BE1032372B1 - Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung - Google Patents
Trocknungseinrichtung, insbesondere UmlufttrocknungseinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung (11) bereitstellenden Ansaugkanal (10), einem eine Luftauslassöffnung (13) bereitstellenden Auslasskanal (12) und einem Gebläse (14), an das luftansaugseitig der Ansaugkanal (10) und luftauslassseitig der Auslasskanal (12) strömungstechnisch angeschlossen sind, sowie mit einem am Auslasskanal (12) angeordneten und die Luftauslassöffnung (13) abdeckenden Verschlusselement (16), das eine Luftaustrittsöffnung (17) bereitstellt, die durch beabstandet voneinander angeordnete Rippen (23) in Luftaustrittsspalte (24) unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (23) als Horizontalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung (8) der Geschirrspülmaschine (1) ausgerichtet sind.
Description
Beschreibung
Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Trocknungseinrichtung, insbesondere eine
Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine
Luftansaugôffnung bereitstellenden Ansaugkanal, einem eine Luftauslassöffnung bereitstellenden Auslasskanal und einem Gebläse, an das luftansaugseitig der
Ansaugkanal und luftauslassseitig der Auslasskanal strömungstechnisch angeschlossen sind, sowie mit einem am Auslasskanal angeordneten und die Luftauslassöffnung abdeckenden Verschlusselement, das eine Luftaustrittsöffnung bereitstellt, die durch beabstandet voneinander angeordnete Rippen in Luftaustrittsspalte unterteilt ist. Des
Weiteren betrifft die Erfindung eine mit einer Trocknungseinrichtung ausgerüstete
Geschirrspülmaschine. Ferner betrifft die Erfindung ein Verschlusselement für eine
Trocknungseinrichtung.
Geschirrspülmaschinen im Allgemeinen sowie solche mit einer Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
Eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, der typischen Bauart verfügt über einen einen Spülraum bereitstellenden Spülbehälter, der der
Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient. Im Falle einer
Haushaltsgeschirrspülmaschine handelt es sich bei dem Spülgut insbesondere um
Geschirr- und Besteckteile.
Im bestimmungsgemäBen Verwendungsfall einer Geschirrspülmaschine findet im
Nachgang einer Spülgutreinigung eine Spülguttrocknung statt. Es sind aus dem Stand der
Technik unterschiedliche Trocknungsverfahren bekannt, so auch die Heiflufttrocknung, gemäß welcher das zu trocknende Spülgut mit zuvor aufgeheizter Trocknungsluft beaufschlagt wird. Als Trocknungsluft kann die im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine befindliche Luft verwendet werden, in welchem Fall eine Heiflufttrocknung im
Umluftbetrieb stattfindet. Alternativ und/oder in Kombination hierzu kann zur Trocknung auch Frischluft verwendet werden, die aus der die Geschirrspülmaschine umgebenden
Atmosphäre bezogen wird.
Unabhängig davon, ob eine Heißlufttrocknung mittels Umluft und/oder mittels Frischluft durchgeführt wird, zur Luftführung und -aufheizung kommt eine Trocknungseinrichtung zum Einsatz, die entsprechende Luftführungen bereitstellt und über ein Gebläse und ein
Heizelement verfügt. Des Weiteren können Temperatursensoren vorgesehen sein, die einer Regelung der Heizleistung und einer Systemüberwachung dienen.
Eine gattungsgemäße Trocknungseinrichtung zur Durchführung einer Heißlufttrocknung verfügt über einen Ansaugkanal einerseits und einen Auslasskanal andererseits. Der
Ansaugkanal stellt eine Luftansaugöffnung bereit, wohingegen der Auslasskanal über eine
Luftauslassôffnung verfügt. Im bestimmungsgemäfBen Verwendungsfall erfolgt eine
Beschickung des Ansaugkanals mit Trocknungsluft durch die Luftansaugöffnung hindurch, die dann im Weiteren durch den Auslasskanal bis hin zur Luftauslassöffnung gefördert wird. Die die Trocknungseinrichtung durch die Luftauslassöffnung hindurch verlassende
Trocknungsluft gelangt alsdann in einen Spülbehälter einer mit der Trocknungseinrichtung ı5 Zusammenwirkenden Geschirrspülmaschine.
Zwecks einer Förderung der Trocknungsluft verfügt die Trocknungseinrichtung über ein
Gebläse. An dieses Gebläse sind luftansaugseitig der Ansaugkanal und luftauslassseitig der Auslasskanal strömungstechnisch angeschlossen.
Zwecks Erwärmung der Trocknungsluft verfügt die Trocknungseinrichtung des Weiteren über ein Heizelement. Dieses ist typischerweise im Auslasskanal angeordnet, d. h. die vom Gebläse angesogene Luft passiert vor einem Verlassen der Trocknungseinrichtung durch die Luftauslassöffnung durch das Heizelement.
Eine gattungsgemäße Trocknungseinrichtung verfügt des Weiteren über ein
Verschlusselement. Dieses Verschlusselement ist am Auslasskanal angeordnet und deckt die Luftauslassöffnung ab.
Das die Luftauslassöffnung abdeckende Verschlusselement stellt seinerseits eine
Luftaustrittsöffnung bereit. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kann durch diese
Luftaustrittsöffnung Luft abgegeben werden, die dann im Weiteren die
Trocknungseinrichtung verlässt und in den Spülraum einer mit der Trocknungseinrichtung zusammenwirkenden Geschirrspülmaschine eingeleitet wird.
Die Luftaustrittsöffnung ist in Luftaustrittsspalte unterteilt. Es sind zu diesem Zwecke
Rippen vorgesehen, die beabstandet voneinander angeordnet sind. Mittels der Rippen findet mithin eine Unterteilung der Luftaustrittsöffnung in Luftaustrittsspalte statt.
Die die Luftaustrittsöffnung in Luftaustrittsspalte unterteilenden Rippen dienen insbesondere dazu, eine gewisse mechanische Stabilität des Verschlusselements sicherzustellen. Ferner können die Rippen als Montagekontur dienen. Darüber hinaus stellen die Rippen ein Grobsieb bereit, das ein ungewolltes Eindringen von Fremdkörpern in den Auslasskanal verhindert. Gemäß einer typischen, vorbekannten Bauform sind die
Rippen des Verschlusselements sternenförmig angeordnet.
Obgleich sich die vorbeschriebene Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. So hat sich insbesondere gezeigt, dass trotz des Einsatzes von Trocknungsluft eine im Ergebnis nicht immer zufriedenstellende Spülguttrocknung erreicht ist. Darüber hinaus kommt es bei Trocknungssystemen der vorbekannten Art zu ı5 Druckverlusten innerhalb der Trocknungsluftströmung, was sich nachteilig auf den
Energieverbrauch auswirkt.
Es ist deshalb ausgehend vom Vorbeschriebenen die Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Trocknungseinrichtung konstruktiv dahingehend weiterzuentwickeln, dass im Ergebnis eine verbesserte Spülguttrocknung ermöglicht ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass die Rippen als
Horizontalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung der Geschirrspülmaschine ausgerichtet sind.
Die Rippen des Verschlusselements dienen einer gezielten Luftführung. Dabei sind sie erfindungsgemäß im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung der
Geschirrspülmaschine ausgerichtet. Sie dienen mithin als Horizontalrippen, die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dafür sorgen, dass die die Trocknungseinrichtung verlassende Trocknungsluft zielgerichtet in eine Horizontalebene des Spülbehälters der
Geschirrspülmaschine eingeleitet wird. Dabei ist die Luftauslassöffnung des Auslasskanals in Höhenrichtung vorzugsweise derart positioniert, dass sie mit Bezug auf die
Höhenerstreckung des Spülbehälters in Höhenrichtung zwischen zwei vom Spülbehälter beherbergten Spülgutträgern angeordnet ist, beispielsweise zwischen Besteckschublade und Oberkorb oder zwischen Oberkorb und Unterkorb. Die Horizontalrippen des
Verschlusselements sorgen mithin dafür, dass die Trocknungsluft in der Horizontalebene zwischen zwei Spülgutträgern verteilt wird, sodass eine gleichmäßige Beaufschlagung sämtlicher Spülgüter mit Trocknungsluft erfolgen kann, was im Ergebnis zu einer optimierten Trocknung führt.
Nach dem Stand der Technik wird die Trocknungsluft konstruktionsbedingt in einer mit
Bezug auf die Höhenrichtung der Geschirrspülmaschine nach unten weisenden Richtung in den Spülbehälter eingeleitet. Dies führt in nachteiliger Weise zu einer
Trocknungsluftbeaufschlagung eines in Höhenrichtung zu unterst angeordneten
Spülgutträgers. Im Ergebnis findet eine ungleiche Beaufschlagung der von den in
Höhenrichtung übereinander angeordneten Spülgutträgern jeweils aufgenommenen
Spülgüter statt, womit eine nicht gleichmäßige Spülguttrocknung einhergeht. ı5 Die erfindungsgemäße Ausgestaltung schafft hier Abhilfe, da die vom Verschlusselement erfindungsgemäß bereitgestellten Rippen als Leitrippen dafür sorgen, dass in den
Spülraum einer Geschirrspülmaschine eingeförderte Trocknungsluft horizontal gleich verteilt wird, was eine gleichmäßige Beaufschlagung sämtlicher vom Spülbehälter beherbergten Spülgütern mit Trocknungsluft sicherstellt.
Von Vorteil der erfindungsgemäfBen Ausgestaltung ist ferner, dass durch die horizontal ausgerichtete Einleitung von Trocknungsluft in den Spülbehälter eine
Direktbeaufschlagung von Spülgutträgern und/oder davon beherbergten Spülgütern weitestgehend vermieden ist. Es findet vielmehr erst eine Gleichverteilung der
Trocknungsluft statt, sodass durch Schatteneffekte bedingte Fehltrocknungen vermieden sind.
Im Ergebnis ermöglicht die erfindungsgemäße Ausgestaltung die Bereitstellung einer im
Unterschied zum Stand der Technik sehr viel größeren Wirkfläche für die Trocknungsluft.
Die Trocknungsluft wird in einem freien Bereich in den Spülraum der
Geschirrspülmaschine eingeblasen und nicht direkt von sich dort befindlichem Spülgut abgeblockt. Dabei hat sich eine Positionierung der Luftauslassôffnung in Höhenrichtung direkt unterhalb eines Spülgutträgers als vorteilhaft herausgestellt, beispielsweise direkt unterhalb der Besteckschublade, des Oberkorbs oder des Unterkorbs.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das
Verschlusselement weitere Rippen aufweist, die als Vertikalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand in Höhenrichtung der Geschirrspülmaschine verlaufend 5 ausgerichtet sind.
Neben den schon vorbeschriebenen Horizontalrippen verfügt das Verschlusselement vorzugsweise auch über Vertikalrippen, d. h. über Rippen, die im endmontierten Zustand in Höhenrichtung der Geschirrspülmaschine verlaufend ausgerichtet sind. Die
Vertikalrippen sind mithin senkrecht zu den Horizontalrippen ausgerichtet. Dabei kann die
Anordnung der Rippen rechteckförmig sein, sodass sich eine insgesamt rechteckförmige
Rippenstruktur ergibt.
Die Vertikalrippen dienen dazu, Trocknungsluft in der Spülraumtiefe zu verteilen. Die in den Spülraum eingebrachte Trocknungsluft soll mithin in der Horizontalebene verteilt werden. Die vorbeschriebenen Horizontalrippen sorgen mithin dafür, dass die von der ı5 Trocknungseinrichtung abgegebene Trocknungsluft derart umgelenkt wird, dass eine
Beschickung des Spülraums mit Trocknungsluft möglichst in einer horizontalen Ebene erfolgt. Die Vertikalrippen sorgen indes dafür, dass die Trocknungsluft innerhalb dieser horizontalen Ebene in Tiefenrichtung der Geschirrspülmaschine verteilt wird. Im Ergebnis ergibt sich so eine in einer horizontalen Ebene der Geschirrspülmaschine verteilte
Trocknungsluftbeaufschlagung. Eine optimierte Verteilung der Trocknungsluft innerhalb des Spülbehälters wird hierdurch zusätzlich unterstützt, was im Ergebnis zu optimierten
Spülguttrocknungen führt.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das
Verschlusselement weitere Rippen aufweist, die als Schrägrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand unter einem Winkel # 90 ° quer zur Höhenrichtung der
Geschirrspülmaschine ausgerichtet sind.
Gemäß dieser alternativen Ausführungsform kommen keine Vertikalrippen zum Einsatz, sondern Schrägrippen. Dabei sind die Schrägrippen # 90 ° quer zu den Horizontalrippen ausgerichtet.
Durch derartige Schrägrippen wird — ebenso wie bei Vertikalrippen — eine Gleichverteilung der Trocknungsluft innerhalb einer Horizontalebene erreicht. Die sich insgesamt ergebende Rippenstruktur ist in diesem Fall aber nicht rechteckförmig ausgebildet, sondern vorzugsweise wabenförmig. Es wird hierdurch eine noch weiter verbesserte
Trocknungsluftverteilung sowohl in Breiten- als auch in Tiefenrichtung des Spülbehälters erreicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Vertikalrippen und/oder die Schrägrippen um eine in Höhenrichtung der Geschirrspülmaschine verlaufenden Drehachse unter einem Neigungswinkel verdreht sind.
Durch diese konstruktive Maßnahme sind die Rippen mit Bezug auf die Tiefenerstreckung des Spülbehälters aufgefächert, womit eine noch bessere Luftverteilung innerhalb einer horizontalen Ebene erreicht ist. Die von der Trocknungseinrichtung in den Spülbehälter gelangende Trocknungsluft kann mithin zielgerichtet einerseits in Richtung Spülraumtür und andererseits in Richtung Spülbehälterrückwand gelenkt werden. Es ist so eine ı5 optimierte Luftverteilung in Tiefenrichtung sichergestellt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass der Neigungswinkel je nach Position der Rippe innerhalb der Rippenstruktur zwischen -20 ° und +30 ° beträgt. Durch die Wahl des Neigungswinkels kann konstruktiv gezielt Einfluss auf die sich im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eintretende
Luftströmung genommen werden. Es ist so eine in Abhängigkeit der geschirrspülmaschinenseitig vorgegebenen Geometrie eine optimierte
Trocknungsluftführung gewährleistet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die mit Bezug auf die
Luftaustrittsöffnung äußeren Rippen den größten Neigungswinkel aufweisen.
Insbesondere die äußeren Rippen sind für eine zielgerichtete Beaufschlagung des
Spülbehälters mit Trocknungsluft in Richtung Spülraumtür einerseits und
Spülbehälterrückwand andererseits verantwortlich. Aus diesem Grunde sind die äußeren
Rippen jeweils unter einem entsprechenden Neigungswinkel anzuordnen.
Da die Luftauslassöffnung einer Trocknungseinrichtung konstruktionsbedingt in der Regel näher zur Spülraumtür als zur Spülbehälterrückwand angeordnet ist, ist es bevorzugt, dass die rückwandseitige äußere Rippe des Verschlusselements unter einem größeren
Neigungswinkel steht als die spülraumtürseitig zugeordnete Rippe des
Verschlusselements. Damit ist sichergestellt, dass trotz einer spülraumtürseitigen
Ausrichtung der Luftaustrittsöffnung eine mit Bezug auf die Spülraumtür und die s Spülbehälterrückwand gleichverteilte Trocknungslufteinschleusung in den Spülbehälter stattfindet.
Die vorbeschriebenen Rippen bewirken hinsichtlich der den Auslasskanal der
Trocknungseinrichtung durchströmenden Trocknungsluft eine Strömungsumlenkung, und zwar in der vorbeschriebenen Weise verteilt innerhalb einer horizontalen Ebene. Dabei bewirken die Rippen einen Diffusor-Effekt, wobei die Verteilqualität der Trocknungsluft innerhalb des Spülraums abhängig von der Länge der als Luftleitrippen dienenden Rippen ist. Je länger diese Luftleitrippen sind, desto erfolgreicher kann die Trocknungsluft aus ihrer Hauptströmungsrichtung heraus umgelenkt werden. Längere Luftleitrippen bringen aber den Nachteil eines erhöhten Druckverlustes mit sich, was es wünschenswerterweise
ZU vermeiden gilt. Um eine optimierte Ausgestaltung hinsichtlich dieser beiden widerstreitenden Interessen zu ermöglichen, wird mit der Erfindung gemäß einem weiteren
Merkmal vorgeschlagen, dass die Horizontalrippen mit ihren dem Verschlusselement abgewandten Rippenrandkanten in den vom Auslasskanal bereitgestellten Strömungsweg hineinragen. Dabei ragen vorzugsweise die mit Bezug auf die Höhenrichtung der
Geschirrspülmaschine unteren Rippen weiter in den Auslasskanal hinein als die in
Höhenrichtung oberen Rippen.
Durch die Verlängerung der Leitrippen in den vom Auslasskanal bereitgestellten
Strömungsweg hinein, wird der vorbeschriebene Diffusor-Effekt und damit die
Gleichverteilung der Luft innerhalb des Spülraums unterstützt. Andererseits wird der mit einer Rippenverlängerung einhergehende Nachteil des Druckverlustes dadurch minimiert, dass nicht sämtliche Rippen gleich weit in den Strömungsweg des Auslasskanals hineinragen. Vielmehr ist vorgesehen, dass die Länge der Rippen in Höhenrichtung nach unten hin zunimmt. In synergetischer Weise erstellt sich so einerseits ein verbesserter
Diffusor-Effekt ein sowie andererseits ein minimierter Druckverlust.
Mit Blick auf einen minimierten Druckverlust ist insbesondere die schon vorbeschriebene wabenförmige Rippenstruktur von Vorteil. Dabei ergibt sich der Vorteil des verringerten
Druckverlustes durch die Vergrößerung der Winkel zwischen den unterschiedlichen
Leitrippen. Insbesondere die mit 90 ° spitzeren Eckbereiche der Rechteckstruktur sorgen für eine langsamere Luftströmung in den Ecken als bei der Wabenstruktur. Insofern ist eine wabenförmige Ausrichtung der vom Verschlusselement bereitgestellten Rippen bevorzugt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das
Verschlusselement einen Stutzen aufweist, der von der Luftauslassöffnung aufgenommen ist. Es ist so eine möglichst einfache Montage bzw. Demontage ermöglicht. Denn für eine
Montage ist das Verschlusselement lediglich mit seinem Stutzen voran in die
Luftauslassöffnung des Auslasskanals einzuführen. Dabei ist die Verbindung von
Verschlusselement und Auslasskanal vorzugsweise lösbar ausgebildet, was insbesondere im Reparaturfall eine einfache Demontage ermöglicht. Zudem erlaubt diese Konstruktion in einfacher Weise eine Anordnung der Trocknungseinrichtung außenseitig eines
Spülbehälters einer Geschirrspülmaschine. Die zugehörige Spülbehälterwand ist dabei im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall zwischen einer spülraumseitigen Randkante des ı5 Verschlusselements einerseits und dem außenseitig des Spülbehälters angeordneten
Auslasskanal andererseits angeordnet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung verfügt der Stutzen über eine
Befestigungskontur zur vorzugsweise lösbaren Anordnung des Verschlusselements am
Auslasskanal, wobei die Befestigungskontur dazu eingerichtet ist, dass die Rippen des
Verschlusselements im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung der
Geschirrspülmaschine ausgerichtet sind. Die so ausgebildete Befestigungskontur stellt mithin sicher, dass die erfindungsgemäße Ausrichtung insbesondere der Horizontalrippen, aber auch der Vertikalrippen und/oder der Schrägrippen sichergestellt ist. Die
Befestigungskontur kann zu diesem Zweck über einen Endanschlag verfügen, der mit einem auslasskanalseitigen Widerlager zusammenwirkt. Sobald der Endanschlag des
Verschlusselements bestimmungsgemäß am kanalseitigen Widerlager anliegt, ist die positionsrichtige Befestigung des Verschlusselements in Relation zum Auslasskanal erreicht, womit die erfindungsgemäße Ausrichtung der vom Verschlusselement bereitgestellten Rippen erreicht ist.
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird insgesamt eine Konstruktion bereitgestellt, die eine optimierte Luftführung ermöglicht, was zu einer optimierten Trocknung von im
Spülbehälter befindlichen Spülgütern führt. Darüber hinaus wird ein verringerter
Druckverlust erreicht, was nicht nur eine optimierte Trocknung unterstützt, sondern darüber hinaus auch hilft, Energie zur Durchführung eines Trocknungsvorgangs einzusparen. Dies führt im Ergebnis im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einer
Geschirrspülmaschine zu einem effizienteren Trocknungsvorgang und auch zu einem im s Vergleich zum Stand der Technik verbesserten Trocknungsergebnis.
Mit der Erfindung wird des Weiteren vorgeschlagen eine Geschirrspülmaschine mit einer
Trocknungseinrichtung der erfindungsgemäßen Ausgestaltung. Mit einer solchen
Geschirrspülmaschine werden die schon voraufgeführten Vorteile erreicht.
Die Geschirrspülmaschine verfügt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über einen einen Spülraum bereitstellenden Spülbehälter zur Aufnahme von zu reinigendem
Spülgut, wobei die Kanäle der Trocknungseinrichtung außenseitig des Spülbehälters an einer Spülbehälterwand, vorzugsweise einer Spülbehälterseitenwand, angeordnet sind. Es ist so eine wenig Bauraum nutzende Konstruktion gegeben, was eine
Standardgrößenausgestaltung des Spülbehälters ermöglicht. ı5 Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Luftansaugöffnung sowie die Luftauslassöffnung jeweils in den vom Spülbehälter bereitgestellten Spülraum einmünden. Diese Ausgestaltung ermöglicht in vorteilhafter
Weise einen Umluftbetrieb der Trocknungseinrichtung.
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verschlusselement, und zwar ein
Verschlusselement der schon vorbeschriebenen Art, mithin ein Verschlusselement, das eine Luftaustrittsöffnung bereitstellt, die durch beabstandet voneinander angeordnete
Rippen in Luftaustrittsspalte unterteilt ist, wobei die Rippen als Horizontalrippen ausgebildet sind und im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung der
Geschirrspülmaschine ausgerichtet sind. Ein in einer solchen Weise ausgebildetes
Verschlusselement erbringt die schon vorstehend anhand der erfindungsgemäfBen
Trocknungseinrichtung erläuterten Vorteile.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine;
Fig. 2 in einer schematischen Seitenansicht die Geschirrspülmaschine nach Fig. 1;
Fig. 3 in einer schematischen Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Verschlusselement nach der Erfindung bzw. ein Verschlusselement einer erfindungsgemäBen
Trocknungseinrichtung;
Fig. 4 in einer schematischen Schnittdarstellung in Draufsicht das Verschlusselement nach der Erfindung bzw. das Verschlusselement einer erfindungsgemäRen
Trocknungseinrichtung nach Fig. 3;
Fig. 5 in einer schematischen Draufsicht von vorne das Verschlusselement nach der
Erfindung bzw. das Verschlusselement einer erfindungsgemäBen
Trocknungseinrichtung nach den Fig. 3 und 4;
Fig. 6 in einer schematischen Draufsicht von vorne ein erfindungsgemäâfes
Verschlusselement nach der Erfindung bzw. ein Verschlusselement einer erfindungsgemäfBen Trocknungseinrichtung gemäß einer zweiten
Ausführungsform;
Fig. 7 in einer schematischen Perspektivansicht das Verschlusselement nach der
Erfindung bzw. das Verschlusselement einer erfindungsgemäBen
Trocknungseinrichtung gemäß Fig. 6;
Fig. 8 in einer schematischen Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Verschlusselement nach der Erfindung bzw. ein Verschlusselement einer erfindungsgemäBen
Trocknungseinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 9 in einer schematischen Draufsicht von oben das Verschlusselement nach der
Erfindung bzw. ein Verschlusselement einer erfindungsgemäRen
Trocknungseinrichtung gemäß Fig. 8;
Fig. 10 in einer schematischen Perspektivansicht von hinten die verschlusselementseitige
Ausgestaltung des Auslasskanals gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 11 in schematischer Draufsicht von vorne der Auslasskanal nach Fig. 10;
Fig. 12 in einer schematischen Perspektivansicht von vorne die verschlusselementseitige
Ausgestaltung des Auslasskanals gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 13 in schematischer Perspektivansicht von hinten den Auslasskanal nach Fig. 12;
Fig. 14 in einer schematischen Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Verschlusselement nach dem Stand der Technik;
Fig. 15 in schematischer Draufsicht von vorne ein Spülbehälter einer
Geschirrspülmaschine mit einer seitlich daran angeordneten
Trocknungseinrichtung nach dem Stand der Technik;
Fig. 16 in einer schematischen Draufsicht von oben den Spülbehälter nach Fig. 15.
Fig. 1 zeigt in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine 1.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über einen einen
Spülraum 3 bereitstellenden Spülbehälter 2, der im bestimmungsgemäRen
Verwendungsfall der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient.
Zwecks Heiflufttrocknung von im Spülbehälter 2 befindlichem Spülgut verfügt die
Geschirrspülmaschine 1 über eine Trocknungseinrichtung 9.
Wie sich aus einer Zusammenschau insbesondere der Fig. 1 und 2 ergibt, weist die
Trocknungseinrichtung 9 für die Führung von Trocknungsluft einen Ansaugkanal 10 einerseits und einen Auslasskanal 12 andererseits auf. Ferner verfügt die
Trocknungseinrichtung 9 über ein Gebläse 14, an das luftansaugseitig der Ansaugkanal 10 und luftauslassseitig der Auslasskanal 12 strömungstechnisch angeschlossen sind.
Das Gebläse 14 der Trocknungseinrichtung 9 ist im Sockelbereich angeordnet, d. h. in
Höhenrichtung 8 unterhalb des Spülbehälters 2. Die beiden Kanäle, d. h. der
Ansaugkanal 10 und der Auslasskanal 12 sind auBenseitig des Spülbehälters an einer
Spülbehälterseitenwand 4 des Spülbehälters 2 angeordnet.
Wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 1 ergibt, verfügt der Spülbehälter 2 über zwei Spülbehälterseitenwände 4, ein Deckenteil 5, ein Bodenteil 6 und eine
Rückwand 22. Der Rückwand 22 gegenüberliegend ist eine Beschickungsöffnung 7 vorgesehen, durch die hindurch im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eine
Beschickung des Spülbehälters 2 mit Spülgut stattfinden kann. Für einen insbesondere fluiddichten Verschluss der Beschickungsöffnung 7, verfügt die Geschirrspülmaschine 1 des Weiteren über eine Spülraumtür 21 (vgl. Fig. 16), die verschwenkbar am
Spülbehälter 2 angeordnet ist.
Wie sich des Weiteren aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 ergibt, stellt der
Ansaugkanal 10 der Trocknungseinrichtung 9 eine Luftansaugöffnung 11 bereit.
Dementsprechend verfügt der Auslasskanal 12 über eine Luftauslassöffnung 13. Beide
Öffnungen, d. h. die Luftansaugöffnung 11 sowie die Luftauslassöffnung 13 münden beide jeweils in den Spülraum 3 ein. Dementsprechend kann im bestimmungsgemäfBen
Verwendungsfall eine Luftstrômung stattfinden, wie dies die in Fig. 2 eingezeichneten
Pfeile erkennen lassen.
In Entsprechung der Darstellung nach Fig. 2 findet im bestimmungsgemäRen
Verwendungsfall der Trocknungseinrichtung 9 ein Umluftbetrieb statt. Das Gebläse 14 saugt über die Luftansaugöffnung 11 Trocknungsluft aus dem Spülraum 3 an. Diese
Trocknungsluft gelangt über den Ansaugkanal 10 und durch das Gebläse 14 hindurch zum
Auslasskanal 12. In den Auslasskanal 12 ist eine Heizeinrichtung 15 integriert, mittels welcher die den Auslasskanal 12 passierende Trocknungsluft aufgeheizt wird. Die aufgeheizte Trocknungsluft verlässt die Trocknungseinrichtung 9 über die vom
Auslasskanal 12 bereitgestellte Auslassöffnung 13, wobei sie in den Spülraum 3 zurückgeführt wird.
Nach dem Stand der Technik ergibt sich hinsichtlich der die Trocknungseinrichtung 9 über die Luftauslassöffnung 13 verlassenden Trocknungsluft ein Luftstrom 20, wie er in den
Fig. 14, 15 und 16 dargestellt ist.
Wie insbesondere die Fig. 14 und 15 erkennen lassen, ist der Luftstrom 20 in
Hôherichtung 8 der Geschirrspülmaschine 1 nach unten ausgerichtet. Die Trocknungsluft wird mithin von der Trocknungseinrichtung 9 in Richtung des Bodenteils 6 des
Spülbehälters 2 abgegeben. Aus der Ansicht des Spülbehälters 2 von oben, wie in Fig. 16 dargestellt, ergibt sich ferner, dass sich der Luftstrom 20 in einem vergleichsweise mit
Bezug auf die Tiefenrichtung schmalen Strömungsband vergleichsweise nahe zur s Spülraumtür 21 erstreckt.
Dieser sich nach dem Stand der Technik ergebende Luftstrom 20 vermag nicht eine optimierte Trocknung der vom Spülbehälter 2 aufgenommenen Spülgütern zu erreichen, da sich eine Ungleichverteilung der Trocknungsluft im Spülbehälter 2 einstellt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung schafft hier Abhilfe, wie dies die weiteren Fig. 3 bis 13 erkennen lassen.
Die Trocknungseinrichtung 9 verfügt erfindungsgemäß über ein Verschlusselement 16.
Gemäß einer ersten Ausführungsform ist dieses Verschlusselement 16 in schematischer
Schnittdarstellung in Seitenansicht in Fig. 3 dargestellt.
Das Verschlusselement 16 stellt eine Luftaustrittsöffnung 17 bereit. Durch diese hindurch strömt im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall in Entsprechung des Luftstroms 20
Trocknungsluft, wie in Fig. 3 dargestellt.
Die Luftaustrittsöffnung 17 ist durch beabstandet voneinander angeordnete Rippen 23 in
Luftaustrittsspalte 24 unterteilt. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die
Rippen 23 als Horizontalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand senkrecht zur
Hôhenrichtung 8 der Geschirrspülmaschine 1 ausgerichtet sind. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall ergibt sich hierdurch eine Umlenkung des den Auslasskanal 12 passierenden Luftstroms 20 in eine Richtung, die senkrecht zur Höhenrichtung 8 der
Geschirrspülmaschine ausgerichtet ist. Sofern die Geschirrspülmaschine 1 am
Aufstellungsort bestimmungsgemä& installiert und aufestellt ist, ergibt sich so im Ergebnis eine Erstreckung des Luftstroms 20 in einer im Wesentlichen horizontal verlaufenden
Ebene.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Rippen 23 bewirkt, dass anders als nach dem
Stand der Technik der Luftstrom 20 nicht nach unten in Richtung des Bodenteils 6 des
Spülbehälters 2 (vgl. Fig. 15), sondern in eine im Wesentlichen parallel zum Bodenteil 6 verlaufenden Ebene abgelenkt wird. Dabei ist die Luftauslassöffnung 13 des
Auslasskanals 12 in Höhenrichtung 8 vorzugsweise derart positioniert, dass der
Luftstrom 20 in Höhenrichtung 8 direkt unterhalb eines Spülgutträgers der
Geschirrspülmaschine 1 in den Spülbehälter 2 überführt wird. So kann der Luftstrom 20 beispielsweise zwischen einer Besteckschublade und einem Oberkorb oder zwischen einem Oberkorb und einem Unterkorb oder unter einen Unterkorb in den Spülraum 3 überführt werden. Es ergibt sich so in vorteilhafter Weise eine Gleichverteilung des
Luftstroms innerhalb dieser horizontalen Ebene, weil eine ungewollte Blockade des
Luftstroms 20 durch Spülgüter und/oder Spülgutträger weitestgehend vermieden ist. Durch diese Gleichverteilung der Trocknungsluft innerhalb der horizontalen Ebene ergibt sich eine im Ergebnis verbesserte Spülguttrocknung.
Wie sich ferner aus Fig. 3 ergibt, verfügt das Verschlusselement 16 über ein
Ringelement 18 und einen Stutzen 19. Im endmontierten Zustand greift der Stutzen 19 des
Verschlusselements 16 in die vom Auslasskanal 12 bereitgestellte Luftauslassöffnung 13 ein. Im endmontierten Zustand ist zwischen dem Ringelement 18 und einem sich damit in
Überdeckung befindlichen Abschnitt des Auslasskanals 12 die Spülbehälterseitenwand 4 angeordnet.
Wie Fig. 4 in einer Draufsicht von oben erkennen lässt, verfügt das Verschlusselement 16 über weitere Rippen 25, die als Vertikalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand in Hôhenrichtung 8 der Geschirrspülmaschine 1 verlaufend ausgerichtet sind. Mit Bezug — auf die Breitenrichtung 26 sind die Vertikalrippen 25 mithin hintereinander angeordnet, wie sich dies auch aus der Darstellung nach Fig. 4 ergibt.
Die Vertikalrippen 25 sorgen im bestimmungsgemäBen Verwendungsfall dafür, dass eine
Luftverteilung der Trocknungsluft innerhalb der horizontalen Ebene stattfindet, d. h. sich ein aufgefächerter Luftstrom 20 ergibt, der sich im Unterschied zum Stand der Technik nicht nur entlang eines schmalen Luftbandes erstreckt (vgl. Stand der Technik nach
Fig. 16).
Die Auffächerung des Luftstroms 20 wird dadurch zusätzlich unterstützt, dass die
Vertikalrippen um ein in Höhenrichtung 8 der Geschirrspülmaschine 1 verlaufende
Drehachse unter einem Neigungswinkel verdreht ausgebildet sind. Eine solche
Ausrichtung der Vertikalrippen 25 lässt gleichfalls Fig. 4 erkennen. Dabei ist der
Neigungswinkel einer Rippe je nach Position der Rippe 25 innerhalb der Rippenstruktur 27 unterschiedlich und variiert zwischen -20 ° und +50 °, wobei die mit Bezug auf die
Luftaustrittsöffnung äußeren Rippen den maximalen Neigungswinkel aufweisen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel steht die mit Bezug auf die Bildebene nach Fig. 4 unterste
Vertikalrippe 25 unter einem Neigungswinkel von -15 °, wohingegen die mit Bezug auf die
Bildebene nach Fig. 4 obere Vertikalrippe 25 unter einem Neigungswinkel von +30 ° steht.
Anders ausgedrückt sind eine oder mehrere der an der der Spülraumtür zugewandten
Seite der Rippenstruktur 27 angeordneten Vertikalrippen 25 in Richtung der Spülraumtür verdreht ausgebildet, während eine oder mehrere der an der der Rückenwand 22 des
Spülbehälters zugewandten Seite der Rippenstruktur 27 angeordneten Vertikalrippen 25 in
Richtung der Rückenwand 22 des Spülbehälters verdreht ausgebildet. Diese unterschiedliche Neigungswinkelausgestaltung führt dazu, dass der Luftstrom 20 verstärkt in Richtung der Rückenwand 22 des Spülbehälters 2 umgelenkt wird, und weniger in
Richtung der Spülraumtür 21. Damit wird in vorteilhafter Weise dem Umstand Rechnung getragen, dass die Luftauslassöffnung 13 des Auslasskanals 12 mit Bezug auf die ı5 Zeichnungsebene beispielsweise nach Fig. 1 näher zur Spülraumtür 21 als zur Rückwand 22 ausgerichtet ist. Aufgrund ihrer Neigung sorgen die Vertikalrippen 25 mithin trotz einer außermittigen Ausgestaltung der Luftauslassöffnung 13 für eine Gleichverteilung des
Luftstroms 20 innerhalb der zugehörigen Horizontalebene.
Die Horizontalrippen 23 und die Vertikalrippen 25 bilden gemäß einer ersten
Ausführungsalternative der Erfindung eine rechteckförmige Rippenstruktur 27 aus, wie beispielhaft in Fig. 5 dargestellt.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform, wie sie sich insbesondere aus den Fig. 6 und 7 ergibt, verfügt das Verschlusselement 16 nicht über vertikal verlaufende Rippen 25, sondern über weitere Rippen 28, die als Schrägrippen ausgebildet und im endmontierten
Zustand unter einem Winkel # 90 ° quer zur Höhenrichtung 8 der Geschirrspülmaschine 1 ausgerichtet sind. Es ergibt sich so eine mit Bezug auf die Höhenrichtung 8 versetzte
Anordnung der Horizontalrippen 23, die unter Ausbildung einer Wabenstruktur mittels entsprechend geneigter Schrägrippen 28 miteinander verbunden sind. Dabei sind auch die
Schrägrippen 28 vorzugsweise geneigt ausgebildet, sodass eine Gleichverteilung der
Trocknungsluft innerhalb der Horizontalebene erreicht ist.
Die wabenförmige Ausgestaltung nach den Fig. 6 und 7 hat gegenüber der rechteckförmigen Rippenstruktur 27 den Vorteil eines verminderten Druckverlusts. Dieser verminderte Druckverlust ist durch die Vergrößerung der Winkel zwischen unterschiedlichen Rippen erreicht. Insbesondere die mit 90 ° spitzeren Eckbereiche der
Rechteckstruktur sorgen für eine langsamere Luftströmung in den Ecken als bei der
Wabenstruktur.
Die insgesamt als Luftleitrippen dienenden Horizontalrippen 23, Vertikalrippen 25 und/oder
Schrägrippen 28 bewirken im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einen Diffusor-
Effekt, der dafür sorgt, dass die Trocknungsluft einerseits mit Bezug auf die
Höhenrichtung 8 der Geschirrspülmaschine in eine horizontale Ebene des Spülbehälters eingebracht wird und innerhalb dieser horizontalen Ebene in Tiefenrichtung gleichverteilt ist. Es ist so eine vergleichmäßigte Führung der Trocknungsluft innerhalb des
Spülbehälters erreicht, und dies mit dem Ergebnis einer verbesserten Spülguttrocknung, bei gleichzeitiger Minimierung von Druckverlusten.
Der Diffusor-Effekt ist abhängig von der Länge der horizontalen sowie vertikalen
Luftleitrippen 23 und 25. Insofern ist es erwünscht, diese Rippen in Richtung des ı5 Luftstroms 20 möglichst lang auszuführen. Andererseits ergibt sich durch eine verlängerte
Ausführung dieser Rippen ein unerwünschter Druckverlust. Für eine Optimierung dieser beiden widerstreitenden Interessen, ist gemäß der Ausführungsvariante nach Fig. 8 vorgesehen, dass die dem Verschlusselement 16 abgewandten Rippenrandkanten 32 der
Horizontalrippen 23 bis in den vom Auslasskanal 12 bereitgestellten Strömungsweg hineinragen. Dabei sind zur weiteren Optimierung des Luftstroms die Rippen 23 nicht alle gleich lang ausgebildet, sondern es ergibt sich eine dreieckförmige Anordnung, wie sich dies Fig. 8 entnehmen lässt, dahingehend, dass die mit Bezug auf die Bildebene nach Fig. 8 obere Rippe 23 am kürzesten und die mit Bezug auf die Bildebene nach Fig. 8 untere
Rippe 23 am längsten ausgebildet ist. Im Ergebnis dieser Ausgestaltung steht bei einem
Minimierten Druckverlust ein weiter verbesserter Diffusor-Effekt wie bereits vorstehend beschrieben.
Bei einer wabenförmigen Rippenstruktur 27 ergibt sich infolge einer Verlängerung der
Rippen 23 und 28 bis in den vom Auslasskanal 12 bereitgestellten Strömungsweg hinein, wie in Fig. 9 dargestellt.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigen die Fig. 10 und 11. Danach ist vorgesehen, dass der Auslasskanal 12 auslassöffnungsseitig mit Bezug auf die Bildebene nach Fig. 11 breiter als der Durchmesser der Luftauslassöffnung 13 ausgebildet ist. Dabei läuft der Auslasskanal 12 luftöffnungsseitig 13 mittels eines Bogens 29 aus, wobei der tiefste Punkte dieses Bogens 29 in Höhenrichtung 8 auf dem Niveau der
Auslassöffnung 13 liegt. Hierdurch ist erreicht, dass die Trocknungsluft gezielt aus dem
Auslasskanal 12 ausströmen kann und dass andererseits im Auslasskanal 12 anfallendes
Kondensat sich im tiefsten Punkt ansammeln und von dort aus über die Auslassöffnung zurück in den Spülbehälter strömen kann.
Eine weitere alternative Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus den Fig. 12 und 13.
Danach ist eine Kanalausgestaltung vorgesehen, die im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall zu einem noch weiter gesteigerten Diffusor-Effekt führt. Zu diesem Zweck ist der Auslasskanal 12 auslassseitig im Vergleich zu der vom Verschlusselement 16 bereitgestellten Luftaustrittsöffnung 17 in Höhenrichtung schmal, in Breitenrichtung indes breit ausgebildet. Es ergibt sich so ein Langlochdiffusor, der in Kombination mit den schon vorbeschriebenen Rippen des Verschlusselements 16 eine noch bessere Verteilung der in einen Spülbehälter 2 eingebrachten Trocknungsluft erbringt.
Bezugszeichen 1 Geschirrspülmaschine 18 Ringelement 2 Spülbehälter 20 19 Stutzen 3 Spülraum 20 Luftstrom (Pfeil) 4 Spülbehälterseitenwand 21 Spülraumtür
5 Deckenteil 22 Rückwand 6 Bodenteil 23 Rippe (Horizontalrippe) 7 Beschickungsöffnung 25 24 Luftaustrittsspalt 8 Höhenrichtung 25 Rippe (Vertikalrippe)
9 Trocknungseinrichtung 26 Breitenrichtung 10 Ansaugkanal 27 Rippenstruktur 11 Luftansaugôffnung 28 Rippe (Schrägrippe) 12 Auslasskanal 30 29 Bogen 13 Luftauslassöffnung 30 Abschnitt
14 Gebläse 31 Langlochdiffusor 15 Heizeinrichtung 32 Rippenrandkante 16 Verschlusselement 33 Befestigungskontur 17 Luftaustrittsöffnung
Claims (15)
1. Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung (11) bereitstellenden Ansaugkanal (10), einem eine Luftauslassöffnung (13) bereitstellenden Auslasskanal (12) und einem Gebläse (14), an das luftansaugseitig der Ansaugkanal (10) und luftauslassseitig der Auslasskanal (12) strömungstechnisch angeschlossen sind, sowie mit einem am Auslasskanal (12) angeordneten und die Luftauslassöffnung (13) abdeckenden Verschlusselement (16), das eine Luftaustrittsöffnung (17) bereitstellt, die durch beabstandet voneinander angeordnete Rippen (23) in Luftaustrittsspalte (24) unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (23) als Horizontalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung (8) der Geschirrspülmaschine (1) ausgerichtet sind.
2. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (16) weitere Rippen (25) aufweist, die als Vertikalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand in Höhenrichtung (8) der Geschirrspülmaschine (1) verlaufend ausgerichtet sind.
3. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Horizontalrippen (23) und die Vertikalrippen (25) eine rechteckförmig ausgebildete Rippenstruktur (27) bilden.
4. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (16) weitere Rippen (28) aufweist, die als Schrägrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand unter einem Winkel # 90 °quer zur Höhenrichtung (8) der Geschirrspülmaschine (1) ausgerichtet sind.
5. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Horizontalrippen (23) und die Schrägrippen (28) eine wabenförmig ausgebildete Rippenstruktur (27) bilden.
6. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalrippen (25) und/oder die Schrägrippen (28) um eine in Höhenrichtung (8)
der Geschirrspülmaschine (1) verlaufende Drehachse unter einem Neigungswinkel verdreht ausgerichtet sind, wobei benachbarte Rippen (25,28) vorzugsweise unterschiedliche Neigungswinkel aufweisen.
7. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel je nach Position der Rippe (25, 28) innerhalb der Rippenstruktur (27) zwischen -20 ° und +50 ° beträgt.
8. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Bezug auf die Luftaustrittsöffnung (17) äußeren Rippen (25, 28) den größten Neigungswinkel aufweisen.
109. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Horizontalrippen (23) mit ihren dem Verschlusselement (16) abgewandten Rippenrandkanten (32) in den vom Auslasskanal (12) bereitgestellten Strömungsweg hineinragen.
10. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (16) einen Stutzen (19) aufweist, der von der Luftauslassöffnung (13) aufgenommen ist.
11. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (19) eine Befestigungskontur (33) zur lösbaren Anordnung des Verschlusselements (16) am Auslasskanal (12) aufweist, wobei die Befestigungskontur derart eingerichtet ist, dass die Rippen (23) des Verschlusselements (16) im endmontierten Zustand der Geschirrspülmaschine (1) senkrecht zur Höhenrichtung (8) der Geschirrspülmaschine (1) ausgerichtet sind.
12. Geschirrspülmaschine mit einer Trocknungseinrichtung (9) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11.
13. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 12, mit einem einen Spülraum (3) bereitstellenden Spülbehälter (2) zur Aufnahme von zu reinigendem Spülgut, wobei die Kanäle (10, 12) der Trocknungseinrichtung (9) außenseitig des Spülbehälters (2) an einer Spülbehälterwand (4) angeordnet sind.
14. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftansaugöffnung (11) und die Auslassöffnung (13) in den Spülraum (3) münden.
15. Verschlusselement für eine Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, das eine Luftaustrittsöffnung (17) bereitstellt, die durch beabstandet voneinander angeordnete Rippen (23) in Luftaustrittsspalte (24) unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (23) als Horizontalrippen ausgebildet und im endmontierten Zustand senkrecht zur Höhenrichtung (8) einer Geschirrspülmaschine (1) ausgerichtet sind.
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