AT92682B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Scharnierverbindung von Blechbehältern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Scharnierverbindung von Blechbehältern.

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AT92682B
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 des röhrenartigen Teiles festgehalten und entsprechend Fig.   4 und 6 ausgestanzt, um   diese Enden zu falschen Scharnierstiften zu formen, die in die eingebogenen. Augen des Behälterteiles passen. Die 
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 dritte Arbeitsstufe über den vorstehenden Stiften des Deckels geschlossen werden. 



   20 ist ein prismatischer Metallbehälterteil, der auch eine beliebig andere, mit einer flachen Basis versehene Form besitzen kann. 21 ist ein nach vorbeschriebenen Erläuterungen hergestellter Deekel zum Behälterunterteil 20. Die eine Randseite   dieses Deckelteiles 27   ist zwischen den Einschnitten 23 breiter gehalten als die übrigen Seitenflächen. Der mittlere vorstehende Teil 22 stellt das Material zur Bildung der Scharnierstifte dar. Die Einschnitte 23 dehnen sich mehr oder weniger (s. Fig. 2) in den Rand 
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 dieses Teiles   22.   



   Zur Herstellung der Scharnieraugen wird der Behälter 20 (Fig. 8)   über eine Seitenfläche   eines
Stanzenunterteiles 24 gestülpt, der in Fortsetzung der Bruchkante   2 ; ; geeignet   in der Presse gebettet ist. Auf der gegenüberliegenden Seite von 24 kann gleichzeitig ein Deckelteil 21 aufgesetzt werden. 



   Der Stanzenunterteil 24 hat zwei halbzylindrische Erhöhungen 27, deren   äussere   Enden abgerundet, deren innere Enden aber scharf und lotrecht abgeschnitten sind. Zwischen den Erhebungen 27 breitet sich eine Vertiefung aus. Der im Oberteil einer Presse oder eines Fallwerkes befestigte, von einem Mittel-   stücke.'30 getragene   Stanzenoberteil 29 besitzt zu den Erhöhungen 27 passende   Vertiefungen.'31 und   einen in die Vertiefung zwischen den Erhöhungen 27 passenden Vorsprung 32. Beim   Abwärtsgehen   des Oberteiles formen die Erhöhungen   27     ausgeprägte Wulste. 3. 3   und der Vorsprung   32   eine der Ver- tiefung entsprechende Vertiefung   28'   (s. auch Fig. 3) am Behälterteil 20.

   Dabei greifen die Innenkanten der Erhöhungen 27 mit den Randkanten des Vorsprunges 32 ineinander und stellen dadurch am Be- hälterteil 20 Einschnitte 34 an den Innenkanten der Wulste   33   her. Das Ausformen und Einschneiden der die Scharnieraugen bildenden   Wulste 83   wird dadurch in einer Arbeitsweise erreicht und ist nach dieser Arbeit der   Behälterteil 20 soweit fertiggestellt,   dass die auf dem   Deckelteile 27 sitzenden Scinrnier-   stifte in den Wulsten 33 leicht eingebaut werden können. 



   Die zur Herstellung der Deckelteile 21 dienende Seite 26 des   Stanzenunterteiles. 24   ist mit einer
Rippe. 36 von halbrundem Querschnitte versehen, die in ihrer Länge mit dem abstehenden Teil 22 des
Deckelrandes übereinstimmt, auch kann sie etwas länger sein als dieser Teil 22. Der Stanzenoberteil.   37   ist mit zwei parallen Zugrippen 38 und 39 ausgestattet, zwischen denen eine der Rippe 86 entsprechende
Rille ausgearbeitet ist. Die Rippe 38 greift beim Abwärtsbewegen des Oberteiles-37 der Rippe   39   vor und biegt den vorstehenden Randteil 22 des Deckels 21 über die Rippe 36, bevor noch die Rippe 39 mit dem Blech des Deckelteiles 21 in Berührung kommt. Letztere zieht dann das Blech des Randstückes 22 über die Rippe 36.

   Das Runden der die Scharnierstifte bildenden Teile des Deckels 21 geht genau vor sich und liefert die in Fig. 4 dargestellte Form. Dabei greifen die   Rippen 38 und. 39   in die Vertiefungen 40 und   41   des Stanzenunterteiles 26 ein. 



   Nach der ersten Arbeitsstufe (Fig. 3,4, 8, 9) kommen sowohl Behälter 20 wie auch Deckelteil 21 auf einen zweiten Stanzenunterteil 43 und 44, der bei   46 in   die Presse oder in das Fallwerk eingebettet ist. Der Unterteil 43 trägt zwei Formblöcke 46 von prismatischer Form mit rechteckiger Basis und abgeschrägter trapezförmiger   Quersehnittfläche.   Diese   Formblöcke   sitzen am Unterteil   4.'1   unmittelbar unter den Wulsten   33   des   Behälterteiles   20.

   Mittels des von einem   Mittelstücke 48 getragenen   Oberteiles 47 kann nun durch eine über die   Formblöcke   46 passende Ausnehmung 49 der Behälterteil 20 an drei Seiten 50 um die Wulsten 33 herum ausgeschnitten und aus seinem Material die den Fig. 5 und 11 entsprechenden   Zungenteile   mit den Scharnieraugen   33   hergestellt werden. Auf dem Unterteile 43 ist endlich eine Vertiefung vorgesehen, um den ausgetieften Teil 28'des Behälterunterteiles 20 aufzunehmen. 



   Gegenüber dem Unterteil 43 ist der für die weitere Bearbeitung des Deckelteiles 21 dienende Unterteil 44 in den Pressentisch gebettet. Er ist (Fig. 11) mit   Ausnehmungen 52 versehen.   Der in diese Ausnehmungen 52 passende Stempel J3 schneidet die in Fig. 4 einpunktierten Teile 54 des Deckelrandes aus, verlängert dadurch zugleich die Kerben 23 hinter der Wulst 42 (Fig. 4) und bildet dadurch aus dieser die Sehamierstifte.   56 durch Ausschnitte 66   (Fig. 6), die noch in den Wulsten 33 des Behälterteiles 20 einzubetten sind. Der Stempel   63   ist von einem Abstreifer 56 umgeben, der eine Rille 58 zur Aufnahme der Wulst 42 des Deckelteiles   21   besitzt.

   Sind die Stücke 54 aus dem   Deckelteile 27 ausge-   schnitten und die mit den Wulsten 33 versehenen Zungen am Behälterteile 20 aufgehoben (Fig. 5, 6 und 11). so hebt sich   das Mittelstück 48   des Oberteiles und die   Behälterstücke   20 und 21 können von den Unterteilen   43, 44   abgenommen werden. Die zweite Herstellungsstufe Fig. 5, 6,10 und 11 ist dadurch fertiggestellt. 



   Der Behälterteil 20 wird dann über die lotrechte Seite eines Stanzenbloekes   69   gelegt, während der Deckel auf dessen gegenüberliegende schräge Seite gestülpt wird, so dass er sieh gegen die Rückseite des Behälterteiles 20 neigt, wodurch die Stifte des Scharnieres   JJ   5 unmittelbar unter die die Wulsten 33 tragenden Zungen des Behälterteils 20 zu liegen kommen. Durch Niedergehen des zweiteiligen Stempels 60 wird das Scharnier in der dritten Erzeugungsstufe fertiggestellt. Der Stempel 60 wird mit dem einen seiner Teile 61 im Oberteil der Presse befestigt, während sein zweiter Teil 62 durch eine Feder 63 

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 verschiebbar gemacht ist. Der Teil ? ragt in normaler Lage unter dem Teil 61 ein Stück hervor,   auch dann   wenn der Pressenoberteil sich senkt.

   Dadurch ergreift der Teil 62 zuerst das Scharnier und hält es fest. 



  Der nachfolgende Teil 60, 61 bewirkt dann das Rückbiegen der Zungen des Behälterteiles 20 in die vor dem Ausschneiden der Kanten 50 (Fig. 3) entsprechende Lage, wobei jedoch nunmehr die Stifte 55 in den Augen 33 eingeschlossen sind. Die unteren Ränder der beiden Teile des Stempels 60 sind bei   64'   ausgekehlt, um die Wulste 33 und die Stifte 55 vor Verbiegungen zu schützen, sobald der Stempel niederschlägt. Der Teil 61 des Stempels ist mit   Vorsprüngen   64 versehen, die so hergerichtet sind, dass sie in die Öffnungen 65 des   Deekelkörpers   21 passen. Die Flächen dieser Vorsprünge 64 sind in Grösse und Form auch der Begrenzung der Wulste 33 tragenden Zungen angepasst. Der Stanzblock 59 besitzt eine mittlere Vertiefung, welche der Vertiefung.   28' des Behälterteiles. 20 entspricht.

   Auch   sind Vertiefungen 67 angebracht, um in diesen die Stifte 55 beim Zusammenpressen der   Scharnieraugen   einbetten zu können. 



  Die Wulste   3. 3   sind nach Fertigstellung des Scharniers genügend weit, um eine freie Angelbewegung der Stifte 55 beim Öffnen und Schliessen des Deckels zu gewährleisten. Der Zweck einer Abrundung der Stifte   55   ist der. die Bildung rauher Kanten zu vermeiden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Verfahren zur Herstellung der Scharnierverbindung von   Blechbehältern   durch Einpressen von   Seharnierwülsten   im   Schachtelunterteile   und rinnen-oder röhrenförmigen Scharnierzapfen in einem vorspringenden Randteile des Deckels, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen   (65),   die sich am Deckelteil auf bekannte Weise hinter das die Scharnierstifte (55) bildende Material erstrecken und die Stifte von dem übrigen Teil des Deckels trennen, erst ausgestanzt werden, nachdem die Stifte (55) ihre Rinnen-oder Röhrenform erhalten haben.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorstehende Teil (22), aus welchem die Scharnierstifte (55) am Deckel gebildet werden, von abgerundeten, kurzen Einschnitten (2. 3) im Deckelmaterial begrenzt wird, bevor die Pressung der Stifte (55) zur Röhren-oder Rinnenform bewirkt wird.
    3. Vorrichtung zur Verbindung von Schachtelböden und Sehachteldeckeln durch Scharniere, die gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 und 2 hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressblock (59), der auf bekannte Weise den Behälterteil und den Deekel während der Zusammenfügung dieser Teile unterstützt, den Deckel in schräger Stellung und den Behälterteil in senkrechter Stellung hält.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Zusammenfügung dienende Stempel (60) einen festen und einen beweglichen Teil besitzt, welch letzterer, wenn der Stempel gehoben ist. unter dem anderen Stempelteil hinausragt und in dieser Stellung durch eine Feder (63) gehalten wird, und dass eine der Krümmung der Wülste (33) genau entsprechende Auskehlung (6J1) zur Hälfte in jeder der entlang des Stempels laufenden, einander zugewandten Kanten der beweglichen und festen Teile des Stempels (60) vorgesehen ist.
AT92682D 1915-05-31 1916-05-31 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Scharnierverbindung von Blechbehältern. AT92682B (de)

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