AT9954U1 - Lärmschutzwand - Google Patents
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- E01F8/0005—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement
- E01F8/0047—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement with open cavities, e.g. for covering sunken roads
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
2 AT 009 954 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lärmschutzwand, welcher insbesondere im Schienenverkehr auftritt. Hierbei entsteht ein Grossteil des Lärms einerseits durch den Kontakt Schiene Rad aber auch durch die Übertragung der Schwingungen in den Gleiskörper. Die gegenständliche Erfindung umfasst nun ein System, das eine Minderung der Schallabstrahlung insbesondere vom Schienen - und Gleiskörper bewirkt. Es wird aus schalldämmendem Material z. B. Gummi-Recyclingmaterial hergestellt.
Um den Lärm an Eisenbahnstrecken zu reduzieren, werden verschiedene Maßnahmen gesetzt. Eine derzeit häufig durchgeführte Maßnahme besteht in der Errichtung hoher Lärmschutzwände, die am Rande der Gleistrasse verbaut werden. Die geschilderte Maßnahme ist obwohl effektiv, sehr auffällig und auch teuer bei der Montage. Ein weiterer Nachteil ist durch die Beeinträchtigung des Ausblicks für den Fahrgast und die Beeinträchtigung der Sicht für den Anrainer gegeben. Weiters kommt es durch die aktuelle hohe Bauform zwar zu einer Minderung des Eisenbahnlärms, kann jedoch aber auch zu einer unerwünschten Reflexion des Straßenverkehrslärms führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lärmschutzwand mit verbesserten Eigenschaften auszubilden.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale gelöst.
Um dem Schall auf effektivste Weise entgegenzuwirken wurde eine Art Lärmschutzwand entwickelt, die jedoch verglichen mit den bekannten Stahl- oder Kunststoffwänden wesentliches kleiner baut und billiger bei der Montage ist.
Diese beruht unter anderem darauf, dass keine Verankerung mit dem Fundament notwendig ist.
Ihre Effizienz wird in erster Linie durch den geringen Abstand zur Lärmquelle garantiert. Der Neuwert der Erfindung besteht darin, dass diese Lärmschutzwand direkt neben den Schienen steht. Somit reicht eine wesentlich geringere Bauhöhe als bei konventionellen Lärmschutzwänden.
Durch diese geringere Bauhöhe ist eine einfache Befestigung möglich. Eine mögliche Befestigung besteht in der Verwendung eines Doms, welcher z.B. mit der Schiene oder der Schwelle verspannt wird. Die Klemmvorrichtung wird dabei parallel zur Schwelle und zwar knapp anliegend nach außen geführt. Die Befestigung erfolgt in jedem Fall so, dass eine einfache Demontage der Wände möglich ist. Zu diesem Zweck ist die Lärmschutzwand entsprechend ausgeführt (z.B. Nase oder Nut), dass ein leichtes mechanisches Wegnehmen der Lärmschutzwand (z.B. kontinuierlich mit Rollhebezange) ermöglicht wird.
Die Lärmschutzwand soll so ausgeführt werden, dass durch eine geeignete Oberflächenstruktur und Materialauswahl eine bestmögliche Lärmminderung erreicht wird.
Durch eine gleichmäßige und häufige Befestigung der Wand direkt am Gleiskörper ist es gewährleistet, dass die Lärmschutzwand in Kurvenüberhöhungen den gleichen Winkel zur Schelle hält und sich dadurch eine homogene Trassenführung ergibt. Dadurch kann auch die Schallemission über die gesamte Strecke gleichermaßen minimieren werden. Die Profilsegmente können in beliebigen Längen und Formen hergestellt werden. Die Steifigkeit der Segmente kann z.B. durch Stahl- oder Betoneinlagen erhöht werden.
In Ergänzung zu den seitlichen Profilsegmenten kann auch ein Mattensystem, zwischen den Gleisen und zwischen Gleis und Profilwänden aufgebracht werden. Auch dieses kann z. B. aus Gummi - Recycling Material hergestellt werden.
Da das Verwenden eines Mattensystems schon bestehende Technologie ist besteht diese
Claims (5)
- 3 AT 009 954 U1 Erfindung darin, dass dieses System durch die gewählte Anbindung an den Untergrund sowie die Befestigung zwischen den Matten mittels einfacher Handhabung von den zu stopfenden Bereichen entfernt werden kann, z.B. freigehaltene Öffnungen für die Stopfwerkzeuge oder durch in die Mitte klappen der Matten (Reisverschlusssystem). Ein weiterer Vorteil dieses Mattensystems ist eine beträchtliche Verringerung des Schotterflugs auf unbefestigten Gleistrassierungen welcher bisher immer mit hohen Reparaturkosten verbunden war. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung Fig. 1 beispielhaft dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Ein aus Schwellen 2, Schienen 3 und Schotter 7 gebildetes Gleis 8 ist mit in dessen Längsrichtung verlaufenden Lärmschutzwänden 4 ausgestattet. Diese sind in einer normal zur Gleislängsrichtung verlaufenden Distanz d voneinander distanziert. Diese Distanz d ist nur geringfügig größer, vorzugsweise in einem Bereich von 3 bis 8%, als eine Breite I eines Lichtraumprofils des Gleises 8. Eine Höhe h der beidseits des Gleises 8 angeordneten Lärmschutzwand 4 beträgt etwa 0,5 m bis 2 m, vorzugsweise 1 Meter. Ein Winkel α einer dem Gleis zugewandten Seite 9 der Lärmschutzwand 4 liegt in einem Bereich von etwa -15° bis + 15° zur Vertikalen. An einem unteren, auf Schotter 7 des Gleises 8 aufliegenden Ende der Lärmschutzwand 4 ist an einer vom Gleis 8 abgewandten Seite 10 eine Flankennase 11 mit einem von der genannten abgewandten Seite 10 distanzierten Nasenende 12 vorgesehen. Diese schließt mit einer Horizontalen einen Winkel ß von etwa 10° bis etwa 40° ein. Zur Fixierung der Lärmschutzwände 4 sind mit diesen verbundene Befestigungsdorne 5 vorgesehen, die ihrerseits vorzugsweise an den Schienen 3 oder den Schwellen 2 fixiert sind. Es wäre aber auch eine Befestigung im Schotterbett denkbar. Zwischen den Lärmschutzwänden 4 kann eine Lärmschutzmatte 6 auf den Schwellen 2 bzw. dem Schotter 7 befestigt werden. Die Oberfläche der Lärmschutzmatte 6 und das Material der Lärmschutzwand 4 sollten so ausgeführt werden, dass eine gute Schallreduktion erzielbar ist. Als Materialien kommen hierbei beispielsweise Gummi, gummiartige oder auf Kunststoff basierende Werkstoffe in Frage. Ansprüche: 1. Lärmschutzwand zur Abschirmung des Lärms, welcher durch das Befahren von Eisenbahnschienen (3), speziell im Bereich des Fahrwerkes eines Zuges auftritt, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der beidseits eines Gleises angeordneten Lärmschutzwand (4) etwa 0,5 m bis 2 m beträgt, dass die Distanz (d) zwischen zwei - in einer normal zu einer Längsrichtung des Gleises einander gegenüberliegenden - Lärmschutzwänden (4) lediglich in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 5 % größer als die Breite (L) eines Lichtraumprofils des Gleises (8) ist, dass der Winkel α einer dem Gleis zugewandten Seite (9) der Lärmschutzwand (4) in einem Bereich von etwa -15 bis + 15° zur Vertikalen liegt und dass an einem unteren, auf Schotter (7) des Gleises aufliegenden Ende der Lärmschutzwand (4) an einer vom Gleis abgewandten Seite (10) eine Flankennase (11) mit einem von der genannten abgewandten Seite (10) distanzierten Nasenende (12) vorgesehen ist, die mit einer Horizontalen einen Winkel ß von etwa 10° bis etwa 40° einschließt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lärmschutzwand (4) durch Verbindungselemente (5) mit der Schiene (3), Schwelle (2) oder den Schotterkörper (Oberbau) verbunden ist. 4 AT 009 954 U1
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilwand für Montagearbeiten mittels einfacher Handhabung im Zuge der Gleis- und Oberbaurevisionsarbeiten entfernbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass eine Lärmschutzmatte (6) zwischen den Gleisen (3) oder zwischen Gleis und Lärmschutzwand (4) gelegt wird, dass diese Lärmschutzmatte mit Löchern versehen ist durch welche die Stopfwerkzeuge in den Schotter eindringen können oder dass diese Lärmschutzwand reißverschlussartig aufgeklappt werden kann wodurch die Stopfwerkzeuge in den dadurch freiwerdenden Raum in den Schotter eindringen können, dass die außen liegenden Lärmschutzmatten aus einem Stück mit den Befestigungskonsolen (5) und den Lärmschutzwänden (4) bestehen oder dass die außen liegenden Lärmschutzmatten als Einzelstücke zwischen Schiene (3) und Lärmschutzwand (4) formschlüssig gelegt werden oder dass die außen liegenden Lärmschutzmatten aus einem Stück mit der Lärmschutzwand verbunden gefertigt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche und das Material der Lärmschutzwand (4) und Lärmschutzmatte (6) offenporig und an der Oberfläche schallrau z. B. durch aufgeklebtes Granulat verschieden großer Körnung gestaltet sind und dass als Materialien Werkstoffe wie Gummi, gummiartige oder auf Kunststoff basierende Werkstoffe verwendet werden. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen
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| AT0006305U AT9954U1 (de) | 2005-02-04 | 2005-02-04 | Lärmschutzwand |
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| AT9954U1 true AT9954U1 (de) | 2008-06-15 |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2003774C2 (en) * | 2009-11-09 | 2011-05-11 | Durisol Raalte B V | Railway. |
| DE202011052057U1 (de) | 2011-11-22 | 2011-12-30 | Art Asamer Rubber Technology Gmbh | Lärmschutzvorrichtung |
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2005
- 2005-02-04 AT AT0006305U patent/AT9954U1/de not_active IP Right Cessation
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| DE202011052057U1 (de) | 2011-11-22 | 2011-12-30 | Art Asamer Rubber Technology Gmbh | Lärmschutzvorrichtung |
| WO2013075160A1 (de) * | 2011-11-22 | 2013-05-30 | Art Asamer Rubber Technology Gmbh | Lärmschutzvorrichtung |
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