AT91731B - Fahrbarer Feuerlöscher. - Google Patents

Fahrbarer Feuerlöscher.

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AT91731B
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AT
Austria
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wheel
cylinder
extinguishing
fire extinguisher
tube
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Application number
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English (en)
Inventor
Gustav Schworetzky
Clemens Graaff
Nicolaus Werle
Original Assignee
Gustav Schworetzky
Clemens Graaff
Nicolaus Werle
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/66Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use with extinguishing material and pressure gas being stored in separate containers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrbarer   Feuerlöscher.   



   Der Gegenstand der Erfindung ist ein fahrbarer Feuerlöscher mit einer Mehrzahl abnehmbarer, Löschflüssigkeit enthaltender, rittlings über die Achse des Fahrgestells eingehängter Zylinder, bei welchem die als Hohlkörper ausgebildeten und durch eine Hohlachse miteinander verbundenen Räder als Reservoir für zusätzliche   Löschflüssigkeit   dienen. 



   Die in der Zeichnung beispielsweise veranschaulichte   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes zeigt in Fig. 1 die teilweise geschnittene Seitenansicht des fahrbaren Feuerlöschers in Löschstellung und in Fig. 2 die Draufsicht. Fig. 3 zeigt die Vorderansicht des Fahrgestells, Fig. 4 den Schnitt durch den Haspelkonus, während Fig. 5 den Schnitt durch das Schlauchventil darstellt. Fig. 6 gibt den Schnitt des Einfüllstutzens der Räder, Fig. 7 einen solchen durch die Steigrohrventile und Fig. 8 durch ein Steigrohrsieb. Fig. 9 zeigt den Feuerlöscher in Fahr-und Fig. 10 in Bremsstellung. Fig. 11 veranschaulicht die   Loschzylinder   in Trag-und Fig. 12 in Fahrstellung, welch erstere Fig. 13 in der Draufsicht zeigt. 



   Das im Fahrgestell eingehängte, den die   Löschflüssigkeit   enthaltenden Zylinder z und die Druckgasreservepatronen p bergende Traggestell ist aus den versteiften Querplatten q und den Röhren   t'und   so zusammengebaut, dass die in das Traggestell eingeschobenen   Zylinder z rittlings   zu beiden Seiten der Achse a herunterhängen. Um ein Herausgleiten der beim Fahren'in schräger Stellung befindlichen Zylinder   (Fig.   9 und 10) zu verhindern, sind an den auf der Achse a   ; gelagerten beiden Armen   des zum Schieben des Wagens dienenden bügelartigen Handgriffe g Haken (angeordnet, welche in die am Traggestell angebrachten Stifte f eingreifen, sich aber lösen, sobald der Griff in die Nähe des Sehlauchhaspels s gebracht wird (Fig. 1).

   Die hohle Achse a verbindet die in den Hohlrädern 1 und 2 aufgespeicherte Löschflüssigkeit in 
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 Rad 1 nimmt, wo sie durch das von unten nach oben führende, die Radwand durchbrechende Rohr 6 nach aussen geleitet wird. Am oberen, durch das eingeschraubte   Rohrstück   7 (Fig. 5) etwas verengten Ende dieses Rohres (Fig. 5) ist ein aus Gründen, die später erklärt werden, verschiebbares   Schlauchstück 8     eingeführt,   dessen Enden so verdickt sind. dass es sich sowohl, wenn in das Rohr 6 eingeschoben, als auch in ausgezogener Stellung selbsttätig dichtet, wobei eine Sperrklinke 9 die Lockerung des während der Fahrt in das Rohr 6 eingeschobenen   Schlauchstücks   8 verhindert. Letzteres trägt an seinem Aussenende 
 EMI1.2 
 
Umkippen schützt. 



   Die rahmenförmige Deichsel e des Wagens ist nicht am Fahrgestell selbst, sondern am Traggestell angeordnet, u. zw. verschiebbar, um zugleich auch als Traggestänge dienen zu können. Sie bildet ein Rechteck (Fig.   13),   das   in den'Rohransätzen   n geführt und mittels der Stellschrauben b fixiert ist. Ihr hinterer Querschenkel dient bei entsprechender Schrägstellung der Deichsel als Bremse (Fig. 10), während der vordere einen zweiten Handgriff bildet, zugleich aber auch die Laterne   I   trägt, für welche der allseitig geschlossene Deichselrohrrahmen den   Brennstoffbehälter abgibt,   in den der Docht des vom drehbaren 

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 Laternengehäuse umgebenen   Brennerröhrehens   l'hineinragt.

   So wird der   Feuerlöscher,   wenn in Betriebsbereitschaft, vom geeignetsten Punkt, nämlich von der aufrecht stehenden Deichsel aus, beleuchtet. 



   Die oben aus den Zylindern heraustretenden, den Zylinderversehlüssen zugleich als Angeln dienenden Steigrohre 20, die unten behufs Reinigung mit von aussen her lösbaren, im Zylinderboden mittels   Dberwurfmuttem   w befestigten   Rohrsieben, t   versehen sind (Fig. 8), sind an die ebenfalls mittels Überwurfmuttern v1 festgeschraubte mit   AnseMussstutzen   versehene Verbindungskammer m angeschlossen (Fig. 7). Mit Hilfe der beiden selbsttätig wirkenden Kugelventile   t'wird   das   Lösehgut   der abwechselnd arbeitenden   Zylinder selbsttätig einer gemeinschaftlichen,   an Stutzen u angeschlossenen   Leitung') zu-   geführt, die zunächst in die Hohlachse des Schlauchhaspels s   führt..   



   Die abdichtende Überleitung in den drehbaren Haspel ist mittels der ineinander gelagerten, durch 
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 ist dann der auf den Haspel gewickelte Schlauch angeschlossen (Fig. 2). 



   Löschzylinder und Fahrgestell werden voneinander getrennt, sobald sich dem Fahren irgendein   Hindernis bietet (Staffel, Bergpfad, usw. ). Nach vollzogener Trennung sind durch einfaches Verschieben   
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 bietet sich unterwegs wieder Fahrgelegenheit, so können die Zylinder auch als Karre gefahren werden, wobei ihnen der Schlauchhaspel als Rolle dient. 



   Damit das Räderpaar bei der Ankunft auf der Brandstelle in die richtige Stellung gegenüber den Zylindern kommt, ist am Traggestell der federnde Riegel o vorgesehen. der-noch während der Fahrt mittels des Griffes y gelöst, in eine an   Rad : 2   vorgesehene Vertiefung einschnappt. 



   Mit dieser Massnahme beginnt die Inbetriebsetzung des Feuerlöschers. Das während des Fahrens oder Tragens schrägliegende Gerät (Fig. 9-12) wird mit einem Ruck aufgerichtet. das   Mundstück   am   Schlauchhaspel gelöst   und eine der in die Zylinder z eingebrachten, nicht sichtbaren   Druckgaspatronen   p durch einen Faustschlag auf die Platte 18 aufgeschlagen. Sodann wird, während die   Löschflüssigkeit   ihren Weg durch den Schlauch nimmt, dieser abgehaspelt, indem der   Schlauchführer   mit dem   Mundstück   dem Haspel enteilt, um den besten Platz gegenüber der Brandstelle einzunehmen.

   Ist in der   Nähe   zunächst eine   Löschflüssigkeit   nicht aufzutreiben, dann wird auch die Druckgaspatrone 3 des Rades 2 aufgeschlagen, die in dem Fahrgestell so viel Druck erzeugt, als nötig ist, um die gesamte in den Rädern auf-   gespeicherte Löschflüssigkeit auszutreiben.   Sobald dann der erste Zylinder leer ist, wird sofort die Druckgaspatrone des zweiten aufgeschlagen, der Verschluss 19 des ersten Zylinders gelöst, zur Seite gedreht (Fig. 2 rechts) und aus dem Rohr 6 des Rades 1 das   Schlauchstück.

   3 herausgezogen.   dessen kopfartiges Ventil in die Öffnung des leeren Zylinders eingehängt und   geöffnet.   Bis der zweite Zylinder leer ist, ist der erste wieder aus den Rädern mit Löschflüssigkeit gefüllt mit neuer Patrone versehen und verschlossen, so dass er ohne Betriebsunterbruch sofort wieder in Tätigkeit treten kann. Da jeder der beiden Zylinder aus dem Reservoir, das durch die Räder 1, 2 gebildet wird, zweimal gefüllt werden kann, so ist anzunehmen, dass nach Verbrauch der Reservoirflüssigkeit inzwischen von anderer Seite aus   eine geeignete Lösch-   flüssigkeit herbeizuschaffen   möglich   sein wird, was um so wahrscheinlicher ist, als zwei Personen zur Bedienung des   Feuerlöschers   vollauf genügen. 



   Wie aus vorstehendem ersichtlich ist. dienen die Reservoirdruckgaspatronen dazu, in dem Falle, wo entleerte Zylinder mit   Lösehflüssigkeit nachgefüllt   wurden, diese aus dem nachgefüllten Zylinder herauszupressen. 



   PATENT-ANSPRUCHE : 
1. Fahrbarer Feuerlöscher mit mehreren, aus einem mitgeführten   Flüssigkeitsvorratsbehälter   während der Löscharbeit abwechselnd   naehfültbaren     Löschzylindem.   dadurch gekennzeichnet, dass die Räder des Fahrgestelles hohl sind und als Flüssigkeitsvorratsbehälter dienen und dass zwischen den   Rädern   die mit einem gleichzeitig als Deichsel dienenden Traggestänge ausgestatteten, etwa zwerchsackartig auf der Wagenachse hängenden Löschzylinder leicht abnehmbar angeordnet sind. 
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Claims (1)

  1. eine hohle Achse (a) verbunden sind, von der innerhalb des einen Rades ein Rohr (1) nach unten führt, und dass in dem anderen Rade (1) ein von unten nach oben führendes Rohr (6) angeordnet ist, dessen Austrittsende die Radwand durchbricht und in das ein herausziehbares, dicht schliessend geführtem Schláuchstück (8) eingesetzt ist, dessen freies Ende einen Ventilkopf (c) trägt, der nach Herausziehen des Schlauchstückes in die Füllöffnung des jeweilig naehzufüllenden Löschzylinders eingehängt wird, so dass der gesamte Löschflüssigkeitsvorrat aus den Rädern unter dem Druck des einer in das Rad (2) eingesetzten,
    von aussen zu bedienenden Druckmittelpatrone (3) entströmenden Treibmittels in die Loschzylinder übergeführt werden kann.
    3. Fahrbarer Feuerlöscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchhaspel (s) nach Lösung der Löschzylinder vom Fahrgestell bei deren Umkippen in die Tragstellung als Pnterstützungs- punkt und später als Rad zum Fahren der Löschzylinder dient.
AT91731D 1918-05-03 1920-07-01 Fahrbarer Feuerlöscher. AT91731B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE91731X 1918-05-03

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ID=5643829

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CH (1) CH92845A (de)
DK (1) DK30674C (de)
FR (1) FR520029A (de)
GR (1) GR95B (de)

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GR95B (el) 1921-07-06
DK30674C (da) 1922-11-13
CH92845A (de) 1922-02-01
FR520029A (fr) 1921-06-18

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