AT92646B - Tuben aus Papier, Pergament od. dgl. Stoff und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents
Tuben aus Papier, Pergament od. dgl. Stoff und Verfahren zu deren Herstellung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Tuben aus Papier, Pergament od. dgl. Stoff luid Terfahreu ZH deren Herstellung. Tuben, welche aus Papier u. dgl. hergestellt und mit einer plastischen Masse überzogen oder imprägniert sind, wurden z. B. aus der amerikanischen Patentbeschreibung Nr. 700805 (Paine) bekannt. Die Erfindung betrifft derartige Tuben. Neu daran ist, dass der aus einem geeigneten zähen, undurchlässigen Papier, wie Pergamentpapier, Pergaminpapier oder Pergamentersatzpapier od. dgl. hergestellte zylindrische Teil mit einem Verschluss (Kopfteil) in Verbindung steht, der aus einer anfangs plastischen, später hart, jedoch nicht spröde werdenden Masse durch Eintauchen über einen Dorn angefertigt wird. Die so hergestellten Behältnisse sollen für dickflüssige salben-oder pastenartige Artikel, Vaseline, medizinische Salben, Zahnpasten usw. dienen. Das Papier wird auf einer Seite in bekannter Weise mit einer passenden Masse, mit entsprechend zugerichteter, mit Glyzerin versetzter Gelatine oder einer entsprechend zusammengesetzten Harzmischung bestrichen bzw. durch Aufwalzen versehen. Das Aufbringen dieser Masse hat den Zweck, das Papier vor einem Durchschlagen von Fett bzw. Feuchtigkeit zu schützen, wobei entsprechend dem Inhalte die aufgetragene Masse verschieden gewählt wird. Neu ist, dass das präparierte Papier über einem entsprechend geformten Dorn (Fig. 1) im zylindrischen Teile derartig gewickelt wird, dass ein Rohr von entsprechender Länge entsteht. Je nach Bedarf bzw. der Durchlässigkeit des Papieres erfolgt eine einmalige oder zweimalige Aufwicklung des Papieres über den Dorn (Fig. 2 und 3). Die Imprägnierungsmasse dient zugleich zum Kleben, indem man durch Erwärmen den Papierrand zum Haften bringt und durch Rollen oder eine Bewegung, ähnlich wie das Plätten, in der Wärme auch die übrigen Teile der Rolle, d. h. das Papier nebst der Zwischenlage der klebenden Substanz mit dem unterherliegenden Papier verbindet. Der Dorn selbst ist, um ein Ankleben zu verhindern, gefettet. Auf einer Seite ist der Dorn so geformt, dass durch Eintauchen desselben in die in der Wärme halbflüssige Masse der Kopf des Behältnisses gebildet wird. Das Eintauchen des Dornes mit der darauf befindlichen Papierrohre erfolgt so weit, dass der an dem vorstehenden Ende des Dornes sich bildende Kopf mit dem Papierteil in Verbindung tritt und an ihm haftet. Fig. 4 zeigt das Rohr aus imprägniertem Papier über dem Dorn nach dem Eintauchen und Erhärten der plastischen Masse, wobei der über den Spitz des Dornes reichende Überzug durch Abschneiden entfernt wurde, um eine Öffnung zu schaffen, durch welche beim Füllen der Tuben die Luft entweichen kann. Das so hergestellte Behältnis, zweckmässig in Form der bekannten Tuben, wird nach dem Herausziehen des Dornes in bekannter Weise gefüllt und dann derart verschlossen, dass man das offene Ende mit einer erwärmten Zange zusammenpresst, wodurch die im Innern der Tube befindliche Imprägnierungschichte klebt. Den Verschluss des unteren Teiles der Tube verstärkt man zweckmässig noch durch schwaches Eintauchen in die plastische Masse. Die im Tubenkopf geblieben Öffnung verschliesst man hierauf durch Aufbringen eines Tropfens der plastischen Masse, um eine Veränderung des Tubeninhaltes beim Lagern zu vermeiden. Zum Gebrauche wird der oberste Teil des entsprechend geformten Ansatzes am Kopfe des Behältnisses mit einer Schere weggeschnitten. Zum Wiederverschliessen dient eine aufgestülpte Kappe (Fig. Ï). Die Behältnisse sind bestimmt, die jetzt sehr teuren Metalltuben zu ersetzen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Tuben aus Papier, Pergament od. dgl. Stoff, welcher mit einer für den Tubeninhalt undurchlässigen Imprägnierung oder Überzug versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Tube aus einer anfangs plastischen, später erhärtenden und elastischen Masse hergestellt ist.2. Verfahren zur Herstellung der Tube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das eine Ende der die Wandung der Tube bildenden Röhre mit einem in die Röhre eingeschobenen, dem Kopfe der Tube entsprechend geformten Dorn in die plastische Masse taucht. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT92646T | 1921-04-23 |
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