AT91251B - Einrichtung für Tiefenbestrahlung. - Google Patents

Einrichtung für Tiefenbestrahlung.

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AT91251B
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  Einrichtung für   1iefenbestrah1ung.   



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Tiefenbestrahlung mittels   Röntgenröhren.   Man hat bisher für die Zwecke der Tiefentherapie die für die Diagnostik   bestimmten Einrichtungen im wesent-   lichen beibehalten. Hieraus haben sich eine grosse Reihe von Nachteilen ergeben, einerseits wegen der grossen   Durchdringungsfähigkeit   der für die Strahlentherapie verwendeten Röntgenstrahlen, anderseits wegen der zu ihrer Erzeugung erforderlichen sehr hohen Spannung, schliesslich auch infolge der sieh dabei bildenden nitrosen Gase, die Schädigungen des bedienenden Personals herbeiführen. 



   Es hat sich dementsprechend gezeigt, dass eine für die Tiefentherapie bestimmte, den neuzeitigen Anforderungen genügende Einrichtung einen vollständigen Schutz gegen die Röntgenstrahlung an allen Stellen, an denen diese unerwünscht ist, bieten muss, dass ferner ein Überschlagen der Hochspannung zum menschlichen Körper, sei es des Patienten oder des behandelnden Arztes oder Personals. unbedingt ausgeschlossen sein und dass für eine völlige Abführung der nitrosen Gase und Trennung der damit gefüllten Räume von dem Behandlungsraum gesorgt werden muss. 



   Gemäss der Erfindung ist allen diesen Forderungen dadurch Genüge geleistet, dass die   Röntgen-   
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 ist, an die sich Vorrichtungen   anschliessen,   die den Hochspannungserzeuger und die   Anschlussleitungen   der Röhre von dem Behandlungsraum abschliessen. Zweckmässig ist zwischen dem Behandlungsraum und dem den Hochspannungserzeuger enthaltenden Raum eine Trennungswand vorgesehen, an die die   Röntgen-   röhre aufnehmende strahlendichte Kammer befestigt ist. In die Kammer sind dann   die Anschlussleitungen   durch die Wand hindurch mittels Durehführungsisolatoren oder freier Öffnungen grossen Querschnitts eingeführt.

   Die in der Kammer sich bildenden nitrosen Gase ziehen durch die   Einführungsöffnungen   oder besondere Ventilationsöffnungen in der   Rückwand   der Kammer ab und werden aus dem den Hochspannungserzeuger enthaltenden Raum   zweckmässig   mittels eines besonderen Ventilators abgesaugt. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen   Bestrahlungseinrichtung   in Fig. 1 in
Vorderansicht und teilweise im Schnitt, in Fig.   2. in   dazu senkrechtem Schnitt dargestellt. 



   Der Behandlungsraum 1 ist von dem den Hochspannungserzeuger enthaltenden   Raum,' ? durch   eine Wand   3   getrennt. In dem Behandlungsraum ist ein Behandlungstisch unmittelbar an die   Wand 3   angebracht. Auf diesem ist mittels eines Schienengestelles und Rollen 6 eine Lagenmgsvorrichtung 7 für den Patienten derart angeordnet, dass sie in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschoben werden kann. Das Schienengestell 5 setzt sich dabei in der Richtung senkrecht zur Wand. 3 in zwei Aus- 
 EMI1.2 
 Dieses ist allseitig mit einem für Röntgenstrahlen undurchlässigen Stoff   10,   beispielsweise starken Bleiplatten, ausgeschlagen. Es enthält an der unteren Seite eine   Öffnung,   in die eine Röhrenblende 11 eingesetzt ist.

   Die Blende ist mittels einer Vorrichtung befestigt, die eine derartige Einstellung der Blende in verschiedenen Richtungen gestattet, dass ein Röntgenstrahlenbündel nach allen Richtungen innerhalb eines Kegels mit dem Brennpunkt der Röhre als Spitze ausgeblendet werden kann. Die Röntgenröhre   K   ist an zwei Isolatoren   1.) befestigt.   Sie weicht von den bekannten Röhren insofern ab, als die Hülse für die Kathode und die Antikathode derart an die   Röhrenkugel   angesetzt sind. dass der Fokus und die beiden Stromzuführungspunkte in die Eckpunkte eines   zweckmässig   gleichschenkligen Dreiecks fallen. Diese V-förmige Führung der Röhre ermöglicht es, das Kammergehäuse 9 an der Unterseite beiderseits mit 
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 der Vorderseite zu anschliesst.

   Diese Abschrägungen   begründen   den Vorteil, dass die   Röhrenkammer nur   in den die Blende umgebenden Teilen bis dicht über den Patienten reicht, in den übrigen Teilen aber   , erheblich zurÜcktritt. Hiedurch   wird einerseits dem Patienten Freiheit gegeben, sich zwecks Regelung seiner Stellung zu bewegen, ferner wird es   zugänglicher   für den behandelnden Arzt und   schliesslich   wird auch das subjektive Befinden des Patienten verbessert, das sehr beeinträchtigt würde, wenn der Röhren- kasten sich unmittelbar namentlich über dem Kopf des Patienten befinden würde. 



   Die   Anschlussleitungen   für die Röntgenröhre sind durch Hochspannungsdurchführungsisolatoren 16 geleitet, die in der   Wand-3 befestigt sind. Unmittelbar über   diese sind Öffnungen 17 in der Wand vor- gesehen, durch die sich in der   Röhrenkammer   bildende nitrose Gase   zunächst   in den den Hoehspannungs- erzeuger enthaltenden Raum 1 entweichen können. An der Vorderseite der   Röhrenkammer   sind Türen   18   vorgesehen, die den Anschluss, die Einstellung und Beobachtung der Röntgenröhre ermöglichen. 

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 halter 42 versehen ist.

   Die Gestaltung der Behälterwand ist eine derartige, dass die Entfernung der Anschlussstellen der Röhre und der Leitungen von den Behälterwänden unter   Berücksichtigung   der   Verstellungsmöglichkeit   der Röhre grösser ist als der   Überschlagsweite   der höchsten angewendeten Spannungen entspricht. An dem Behälterteil 38 ist in der Unterseite eine Tür 43 angebracht, durch die die   Röntgenröhre   12 und deren Anschlüsse gut zugänglich sind. 



   Die vorderen Enden der Anschlussleitungen 26 sind an Stäben 44 aus Isolationsmaterial befestigt und durch biegsame   Anschlassleitungen   45 mit den Röhrenenden verbunden. 



   Wie besonders die Fig. 9 und 10 zeigen, hat der in dem unteren Ausschnitt der Behälterspitze eingesetzte Röbrenhalter 42 die Form einer Kugelschale mit dem Brennpunkt der Röhre 12 als Mittel-   punkt, so dass sie über die Hälfte der Röhrenkugel umgibt.   Diese Kugelschale ist mit einer Röhrenblende 46 versehen und besteht aus einer sehr starken Bleischicht 47, die zwischen zwei Kugelschale aus härterem Metall 45 eingeschlossen ist. Sie ist auf einer weiteren Kugelschale 49 gelagert, die sich an die Ausschnittränder 50 der Behälterspitze anschliesst. Zwei Handgriffe 51 aus Isolationsmaterial gestatten den Röhren- 
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 Griffe sind mit Gewinde versehen, so dass der Röhrenhalter in der jeweils eingestellten Lage befestigt werden kann.

   An der Kugelschale 42 sind am oberen Ende diametral zueinander zwei kräftige   Stäbe -52   aus Isolationsmaterial, beispielsweise Hartpapier, angebracht, die sich parallel den Elektrodenhülsen der Röntgenröhre 12 erstrecken und an denen diese mittels Klammern 53 befestigt sind, so dass die Röhre an ihren äusseren Enden gehalten wird. Zur Vermeidung von Strahlungserscheinungen ist die innere Kugelschale 43 des Röhrenhalters 42 am Rande mit einer   schwachgekrümmten     rmbördel1mg     54   versehen. 



   Durch Verstellung des ganzen Röhrenhalters mit der Röhre kann diese bis zu der strichpunktiert angedeuteten Lage verstellt werden. Eine weitere Änderung der Strahlungsrichtung ist dadurch vorgesehen, dass die Röhrenblende ebenfalls in Richtung der Längsachse des Schutzgehäuses verstellbar ist. Zu diesem Zweck ist an der Kugelschale 42 ein Schlitz 55 vorgesehen, in dem die Röhrenblende 46 bewegt werden kann. Sie legt sich dabei mit einem Kugelschalenabschnitt 56 aus Blei von innen auf die Kugelschale 42 auf. Bolzen   mit Flügelmuttern   57, die in seitlichen Schlitzen der Kugelschale 42 gleiten, gestatten die Feststellung der Blende 46. 



   Um verschiedene Blendenöffnungen einstellen zu können, ist ein   scheibenförmiger   Blendenschieber 48'an der Blende 46 vorgesehen. Dieser ist seitlich drehbar gelagert, so dass die einzelnen Blendenausschnitte 49'nacheinander in die grosse Blendenöffnung eingeführt werden können. 



   In den Fig. 11 und 12 ist eine   Ausführungsform   einer Strahlenblende in senkrechtem Schnitt und Grundriss dargestellt, die sich vorzüglich für Anlagen nach den Fig. 1 bis 6 eignet. Es besteht dabei die Blende aus zwei Teilen, von denen der eine fest zur Röhre gelagert ist und einen mittleren kreisförmigen Ausschnitt grösseren Durchmessers enthält, während der zweite Teil, der mit einer wesentlich kleineren Öffnung versehen ist, in jeder Richtung derartig gegen den ersten Teil verschoben werden kann, dass die kleine Blende an verschiedene Stellen des grossen Ausschnittes zu liegen kommt. Zweckmässig ist dabei die Vorrichtung nach einer Kugelschale gestaltet, deren Mittelpunkt im Fokus der Röntgenröhre liegt. 



  Es kann in diesem Falle der verschiebbare Blendenteil mit einer Rohrblende versehen sein, die infolge der Kugelschalenform in jeder Stellung, die man ihr innerhalb des grossen Blendenausschnittes zuweist, senkrecht zu den Röhrenstrahlen steht. 



   Nach dem   Ausführ, mgsbeispiel   der Fig. 11 und 12 besteht der feste Teil der Blende aus einem kugelschalenförmigen, an dem Schutzgehäuse 9 der Röhre befestigten Teil 58, dessen Mittelpunkt mit dem   Fokus 39   der Röntgenröhre zusammenfällt und der mit. einem kreisförmigen Ausschnitt   65   versehen ist. Dieser Blendenkörper 58 ist zweiteilig, so dass er einen Schlitz 60 enthält, in dem der die eigentliche
Blende 61 enthaltende, ebenfalls   kngelschalenförmige   Teil 62 sich führt. Die Rohrblende 61 ist mit einer
Irisblende 63 versehen, die den freien   Blendenquerschnitt zu   verändern gestattet. Der bewegliche Blenden- körper 62 kann durch eine von zwei Schrauben 64 festgehalten werden. Nach Lösung dieser Schraube 
 EMI3.2 
 werden.

   Die äusserste Lage der Rohrblende ist punktiert angedeutet. 



   Die bisher dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen das Bestreben, den Raum unterhalb der   Austrittsöffnung   für die Röntgenstrahlen dadurch möglichst   zugänglich   zu   machen, dass der   die Röhre enthaltende Teil des   SchutzgehäT. ses möglichst abgesehrägt   und schmal gemacht wird. Eine noch weitergehende Verjüngung des Schutzgehäuses wird durch Verwendung einer Röntgenröhre mit nur einem Elektrodenhals und geerdeter Antikathode   herbeigeführt.   Die Röntgenröhre kann in bekannter Weise mit metallischer oder Glaswandung und in diese eingesetzter metallischer Antikathode versehen sein. 



   In den Fig. 13-] 7 sind einige Ausführungsbeispiele von Einrichtungen dieser Art dargestellt. 



  Fig. 13 zeigt zunächst die Röhre für sich. Diese besteht aus einem zylindrischen Glasrohr 65, dessen oberes 
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 ist ein kreisförmiges Platinblech 68 eingelassen, auf das die Kathodenstrahlen auftreffen und von dessen
Aussenseite die Röntgenstrahlung ausgeht. Diese Antikathode ist von einem gläserne Gefäss 69 umgeben, durch das mittels Rohranschlüssen 70 und 71 während des Röhrenbetriebes Kühlwasser geleitet wird. 

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   Fig. 14 zeigt in Seitenansicht eine an der Wand befestigte Röhrenkammer mit der um den Brennpunkt allseitig beweglichen Röntgenröhre. Fig. 15 ist ein Querschnitt nach der Linie   A-B.   



   Das die Hochspannungsleitung und die Röntgenröhre umgebende Schutzgehäuse läuft nach unten mit verhältnismässig spitzem Winkel   kegelförmig zu. Anschliessend   an diesen mit einem Ausschnitt ver- 
 EMI4.1 
 unteren Ende ruht die Röhre mit dem Kühlbehälter 69 in der Kugelschale 42. Die Antikathode der Röhre ist mit einem Leiter versehen, der sich an die Kugelschale und durch diese an das geerdete Schutzgehäuse 
 EMI4.2 
 anschluss erforderlichen, mit den Rohrstutzen 70 verbundenen Schläuche 72, 73 sind innerhalb des Schutzgehäuses 39,   86   durch die den Behandlungsraum abtrennende Wand 3 nach aussen geführt. 



   Die Röntgenröhre kann auch mittels des   Kühlgefässes   69 unmittelbar an der Kugelschale 42 befestigt sein, so dass die Stäbe 52 fortfallen können. 



   Für die Ausfallstrahlung in senkrechter Richtung von oben nach unten fällt die Achse der Röntgen- 
 EMI4.3 
 erzielbar durch Verstellen der Kugelschale, neigt sich der Kathodenhals entsprechend dem Ansfallwinkel. und es ist daher der Verjüngungswinkel des   kegelförmigen Gehäuseteiles. 39   so bemessen, dass bei der grössten Röhreneigung der Abstand der   Kathodenanschlussstelle   66 von der Innenwandung der Kammer genügend gross ist, um auch bei den höchsten verwendeten Spannungen einen   Überschlag zu verhüten.   



   Ein noch schmäleres und daher mehr Raum freilassendes   Röhrengehäuse   ist in der einen Schnitt   nach A-B durch   eine etwas abweichende   Ausführungsform   zeigenden Fig. 16 dargestellt. Im allgemeinen ist der Aufbau derselbe wie bei dem Gehäuse nach Fig. 14. Es besteht nur insofern ein Unterschied, als der kegelförmige   Gehäuseteil 39 nicht   kreisrunden Querschnitt besitzt, sondern seitlich flach gedruckt gestaltet ist. Es ist das dadurch ermöglicht, dass die   Röntgenröhre   nur in der   Längsrichtung   des Schutzgehäuses verstellbar gelagert ist, so dass der Verjüngungswinkel des kegelförmigen Gehäuseteiles 39 in der parallel zu der Wand 3 liegenden Ebene geringer als senkrecht dazu ist, wie der Querschnitt nach Fig. 16 erkennen lässt.

   Der nach Fig. 15 als Kugelschale ausgebildete Röhrenhalter   4'.'ist nun-   mehr zweckmässig zylindrisch gestaltet und mit der Röhre um seine parallel der Wand verlaufende Achse drehbar. 



   Die in Fig. 17 dargestellte Anordnung unterscheidet sich von den beiden bisher beschriebenen 
 EMI4.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 nach dem Hochspannungsranm öffnen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalwandung die Anschluss- EMI5.2 und zugänglicher wird.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch l und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse für die Röhre und die Anschlussleitungen nach dem die Öffnung für den Austritt der Strahlen enthaltenden Teil zu sich spitzenartig nach abwärts erstreckt, um diesen Teil allseitig zugänglich zu machen.
    7. Einrichtung nach Anspruch o und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenhälse der Röntgenröhre V-förmig an diese angesetzt sind, so dass sieh die Röhre der Abschrägung der Kammer anpasst.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Röhrenkammer ein in zwei Richtungen beweglicher Behandlungstisch angeordnet ist.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungstiseh mit zweckmässig umlegbaren Auslegern versehen ist, auf denen der den Patienten aufnehmende Teil zu dessen Lagerung unter der Röhrenkammer heraus-und danach wieder eingefahren werden kann.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch l und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auch unter dem Behandlungstisch eine strahlendiehte, geerdete Kammer mit Hoehspannungsdurchführungen vorgesehen und darin eine Röntgenröhre mit zweckmässig V-förmigen oder abwärts gekehrten Kathodenhälsen angeordnet ist.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Röntgenröhre in senk- rechter Richtung innerhalb der Kammer verstellbar ist.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre an einem besonderen, die Austrittsöffnung für die Strahlen enthaltenden Teil des Schutzgehäuses befestigt und mit diesem gegen das übrige Schutzgehäuse bewegbar ist.
    13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegbare Teil des Schutz- gehäuses in Form einer Kugelschale gestaltet ist, deren Mittelpunkt mit dem Brennpunkt der Röntgen- röhre zusammenfällt.
    14. Einrichtung nach Anspruch 7,12, 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mit winkelförmig zueinander angeordneten Elektrodenhälsen versehene Röntgenröhre mit ihren Enden an stabförmigen, an der Kugelschale angebrachten Haltern aus Isoliermaterial derart befestigt ist, dass diese Glaskugel sich zum grösseren Teil innerhalb der Kugelschale befindet.
    15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen das übrige Schutzgehäuse verstellbare Kugelschale mit einem grösseren Ausschnitt ausgestattet und an ihr eine weitere EMI5.3
    16. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen das Schutzgehäuse verschiebbare, die Röhre tragende Kugelschale nur um einen Durchmesser i'drehbar ist, zum Zwecke, dem Schutzgehäuse eine die Zugänglichkeit zur Bestrahlungsstelle nicht behindernde gedrängte Form geben zu können.
    17. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Röhre tragende Kugelschale mit Handgriffen versehen ist, die durch Schlitze der äusseren Traglugelschale des Gehäuses durchgreifen und zweckmässig zur Feststellung der Röhre mit Gewinde versehen sind.
    18. Einrichtung nach Anspnich l. dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrenblende aus einem fest angeordneten Körper mit einem Ausschnitt grösseren Durchmessers und einer innerhalb dieses Ausschnittes in jeder Richtung verschiebbaren Blende kleineren Querschnitts besteht.
    19. Blende nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass beide Blendenkörper in Form einer Kugelschale gestaltet sind, deren Mittelpunkt mit dem Fokus der Röntgenröhre zusammenfällt.
    20. Blende nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Blendenteil mit einer Röhrenblende versehen ist, deren Öffnung durch eine einstellbare Blende verändert werden kann.
    21. Einrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter EMI5.4 die Antikathode enthaltenden Teil in der Spitze des geerdeten Schutzgehäuses gelagert ist, wobei die Antikathode mit den Metallteilen des Gehäuses leitend verbunden ist. EMI5.5 Teil des Schutzgehäuses ein zylindrischer oder prismatischer in seiner Länge verstellbarer Teil angeordnet ist, um grosse Höhenverstellungen der Röntgenröhre erzielen zu können.
    23. Einrichtung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch die Befestigung des Sehutzgehäuses an der Decke.
AT91251D 1919-07-15 1920-07-13 Einrichtung für Tiefenbestrahlung. AT91251B (de)

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