AT94741B - Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mit Hochfrequenzwellen auf drahtlosem Wege oder längs Drähten mit Gegensprechen und Wahlanruf sowie mit Wellenwechsel. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mit Hochfrequenzwellen auf drahtlosem Wege oder längs Drähten mit Gegensprechen und Wahlanruf sowie mit Wellenwechsel.

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AT94741B AT94741DA AT94741B AT 94741 B AT94741 B AT 94741B AT 94741D A AT94741D A AT 94741DA AT 94741 B AT94741 B AT 94741B
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    Scha, ltungsanordnung   zur Zeichengebung mit   Hochfreqnenzwellen   anf drahtlosem Wege oder längs Drähten mit Gegensprechen und Wahlanruf sowie mit Wellenwechsel. 



   In der Hochfrequenztelephonie ohne, mit und längs Drähten ist es erforderlich, dass jeder Station mindestens eine Empfangs-und mehrere Sendewellen (oder umgekehrt) zugeteilt werden, je nachdem wieviel Stationen direkt einander anrufen oder miteinander verkehren sollen. 



   Eine Drahtwellen-Telephonieanlage (z. B. längs Kraftleitungen) möge ein Beispiel zeigen. 



   In Fig. 1   seien". 1, Bund 0   drei Elektrizitätswerkzentralen, deren jede mit Drahtwellentelephonie längs ihren   Hochspannungsleitungen   ausgerüstet wird. Alle drei Stationen sollen sich beliebig untereinander anrufen und miteinander verkehren können. Der Station   1   sei die Empfangswelle   400 m,   B die Empfangswelle 500 m und C die Empfangswelle 600 m zugeteilt. Damit. 1 dann nach Belieben mit   Bund 0   verkehren kann, muss sie mit den Sendewellen 500 und 600 m ausgerüstet sein, von denen sie die 600 m Welle braucht, wenn sie 0 auf Anruf antworten und die 500 m Welle, wenn sie B anrufen will. Eine tragbare Station, die von Streckenkontrolleuren z.

   B. benutzt werden soll, um von jedem Punkt der Hochspannungsleitungen aus mit jeder der Stationen A, B, C in Verbindung zu treten, muss in der Lage sein, alle drei Wellen zu senden und zu empfangen. 



   Man könnte nun die Telephoniestationen so einrichten, dass, wenn z. B. die Station B die Station. A mit der Wellenlänge 400 m angerufen hat, die Station A mittels eines Abstimmorganes, z. B. eines Variometers, sich sendeseitig auf die Empfangswelle von B, 500 m, abstimmt, und wenn sie darauf von C angerufen wird, sich mit demselben Abstimmorgan auf die Senderwelle 600 m-die Empfangswelle von   C-abstimmt.   Der Telephonierende müsste also, - gleichgültig, ob er nachher zwischen Sprechen und Hören umschaltet oder gegenspricht, d. h. gleichzeitig spricht und hört, wie bei den Posttelephonenjedenfalls bevor er antwortet, erst Abstimmungen vornehmen, denn z. B.

   Druckknopfeinstellung der jeweiligen Sendewelle allein ohne Nachstimmung wäre bei solchen   Einzelabstimmittelapparaten   kaum möglich, weil die festen Wellenabstimmorgane bei der Montage nur durch sehr langwierige Arbeit, wahrscheinlich aber gar nicht so genau eingestellt werden können, dass für jede Sendewelle, also bei A z. B. für 500 und 600 m, das Abstimmittel (Variometer) an derselben Stelle stehen bleibt. Es müsste also auch hier ausser der Druckknopf-oder Schaltereinstellung nachgestimmt werden. Dieser Abstimmungshandgriff, der leicht bei Übergang von einer zur ändern Welle vergessen werden kann und dann plötzlich eine Verständigung mit der Station, von der angerufen wurde, unmöglich macht, ist also nicht zu ersparen. 



  Nach vorliegender Erfindung sollen nun für jede Welle getrennte Abstimmittel (Variometer, Kondensatoren [oder auch beides) vorgesehen werden, die gänzlich voneinander unabhängig sind. Jede Welle kann dann bei der Einrichtung der Station jede für sich unabhängig von der andern eingestellt werden, so dass eine reine   Schalter-oder Druckknopfeinstellung   möglich wird. Sie können aber auch von aussen bedienbar sein-obgleich das nicht die Regel sein wird-weil z. B. bei Drehen an dem Variometer für die Welle 500 m, wenn durch Schalter 600 m Sendewelle eingeschaltet ist, kein Fehler entsteht und die telephonische Verbindung verhindert wird, weil bei der Unabhängigkeit der Abstimmittel voneinander das 500 m Variometer die Welle 600 m nicht beeinflusst, ein Antennenamperemeter also seinen Ausschlag 

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 nicht ändert.

   Der Schalter, der die Welleneinstellung übernimmt, kann sogar so   eingeriehtet sein, dass   er jeweilig nur das Abstimmittel freigibt, das die Welle verändert, auf die er eingestellt ist und die Abstimmittel der andern Welle blockiert. 
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 erzeuger-hier ist nur die Anodenspule As mit ihren Abzweigungen gezeichnet-. Bei der Einrichtung oder auch im Betriebe kann nun bequem die grosse Welle nach dem Stromzeiger Am eingeschaltet werden, ohne dass sie einmal wieder nachgestellt zu werden braucht.   Vk   beeinflusst die Welle gar nicht. Bei   Stellung 2 ist Vk in die Antennen geschaltet und V g hat keinen Einfluss. Der Schalter S kann so eingerichtet   sein, dass er ein Drehen des Variometers blockiert, wenn er sich in der Stellung 1 befindet, so dass Irrtümer bei der Einrichtung überhaupt nicht vorkommen können. 



   Fig. 3 gibt die gleiche Anordnung mittels Kondensatoren für die Empfänger, sie ist ohne Beschreibung verständlich. 



   Die Bedienung der Schalter kann natürlich automatisch oder von Hand erfolgen. Es ist nicht notwendig, dass die ab-oder zugeschalteten Abstimmittel stetig veränderlich sind, es genügen häufig feste Stufen. 



   Unter Umständen ist es wichtig, dass die Ab-und Zuschaltung von Spulenteilen bei   Wellenlveehqel   beiderseits eines Spannungsknotens geschieht. 



   Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Umschaltung der Wellen durch ein Relais bewirkt wird, das ferngesteuert werden kann, Die Station besteht hier wieder aus dem Sender S und dem   Sprechempfänger E.   Diese beiden Apparate weisen je eine Antenne Ts bzw. Te auf. Der Sender enthält ausserdem eine Kopplungsspule Ls, welche durch ein Relais Rs ganz oder nur zum Teil in den 
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 schaltung des Gitterkreises der   Vakuumröhre   Ve von dem Kondensator   Kk   auf den Kondensator Kg zu bewirken. Die übrigen Teile des Senders und Empfängers sind nicht näher dargestellt und können die übliche Ausführungsform erhalten. Die Relais erhalten Strom aus der Batterie B in Parallelschaltung über einen   Schaltkontakt U,   der z. B. von Hand oder sonstwie geschlossen wird. 



     Erfindungsgemäss   ist im Sender in Reihe mit den Umschaltkontakten des Relais Rs je ein Variometer Vg bzw.   Vk   an die Kopplungsspule Ls bzw. deren Teilabzweigung angeschlossen, während im Empfänger   B   die Kondensatoren Og und   Ok   zu einem Kondensator e und die Kondensatoren Kk und Kg zu einem Kondensator K abwechselnd parallel geschaltet werden können. Die Schaltung ist derart getroffen, dass das Relais Rs jeweils nur dasjenige der beiden Variometer   V/e   bzw.   Vg   in den Stromkreis legt, das für die gerade eingestellte Welle zuständig ist. Eine Verdrehung an dem andern Variometer kann also keine Änderung am Ausschlag des Antennenstromschalters hervorrufen. Es ist so eine Verstellung des falschen Variometers ausgeschlossen.

   Auch ist der Sender nach Einstellung der Variometer   Vk und Vg bei Umschaltung   stets auf die richtige Welle abgestimmt, ohne dass es einer Nachstimmung bedarf. In ähnlicher   Wehe   wird im   Sprechempfänger   E jeweils durch das Relais Re zum Kondensator e nur der Kondensator   Clz   oder der Kondensator Cg und zum Kondensator K der Kondensator Kk oder der Kondensator Kg für den   Antennen-bzw. Gitterkreis   parallel geschaltet.

   Es ist also auch hier verhindert, dass eine Verdrehung des nicht zugehörigen Kondensators eine Änderung der   Empfangslautstärke   bewirkt, und gleichzeitig ist bei entsprechender Einstellung der zusätzlichen Kondensatoren Cg,   Cl, eu     und Iic für   jede Schaltstellung die richtige Empfangswelle ohne Notwendigkeit einer Nachstimmung eingestellt. 



   Die Fig. 5 zeigt eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung, bei der die gegenseitige Anpassung der Wellen der rufenden und der gerufenen Station unabhängig von der Aufmerksamkeit und dem Zutun des die Station bedienenden Beamten oder Teilnehmers bewirkt wird, wodurch die Schnelligkeit und Sicherheit des Betriebes gesteigert wird.   Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass die Wellenumschaltung auf der rufenden oder der gerufenen Station selbsttätig zwangläufig durch die Bedienung der zur Herbeiführung des Anrufes bzw. zur Entgegennahme des
Gespräches zu   benutzenden   Vorrichtung hervorgerufen wird.

   Wird die Wellenumschaltung auf der rufenden Station vorgenommen, so ist die Rufvorrichtung nach der Erfindung so auszubilden, dass beim Anruf durch die Handbewegung der Rufvorrichtung selbst oder durch die Lösung einer diese Vorrichtung sperrenden Verriegelung die Umschaltung der Wellen z. B. mittels Relais veranlasst wird. Der   Wahlanmf   selbst kann in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. durch verschiedene Anrufzeichen erfolgen. Soll die Wellenumschaltung auf der gerufenen Station vor sich gehen, so wird zweckmässig die Anordnung so getroffen, dass bei Hörerabnahme diese Umschaltung hervorgerufen, diese Wirkung der Hörerabnahme 

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 aber bei Vornahme eines Anrufes durch eine bei Handhabung der   Rufvorriehtung   selbsttätig veranlasste Verriegelung verhindert wird. 



   Um die Wellenumschaltung beim Anruf zu bewirken, kann beispielsweise an der Rufvorrichtung von einer zur Abgabe des Anrufes dienenden Scheibe, die ähnlich den bei den gewöhnlichen   Selbstanschjuss-     fernsprechanlagen   gebräuchlichen Nummernscheiben ausgebildet sein kann, eine zweite Scheibe angeordnet sein, welche die Rufscheibe erst nach einer bestimmten Drehung frei gibt und bei dieser Drehung selbsttätig die Wellenumschaltung, z. B. durch Schliessung eines Relaisstromkreises hervorruft. Statt dessen kann auch die Rufscheibe selbst zur Schliessung dieses Relaisstromkreises benutzt werden, indem sie einen entsprechenden Kontakt erhält, der vor Herbeiführung des Anrufes zur Wirkung kommt. Ist umgekehrt die Wellenumschaltung auf der gerufenen Station, z.

   B. durch Hörerabnahme zu veranlassen, so ist diese Vorscheibe bzw. dieser Vorkontakt dazu zu benutzen, um selbsttätig, z. B. durch Schliessung eines Stromkreises, für ein Verriegelungsrelais die umschaltend Wirkung der Hörerabnahme zu sperren oder aufzuheben. 



   Die Fig. 5 zeigt den selbsttätigen Wellenwechsel in einem Ausführungsbeispiel für drahtlose Telephonie, wobei angenommen ist, dass die selbsttätige Wellenumschaltung nach der Erfindung auf der rufenden Station vor sich geht. Die Station besteht gemäss Fig. 5 wieder aus dem Sender   S,   dem Sprechempfänger E und der Anrufvorrichtung   A.   Der Sender   S   und der Empfänger E ist je mit einer Antenne Ts bzw. Te ausgestattet. Der Sender   S   weist ausserdem eine Kopplungsspule Ls auf, die durch ein Relais Rs ganz oder nur zum Teil in den Antennenkreis geschaltet werden kann, während beim Empfänger   B   ein Relais Re dazu dient, entweder den Kondensator   C%   oder einen Kondensator   C*y   an die Kopplung Le zu legen.

   Ausser den Antennenkreisen kommen für die Wellenumschaltung auch die Gitterkreise in Betracht. Hiefür ist im Sender ein Relais Rg vorgesehen, das die Gitterspule Lg der Vakuumröhre Vs ganz oder teilweise einzuschalten gestattet. Im Empfänger ist das Relais Re so ausgebildet, dass es gleichzeitig auch die Umschaltung des Gitterkreises der Vakuumröhre Ve vom Kondensator Kk auf den Kondensator Kg bewirkt. Die übrigen Teile des Senders und Empfängers sind nicht näher dargestellt und können die übliche Ausführung erhalten. Die Relais erhalten Strom aus der Batterie B in Parallelschaltung. 
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 der Station auf grosse Sendewelle und kleine Empfangswelle eingestellt ist, während umgekehrt für den Anruf einer andern Station auf grosse Empfangswelle und kleine Sendewelle umgeschaltet werden soll.

   Demgemäss ist die Schaltung so gewählt, dass das Gitterrelais Rg und das Antennenrelais   Rs   des Senders in der stromlosen Ruhestellung die Gesamtheit der Gitterspule Lg bzw. der Antennenkopplung 
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 Spulen umlegen. Umgekehrt wird durch das Empfängerrelais   Re   von dem Kondensator Ck bzw.   X &    für die Empfangswelle der gerufenen Station auf den Kondensator Cg bzw.   Zig fur   die grössere Empfangswelle der rufenden Station umgeschaltet. 



   Die Steuerung des Relais   Rs,   Rg und   Re   wird dadurch bewirkt, dass die   Anschlissleitung   der Relais zur Batterie B über einen Schaltkontakt U geführt ist, der von der Anrufvorrichtung beherrscht wird. 
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 scheibe Du derart angeordnet ist, dass sie erst nach Drehung der   Umchaltscheibe   um den zum Sehlusse des Kontaktes U nötigen Winkel für die Ausführung des Anrufes frei liegt und bedient werden kann. Die Umschaltscheibe bleibt in der die Rufscheibe freigebenden Stellung, bis der Hörer H nach Beendigung des Gespräches wieder aufgelegt wird, der dann z. B. eine Sperrklinke Z auslöst, welche die Umschaltscheibe in der Arbeitsstellung festhält.

   Die Rufscheibe Dr kann in der für gewöhnliche Selbstanschlussfernspreehstellen gebräuchlichen Bauart als Fingerscheibe mit einer der Zahl der Teilnehmer der Anlage entsprechenden Anzahl von Löchern ausgebildet sein. Mit dem Finger in dem der gewünschten Station zugeordneten Loch wird sie bis zu einem festen Anschlag gedreht und dann freigelassen. Bei der Rückdrehung gibt sie ein nur für diese Station bestimmtes Anrufzeichen. Beim Abheben des Hörers auf der gerufenen Station wird dort das ausgelöste Anrufsignal ausser Betrieb gesetzt und die Betriebsbereitschaft der Station herbeigeführt.

   Die Aufhebung der Umschaltung der Wellen wird nach   Beendigung des Gespräches   dadurch herbeigeführt, dass der Hörer H aufgelegt und dadurch die Sperrung Z der Umschaltseheibe Du ausgelöst wird, so dass diese Scheibe in die Anfangslage zurückkehren kann und die Öffnung des Umschalters U unter Federwirkung gestattet. Infolge der Öffnung des Stromkreises der Batterie B werden die Relais Vs, Ve und Vg stromlos, was die Umlegung der von ihnen beherrschten Schalter in die Ausgangslage veranlasst. 



   Wenn die   Wellenumschaltung   auf der gerufenen Station durch Hörerabnahme eifolgen soll, so 
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 offen hält und ihm bei Hochgehen nach Hörerabnahme gestattet, unter Federwirkung in die Sehliessungsstellung überzugehen. Um eine solche Wirkung der Hörerabnahme an der rufenden Station, in diesem Falle unmöglich   zn   machen, kann im Stromweg der Batterie B ein zweiter Kontakt vorgesehen sein, 

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 auch ein anderes Mittel angewendet werden, um die Wellenumschaltung an der gerufenen Station zu bewirken. 



   Bei Stationen für Drahtwellentelephonie treten an die Stelle der Antennen des Ausführungsbeispieles die entsprechenden an die Drahtleitungen anzuschliessenden Kopplungseinrichtungen. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist ferner auch dazu anwendbar, wenn mehrere Paare von   llmzuscha1tenden   Wellen bei einer grösseren Zahl von Teilnehmern verwendet werden. Die Wellenumschaltung kann natürlich sowohl durch Veränderung der Kapazität oder der Selbstinduktion der einzelnen Kreise bewirkt werden. 



   Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schaltung nach der Erfindung bei der es möglich ist, dass in der Ruhe-oder Empfangsstellung der Station der Hörer abgenommen und empfangen werden kann, ohne dass der Sender Wellen aussendet. Diese wird dadurch erreicht, dass ein besonderer Schalter vorgesehen wird, mittels dessen zweckmässig über ein Relais der Sender derart beeinflusst werden kann, dass er ausser Schwingung gesetzt wird. Dieses Ziel kann in einfachster Weise verwirklicht werden, dass das Relais, welches im Sender die Wellenumsehaltung im Gitterkreis bewirkt, durch eine Taste erregt wird, so dass es die Gitterspule umschaltet, wenn auch im Antennenkreis des Senders und im Empfänger keine Umschaltung bewirkt wird.

   Indem so eine falsche Sendewelle eingestellt ist, wird der Sender ausser Schwingung gesetzt, so dass der Hörer abgenommen und empfangen werden kann, ohne dass der Sender Wellen ausstrahlt. Statt der Einstellung der falschen Gitterwelle kann die beabsichtigte Wirkung auch durch   Kurzschliessen   des Gitters oder Unterbrechung der Anodenspannung oder des Heizstromkreises erreicht werden, jedoch sind diese Massnahmen der Benutzung des Gitterrelais an Einfachheit unterlegen. 



   Die Station besteht gemäss Fig. 6 wiederum aus dem Sender S und dem Sprechempfänger E. 



  Diese beiden Apparate weisen je eine Antenne Ts bzw. Te auf. Der Sender S enthält ausserdem eine Kopplungsspule Le, welche durch ein Relais   Rs   ganz oder zum Teil in den Antennenkreis geschaltet 
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 gelegt werden. Für die Umschaltung des Gitterkreises ist im Sender ein Relais Rg angeordnet, das die   Gitterspule Lss   der Röhre Vs ganz oder teilweise einzuschalten gestattet, während im Empfänger das Relais Re die Umschaltung des Gitterkreises der Röhre   Ve   von dem   Kondensator JS ; auf   den Kondensator Kg bewirkt. Die Relais erhalten Strom aus der Batterie B in Parallelschaltung über einen Schaltkontakt U, der bei Bedienung der   Amufvorrichtung   geschlossen wird. 



   Erfindungsgemäss ist nun in die von der Batterie nach dem Gitterrelais Rg führende Leitung eine Taste Z gelegt, mittels deren das Gitterrelais an die Batterie B angeschlossen werden kann, auch wenn der Schaltkontakt U nicht geschlossen ist. Beim Drücken der Taste Z wird das Sendegitterrelais Rg unmittelbar von der Batterie B mit Strom versorgt, während dagegen die übrigen Relais noch nicht an die Batterie angeschlossen sind. Das   Relais Rg schaltet   infolgedessen die Gitterwelle um, wodurch der Sender ausser Schwingung versetzt wird, und nach Hörerabnahme empfangen werden kann, ohne dass eine   Wellenausstrahlung   des Senders stattfindet. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mit Hochfrequenzwellen auf drahtlosem Wege oder längs Leitungen mit Gegensprechen und Wahlanruf sowie   mit Wellenweehsel, dadurch gekennzeichnet,   dass für jede der zu wechselnden Wellen zum mindesten ein besonderes, nur der betreffenden Welle zugeordnetes Abstimmittel vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Wellenwechselschalter (Rs und Re), welche zwangläufig für jede der zu empfangenden oder auszusendenden Wellen das zugehörige Abstimmmittel (z. B. Vk, Ok) einschalten und die übrigen Abstimmittel (z. B. Vg, Cg) für andere Wellen abschalten, wobei sämtliche Wellenwechselschalter in der Sende-und Empfangsapparatur, sowie in der Antennenanordnung, zweckmässig selbsttätig gleichzeitig umgeschaltet werden können (Fig. 4).
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Einschaltung des Abstimmittels (Vk bzw. Vg) für die ausgesandte Welle auch die Kopplung (Ls) selbsttätig eingestellt wird (Fig. 4).
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennen-und Kopplungs-bzw. Abstimmsysteme der Sende-und Empfangsapparatur (A, Sp bzw. , Sp) in zwei Teile geteilt sind, die Antennenanordnung am Verbindungspunkt der beiden Teile geerdet werden kann bzw. einen Spannungsknoten ergibt und für jede Welle besondere zusätzliche Abstimmittel (Vk bzw. Vg), sowie verschiedene Teile der Kopplungsorgane (Sp) selbsttätig zugeschaltet werden (Fig. 2).
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstellung der Antennenanordnung für die eine der Wellen beide Hälften (A, Sp und AL, Sp) unverändert unter Einschluss eines zusätzlichen Abstimmelementes (Vg), bei Einstellung auf die andere Welle beide Hälften der Antennenanordnung (A, Sp und , Sp) verkürzt unter Einschaltung eines andern zusätzlichen Abstimmelementes (Vk) eingeschaltet werden (Fig. 2). <Desc/Clms Page number 5>
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung der Teile der Antennenanordn'-mg (A, Sp und At, Sp) und des Sende- und Empfangssystems, sowie der zusätzlichen Abstimmittel (Vk und Vg) für jede Welle gleichzeitig und selbsttätig, zweckmässig durch gekoppelte und ferngesteuerte Schalter (8) erfolgt (Fig. 2).
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die erforderliche Wellenumschaltung auf der rufenden oder der gerufenen Station selbsttätig und zwangsläufig durch die Bedienung der zur Herbeiführung des Anrufes bzw. zur Entgegennahme des Gespräches zu benutzenden Vorrichtung (. A, Dr, Du) hervorgerufen wird (Fig. 5).
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rufvorrichtung (A, Dr, Du) so ausgebildet ist, dass beim Anruf durch die Handhabung der Rufvorrichtung selbst oder durch die Lösung einer diese Vorrichtung sperrenden Verriegelung (Du) die Umschaltung der Wellen, z. B. mittels Relais (Rs, Re, Rg) veranlasst wird (Fig. 5).
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rufscheibe (Dr) der Aufrufvorrichtung (A, Dr, Du) vor Abgabe eines Anrufes bei Drehung einen Kontakt (U) schliesst, der in einem die Relais (Rs, Re, Rg) für die Wellenumschaltung enthaltenden Stromkreis liegt (Fig. 5).
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ruf- seheibe (Dr) durch eine Verriegelung, z. B. eine sie verdeckende Vorscheibe (Du) gespent ist, deren Lösung bzw. Drehung den Stromkreis für die Umschaltrelais (Rs, Rg, Re) schliesst (Fig. 5).
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels besonderen Schalters (Z) der Sender (S) derart beeinflusst werden kann, dass er trotz Hörerabnahme ausser Schwingung EMI5.1 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das die Wellenumschaltung im Gitterkreis bewirkende Relais (Rg) durch den besonderen Schalter (Z) für sich unabhängig von den übrigen Umschaltrelais (Rs, Re) des Senders (8) und Empfängers (E) erregt werden kann (Fig. 6).
AT94741D 1920-12-18 1921-12-17 Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mit Hochfrequenzwellen auf drahtlosem Wege oder längs Drähten mit Gegensprechen und Wahlanruf sowie mit Wellenwechsel. AT94741B (de)

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