Beschreibung
Hausgerät mit einem Nutzraum
Die Erfindung betrifft ein Hausgerät mit einem Nutzraum, insbesondere betrifft die Erfindung ein Gargerät.
Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, das Garbecken eines Fritiergerätes mit einer Abdeckung zu verschliessen, wenn das Fritiergerät nicht im Gebrauch ist. Zum Öffnen des Nutzraumes wird die Abdeckung angehoben und in einer mehr oder weniger aufrechten Stellung von einem Halteelement abgestützt. Das Halteelement ist dabei mit seinem oberen Ende am vorderen Teil der Abdeckung gelagert und muss mit seinem unteren Teil an einer Stützfläche des Gargerätes fixiert werden. Von Nachteil dabei ist, dass das Öffnen und Schliessen der Abdeckung sehr aufwendig ist. So ist ein Öffnen nur mit zwei Händen möglich, wobei die eine Hand die Abdeckung anhebt und die andere Hand das untere Ende des Halteelements am Garbecken fixiert.
Beim Schliessen der Abdeckung muss das Halteelement aus der Fixierung gelöst und an der Innenseite der Abdeckung angelegt werden, damit diese geschlossen werden kann. Besonders nachteilig beim Schliessen einer derartigen Abdeckung ist die hohe Verletzungsgefahr durch Verbrennungen an dem Garbecken beim Lösen des Halteelements.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Handhabung eines Hausgerätes zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Danach ist ein Hausgerät mit einem Nutzraum vorgesehen, das eine schwenkbar gelagerte Abdeckung für den Nutzraum und ein schwenkbar gelagertes Halteelement zum Halten der Abdeckung in einer Öffnungsstellung aufweist, wobei an der Abdeckung eine Führungskulisse ausgebildet ist, in der das Halteelement geführt ist.
Ein Kerngedanke der Erfindung besteht darin, die Abdeckung in einer Öffnungsstellung auf einfache Art und Weise festzustellen. Das Halteelement ist hierzu, ebenso wie die Abdeckung, am Hausgerät schwenkbar gelagert und liegt in einer an der Abdeckung angeordneten Führungskulisse ein. Erfindungsgemäss befindet sich das Halteelement somit stets in einer Gebrauchsstellung. Umständliche Vorbereitungs- beziehungsweise Bereitstellungshandlungen, wie ein manuelles Ausstellen des Halteelementes, können entfallen. Eine Verletzungsgefahr ist nicht vorhanden.
Unter einem Nutzraum werden dabei alle Räume, Flächen oder Anordnungen eines Hausgerätes verstanden, die einem technischen oder nichttechnischen, beispielsweise dekorativen Zweck dienen. Beispiele für Nutzräume sind: der Garraum eines Gargerätes, die Kochmulde eines Gargerätes, der Stauraum eines Reinigungsgerätes usw.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. In einer Ausführungsform der Erfindung ist das Halteelement in der Führungskulisse lösbar gehaltert. Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass die Führungskulisse zur Entnahme des Halteelements geöffnet werden kann. Halteelement und Abdeckung können somit unabhängig voneinander verschwenkt werden. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn Abdeckung und/oder Halteelement gereinigt werden müssen, da durch ein Wegschwenken des Halteelementes ein ungehinderter Zugang zur Innenseite der Abdeckung freigegeben wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Halteelement zugleich als Zubehörhalter ausgebildet ist. Das Haltelement erfüllt dann eine Doppelfunktion.
Beispielsweise können Körbe mit Fritiergut oder dergleichen an dem Halteelement angebracht werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Feststellvorrichtung zur Feststellung des Halteelementes in der Führungskulisse und damit zum Halten der Abdeckung in einer Öffnungsstellung vorgesehen. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Feststellvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sich das Halteelement bei einem Öffnen der Abdeckung selbsttätig in der Öffnungsstellung fixiert. Insbesondere wird dies durch eine Anordnung der Feststellvorrichtung erreicht, bei der sich das Halteelement bei dem Öffnen der Abdeckung solange frei in der Führungskulisse bewegen kann, bis die Öffnungsstellung der Abdeckung erreicht ist.
Durch ein selbsttätiges Fixieren des Halteelementes bei Erreichen der Öffnungsstellung ist eine einfache Ein-Hand-Bedienung beim Öffnen der Abdeckung möglich. Hierzu muss lediglich die am Hausgerät schwenkbar gelagerte Abdeckung angehoben und in Öffnungsrichtung verschwenkt werden. Ist die Feststellvorrichtung als Teil der Führungskulisse ausgebildet, so ergibt sich vorteilhafterweise ein integriertes Bauelement, welches beim Öffnen der Abdeckung sowohl eine Halte- als auch eine Führungs- und Feststellfunktion erfüllt. Durch die Verringerung der Zahl der benötigten Einzelteile können nicht nur die Herstellungskosten reduziert werden. Auch die Fehleranfälligkeit wird durch die kompakte Bauform, bei der einzelne Teile vorzugsweise mehrere Funktionen erfüllen, gegenüber bekannten Lösungen stark verringert.
Eine besonders sicher Feststellung des Halteelements in der Führungskulisse wird erreicht, wenn die Feststellvorrichtung ein Sperrelement zur Sicherung des Halteelements in der Öffnungsstellung aufweist. Ist das Sperrelement derart ausgebildet, dass es, insbesondere mit Hilfe des Halteelements, aus einer Verschlussstellung herausschwenkbar ist, kann die Feststellung des Halteelements besonders einfach erfolgen. Schwenkt das Sperrelement zur Fixierung des Halteelements schliesslich selbsttätig wieder in die Verschlussstellung ein, wird die Abdeckung besonders sicher gehalten. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird zur Feststellung des Halteelements eine besonders ausgeformte Führungskulisse verwendet.
Während beispielsweise bei Verwendung eines Sperrelements eine Führungskulisse verwendet werden kann, die im Wesentlichen die Form eines geraden Langloches aufweist, kommt dann eine Führungskulisse mit einem kurvigen oder gekrümmten Verlauf zum Einsatz. Beispielsweise kann die Führungskulisse ein oder mehrere Hinterschneidungen oder Halteschultern aufweisen, an denen sich das Halteelement abstützen und somit die Abdeckung in ihrer Öffnungsstellung halten kann. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Abdeckung mit einer Feder in Öffnungsrichtung vorgespannt ist.
Das Halteelement dient dann nämlich nicht in erster Linie als ein die Abdeckung abstützendes Bauteil, sondern verhindert durch ein Festhalten der Abdeckung deren weiteres selbstätiges Verschwenken in Öffnungsrichtung.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Führungskulisse vorzugsweise mehrteilig aufgebaut. Besonders vorteilhaft ist es hierzu, wenn die Führungskulisse einen ersten Führungsschenkel und einen zweiten Führungsschenkel aufweist, die in ihren Verschlussstellungen eine geschlossene Führungskulisse bilden. Zum Öffnen der Führungskulisse ist wenigstens einer der Führungsschenkel derart ausgebildet, dass er aus seiner Verschlussstellung ausgelenkt werden kann.
Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Führungsschenkel nach Art einer Klammer miteinander verbunden.
Mit anderen Worten sind sie federbelastet gegeneinander verschwenkbar angeordnet derart, dass deren gegenseitige Lage kraftschlüssig durch Federwirkung gesichert ist. Dadurch wird gewährleistet, dass die Führungskulisse auch unter ungünstigen Kräfteverhältnissen, beispielsweise Zug- oder Druckbelastungen, geschlossen bleibt. Zur Bereitstellung der Klammerfunktion sind die Führungsschenkel vorzugsweise an einer gemeinsamen Schwenkachse gelagert. Wenigstens ein Führungsschenkel ist vorteilhafterweise über die Schwenkachse hinaus verlängert und als Betätigungshebel ausgebildet. Ist das Sperrelement an einem Führungsschenkel der Führungskulisse ausgebildet, so kann das Herausschwenken des Führungsschenkels aus dessen Verschlussstellung zugleich eine Betätigung des Sperrelements bewirken.
Eine derart integrierte Bauform garantiert zudem ein besonders zuverlässiges und wenig fehleranfälliges Sperren des Halteelements. Eine besonders sichere Halterung der Abdeckung wird dadurch erreicht, dass die Feststellvorrichtung eine an einem Führungsschenkel angeordnete Aufnahme für das Halteelement umfasst. Bei einem Öffnen der Abdeckung gleitet das Halteelement in der Führungskulisse entlang und bei Erreichen der Öffnungsstellung selbsttätig in die Aufnahme hinein. Die Aufnahme ist hierzu vorzugsweise an einem Ende der Führungskulisse angebracht. Die Aufnahme wird vorzugsweise durch eine Schulter gebildet, die an einem Führungsschenkel angeformt ist und einen in Längsrichtung der Führungskulisse einen einseitig offenen Aufnahmeraum ausbildet. Der Aufnahmeraum wird durch einen Endanschlag begrenzt, an dem das Halteelement in der Öffnungsstellung anschlägt.
Ist das Halteelement als Haltegitter zum Einhängen von Fritierkörben mit Fritiergut ausgebildet, so wirken auf das Halteelement vergleichsweise hohe Zugkräfte. Dennoch wird durch das Einliegen des Halteelementes in der Aufnahme ein sicheres Halten der Abdeckung in ihrer Öffnungsstellung gewährleistet. Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an einem Führungsschenkel eine Anlaufschräge angeordnet, an der das Halteelement bei einem Öffnen der Abdeckung entlangfährt und den Führungsschenkel aus seiner Verschlussstellung auslenkt. Mit anderen Worten erfolgt dann ein zumindest teilweises Öffnen der Führungskulisse derart, dass das Halteelement in die Aufnahme hineingleiten und an dem Endanschlag anschlagen kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Führungsschenkel derart ausgebildet sind, dass sich der ausgelenkte Führungsschenkel wieder in seiner Verschlussstellung befindet, wenn sich das Halteelement an dem Endanschlag befindet, die Abdeckung also ihre Öffnungsstellung erreicht hat. Vorzugsweise wird in dieser Position eine durch den Aufnahmeraum des einen Führungsschenkels einerseits und durch auf der gegenüberliegenden Seite der Anlaufschrägen angeordneten Sperrflächen des anderen Führungsschenkel andererseits ein Halteraum ausgebildet. Dieser Halteraum ist vorzugsweise derart dimensioniert, dass er das Halteelement ohne einen wesentlichen Spielraum umschliesst.
Somit liegt das Halteelement in der Öffnungsstellung der Abdeckung fest in dem Halteraum ein, wird dabei von den beiden Führungsschenkeln fixiert und hält so die Abdeckung sicher in ihrer Öffnungsstellung.
Zum Schliessen der Abdeckung wird die Führungskulisse soweit geöffnet, dass das Halteelement aus dem Aufnahmeraum wieder in den sich anschliessenden Teil der Führungskulisse herausgleiten kann. Sobald das Halteelement in der Führungskulisse einliegt und dort frei geführt werden kann, kann die Abdeckung ohne weitere Handgriffe geschlossen werden. Ist das Halteelement derart ausgebildet, dass eine einzige zentrale Führungskulisse verwendet werden kann, ist auch ein Schliessen der Abdeckung mit nur einer Hand möglich.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben, das mit Hilfe der Figuren erläutert wird.
Hierbei zeigen: FIG 1 eine Seitenansicht eines Gargerätes mit geöffneter Abdeckung, FIG 2 eine perspektivische Ansicht eines Gargerätes mit geöffneter Abdeckung,
FIG 3 eine Seitenansicht einer Befestigungsklammer in Verschlussstellung, FIG 4 eine Seitenansicht einer Befestigungsklammer in Auslenkstellung, FIG 5 eine Detailansicht einer geöffneten Befestigungsklammer, FIG 6 eine Detailansicht einer geschlossenen Befestigungsklammer.
In den FIG 1 und 2 ist ein Fritiergerät 1 mit einem als Nutzraum dienenden Garbecken 2 abgebildet. Das Garbecken 2 kann durch eine Abdeckung 3, die an der Garbeckenoberseite 4 unter Verwendung von Scharnieren 5 in Öffnungsrichtung 6 schwenkbar gelagert ist, verschlossen werden.
In einem Abstand 7 von den Scharnieren 5 der Abdeckung 3 ist auf der Garbeckenoberseite 4 ein gitterförmiges Halteelement 8 mit den unteren Enden seiner seitlichen Längsstreben 9 unter Verwendung von Scharnieren 10 schwenkbar gelagert. Die Befestigung des Halteelements 8 kann aber auch auf eine andere Art und Weise erfolgen, solange dessen Verschwenkbarkeit in Öffnungsrichtung 6 der Abdeckung 3 gewährleistet ist. Mit einer an dem oberen Ende des Halteelements 3 angeordneten, quer zu seinen Längsstreben 9 verlaufenden oberen Haltestrebe 11 ist das Halteelement 3 in einer mittig an der Abdeckung 3 angeordneten Befestigungsklammer 12 befestigt. Hierzu liegt ein waagerechter und damit parallel zur Garbeckenoberseite 4 verlaufender Haltebereich 13 der oberen Haltestrebe 11 in einer durch die Befestigungsklammer 12 ausgebildeten Führungskulisse 14 mit Feststellvorrichtung 15 ein.
In der abgebildeten Stellung stützt das Halteelement 8 somit die Abdeckung 3 und hält diese sicher in ihrer Öffnungsstellung.
Das Halteelement 8 weist weitere Querstreben 16 auf, die der Stabilisierung der Gitterkonstruktion dienen. Darüber hinaus bilden die weiteren Querstreben 16 Haltebereiche zum Aufhängung von Fritierkörben (40) mit Fritiergut, welches dem Garbecken 2 zugeführt werden soll oder dem Garbecken 2 bereits entnommen wurde.
Die Führungskulisse 14 wird, wie in den FIG 3 und 4 im Detail dargestellt, durch einen ersten, aussenliegenden Führungsschenkel 17 und einen zweiten, innenliegenden Führungsschenkel 18 gebildet, wobei der erste Führungsschenkel 17 aus seiner Verschlussstellung ausgelenkt und gegenüber dem zweiten Führungsschenkel 18 verschwenkt werden kann.
Beide Führungsschenkel 17, 18 sind nach Art einer Klammer über eine gemeinsame Schwenkachse 19 miteinander verbunden. Die Führungsschenkel 17, 18 sind über die Schwenkachse 19 hinaus verlängert und als Betätigungshebel 20, 21 ausgebildet. Dabei ist zwischen den Betätigungshebeln 20, 21 eine Druckfeder 22 (vgl. FIG 6) angeordnet, so dass ein Betätigen der Betätigungshebel 20, 21 und damit ein Öffnen der Führungskulisse 14 nur gegen die Federkraft möglich ist. Der zweite Führungsschenkel 18 weist an seiner Unterseite 23 zwei Führungswülste 24 auf, die im montierten Zustand in entsprechenden an der Innenseite der Abdeckung 3 vorgesehenen Führungsnuten (nicht abgebildet) einliegen. Die Führungskulisse 14 kann, beispielsweise zu Wartungs- oder Reinigungszwecken, vollständig geöffnet werden.
In dem sich dann ergebenden Wartungszustand kann das Halteelement 8 aus der Befestigungsklammer 12 entnommen und unabhängig von der Abdeckung 3 verschwenkt werden. Im Betriebszustand liegt die obere Haltestrebe 11 in der Führungskulisse 14 ein und bewegt sich darin frei von dem oberen Ende 25 der Führungskulisse 14 in Richtung auf das gegenüberliegende untere Ende 26 der Führungskulisse 14, wenn die Abdeckung 3 in Öffnungsrichtung 6 bewegt wird. Die Führungskulisse 14 ist entsprechend dem Abstand 7 derart lang gewählt, dass die Abdeckung 3 geschlossen werden kann, ohne dass das Halteelement 8 aus der Befestigungsklammer 12 entnommen werden muss.
Der erste Führungsschenkel 17 der Befestigungsklammer 12 weist eine Anlaufschräge 26 auf, an der der Haltebereich 13 des Halteelements 8 bei einem Verschwenken der Abdeckung 3 in Öffnungsrichtung 6 zwangsweise entlanggeführt wird. Die Anlaufschräge 26 verengt die zwischen den beiden Führungsschenkeln 17, 18 gebildete Führungskulisse 14 derart, dass der Haltebereich 13 gegen den zweiten, fest mit der Abdeckung 3 verbundenen Führungsschenkel 18 drückt und dadurch den ersten Führungsschenkel 17 aus seiner Verschlussstellung auslenkt. Dadurch wird die Führungskulisse 14 geöffnet und der Haltebereich 13 kann in eine am unteren Ende 26 der Führungskulisse 14 vorgesehene Aufnahme 27 hineingleitet, die an dem zweiten Führungsschenkel 18 ausgebildet ist.
Mit anderen Worten wird die Öffnung 28 des durch die Aufnahme 27 gebildeten Aufnahmeraumes 29 erst durch das Auslenken des ersten Führungsschenkels 17 freigegeben. Die Aufnahme 27 wird dabei durch eine an dem ersten Führungsschenkel 17 angeformte Schulter 30 gebildet, die sich in Richtung des oberen Endes 25 der Führungskulisse 14 erstreckt und den einseitig offenen Aufnahmeraum 29 ausbildet. Bei einem weiteren Verschwenken der Abdeckung 3 in Öffnungsrichtung 6 schlägt schliesslich der Haltbereich 13 an einem dem Endanschlag 31 des Aufnahmeraumes 29 an.
Gleichzeitig erfolgt durch die auf den ersten Führungsschenkel 17 wirkende Federkraft der Druckfeder 22 ein selbsttätiges Überführen des ausgelenkten ersten Führungsschenkel 17 in dessen Verschlussstellung.
In dieser Verschlussstellung liegt der Haltebereich 13 des Halteelements 8 einerseits an dem Endanschlag 31 des Aufnahmeraumes 29 des zweiten Führungsschenkels 18 und andererseits an einer Sperrfläche 32 des ersten Führungsschenkels 17 an. Die Sperrfläche 32 wird dabei durch die Rückseite der Anlaufschräge 26 gebildet. Mit anderen Worten wird ein Halteraum 33 ausgeformt, der den Haltebereich 13 ohne einen wesentlichen Spielraum sicher umschliesst. FIG 5 zeigt eine Detailansicht der Feststellvorrichtung 15 bei geöffneter Befestigungsklammer 12 in Richtung des Pfeils V in FIG 4.
Die an dem zweiten Führungsschenkel 18 angeformte Schulter 30 zur Definition des Aufnahmeraumes 29 wird in der Verschlussstellung beidseitig von Anlaufschrägen 26 des ersten Führungsschenkels 17 umschlossen. An jeder der beiden Anlaufschrägen 26 ist rückseitig eine Sperrfläche 32 ausgebildet, die der Definition des Halteraumes 33 dient. Die Anlaufschrägen 26 weisen an ihren aufeinander zu gerichteten Innenseiten 34 wiederum Anlaufflächen 35 auf, die einem sicheren Schliessen der Befestigungsklammer 12 dienen. FIG 6 zeigt schliesslich eine Detailansicht der Verbindung zwischen dem ersten Führungsschenkel 17 und dem zweiten Führungsschenkel 18 in Richtung des Pfeils VI in FIG 3. Aus dem zweiten Führungsschenkel 18 erstreckt sich mittig ein Scharnierfuss 36, der von zwei Scharnierelementen 37 am ersten Führungsschenkel 17 seitlich umgriffen wird.
Die Schwenkachse 19 zur Verbindung der beiden Führungsschenkel 17, 18 verläuft durch Scharnierfuss 36 und beide Scharnierelemente 37, so dass eine Scharnierverbindung gebildet wird. Zwischen den Betätigungshebeln 20, 21 ist eine Druckfeder 22 angebracht, die bei einer Betätigung des Betätigungshebels 20 des ersten Führungsschenkels 17 diesen in Richtung auf seine Verschlussstellung zu beaufschlagt. Die Druckfeder 22 ist dabei zwischen der Unterseite 38 des Betätigungshebels 20 des ersten Führungsschenkels 17 und der Oberseite 39 des Scharnierfusses 36 fixiert.
Bezugszeichenliste Fritiergerät Garbecken Abdeckung Garbeckenoberseite Scharnier Öffnungsrichtung Abstand
Halteelement Längsstrebe Scharnier
Haltestrebe
Befestigungsklammer
Haltebereich Führungskulisse
Feststellvorrichtung
Querstrebe
Erster Führungsschenkel
Zweiter Führungsschenkel Schwenkachse
Betätigungshebel
Betätigungshebel
Druckfeder
Unterseite Führungswulst
Oberes Ende
An lauf seh rage
Aufnahme
Öffnung Aufnahmeraum
Schulter
Endanschlag
Sperrfläche
Halteraum Innenseite
Anlauffläche
Scharnierfuss
Scharnierelement
Unterseite Oberseite
Fritierkorb