AT98883B - Anordnung zum Nachweis von leitenden Körpern. - Google Patents
Anordnung zum Nachweis von leitenden Körpern.Info
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Description
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Anordnung zum Nachweis von leitenden Körpern.
Es sindbereitsEinrichtungen zumNaehweis vonLeitern, beispielsweise zu Erderforschungszwecken oder zur Untersuchung von Menschen oder Gepäckstücken, auf verborgene Metanstücke bekannt. Diese
Einrichtungen beruhen auf der Erscheinung, dass das Einbringen von Leitern in das Feld eines elektrischen Schwingungskreises von Energieverlusten bzw. von induktiven Rückwirkungen begleitet ist.
Es hat sich nun ergeben, dass bei der Benutzung derartiger Einrichtungen die Änderungen des magnetischen Feldes, die man zu messen wünscht. leicht von Änderungen des elektrischen Feldes über- lagert werden, die in der Änderung der wirksamen Kapazität bestehen und den gewünschten Effekt verschleiern.
Es werde z. B. zur Auffindung unterirdisch verlegter Metallkabel oder Rohrstränge eine Anord- nung benutzt, die aus einer Induktionsspule mit starker Feldstreuung und einem gekoppelten Röhrengeneratorsystem besteht, bei welchem Änderungen der fliessenden Weehselfrequenz durch Änderung von Schwebungstönen wahrnehmbar gemacht werden. Sucht man mit einer solchen Einrichtung ein
Gebiet ab, so erhält man bei der Annäherung an die gesuchte Metallader etwa eine Vertiefung4es Sehwe- bungstones.
Nähert man sich aber gleichzeitig einer feuchten Mauer oder tritt eine Person an die benutzte
Induktionsspule heran, so wird dadurch ein kapazitiver Schluss sowohl zwischen den Windungcn der
Spule untereinander als auch zwischen letzteren und der Erde hervorgcrui'En. Dieser kapazitive Schluss beeinflusst die im Apparate wirksame Wechselfrequenz im entgegengesetzten Sinne wie die induktiven
Rückwirkungen der erzeugten Wirbelströme in der gesuchten Metallader. Die kapazitiven Störungen würden also im vorliegenden'Falle eine Erhöhung des Schwebungstones bewirken und damit die Wahrnehmung der von der Metallader hervorgerufenen Vertiefung des Tones erschweren oder unmöglich machen.
Aber auch bei der Untersuchung von Personen auf mitgeführte Metalle mit Hilfe einer ähnlichen Anordnung, bei welcher die Personen durch eine entsprechende Spule hindurchgehen, treten ähnliche
Störungen auf, welche den Erfolg verschleiern können. Durch die Annäherung der Person tritt nämlich eine Vergrösserung der wirksamen Kapazität und damit eine Verlangsanmng der Frequenz in dem betreffenden Schwingungskreise ein, während z. B. von der Person mitgeführte Kupferstüeke die wirksame Selbstinduktion verringern und damit die Frequenz erhöhen. Ein cinwandfreier Nachweis der Kupferstücke ist also bei einer solchen Anordnung ausgeschlossen.
Es könnte naheliegen, solche Störungen dadurch auszuschalten, dass man die verwendete Spule in einen geerdeten Faradayschen Käfig einbaut. Infolge der starken Wirbelstromverluste in den Wänden . eines solchen Käfigs würde dieser jedoch auch das magnetische Feld weitgehendst abschirmen und damit die Einrichtung unwirksam machen.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass man durch weitgehendst wirbelstromfreie Anordnungen zwischen den Windungen der verwendeten Spule untereinander bzw. zwischen diesen Spulen und der Erde einen derartigen kapazitiven Schluss erzielt, dass Änderungen der wirksamen Kapazität. welche durch sich nähernde menschliche oder tierische Körper oder ähnliche Störungen erfolgen, im Verhältnis zu diesem Schluss so gering werden, dass sie unschädlich sind.
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Einige beispielsweise Ausführungsfornien sind in den Figuren dargestellt. G bedeutet die Stromquelle, L die Selbstinduktionsspule, E die Erde und S den kapazitiven Schutz gemäss der Erfindung.
Die Anordnug des kapazitiven Schutzes kann beispielsweise in leitenden Umkleidungen, in E@dungen oder kapazitiven Hilfsschaltungen bestehen. Man kann z. B. die Spule L (Fig. 1) innen oder aussen mit
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auch direkt gemäss Fig. 4 oder kapazitiv, d, h. unter Zwischenschaltung eines Kondensators ('gemäss Fig. 5 an geeigneten Punkten erden. Es lassen sich auch kapazitive Hilfsschaltungen, durch welche die Windungen der Spule L untereinander (Fig. 6) oder mit der Erde (Fig. 7) kapazitiv verbunden sind.
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Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass um die Windungen der Spuie leitende und geerdete Ringe gelegt sind.3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Windungen der Spule untereinander bzw. mit der Erde durch zwischen ihnen verlegte Leiter kapazitiv verbunden sind. EMI2.3
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| AT98883T | 1914-02-09 |
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| AT98883B true AT98883B (de) | 1924-12-27 |
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