BE1031673B1 - Spülgutauflage, insbesondere Tassenauflage - Google Patents

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BE1031673B1
BE1031673B1 BE20235462A BE202305462A BE1031673B1 BE 1031673 B1 BE1031673 B1 BE 1031673B1 BE 20235462 A BE20235462 A BE 20235462A BE 202305462 A BE202305462 A BE 202305462A BE 1031673 B1 BE1031673 B1 BE 1031673B1
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Eugen Sgurski
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Miele & Cie
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spülgutauflage, insbesondere Tassenauflage, mit einem verschwenkbar an einem Spülkorb (11) einer Geschirrspülmaschine (1) angeordneten Klappelement (17), dadurch gekennzeichnet, dass das Klappelement (17) einen Spülgutträger (18) und eine Spülgutträgerleiste (23) aufweist, wobei die Spülgutträgerleiste (23) eine als Stützkante für ein von einer Spülgutstellfläche (22) des Spülkorbs (11) aufgenommenes Spülgut (15, 21) dienende Längskante (30) aufweist und am Spülgutträger (18) verschwenkbar angeordnet ist.

Description

Beschreibung
Spülgutauflage, insbesondere Tassenauflage
Die Erfindung betrifft eine Spülgutauflage, insbesondere eine Tassenauflage, mit einem verschwenkbar an einem Spülkorb einer Geschirrspülmaschine angeordneten
Klappelement.
Spülkörbe für Geschirrspülmaschinen dienen im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut und sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
Ein aus dem Stand der Technik bekannter Spülkorb ist typischerweise aus einem
Drahtgeflecht aus einem kunststoffummantelten Draht gebildet und stellt für die Aufnahme von zu reinigendem Spülgut Spülgutstellflächen bereit. Es können ferner
Spülgutaufnahmen in Form von Spikes, Schlaufen und/oder dergleichen vorgesehen sein.
Es ist des Weiteren aus dem Stand der Technik bekannt, Spülkörbe mit insbesondere ı5 verschwenkbar daran angeordneten Spülgutauflagen auszurüsten. Derartige
Spülgutauflagen verfügen über ein verschwenkbar am Spülkorb angeordnetes
Klappelement, das ob seiner Verschwenkbarkeit aus einer Gebrauchsstellung in eine
Nicht-Gebrauchsstellung überführt werden kann und umgekehrt.
In Gebrauchsstellung des Klappelements dienen derartige Spülgutauflagen dazu, vergleichsweise kleinteiliges Spülgut aufzunehmen, beispielsweise Tassen, weshalb derartige Spülgutauflagen auch Tassenauflagen genannt werden. Unterhalb des sich in
Gebrauchsstellung befindlichen Klappelements können gleichfalls vergleichsweise kleinteilige Spülgüter positioniert werden, womit insgesamt zwei Ebenen zur Aufnahme von kleinteiligem Spülgut zur Verfügung stehen.
In Nicht-Gebrauchsstellung der Spülgutauflage ist das Klappelement derart verschwenkt, dass es sich im Wesentlichen in Höhenrichtung des Spülkorbs erstreckt, womit vom
Spülkorb anstelle von kleinteiligem Spülgut in zwei Ebenen größerteiliges Spülgut aufgenommen werden kann. Dabei stützt sich das größerteilige Spülgut für ein sicheres
Positionieren innerhalb des Spülkorbs seitlich typischerweise an dem sich in Nicht-
Gebrauchsstellung befindlichen Klappelement ab.
Obgleich sich Spülgutauflagen der vorbeschriebenen Art im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt haben, besteht Verbesserungsbedarf. Es ist insbesondere angestrebt, den von einem Spülkorb bereitgestellten Aufnahmeraum für Spülgüter noch effizienter nutzen zu können und für einen Verwender eine vereinfachte Benutzung zu ermöglichen. Es ist deshalb ausgehend vom Vorbeschriebenen die Aufgabe der Erfindung, eine
Spülgutauflage der eingangs genannten Art bereitzustellen, die konstruktiv eine vereinfachte Handhabung durch einen Verwender ermöglicht und zudem eine effektivere
Nutzung eines die Spülgutauflage bereitstellenden Spülkorbs gestattet.
Zur Lösung der vorstehenden Aufgabe wird mit der Erfindung eine gattungsgemäße
Spülgutauflage vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, dass das Klappelement einen Spülgutträger und eine Spülgutträgerleiste aufweist, wobei die Spülgutträgerleiste eine als Stützkante für ein von einer Spülgutstellfläche des Spülkorbs aufgenommenes ı5 Spülgut dienende Längskante aufweist und am Spülgutträger verschwenkbar angeordnet ist.
Das erfindungsgemäße Klappelement verfügt über einen Spülgutträger einerseits und eine
Spülgutträgerleiste andererseits. Dabei stellt die Spülgutträgerleiste eine spülkorbseitige
Längskante bereit, die als Stützkante für Spülgüter dient, die auf einer Spülgutstellfläche des Spülkorbs abgestellt sind und sich seitlich am Klappelement abstützen. Das
Klappelement der Spülgutauflage dient mithin dazu, ein schräg im Spülkorb positioniertes
Spülgut seitlich abzustützen, wobei das Spülgut in diesem Fall an der vom Klappelement bereitgestellten Stützkante anliegt, welche Stützkante von der Spülgutträgerleiste bereitgestellt ist.
Die Spülgutträgerleiste ist erfindungsgemäß verschwenkbar am Spülgutträger angeordnet, was es gestattet, die Spülgutträgerleiste aus zumindest einer ersten Stellung in Relation zum Spülgutträger in eine zumindest zweite Stellung und umgekehrt durch Verschwenken überführen zu können. Die Spülgutträgerleiste kann mithin zumindest zwei unterschiedliche Ausrichtungen in Relation zum Spülgutträger einnehmen.
Die verschwenkbare Ausgestaltung der Spülgutträgerleiste bringt den Vorteil mit sich, dass eine Anpassung an unterschiedlich groß ausgebildete Spülgüter in einfacher Weise ermöglicht ist. Dabei ist eine Anpassung an unterschiedlich groß ausgebildete Spülgüter ohne ein Verschwenken des Klappelements ermöglicht, was eine verwenderseitige
Bedienung erheblich einfacher gestaltet. Zudem ist eine effektivere Nutzung des die s Spülgutauflage bereitstellenden Spülkorbs gestattet.
In einer ersten Stellung des Klappelements bilden der Spülgutträger und die
Spülgutträgerleiste eine gemeinsame Stützfläche zur Aufnahme eines Spülguts aus. In dieser ersten Stellung von Spülgutträger und Spülgutträgerleiste befinden sich der
Spülgutträger und die Spülgutträgerleiste mithin in einer Ebene. In dieser ersten Stellung der Spülgutträgerleiste vermag die Spülgutträgerleiste mit ihrer als Stützkante dienenden
Längskante vergleichsweise große Spülgüter seitlich abzustützen, die von einer
Spülgutstellfläche des Spülkorbs aufgenommen sind. Kleinere Spülgüter können in dieser ersten Stellung der Spülgutträgerleiste durch die Spülgutträgerleiste seitlich nicht abgestützt werden, da sie bei einer Positionierung auf einer Spülgutstellfläche des ı5 Spülkorbs unter dieser hindurchtauchen würde. Um derartige Spülgüter gleichwohl seitlich abstützen zu können, ist es aus dem Stand der Technik, das Klappelement als solches zu verfahren oder zu verschwenken. Eine solche Bedienung ist vergleichsweise aufwendig und die erfindungsgemäße Ausgestaltung schafft hier Abhilfe, da es die Erfindung ermöglicht, durch ein einfaches Abklappen der Spülgutträgerleiste in Relation zum
Spülgutträger die von der Spülgutträgerleiste bereitgestellte Längskante in Höhenrichtung des Spülkorbs weiter nach unten zu positionieren, womit auch kleinere von einer
Spülgutstellfläche des Spülkorbs aufgenommene Spülgüter eine seitliche Abstützung durch die Spülgutträgerleiste erhalten.
Im Ergebnis erweist sich die erfindungsgemäße Ausgestaltung insbesondere aus zweierlei
Gründen als vorteilhaft. Die Spülgutträgerleiste ist verschwenkbar am Spülgutträger angeordnet, was es ermöglicht, die Spülgutträgerleiste zumindest in zweierlei
Ausrichtungen in Relation zum Spülgutträger positionieren zu können. Es ist so in vorteilhafter Weise gestattet, je nach Stellung der Spülgutträgerleiste unterschiedlich groß ausgebildete Spülgüter seitlich abstützen zu können, die von einer Spülgutstellfläche des
Spülkorbs aufgenommen sind. Dabei ist in diesem Zusammenhang ferner von Vorteil, dass eine verwenderseitige Bedienung im Unterschied zum Stand der Technik erheblich vereinfacht ist, da ein Verschwenken bzw. Verfahren des Klappelements als solches nicht erforderlich ist, da eine Verschwenkung der Spülgutträgerleiste in Relation zum
Spülgutträger allein ausreichend ist. Dabei ergibt sich die verschwenkbare Funktionalität der Spülgutträgerleiste für einen Verwender ohne Weiteres intuitiv, so dass eine bestimmungsgemäße Bedienung von einem Verwender ohne Weiteres ausführbar ist. Es stellt für einen Verwender mithin eine einfach durchzuführende Maßnahme dar, die s Spülgutträgerleiste in wunschgemäßer Weise auszurichten, so dass eine seitliche sichere
Abstützung auch unterschiedlich groß ausgebildeter Spülgüter gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Bedienung der
Spülgutauflage, wobei die mit der Erfindung gegebene Bedienmöglichkeit durch einen
Verwender ohne Weiteres erkannt wird. Darüber hinaus wird infolge der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der vom Spülkorb bereitgestellte Aufnahmeraum maximal nutzbar. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ergibt sich dadurch, dass eine Platzersparnis erreicht ist, wenn das Klappelement aus seiner
Gebrauchsstellung in seine Nicht-Gebrauchsstellung überführt ist. In der Nicht-
Gebrauchsstellung des Klappelements kann nämlich die Spülgutträgerleiste so in Relation ı5 Zum Spülgutträger ausgerichtet werden, dass sie in einer Ebene mit dem Spülgutträger liegt, das heißt gegenüber dem Spülgutträger nicht abgewinkelt ausgerichtet ist. In dieser
Stellung der Spülgutträgerleiste liegt das in seiner Nicht-Gebrauchsstellung überführte
Klappelement unter minimalem Platzverbrauch seitlich am Spülkorb an, so dass der übrige
Aufnahmeraum des Spülkorbs für die Aufnahme von zu reinigenden Spülgütern maximiert ist. Im Unterschied zum Stand der Technik ist so eine signifikante Vergrößerung des nutzbaren Aufnahmeraums des Spülkorbs erreicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Spülgutträgerleiste einen Grundkörper und einen die Längskante bereitstellenden
Stützkörper aufweist. Die Spülgutträgerleist ist demnach zumindest zweiteilig ausgeführt, was es in vorteilhafter Weise gestattet, den Grundkörper aus einem ersten Material und den Stützkörper aus einem zweiten Material auszubilden. Im endmontierten Zustand sind der Grundkörper und der Stützkörper miteinander verbunden, beispielsweise mechanisch und/oder auch stoffschlüssig bzw. quasi stoffschlüssig. Dabei ist im endmontierten
Zustand die als Stützkante dienende Längskante der Spülgutträgerleiste vom Stützkörper bereitgestellt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Stützkörper aus einem weich elastischen Kunststoffmaterial gebildet ist, beispielsweise aus Silikon. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall an der Längskante der Spülgutträgerleiste anliegendes Spülgut wird so in schonender Weise abgestützt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger aus einer ersten Stellung in eine zweite s Stellung und umgekehrt verschwenkbar ist. Die Spülgutträgerleiste kann mithin zwei
Stellungen in Relation zum Spülgutträger einnehmen, und zwar eine erste Stellung einerseits und eine zweite Stellung andererseits. Dabei ist die Spülgutträgerleiste in erfindungsgemäß er Weise aus der ersten Stellung in die zweite Stellung und umgekehrt verschwenkbar ausgebildet.
Der Spülgutträger und die Spülgutträgerleiste stellen in der ersten Stellung der
Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger eine gemeinsame Stellfläche für Spülgut bereit. Zudem kann in dieser Stellung der Spülgutträgerleiste vergleichsweise großes und von einer Spülgutstellfläche des Spülkorbs aufgenommenes Spülgut durch die
Spülgutträgerleiste seitlich abgestützt werden.
In der zweiten Stellung der Spülgutträgerleiste ist diese im Vergleich zur ersten Stellung in
Relation zum Spülgutträger in Höhenrichtung des Spülkorbs nach unten abgeklappt. In dieser Stellung ist die Spülgutträgerleiste mithin in Relation zum Spülgutträger abgewinkelt. In dieser abgewinkelten Stellung ist im Vergleich zur ersten Stellung die von der Spülgutträgerleiste bereitgestellte Längskante in Höhenrichtung des Spülkorbs weiter
In Richtung einer Spülgutstellfläche des Spülkorbs verbracht, womit auch im Vergleich zur ersten Stellung kleinere Spülgüter durch die Spülgutträgerleiste sicher seitlich abgestützt werden können.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Spülgutträger einen einstückig damit ausgebildeten Achsabschnitt aufweist, der mit einer korrespondierend hierzu ausgebildeten Gegenkontur der Spülgutträgerleiste zusammenwirkt. Dabei stellt der Achsabschnitt die Drehachse bereit, um die herum die
Spülgutträgerleiste verschwenkbar am Spülgutträger angeordnet ist. Im endmontierten
Zustand ist dieser Achsabschnitt von einer Gegenkontur der Spülgutträgerleiste umgriffen, zumindest teilweise, womit einerseits eine sichere mechanische Anordnung der
Spülgutträgerleiste am Spülgutträger gewährleistet ist und andererseits die vorbeschriebene Verschwenkbarkeit der Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger ausgebildet ist. Dabei kann die Gegenkontur beispielsweise nach Art eines teilweise offen ausgebildeten Mauls ausgebildet sein, das den spülgutträgerseitigen Achsabschnitt bereichsweise umgreift.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Spülgutträger s Stützflächen aufweist, die mit von der Gegenkontur der Spülgutträgerleiste bereitgestellten
Anlageflächen zusammenwirken.
Die spülgutträgerseitigen Stützflächen einerseits und die spülgutträgerleistenseitigen
Anlageflächen andererseits stellen in ihrer Wirkverbindung Anschläge für die beiden von der Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger einnehmbaren Stellungen bereit. So liegt in der ersten Stellung der Spülgutträgerleiste eine erste Anlagefläche der
Spülgutträgerleiste an einer ersten Stützfläche des Spülgutträgers an. In der zweiten
Stellung der Spülgutträgerleiste liegt indes die zweite von der Spülgutträgerleiste bereitgestellte Anlagefläche an der hierzu korrespondierenden, zweiten Stützfläche des
Spülgutträgers an. Diese Konstruktion ermöglicht in vorteilhafter Weise eine einfache
Bedienung durch einen Verwender, da es verwenderseitig lediglich erforderlich ist, die
Spülgutträgerleiste im Verschwenkfall bis auf Anschlag zu verschwenken, wobei die
Spülgutträgerleiste im Falle eines Anschlags in ihrer entsprechenden Stellung in Relation zum Spülgutträger zu liegen kommt. Ein Verwender kann mithin die beiden möglichen
Stellungen der Spülgutträgerleiste in einfacher Weise dadurch identifizieren, dass er die
Spülgutträgerleiste bis zum Erreichen des jeweiligen Anschlags verdreht. Dabei erhält der
Verwender mit Erreichen des Anschlags auch eine haptische Rückmeldung, so dass eine sichere Erreichung der gewünschten Stellung der Spülgutträgerleiste verwenderseitig auch ohne Weiteres überprüfbar ist. Fehlbedienungen können so in einfacher Weise ausgeschlossen werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Rastmittel zur Lagesicherung der
Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger vorgesehen. Diese Rastmittel ermöglichen in vorteilhafter Weise eine Verrastung der Spülgutträgerleiste am
Spülgutträger, und zwar mit Erreichen der gewünschten Verschwenkstellung der
Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger. Es ist so in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass die Spülgutträgerleiste nicht ungewollt aus einer eingenommenen
Stellung in eine andere Stellung verdreht. In jeder bestimmungsgemäß ermöglichten
Verdrehstellung der Spülgutträgerleiste ist vielmehr eine Lagesicherung in Relation zum
Spülgutträger vorgesehen, so dass eine vom Verwender eingestellte Ausrichtung der
Spülgutträgerleiste auch sicher beibehalten bleibt. Die sichere Aufnahme von zu reinigenden Spülgütern bzw. eine seitliche Abstützung derselben ist so gewährleistet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Rastmittel einen spülgutträgerseitigen Rastnocken aufweisen. Dieser Rastnocken definiert zwei mögliche
Stellungen der Spülgutträgerleiste. Die Rastmittel weisen ferner einen Rasthebel auf, der mit dem Rastnocken zusammenwirkt. Sobald im Verschwenkfall der Spülgutträgerleiste der Rasthebel über den Rastnocken geführt wird, findet en Wechsel von der einen
Stellung der Spülgutträgerleiste in die andere Stellung der Spülgutträgerleiste in Relation zum Spülgutträger statt, wobei mit Überfahren des Rastnockens durch den Rasthebel automatisch auch eine Verrastung gegeben ist. Die Spülgutträgerleiste befindet sich mithin in verrastetem Zustand, uns zwar entweder in ihrer ersten Stellung oder in ihrer zweiten
Stellung.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Klappelement in
Hôhenrichtung des Spülkorbs verfahrbar am Spülkorb angeordnet ist.
Das Klappelement der erfindungsgemäßen Spülgutauflage ist in Abkehr zum Stand der
Technik nicht nur verschwenkbar am Spülkorb angeordnet, sondern sowohl verschwenkbar als auch in Höhenrichtung verfahrbar am Spülkorb angeordnet. Das Klappelement kann mithin in Relation zum Spülkorb sowohl verschwenkt als auch verfahren werden, was es gestattet, das Klappelement bei Nichtgebrauch in eine Stellung zu überführen, in der es gegenüber dem Spülkorb sowohl verschwenkt als auch in Höhenrichtung nach unten verfahren ist.
Diese Ausgestaltung gestattet es, den von einem Spülkorb insgesamt bereitgestellten
Aufnahmeraum zur Aufnahme von zu reinigenden Spülgütern bei einer sich in Nicht-
Gebrauchsstellung befindlichen Spülgutauflage besser, das heißt effektiver ausnutzen zu können. Zudem ist eine vereinfachte Handhabung gegeben.
Bei einer sich in Nicht-Gebrauchsstellung befindlichen Spülgutauflage sind die in diesem
Bereich vom Spülkorb aufgenommenen Spülgüter typischerweise schräg positioniert. Bei der nach dem Stand der Technik vorbekannten Konstruktion stützen sich dabei die schräg positionierten Spülgüter seitlich an der hochgeklappten, das heißt sich in Nicht-
Gebrauchsstellung befindlichen Spülgutauflage ab. Der unterhalb der hochgeklappten
Spülgutauflage befindliche Aufnahmeraum des Spülkorbs bleibt dabei in nachteiliger Weise ungenutzt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung schafft hier Abhilfe.
Das Klappelement nach der Erfindung wird bei einer Überführung aus einer s Gebrauchsstellung in die Nicht-Gebrauchsstellung sowohl hochgeklappt, das heißt um eine horizontale Achse, etwa um eine in Blickrichtung auf eine Geschirrspülmaschine liegende
Achse verdreht, als auch in Höhenrichtung nach unten verfahren. Das in Nicht-
Gebrauchsstellung der Spülgutauflage verfahrene Klappelement befindet sich mithin in dem nach dem Stand der Technik nicht genutzten Stauraum. Vom Spülkorb typischerweise schräg positioniert aufgenommene Spülgüter stützen sich mithin gemäß der erfindungsgemäßen Ausgestaltung direkt an der zugehörigen Seitenwand des Spülkorbs ab und nicht — wie beim Stand der Technik — unter Zwischenordnung der hochgeklappten
Spülgutauflage. Damit erlaubt es die erfindungsgemäße Ausgestaltung, dass der Spülkorb bei sich in Nicht-Gebrauchsstellung befindlicher Spülgutauflage im Unterschied zum Stand ı5 der Technik größerteilige Spülgüter bestimmungsgemäß aufnehmen kann.
Die Aufnahme größerer Spülgüter ist dabei deshalb gestattet, weil das Klappelement der erfindungsgemäßen Spülgutauflage in Nicht-Gebrauchsstellung in Höhenrichtung verfahren ist, So dass die an der Seitenwand des Spülkorbs abgestützten Spülgüter im Unterschied zum Stand der Technik weniger steil ausgerichtet sind, was die Aufnahme von in
Spülguthöhenrichtung größer ausgestalteten Spülgütern gestattet. Schlussendlich wird also eine effektivere Nutzung des vom Spülkorb bereitgestellten Aufnahmeraums dadurch ermöglicht, dass das Klappelement erfindungsgemäß nicht nur verschwenkbar, sondern auch verfahrbar ausgebildet ist, so dass das Klappelement bei einer Überführung in die
Nicht-Gebrauchsstellung nicht nur hochgeklappt, sondern in Höhenrichtung des Spülkorbs auch nach unten verfahren werden kann, womit das Klappelement in einen ansonsten ungenutzt bleibenden Totraum des Spülkorbs verbracht werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Klappelement einen Spülgutträger und zwei den Spülgutträger zwischen sich aufnehmende Halter aufweist, wobei die Halter jeweils verschwenk- und verfahrbar am Spülkorb angeordnet sind.
Das Klappelement nach der Erfindung verfügt mithin über einen Spülgutträger einerseits und zwei Halter andererseits, wobei die beiden Halter den Spülgutträger zwischen sich aufnehmen. Dabei dient der Spülgutträger im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der eigentlichen Aufnahme eines Spülguts bzw. der Aufnahme von mehreren Spülgütern. Die
Halter sind indes dafür vorgesehen, den Spülgutträger am Spülkorb anzuordnen, wobei die
Halter jeweils verschwenk- und verfahrbar am Spülkorb angeordnet sind. Im Ergebnis ist so ein Klappelement gegeben, das Dank der dafür vorgesehenen Halter über einen in Relation zum Spülkorb verschwenk- und verfahrbar angeordneten Spülgutträger verfügt. Das
Klappelement kann insofern aus einer Gebrauchsstellung in die schon vorbeschriebene
Nicht-Gebrauchsstellung und umgekehrt überführt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halter jeweils eine mit einem Abschnitt des Spülkorbs zusammenwirkende Führungskontur aufweisen. Gemäß dieser Ausführungsform stellt ein jeder Halter selbst eine Führungskontur bereit, die im endmontierten Zustand mit einem entsprechenden Abschnitt des Spülkorbs zusammenwirkt. Die Halter stehen mithin in direkter Wirkverbindung mit dem Spülkorb, ı5 wobei es die von den Haltern jeweils bereitgestellte Führungskontur in vorteilhafter Weise gestattet, den von den Haltern getragenen Spülgutträger aus einer Gebrauchsstellung in eine Nicht-Gebrauchsstellung zu überführen und umgekehrt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Führungskontur von einem Langloch und der damit zusammenwirkende Abschnitt des Spülkorbs von einem
Drahtbügel bereitgestellt sind, wobei der Drahtbügel das Langloch mit einem Fortsatz durchgreift.
Die von einem Halter bereitgestellte Führungskontur ist gemäß dieser Ausführungsform von einem Langloch bereitgestellt. Dabei kann das Langloch über versetzt und/oder abgewinkelt zueinander ausgerichtete Lochabschnitte verfügen. Im endmontierten Zustand wirkt das von einem Halter bereitgestellte Langloch mit einem Drahtbügel des Spülkorbs zusammen, wobei der Drahtbügel mit einem Fortsatz das Langloch durchgreift. Der Fortsatz des
Drahtbügels stellt mithin eine Art Führungsnocken oder -stift bereit, der in das Langloch eingreift, welches als Führungskulisse für den korbseitigen Führungsnocken oder -stift dient.
In konstruktiv denkbar einfacher Weise ist so die vorbeschriebene Beweglichkeit zwischen
Klappelement und Spülkorb realisiert, wobei diese Beweglichkeit sowohl ein Verschwenken als auch ein Verfahren des Klappelements in Relation zum Spülkorb gestattet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Halter einen
Rastnocken aufweist, der mit einem weiteren Abschnitt des Spülkorbs zusammenwirkt.
Dieser Rastnocken sorgt in Gebrauchsstellung des Klappelements in vorteilhafter Weise für eine sichere Lagepositionierung des Klappelements, so dass ein ungewolltes Überführen des Klappelements aus der Gebrauchsstellung in die Nicht-Gebrauchsstellung unterbunden ist. Ein versehentliches Verschwenken, das heißt Überführen des Klappelements in eine von der Gebrauchsstellung abweichende Stellung ist somit sicher vermieden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der weitere Abschnitt des Spülkorbs von einem weiteren Fortsatz des Drahtbügels bereitgestellt ist. Der mit dem 11 Klappelement zusammenwirkende Drahtbügel des Spülkorbs stellt mithin zwei Fortsätze bereit, wobei der eine Fortsatz in schon vorbeschriebener Weise als Führungsnocken oder -stift mit dem Klappelement zusammenwirkt und der andere Fortsatz dazu dient, als
Gegenstück für einen halterseitigen Rastnocken zu dienen, wenn sich das Klappelement in seiner Gebrauchsstellung befindet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Halter einen
Führungsnocken aufweist, der mit einem weiteren Abschnitt des Spülkorbs zusammenwirkt.
Dieser vom Halter bereitgestellte Führungsnocken dient dazu, eine definierte
Verfahrbewegung des Klappelements in Höhenrichtung zu ermöglichen. Dabei liegt der
Führungsnocken des Halters an einem weiteren Abschnitt des Spülkorbs an, was ein
Uungewolltes Ausbrechen des Klappelements aus der in Höhenrichtung verlaufenden
Führungsbahn verhindert. Dabei ist der weitere Abschnitt des Spülkorbs bevorzugterweise von einem sich in Höhenrichtung des Spülkorbs erstreckenden Fortsatz eines Drahtbügels bereitgestellt. Der weitere Abschnitt des Spülkorbs kann mithin durch einen vom Spülkorb ohnehin bereitgestellten Drahtbügel gebildet sein. Dieser Drahtbügel wirkt im Verfahrfall des
Klappelements mit einem halterseitigen Führungsnocken zusammen, was eine positionssichere Überführung des Klappelements in die Nicht-Gebrauchsstellung gewährleistet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halter und der
Spülgutträger einstückig ausgebildet sind. Demnach ist ein Klappelement gegeben, das den
Spülgutträger und zwei Halter bereitstellt, wobei das Klappelement als einstückig ausgebildetes Bauteil vorliegt.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halter jeweils verschwenkbar an einem in Höhenrichtung des Spülkorbs verfahrbar am Spülkorb angeordneten Lagerelement angeordnet sind. Demnach kommt zur höhenverfahrbaren
Anordnung der Halter am Spülkorb je Halter ein Lagerelement zum Einsatz, wobei das
Lagerelement in Höhenrichtung des Spülkorbs verfahrbar am Spülkorb angeordnet ist.
Gemäß dieser Ausführungsform sind die Halter mithin nicht direkt am Spülkorb angeordnet, sondern unter jeweiliger Zwischenordnung eines Lagerelements. Dabei ergibt sich die höhenverfahrbare Ausgestaltung des Klappelements dadurch, dass die die Halter mit dem
Spülkorb koppelnden Lagerelemente jeweils verfahrbar am Spülkorb angeordnet sind. Im
Ergebnis ergibt sich so eine Konstruktion, wonach die Halter unter Zwischenordnung eines jeweiligen Lagerelements in Relation zum Spülkorb sowohl verschwenkbar als auch verfahrbar ausgebildet sind. Dabei sind die Halter verschwenkbar am jeweiligen
Lagerelement angeordnet und das jeweilige Lagerelement ist höhenverfahrbar am Spülkorb angeordnet. ı5 Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass der Spülgutträger verschwenkbar an den Haltern angeordnet ist. Gemäß dieser
Ausführungsform ist mithin eine doppelte Verschwenkbarkeit gegeben. Zum einen kann der
Spülgutträger in Relation zum Halter verschwenkt werden und zum anderen ist ein
Verschwenken der Halter in Relation zum Spülkorb ermöglicht, weil die Halter verschwenkbar an einem jeweiligen Lagerelement angebracht sind. Diese Konstruktion ermöglicht es, drei Stellungen des Klappelements voneinander unterscheiden zu können. In einer ersten Stellung befindet sich das Klappelement in der schon vorbeschriebenen Weise in seiner Gebrauchsstellung. In dieser Stellung ist eine Spülgutaufnahme durch das
Klappelement der Spülgutauflage gestattet. In einer ersten Nicht-Gebrauchsstellung ist der
Spülgutträger in Relation zu seinen Haltern verschwenkt, das heißt ausgehend von der
Gebrauchsstellung um eine horizontale Achse, insbesondere eine in Blickrichtung auf eine
Geschirrspülmaschine liegende Achse nach oben verdreht. In dieser Stellung ist der
Spülgutträger mithin sowohl gegenüber den Haltern als auch gegenüber dem Spülkorb verdreht. In einer zweiten Nicht-Gebrauchsstellung sind die Halter samt Spülgutträger in
Relation zum Spülkorb sowohl verdreht als auch in Höhenrichtung des Spülkorbs nach unten verfahren, was dadurch gestattet ist, dass die Halter verdrehbar am jeweiligen
Lagerelement angeordnet sind und die Lagerelemente ihrerseits jeweils in Höhenrichtung verfahrbar am Spülkorb angebracht sind. In der zweiten Nicht-Gebrauchsstellung ist das
Klappelement mithin in Gänze sowohl verschwenkt als auch in Höhenrichtung nach unten verfahren.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halter als
Bestandteile eines den Spülgutträger aufnehmenden Tragelements ausgebildet sind.
Gemäß dieser Ausführungsform kommt zur Abstützung des Spülgutträgers ein Tragelement
Zum Einsatz, wobei dieses Tragelement die beiden Halter bereitstellt. Das Tragelement ist bevorzugterweise nach Art eines einseitig offenen Rahmens u-förmig ausgebildet und verfügt über eine Strebe, die einendseitig wie anderendseitig jeweils einen Halter trägt.
Von besonderem Vorteil der Ausgestaltung eines Tragelements ist, dass das Tragelement eine Mehrzahl von Spülgutträgern aufnehmen kann, die in Tragelementlängsrichtung hintereinander angeordnet sind. Es ist so insbesondere ermöglicht, zwei Spülgutträger bereitzustellen, die in Relation zum Tragelement unterschiedliche Verdrehpositionen einnehmen können. So kann sich der eine Spülgutträger in seiner Gebrauchsstellung befinden, wohingegen der andere Spülgutträger in seine erste Nicht-Gebrauchsstellung überführt sein kann. Durch diese Konstruktion ist eine erhöhte Flexibilität in der Nutzung des vom Spülkorb bereitgestellten Aufnahmeraums geschaffen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine;
Fig. 2 in schematischer Perspektivansicht ausschnittsweise einen Oberkorb mit einer erfindungsgemäßen Spülgutauflage;
Fig. 3 in einer weiteren schematischen Perspektivansicht ausschnittsweise einen
Oberkorb mit einer erfindungsgemäßen Spülgutauflage in einer ersten Stellung;
Fig. 4 in schematisch perspektivischer Ansicht die Spülgutauflage nach Fig. 3 in einer zweiten Stellung;
Fig. 5 in schematischer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Spülgutauflage nach
Fig. 3 in einer dritten Stellung;
Fig. 6 in schematischer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Spülgutauflage nach
Fig. 3 in einer vierten Stellung;
Fig. 7 in schematischer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Spülgutauflage in einer Alleinstellung in einer ersten Position;
Fig. 8 in schematischer Perspektivdarstellung die Spülgutauflage nach Fig. 7 in einer zweiten Position;
Fig. 9 in schematischer Perspektivansicht ausschnittsweise einen Oberkorb mit einer erfindungsgemäßen Spülgutauflage gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 10 in schematischer Perspektivansicht die Spülgutauflage nach Fig. 9 in einer weiteren Stellung;
Fig. 11 in schematischer Perspektivansicht die Spülgutauflage nach Fig. 9 in einer weiteren Stellung;
Fig. 12 in schematischer Seitenansicht ausschnittsweise einen Oberkorb mit einer erfindungsgemäßen Spülgutauflage in einer weiteren Stellung;
Fig. 13 in schematischer Perspektivansicht ausschnittsweise eine Spülgutauflage in einer ersten Stellung;
Fig. 14 in schematischer Perspektivansicht die Spülgutauflage nach Fig. 13 in einer zweiten Stellung;
Fig. 15 in schematischer Schnittdarstellung eine erfindungsgemäße Spülgutauflage in einer ersten Stellung gemäß der Schnittlinie nach Fig. 16:
Fig. 16 in schematischer Draufsicht von oben ausschnittsweise die Spülgutauflage nach
Fig. 15;
Fig. 17 in schematischer Schnittdarstellung die Spülgutauflage nach Fig. 15 in einer zweiten Stellung;
Fig. 18 in schematischer Schnittdarstellung die erfindungsgemäße Spülgutauflage in einer ersten Stellung gemäß der Schnittlinie nach Fig. 19;
Fig. 19 in schematischer Draufsicht von oben ausschnittsweise die Spülgutauflage nach
Fig. 18 und
Fig. 20 in schematischer Schnittdarstellung die Spülgutauflage nach Fig. 18 in einer zweiten Stellung.
Fig. 1 lässt in rein schematischer Darstellung in Seitenansicht eine erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über ein Gehäuse 1, das einen Spülbehälter 3 aufnimmt. Der Spülbehälter 3 stellt seinerseits einen Spülraum 4 zur
Aufnahme von zu reinigendem Spülgut bereit. Zur Beschickung des Spülraums 4 mit zu reinigendem Spülgut verfügt der Spülbehälter 3 über eine Beschickungsöffnung 5. Diese
Beschickungsöffnung 5 ist mittels einer Spülraumtür 6 fluiddicht verschlieBbar, wobei die
Spülraumtür 6 um eine horizontal verlaufende Schwenkachse drehverschwenkbar gelagert ist.
Im bestimmungsgemäBen Verwendungsfall erfolgt eine Beaufschlagung des zu reinigenden Spülguts mit Spülflotte, zu welchem Zweck die Geschirrspülmaschine 1 über eine Sprüheinrichtung 8 verfügt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel gehören zur
Sprüheinrichtung 8 zwei Sprüharme 9. Es können aber auch weitere Sprüharme vorgesehen sein.
Zur Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dienen Spülkörbe, wobei die Darstellung nach
Fig. 1 drei Spülkörbe 10, 11 und 12 erkennen lässt. Diese Spülkörbe 10, 11 und 12 sind in
Höhenrichtung 7 übereinander angeordnet, wobei der Spülkorb 10 als Unterkorb, der
Spülkorb 11 als Oberkorb und der Spülkorb 12 als Besteckschublade dienen.
Der Oberkorb 11 ist mit einer erfindungsgemäBen Spülgutauflag 16 ausgerüstet, wie sich dies anhand der weiteren Figuren ergibt, wobei die Figuren 2 bis 8 eine erste
Ausführungsform und die Figuren 9 bis 12 eine zweite Ausführungsform betreffen.
Fig. 2 lässt eine erfindungsgemäße Spülgutauflage 16 in einer ersten Stellung erkennen.
In dieser ersten Stellung — auch Gebrauchsstellung genannt — dient die Spülgutauflage 16 der Aufnahme von vergleichsweise kleinen Spülgütern 14, bei denen es sich im gezeigten
Ausführungsbeispiel um Tassen handelt. In dieser Stellung dient die Spülgutauflage 16 ferner dazu, vergleichsweise große Spülgüter 15 seitlich abzustützen, die von einer
Spülgutstellfläche 22 des Oberkorbs 16 aufgenommen sind. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel handelt es sich bei derartigen Spülgütern 15 beispielsweise um
Stielgläser.
Wie sich aus Fig. 2 ferner ergibt, ist der Oberkorb 11 in an sich bekannter Weise als
Drahtkorb ausgebildet und verfügt über einzelne miteinander verbundene Drahtbügel 13.
Dabei sind die Drahtbügel 13 in an sich bekannter Form aus Korrosionsschutzgründen kunststoffummantelt ausgebildet.
Die Spülgutauflage 16 verfügt über ein verschwenkbar am Spülkorb 11 angeordnetes
Klappelement 17. Dieses Klappelement 17 ist nicht nur verschwenkbar, sondern auch in ı5 Hôhenrichtung 7 des Spülkorbs 11 verfahrbar am Spülkorb 11 angeordnet. Das
Klappelement 17 kann deshalb aus der in Fig. 2 gezeigten Gebrauchsstellung in die beispielsweise in den Figuren 5 und 6 gezeigte Nicht-Gebrauchsstellung überführt werden.
Dabei ist das Klappelement 17 zur Überführung in die Nicht-Gebrauchsstellung um eine horizontale Achse, nämlich um eine in Blickrichtung auf eine Geschirrspülmaschine liegende Achse, bzw. mit Bezug auf die Zeichnungsebene beispielsweise nach Fig. 2 entgegen des Uhrzeigersinns nach links zu verschwenken und in Höhenrichtung 7 nach unten zu verfahren.
Wie eine Zusammenschau beispielsweise der Figuren 2 bis 4 ergibt, verfügt das
Klappelement 17 gemäß einer ersten Ausführungsform über einen Spülgutträger 18 und zwei Halter 19 und 20, die den Spülgutträger 18 zwischen sich aufnehmen. Dabei sind die
Halter 19 und 20 jeweils verschwenk- und verfahrbar am Spülkorb 11 angeordnet.
Zur verschwenk- und verfahrbaren Anordnung des Klappelements 17 am Spülkorb 11 verfügt der Spülkorb 11 je Halter 19 bzw. 20 über einen Drahtbügel 25, der seinerseits zwei Fortsätze 26 und 27 bereitstellt, wie dies insbesondere eine Zusammenschau der
Figuren 3 bis 6 erkennen lässt. Ein jeder mit einem Drahtbügel 25 zusammenwirkender
Halter 19 bzw. 20 verfügt über ein Langloch 24 und stellt ferner einen Rastnocken 31 sowie einen Führungsnocken 33 bereit. Dieser Sachzusammenhang ergibt sich insbesondere aus der Darstellung nach den Figuren 7 und 8, die das Klappelement 17 jeweils in Alleinstellung zeigen.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ermöglicht die vorbeschriebene Konstruktion eine Funktionsweise wie folgt:
Ein spülkorbseitiger Drahtbügel 25 durchragt mit seinem Fortsatz 26 das Langloch 24 des zugehörigen Halters 19 bzw. 20. In der Gebrauchsstellung des Klappelements 17, wie sie sich beispielsweise aus den Figuren 3 und 4 ergibt, kommt der Fortsatz 27 des Bügels 25 in der Mulde 32 des zugehörigen Halters 19 bzw. 20 zu liegen, wobei der Fortsatz 27 vom zugehörigen Rastnocken 31 hintergriffen ist. In dieser Stellung sind die Halter 19 und 20 von den jeweils zugehörigen Drahtbügeln 25 des Spülkorbs 11 sicher gehalten, wobei sich das Klappelement 17 in Gebrauchsstellung befindet, mithin in einer Stellung, in der
Spülgüter 14 auf der Spülgutauflage 16 abgestellt werden können.
Zur Überführung des Klappelements 17 in die in den Figuren 5 und 6 gezeigten Nicht-
Gebrauchsstellung ist das Klappelement 17 verwenderseitig zu ergreifen und in Richtung der Drahtbügel 25 mit Bezug auf die Zeichnungsebene beispielsweise nach Fig. 3 nach rechts zu verfahren, bis die jeweils zugehörigen Rastnocken 31 den Fortsatz 27 des jeweiligen Drahtbügels 25 freigeben. Sobald diese Freigabestellung erreicht ist, kann das
Klappelement 17 (mit Bezug auf die Zeichnungsebene entgegen des Uhrzeigersinns) verschwenkt werden. Gleichzeitig mit dieser Verschwenkbewegung oder alternativ anschließend kann das Klappelement 17 verwenderseitig abgesenkt, das heißt in
Höhenrichtung 7 nach unten verfahren werden, bis die in den Figuren 5 und 6 gezeigte
Stellung erreicht ist. Zwecks einer geführten Absenkung des Klappelements 17 ist korbseitig je Halter 19 bzw. 20 ein in Höhenrichtung 7 verlaufender Fortsatz 24 eines
Drahtbügels vorgesehen, an dem im Verfahrfall der Führungsnocken 33 eines jeweiligen
Halters 19 bzw. 20 zur Anlage kommt. Ein ungewolltes Verkanten des Klappelements 17 bei einer Überführung in die Nicht-Gebrauchsstellung bzw. zurück in die
Gebrauchsstellung ist damit sicher unterbunden.
Wie sich insbesondere aus den Darstellungen nach den Figuren 5 und 6 ergibt, befindet sich das Klappelement 17 in Nicht-Gebrauchsstellung in einer Position, in der es in
Höhenrichtung 7 nach unten verfahren ist, so dass für eine Unterbringung des
Klappelements 17 ansonsten nicht genutzter Totraum Verwendung findet. Die
Spülgutauflage 16 befindet sich mithin in Nicht-Gebrauchsstellung in einer platzsparenden
Position innerhalb des Spülkorbs 11.
Eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülgutauflage 16 lassen die
Figuren 9 bis 12 erkennen. Danach ist ein dritter Halter 36 vorgesehen, der zusammen mit den beiden anderen Haltern 19 und 20 an einer gemeinsamen die drei Halter miteinander verbindenden Strebe 37 angeordnet ist. Dabei bilden die Strebe 37 und die Halter 19, 20 und 36 zusammen ein Tragelement 35 aus, das im Unterschied zur ersten
Ausführungsform nicht nur ein, sondern zwei Spülgutträger 18 aufnimmt. Dabei ist ein erster Spülgutträger 18 zwischen den beiden Haltern 19 und 36 und ein zweiter
Spülgutträger 18 zwischen den beiden Haltern 36 und 20 angeordnet. Beide Spülgutträger 18 sind in Relation zum Tragelement 35 verschwenkbar am Tragelement 35 angeordnet, so dass ausgehend von Fig. 9 beiden Spülgutträger 18 verschwenkt werden können, wie in Fig. 10 dargestellt, oder nur einer der beiden Spülgutträger 18, wie sich dies aus Fig. 11 ergibt.
Das Tragelement 35 ist unter Zwischenordnung zweier Lagerelemente 38 am Spülkorb 11 angeordnet. Dabei nehmen die beiden Lagerelemente 28 das Tragelement 35 verdrehbar zwischen sich auf, so dass das gesamte Tragelement 35 samt den davon aufgenommenen Spülgutträgern 18 in Relation zum Spülkorb 11 verschwenkt werden kann, wie sich dies aus der Darstellung insbesondere nach Fig. 12 ergibt. Dabei verfügt das Tragelement 35 zwecks verdrehbarer Anordnung an den Lagerelementen 38 über
Achsfortsätze 39, die entsprechende Ausnehmungen der Lagerelemente 38 durchgreifen.
Die Lagerelemente 38 sind ihrerseits in Hôhenrichtung 7 verfahrbar am Spülkorb 11 angeordnet, was es gestattet, das durch das Tragelement 35 und die beiden Spülgutträger 18 gebildete Klappelement 17 in Relation zum Spülkorb 11 sowohl zu verschwenken als auch in Hôhenrichtung 7 zu verfahren. Dabei zeigt Fig. 9 die Gebrauchsstellung des
Klappelements 17 und Fig. 12 die Nicht-Gebrauchsstellung des Klappelements 17. Fig. 12 lässt ferner anschaulich erkennen, dass sich das Klappelement 17 in seiner Nicht-
Gebrauchsstellung in einem ansonsten nicht genutzten Totraum des Spülkorbs 11 befindet, was es gestattet, auch größere Spülgüter 21 beispielsweise in Form von Bechern innerhalb des Spülkorbs 11 zu positionieren, wobei eine seitliche Abstützung des Spülguts 21 in diesem Fall durch die seitliche Begrenzungswand des Spülkorbs 11 selbst erfolgt.
Wie sich aus einer Zusammenschau der Figuren 2 bis 6 ferner ergibt, weist das
Klappelement 17 sowohl einen Spülgutträger 18 als auch eine Spülgutträgerleiste 23 auf.
Die Spülgutträgerleiste 23 stellt spülkorbseitig eine Längskante 30 bereit, die als
Stützkante für ein von einer Spülgutstellfläche 22 des Spülkorbs 11 aufgenommenes s Spülgut15 dient, wie dies beispielsweise die Figuren 2, 3 und 4 erkennen lassen.
Die Spülgutträgerleiste 23 ist am Spülgutträger 18 verschwenkbar angeordnet und kann aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt überführt werden. Die
Figuren 2, 4 und 7 lassen beispielsweise die Spülgutträgerleiste 23 in ihrer ersten Stellung erkennen. In dieser Stellung befinden sich der Spülgutträger 18 und die Spülgutträgerleiste 23 in einer Ebene und bilden eine gemeinsame Stellfläche 41 zur Aufnahme von
Spülgütern 14 aus.
Die zweite mögliche Stellung der Spülgutträgerleiste 23 ist beispielhaft in den Figuren 3 und 8 dargestellt. In dieser zweiten Stellung ist die Spülgutträgerleiste 23 in Relation zum
Spülgutträger 18 im Uhrzeigersinn verdreht, das heißt mit Bezug beispielsweise auf die
Zeichnungsebene nach Fig. 8 nach unten abgewinkelt. In dieser Stellung der
Spülgutträgerleiste 23 ist die davon bereitgestellte Längskante 30 in Höhenrichtung 7 im
Vergleich zur ersten Stellung weiter nach unten verbracht, wie dies beispielsweise eine
Zusammenschau der Figuren 3 und 4 erkennen lässt. In dieser zweiten Stellung der
Spülgutträgerleiste 23 kann eine Abstützung auch kleinerer Spülgüter 21 erfolgen, wie dies
Fig. 3 erkennen lässt.
Die konstruktive Umsetzung der Verschwenkmöglichkeit der Spülgutträgerleiste 23 ergibt sich im Weiteren insbesondere aus einer Zusammenschau der Figuren 13 bis 20.
Wie zunächst einmal die Figuren 13 und 14 erkennen lassen, verfügt die
Spülgutträgerleiste 23 über einen Grundkörper 28 und einen daran angeordneten
Stützkôrper 29. Dabei stellt der Stützkörper 29 die im Verwendungsfall als Stützkante dienende Längskante 30 der Spülgutträgerleiste 23 bereit.
Der Stützkörper 29 ist vorzugsweise aus einem weich elastischen Kunststoffmaterial gebildet, beispielsweise Silikon.
Die Figuren 15 und 18 lassen die Spülgutträgerleiste 23 in ihrer ersten Stellung erkennen,
wie sie sich beispielsweise auch aus Fig. 2 ergibt. Wie sich aus den Darstellungen ferner ergibt, verfügt der Spülgutträger 18 spülgutträgerleistenseitig über einen mittels eines
Verstärkungsdrahts 14 verstärkten Endabschnitt. Dieser Endabschnitt des Spülgutträgers 18 ist mit einem Achsabschnitt 42 ausgerüstet, wie dies insbesondere die Figuren 15 und 17 erkennen lassen.
Im endmontierten Zustand trägt der Achsabschnitt 42 des Spülgutträgers 18 die
Spülgutträgerleiste 23, zu welchem Zweck die Spülgutträgerleiste 23 spülgutträgerseitig eine Gegenkontur 43 aufweist. Diese Gegenkontur 43 ist nach Art eines offenen Mals ausgebildet und umgibt den Achsabschnitt 42 zumindest bereichsweise. Im endmontierten
Zustand vermag die Spülgutträgerleiste 23 um eine vom Achsabschnitt 42 definierte
Drehachse zu verschwenken, wie dies ein Vergleich der beiden Darstellungen nach den
Figuren 15 und 17 zeigt. Dabei ist in Fig. 15 die erste Stellung der Spülgutträgerleiste 23 gezeigt, wohingegen Fig. 17 die zweite Stellung der Spülgutträgerleiste 23 zeigt, in welcher sie im Vergleich zur Darstellung nach Fig. 15 im Uhrzeigersinn verdreht und nach
Unten weggeklappt ist.
Der Achsabschnitt 42 stellt Stützflächen 44 bereit. Diese wirken mit Anlageflächen 45 und 46 der Gegenkontur 43 zusammen, wobei die Stützflächen 44 und die Anlageflächen 45 und 46 in ihrer Zusammenwirkung einen Anschlag bereitstellen. Dabei liegt in der ersten
Stellung der Spülgutträgerleiste 23 die Anlagefläche 46 an der Stützfläche 44 an, wohingegen in der zweiten Stellung der Spülgutträgerleiste 23 die Anlagefläche 45 an der
Stützfläche 44 zu liegen kommt.
In beiden Stellungen der Spülgutträgerleiste 23 findet eine Verrastung derselben in
Relation zum Spülgutträger 18 statt. Zu diesem Zweck sind entsprechende Rastmittel 47 vorgesehen, wie sich dies aus einer Zusammenschau der Figuren 18 bis 20 ergibt.
Die Rastmittel 47 verfügen einerseits über einen spülgutträgerseitigen Rastnocken 48 sowie andererseits über einen spülgutträgerleistenseitigen Rasthebel 49. Dabei ist der
Rasthebel 49 mit einer spülgutträgerseitigen Verdickung 50 ausgebildet.
Fig. 18 zeigt die erste Stellung der Spülgutträgerleiste 23. In dieser Stellung liegt die
Verdickung 90 des Rasthebels 49 in Höhenrichtung 7 oberhalb des Rastnockens 48 am
Spülgutträger 18 an. Infolge einer Verschwenkbewegung in die zweite Stellung der
Spülgutträgerleiste 23 federt der Rasthebel 49 ein, was ein Vorbeiführen der Verdickung 50 am Rastnocken 48 gestattet. In der zweiten Stellung der Spülgutträgerleiste 23 liegt die
Verdickung 90 des Rasthebels 49 sodann in Höhenrichtung 7 unterhalb des Rastnockens 48 an selbigem an, womit ein ungewolltes Zurückverschwenken der Spülgutträgerleiste 23
Indie erste Stellung gemäß Fig. 18 unterbunden ist.
Wie die vorstehenden Ausführungen gezeigt haben, verfügt die erfindungsgemäße
Spülgutauflage 16 über ein Klappelement 17, das sowohl verschwenkbar als auch in
Höhenrichtung 7 verfahrbar am Spülkorb 11 angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, das Klappelement 17 in eine Nicht-Gebrauchsstellung zu überführen, in der es platzsparend innerhalb des Spülkorbs 11 zu liegen kommt, wie dies insbesondere die
Figuren 5 und 6 anhand eines ersten Ausführungsbeispiels bzw. Fig. 12 anhand eines zweiten Ausführungsbeispiels zeigen.
Das Klappelement 17 verfügt dabei über einen Spülgutträger 18 einerseits und eine
Spülgutträgerleiste 23 andererseits, wobei die Spülgutträgerleiste 23 verschwenkbar am ı5 Spülgutträger 18 angeordnet ist. Die Spülgutträgerleiste 23 kann ob ihrer
Verschwenkbarkeit in Relation zum Spülgutträger 18 zwei Stellungen einnehmen, und zwar eine erste Stellung gemäß der Figuren 15 und 18 sowie eine zweite Stellung gemäß der Figuren 17 und 20. Dabei bilden die Spülgutträgerleiste 23 und der Spülgutträger 18 in der ersten Stellung der Spülgutträgerleiste 23 eine gemeinsame Stellfläche 41 zur
Aufnahme von Spülgütern 14 aus, wie dies auch die Darstellung nach Figur 2 zeigt. Dabei kann die Spülgutträgerleiste 23 wahlweise ihre erste oder ihre zweite Stellung in Relation zum Spülgutträger 18 einnehmen, unabhängig davon, ob sich das Klappelement 17 in seiner Gebrauchsstellung oder in seiner Nicht-Gebrauchsstellung befindet. So zeigen beispielsweise die Figuren 3 und 4 das Klappelement 17 in seiner Gebrauchsstellung, wobeiin Fig. 3 die Spülgutträgerleiste 23 abgeklappt ist, in Fig. 4 hingegen nicht. Die
Figuren 5 und 6 lassen indes das Klappelement 17 in Nicht-Gebrauchsstellung erkennen, wobei in Fig. 5 die Spülgutträgerleiste 23 abgeklappt ist, in Fig. 6 befindet sich die
Spülgutträgerleiste 23 indes in ihrer ersten Stellung.
Je nachdem, ob sich das Klappelement 17 in seiner Gebrauchsstellung oder in seiner
Nicht-Gebrauchsstellung befindet, und dies in Kombination mit der Stellung der
Spülgutträgerleiste 23, die sich ihrerseits wahlweise in einer ersten oder in einer zweiten
Stellung befinden kann, vermag die Spülgutauflage 16 unterschiedlich groß ausgebildete
Spülgüter 14, 15 und/oder 21 aufzunehmen bzw. abzustützen. Die erfindungsgemäße
Spülgutauflage 16 ermöglicht insofern eine Variabilität in der Nutzung des Spülkorbs 11.
Dabei ist verwenderseitig eine vereinfachte Bedienung der Spülgutauflage 16 gewährleistet bei gleichzeitiger Möglichkeit, die Spülgutauflage 16 auch in eine Nicht- s Gebrauchsstellung zu überführen, in der sie äußerst platzsparend innerhalb des Spülkorbs 11 angeordnet ist.
Bezugszeichen 1 Geschirrspülmaschine 18 Spülgutträger 2 Gehäuse 20 19 Halter 3 Spülbehälter 20 Halter 4 Spülraum 21 Spülgut (Becher)
5 Beschickungsöffnung 22 Spülgutstellfläche 6 Spülraumtür 23 Spülgutträgerleiste 7 Hôhenrichtung 25 24 Langloch 8 Sprüheinrichtung 25 Drahtbügel
9 Sprüharm 26 Fortsatz 10 Unterkorb 27 Fortsatz 11 Oberkorb 28 Grundkôrper 12 Besteckschublade 30 29 Stützkôrper 13 Drahtbügel 30 Längskante
14 Spülgut (Tasse) 31 Rastnocken 15 Spülgut (Stielglas) 32 Mulde 16 Spülgutauflage 33 Führungsnocken 17 Klappelement 35 34 Fortsatz
35 Tragelement 43 Gegenkontur 36 Halter 10 44 Stützfläche 37 Strebe 45 Anlagefläche 38 Lagerelement 46 Anlagefläche
39 Achsfortsatz 47 Rastmittel 40 Verstärkungsdraht 48 Rastnocken 41 Stellfläche 15 49 Rasthebel 42 Achsabschnitt 50 Verdickung

Claims (15)

Patentansprüche
1. Spülgutauflage, insbesondere Tassenauflage, mit einem verschwenkbar an einem Spülkorb (11) einer Geschirrspülmaschine (1) angeordneten Klappelement (17), dadurch gekennzeichnet, dass das Klappelement (17) einen Spülgutträger (18) und eine Spülgutträgerleiste (23) aufweist, wobei die Spülgutträgerleiste (23) eine als Stützkante für ein von einer Spülgutstellfläche (22) des Spülkorbs (11) aufgenommenes Spülgut (15, 21) dienende Längskante (30) aufweist und am Spülgutträger (18) verschwenkbar angeordnet ist.
2. Spülgutauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülgutträgerleiste (23) einen Grundkörper (28) und einen die Längskante (30) bereitstellenden Stützkörper (29) aufweist.
3. Spülgutauflage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (29) aus einem weichelastischen Kunststoffmaterial gebildet ist.
4. Spülgutauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülgutträgerleiste (23) in Relation zum Spülgutträger (18) aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung und umgekehrt verschwenkbar ist.
5. Spülgutauflage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülgutträger (18) und die Spülgutträgerleiste (23) in der ersten Stellung der Spülgutträgerleiste (23) eine gemeinsame Stellfläche (41) für ein Spülgut (14) bereitstellen.
6. Spülgutauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülgutträger (18) einen einstückig damit ausgebildeten Achsabschnitt (42) aufweist, der mit einer korrespondierend hierzu ausgebildeten Gegenkontur (43) der Spülgutträgerleiste (23) zusammenwirkt.
7. Spülgutauflage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülgutträger (18) Stützflächen (44) aufweist, die mit von der Gegenkontur (43) der Spülgutträgerleiste (23) bereitgestellten Anlageflächen (45, 46) zusammenwirken.
8. Spülgutauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
Rastmittel (47) zur Lagesicherung der Spülgutträgerleiste (23) in Relation zum Spülgutträger (18).
9. Spülgutauflage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (47) einen spülgutträgerseitigen Rastnocken (48) aufweisen.
10. Spülgutauflage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (47) einen spülgutträgerleistenseitigen und mit dem Rastnocken (48) zusammenwirkenden Rasthebel (49) aufweisen.
11. Spülgutauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappelement (17) in Höhenrichtung (7) des Spülkorbs (11) verfahrbar am Spülkorb (11) angeordnet ist.
12. Spülgutauflage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappelement (17) den Spülgutträger (18) und zwei den Spülgutträger (18) zwischen sich aufnehmende Halter (19, 20) aufweist, wobei die Halter (19, 20) jeweils verschwenk- und verfahrbar am Spülkorb (11) angeordnet sind.
13. Spülgutaufnahme nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (19, 20) jeweils eine mit einem Abschnitt des Spülkorbs (11) zusammenwirkende Führungskontur aufweisen.
14. Spülgutaufnahme nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (19, 20) jeweils verschwenkbar an einem in Höhenrichtung (7) des Spülkorbs (11) verfahrbar am Spülkorb (11) angeordneten Lagerelement (38) angeordnet sind.
15. Spülgutauflage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülgutträger (18) verschwenkbar an den Haltern (19, 20) angeordnet ist.
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