CH101505A - Einrichtung zum Schutz von Motoren mit grossem Anlaufstrom. - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Motoren mit grossem Anlaufstrom.

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CH101505A
CH101505A CH101505DA CH101505A CH 101505 A CH101505 A CH 101505A CH 101505D A CH101505D A CH 101505DA CH 101505 A CH101505 A CH 101505A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zum Schutz von     lllotoren    mit grossem Anlaufstrom.    Es ist bekannt, bei Motoren mit grossem  Anlaufstrom die     Sehmelzsicherungen    wäh  rend des     Anlassens    kurzzuschliessen, um das  Durchschmelzen derselben infolge des An  laufstromes zu verhüten; dann ist der Motor  in der Anlaufperiode nicht geschützt und  kann zum Beispiel durch innern Kurzschluss  bis zur völligen Unbrauchbarkeit beschädigt  werden. Es ist ferner bekannt, statt Siche  rungen bei derartigen Motoren Höchststrom  zeitrelais zu verwenden und entweder die  Stromeinstellung so hoch zu machen, dass der  Anlaufstrom für die Auslösung nicht ge  nügt, oder die Zeiteinstellung für die Anlauf  periode zu bemessen.

   Im ersteren Falle ist  der Motor im Normalbetrieb nicht gegen  Überlastungen geschützt, im letzteren Falle  reicht aber meistens die Zeiteinstellung der  Relais nicht aus.  



  Um     nun    mit einem normalen Relais so  wohl beim Anlauf, als auch im Betrieb den  richtigen     Höchststromschutz    erreichen zu  können, erhalten nach der Erfindung die       Höchststromrelais    während der     Anlaufperiode       je einen     Parallelwiderstand,    der so bemessen  ist, dass sie den Anlaufstrom ertragen können.  



  Als Ausführungsbeispiel für die Erfin  dung ist in der Zeichnung ein Drehstrom  motor     a    mit     Schleifringanker    und Anlasser b  dargestellt. In zwei seiner Zuleitungen sind  Stromwandler c eingeschaltet, welche die       Höchststromrelais    d speisen. Beim Anspre  chen eines Relais d wird der Hauptschalter e  geöffnet. Den Relaisspulen werden erfin  dungsgemäss beim Anlaufen Widerstände f  parallel geschaltet, die einen solchen Teil des  Anlaufstromes aufnehmen, dass die Relais d  nicht zur Auslösung kommen. Diese Wider  stände könnten nach erfolgtem Anlauf durch  besonders zu bedienende Schalter ausgeschal  tet werden.

   Damit dies aber nicht vergessen  wird, werden     die    Schaltkontakte g für die       Parallelwiderstände    f mit einem beim An  lassen ohnehin zu     bedienenden    Apparat  verbunden, und zwar so, dass sie vor dem An  lassen selbsttätig eingeschaltet und nach er  folgtem Anlassen ebenso ausgeschaltet wer  den. In dem dargestellten Beispiel sind die      Kontakte g mit der     Bürstenabhebevorrich-          tung        h    derart verbunden, dass sie bei auf  liegenden Bürsten geschlossen, bei abgehobe  nen Bürsten geöffnet sind.  



  Diese Kontaktvorrichtung könnte     \eben-          sogut    mit dem Anlasser, mit einem     Stern-          dreieckscha.Iter    oder einem andern Apparat,  z. B. bei     Kollektormotoren    mit der Bürsten  verschiebevorrichtung, verbunden sein. Sie  könnte auch in Abhängigkeit von der Dreh  zahl arbeiten und als     Fliehkraftschalter     ausgebildet sein. Die Einrichtung ist für alle  Stromarten brauchbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schutz von Motoren mit grossem Anlaufstrom durch Höchststromrelais, dadurch gekennzeichnet, dass den Spulen der Höchststromrelais lediglich während der An laufperiode ein Widerstand parallel geschal tet ist, der einen solchen Teil des Anlauf stromes aufnimmt, dass eine Auslösung der Relais durch den Anlaufstrom nicht erfolgt. Ü NTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkontakte für den Parallelwiderstand mit einer beim Anlassen ohnehin zu bedienenden Vorrich tung verbunden sind. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltkon takte mit dem Anlasser. des Motors ver bunden sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei Drehstrom- motoren die Schaltkontakte mit dem Stern- dreieekschalter verbunden sind. .1. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei Dreh strommotoren die Schaltkontakte mit der Bürstenabhebevorricht.ung verbunden sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7., da durch gekennzeichnet, dass bei Kollektor motoren die Schaltkontakte mit der Bür- stenverschiebevorrichtung verbunden sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche der Parallelwiderstand vor dem Anlauf selbsttätig eingeschaltet und nach erfolgtem Anlauf selbsttätig ausgeschal tet wird. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, da.ss die Schaltkon takte für den Parallelwiderstand in Ab hängigkeit von der Motordrehzahl durch Fliehkraft betätigt werden.
CH101505D 1921-11-02 1922-10-14 Einrichtung zum Schutz von Motoren mit grossem Anlaufstrom. CH101505A (de)

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