EMI0001.0001
Einrichtung <SEP> für <SEP> Tiefenbestrahltutg.
EMI0001.0002
Die <SEP> Eriinduug <SEP> bctriift <SEP> ciit;2 <SEP> Fiurichtung <SEP> zur
<tb> Tiefenbestrahlung <SEP> mittelst <SEP> Röntgenröhren.
<tb> Man <SEP> hat <SEP> bisher <SEP> für <SEP> die <SEP> Zwecke <SEP> der <SEP> Tiefen therapie <SEP> die <SEP> für <SEP> die <SEP> Diagnostik <SEP> bestimmten
<tb> Einrichtungen <SEP> im <SEP> wesentlichen <SEP> b;
#ibelialteii.
<tb> hieraus <SEP> haben <SEP> sich <SEP> eine <SEP> grosse <SEP> Reilie <SEP> von
<tb> Nachteilen <SEP> ergebest, <SEP> einerseits <SEP> wegen <SEP> der <SEP> gro ssen <SEP> Durchdringungsiiiliigkeit <SEP> der <SEP> für <SEP> die
<tb> Strahlentherapie <SEP> verwendeten <SEP> 1Zöntgenstrali len, <SEP> anderseits <SEP> wegen <SEP> der <SEP> zu <SEP> ihrer <SEP> Erzeugung
<tb> erforderlichen <SEP> sehr <SEP> holten <SEP> Spannring, <SEP> schliess lich <SEP> auch <SEP> infolge <SEP> der <SEP> sich <SEP> dabei <SEP> bildenden
<tb> nitrosen <SEP> Gase, <SEP> die <SEP> Schidigung@n <SEP> d;:s <SEP> bedie nenden <SEP> Personals <SEP> herbeiführen.
<tb>
Fs <SEP> hat <SEP> sich <SEP> dementsprechend <SEP> gezeigt, <SEP> ditli
<tb> eine <SEP> für <SEP> die <SEP> "hiefentlterapie <SEP> bestiininte, <SEP> den
<tb> neuzeitigen <SEP> Auforderting,ii <SEP> genügende <SEP> Ein richtung <SEP> einen <SEP> v@@llst@indigen <SEP> Schutz <SEP> gegen
<tb> die <SEP> Rötitgenstrahluug <SEP> au <SEP> allen <SEP> Stellen, <SEP> an
<tb> denen <SEP> diese <SEP> unerwünscht <SEP> ist, <SEP> bieten <SEP> muss, <SEP> dass
<tb> ferner <SEP> ein <SEP> Oberschlagcii <SEP> cl..'- <SEP> ho@lsspannung
<tb> zum <SEP> menschlichen <SEP> Körper, <SEP> sei <SEP> es <SEP> des <SEP> Patien ten <SEP> oder <SEP> des <SEP> behandelnden <SEP> Arztes <SEP> oder <SEP> Per sonals.
<SEP> unbedingt <SEP> ausgeschlossen <SEP> seins <SEP> und dass für #inc völlige @bfülnuug der nitrosen Gasc und Trennung der damit gefüllten Räum;: von dem Behandlungsraum gesorgt werden mtifl.
Gemäss der Erfindung ist diesen Forde rungen dadurch Genüge geleistet, dal.3 die Röntgenröhre in einer bis auf dic BlLnden- öffnung strahlendichten, zweckmässig ge erdeten Kammer eingeschlossen ist, an dis sich Vorrichtungen anschliessen, die den Idoclispannungserzatger und die Anschluss- leitungen der Röhre von dem Behandlungs raute gasdicht abschliessen.
Auf der Zeichnung ist ein erstes Atisiüli- rungsbeispiel der Bestrahlungseinrichtung z eina *iss der Zvichming in Fi. I <B>1</B> in Vord-2ran- sieht und teilweise" im Schnitt,
in Fig. ? in dazu senkrechtem Schnitt dargestellt.
Der Behandlungsraum ? ist von dem den lioclispanntingserzeuger enthaltenden Raum 1 durch eine Wand 3 getrennt. 1n dem Behand lungsraum ist ein Behandlungstisch unmittel bar an der Wand 3 angebracht. Auf diesem ist mittelst eines Schienengestelles 5 und Rollen 6 eine Lagerungsvorrichtung 7 für den Patienten derart angeordnet, dass sie in zwei zueinander senkrechten Richtungen verscho ben ,werden kann. Das Schienengestell 5 setzt sich dabei in der Richtung senkrecht zur Wand 3 in zwei Ausleger 8 fort, die nach Zurückführung der Lagerungsvorrichtung 7 umgeklappt und gegen den Tisch angelegt werden können, so dass sie den Raum vor dem Tisch freigeben.
Über der Mitte des Lagerungstisches ist ein kammerartiges Gehäuse 9 an der Wanda' befestigt. Dieses ist allseitig mit einem für Röntgenstrahlen undurchlässigen Stoff 10, beispielsweise starken Bleiplatten, ausge schlagen. Es enthält an der untern Seite 'eine Öffnung, in die eine Röhrenblende 11 einge setzt ist. Die Blende ist mittelst einer Vor- ;@ichtung befestigt, die eine derartige Einstel lung der Blende in verschiedenen Richtungen gestattet, dass ein Röntgenstrahlenbündel nach allen Richtungen innerhalb eines Kegels mit dem Brennpunkt der Röhre als Spitze ausge blendet werden kann. Die Röntgenröhre 12 ist an ztvei Isolatoren 13 befestigt.
Sie weicht von den bekannten Röhren insofern ab, als die Hiilse für die Kathode und die Antikathode derart an die Röhrenkugel angesetzt sind, dass der Poktis und die beiden Stromzufüh- rungspunkte in die Eckpunkte eines zweck mässig gleichschenkligen Dreiecks fallen.
Diese V-förmige Führung der Röhre ermög licht es, das Kammergehäuse 9 an der Unter seite @iciderseits mit Abschrägungen 14 zu versel_cn, denen sich zweckmässig auch eine entsprLChende Abschrägung 15 nach der Vor- derseit", zii anschliesst. Diese Abschrägungen liegriiiiclen den Vorteil,
dass die Röhrenkam mer mir in den die Blende umgebenden Tei len 11:: dicht \iiIer den Patienten reicht, in den Übrigen Teilvii aber erheblich zurücktritt.
Hierdui-cli tvir seinerseits dem Patienten Freilil-it gegeben, sich zwecks Regelungseiner Stelhin,g zu be@@-e.5en, ferner wird es zugäng licher iiii' den b,Aiandelnden Arzt und schliess lich \@Ird ;
nicb Iltis subjektive Befinden des 11-ziticiiieii erlie@ert, clas selig heeiliträ@htit würde, wenn der Röhrenkasten sich unmit telbar namentlich über dem Kopf des Patien ten befinden würde.
Die Anschlussleitung für die Röntgenröhre sind durch Hochspannungsdurchführungsiso- latoren 16 geleitet, die in der Wand 3 be festigt sind. Unmittelbar über diese sind Öff nungen 17 in der Wand vorgesehen, durch die sich in der Röhrenkammer bildende ni- trose Gase zunächst in den den Hochspan nungserzeuger enthaltenden Raum 1 entwei chen können. An der Vorderseite der Röh renkammer sind Türen 18 vorgesehen, die den Anschluss, die Einstellung und Beobach tung der Röntgenröhre ermöglichen.
Sofern es erforderlich ist, kann zum Zweck der gleichzeitigen Bestrahlung mit zwei Röh ren auch der La-,erungstisch als Röhren kammer ausgebildet sein. Es ist zti dieseln Zweck der Lagerungstisch allseitig bis auf eine: Öffnung für die Röhrenblende 19 ge schlossen und mit einer Bleischicht 10 aus geschlagen. Auch hier ist die Blende ähnlich der Blende 11 an der Röhrenkaninier ver stellbar eingerichtet.
Die IZiintgetiröhre 2(t ist wieder V-förmig gestaltet, und zwar sind die Anschlusshälse der Röhre nach unten ge richtet und auf Stützisolatoren 21 befestigt. Die Verwendung und Stellung der V-förmiglen Röhre ermöglicht es, sie bis dicht an die Blende 19 heranzuschieben und trotzdem ihre Anschlusspunkte genügend weit von der Tischplatte entfernt zti halten. Die Anschluss- leitungen der Röhre sind ebenfalls mittelst Durchführungsisolatoren 22 durch die Wand 3 geführt. Lüftungsöffnungen 23 sind auch hierbei vorgesehen.
Die Röhrenkammer des Tisches ist durch Türen 24 zugänglich.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Stützisolators 21 für die Röntgenröhre 20 dargestellt. Hierbei ist diese auf einem mit- telst Verschraubung verstellbaren Stift 25 gelagert, so dass sie in senkrechter Richtung um ein bestimmtes Stück verstellt v@-erden kann.
Zuweilen ist es zweckmässig, die Rönt genröhre mit ihrem Schätzgehäuse anstatt im der Z 'and v'eiter ini @eliaiüllnn@@srauni anzuordnen. Es kann dies dadurch erreicht werden, daL; die Anschlussleitung voll der Röhrenkammer bis zti der Trennwand inncr- lialb eines rohrförmigen Kanals geführt sind.
Dieser Kanal ist zweckmässig gegen den den Hochspannungserzeuger aufnehmenden Raum offen, so dass in diesen die in dem Kanal auf trctenden nitrosen Gase abziehen können. An Stelle dieses Schutzkanals können die Anschlussleitungen auch unmittelbar von Iso liermaterialien umgeben sein, deren Ober fläche zweckmässig mit einer metallischen Schutzbekleidung versehen ist, die geerdet werden kann. Es sind dann die Anschluss- leitungen praktisch als Hochspannungskabel ausgeführt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh- rungsbeispiele derartiger Einrichtungen Fig. -1 zeigt eins davon in Längs schnitt und Fig. 5 in Vorderansicht; Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch eine zweite Aus führungsform.
Die Röntgenröhre 12 ist in einer mit Blei platten 10 strahlendicht ausgeschlagenen Kammer 9 angeordnet, die mit einer Röhren blende 11 versehen ist. Nach dem ersten Aus führungsbeispiel ist die Röhre an -zwei Durch führungsisolatoren 25 befestigt, durch die gleichzeitig die AnschIussleitungen 26 in die Röhrenkaininer eingeführt werden.
Jede die ser Anschlussleitungen ist über die gesamte, im Beliandlnngsratnn verlaufende Länge von einem geerdeten metallischen Rohr 27 von einem Durchmesser umgeben, dass kein Span nungsüberschlag von der Leitung ngcli dein Rohr auftritt.
Ani fi-,ien Ende sind diese Lei tungen durch einen isolierenden Körper 28 nochmals geführt. so dass sie den entsprechen den Abstand von der Rohrwandung einlialtcn. I)ie Röhrenkaininer 9 ist einerseits durch die Röhren, anderseits durch Stützen 29 an der Wand 3 befestigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist die Röhrenkammer 9 an zwei Stützen 30, 31 befestigt. Die Röntgenröhre 12 wird von zwei. sich von der Decke der Kammer er streckenden Isolatoren 32 getragen. Als Stromzuführung für die Röhre dienert zwei Hochspannungskabel 33, die durch entspre chende Muffen 34 und 35 in der Wand 3 und in der Röntgenkammer geleitet sind. Die Ka bel sind mit einer metallischen, geerdeten Hülle bekleidet, so dass die Berührung ge fahrlos ist. Auch der Erdungsanschluss der Röhrenkammer 9 kann über diesen Metall überzug erfolgen.
Da bei den beschriebenen Einrichtungen die Röhre in ihrem Schtitzgehätise katten in wageechter Richtung verschiebbar ange.or:ä- net werden kann, treten gewisse Schwierig keiten in solchen Fällen auf, in denen die Strahleneinrichtung zweckmässig nicht lot recht im Rattni, sondern schräg zu wählen ist, beispielsweise zur Bestrahlung dm Kehl kopfes,
der Vagina tisw. Diese schräge Aus fallstrahlung wird gemäss einer weiteren Aus- führungsforrn der Erfindung dadurch ermög- licht, dass die Röntgenröhre an -einem zweck mässig kugelförmigen, die Röhrenkugel teil weise umschliessenden Hohlkörper ,befestigt ist, der in dein Röhrenbehälter zusammn mit der Röntgenröhre selbst um deren Brenn punkt drehbar angeordnet ist.
Hierbei ist es zweckmässig, nur ein,-, Drehung in einem be stimmten Sinne und. bis zu einem bestimmten grössten Winkel zuzulassen, nrn den Röhren behälter derart klein halten und nach der Blendenöffuniig zu abschrägen zti können, Idass ztun genauen Lagern des Kranken ge nügend freier Rauen unter dein Röhrenbehäl ter verbleibt.
Eine etwa erforderlich wer- dend;: weitere Schrägstcllun, des Röntgen- strahlenbündels l:isst sich durch Anordnun; einer längs der beweglichen Lagerkugel schale verschiebbaren Blende ei-zielen.
In der Zeichnung ist diese Ausführungs form des Erfindinigsgegenstandes beispiels weise dargestellt. und zwar zeigen F!-. 7 und 8 die Gesamtanordnung des Röhren behälters in Längsschnitt und Vorderansicht, unter Weglassung eines Teils der Vorder wand, die Fig. 9 und 10 die LagerkugeIschalc für die Röhre in L#ings- und Querschnitt.
Durch die Wand 3, die den Behandlungsraum von dein Hoclisa)anniuigsr.unn trennt, sind die beiden Hochspannungsleitungen 26, voll de nen die eine aus einer Doppellitze zum Att- schluss der Kathodanglühspirale für die Rönt genröhre 12 bestellt, hindurchgeführt. All die Einführungsöffnung 36 der Wand schliesst sich das Schutzgehäuse an. Es bestellt aus drei Teilen 37, 38, 39 und ist aus einem Gerippe von Eisenstäben -10 mit Bekleidung von Blei platten 41 gefertigt.
Der erste Behälterteil 37 hat rechteckigen Querschnitt: der zweite, 38, erstreckt sich an der Unterseite schräg nach abwärts und ist auch seitlich etwas ein eingezogen: der dritte Teil 39 hat eine eigen tümlich gewölbte Forin und läuft nach unten in eine flache Spitze aus, die finit einein run den Ausschnitt iür den kugelschalenförmigen Röhrenhalter 42 versehen ist.
Die Gestaltung der Behälterwand ist eine derartige, dass die Entfernung der Anschlussstellen der Röhre und der Leitungen von den Behälterwänden unter Berücksichtigung der Verstellungs- möglichkeit der Röhre grösser ist, als der Überschlagsweite der höchsten angewende ten Spannungen entspricht. An dem Behälter teil 38 ist in der Unterseite eine Türe 43 an gebracht, durch die die Röntgenröhre 12 und deren Anschlüsse gut zugänglich sind.
Die vordern Enden der Anschlussleitungen 26 sind an Stäben 44 aus Isolationsmaterial befestigt und durch biegsame Anschluss- leitungen 45 mit den Röhrenenden verbunden.
Wie besonders die Fig. 9 und 10 zeigen, hat der in den untern Ausschnitt der Be hälterspitze eingesetzte Röhrenhalter 42 die Forrn einer Kugelschale finit dem Brennpunkt der Röhre 12 als Mittelpunkt, so dass sie Tiber die Hälfte die Röhrenkugel umgibt. Diese Kugelschale ist mit einer Röhrenblende 46 versehen und besteht atis einer sehr star ken Bleischicht 47, die zwischen zwei Kugel schalen aus härterem Metall 48 eingeschlos sen ist.
Sie ist auf einer weiteren Kugel schale 49 gelagert, die sich ein die Ausschnitt ränder 50 der Behälterspitze anschliesst. Zwei Handgriffe 51 aus Isolationsmaterial gestat ten, den Röhrenhalter 42 um ein gewisses Stück derart zii drehen, dass der Hauptstrahl der Röntgenstrahlung innerhalb durch die Längsachse des Schutzgehäuses 39 gelegtcti senkrechten Ebene nach vor- oder rückwärts verstellt wird, so dass der Röhrenhalter in der jeweils eingestellten Lage befestigt wer den kann.
All der Kugelschale 42 sind am obern Ende diametral zueinander zwei kräf tige Stäbe 5:.' aus Isolationsmaterial, beispiels weise Hartpapier, angebracht, die sich paral lel den Elektrodenhälsen der Röntgenröhre 12 erstrecken und an denen diese mittelst Klammern 53 befestigt sind, so dass die Röhre an ihren äussern Enden gehalten wird.
Zur Vermeidung voll Strahlungserscheinungen ist die innere Kugelschale 48 des Röhren- Italters 42 am Rande mit einer schwach- ;;ekriiminten Umbördelun g 54 versehen.
Eine weitere Änderung der Strahlungs- richtung ist dadurch vorgesehen, dass die Röhrenblende 46 längs der Innenwandung des Röhrenhalters 42 in demselben Sinne wie dieser selbst verschiebbar ist. Zti diesem Zweck ist an der Kugelschale 42 ein Schlitz 55 vorgesehen, in dein die Röhrenblende 4) bewegt erden kann.
Sie legt sich dabei mit einem Kugelschalenabschnitt 56 aus BI--_A von innen auf die Kugelschale 42 auf. Bolzen mit Flügelmuttern 57, die in seitlichen Schlitzen der Kugelschale 4? gleiten. gestatten die Feststellung der Blende 46.
Um verschiedene Blendenöffnungen ein stellen zu können, ist ein scheibenförmiger Blendenschieber 48' an der Blende 46 vor gesellen. Dieser ist seitlich drehbar gelagert, so dass die einzelnen Blendenausschnitte 49' nacheinander in die grosse Biendenöffnun: cingefültrt erden können.
In den Fig. 11 und 12 ist eine Ausrüh- rungsform einer Strahlenblende in senkrech tem Schnitt und Grundriss beispielsweise dargestellt, die sich vorzüglich für Anlagen nach den Fig. l bis 6 eignet.
Es besteht da bei die Blende aus zwei Teilen. voll denen der eine fest zur Röhre gelar;a-t ist und einett mittleren, kreisförmigen Ausschnitt grösseren Durchmessers entli-lilt, w-,ilireitd der zweite Teil, der mit einer- wesentlich kleineren Öff- nung versehen ist,
in jeder Richtung derartig gegen den ersten Teil verschoben \verde kann, dass die klein: Blende an verschiedene Stellen des grosse Aussclniittes zu liegen kommt. Zweckiniillis ist dabei die Vorrich tung nach einer Kugelschale gestaltet, deren Mittelpunkt im Fokus d. -r lZiintgeriröhre liegt.
Es kann in diesem Falle der ver schiebbare Blendenteil mit einer Rohrbljnde versehen sein, die infolge der Kugelschalen form in jeder Stellung, die mau ihr innerhalb des grossen Blendenausschnittes zumeist, senkrecht zii den Röntgenstrahlen steht.
Nach dein Ausführungsbeispiel der Fis. 11 und 12 besteht der fest;: Teil der Blende ans einem kugelschalenförmigen, an dem Schutz- geliäuse 9 der Röhre befestigten Teil 58, des sen Mittelpunkt mit dein Fokus 59 der Rönt- 1-enröhre zusainmenf@illt, und der mit einem kreisförmigen Ausschnitt 65 versehen ist.
Dieser Blendenkörper 58 ist zweiteilig, so dass er einen Schlitz 00 enthält, in dem der die eigentliche Blende 61 enthaltende, eben falls kugelschalenförinige Teil 62 sich führt. Die Rohrblende 61 ist mit einer Irisblende 63 versehen, die den freien Blendenquersehnitt zu verändern gestattet. Der bewegliche Blendenkörpcr 62 kann durch eine von zwei Schrauben 64 festgehalten werden.
Nach Lii- sung dieser Schraube kann die Blende 61 in jede beliebige Stellung innerhalb des Aus schnittes 65 gebracht und dort festgestellt werden. Die äusserste Lage der Rohrblende ist punktiert angedeutet.
Die bisher dargestellten Aus2lirungsbei- spiele zeigen das Bestreben, den Raum un terhalb der Austrittsöffnung für die Röntgen- itraN < en dadurch möglichst zugänglich zu ma chen, dass der die Röhre enthaltende Teil des Schutzgehäuses möglichst abgeschrägt und schmal gemacht wird. Eine noch weiter gehende Verjüngung des Schutzgehäuses wird durch Verwendung einer Röntgenröhre. mit nur einem Elektrodenhals und geerdeter Antikathode herbeigeführt. Die Röntgenröhre kann in bekannter Weise mit metallischer oder Glaswandung und in diese eingesetzter metallischer Antikathode versehen sein.
In den Eig. 13 bis 17 sind einige Aus- iiihruugsbeispiele von Einrichtungen dieser Art dargestellt. Fig. 13 zeigt zunächst die Röhre für sich. Diese besteht aus einem zy lindrischen Glasrohr 65, dessen oberes Ende mit einer Anschlusskappe 66 für die Kathode 67 versehen ist. In das untere Ende des Glas rohres ist ein kreisförmiges Platinblech 68 eingelassen, auf das die Kathodenstrahlen auftreffen und von dessen Aussenseite die Röntgenstrahlung ausgeht.
Diese Antikathode ist von einem gläsernen Gefäss 69 umgeben, durch das mittelst Rohranschlüssen 70 und 71 während des Röhrenbetriebes Kühlwasser @"eleitet wird.
Fis;. 14 zeigt in Seitenansicht eine an der M'and befestigte Röhrenkammer mit der uni den Brennpunkt allseitig beweglichen Rönt- genröhre. Fig. 15 ist ein Querschnitt nach der Linie A-R.
Das die Hochspannungsleitung und die Röntgenröhre umgebende Schutzgehäuse läuft nach unten mit verhältnismässig spitzem Winkel kegelförmig zu. Anschliessend an die sen mit einem runden Ausschnitt versehenen kegelfiirmigen Gehäuseteil 39 ist der Röhren- lialter angeordnet. Dieser besteht aus einer mit einer Zylinderblende 11 versehenen stark wandigen Kugelschale 42 ans Blei, deren Mittelpunkt mit dem Ausgangspunkt der Röntgenstrahlung zusammenfällt und die an dem Gehäuseteil 39 nach allen Seiten bis zii einem gewissen Winkel verschiebbar ge lagert ist.
An dieser Kugelschale 42 sind zwei Stäbe 52 ans Isoliermaterial befestigt, zwi schen deren Enden der obere Teil der Rönt genröhre eingespannt ist. Am untern Ende ruht die Röhre mit dem Kiililbehälter 69 in der Kugelschale 42. Die Antikathode der Rnlire ist mit einem Leiter w#rsehen, der sich an die Kugelschale und durch diese an das geerdete Schutzgehäuse anschliesst, so dali die Rückleitung des Röhrenstromes über Erde gesichert ist.
Die für den Kühlwasseranscliluss erforderlichen, mit den Rohrstutzen 70 und 71 verbundenen Schläuche 72, 73 sind inner halb des Schutzgehäuses 39, 36 durch die den 13ehsi@iLlhuigsrt_a-.ii abtrennende Wand 3 nach aussen geführt.
Die Röntge:ir öhre kann auch mitt,-lst des KiihI-viälles <B>69</B> unmittelbar an der Kugel- schah= -12 befestigt sein, so dass die Stäbe 52 fortfallen können.
Für die Ausfallstrahlung in senkrechter Richtung von oben nach unten fällt die Achse der Röntgenröhre mit der des kegelförmigen Teils 39 des Schutzgehäuses zusammen. Für schräge Ausfallstrahlung, erzielbar durch Verstellen der Kugelschale, neigt sich der Kathodenhals entsprechend dein Ausfallwin- kel, und es ist daher der Verjüngungswinkel des hegelförniigen Gehäuseteils 39 so be messen, dass bei der grössten Röhrenneigung der Abstand der Kathoden-Anschlussstelle 66 von der Innenwandung der Kammer genügend gross ist,
uni auch bei den höchsten verwende- ten Spannungen einen Überschlag ztt ver- hüten.
Ein noch schmäleres und daher mehr Ratnii freilassendes Röhrengehäuse ist in der einen Schnitt nach .4-B durch eine etwas abweichende Ausführungsform zeigenden F9g. 16 dargestellt. Ins allgemeinen ist der Aufbau derselbe wie bei d;,m Gehäuse nach Fig. 1.4. Es besteht mir insofern ein Unter schied, als der kegelförmige Gehäuseteil 39 nicht kreisrunden Querschnitt besitzt, sondern seitlich flachgedrückt gestaltet ist.
Es ist das dadurch ermöglicht, dass die Röntgenröhre nur iii der Längsrichtung des Schutzgehäuses verstellbar "eltt-ert ist, so dass der Verjün- gung',wiitkel des kegelförmigen Gehäuseteils .39 iii der parzillel zu der Wand 3 liegenden Ebene g;.rin:,er als senkrecht dazu ist, wie der (')uerscliitittt nach Fig. 16 erkennen lässt.
Der stach Fig. <B>15</B> als Kugelschale ausgebildete Röhruidialter A? ist nunmehr zweckmässig zylin:!riscli g@#t:iltet und mit der Röhre tini seine parallel dur Wand verlaufende Achse drehbar.
Dir in Fig. 17 dargostellte Anordnung im- terschcidet sich von den beiden bisher be- schriebenen ins 'esentlichen dadurch, dass unter der Atistrittsstclle der Röntgenstrahlen der ganze Raum allseitig frei ist. An eine Öffnung 74 in der Decke 75 des Behandlungs zimmers sich anschliessend, ist ein mit Blei platten überdecktes zylindrisches Eisen gerüst 76 angeordnet.
Um dieses herum sind an der Decke Rollen 77 vorgesehen, über die gewichtsbelastete Drahtseile laufen, die einen über den ersten verschiebbaren zyIindri- sehen Teil 78 tragen. An diesem Teil 78 schliesst sich ein spitz nach unten zulaufender kegelförmiger Teil 79 an, in dem in einem Halter 80 die Röntgenröhre befestigt ist.
Die Anschlussleitung 26 für die Kathode der Röntgenröhre ist senkrecht durch die ein- zeln,-n Teile des Schutzgehäuses und die Deckenöffnung geführt, die auch zum Abzug nitroser Gase dient. Der Rölirenlialter 80 hat die Form einer Kugelschale und ist finit dem kegelförmigen Gehäuseteil 79 starr varbun- deit. Fr weist eine grössere Öffnung auf,
die von einer mit einer "Zylinderblende 61 ver- sehenen Kugelhaube 58 aus Blei, ähnlich wie sie in F!-. 11 dargestellt ist, überdeckt wird. Diese Kugelhaube ist derartig gelagert, dass sie sich längs der Oberfläche des Halters 80 nach allen Richtungen verschieben lässt, so dass sich bis zu einem gewissen grössten Nei gungswinkel beliebig schräg gerichtete Strah lenbündel aus der von d@ r Antikathode der Röntgenröhre nach allen Seiten ausgehenden Strahlung lieratisschneiden lassen.
Iin Falle sich keine Öffnung in der 7_im- inerdeckc anwenden lässt, kann das Schutz gehäuse wie nach Fig. 17 ausgebildet und die Anschlussleitung durch dessen obern an der Decke befestigten Teil in Gestalt eines stark geschützten Hochspannungskabels mit zweck mässig geerdetem Metallmantel ähnlich der Ausführungsforen nach Fig. 6 seitlich heraus geführt sein.
Auch kann ein in seiner Länge g em.i B Fig. 17 verstellbares Schutzgehäus2 sieh an einen freitragend wagrecht an der Wand angeordneten Leitungsschutzkanal an schliessen.