AT8007U1 - An stützen befestigbares lärmschutzelement - Google Patents
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Abstract
Ein an Stützen befestigbares Lärmschutzelement weist voneinander beabstandete Gitter (5) auf, in denen vertikale Stäbe (9) durch horizontale Elemente (6) verbunden sind, und zwischen denen eine Füllung, insbesondere loses Schaumglas¬granulat vorgesehen ist. Die horizontalen Verbin¬dungselemente sind durch gelochte Bänder (6) gebildet, durch deren Löcher sich die vertikalen Stäbe (9) erstrecken.
Description
10 15 20 25 30 35 40 45 50 2 AT 008 007 U1
Die Erfindung betrifft ein an Stützen befestigbares Lärmschutzelement mit voneinander beabstandeten Gittern, die vertikale, durch horizontale Elemente verbundene Stäbe aufweisen, und mit einer Füllung aus insbesondere losem Schaumglasgranulat. Ein derartiges Lärmschutzelement ist beispielsweise aus der AT 6 742 U bekannt. Die die Füllung zurückhaltenden Gitter bestehen aus eng nebeneinander angeordneten vertikalen Stäben, die durch innere und äußere Stäbe miteinander verbunden sind, wobei sich jeweils in derselben Höhe horizontal ein Stabpaar erstreckt. Die äußersten vertikalen Stäbe werden mit einem die Stirnseiten abschließenden Rahmen mittels Klemmlaschen verbunden. Sowohl die Herstellung des Gitters selbst als auch die Verbindung mit den Abschlussrahmen ist relativ aufwendig und die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, ein Lärmschutzelement zu schaffen, dessen beiden Gitter einfacher herzustellen und in den Rahmen einzubauen sind. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die horizontalen Verbindungselemente durch gelochte Bänder gebildet sind, durch deren Löcher sich die vertikalen Stäbe erstrecken. Somit ist im Mittelbereich jedes Gitters anstelle jedes eingangs erwähnten Stabpaares ein gelochtes Band vorgesehen, da es sich gezeigt hat, dass das Handling und die Fixierung bzw. Verbindung der Bänder mit den vertikalen Stäben rationeller möglich ist als mit horizontalen Stabpaaren. Um eine gute Aussteifung des gelochten Bandes zu erreichen, ist bevorzugt vorgesehen, dass die gelochten Bänder rinnenförmig ausgebildet sind. Das rinnenförmige Band ist insbesondere mit dem Boden nach oben angeordnet, sodass sich seine Seitenschenkel nach unten erstrecken. Entlang des oberen und des unteren Randes sind in einer weiteren bevorzugten Ausführung L-förmige Profile vorgesehen, die mit gleichartigen vertikal angeordneten Profilen eine rahmenartige Umfangseinfassung jedes Gitters bilden. Insbesondere verlaufen dabei die breiten Schenkel der L-förmigen Profile parallel zu den vertikalen Stäben, sodass die Stäbe mit den L-Profilen gut verbunden werden können. Die gelochten horizontalen Bänder sind bevorzugt breiter als die schmalen Schenkel der L-Profile und an jedem Ende zur Aufnahme des breiten Schenkels des L-Profils ausgeschnitten. Die beiden Gitter des Lärmschutzelementes sind bevorzugt an einem die Schmalseiten des Elementes umschließenden Rahmen befestigt, wobei die Verbindung zwischen den beiden Schenkeln der L-Profile und dem Rahmen durch Verbindungsmittel, wie Nuten oder dergleichen, erfolgt. Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Es zeigen Fig. 1 eine Schrägansicht eines erfindungsgemäßen Lärmschutzelementes, wobei das vordere Gitter und die Füllung weggelassen sind, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1 den Verbindungsbereich des Lärmschutzelementes zu einer Stütze, Fig. 3 vergrößert den linken oberen Eckbereich des in Fig. 1 fehlenden vorderen Gitters, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, und Fig. 5 eine Ansicht des oberen horizontalen L-Profils der Umfangseinfassung. Ein erfindungsgemäßes Lärmschutzelement weist zwei voneinander beabstandete Gitter 5 auf, die einen Füllraum für eine Füllung, insbesondere von losem Schaumglasgranulat, begrenzen. Der Füllraum ist schmalseitig durch einen Rahmen 2 aus Blechprofilen od. dgl. begrenzt, der zwischen im Boden verankerte Stützen 1 eingesetzt ist (Fig. 2). Das in Fig. 1 hintere Gitter ist in Fig. 2 oben gezeichnet und als vorderer Abschluss des Füllelementes ist das zweite Gitter seitenverkehrt eingesetzt. 55
Claims (1)
- 3 AT 008 007 U1 Jedes Gitter 5 ist aus vertikalen, relativ knapp nebeneinander angeordneten Stäben 9, beispielsweise mit 20 mm Abstand, und horizontal angeordneten Bändern 6 gebildet, die Löcher aufweisen, durch die die Stäbe 9 hindurchgeführt sind. Der Abstand der Bänder 6 zueinander ist wesentlich größer, beispielsweise 160 bis 200 mm. Jedes Gitter 5 weist weiters eine Um-5 fangseinfassung aus L-Profilen 3 auf (Fig. 5), die auf Gehrung geschnitten rahmenartig zusammengesetzt sind, wobei die breiten Schenkel 4 der L-Profile 3 parallel zu den Stäben 9 verlaufen, sodass deren Enden gut mit den L-Profilen verbunden werden können. Die beiden Schenkel 4 der L-Profile 3 weisen Löcher 10 auf, und werden beispielsweise mittels Nieten 11 am Rahmen 2 fixiert, wie Fig. 2 zeigt. 10 Die gelochten Bänder 6 weisen nach unten abgebogene Stege 7 auf, und sind daher rinnen-bzw. U-förmig ausgebildet, wobei die Stege 7 als Versteifungen dienen. Die Bänder 6 sind breiter als die schmalen Schenkel der L-Profile 3. Im Verbindungsbereich mit den vertikalen L-Profilen 3 sind daher die Enden der Bänder 6 mit Ausschnitten 8 versehen (Fig. 2, 4), sodass 15 die Anlage der Stäbe 9 an den breiten Schenkeln 4 der L-Profile möglich ist. Ansprüche: 1. An Stützen befestigbares Lärmschutzelement mit voneinander beabstandeten Gittern (5), die vertikale, durch horizontale Elemente (6) verbundene Stäbe (9) aufweisen, und mit einer Füllung aus insbesondere losem Schaumglasgranulat, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Verbindungselemente durch gelochte Bänder (6) gebildet sind, durch deren Löcher sich die vertikalen Stäbe (9) erstrecken. 25 2. Lärmschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gelochten Bänder (6) rinnenförmig ausgebildet sind. 3. Lärmschutzelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gitter 30 (5) eine Umfangseinfassung aus L-förmigen Profilen (3) aufweist. 4. Lärmschutzelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die breiten Schenkel (4) der L-förmigen Profile (3) parallel zu den vertikalen Stäben (9) verlaufen. 35 5. Lärmschutzelement nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gelochten Bänder (6) breiter als die schmalen Schenkel der L-förmigen Profile (3) ausgebildet und an jedem Ende zur Aufnahme eines breiten Schenkels (4) ausgeschnitten sind. 6. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der 40 Abstand zwischen den horizontalen Bändern (6) etwa das Zehnfache des Abstandes zwischen den vertikalen Stäben (9) ist. 7. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gitter (5) mit einem die Schmalseiten des Lärmschutzelementes umschließenden 45 Rahmen (9) vernietet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 50 55
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Also Published As
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