AT96760B - Elektrischer Kondensator. - Google Patents

Elektrischer Kondensator.

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AT96760B
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Emil Ing Pfiffner
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Emil Ing Pfiffner
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  Elektrischer Kondensator. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Kondensator, der aus aufeinander geschichteten, parallel geschalteten Teilkondensatoren in beliebiger Anordnung besteht. Die Erfindung besteht darin, dass die die einzelnen Teilkondensatoren bildenden Platten zumindest an den belegten Rändern einen vergrösserten Abstand erhalten, um das am Rand von   Pla   te zu Platte verlaufende elektrische Feld zu schwächen. 



   In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens werden zwischen den leitend verbundenen Metallbelägen   gleicher Polarität   isolierende Schichten eingelegt, wobei weiters kennzeichnend ist, dass diese Schichten eine kleinere Dielektrizitätskonstante als das Kondensatordielektrikum besitzen. Schliesslich betrifft die Erfindung das Einlegen von Distanzstücken, so dass die hiedurch   geschaffenen Zwischenräume   an den   Belegrändem   mit Isoliermasse ausgefüllt werden können. 



   Es ist bekannt, dass der Metallbelag von elektrischen Kondensatoren mit der Oberfläche des Dielektrikums in inniger Berührung unter Ausschluss jeglicher Zwischenschicht, möge diese mit Luft oder einem Material geringerer Durchschlagsfestigkeit und im allgemeinen auch geringerer dielektrischer   Leitfähig-   keit erfüllt sein, stehen muss. Ist nun diese Bedingung für die einzelnen Platten eines Kondensators auch erfüllt, dadurch, dass z. B. die Metallbelegungen durch hohen Druck, durch chemischen Niederschlag oder durch andere Mittel in innige Berührung mit den einzelnen Isolierplatten gebracht sind, so kann das Resultat dieser Vorkehrungen dennoch durch die Bedingungen am Rande der Belegungen gestört werden. 



  Dies trifft insbesondere bei dünnen Isolierschichten zu. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an schematischen stark vergrösserten Schnitten durch Kondensatorplatten dargestellt. In allen Figuren sind die gleichpoligen miteinander leitend verbundenen Belegungen mit + bzw. mit-bezeichnet. 



   Fig. 1 zeigt die elektrische   Feldentwicklüng am   Rande der Belegungen, wenn die untere Belegung an der Isolierplatte 2 etwas vorsteht. Das Feld verläuft an dieser Stelle zwischen der unteren Belegung der Isolierplatte 1 und der unteren Belegung der   Isolierplatte'Z   Die Belegung der Platte 1 steht aber in keinem innigen Kontakt mit 2 und der schraffierte Zwischenraum   4   ist entweder mit Luft oder einer isolierenden Ausgussmasse erfüllt.

   Besitzen die Platten 1 und 2 nun hohe Dielektrizitätskonstante, das Medium in 4 aber geringere Dielektrizitätskonstante und ausserdem geringere Durchschlagsfestigkeit, wie das im allgemeinen der Fall ist, so wird die Schicht 4 leicht durchbrochen und es entstehen an der Oberfläche von 2 an dieser Stelle Funken, welche das Gefüge des Isoliermaterials von 2 allmählich erwärmen und zerstören, bis der Durchbruch zwischen den unteren + und-Belegungen einsetzt und der Kondensator damit durchschlägt. 



   Wird dagegen ein mit geeigneter Isoliermasse erfüllter Raum, der einen bestimmten Abstand der Ränder von 1 und 2 schafft, oder eine isolierende Platte 5 nach Fig. 2 zwischen die beiden Metallbelegungen derselben Polarität eingeschoben, so wird der Weg der elektrischen Feldlinien vergrössert, das Feld somit geschwächt, u. zw. um so mehr, als die Dielektrizitätskonstante der eingebrachten Masse oder Platte 5 klein ist. Die erforderliche Dicke der Zwischenschicht 5 kann leicht rechnerisch bestimmt werden. 



   Fig. 3 stellt denselben Fall bei gegenseitig verschobenen Plattenrändern oder ungleich breitem Isolierrand dar. Hier tritt das Durchschlagen zwischen dem unteren Belag der Platte 1 und dem oberen Belag der Platte 3 ein. Fig. 4 zeigt die Abhilfe durch die Einlage der Isolierplatte 5. 

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   An Stelle einer eigentlichen Isolierplatte   3   kann auch ein Distanzhalter 6 verwendet werden, der aus leitendem Material bestehen kann, wenn er nicht über die Belegungen heraustritt, oder aus Isoliermaterial, wenn er über den Rand hinausgeht, derart, dass die Ausgussmasse den Raum an Stelle der Platte 5 erfüllt. 



   Die beschriebene   Ausführung   ist für aus mehreren Schichten bestehende Kondensatoren in beliebiger Anordnung, z. B. eben, oder gerollt, gefaltet, usw. anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Kondensator mit aufeinander geschichteten, parallel geschalteten Teilkondensatoren beliebiger Anordnung, deren Metallbelag in inniger Berührung mit dem Dielektrikum steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Beläge gleicher Polarität zumindest an den Rändern einen, das elektrische Feld zwischen den   Teilkondensatoren schwächenden   Abstand erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einander zugekehrten und miteinander leitend verbundenen Metallbelägen gleicher Polarität, isolierende Schichten EMI2.1 Schicht zwischen den Metallbelägen gleicher Polarität aus Material kleinerer Dielektrizitätskonstante als derjenigen des Kondensatordielektrikums besteht.
    4. Elektrischer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die belegten Isolierplatten des Kondensators Distanzstücke (6) derart eingelegt werden, dass die Zwischenräume an den Belagrändern mit Isoliermasse ausgefüllt werden können. EMI2.2
AT96760D 1922-02-10 1923-02-10 Elektrischer Kondensator. AT96760B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3425232A1 (de) * 1983-07-08 1985-02-07 Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto Mehrschicht-keramikkondensator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3425232A1 (de) * 1983-07-08 1985-02-07 Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto Mehrschicht-keramikkondensator

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