BE1031819B1 - Ausgabevorrichtung für Erzeugnisse - Google Patents

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BE1031819B1 BE20235605A BE202305605A BE1031819B1 BE 1031819 B1 BE1031819 B1 BE 1031819B1 BE 20235605 A BE20235605 A BE 20235605A BE 202305605 A BE202305605 A BE 202305605A BE 1031819 B1 BE1031819 B1 BE 1031819B1
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Christian Grossmann
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Phoenix Contact Gmbh & Co
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Abstract

Eine Ausgabevorrichtung (1) für Erzeugnisse, aufweisend: eine Halteschiene (3), die zur Aufnahme und Entnahme der Erzeugnisse eingerichtet und ausgebildet ist, wobei die Halteschiene (3) einen zwischen einem ersten Endbereich (31) und einem zweiten Endbereichen (33) der Halteschiene (3) befindlichen Aufnahmeraum (35) für die Aufbewahrung der Erzeugnisse und ein Schiebeelement (5) aufweist, wobei das Schiebeelement (5) bewegbar auf der Halteschiene (3) zwischen dem ersten Endbereich (31) und dem zweiten Endbereich (33) der Halteschiene (3) angeordnet ist, und angepasst ist die im Aufnahmeraum (35) angeordneten Erzeugnisse in Richtung des ersten Endbereichs (31) zu schieben, und eine Rückstellvorrichtung (7), die angepasst ist das Schiebeelement (5) auf der Halteschiene (3) in Richtung des zweiten Endbereichs (33) der Halteschiene (3) zu verschieben.

Description

Ausgabevorrichtung für Erzeugnisse
Die Erfindung betrifft eine Ausgabevorrichtung für Erzeugnisse. _ Ausgabevorrichtungen, wie beispielsweise sogenannte Warenschieber, zur Aufbewahrung und Ausgabe von Erzeugnissen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispielsweise werden im Einzelhandel hintereinander gestapelte Waren oder Warenverpackungen mittels Warenschieber vorgehalten und ausgegeben.
Auch zur Aufbewahrung und Ausgabe von Erzeugnissen, wie elektrische oder elektronische Bauteile, beziehungsweise Anbauteile, die im Schaltschrank-, Maschinen- sowie Anlagenbau verwendet werden, sind Ausgabevorrichtungen aus dem Stand der
Technik bekannt. Derartige Ausgabevorrichtungen ermöglichen ein Vorhalten der
Anbauteile in einem geordneten Zustand, so dass eine automatisierte Entnahme erfolgen kann, beziehungsweise bei einer manuellen Entnahme eine Sortiertätigkeit, zusätzlich zur
Montagetätigkeit, durch den Benutzer entfallen kann. Derartige Ausgabevorrichtungen sind beispielsweise beschrieben in der DE 10 2010 047 369 A1 und in der WO 2010/057768
A1. Weiterhin beschreibt die DE 10 2020 118 829 A1 einen Verpackungskarton in dem
Anbauteile lagerichtig vorgehalten werden und einzeln aus dem Verpackungskarton entnommen werden können.
Zur Aufnahme von Erzeugnissen, wie elektrische oder elektronische Bauteile, weisen die
Ausgabevorrichtungen üblicherweise eine Halteschiene auf, die zur Aufnahme und
Entnahme der Erzeugnisse eingerichtet und ausgebildet ist, wobei die Halteschiene einen zwischen einem ersten Endbereich und einem zweiten Endbereichen der Halteschiene befindlichen Aufnahmeraum für die Aufbewahrung der Anbauteile aufweist. Weiterhin weisen derartige Ausgabevorrichtungen oftmals ein Schiebeelement auf, das bewegbar auf der Halteschiene zwischen dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich der
Halteschiene angeordnet ist, und angepasst ist die im Aufnahmeraum angeordneten
Erzeugnisse in Richtung des ersten Endbereichs zu schieben.
Allerdings existiert im Stand der Technik keine zufriedenstellende Lösung für ein einfaches
Befüllen derartiger Ausgabevorrichtungen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Ausgabevorrichtung für Erzeugnisse bereitzustellen, die einfach zu befüllen ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach weist die Ausgabevorrichtung eine Halteschiene auf, die zur Aufnahme und
Entnahme der Erzeugnisse eingerichtet und ausgebildet ist, wobei die Halteschiene einen zwischen einem ersten Endbereich und einem zweiten Endbereichen der Halteschiene befindlichen Aufnahmeraum für die Aufbewahrung der Erzeugnisse und ein
Schiebeelement aufweist, wobei das Schiebeelement bewegbar auf der Halteschiene zwischen dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich der Halteschiene angeordnet ist, und angepasst ist die im Aufnahmeraum angeordneten Erzeugnisse in
Richtung des ersten Endbereichs zu schieben. Weiterhin weist die Ausgabevorrichtung eine Rückstellvorrichtung auf, die angepasst ist das Schiebeelement auf der Halteschiene in Richtung des zweiten Endbereichs der Halteschiene zu verschieben.
Die Erzeugnisse können elektrische oder elektronische Bauteile, bzw. Baugruppen sein, die zur Befestigung auf einer Tragschiene ausgestaltet sind. Unter dem Begriff „Tragschiene“ kann hierin ein Träger aus einem Blech- oder Kunststoffprofil verstanden werden, der in der Elektrotechnik zur Befestigung von Anbauteilen in Verteilerkästen,
Schaltschränken, Anschlusskästen, usw. dient. Die Tragschiene kann beispielsweise ein
Schienentyp nach der Norm DIN EN 60715 VDE 0660-520 mit dem Ausgabedatum 2018- 07 sein. Die elektrischen oder elektronischen Bauteile können elektrische Betriebsmittel sein, wie beispielsweise Reihenklemmen, Relais, Sicherungshalter, Endhalter, usw.
Die Halteschiene kann ähnlich wie die Tragschiene ausgestaltet sein und zu einer der
Haltegeometrie der Anbauteile zumindest im Wesentlichen komplementäre Geometrie aufweisen, zum Aufsetzen der Anbauteile auf die Halteschiene. Beispielsweise kann sich die Geometrie der Halteschiene von einer genormten Tragschiene dadurch unterscheiden, dass die Breite der Halteschiene geringfügig kleiner ist als die Breite der Tragschiene.
Beispielsweise können die Kragenelemente der Halteschiene geringfügig kleiner ausgebildet sein, zum Beispiel 1% bis 5% kleiner sein, als die Kragenelemente der
Tragschiene. Hierunter kann verstanden werden, dass entweder der Abstand der
Kragenelemente in Verlaufsrichtung zueinander geringer ausgebildet ist, oder die eigentlichen Kragenelemente der Halteschiene kürzer ausgebildet sind, als die vergleichbaren Kragenelemente an der genormten Tragschiene.
Das Schiebeelement ist bewegbar, insbesondere in Verlaufsrichtung verschiebbar, auf der
Halteschiene zwischen dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich der
Halteschiene angeordnet, und angepasst die im Aufnahmeraum angeordneten
Erzeugnisse in Richtung des ersten Endbereichs zu schieben.
Beispielsweise kann das Schiebeelement eine Haltestruktur aufweisen, die angepasst ist zum Hintergreifen der Tragschiene, um die Erzeugnisse auf der Tragschiene zu verschieben. Alternativ kann das Schiebeelement auch über eine anderweitig ausgestaltete Linearführung entlang der Verlaufsrichtung geführt werden, wie beispielsweise in einem Langloch in dem Material der Halteschiene, das sich in
Verlaufsrichtung erstreckt.
Unter dem Begriff „Schiebeelement“ kann beispielsweise ein verschiebbares Gewicht verstanden werden, das plattenförmig, stiftförmig, fingerförmig, oder walzenförmig ausgebildet sein kann und das auf der Halteschiene entlang der Verlaufsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Beispielsweise kann das Schiebeelement federbeaufschlagt an dem zweiten Endbereich der Halteschiene angeordnet sein und die Erzeugnisse mit einer Federkraft in Richtung des gegenüberliegenden ersten Endbereichs drücken, um bei der Entnahme eines Erzeugnisses ein Nachrutschen der übrigen auf der Halteschiene angeordneten Erzeugnisse zu gewährleisten. Alternativ kann das Schiebeelement auch ohne Feder auf der Halteschiene angeordnet werden und beispielsweise lediglich durch seine eigene Gewichtskraft, beispielweise bei der Anordnung der Halteschiene mit einem
Gefälle, ein Nachrutschen der Erzeugnisse gewährleisten.
Weiterhin weist die Ausgabevorrichtung eine Rückstellvorrichtung auf, die angepasst ist das Schiebeelement auf der Halteschiene in Richtung des zweiten Endbereichs der
Halteschiene zu verschieben.
Mittels der Rückstellvorrichtung kann das Schiebeelement, zum Befüllen der Halteschiene mit Erzeugnissen, auf der Halteschiene in Richtung des zweiten Endbereichs verschoben werden.
Die Rückstellvorrichtung ermöglicht ein ergonomisches Befüllen der Ausgabevorrichtung, da der Benutzer, während des Befüllens, das Schiebeelement nicht manuell in dem zweiten Endbereich halten muß. Weiterhin können Schäden an den Erzeugnissen durch das Schiebeelement während des Befülens vermieden werden und die
Ausgabevorrichtung kann schneller befüllt werden.
In einer Ausgestaltung weist die Ausgabevorrichtung eine Führungsschiene auf, die eine
Führungsbahn aufweist, die angepasst ist in eine korrespondierende Führungsbahn der
Halteschiene einzugreifen, um die Halteschiene zumindest bereichsweise in einer
Verlaufsrichtung, V, der Führungsschiene verschiebbar zu halten.
Beispielsweise kann die korrespondierende Führungsbahn als Führungsnut ausgebildet sein, die sich in eine Verlaufsrichtung der Halteschiene erstreckt, und die eine beispielsweise stegförmige Erhebung der Führungsschiene umgreifen kann. Die
Halteschiene kann hierdurch zumindest bereichsweise in einer Verlaufsrichtung der
Führungsschiene auf der Führungsschiene verschiebbar gehalten werden.
Die Führungsschiene kann beispielsweise an einem Untergrund angeordnet oder anordenbar sein und die Halteschiene kann in die Führungsschiene eingesteckt, beziehungsweise eingeschoben werden und auch wieder aus dieser entnommen werden.
In einer Ausgestaltung sind die Führungsbahn der Führungsschiene und die korrespondierende Führungsbahn der Halteschiene für eine translatorische
Bewegungsführung der Führungsschiene und der Halteschiene zueinander angepasst.
In einer Ausgestaltung sind die Führungsschiene und die Halteschiene angepasst in einer ersten Rastposition und in einer zu der ersten Rastposition beabstandeten zweiten
Rastposition miteinander lösbar zu verrasten.
Beispielsweise kann die Rastverbindung mittels korrespondierender Rastelemente an der
Führungsschiene und der Halteschiene hergestellt werden. Zum Lösen der
Rastverbindung kann die Halteschiene beispielsweise von der Führungsschiene zumindest bereichsweise an einem Endbereich der Halteschiene angehoben werden. Das
Lösen der Rastverbindung kann werkezuglos, also ohne den Einsatz von Hilfsmitteln erfolgen, durch ein einfaches Betätigen erfolgen.
Die Rastverbindung ermöglicht eine zuverlässige Anordnung der Haltschiene in der
Führungsschiene und verhindert ein Verrutschen der Halteschiene bei der Entnahme eines
Erzeugnisses oder dem Befüllen der Halteschiene mit Erzeugnissen.
In einer Ausgestaltung ist die Rückstellvorrichtung angepasst das Schiebeelement auf der
Halteschiene in Richtung des zweiten Endbereichs der Halteschiene zu verschieben, beim
Verschieben der Halteschiene auf der Führungsschiene entlang der Verlaufsrichtung, V,
der Führungsschiene, insbesondere beim Überführen der Halteschiene von einer ersten
Rastposition in eine zweite Rastposition.
Hierdurch kann ein Verschieben der Halteschiene auf der Führungsschiene ein 5 Verschieben des Schiebeelements in Richtung des zweiten Endbereichs der Halteschiene bewirken, um die Erzeugnisse in dem Aufnahmeraum der Halteschiene anzuordnen. Durch ein Verschieben der Halteschiene zurück, in die erste Rastposition, kann die
Rückstellvorrichtung das Schiebeelement wieder freigeben, so dass das Schiebeelement die Erzeugnisse in dem Aufnahmeraum in Richtung des ersten Endbereichs drückt.
In einer Ausgestaltung ist die Halteschiene von der ersten Rastposition in die zweite
Rastposition mit dem ersten Endbereich über einen Endbereich der Führungsschiene verschiebbar. Die Verschiebung kann entlang der Führungsbahn, beziehungsweise entsprechend der translatorischen Bewegungsführung erfolgen.
Beispielsweise kann bei einer Anordnung der Führungsschiene in einem Regalboden, die
Halteschiene zur Befüllung mit Erzeugnissen, einfach über eine Kante des Regalbodens ausgefahren werden, wobei gleichzeitig das Schiebeelement in Richtung des zweiten
Endbereichs verschoben wird.
In einer Ausgestaltung ist die Rückstellvorrichtung angepasst eine Bewegung an der
Rückstellvorrichtung, insbesondere eine manuelle Bewegung oder eine Bewegung eines
Antriebsmittels, in eine Bewegung des Schiebeelements umzuwandeln.
Die manuelle Bewegung kann beispielsweise ein Ziehen oder Drücken des Benutzers an der Rückstellvorrichtung oder an einem Element der Rückstellvorrichtung sein. Alternativ kann die Bewegung, eine Schiebebewegung der Halteschiene relativ zu der
Führungsschiene entlang der Führungsschiene sein. Auch kann die Bewegung eine
Bewegung eines Antriebsmittels, beispielsweise eines Motors, sein.
Weiterhin kann mittels der Rückstellvorrichtung, beispielsweise durch eine Position der
Rückstellvorrichtung, die Anzahl der noch verbleibenden Erzeugnisse auf der Halteschiene einfach bestimmt werden.
In einer Ausgestaltung weist die Rückstellvorrichtung ein
Bewegungsübertragungselement, insbesondere ein formungsflexibles
Bewegungsübertragungselement, mit einem ersten Ende und einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende auf, wobei das erste Ende kraftschlüssig mit dem
Schiebeelement verbunden ist.
Als formungsflexibles Bewegungsübertragungselement kann hierin beispielsweise eine band- oder riemenartige Ausgestaltung der Rückstellvorrichtung, insbesondere mit zumindest einem längenelastischen Abschnitt, verstanden werden.
Beispielsweise kann die Rückstellvorrichtung als Textil- oder Gummiband ausgebildet sein, das mit einem ersten Ende an einer Seite des Schiebeelements angeordnet sein kann, das in montierter Stellung in Richtung des zweiten Endbereichs weist. Hierdurch kann das
Schiebeelement durch ein Ziehen an dem Textil -oder Gummiband in Richtung des zweiten
Endbereichs der Halteschiene verschoben werden. In weiteren Beispielen kann die
Rückstellvorrichtung auch als Seil, Kette oder als Streifen ausgebildet sein.
In einem Beispiel weist die Rückstellvorrichtung ein Umlenkelement auf, das angepasst ist das Bewegungsübertragungselement beweglich um eine Umlenkachse des
Umlenkelements zu führen.
Beispielsweise kann das Umlenkelement an dem zweiten Endbereich der Halteschiene oder der Führungsschiene angeordnet sein und kann beispielsweise als Umlenkrolle ausgebildet sein, zum Verändern, beziehungsweise Umkehren der Zugrichtung des als
Textil- oder Gummiband ausgestalteten Bewegungsübertragungselements.
Beispielsweise kann durch den Einsatz des Umlenkelements das als Textil- oder
Gummiband ausgestaltete Bewegungsübertragungselement von dem zweiten Endbereich in Richtung des ersten Endbereichs, entlang der Verlaufsrichtung des Halteschiene, umgelenkt, beziehungsweise geführt werden. Der Benutzer kann somit, in einer
Ausgestaltung, durch ein Ziehen an dem Bewegungsübertragungselement in Richtung des ersten Endbereichs der Halteschiene, das Schiebeelement in Richtung des zweiten
Endbereichs, entgegen einer Gewichts- oder Federkraft des Schiebeelements verschieben.
In einer Ausgestaltung, in der die Halteschiene verschiebbar auf der Führungsschiene gehalten wird, kann das zweite Ende des Textils- oder Gummibands an der
Führungsschiene angeordnet sein, so dass das Schiebeelement auf der Halteschiene in
Richtung des zweiten Endbereichs der Halteschiene verschoben werden kann, beim
Úberführen der Halteschiene von der ersten Rastposition in die zweite Rastposition.
Beziehungsweise ein Verschieben der Halteschiene auf der Führungsschiene kann somit ein Verschieben des Schiebeelements auf der Halteschiene bewirken.
In einer Ausgestaltung weist die die Rückstellvorrichtung eine Nachstelleinrichtung auf, die angepasst ist das Bewegungsübertragungselement mit einer Rückstellkraft zu beaufschlagen, wobei die Nachstelleinrichtung insbesondere ein Aufwickelelement, bevorzugt eine Wickelspule, für das Bewegungsübertragungselement umfasst.
Beispielsweise kann mittels der Nachstelleinrichtung das als Textil- oder Gummiband ausgebildete Bewegungsübertragungselement mittels einer Federkraft mit einer
Rückstellkraft beaufschlagt werden.
Durch die Wickelspule kann die Rückstellkraft entsprechend einer Spannung einer verwendeten Wickelfeder um so größer sein, um so näher das Schiebeelement an den zweiten Endbereich zur Entnahme der Erzeugnisse verschoben wird. Die Wickelspule kann manuell oder mittels eines Antriebselements betätigt werden.
In einer Ausgestaltung weist die Rückstellvorrichtung ein Getriebeelement auf, das ein vorbestimmtes oder einstellbares Übersetzungsverhältnis hat, insbesondere wobei das
Getriebeelement mit der Halteschiene, der Führungsschiene und dem Schiebeelement mechanisch in Verbindung steht.
Beispielswiese kann hierdurch eine Bewegung der Halteschiene entlang der
Führungsschiene über einen kurzen Weg, eine Bewegung des Schiebeelements über einen längeren Weg bewirken.
In einer Ausgestaltung weist die Rückstellvorrichtung ein Blockierelement, insbesondere ein stabartiges Blockierelement, auf, wobei das Blockierelement an der Führungsschiene oder an einem Untergrund der Führungsschiene, insbesondere an einem Regalboden, angeordnet ist und angepasst ist bei einer Bewegung der Halteschiene an einer Fläche des Schiebeelements anzugreifen, um das Schiebeelement auf der Halteschiene in
Richtung des zweiten Endbereichs der Halteschiene zu verschieben.
Durch eine Bewegung der Halteschiene auf der Führungsschiene in Richtung des ersten
Endbereichs kann das Schiebeelement zunächst zusammen mit der Halteschiene bis zu dem stabartigen Blockierelement bewegt werden. Die feste Anordnung des stabartigen
Blockierelements kann ein Weiterbewegen des Schiebeelements auf der Halteschiene unterbinden und somit das Schiebeelement auf der Halteschiene in Richtung des zweiten
Endbereichs der Halteschiene verschieben.
In einer Ausgestaltung umfasst die Ausgabevorrichtung ein Federelement, das angepasst ist, das Schiebeelement federkraftbeaufschlagt in Richtung des ersten Endbereichs der
Halteschiene zu schieben, zum Schieben von auf der Halteschiene angeordneten
Erzeugnissen in Richtung des ersten Endbereichs.
Demnach ist in einer Ausgestaltung das Schiebeelement angepasst beim Verschieben in
Richtung des zweiten Endbereichs der Halteschiene entgegen einer Federkraft des
Federelements auf der Halteschiene verschiebbar zu sein.
In einer Ausgestaltung ist der erste Endbereich zur Entnahme der Erzeugnisse ausgebildet.
Beispielsweise kann zumindest eines der beiden gegenüberliegenden Kragenelemente der Halteschiene in dem erste Endbereich elastisch, insbesondere federelastisch, ausgebildet sein, um eine einfache Entnahme der Erzeugnisse zu ermöglichen. So kann beispielsweise ein Kragenelement in dem Bereich des ersten Endbereichs aus einem elastischen Kunststoffmaterial ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich zu einem zumindest bereichsweise elastisch ausgebildeten Kragenelement, kann auch der Abstand zwischen den beiden Kragenelement im ersten Endbereich, im Vergleich zu dem Abstand der Kragenelemente entlang der übrigen Halteschiene, reduziert sein. Weiterhin kann auch zur einfachen Entnahme, zumindest eines der Kragenelemente nicht bis in den ersten
Endbereich geführt sein, beziehungsweise in dem Bereich des ersten Endbereichs nur abschnittsweise angeordnet sein.
Die Entnahme der Erzeugnisse aus dem ersten Endbereich kann automatisiert, beispielsweise mittels eines Greifers, oder manuell, beispielsweise durch ein händisches
Entnehmen, erfolgen.
In einer Ausgestaltung weist die Ausgabevorrichtung ein Verriegelungselement auf, das an dem Schiebeelement angeordnet ist und weist ein mit dem Verriegelungselement korrespondierendes Verriegelungselement auf, das an dem zweiten Endbereich der
Halteschiene angeordnet ist, wobei die Verriegelungselemente miteinander lösbar verbindbar ausgebildet sind, um das Schiebeelement in einer Position an dem zweiten
Endbereich zu halten.
Mittels der korrespondierend zueinander ausgestalteten Verriegelungselemente kann das
Schiebeelement in dem zweiten Endbereich arretiert werden, um hierdurch ein einfaches
Befüllen der Halteschiene zu ermöglichen.
Die Verriegelungselemente können als Rastelemente, als Magnetelemente, als Elemente einer Push-to-Open Verbindung, oder als Elemente eines anderweitig ausgestalteten lösbaren Verbindungsmechanismus ausgestaltet sein.
In einer Ausgestaltung sind die Erzeugnisse als in Gehäuse eingehauste Bauteile ausgebildet, und die Gehäuse sind zum Anordnen, insbesondere zum Verrasten, auf der
Halteschiene ausgebildet.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsformen näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung nach einer
Ausführungsform;
Figur2 eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung mit einer
Führungsschiene und einem Untergrund nach einer
Ausführungsform;
Figur 3 eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung mit einer
Führungsschiene nach einer Ausführungsform;
Figur 4 eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung mit einer
Führungsschiene nach einer weiteren Ausführungsform;
Figur 5 eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung mit einer
Führungsschiene und einem Untergrund nach einer weiteren
Ausführungsform; und
Figuren 6A-6C schematische Ansichten eines zweiten Endbereichs einer
Ausgabevorrichtung nach einer Ausführungsform mit korrespondierenden Verriegelungselementen an dem
Schiebeelement und an der Halteschiene.
In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform der Ausgabevorrichtung 1 weist die
Halteschiene 3 einen in eine Verlaufsrichtung V der Halteschiene 3 verlaufenden Steg auf mit zwei in Verlaufsrichtung V gegenüberliegenden Kragenelementen an den Seiten des
Stegs, zum Verbinden mit einer Haltegeometrie der Erzeugnisse (nicht gezeigt).
Die gezeigte Halteschiene 3 ist ähnlich wie eine Tragschiene (nicht gezeigt), auf der die
Erzeugnisse final montiert werden, ausgestaltet. Die Tragschiene ist eine sogenannte „Hutschiene“ nach der Norm DIN EN 60715 VDE 0660-520 mit dem Ausgabedatum 2018- 07. Die Geometrie, der in der gezeigten Ausführungsform verwendeten Halteschiene 3, unterscheidet sich von der genormten Tragschiene dadurch, dass die Kragenelemente der
Halteschiene 3 geringfügig kleiner ausgebildet sind, zum Beispiel 1% bis 5% kleiner sind, als die Kragenelemente der Tragschiene. In der gezeigten Ausführungsform ist der
Abstand der Kragenelemente in Verlaufsrichtung V zueinander geringer ausgebildet als der Abstand zwischen den vergleichbaren Kragenelementen an der genormten
Tragschiene. Die gezeigten Kragenelemente können somit einfach in eine Haltegeometrie der aufgesetzten Erzeugnisse eingreifen und die Erzeugnisse verschiebbar auf der
Halteschiene 3 halten. In der dargestellten Ausführungsform sind die Kragenelemente |- förmig ausgestaltet und verlaufen beidseitig entlang der Verlaufsrichtung V an dem flachen
Steg.
In weiteren Ausführungsformen kann die Halteschiene auch anderweitig ausgestaltet sein, beispielsweise einen t-förmigen Querschnitt haben, um mit einer entsprechenden
Haltegeometrie der Erzeugnisse verbindbar zu sein.
Weiterhin ist in der Figur 1 gezeigt, dass die Halteschiene 3 einen zwischen einem ersten
Endbereich 31 und einem zweiten Endbereichen 33 der Halteschiene 3 befindlichen
Aufnahmeraum 35 für die Aufbewahrung der Erzeugnisse aufweist.
Inder gezeigten Ausführungsform ist an dem ersten Endbereich 31 der Halteschiene 3 ein
Anschlagelement 37A angeordnet, an dem die Erzeugnisse auf der Halteschiene 3 zum
Aufliegen kommen und von dem Benutzer entnommen werden können. Auch ist in der gezeigten Ausführungsform ein Griffelement an dem Anschlagelement 37A angeordnet. In der gezeigten Ausführungsform ist das Anschlagelement 37A aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet und die Halteschiene 3 aus einem Metallmaterial. In weiteren
Ausführungsformen sind das Anschlagelement 37A und die Halteschiene 3 aus einem gleichen Material, entweder einem Kunststoffmaterial oder aus einem Metallmaterial ausgebildet.
In der gezeigten Ausführungsform ist das Schiebeelement 5 bewegbar, beziehungsweise verschiebbar entlang der Verlaufsrichtung V auf der Halteschiene 3, zwischen dem ersten
Endbereich 31 und dem zweiten Endbereich 33 der Halteschiene 3 angeordnet. Hierfür weist das Schiebeelement 5 eine Haltestruktur auf, zum Hintergreifen der Kragenelemente der Halteschiene 3, um entlang der Halteschiene 3 bewegbar zu sein und die Erzeugnisse in Richtung des gezeigten Anschlagelements 37A zu verschieben, um bei der Entnahme eines Erzeugnisses ein Nachrutschen der übrigen auf der Halteschiene 3 angeordneten
Erzeugnisse zu gewährleisten.
In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform ist das Bewegungsübertragungselement 70 der Rückstellvorrichtung 7 als Band mit einem ersten Ende 71 und einem dem ersten Ende 71 gegenüberliegenden zweiten Ende 73 ausgebildet, wobei das erste Ende 71 kraftschlüssig mit dem Schiebeelement 5 verbunden ist. Wie in der Figur 1 gezeigt, ist das erste Ende 71 an einer Seite des Schiebeelements 5 angeordnet, die in montierter Stellung in Richtung des zweiten Endbereichs 33 der Halteschiene 3 weist.
Weiterhin ist in der Figur 1 ein als Umlenkrolle ausgebildetes Umlenkelement 9 gezeigt, das an dem zweiten Endbereich 33 der Halteschiene 3 angeordnet ist. Wie gezeigt, bewirkt das Umlenkelement 9 ein Umkehren der Zugrichtung Z1, Z2 des als Band ausgestalteten
Bewegungsübertragungselements 70.
Das Band wird, wie gezeigt, entlang der Verlaufsrichtung V des Halteschiene 3, umgelenkt, beziehungsweise geführt. Der Benutzer kann somit durch ein Ziehen an dem zweiten Ende 73 des Bands in Richtung des ersten Endbereichs 31 der Halteschiene 3, das
Schiebeelement 5 in Richtung des zweiten Endbereichs 33, entgegen einer Gewichts- oder
Federkraft des Schiebeelements 5 verschieben.
Die Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung 1 mit einer
Führungsschiene und einem Untergrund nach einer Ausführungsform;
In der in Figur 2 dargestellten Ausgabevorrichtung 1 entsprechen die Halteschiene 3, das
Schiebeelement 5, die Rückstellvorrichtung 7 und das Umlenkelement 9 den bereits in der
Figur 1 gezeigten Komponenten. Zusätzlich ist in der Figur 2 noch eine Führungsschiene 11 und ein Untergrund 100 gezeigt.
Die gezeigte Führungsschiene 11 weist eine Führungsbahn 111A, 111B auf, die angepasst ist in eine korrespondierende Führungsbahn 331A, 331B der Führungsschiene 3 einzugreifen. Die gezeigte Halteschiene 3 ist hierdurch zumindest bereichsweise entlang der Verlaufsrichtung V auf der Führungsschiene 11 verschiebbar. In der dargestellten
Ausführungsform sind die korrespondierenden Führungsbahnen 111A, 111B, 331A, 331B als korrespondierende Führungsprofile gezeigt. In weiteren Ausführungsformen können die korrespondierenden Führungsbahnen auch korrespondierende Führungsstifte, oder als anderweitige Führungselemente ausgebildet sein.
Die Führungsschiene 11 weist in der gezeigten Ausführungsform an den gegenüberliegenden Endbereichen der Führungsschiene 11 jeweils ein trichterförmiges
Aufnahmeelement 113A, 113B auf. Die beiden trichterförmigen Aufnahmeelemente 113A, 113B sind gleichartig ausgestaltet und stehen in einer montierten Stellung an der
Führungsschiene 11 in einem Winkel von 180° zueinander. Die trichterförmige Aufnahme der Aufnahmeelemente 113A, 113B ermöglicht ein einfaches Einführen der Halteschiene 3 auf die Führungsschiene 11. Die Unterseiten der Aufnahmeelemente 113A, 113B, können sich, in montierter Stellung, zumindest bereichsweise durch jeweils eine
Durchgangsöffnung 202A, 202B in dem Material des als Regalboden gezeigten
Untergrunds 200 erstrecken und dort verriegelt werden.
Die Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht der zuvor in Figur 2 gezeigten
Ausgabevorrichtung 1 zusammen mit der gezeigten Führungsschiene 11, ohne dem zuvor gezeigten Untergrund.
In der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform ist das Bewegungsübertragungselement 70, wie bereits in den Figuren 1 und 2 gezeigt, als Band mit einem ersten Ende 71 und einem dem ersten Ende 71 gegenüberliegenden zweiten Ende 73 ausgebildet, wobei das erste
Ende 71 an einer Seite des Schiebeelements 5 angeordnet ist, das in montierter Stellung in Richtung des zweiten Endbereichs 33 der Halteschiene 3 weist. Das zweite Ende 73 wird durch das als Umlenkrolle ausgebildete Umlenkelement 9 unter der Führungsschiene 11 zurück in Richtung des ersten Endbereichs 31 geführt und ist an einem Ende der
Führungsschiene 11 mit der Führungsschiene 11, beziehungsweise mit dem
Aufnahmeelement 113A verbunden.
In der gezeigten Ausführungsform verrasten in montierter Stellung die Halteschiene 3 und die Führungsschiene 11 in einer ersten Rastposition und in einer zweiten Rastposition.
Zum Überführen zwischen den Rastpositionen, beziehungsweise zum Entrasten, wird die
Halteschiene 3 an einem Endbereich 31 in einer Heberichtung H quer zu Verlaufsrichtung
V angehoben.
In der ersten Rastposition schließt die Führungsschiene 11, beziehungsweise das
Aufnahmeelement 113A an der Führungsschiene 11, im Wesentlichen bündig mit dem ersten Endbereich 31 der Halteschiene 3 ab, um Erzeugnisse von der Halteschiene 3 zu entnehmen. In der Rastposition werden die Erzeugnisse von dem Schiebeelement 5 in
Richtung Anschlagelement 37A gedrückt.
In der zweiten Rastposition ist der erste Endbereich 31 der Halteschiene 3 über das
Aufnahmeelement 113A an der Führungsschiene 11 verschoben, so dass das
Bewegungsübertragungselement 70 das Schiebeelement 5 auf der Halteschiene 3 in den zweiten Endbereich 33 der Halteschiene 3 verschoben hat. In der zweiten Rastposition können Erzeugnisse in den Aufnahmeraum 35 angeordnet werden, ohne dass das
Schiebeelement 5 gegen die Erzeugnisse drückt.
Die Figur 4 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung 1 zusammen mit einer Führungsschiene 11.
Die in der Figur 4 gezeigten Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform mit dem Unterschied, dass das Umlenkelement 9 an der
Führungsschiene 11 angeordnet ist und das als Band — ausgebildete
Bewegungsübertragungselements 70 unter der Führungsschiene 11 hindurchgeführt ist.
Das zweite Ende 73 des Bewegungsübertragungselements 70 ist, wie gezeigt, klemmend an der Halteschiene 3 befestigt.
Die Figur 5 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausgabevorrichtung 1 mit einer
Führungsscheine 11 und einem Untergrund 200 nach einer weiteren Ausführungsform.
Die in der Figur 5 gezeigten Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform mit dem Unterschied, dass die Rückstellvorrichtung 7 kein als
Band ausgebildetes Bewegungsübertragungselement 70 aufweist, sondern ein als Stab ausgebildetes Blockierelement 74 aufweist. Je nach Ausführungsform kann das als Stab ausgebildete Blockierelement 74 an der Führungsschiene 11 oder an dem Untergrund 200 angeordnet sein und angepasst sein bei einer Bewegung der Halteschiene 3 auf der
Führungsschiene 11, beispielsweise von der ersten in die zweite Rastposition, an eine
Fläche des Schiebeelements 5 anzugreifen, um das Schiebeelement 5 auf der
Halteschiene 3 in Richtung des zweiten Endbereichs 33 der Halteschiene 3 zu verschieben.
Durch eine Bewegung der Halteschiene 3 auf der Führungsschiene 11 in Verlaufsrichtung
V in Richtung des ersten Endbereichs 31 wird das Schiebeelement 5 zunächst zusammen mit der Halteschiene 3 bis zu dem als Stab ausgebildeten Blockierelement 74 bewegt. Die feste Anordnung des Blockierelements 74 unterbindet ein Weiterbewegen des
Schiebeelements 5 auf der Halteschiene 3 und verschiebt somit das Schiebeelement 5 auf der Halteschiene 3 in Richtung des zweiten Endbereichs 33 der Halteschiene 3.
Die Figuren GA-6C zeigen schematische Ansichten eines zweiten Endbereichs 33 einer
Ausgabevorrichtung 1 nach einer Ausführungsform mit korrespondierenden
Verriegelungselementen 100A, 100B an dem Schiebeelement 5 und an der Halteschiene 3.
In der gezeigten Ausführungsform ist das Verriegelungselement 100B an einem
Anschlagelement 37B an dem zweiten Endbereich 33 angeordnet. Das gezeigte
Anschlagelement 37B liegt dem in Figur 1 gezeigten Anschlagelement 37A an dem ersten
Endbereich 31 gegenüber. In alternativen Ausführungsformen kann das
Verriegelungselement auch direkt an der Halteschiene 3 angeordnet sein. In der gezeigten
Ausführungsform ist das Verriegelungselement 100A an dem Schiebeelement 5 als Anker ausgebildet und das Verriegelungselement 100B an der Halteschiene 3 ist als „Push to
Open“ Element gezeigt, das in einer verriegelten Position, die in den Figuren 6B bis 6D dargestellt ist, das erste Verriegelungselement 100A zumindest bereichsweise umschließt, um das Schiebeelement 7 in dem zweiten Endbereich 33 zu arretieren.
Durch ein Drücken des Verriegelungselements 100B an dem zweiten Endbereich 33 in
Richtung des zweiten Endbereichs 33 kann eine Mechanik des „Push to Open“ Elements den Umgriff des ersten Verriegelungselements 100A lösen und somit die Verriegelung lösen, wie es in der Figur 6A gezeigt ist.
Bezugszeichenliste 1 Ausgabevorrichtung 3 Halteschiene 31 Erster Endbereich 33 Zweiter Endbereich 35 Aufnahmeraum 37A, 37B Anschlagelement 331A, 331B Führungsbahn 5 Schiebeelement 7 Rückstellvorrichtung 70 Bewegungsübertragungselement 71 Erstes Ende 73 Zweites Ende 74 Blockierelement 9 Umlenkelement 100A, 100B Verriegelungselement 11 Führungsschiene 111A,111B Führungsbahn 113A, 113B Aufnahmeelement 200 Untergrund 202A, 202B Durchgangsöffnung
V Verlaufsrichtung
Z1, Z2 Zugrichtung
H Heberichtung

Claims (15)

Patentansprüche
1. Ausgabevorrichtung (1) für Erzeugnisse, aufweisend: eine Halteschiene (3), die zur Aufnahme und Entnahme der Erzeugnisse eingerichtet und ausgebildet ist, wobei die Halteschiene (3) einen zwischen einem ersten Endbereich (31) und einem zweiten Endbereichen (33) der Halteschiene (3) befindlichen Aufnahmeraum (35) für die Aufbewahrung der Erzeugnisse und ein Schiebeelement (5) aufweist, wobei das Schiebeelement (5) bewegbar auf der Halteschiene (3) zwischen dem ersten Endbereich (31) und dem zweiten Endbereich (33) der Halteschiene (3) angeordnet ist, und angepasst ist die im Aufnahmeraum (35) angeordneten Erzeugnisse in Richtung des ersten Endbereichs (31) zu schieben, gekennzeichnet durch eine Rückstellvorrichtung (7), die angepasst ist das Schiebeelement (5) auf der Halteschiene (3) in Richtung des zweiten Endbereichs (33) der Halteschiene (3) zu verschieben.
2. Ausgabevorrichtung (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Führungsschiene (11), die eine Führungsbahn (111A, 111B) aufweist, die angepasst ist in eine korrespondierende Führungsbahn (331A, 331B) der Halteschiene (3) einzugreifen, um die Halteschiene (3) zumindest bereichsweise in einer Verlaufsrichtung, V, der Führungsschiene (11) verschiebbar zu halten.
3. Ausgabevorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (111A, 111B) der Führungsschiene (11) und die korrespondierende Führungsbahn (331A, 331B) der Halteschiene (3) für eine translatorische Bewegungsführung der Führungsschiene (11) und der Halteschiene (3) zueinander angepasst sind.
4. Ausgabevorrichtung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (11) und die Halteschiene (3) angepasst sind in einer ersten Rastposition und in einer zu der ersten Rastposition beabstandeten zweiten Rastposition miteinander lösbar zu verrasten.
5. Ausgabevorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschiene (3) von der ersten Rastposition in die zweite Rastposition mit dem ersten Endbereich (31) über einen Endbereich der Führungsschiene (11) verschiebbar ist.
6. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung (7) angepasst ist eine Bewegung an der Rückstellvorrichtung (7), insbesondere eine manuelle Bewegung oder eine Bewegung eines Antriebsmittels, in eine Bewegung des Schiebeelements (5) umzuwandeln.
7. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung (7) ein Bewegungsübertragungselement (70), insbesondere ein formungsflexibles Bewegungsübertragungselement (70), mit einem ersten Ende (71) und einem dem ersten Ende (71) gegenüberliegenden zweiten Ende (73) aufweist, wobei das erste Ende (71) kraftschlüssig mit dem Schiebeelement (5) verbunden ist.
8. Ausgabevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung (7) ein Umlenkelement (9) aufweist, wobei das Umlenkelement (9) angepasst ist das Bewegungsübertragungselement (70) beweglich um eine Umlenkachse des Umlenkelements (9) zu führen.
9. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet dass die Rückstellvorrichtung (7) eine Nachstelleinrichtung aufweist, wobei die Nachstelleinrichtung angepasst ist, das Bewegungsübertragungselement (70) mit einer Rückstellkraft zu beaufschlagen, wobei die Nachstelleinrichtung insbesondere ein Aufwickelelement, bevorzugt eine Wickelspule, für das Bewegungsübertragungselement (70) umfasst.
10. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung (7) ein Getriebeelement aufweist, das ein vorbestimmtes oder einstellbares Übersetzungsverhältnis hat.
11. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung (7) ein Blockierelement 74, insbesondere ein stabartiges Blockierelement 74, aufweist, wobei das Blockierelement 74 an der Führungsschiene (11) oder an einem Untergrund der Führungsschiene, insbesondere an einem Regalboden, angeordnet ist und angepasst ist bei einer Bewegung der Halteschiene (3) an einer Fläche des Schiebeelements (5) anzugreifen, um das Schiebeelement (5) auf der Halteschiene (3) in Richtung des zweiten Endbereichs (33) der Halteschiene (3) zu verschieben.
12. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Federelement, das angepasst ist, das Schiebeelement (5) federkraftbeaufschlagt in Richtung des ersten Endbereichs (31) der Halteschiene (3) zu schieben, zum Schieben von auf der Halteschiene (3) angeordneten Erzeugnissen in Richtung des ersten Endbereichs (31).
13. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endbereich (31) zur Entnahme der Erzeugnisse ausgebildet ist.
14. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Verriegelungselement (100A), das an dem Schiebeelement (5) angeordnet ist und ein mit dem Verriegelungselement (100A) korrespondierendes Verriegelungselement (100B), das an dem zweiten Endbereich (33) der Halteschiene (3) angeordnet ist, wobei die Verriegelungselemente (100A, 100B) miteinander lösbar verbindbar ausgebildet sind, um das Schiebeelement (5) in einer Position an dem zweiten Endbereich (33) zu halten.
15. Ausgabevorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugnisse als in Gehäuse eingehauste Bauteile ausgebildet sind, und wobei die Gehäuse zum Anordnen, insbesondere zum Verrasten, auf der Halteschiene (3) ausgebildet sind.
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