AT94712B - Federung für Seekabelmuffen. - Google Patents
Federung für Seekabelmuffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Federung für Seekabelmuffen. Die Herstellung von Seekabeln mit Bleimantel ist in den seltensten Fällen in einem Stücke möglich, da die Länge der zu durchlaufenden Meeresteile eine Kabellänge erfordert, die wegen des grossen Eigen- EMI1.1 sogenannte Muffen miteinander verbunden werden. Diese sind Gehäuse, welche die Lötverbindungen der Kupferleiter der beiden Kabelenden enthalten. Bei Pupinkabeln werden ausser diesen Verbindungs- EMI1.2 das Kabelgewicht ausgeübte Zugkraft gross ist. Fig. 1b bezieht sich auf geringere Wassertiefen, auf denen bei geringerem Kabel-und daher relativ grösserem Muffengewicht eine scharfe Beanspruchung an der inneren Stirnseite der Muffe. auftritt. Zur Auslegung der Kabel bedient man sich besonderer Verlegungsmaschinen. Deren wesentlichster Teil besteht wie Fig. 2 zeigt aus einer als Bremse für das ablaufende Kabel wirkenden Trommel B von im allgemeinen etwa 2. 5 -in Durchmesser, um die das Kabel gewunden ist. Auch hiebei bilden beide Muffenarten wegen ihrer Starrheit ein Hindernis ; das Kabel müsste dabei bei jeder Muffe von der Trommel heruntergenommen und nach Passieren der Muffe wieder aufgelegt werden. Gemäss der Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, dass die Verbindung zwischen den beiden Stirnseiten der Muffen mit den Kabelenden elastisch gemacht wird. Wie die Fig. 3a und 3b zeigen, wird dadurch die ungünstigste Beanspruchung des Kabels beim Zuwasserlassen über die Führungsrolle A in den beiden in Fig. la und 1b gezeigten Fällen vermieden. Auch beim Ablauf über die Verlegungsmaschine bilden die sich an die Muffe anschliessenden Kabalenden einen elastischen Übergang, so dass Beschädigung des Bleimantels oder des Kabels (Einknicken) vermieden wird (Fig. 4). EMI1.3 bildet. Die Polsterenden der Muffen sind mit Draht, Eisenband od. dgl. umwickelt. Als Polster g kann z. B. Kautschuk oder ein Körper mit ähnlichen Eigenschaften benutzt werden. Zur Umwicklung kann auch eine kegelförmige Spiralfeder e Verwendung finden, wie sie ähnlich bereits für Telephonstöp3el bekannt sind (Fig. 6). Ein Ende der Feder wird mit dem Muffengehäuse l' EMI1.4 mit Kautschuk oder einer ähnlichen Masse ausgefüllt werden. Da die Beanspruchung des Kabels und seines Bleimantels unmittelbar an der Stirnseite der Muffe am grössten ist, mit Zunehmen der Entfernung von dieser Stelle jedoch sinkt, ist es zweckmässig, dieser wechselnden Beanspruchung auch durch entsprechende Ausbildung der elastischen Federung Rechnung zu tragen. Dies kann beispielsweise dadurch <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 erreichen, wie die Fig. 8 beispielsweise zeigt. Das Kabel e wird von den drei verschieden langen, von an der Stirnseite der Muffe festen, übereinanderliegenden Federn e"e, und e"umsehlossen. Eine derartige Verbindung der Kabelenden mit den Muffen stellt einen elastischen Körper dar, EMI2.2 1. Kabelmuffe, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der beiden Stirnseiten des Muffengehäuses mit den Kabelenden derart elastisch ist, dass das grösste Widerstandsmoment der Übergangsstellen an der Stirnseite der Muffen liegt und nach dem Kabel hin abnimmt.
Claims (1)
- 2. Kabelmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der beiden Stirnseiten des Muffengehäuses mit den Kabelenden durch elastisches Material, wie Kautschuk od. dgl., mit Draht-oder ähnlicher Umwicklung gebildet wird.3. Kabelmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung beider Stirnseiten des Muffengehäuses mit den Kabelenden durch kegelförmige Spiralfedern gebildet wird.4. Kabelmuffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfedern an verschiedenen Stellen verschieden grosse Widerstandsmomente aufweisen.5. Kabelmuffe nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische durch Federn gebildete Verbindung zwischen Muffe und Kabel aus mehreren übereinander liegenden Schraubenfedern besteht. EMI2.3
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1922
- 1922-09-25 AT AT94712D patent/AT94712B/de active
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