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- Sterzenmotorpflug.
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Gelenk 35, einer Verbindungsstange 36 und einem zweiten Gelenk-37 mit dem Hubtrieb a auf Drehung gekuppelt. Die Mitnehmer 33 können entweder in Einzahl oder in Mehrzahl angeordnet sein. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel bestehen die Mitnehmer 33 aus einem Innenzahnkranz. Der Innenzahnkranz 33 weist eine solche Grösse auf, dass der Triebling 25 mit seinen Zähnen zwecks Kupplung in die Zahnlücken des Innenkranzes 33 eingeschoben werden kann. Die Zahnstange 30 des Hub-und Senktriebes b und der Innenzahnkranz 33 des Hub-und Senktriebes a sind derart zueinander angeordnet, dass zwischen diesen Kupplungsteilen ein Verschubraum für den Triebling 25 verbleibt.
Dieser Versehubraum ist grösser gehalten als die Breite des Trieblings 25, so dass der Tliebling 25 in seiner Mittelstellung weder in die Zahnstange 30 noch in den Innenzahnkranz 33 eingreift. Zwecks Fixierung der
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auf, die mit einem federbelasteten Bolzen 42 zusammenwirken. Der Antrieb des Trieblings 25 erfolgt durch eine Handkurbel 44, die auf der Welle 26 befestigt ist.
Der Hub- und S : nktdeb b des Stützrades 7 ist weiters mit Feststelleinrichtungen 50 ausgestattet, die bei ausgerücktem Triebling 25 die jeweilige Hub- und Senldage des Treibrades feststellen. Die Feststelleimichtung kann verschieden ausgebildet sein. Sie besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einer ein-und ausrückbaren Klinke 50 und aus zwei auf der Führungsstange 20 vorgesehenen
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und auf seinem aus der Führung herausragenden Ende eine Stellmuffe 55 trägt. Auf die Stellmuffe 55 greift ein um den Bolzen 56 verschwenkbarer Handhebel 57 an. Der Handhebel 57 ist zu einem der Sterzen- handgriffe geführt, so dass der Führer des Pfluges die Betätigung des Hebels 57 leicht vornehmen kann.
Auf den Hub-und Ssnktrieb b des Stützrades 7 wirken eigenartige kraftauslösende Elemente ein, die das Heben des Stützrades unterstützen. Die kraftauslösenden Elemente bestehen wie Fig. 4 zeigt aus einer kräftigen Spiralfeder 60, die in dem Gehäuse 21 gelagert ist. Das Ende der Feder 60 stützt sich gegen das Führungsgehäuse 21 ab, während das zweite Ende der Feder 60 auf einem Bund 61 wirkt. Der Bund 61 ist auf der Führungsstange 20 befestigt. Im Bereiche des Bundes 61 sind Puffer 62 aus weichem oder elastischem Material (beispielsweise Leder Gummi od. dgl.) angeordnet, die mit Anschlägen 63 des FÜhrungsgehäuses 21 zusammenwirken.
Das Stützrad 7 ist schwenkbar auf der Führungsstange 20 angeordnet. Zu diesem Zwecke ist das Stützrad 7 in einer Gabel 65 gelagert, die drehbar und gegen Verschub gesichert auf einem Lagerzapfen 66 der Führungsstange 20 sitzt. Der Lagerzapfen 66 ist am unteren Ende der Führungsstange 20 angeordnet.
Soll beispielsweise der Hubtrieb a betätigt werden, so ist es nur erforderlich die Handkurbel 44 in die in Fig. 6 gezeichnete Lage zu verschieben. Durch diesen Verschub wird die Kupplung zwischen dem Triebling 25 und der Zahnstange 30 gelöst und der Triebling 25 in den Innenzahnkranz 33 eingeschoben.
Wird nun die Handkurbel 44 gedreht, so erfolgt eine zwangläufige Mitnahme des Innenzahnkranzes 33.
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um die Ritzelachse verschwenkt und das Treibrad 6 je nach Drehung der Kurbel 44 gehoben oder gesenkt wird. Die Feststellung der vorerwähnten Kupplungslage des Trieblings 25 erfolgt durch den Eingriff des Bolzens 42 in die Ringnut 41.
Soll der Hub- und Senktrieb b des Stützrades 7 betätigt werden, so ist es nur erforderlich die Handkurbel in die in Fig. 5 gezeichnete Lage zu verschieben. In dieser Lage greift der Triebling 25 in die Zahnstange 30 ein und bewirkt bei Drehung der Handkurbel 44 ein Heben oder Senken der Führungsstange 20.
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nut 40 festgestellt. Bei jeder Betätigung des Hub-und Senktriebes b ist zu beachten, dass vorher die Klinke 50 gelüftetwird. Dies erfolgt durch Verschwenken des Hebels 57 von einem der Sterzenhandgriffe aus.
Die Betätigung des Stützradhub-und Senktriebes b mittels der Handkurbel 44 erfolgt zweckmässig nur beim Senken des Stützrades 7 bzw. beim Heben des rückwärtigen Teiles des Fahrgestelles 1. Hat das Stützrad 7 seine tiefste Lage erreicht, so schnappt die Klinke 50 in die Rast 51 ein und bewirkt eine zwangläufige Feststellung dieser Stützradlage. In dieser Lage ist die Feder 60 gespannt. Soll nun das Fahrgestell 1 gesenkt werden, so erfolgt dies zweckmässig durch Auslösen der Klinke 50. Durch das Auslösen der Klinke 50 wird selbsttätig auch die Feder 60 ausgelöst ; diese bewirkt ein rasches Anheben des Stützrades 7 oder was dasselbe ist ein rasches Senken des rückwärtigen Fahrgestelles.
Am Ende des Hubes des Stützrades 7 schlägt der Puffer 62 gegen den Anschlag 63 an. Durch diesen Anschlag wird verhindert, dass der Puffer 62 bzw. der Bund 61 gegen den Triebling 25 stösst. Gleichzeitig schnappt die Klinke 50 in die untere Rast 52 ein und bewirkt eine Feststellung der Hublage des Stützrades 7. Bei dem vorerwähnten selbsttätigen Anheben des Stützrades 7 kann der Triebling 25 entweder im Eingriff mit der Zahnstange 30 stehen oder vorher ausser Eingriff mit dieser gebracht werden. Bei belassenem Eingriff des Trieblings 25 in die Zahnstange 30 dreht sich die Handkurbel 44 einfach mit.
Der vorstehend beschriebene Motorpflug gewährleistet zufolge seiner eigenartigen Räderkombination nicht nur eine einfache Bauart, sondern auch gute und gleichmässige Pflugarbeit, sowie leichte Tiefen-
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regelung seiner Schare. Auch die Betriebssicherheit des Motorpfluges wird durch die eigenartige Radabstützung des Fahrgestelles wesentlich erhöht. Durch die Abstützung der Sterzen des Motorpfluges wird ausserdem die Möglichkeit geschaffen, im Bereiche der Sterzen einen Führersitz anzuordnen. Die Anordnung eines Führersitzes im Bereiche der Sterzen gewährleistet insbesondere bei der Verwendung des Motorpfluges als Zugmaschine besondere Vorteile, da der Führer in diesem Fall auf den Motorpflug sitzt und denselben genau so handhaben kann, wie eine andere motorisch angetriebene Zugmaschine.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sterzenmotorpflug mit einem in der Furche laufenden, einem am Lande laufenden, der Höhe nach verstellbarem Triebrad und einem im Bereiche der Sterzen angeordneten, der Höhe nach verstellbaren Stützrad, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub-und Senktrieb des Landtreibrades (6) und der Hub-und Senktrieb (b) des Stützrades (7) wahlweise mit einem einzigen Antriebsorgan (25) gekuppelt werden können.