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Fahrbarer Feuerlöscher.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein fahrbarer Feuerlöscher mit einer Mehrzahl abnehmbarer, Löschflüssigkeit enthaltender, rittlings über die Achse des Fahrgestells eingehängter Zylinder, bei welchem die als Hohlkörper ausgebildeten und durch eine Hohlachse miteinander verbundenen Räder als Reservoir für zusätzliche Löschflüssigkeit dienen.
Die in der Zeichnung beispielsweise veranschaulichte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt in Fig. 1 die teilweise geschnittene Seitenansicht des fahrbaren Feuerlöschers in Löschstellung und in Fig. 2 die Draufsicht. Fig. 3 zeigt die Vorderansicht des Fahrgestells, Fig. 4 den Schnitt durch den Haspelkonus, während Fig. 5 den Schnitt durch das Schlauchventil darstellt. Fig. 6 gibt den Schnitt des Einfüllstutzens der Räder, Fig. 7 einen solchen durch die Steigrohrventile und Fig. 8 durch ein Steigrohrsieb. Fig. 9 zeigt den Feuerlöscher in Fahr-und Fig. 10 in Bremsstellung. Fig. 11 veranschaulicht die Loschzylinder in Trag-und Fig. 12 in Fahrstellung, welch erstere Fig. 13 in der Draufsicht zeigt.
Das im Fahrgestell eingehängte, den die Löschflüssigkeit enthaltenden Zylinder z und die Druckgasreservepatronen p bergende Traggestell ist aus den versteiften Querplatten q und den Röhren t'und so zusammengebaut, dass die in das Traggestell eingeschobenen Zylinder z rittlings zu beiden Seiten der Achse a herunterhängen. Um ein Herausgleiten der beim Fahren'in schräger Stellung befindlichen Zylinder (Fig. 9 und 10) zu verhindern, sind an den auf der Achse a ; gelagerten beiden Armen des zum Schieben des Wagens dienenden bügelartigen Handgriffe g Haken (angeordnet, welche in die am Traggestell angebrachten Stifte f eingreifen, sich aber lösen, sobald der Griff in die Nähe des Sehlauchhaspels s gebracht wird (Fig. 1).
Die hohle Achse a verbindet die in den Hohlrädern 1 und 2 aufgespeicherte Löschflüssigkeit in
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Rad 1 nimmt, wo sie durch das von unten nach oben führende, die Radwand durchbrechende Rohr 6 nach aussen geleitet wird. Am oberen, durch das eingeschraubte Rohrstück 7 (Fig. 5) etwas verengten Ende dieses Rohres (Fig. 5) ist ein aus Gründen, die später erklärt werden, verschiebbares Schlauchstück 8 eingeführt, dessen Enden so verdickt sind. dass es sich sowohl, wenn in das Rohr 6 eingeschoben, als auch in ausgezogener Stellung selbsttätig dichtet, wobei eine Sperrklinke 9 die Lockerung des während der Fahrt in das Rohr 6 eingeschobenen Schlauchstücks 8 verhindert. Letzteres trägt an seinem Aussenende
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Umkippen schützt.
Die rahmenförmige Deichsel e des Wagens ist nicht am Fahrgestell selbst, sondern am Traggestell angeordnet, u. zw. verschiebbar, um zugleich auch als Traggestänge dienen zu können. Sie bildet ein Rechteck (Fig. 13), das in den'Rohransätzen n geführt und mittels der Stellschrauben b fixiert ist. Ihr hinterer Querschenkel dient bei entsprechender Schrägstellung der Deichsel als Bremse (Fig. 10), während der vordere einen zweiten Handgriff bildet, zugleich aber auch die Laterne I trägt, für welche der allseitig geschlossene Deichselrohrrahmen den Brennstoffbehälter abgibt, in den der Docht des vom drehbaren
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Laternengehäuse umgebenen Brennerröhrehens l'hineinragt.
So wird der Feuerlöscher, wenn in Betriebsbereitschaft, vom geeignetsten Punkt, nämlich von der aufrecht stehenden Deichsel aus, beleuchtet.
Die oben aus den Zylindern heraustretenden, den Zylinderversehlüssen zugleich als Angeln dienenden Steigrohre 20, die unten behufs Reinigung mit von aussen her lösbaren, im Zylinderboden mittels Dberwurfmuttem w befestigten Rohrsieben, t versehen sind (Fig. 8), sind an die ebenfalls mittels Überwurfmuttern v1 festgeschraubte mit AnseMussstutzen versehene Verbindungskammer m angeschlossen (Fig. 7). Mit Hilfe der beiden selbsttätig wirkenden Kugelventile t'wird das Lösehgut der abwechselnd arbeitenden Zylinder selbsttätig einer gemeinschaftlichen, an Stutzen u angeschlossenen Leitung') zu- geführt, die zunächst in die Hohlachse des Schlauchhaspels s führt..
Die abdichtende Überleitung in den drehbaren Haspel ist mittels der ineinander gelagerten, durch
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ist dann der auf den Haspel gewickelte Schlauch angeschlossen (Fig. 2).
Löschzylinder und Fahrgestell werden voneinander getrennt, sobald sich dem Fahren irgendein Hindernis bietet (Staffel, Bergpfad, usw. ). Nach vollzogener Trennung sind durch einfaches Verschieben
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bietet sich unterwegs wieder Fahrgelegenheit, so können die Zylinder auch als Karre gefahren werden, wobei ihnen der Schlauchhaspel als Rolle dient.
Damit das Räderpaar bei der Ankunft auf der Brandstelle in die richtige Stellung gegenüber den Zylindern kommt, ist am Traggestell der federnde Riegel o vorgesehen. der-noch während der Fahrt mittels des Griffes y gelöst, in eine an Rad : 2 vorgesehene Vertiefung einschnappt.
Mit dieser Massnahme beginnt die Inbetriebsetzung des Feuerlöschers. Das während des Fahrens oder Tragens schrägliegende Gerät (Fig. 9-12) wird mit einem Ruck aufgerichtet. das Mundstück am Schlauchhaspel gelöst und eine der in die Zylinder z eingebrachten, nicht sichtbaren Druckgaspatronen p durch einen Faustschlag auf die Platte 18 aufgeschlagen. Sodann wird, während die Löschflüssigkeit ihren Weg durch den Schlauch nimmt, dieser abgehaspelt, indem der Schlauchführer mit dem Mundstück dem Haspel enteilt, um den besten Platz gegenüber der Brandstelle einzunehmen.
Ist in der Nähe zunächst eine Löschflüssigkeit nicht aufzutreiben, dann wird auch die Druckgaspatrone 3 des Rades 2 aufgeschlagen, die in dem Fahrgestell so viel Druck erzeugt, als nötig ist, um die gesamte in den Rädern auf- gespeicherte Löschflüssigkeit auszutreiben. Sobald dann der erste Zylinder leer ist, wird sofort die Druckgaspatrone des zweiten aufgeschlagen, der Verschluss 19 des ersten Zylinders gelöst, zur Seite gedreht (Fig. 2 rechts) und aus dem Rohr 6 des Rades 1 das Schlauchstück.
3 herausgezogen. dessen kopfartiges Ventil in die Öffnung des leeren Zylinders eingehängt und geöffnet. Bis der zweite Zylinder leer ist, ist der erste wieder aus den Rädern mit Löschflüssigkeit gefüllt mit neuer Patrone versehen und verschlossen, so dass er ohne Betriebsunterbruch sofort wieder in Tätigkeit treten kann. Da jeder der beiden Zylinder aus dem Reservoir, das durch die Räder 1, 2 gebildet wird, zweimal gefüllt werden kann, so ist anzunehmen, dass nach Verbrauch der Reservoirflüssigkeit inzwischen von anderer Seite aus eine geeignete Lösch- flüssigkeit herbeizuschaffen möglich sein wird, was um so wahrscheinlicher ist, als zwei Personen zur Bedienung des Feuerlöschers vollauf genügen.
Wie aus vorstehendem ersichtlich ist. dienen die Reservoirdruckgaspatronen dazu, in dem Falle, wo entleerte Zylinder mit Lösehflüssigkeit nachgefüllt wurden, diese aus dem nachgefüllten Zylinder herauszupressen.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Fahrbarer Feuerlöscher mit mehreren, aus einem mitgeführten Flüssigkeitsvorratsbehälter während der Löscharbeit abwechselnd naehfültbaren Löschzylindem. dadurch gekennzeichnet, dass die Räder des Fahrgestelles hohl sind und als Flüssigkeitsvorratsbehälter dienen und dass zwischen den Rädern die mit einem gleichzeitig als Deichsel dienenden Traggestänge ausgestatteten, etwa zwerchsackartig auf der Wagenachse hängenden Löschzylinder leicht abnehmbar angeordnet sind.
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