AT94312B - Selbsttätiger Bogenanleger. - Google Patents

Selbsttätiger Bogenanleger.

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Leon Martin
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Description


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  Selbsttätiger Bogenanleger. 



    Gegenstand vorliegender Erfindung ist bei selb3ttätigen pneumatischen Bogenanleger, die in bekannter Weise mit heb-und senkbaren Armen, welche die Saugröhre tragen, versehen sind, die Anordnung, dass die Arme entsprechend der Grosse der anzulegenden Bogen einstellbar sind und sämtliche Apparate tragen, welche, wie die Saug- und Blasglieder, Bogengreifer usw. zum Abheben und Anlegen des Bogens in Druckmaschinen beliebiger Art dienen können. 



  Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform. Fig. 1 ist eine Seitenansicht und Fig. 2 ein Grundriss derselben. Fig. 3 ist die Vorderansicht des Tisches und einer schwingbaren, den Stapel tragenden Platte. Die Fig. 4,5 und 6 zeigen in grösserem Massstab als die Fig. 1. 2 und 3 Vorderansicht, Grundriss und Seitenansicht der Steuereinrichtung von Saug- und Blasorganen, die'von den beweglichen Armen getragen werden. 



  Der Bogenzuführjngsapparat ist auf einem horizontalen Tisch 1 angeordnet. Auf diesem Tisch ist in q. iei zur Papierbewegung angeordneten und quer dazu verschiebbaren Tea-Zapfen 4 eine Platte 2.   
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 geneigten Platte 5 auf und trägt auf zwei äusseren Lagerböcken 6 und einem mittleren Lagerbock 61 eine mit einer Handklrbel 71 versehene Antriebwelle 7, auf welcher zwei Arme 8 und 9 mittels U-förmiger Scharnierstücke 10, 101 schwingbar gelagert sind. An ihren freien Enden sind an diesen Armen mittels der Gelenkstücke 11. 111 Arme   81,   91 angelenkt. Die Antriebwelle 7 trägt auch zwei Kegelräder 12, 121. 
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 werden durch ein nicht dargestelltes, über eine Rolle oberhalb der Druckpresse   aufgehängtes   Gegengewicht entlastet.

   Die   Wellen-M,   sind im Innern der Arme   8,   9 gelagert und tragen an ihren andern Enden   Kegelräder 15, 151, welche   mit Kegelrädern 16, 161 in Eingriff stehen und die Drehbewegung der Antriebwelle auf die als Drehachsen für die Gelenkstücke   11,   111 dienenden und die Kettenräder 18, 181 tragenden Achsen 17, 171 übertragen. Von mit ihrem einen Ende auf den freien Enden der Arme 81, 91 festsitzenden Drehzapfen werden gleiche   Kettenräder     19, 191 getragen   und sind auf den auf den Ketten-   rädein-M,   bzw. 181, 191 aufgelegten Ketten 20, 201 Klammern 21, deren Stellung an der Kette verändert werden kann, zum Fassen der Papierbogen angebracht.

   Das Öffnen dieser Klammein sowohl im Augenblick des Erfassens des Bogens und im Augenblick des Loslassens, nachdem der Bogen auf die Platte 5 befördert worden ist, werden durch nicht dargestellte Nockenscheiben oder Anschläge bewirkt, welche auf den Kettenräderwellen festsitzen. An den freien Enden der Arme 81,   9'sind auch Tragarme   22 
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 können. In den Lagerböcken 6, 61 sind auch ausser der Welle 7 übereinanderliegende Schraubenspindeln 24, 25 gelagert in der Weise, dass eine Spindel 24 von einem Lagerbock 6 bis zum mittleren 61 sich erstreckt. während die Spindel 25 sich zwischen beiden äusseren   Böcken   erstreckt. Spindel 24 kann mittels einer 
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 das Gelenkstück M verschieben.

   Beide Spindeln sind an ihrem einen Ende mit einem gevierten Zapfen versehen, an welchen mittels einer abnehmbaren Kurbel 28 entweder der eine Arm 9 oder andere Arm 8 verschoben werden kann. Die Höhenlage der Platte 2 kann durch ihre Schwingung auf den Drehzapfen 4 mittels einer   K@rbel 33 eingestellt werden,   indem diese Kurbel eine in einem Lagerbock 6 gelagerte, mit einem Finger 31 versehene Schraubenspindel 32 betätigt und damit einen Winkelhebel 29 
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 gehoben. Die Drehzapfen 4 der Platte 2 sind von genügender Länge, um eine seitliche Verschiebung der Platte 2 zu gestatten, und beeinträchtigt eine solche Verschiebung keineswegs die Wirksamkeit des Winkelhebels 29. 



   Die   Saugolgane,   welche den Bogen abheben sollen, sind an Schienen   34,   35 angeordnet. Nur eine dieser Anordnungen ist in den Fig. 4 bis 6 daigestellt und soll hier beschrieben werden. Das aus einem   Saugmundstück 36 bestehende Saugolgan   ist am unteren Ende eines   Metallrohres 87 angebracht, welches   mit seinem oberen Ende durch einen Schlauch 38 (Fig. 1, 2) an einen   nicht gezeigten Saugapparat   angeschlossen ist. Die Schiene 34 sitzt am oberen Ende einer im Gelenkstüek 11 axial verschiebbar festgehaltenen Stange 44 (Fig. 4) und ist im weiteren an einer im betreffenden   Gelenkstück   11 festsitzenden Stange 45 geführt.

   Ihre Bewegungen werden durch einen Lenker 46 und ein hieran angeschlossenes   Gelenkstück   47 bestimmt, indem eine am Lenker 46 gelagerte Rolle 48 auf dem Umfang einer von der Welle 141 aus betätigten Nockenscheibe 49 abrollt. Diese Nookenseheibe erteilt der   Schiene'34   und damit auch dem Saugorgan eine auf-und absteigende Bewegung. Am Metallrohr   37   dieses Organs ist eine   Rohrschelle50, 51   festgeklemmt, welche eine auf einer profilierten, mit dem Gelenkstück   77'verschraubten   Kante   58   abrollende Rolle 52 trägt.

   Das Metallrohr. 37 tlägt auch an seinem oberen Ende eine Klemmhülse   341, welche   mittels eines Drehzapfens in der Schiene 34 quer zu ihrer Längsachse drehbar gelagert ist und dadurch dem   Saugorgan   eine schwingende Bewegung auszuführen gestattet, und eine   Feder   welche zwischen einem an der Schiene 34 festsitzenden Stift   55   und einem am   Ge, enkstück 111 fest-   sitzenden Stift 56 ausgespannt ist, hält die Laufrolle 48 in stetem Kontakt mit der Nockenscheibe 49. 



   An der Schiene 34 ist an ihrem vorderen Ende auch eine Schiene   57,   welche an ihrem äusseren Ende 
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 (Fig. 2) schliesst das betreffende Rohr an einen nicht gezeigten Blaseapparat an. 



   Die Wirkungsweise der   Bogenzuführungsvorrichtung   ist wie folgt : Die Haupttriebwelle 7 setzt durch die beidseitigen Kegelgetriebe 12, 121 und 13,   181   die Wellen   zein   den hohlen Armen   8,   9 in 
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 übertragen, die als Drehachsen für die   Gelenkstücke   11, 111 dienen und die Kettenräder 18,   181 tragen,   die durch die endlosen Ketten 20, 201 mit den Kettenrädern 19, 191 der Arme 81, 91 verbunden sind.

   Die an der Kette 20, 201 verstellbaren Klammern 21 werden beispielsweise durch geeignet angebrachte feste   Anschläge,   über welche die Klammern auf ihrem Wege hinwegstreichen, veranlasst, sich in dem Momente kurz zu öffnen, nachdem durch die Nockenscheiben 49 die Blasorgane 40 und die   Saugorgane. 36 betätigt   wurden, derart, dass der oberste Papierbogen durch die Bläser vom Stapel abgehoben und mit den freitragend in geringer Entfernung über dem Stapel angeordneten Saugorganen in Berührung gebracht wird. Der abgehobene Bogen wird nun durch die Klammern 21 erfasst. In diesem Augenblick wild   Blp. > en   und Saugen unterbrochen und die Klammern fördern den Bogen auf die geneigte Platte 5, wo er im geeigneten Augenblick losgelassen wird. Die passende Einstellung der Platte 2 wird mittels Kurbel 33 
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AT94312D 1920-02-23 1920-04-03 Selbsttätiger Bogenanleger. AT94312B (de)

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