AT93720B - Einrichtung znm Schutz von Motoren mit großem Anlaufstrom. - Google Patents

Einrichtung znm Schutz von Motoren mit großem Anlaufstrom.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung znm Schutz von Motoren mit grossem Anlaufstrom. 



   Es ist bekannt, bei Motoren mit grossem Anlaufstrom die Schmelzsicherungen während des Anlassens   kurzzuschliessen,   um das Durchschmelzen derselben infolge des Anlaufstromes zu verhüten ; dann ist der Motor in der Anlaufperiode nicht geschützt und kann z. B. durch inneren Kurzschluss bis zur völligen Unbrauchbarkeit beschädigt werden. Es ist ferner bekannt, statt Sicherungen bei der-   artigen Motoren Höchststromzeitrelais   zu verwenden und entweder die Stromeinstellung so hoch zu machen, dass der Anlaufstrom für die Auslösung nicht genügt, oder die Zeiteinstellung für die Anlaufperiode zu bemessen. Im ersteren Falle ist der Motor im Normalbetrieb nicht gegen Überlastungen geschützt, im letzteren Falle reicht aber meistens die Zeiteinstellung der Relais nicht aus. 



   Um nun mit einem normalen Relais sowohl beim Anlauf als auch im Betrieb den richtigen   Höchststromschutz   erreichen zu können, erhalten nach der Erfindung die Höchststromrelais einen Parallelwiderstand, der so bemessen ist, dass sie den Anlaufstrom ertragen können. 



   Als Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Zeichnung ein Drehstrommotor a mit Schleifringanker und Anlasser b dargestellt. In zwei seiner Zuleitungen sind Stromwandler   c   eingeschaltet, welche die Höchststromrelais   d   speisen. Beim Ansprechen eines Relais d wird der Hauptschalter e geöffnet. Den Relaisspulen wurden erfindungsgemäss beim Anlaufen Widerstände f parallel geschaltet, die einen solchen Teil des Anlaufstromes aufnehmen, dass die Relais d nicht zur Auslösung kommen. 



  Diese Widerstände könnten nach erfolgtem Anlauf durch besonders zu bedienende Schalter ausgeschaltet werden. Damit dies aber nicht vergessen wird, werden die Schaltkontakte g für die Parallelwiderstände f mit einem beim Anlassen ohnehin zu bedienenden Apparat verbunden, u. zw. so, dass sie vor dem Anlassen selbsttätig eingeschaltet und nach erfolgtem Anlassen ebenso ausgeschaltet werden. 



  In dem dargestellten Beispiel sind die Kontakte g mit der Bürstenabhebevorrichtung h derart verbunden, dass sie bei aufliegenden Bürsten geschlossen, bei abgehobenen Bürsten geöffnet sind. 



   Diese Kontaktvorrichtung könnte ebensogut mit dem Anlasser, mit einem Stern-Dreieckschalter oder einem andern Apparat, z. B. bei Kollektormotoren mit der   Bürstenverschiebevorrichtung,   verbunden sein. Sie könnte auch in Abhängigkeit von der Drehzahl arbeiten und als Fliehkraftschalter ausgebildet sein. Die Einrichtung ist für alle   Stromarten   brauchbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Einrichtung zum Schutze für Motoren mit grossem Anlaufstrom durch Höchststromrelais, dadurch gekennzeichnet, dass den Spulen der Höchststromrelais lediglich während der Anlaufperiode ein Widerstand parallel geschaltet ist, der einen solchen Teil des Anlaufstromes aufnimmt, dass eine Auslösung der Relais durch den Anlaufstrom nicht erfolgt. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkontakte für den Parallelwiderstand mit einer beim Anlassen ohnehin zu bedienenden Vorrichtung verbunden sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkontakte mit dem Anlasser des Motors verbunden sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Drehstrommotoren die Schaltkontakte mit dem Stern-Dreieckschalter verbunden sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Drehstrommotoren die Schaltkontakte mit der Bürstenabhebevorrichtung verbunden sind. <Desc/Clms Page number 2>
    6. - Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Kollektormotoren die Schaltkontakte mit der Bürstenverschiebevonichtung verbunden sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche der Parallelwiderstand vor dem Anlauf selbsttätig eingeschaltet und nach erfolgtem Anlauf selbsttätig ausgeschaltet wird.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkontakte für den Parallelwiderstand in Abhängigkeit von der Motordrehzahl durch Fliehkraft betätigt werden. EMI2.1
AT93720D 1922-08-04 1922-08-04 Einrichtung znm Schutz von Motoren mit großem Anlaufstrom. AT93720B (de)

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