinzelnden Drähte D anzupassen und zum anderen den Anschlag 26 derart zu verschieben, daß die unteren Führungsleisten 20 die oberen Führungsleisten 22 nur um etwas mehr als 35 den Durchmesser des zu vereinzelnden Drahtes D’ überragen, und daß nur ein Draht D' die Drahtschächte 23 verlassen kann. Um zu verhindern, daß die in den Drahtschächten 23 befindlichen Drähte D' unkontrolliert nach unten rutschen und dadurch aus den Drahtschächten 23 herausgedrückt werden, ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Austrittsöffnung mit einem angefederten Abdeckfinger zu verschließen, der sich nur bei einer gewollten Entnahme eines 40 Drahtes D' öffnet.
Im oberen Bereich der Drahtschächte 23 sind am oberen Führungsleistenträger 21 mehrere Wellenlager 29 (Fig. 2) befestigt, die eine Rubblerwelle 30 aufnehmen. Die Rubblerwelle 30 wird von einem Antriebsmotor 31 über eine Kupplung 32 entsprechend der Pfeilrichtung P9 45 angetrieben. Auf der Rubblerwelle 30 sind mehrere Auskämmräder 33 drehfest angeordnet, wobei jedem Führungsleistenpaar 20; 22 je ein Auskämmrad 33 zugeordnet ist, so daß die Auskämmräder 33 ebenfalls gleichmäßig über die Längserstreckung der zu verarbeitenden Drähte D verteilt sind. Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch möglich, die Verteilung der Auskämmräder 33 so zu wählen, daß im mittleren Bereich der Drähte die seitlichen Abstände der so Auskämmräder 33 geringer sind als in den Randbereichen. Jedes Auskämmrad 33 hat die Gestalt eines Kettenrades und weist mehrere am Umfang verteilte Zähne 34 auf, wobei die Größe und Tiefe der Zwischenräume zwischen den Zähnen 34 auf den Durchmesserbereich der zu vereinzelnden Drähte D abgestimmt ist. Die Spitzen der Zähne 34 sind abgerundet und schließen bündig mit der die Drahtschächte 23 bildenden Unterkante der oberen Führungsleis-55 ten 22 ab. Mit Hilfe mehrerer Verstellspindeln 35 ist die Rubblerwelle 30 in den Richtungen des 5 AT 009 036 U1
Doppelpfeiles P10 feinjustierbar, um etwaige Durchbiegungen und Fertigungstoleranzen aus-gleichen zu können.
Am unteren Ende der Drahtschächte 23 ist eine Auswerfeinrichtung 36 angeordnet, die aus 5 mehreren Scheiben 37 besteht. Alle Scheiben 37 sind auf einer entsprechend der Pfeilrichtung P11 antreibbaren Welle 38 drehfest angeordnet und weisen einen Mitnehmervorsprung 39 oder mehrere am Umfang verteilte Mitnehmervorsprünge 39 auf, die in den Bereich des am Anschlag 26 der unteren Führungsleisten 20 anliegenden Drahtes reichen. Die Mitnehmervorsprünge 39 schließen jeweils ein Drahtfach 40 zur Aufnahme eines vereinzelten Drahtes D' ein. Von der io Auswerfeinrichtung 36 werden die vereinzelten Drähte D' einem nachgeschalteten Verbraucher, beispielsweise einer Schweißmaschine zum Herstellen von Drahtgittem, zugeführt. Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, alle Drahtfächer 40 mit je einem Draht D' zu füllen und/oder ausgewählte Drahtfächer 40 nicht mit Drähten D' zu bestücken. Im Rahmen der Erfindung ist es weiterhin möglich, durch entsprechende Drehbewegung der Vereinzelungsscheiben 37 die 15 Drahtfächer 40 mit zwei Drähten zu bestücken, um beispielsweise sogenannte Doppeldrähte im nachgeschalteten Verbraucher zu verarbeiten.
Zum erstmaligen Füllen der Drahtschächte 23 ist eine Fülleinrichtung 41 vorgesehen. Die Fülleinrichtung 41 weist mehrere Füllketten 42 auf, deren Trume parallel zu den Drahtschächten 23 20 verlaufen. Die Füllketten 42 werden über einen Antrieb 43 gemeinsam entsprechend den Richtungen des Doppelpfeiles P12 angetrieben und über Umlenkräder 44 geführt. Jede Füllkette 42 weist einen Fülldaumen 45 auf, der in die Drahtschächte 23 ragt und diese nach unten abschließt. In Fig. 1b ist die Fülleinrichtung 41 in einer Momentaufnahme während der erstmaligen Befüllung der Drahtschächte 23 gezeigt. Durch Umkehr der Bewegungsrichtung P12 ist es im 25 Rahmen der Erfindung möglich, mit Hilfe der Fülleinrichtung 41 die Drahtschächte 23 zu entleeren.
Die in den Fig. 1a und 1b dargestellte Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: 30 Ein Bündel B ungeordneter Drähte D wird auf den Fächer- und Transportketten 7 aufgelegt, wobei, wie in Fig. 1a dargestellt, die Bundöffner 13 sich in seiner hochgeschwenkten Arbeitsstellung befinden. Nach dem Durchtrennen der Abbindedrähte des Drahtbundes B werden die Bundöffner 13 nach unten in ihre Ausganglage, wie in Fig. 2 dargestellt, unterhalb des Bundträgers 3 geschwenkt, wodurch die Drähte D des Drahtbündels B auseinanderrollen und sich auf 35 den Fächer- und Transportketten 7 ausbreiten. Um die Drähte D auf den Fächer- und Transportketten 7 gezielt aufeufächem, können die Fächer- und Transportketten 7 mit hoher Frequenz und kleiner Amplitude in beiden Richtungen des Doppelpfeiles P2 bewegt werden. Nach dem Auffächem fördern die Fächer- und Transportketten 7 die Drähte D solange gegen den Drahtanschlag 5, bis sich in einer Sammelmulde 6 vor dem Drahtanschlag 5 ein Teilbündel T 40 gebildet hat.
Aus dem in der Sammelmulde 6 liegenden Teilbündel T von ungeordneten Drähten D lösen die sich in Pfeilrichtung P4 drehbaren Magnete 18 der Portioniereinrichtung 4 mehrere Drähte aus dem Teilbündel T heraus und fixieren die Drähte in einem einlagigen Zwischenbündel Z auf den 45 Magneten 18. Durch die kontinuierliche Weiterbewegung der Magnete 18 in Pfeilrichtung P4 werden die Drähte D auf das Rutschblech 24 gefördert, wobei die Drähte D durch die Abstreifkante 25 von den Magneten 18 abgelöst werden. Die Fördergeschwindigkeit der Portioniereinrichtung 4 wird derart gewählt, daß gewährleistet ist, daß das Rutschblech 24 immer mit Drähten D gefüllt ist. Auf dem leicht nach unten geneigten Rutschblech 24 rutschen die Drähte D so infolge der Schwerkraft in die Drahtschächte 23. Da die Drähte D auf dem Rutschblech 24 jedoch ungeordnet sind, kann nicht vermieden werden, daß, wie in Fig. 1a dargestellt, die Drähte auch in mehreren Lagen übereinander auf dem Rutschblech 24 liegen. Hierbei können sich die Drähte D derart verkeilen, daß ein Rutschen weiterer Drähte in die Drahtschächte 23 verhindert wird. Um diese Blockade aufzulösen und gar nicht erst entstehen zu lassen, werden die 55 Drähte D auf dem Rutschblech 24 durch die Drehbewegung der Auskämmräder 33 in folgender 6 AT 009 036 U1
Weise bearbeitet: Durch die kontinuierliche Drehbewegung der Auskämmräder 33 werden die über der untersten Drahtläge im Bereich der Eingangsöffnung der Drahtschächte 23 liegenden Drähte D von den Zähnen 34 der Auskämmräder 33 erfaßt, angehoben und über die untenliegenden Drähte vom Eingang der Drahtschächte 23 weg gefördert, wodurch eine Blockade der 5 Drahtschächte 23 aufgelöst wird. Durch diese Förderbewegung wird gleichzeitig auch die unterste Drahtlage etwas aufgelockert, so daß die vordersten Drähte leichter in die Drahtschächte 23 rutschen oder rollen können. In den Fig. 3a und 3b wird dieser Vorgang an einem vereinfachten Beispiel mit nur zwei, sich kreuzenden Drähten D1 und D2 schematisch dargestellt, wobei der Draht D1 im Kreuzungspunkt X unten liegt. Die gekreuzt übereinanderliegenden io Drähte D1 und D2 können zunächst jeder für sich mit ihren Enden E1' bzw. E2' in die Drahtschächte 23 eintreten und solange nach unten rutschen, bis der Kreuzungspunkt X beider Drähte D1; D2 am Eingang der Drahtschächte 23 ankommt. Da der Kreuzungspunkt X die doppelte Drahtstärke hat, können die beiden Drähte D1, D2 nicht weiter rutschen und blockieren sich gegenseitig. Diese Blockade wird erfindungsgemäß durch das dem Kreuzungspunkt X 15 am nächsten liegende Auskämmrad 33' aufgelöst, indem es den obenliegenden Draht D2, wie in Fig. 3b dargestellt, erfaßt und das Ende E2' ein Stück aus den Drahtschächten 23 entsprechend der Pfeilrichtung P13 herauszieht. Durch diese Bewegung des Drahtes D2 kommt der untenliegende Draht D1 etwas frei und sein freies Ende E1 kann entsprechend der Pfeilrichtung P14 in die Drahtschächte 23 nachrutschen. Nach dieser Bewegung wandert der Kreuzungs-20 punkt X entsprechend der Pfeilrichtung P15 in Richtung zum in den Drahtschächten 23 verbliebenen Ende E2' des obenliegenden Drahtes D2. Nunmehr gelangt das benachbarte Auskämmrad 33" in Eingriffstellung, erfaßt den Draht D2 und zieht das Ende E2' noch mehr aus den Drahtschächten 23 heraus, so daß das freie Ende E1 des Drahtes D1 weiter in die Drahtschächte 23 nachrutschen kann. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange an den folgenden 25 Auskämmrädern 33, bis das Ende E2' des obenliegenden Drahtes D2 vollständig aus den Drahtschächten 23 herausgezogen ist, wodurch der Kreuzungspunkt X verschwindet und der untenliegende Draht D1 vollständig in die Drahtschächte 23 rutschen oder rollen kann. Der ursprünglich obenliegende Draht D2 liegt nunmehr ebenfalls eben auf dem Rutschblech 24 und kann unmittelbar danach ebenfalls in die Drahtschächte 23 rutschen oder rollen. In Fig. 3b ist 30 ein weiterer Blockadefall dargestellt, bei welchem das Ende E2' des obenliegenden Drahtes D2 weiter unten in den Drahtschächten 23 liegt als das Ende E1' des untenliegenden Drahtes D1. In diesem Fall wird ebenfalls der obenliegende Draht D2 vom Auskämmrad 33' erfaßt und das Ende E2' des obenliegenden Drahtes D2 aus den Drahtschächten 23 herausgezogen, wobei das Ende E1 des untenliegenden Drahtes D1 vom Ende E2 des obenliegenden Drahtes D2 mit 35 herausgeschoben wird. Das benachbarte Auskämmrad 33" gelangt anschließend in Eingriff und zieht das Ende E2’ weiter aus den Drahtschächten 23 heraus. Dieser Vorgang wiederholt sich analog zum Beispiel gemäß Fig. 3a solange, bis die Blockade gelöst ist und der Draht D1 und anschließend der Draht D2 in die Drahtschächte 23 rutschen oder rollen können. Die .erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch mehrere blockierte Drähte aus den Drahtschächten 23 40 herauskämmen.
Das in der Fig. 4 schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung wird vorzugsweise für Drähte aus unmagnetischem Material mit glatter Oberfläche eingesetzt. Die Vorrichtung weist zwei ortsfeste, vertikale Seitenschildern 1 auf, die durch zwei 45 Querträger 2' verbunden sind. Die Querträger 2' tragen einen Bundträger 3' für das lose, ungeordnete Drahtbündel B, wobei der Bundträger 3' auf Führungsschienen 46 der Bundträger 3' parallel zur Längsrichtung der Drähte D des Drahtbündels B verschiebbar ist. Der Bundträger 3' besteht aus zwei, mit Abstand angeordneten Blechen, die sich über den Wirkungsbereich einer Portioniereinrichtung 4' hinaus bis zum Rutschblech 24 erstrecken. 50
Parallel zum Bundträger 3' erstreckt sich eine Ausfächereinrichtung 47, die zwei horizontal verlaufende Fächerketten 48 aufweist. Jede Fächerkette 48 wird von einem, auf einer gemeinsamen, im Bundträger 3' gelagerten Welle 49 drehfest angeordneten und entsprechend den Richtungen des Doppelpfeiles P16 antreibbaren Antriebsrad 50 in den Richtungen des Dop-55 pelpfeiles P17 angetrieben und über ein auf einer gemeinsamen Welle 51 angeordnetes 7 AT 009 036 U1
Umlenkrad 52 geführt. Die Ausfächereinrichtung 47 fächert die Drähte D des Drahtbündels B durch eine Rüttelbewegung entsprechend den Richtungen des Doppelpfeiles P17 solange auf, bis die Drähte D des Drahtbündels aufgefächert, jedoch noch ungeordnet auf den Fächerketten 18 aufliegen. Anschließend fördern die Fächerketten 48 die Drähte D gesteuert in den Wirkungsbereich einer Vorportioniereinrichtung 53. Die Vorportioniereinrichtung 53 weist zwei, auf einer im Bundträger 3' angelagerten Welle 54 drehfest angeordnete Scheiben 55 auf, die entsprechend der Pfeilrichtung P18 angetrieben werden. Die beiden Scheiben 55 werden durch eine sich parallel zur Welle 54 erstreckende Schaufelaufnahme 56 verbunden, die eine koaxial zu den Scheiben 55 verlaufende Schaufel 57 trägt. Durch die Drehbewegung der Scheiben 55 wird mit Hilfe der Schaufel 57 ein Teilbündel Τ' aus den ausgefächerten Drahtlagen F ausgekämmt und einer nachgeschalteten Transporteinrichtung 58 übergeben. Die Füllmenge der Schaufel 57 ist durch entsprechende radiale Verstellung der Schaufelaufnahme 56 einstellbar. Um das Auskämmen der Drähte D aus der ausgefächerten Drahtlage F zu erleichtern, weist die Schaufel 57 eine innenliegende, einstellbare Trennkante 59 auf, die die Drähte bei der Übernahme durch die Schaufel 57 auseinanderschiebt.
Die Transporteinrichtung 58 weist zwei, annähernd horizontal verlaufende Transportketten 60 auf, die in den Wirkungsbereich der Portioniereinrichtung 4' reichen und jeweils von einem Antriebsrad 62 entsprechend der Pfeilrichtung P19 angetrieben werden, wobei die Antriebsräder 62 auf einer im Bundträger 3' gelagerten gemeinsamen Welle 61 drehtest angeordnet sind. Jede Transportkette 60 wird über ein Umlenkrad 63 geführt, das auf einer im Bundträger 3' gelagerten, gemeinsamen Welle 64 drehbar angeordnet ist.
Die Portioniereinrichtung 4' weist zwei, schräg nach oben verlaufende Portionierketten 65 auf, die von einem Antriebsrad 66 in der Pfeilrichtung P20 angetrieben werden. Die Antriebsräder 66 sind mit einer im Bundträger 3' gelagerten Welle 67 drehfest verbunden. Die Portionierketten 65 werden über Umlenkräder 68 geführt, die auf einer gemeinsamen im Bundträger 3' gelagerten Welle 69 angeordnet sind. Die Portionierketten 65 werden durch mehrere gleichmäßig verteilte Mitnehmerleisten 70 verbunden, die derart gestaltet sind, daß eine kleine Anzahl von Drähten D als Zwischenbündel Z mitgenommen werden kann. Die Mitnehmerleisten 70 der Portionierketten 65 kämmen einige Drähte D aus dem Teilbündel Τ' aus und fördern sie auf das Rutschblech 24 und bilden dort, analog zum Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1a und 1b, das Auskämmbündel K, wobei die Drähte von einer am Bundträger 3' angeordneten Abstreifkante 71 von den Mitnehmerleisten 70 abgestreift werden. Das Rutschblech 24 entspricht dem in den “Fig. 1a und 1b beschrieben Ausführungsbeispiel, und ist auf unteren Führungsleisten 50' angeordnet. Die unteren Führungsleisten 20' entsprechen den unteren Führungsleisten 20 des in den Fig. 1a und 1b beschriebenen Ausführungsbeispieles und unterscheiden sich nur dadurch, daß sie im Bereich der Portioniereinrichtung 4' keine Abstreifkante aufweisen. Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, mehrere, vorzugsweise gleichmäßig parallel zur Längserstreckung der Drähte verteilte Portionierketten zu verwenden, wobei die Portionierketten nicht miteinander verbunden sind, sondern anstelle der Mitnehmerleisten einzelne Mitnehmerelemente aufweisen.
Die sich auf dem Rutschblech 24 befindenden Drähte D des Auskämmbündels K werden anschließend, wie bereits beim vorigen Ausführungsbeispiel (Fig. 1a bis 3b) beschrieben, vereinzelt und über die Drahtschächte 23 der Auswerfeinrichtung 36 zugeführt.
Es versteht sich, daß das beschriebene Verfahren und die dargestellten Ausführungsbeispiele im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens verschiedentlich ausgestaltet werden können. Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die mit Magnetkraft arbeitende Portioniereinrichtung 4 des Ausführungsbeispieles gemäß den Fig. 1a und 1b beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 als Portioniereinrichtung zu verwenden. Des weiteren ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die mit Portionierketten arbeitende Portioniereinrichtung 4' des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 4 beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1a und 1b als Portioniereinrichtung zu verwenden.

Claims (17)

  1. 8 AT 009 036 U1 Ansprüche: 1. Verfahren zum Herauslösen und Überführen von abgelängten Drähten aus einem losen, ungeordneten Drahtbündel in eine Einfachlage von parallelen Drähten, dadurch gekenn- 5 zeichnet, daß zunächst das lose, ungeordnete Drahtbündel (B) in mehrere ungeordnete Drahtlagen (F) auseinandergefächert wird und aus den ausgefächerten, ungeordneten Drahtlagen (F) ein Teilbündel (T, Τ') entnommen und in den Wirkungsbereich einer Portioniereinrichtung (4, 4’) gebracht wird, worauf aus dem Teilbündel (T) mehrere Drähte (D) als Zwischenbündel (Z) gleichzeitig entnommen und zur Bildung eines Auskämmbündels (K) in io den Wirkungsbereich mehrerer Auskämmeinrichtungen (33) gebracht werden, daß sodann zum Ordnen der Drähte (D) des Auskämmbündels (K) jeweils ein Draht (D2) nacheinander von einer Auskämmeinrichtung (33'; 33") erfaßt und ausgekämmt wird und der ausgekämmte Draht (D2) anschließend auf geneigten Flächen (20, 20'; 24) aufgrund seiner Schwerkraft in die Einfachlage (L) rutscht und/oder rollt. 15
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den ausgefächerten, ungeordneten Drahtlagen (F) zunächst ein kleineres Teilbündel (Τ') herausgelöst und zum Bilden des Teilbündels (T) in den Wirkungsbereich einer Transporteinrichtung (58) gefördert wird (Fig. 4). 20
  3. 3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer Ablage für das Drahtbündel, einer Einrichtung zur Entnahme eines Teilbündels aus dem Drahtbündel, einer Zwischenauflage für das herausgelöste Teilbündel, einem gegen die Horizontale geneigten Drahtführungskanal, einer Bewegungseinrichtung für die in der Zwischenauflage 25 befindlichen Drähte und einer Einrichtung zum Übergeben der Drähte an einen nachge schalteten Verbraucher, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausfächern des Drahtbündels (B) eine Ausfächereinrichtung (7, 47) und zur Entnahme des Teilbündels (T, Τ') von Drähten (D) aus den ausgefächerten Drahtlagen (F) zumindest eine Entnahmeeinrichtung (7, 53, 58) vorgesehen sind, daß zur Entnahme des Zwischenbündels (Z), zum Überführen 30 desselben in den Wirkbereich der Auskämmeinrichtungen {33) und zur Bildung des Aus kämmbündels (K) eine Portioniereinrichtung (4, 4') vorgesehen ist, und daß jede Auskämmeinrichtung mehrere kontinuierlich antreibbare Auskämmräder (33) aufweist, die über die Längserstreckung der zu verarbeitenden Drähte {D) vorzugsweise gleichmäßig verteilt und mit Zähnen (34) zum Auskämmen der Drähte (D) versehen sind, wobei die Drehrich- 35 tung der Auskämmräder {33) gegen die Neigungsrichtung des Drahtführungskanals (23) gerichtet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtführungskanal aus mehreren parallelen Drahtschächten (23) besteht, von denen jeder aus einem Paar zu- 40 sammenwirkender, parallel verlaufender Führungsleisten (20, 20'; 22) gebildet wird, wobei die unteren Führungsleisten (20, 20') an ihrem oberen Ende «ine weniger geneigte, als Rutschblech (24) für das Auskämmbündel (K) dienende Kontur aufweisen und an ihrem unteren Ende die oberen Führungsleisten {20, 20') überragen sowie mit einem Anschlag (26) für die aus den Drahtschächten (23) austretenderi Drähte (D') versehen sind. 45
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbreite der Drahtschächte (23) durch Verstellung (P6, P7; P8) der unteren Führungsleisten {20, 20') und der oberen Führungsleisten (22) vorbestimmbar ist. so 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (34) der Auskämmräder {33) bündig mit der Unterkante der oberen Führungsleisten (22) abschließen, wobei die Zähne (34) der Auskämmräder {33) an ihren Spitzen vorzugsweise abgerundet sind.
  6. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die 9 AT 009 036 U1 Auskämmräder (33, 33', 33") senkrecht zu den Drahtschächten (23) verstellbar (P10) sind.
  7. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausfächern der Drähte (D) des ungeordneten Drahtbündels (B) die Ausfächereinrichtung (7, 47) 5 zumindest zwei horizontal verlaufende, antreibbare (P1; P16) Fächerketten {8; 48) auf weist.
  8. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeeinrichtung für das Teilbündel (T) zumindest zwei antreibbare (P1), horizontal verlau- io fende Transportketten (8) aufweist, wobei das Teilbündel (T) in eine Sammelmulde (6) ab gelegtwird (Fig. 1a).
  9. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herauslösen des Teilbündels (Τ') eine Vorportioniereinrichtung (53) vorgesehen ist, und daß die 15 Transporteinrichtung zum Bilden des Teilbündels (T) zumindest zwei antreibbare (P19), vorzugsweise horizontal verlaufende Transportketten (60) aufweist (Fig. 4).
  10. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorportioniereinrichtung zumindest eine antreibbare (P18) Scheibe (55) mit einer einstellbaren Schaufel *(57) auf- 20 weist, welche zum Trennen der Drähte (D) in den ausgefächerten Drahtlagen (F) eine ein stellbare Trennkante (59) besitzt.
  11. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Portioniereinrichtung (4) zumindest ein antreibbares (P4) Magnetrad (16) aufweist, das an sei- 25 nem Umfang zumindest einen Magneten (18) besitzt (Fig. 1).
  12. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (16) ein Permanentmagnet ist.
  13. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (16) ein Elektro magnet ist.
  14. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Portioniereinrichtung (4‘) zumindest ein antreibbares (P4) Magnetrad (16) aufweist, das zum Er- 35 fassen und vorzugsweise einlagigen Festhalten der Drähte des Zwischenbündels (Z) an seinem Umfang zumindest einen Magneten (18) besitzt (Fig. 4).
  15. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Portioniereinrichtung (4') zumindest zwei antreibbare (P20), vorzugsweise schräg nach oben ver- 40 laufende Portionierketten (65) aufweist, die zum Auskämmen des Zwischenbündels <Z) zumindest einen Mitnehmer (70) besitzen (Fig. 4).
  16. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenbündel (Z) zur Ablage auf dem Rutschblech (24) mit Hilfe einer Abstreifeinrichtung 45 (25; 70) von den Portioniereinrichtungen (4; 4') abgestreift wird.
  17. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erstbefüllen der Drahtschächte (23) eine Fülleinrichtung (41) vorgesehen ist, die mehrere, parallel zu den Drahtschächten (23) verlaufende, antreibbare (P12) Füllketten (42) mit jeweils so einem in die Drahtschächte (23) ragenden Abschlußelement (45) aufweist (Fig. 1b). Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 55
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