AT9277U1 - An vertikalen stützen befestigbares lärmschutzelement - Google Patents

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Steinbacher Daemmstoff Gmbh
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Abstract

An vertikalen Stützen (1) befestigbares Lärmschutzelement mit einer Füllung aus insbesondere losem Schaumglasgranulat, die durch ein Gitter (5) gehalten ist. Das Gitter (5) ist an einer Betonplatte (2) fixiert, die an den Stützen (1) verankerbar ist.

Description

2 AT 009 277 U1
Die Erfindung betrifft ein an vertikalen Stützen befestigbares Lärmschutzelement mit einer Füllung aus insbesondere losem Schaumglasgranulat, die durch ein Gitter gehalten ist.
Ein derartiges Lärmschutzelement mit beidseitigem Gitter ist beispielsweise aus der AT 8007 U 5 bekannt. Die die Füllung zurückhaltenden Gitter weisen eng nebeneinander angeordnete vertikale Stäbe, die durch horizontale Bänder miteinander verbunden sind, und eine Umfangseinfassung aus L-Profilen auf.
Die beiden Gitter des Lärmschutzelementes sind an einem die Schmalseiten des Elementes io umschließenden Rahmen aus Blech oder dergleichen befestigt, wobei die Verbindung zwischen den beiden Schenkeln der L-Profile und dem Rahmen durch Verbindungsmittel, wie Nieten oder dergleichen, erfolgt. Am Rahmen sind vertikale, vorstehende Stege geformt, die zwischen die vertikalen Stützen, die insbesondere ein U- bzw. eine H-Profil aufweisen, eingeschoben werden können. 15
Sowohl die Herstellung des Rahmens als auch die Verbindung mit den Gittern ist relativ aufwendig und die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, ein einfacher herstellbares Lärmschutzelement zu schaffen. 20 Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass das Gitter an einer Betonplatte fixiert ist, die an den Stützen verankerbar ist.
Insbesondere bewehrte Betonplatten sind relativ einfach und preisgünstig herstellbar und bereits bei der Herstellung mit Aufnahmen für Befestigungsmittel, insbesondere Dübel, bestück-25 bar. Die Umfangseinfassung der Gitter kann daher ebenfalls rasch und mit üblichen Verbindungsmitteln, wie zum Beispiel Schrauben, an der Betonplatte fixiert werden.
In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Betonplatte eine die Füllung an den Schmalseiten haltende umlaufende Rippe aufweist, an der das Gitter fixiert ist. Die Betonplatte 30 dieser Ausführung stellt eine flache Wanne dar, in die die Füllung eingeschüttet werden kann, worauf anschließend das Gitter fixiert wird.
Alternativ können die Schmalseitenbegrenzungen auch am Gitter vorgesehen sein, sodass dieses die Wannenform aufweist. 35
Da die Lärmschutzelemente insbesondere rechteckig sind, und die Länge beispielsweise das fünf- oder zehnfache der Breite (also im Anwendungsfall der Höhe) betragen kann, ist bevorzugt eine vertikale Mittelrippe zur Versteifung vorgesehen. 40 Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Es zeigen
Fig. 1 eine Schrägansicht eines erfindungsgemäßen Lärmschutzelementes,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführung der Betonplatte, 45 Fig. 3 vergrößert den Verbindungsbereich mit einer Stütze der ersten Ausführung,
Fig. 4 vergrößert den Verbindungsbereich mit einer Stütze der zweiten Ausführung und Fig. 5 einen Schnitt durch den oberen Randbereich des Lärmschutzelementes.
Ein erfindungsgemäßes Lärmschutzelement weist eine insbesondere bewehrte rechteckige so Betonplatte 2 und ein davon beabstandetes Gitter 5 auf, die einen Füllraum für eine Füllung, insbesondere von losem Schaumglasgranulat, begrenzen. Der Füllraum ist schmalseitig durch eine umlaufende Rippe 3 der Betonplatte 2 begrenzt. Die Betonplatte 2 weist an der vertikalen Stirnseite ausgebildete Stege 8 auf, sodass sie zwischen im Boden verankerte Stützen 1 eingesetzt werden kann (Fig. 3, 4). 55

Claims (1)

  1. 3 AT 009 277 U1 Jedes Gitter 5 ist aus vertikalen, relativ knapp nebeneinander angeordneten Stäben 9, beispielsweise mit 20 mm Abstand, und horizontal angeordneten Bändern 6 gebildet, die Löcher aufweisen, durch die die Stäbe 9 hindurchgeführt sind. Der Abstand der Bänder 6 zueinander ist wesentlich größer, beispielsweise 160 bis 200 mm. Jedes Gitter 5 weist weiters eine Um-5 fangseinfassung aus L-Profilen 7 auf (Fig. 5), die auf Gehrung geschnitten rahmenartig zusammengesetzt sind, wobei die breiten Schenkel der L-Profile 7 parallel zu den Stäben 9 verlaufen, sodass deren Enden gut mit den L-Profilen und mit der umlaufenden Rippe 3 der Betonplatte 2 verbunden werden können. io Die gelochten Bänder 6 weisen nach unten abgebogene Stege 7 auf, und sind daher rinnen-bzw. U-förmig ausgebildet, wobei die Stege 7 als Versteifungen dienen. Die Bänder 6 sind breiter als die schmalen Schenkel der L-Profile 3. Im Verbindungsbereich mit den vertikalen L-Profilen 3 sind daher die Enden der Bänder 6 ausgeschnitten, sodass die Anlage der Stäbe 9 an den breiten Schenkeln der L-Profile 7 und die Anlage der breiten Schenkel der L-Profile 7 an 15 der umlaufenden Rippe 3 der Betonplatte 2 möglich ist (Fig. 2). Zur Erhöhung der Stabilität des Lärmschutzelementes bzw. zur Einsparung von Beton kann weiters eine vertikale Mittelrippe 4 ausgebildet sein, die im entsprechenden Raum für die über die Stäbe 9 nach innen überstehenden horizontalen Bänder frei zu lassen, niederer ist als die 20 umlaufende Rippe 3. Die umlaufende Rippe 3 kann auch entfallen, wenn das bzw. jedes Gitter 5 sich auch schmalseitig erstreckt. Die Lärmschutzelemente weisen beispielsweise ein Format von 5 m x 50 cm oder 5 m x 1 m auf, wobei sie bei einseitiger Füllung eine Dicke von 18 cm und bei zweiseitiger Füllung eine 25 dicke von 28 cm aufweisen können. Die Dicke der Füllung beträgt beispielsweise 10 cm. Ansprüche: 1. An vertikalen Stützen befestigbares Lärmschutzelement mit einer Füllung aus insbesonde re losem Schaumglasgranulat, die durch ein Gitter (5) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter (5) an einer Betonplatte (2) fixiert ist, die an den Stützen (1) verankerbar ist. 35 2. Lärmschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonplatte (2) eine die Füllung an den Schmalseiten haltende umlaufende Rippe (3) aufweist, an der das Gitter (5) fixiert ist. 3. Lärmschutzelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonplatte (2) 40 eine vertikale Mittelrippe (4) aufweist. 4. Lärmschutzelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelrippe (4) niederer als die umlaufende Rippe (3) ist. 45 5. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonplatte (2) eine Trennschicht zwischen zwei Füllungen darstellt, die jeweils durch ein an einer umlaufenden Rippe (3) der Betonplatte (2) fixiertes Gitter (5) gehalten ist. 6. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass so jedes Gitter (5) horizontal verlaufende gelochte Bänder (6), vertikale Stäbe (9), die sich durch die Löcher der Bänder erstrecken, und eine Umfangseinfassung aus L-förmigen Profilen (3) aufweist, die an der umlaufenden Rippe (3) der Betonplatte (2) befestigt sind. 7. Lärmschutzelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die breiten Schenkel 55 (4) der L-förmigen Profile (3) parallel zu den vertikalen Stäben (9) verlaufen. 4 AT 009 277 U1 8. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den horizontalen Bändern (6) etwa das Zehnfache des Abstandes zwischen den vertikalen Stäben (9) ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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