AT96658B - Verfahren zur Herstellung von Farbtonleitern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Farbtonleitern.

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  Verfahren zur Herstellung von Farbtonleitem. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Farbtonleitern für   chromometrkcl"   Bestimmungen. Diesem Zweck entsprechend, muss die Farbtonleiter die Bedingung erfüllen, dass der Unterschied des Farbtons benachbarter Punkte noch unterhalb der   Beobachtungssehwelle liegt : weiterhin   muss an den gleichen Stufen verschiedener Leitern zuverlässig der gleiche Farbton vorhanden sein. 



   Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der Träger der Farbtonleiter wiederholt und stufenweise fortschreitend in eine entsprechend verdünnte Farbstofflöslmg getaucht wird, wobei ein neuerliches Eintauchen jeweils vor dem   vollständigen Eintrocknen   der Farbstofflösungauf dem Träger stattfindet.

   Die verwendete Farbstofflösung muss soweit verdünnt sein, dass der Unterschied des Farbtons zwischen der einmaligen und zweimaligen   Ausfärbung   der Beobachtungsschwelle   möglichst   nahe ist, ohne aber unterhalb dieser Schwelle liegen zu   müssen.'Wenn   bei der im Sinne der   Erfindung hergestellten Farbtonleiter   der Farbtonunterschied benachbarter Stellen dennoch unterhalb der Beobaehtlmgsschwelle liegt, so wird dieser Erfolg vermutlich dadurch erzielt, dass ein neuerliche Ausfärben jeweils vor dem vollständigen Eintrocknen der vorher hergestellten Ausfärbung   vorgenommen   wird, so dass an der Stossstelle der neuen und alten Ausfärbung ein Ausgleich stattfinden kann. 



   Als Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäss der Erfindung wird im nachfolgenden die Herstellung einer Farbtonleiter auf einem Zelluloidband beschrieben, wie es bei Radiometern Verwendung findet. 



   Durch Auflösung von   Echtbralm   in Eisessig und Alkohol wird eine entsprechend verdünnte Farbstofflösung hergestellt, die man in bekannter Weise vom Niederschlag sorgfältig absondert und sodann 
 EMI1.1 
 



  Das auszufärbende Zelluloidblatt wird in eine entsprechende Anzahl von Stufen unterteilt, die durch Randmarken ersichtlich gemacht werden, und hierauf bis zur   Marke   in den   Farbstoffbel1älter   eingetaucht. Eine besondere Sorgfalt ist hiebei nur insofern anzuwenden, als das Eintauchen und d'i. s Herausziehen mit gleichbleibender Geschwindigkeit zu erfolgen hat. Das Zelluloidblatt wird nunmehr aufgehängt und das neuerliche Eintauchen bis zu einer zweiten Marke dann vorgenommen, wenn   ds   Blatt beinahe vollständig trocken ist. Dieser Vorgang wird der Stufenanzahl entsprechend oft wiederholt. wobei die Tiefe des Eintauchens jedesmal um eine Stufe abnimmt. Nachher kann das Blatt noch durch Eintauchen in Eisessig lackiert und durch Pressen geglättet werden ; schliesslich wird es in Streifen zerschnitten. 



   Bei dem beschriebenen   Ausführungsbeispiel   schreitet der Farbstoffgehalt aufeinanderfolgender. gleich breiter Stufen nach einer arithmetischen Reihe fort. Dadurch ist die Skala des   Farbstoffgeh'1Jtes   von vornherein gegeben. Da die Gesetzmässigkeit der Farbtonskala der geometrischen Reihe folgt, wird der Abstand der   dunklen   Töne weiter sein, als jener der hellen. In Fällen, wo dies nicht   erwünscht   ist. wird man den Stufenabstand nicht gleich gross machen, sondern gegen das Bereich der dunklen Farbtöne abnehmen lassen. Der gleiche Erfolg kann dadurch erzielt werden, dass man das Blatt im dunklen Teil der Leiter wiederholt bis zur selben Stufe eintaucht. 



   Es ist selbstverständlich, dass das Verfahren nicht nur zur Herstellung von Farbtonleitern auf durchsichtigem Material, wie Zelluloid,   Azetylzellulose   u.   dgl.,   sondern auch auf irgendwelchem   ändern   Material geeignet ist, das eine Eigenfarbe besitzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Farbtonleitern für chromometrische Bestimmungen, dadurch EMI1.2 sprechend verdünnte Farbstofflösung getaucht wird, wobei ein neuerliches Eintauchen jeweils vor dem vollständigen Eintrocknen der Farbstofflösung auf dem Träger stattfindet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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