BE1032375B1 - Dosiergerät - Google Patents

Dosiergerät

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BE1032375B1
BE1032375B1 BE20245059A BE202405059A BE1032375B1 BE 1032375 B1 BE1032375 B1 BE 1032375B1 BE 20245059 A BE20245059 A BE 20245059A BE 202405059 A BE202405059 A BE 202405059A BE 1032375 B1 BE1032375 B1 BE 1032375B1
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cleaning agent
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Dirk Wegener
Maike Peperkorn
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Miele & Cie
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Dosiergerät für ein dosiertes Einbringen eines schüttfähigen Reinigungsmittels in einen Behandlungsraum eines programmgesteuerten Reinigungsgerätes, mit einem eine Aufnahmekammer (26) bereitstellenden Gerätegehäuse (25), einer in einer Begrenzungswand (29) der Aufnahmekammer (26) ausgebildeten Dosieröffnung (27) und einem Fallschacht (28), der die Dosieröffnung (27) mit dem Behandlungsraum (4) strömungstechnisch verbindet, mit einem ersten Vorratsbehälter (12), der dazu eingerichtet ist, eine erste Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, und einem zweiten Vorratsbehälter (13), der dazu eingerichtet ist, eine von der ersten Reinigungsmittelart unterschiedliche, zweite Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, wobei die Aufnahmekammer (26) dazu eingerichtet ist, nach dem Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise und austauschbar einen der beiden Vorratsbehälter (12, 13) um eine Drehachse (32) verdrehbar aufzunehmen.

Description

Beschreibung
Dosiergerät
Die Erfindung betrifft ein Dosiergerät für ein dosiertes Einbringen eines schüttfähigen
Reinigungsmittels in einen Behandlungsraum eines programmgesteuerten s Reinigungsgerätes, mit einem eine Aufnahmekammer bereitstellenden Gerätegehäuse, einer in einer Begrenzungswand der Aufnahmekammer ausgebildeten Dosieröffnung und einem Fallschacht, der die Dosieröffnung mit dem Behandlungsraum strömungstechnisch verbindet.
Ein Dosiergerät der gattungsgemäBen Art ist beispielsweise aus der EP 3 733 041 A1 bekannt.
Das aus der EP 3 733 041 A1 vorbekannte Dosiergerät dient in an sich bekannter Weise dazu, mittels eines Vorratsbehälters granulat- oder pulverförmiges Reinigungsmittel in einer Menge zu beherbergen, die für eine Mehrzahl von Reinigungszyklen ausreichend ist.
Im bestimmungsgemäBen Reinigungsfall wird vom Dosiergerät eine entsprechende
Menge an Reinigungsmittel in den Behandlungsraum des Reinigungsgerätes eindosiert.
Ein weiteres Dosiergerät der gattungsgemäfen Art ist aus der DE 10 2021 110 759 A1 bekannt.
Das aus der DE 10 2021 110 759 A1 vorbekannte Dosiergerät dient im Unterschied zum
Dosiergerät nach der EP 3 733 041 A1 nicht der Bereitstellung von granulat- oder pulverförmigem Reinigungsmittel, sondern der Bereitstellung von in Tablettenform vorliegendem Reinigungsmittel, auch Tabs genannt.
Die beiden aus der EP 3 733 041 A1 einerseits und der DE 10 2021 110 759 A1 andererseits vorbekannten Dosiergeräte sind nicht miteinander kompatibel. Ein Verwender ist deshalb in der Wahl des Reinigungsmittels in nachteiliger Weise eingeschränkt, obgleich es sich in beiden Fällen um schüttfähiges Reinigungsmittel handelt. Denn es kann weder das Dosiergerät für granulat- oder pulverförmiges Reinigungsmittel mit Tabs betrieben werden, noch das Dosiergerät für Tabs mit granulat- oder pulverförmigem
Reinigungsmittel. Auch andere Arten von Reinigungsmitteln, beispielsweise sogenannte
Pouches, lassen sich in Kombination mit einem der gattungsgemäßen Dosiergeräte nicht verwenden.
Es ist deshalb ausgehend vom vorbenannten Stand der Technik die Aufgabe der
Erfindung, ein Dosiergerät der gattungsgemäßen Art bereitzustellen, das konstruktiv dazu s eingerichtet ist, ein vergrößertes Spektrum an damit verwendbaren Reinigungsmitteln zu bieten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein gattungsgemäßes Dosiergerät vorgeschlagen, das sich auszeichnet durch einen ersten Vorratsbehälter, der dazu eingerichtet ist, eine erste Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, und einen zweiten Vorratsbehälter, der dazu eingerichtet ist, eine von der ersten Reinigungsmittelart unterschiedliche, zweite Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, wobei die Aufnahmekammer dazu eingerichtet ist, nach dem Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise und austauschbar einen der beiden Vorratsbehälter um eine Drehachse verdrehbar aufzunehmen.
Es sind erfindungsgemäß wenigstens zwei unterschiedlich ausgebildete Vorratsbehälter vorgesehen, die wahlweise in das Gerätegehäuse des Dosiergeräts verwenderseitig eingesetzt werden können. Dabei dienen die Vorratsbehälter jeweils der Aufnahme von unterschiedlichem Reinigungsmittel, und zwar der Art nach. So kann beispielsweise ein erster Vorratsbehälter vorgesehen sein, der konstruktiv dazu eingerichtet ist, granulat-
Oder pulverförmiges Reinigungsmittel aufzunehmen. Ein zweiter vorgesehener
Vorratsbehälter ist indes konstruktiv dazu eingerichtet, schuttfähiges Reinigungsmittel in
Form von Tabs aufzunehmen. Es können weitere Vorratsbehälter vorgesehen sein, beispielsweise auch solche, die konstruktiv dazu ausgebildet sind, sogenannte Pouches zu beherbergen. Im Unterschied zum Stand der Technik ist mithin nicht nur ein
Vorratsbehälter gemäß einer ersten konstruktiven Ausgestaltung zur Aufnahme einer ersten Reinigungsmittelart vorgesehen, sondern es sind zumindest zwei konstruktiv unterschiedlich ausgebildete Vorratsbehälter gegeben, die jeweils dazu eingerichtet sind, eine andere Reinigungsmittelart aufnehmen zu können. Das Dosiergerät kann mithin in vorteilhafter Weise mit unterschiedlichen Reinigungsmittelarten bestückt werden, je nach
Wunsch des Verwenders, womit dieser in vorteilhafter Weise im Unterschied zum Stand der Technik frei in seiner Wahl des Reinigungsmittels und der Reinigungsmittelart ist.
Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, dass die Aufnahmekammer des Dosiergeräts dazu eingerichtet ist, nach dem Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise und austauschbar einen der beiden Vorratsbehälter um eine Drehachse verdrehbar aufzunehmen. „Nach dem Baukastenprinzip“ im Sinne der Erfindung bedeutet dabei, dass wenigstens zwei konstruktiv unterschiedlich ausgebildete Vorratsbehälter für eine bestimmungsgemäße Verwendung durch einen Benutzer zur Verfügung stehen, wobei der
Benutzer den einen oder anderen Vorratsbehälter wahlweise in das Gehäuse des
Dosiergeräts einsetzen kann. Dabei sind die Vorratsbehälter gegenaneinander austauschbar, sodass ein Benutzer auch wahlweise zwischen den Vorratsbehältern wechseln kann, womit es möglich ist, einen ersten Reinigungsvorgang mit einem ersten
Vorratsbehälter und damit einem ersten Reinigungsmittel und einen zweiten
Reinigungsvorgang mit einem zweiten Vorratsbehälter und damit einem zweiten
Reinigungsmittel zu betreiben. Damit ist ein Benutzer im Unterschied zum Stand der
Technik nicht auf eine bestimmte Reinigungsmittelart festgelegt, sondern kann vielmehr ob der Kompatibilität einer Mehrzahl von Vorratsbehältern wahlweise aussuchen, mit welcher
Reinigungsmittelart ein Reinigungsvorgang betrieben werden soll.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung gestattet es einem Benutzer mithin, das
Reinigungsmittel zur Durchführung eines bestimmungsgemäßen Reinigungsvorgangs frei wählen zu können. Insbesondere ist es einem Verwender gestattet, das Dosiergerät mit einem granulat- oder pulverförmigen Reinigungsmittel einerseits oder mit Reinigungsmittel in Tablettenform andererseits betreiben zu können. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Dosiergeräts erweitert mithin das Spektrum an verwendbaren Reinigungsmitteln. Dies ermöglicht den Einsatz von speziellen Reinigungsmitteln für spezielle Reinigungsaufgaben und legt einen Verwender darüber hinaus mit Bezug auf eine bestimmte
Reinigungsmittelart auch nicht fest, sodass es ermöglicht ist, je nach Verfügbarkeit bestimmter Reinigungsmittelarten einen bestimmungsgemäßen Betrieb in jedem Fall sicherstellen zu können.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Vorratsbehälter eine Auslassöffnung bereitstellt und aus einer Grundstellung in eine Dosierstellung und umgekehrt überführbar ist, wobei die Auslassöffnung in der Dosierstellung des
Vorratsbehälters mit der aufnahmekammerseitigen Dosieröffnung zusammenwirkt.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist ein Vorratsbehälter von der
Aufnahmekammer des Gehäuses um eine Drehachse verdrehbar aufgenommen. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall findet eine Verdrehbewegung des
Vorratsbehälters statt, infolgedessen Reinigungsmittel in den Behandlungsraum des
Reinigungsgeräts eindosiert wird. Dabei ist der Vorratsbehälter aus einer Grundstellung in eine Dosierstellung und umgekehrt überführbar.
Für eine Abgabe von Reinigungsmittel im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall verfügt der Vorratsbehälter über eine Auslassöffnung. Durch diese Auslassöffnung wird im bestimmungsgemäßen Dosierfall Reinigungsmittel ausgeschleust.
Die Auslassöffnung des Vorratsbehälters wirkt in der Dosierstellung des Vorratsbehälters mit der aufnahmekammerseitigen Dosieröffnung zusammen. Im Dosierfall aus dem
Vorratsbehälter ausgeschleustes Reinigungsmittel wird mithin vom Vorratsbehälter in den
Fallschacht übergeben, wobei das Reinigungsmittel die Auslassöffnung des
Vorratsbehälters und die Dosieröffnung der Aufnahmekammer passiert. Das so in den
Fallschacht übergebende Reinigungsmittel gelangt alsdann in den Behandlungsraum des
Reinigungsgeräts.
Die vorbeschriebene Ausgestaltung gewährleistet in vorteilhafter Weise eine Kompatibilität konstruktiv unterschiedlich ausgebildeter Vorratsbehälter. Denn für eine bestimmungsgemäße Dosierung ist es lediglich erforderlich, den in die Aufnahmekammer eingesetzten Vorratsbehälter zu verdrehen und aus einer Grundstellung in eine
Dosierstellung zu überführen. Unabhängig der vom Vorratsbehälter beherbergten
Reinigungsmittelart findet in jedem Fall eine sichere Überführung von Reinigungsmittel aus dem Vorratsbehälter in den Behandlungsraum des Reinigungsgeräts statt, sobald sich der
Vorratsbehälter in Dosierstellung befindet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die von den beiden
Vorratsbehältern jeweils bereitgestellten Auslassöffnungen unterschiedlich groß ausgebildet sind. Hierdurch ist dem Umstand Rechnung getragen, dass das
Reinigungsmittel je nach Ausgestaltung unterschiedlich zu handhaben ist, insbesondere hinsichtlich Portionierung und Fallverhalten bei einer Überführung in den Fallschacht. So bedarf es beispielsweise bei in Tablettenform vorliegendem Reinigungsmittel keiner
Portionierung. Es ist aber sicherzustellen, dass je Dosierfall nur ein Tab abgegeben wird.
Die vorratsbehälterseitige Auslassöffnung ist deshalb auf die Größe eines Tabs abgestimmt, wobei die Abmessungen der Auslassöffnung die Außenabmessungen eines
Tabs nicht wesentlich übersteigen. Bei granulat- bzw. pulverförmigem Reinigungsmittel muss im Unterschied hierzu zunächst eine Portionierung stattfinden, sodass dann im
Weiteren eine portionierte Menge an Reinigungsmittel abgegeben werden kann. Um eine s sichere Überführung des zuvor portionierten Reinigungsmittels in den Behandlungsraum des Reinigungsgeräts sicherstellen zu können, ist die diesbezügliche Auslassöffnung im
Vorratsbehälter größer als diejenige zur Hindurchführung eines Tabs ausgebildet.
Vorratsbehälterseitig ist so konstruktiv den unterschiedlichen Eigenschaften unterschiedlicher Reinigungsmittelarten Rechnung getragen, was dazu beiträgt, im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall in jedem Fall eine sichere
Reinigungsmitteldosierung zu erreichen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Einsatz vorgesehen, der nach dem
Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise in der Dosieröffnung angeordnet werden kann und der dazu eingerichtet ist, die Größe der Dosieröffnung an die Größe der von einem Vorratsbehälter bereitgestellten Auslassöffnung anzupassen.
Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsalternative ist ein Einsatz vorgesehen, der je nach verwendetem Vorratsbehälter, d. h. je nach Größe der vom Vorratsbehälter bereitgestellten Auslassöffnung verwenderseitig zur Größenanpassung in der
Dosieröffnung zu positionieren ist. Dabei ist der Einsatz ebenso wie der zugehörige
Vorratsbehälter nach dem Baukastenprinzip verwendbar, wobei „nach dem
Baukastenprinzip“ im Sinne der Erfindung auch in diesem Fall meint, dass benutzerseitig eine wahlweise Verwendung gestattet ist. Dabei ist die wahlweise Verwendung des
Einsatzes an den verwendeten Vorratsbehälter gekoppelt, d. h. bei einem Vorratsbehälter mit einer vergleichsweise großen Auslassöffnung bedarf es des Einsatzes nicht, bei einer
Verwendung eines Vorratsbehälters mit einer vergleichsweise kleinen Auslassöffnung hingegen schon. Mit dem Einsatz wird mithin die Größe der Dosieröffnung an die Größe der Auslassöffnung angepasst.
Die Dosieröffnung ist auf die Verwendung von granulat- oder pulverförmigem
Reinigungsmittel ausgelegt. Dies deshalb, weil in diesem Fall die Auslassöffnung des
Vorratsbehälters und damit auch die Dosieröffnung der Aufnahmekammer vergleichsweise groß ausgebildet sind. Bei der Verwendung eines Vorratsbehälters, der für die
Beherbergung von Tabs ausgelegt ist, findet eine auf die Größe eines Tabs abgestimmte und damit vergleichsweise klein ausgestaltete Auslassöffnung Verwendung. Um auch in diesem Fall eine bestimmungsgemäße Dosierung zu ermöglichen, ist die Dosieröffnung in ihrer Größenausgestaltung an die Auslassöffnung entsprechend anzupassen, zu welchem
Zweck der vorbeschriebene Einsatz zur Anwendung kommt. Dieser ist verwenderseitig in der Dosieröffnung anzuordnen, womit die lichten Durchfallabmessungen der Dosieröffnung verringert und so auf die Größe der Auslassöffnung des zugehörigen Vorratsbehälters angepasst sind. Der Einsatz eines Vorratsbehälters für Tabs setzt mithin die Verwendung des vorbeschriebenen Einsatzes voraus und bei einer Verwendung eines Vorratsbehälters für granulat- oder pulverförmiges Reinigungsmittel ist der Einsatz zur Maximierung der
Dosierôffnung zu entfernen.
Der erfindungsgemäße Einsatz gewährleistet mithin in Kombination mit dem
Vorratsbehälter eine sichere und wunschgemäße Dosierung von Reinigungsmittel.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Einsatz einen
Magneten bereitstellt, der mit einem gehäuseseitigen Hallsensor zusammenwirkt. Es ist so ı5 dosiergeräâteseitig gestattet, das Vorhandensein eines Einsatzes zu detektieren bzw. das
Nichtvorhandensein eines solchen Einsatzes zu erkennen. Systemseitig des
Reinigungsgeräts kann so im Bedarfsfall ein verwenderseitig gestartetes
Reinigungsprogramm gesperrt, d. h. nicht ausgeführt werden, wenn geräteseitig erkannt wird, dass in das Dosiergehäuse ein Vorratsbehälter eingesetzt ist, der die Verwendung auch des Einsatzes erforderlich macht, die Anordnung des Einsatzes in der Dosieröffnung vom zugehörigen Hallsensor aber nicht erkannt worden ist. Der bestimmungsgemäße
Start eines Reinigungsprogramms ist mithin in vorteilhafter Weise nur dann möglich, wenn die Größe der Dosieröffnung und die Größe der vorratsbehälterseitigen Auslassöffnung in bestimmungsgemäßer Weise aufeinander abgestimmt sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine in der Aufnahmekammer verdrehbar angeordnete Trageinheit vorgesehen, die einen Vorratsbehälter auswechselbar aufnimmt.
Zur verdrehbaren Anordnung eines Vorratsbehälters in der Aufnahmekammer kann der
Vorratsbehälter entweder direkt oder unter Zwischenordnung einer Trageinheit in der
Aufnahmekammer angeordnet sein. Sofern eine Trageinheit zum Einsatz kommt, ist diese innerhalb der Aufnahmekammer verdrehbar angeordnet und nimmt ihrerseits den
Vorratsbehälter auswechselbar auf. Im bestimmungsgemäßen Dosierfall verdreht mithin die Trageinheit unter Mitnahme des Vorratsbehälters.
Die Verwendung einer Trageinheit ist insbesondere dann sinnvoll, wenn für ein und dieselbe Reinigungsmittelart unterschiedlich ausgebildete Vorratsbehälter zum Einsatz kommen sollen. Die Trageinheit dient in diesem Fall als eine Art Adapterelement, sodass nicht nur hinsichtlich der Reinigungsmittelart unterschiedlich ausgebildete Vorratsbehälter zum Einsatz kommen können, sondern auch für ein und dieselbe Reinigungsmittelart unterschiedlich ausgebildete Vorratsbehälter. Das erfindungsgemäße Dosiergerät ist mithin multifunktional verwendbar und ermöglicht einen breiten Kompatibilitätsbereich hinsichtlich unterschiedlichst ausgestalteter Vorratsbehälter.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Mittel vorgesehen, die dazu eingerichtet sind, einen in die Aufnahmekammer eingesetzten Vorratsbehälter zu detektieren.
In vorteilhafter Weise ist es ermöglicht, dass dosiergeräteseitig erkannt wird, ob in die ı5 Aufnahmekammer ein Vorratsbehälter eingesetzt ist oder nicht. Es kann dabei auch unterschieden werden, zwischen einem funktionsrichtig eingesetzten Vorratsbehälter und einem nicht funktionsrichtig eingesetzten Vorratsbehälter, wobei ein nicht funktionsrichtig eingesetzter Vorratsbehälter als nicht eingesetzter Vorratsbehälter gewertet wird.
Die Detektion bzw. Nicht-Detektion eines Vorratsbehälters kann von einer übergeordneten
Steuerung, insbesondere einer Steuerung des Reinigungsgeräts im Weiteren dazu genutzt werden, die verwenderseitige Auswahl eines Reinigungsprogramms zu sperren und/oder ein verwenderseitig ausgewähltes Reinigungsprogramm nicht zu starten, wenn nämlich das Fehlen eines Vorratsbehälters durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Mittel detektiert worden ist. In vorteilhafter Weise ist also die Durchführung eines
Reinigungsprogramms nur dann möglich, wenn zuvor die Anwesenheit eines
Vorratsbehälters im Dosiergerät festgestellt worden ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mittel ferner dazu eingerichtet sind, einen ersten Vorratsbehälter von einem zweiten Vorratsbehälter zu unterscheiden. Dank der erfindungsgemäßen Mittel kann also nicht nur festgestellt werden, ob sich ein Vorratsbehälter in der Aufnahmekammer befindet, sondern auch,
welche Art von Vorratsbehälter verwenderseitig gewählt und in die Aufnahmekammer eingesetzt worden ist. Systemseitig liegt somit nicht nur die Information über das
Vorhandensein eines Vorratsbehälters vor, sondern auch die Information, welcher Art der
Vorratsbehälter ist, mithin mit welcher Reinigungsmittelart das Dosiergerät bestückt ist.
Systemseitig kann so im Weiteren entsprechend verfahren werden, insbesondere hinsichtlich eines in Abhängigkeit des eingesetzten Vorratsbehälters durchzuführenden
Dosiervorgangs und/oder hinsichtlich eines in Abhängigkeit des bevorrateten
Reinigungsmittels durchzuführenden Reinigungsvorgangs. Systemseitig kann mithin eine mit Bezug auf das verwenderseitig gewählte Reinigungsmittel optimierte
Verfahrensdurchführung erfolgen, sei es hinsichtlich eines vom Reinigungsgerät im
Weiteren durchzuführenden Spülprogramms, Trocknungsprogramms und/oder dergleichen. Die erfindungsgemäß vorgesehene Vorratsbehälterdetektion sorgt im
Ergebnis für eine vom Reinigungsgerät auf das verwenderseitig eingesetzte
Reinigungsmittel abgestimmte Verfahrensabwicklung, sodass je nach Reinigungsaufgabe
Undeingesetztem Reinigungsmittel optimierte Reinigungsergebnisse erzielt werden können. Bei aus dem Stand der Technik vorbekannten Dosiergeräten ist dies nicht möglich, da diese auf die Verwendung nur einer Reinigungsmittelart beschränkt sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal ist vorgesehen, dass die Mittel eine Sensoreinheit aufweisen. Diese Sensoreinheit detektiert bevorzugterweise das Vorhandensein eines
VWorratsbehälters ebenso wie die Vorratsbehälterart. Mit ein und derselben Sensoreinheit können mithin beide Detektionen vorgenommen werden, vorzugsweise in einem
Detektionsvorgang. Weitere Sensoreinheiten sind insofern in vorteilhafter Weise nicht erforderlich, was insbesondere aus Kostengründen von Vorteil ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sensoreinheit gehäuseseitig ausgebildet ist. Die Sensoreinheit kann mithin vor äußeren Einflüssen geschützt innerhalb des Dosiergerätegehäuses verbaut sein. Es bedarf dann nur noch eines signaltechnischen Anschlusses der Sensoreinheit an eine übergeordnete Steuerung, insbesondere an die Steuerung des Reinigungsgeräts. Einer zusätzlichen reinigungsgerätseitigen Sensoreinheit bedarf es aber nicht. Insofern ist auch eine vereinfachte Montage ermöglicht, da das Dosiergerät als solches bereits mit einer
Sensoreinheit ausgerüstet ist, womit dessen bestimmungsgemäße Funktionstüchtigkeit gewährleistet ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sensoreinheit einen berührungslos ansprechenden Sensor, vorzugsweise einen Hallsensor, aufweist.
Ein berührungslos arbeitender Sensor hat den Vorteil, verschleiBarm zu sein, womit eine auch über die Lebensdauer des Reinigungsgeräts reichende Funktionstüchtigkeit s sichergestellt ist. Vorzugsweise arbeitet der Sensor ohne zusätzliche Stromversorgung, was die Ausfallsicherheit erhöht und zudem eine Montage des erfindungsgemäß en
Dosiergeräts vereinfacht. Alternativ zu einem berührungslos arbeitenden Sensor können aber auch Schalter, Taster oder dergleichen eingesetzt werden, die im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall in direktem Berührungskontakt mit einem in die
Aufnahmekammer eingesetzten Vorratsbehälter stehen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Vorratsbehälter oder die Trageinheit ein mit der Sensoreinheit zusammenwirkendes Detektiermittel aufweist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall wird das Detektiermittel von der
Sensoreinheit erfasst. Dabei können vorzugsweise je nach Vorratsbehälter unterschiedliche Detektiermittel und/oder unterschiedlich angeordnete Detektiermittel zum
Einsatz kommen, sodass gleichzeitig das Vorhandensein eines Vorratsbehälters und die
Art des Vorratsbehälters detektiert werden kann.
Im Ergebnis der erfindungsgemäß vorgesehenen Detektionsmöglichkeiten ergibt sich, dass nicht nur das Vorhandensein eines Einsatzes innerhalb der Dosierôffnung detektiert wird, sondern auch, welche Art von Vorratsbehälter bzw. welche Art von Trageinheit in das
Gehäuse eingesetzt ist. In Kombination dieser beiden Detektionsmôglichkeiten ist sichergestellt, dass eine bestimmungsgemälBe Kombination von Vorratsbehälter und
Einsatz stattfindet. Zudem lässt sich detektieren, welche Art von Vorratsbehälter vorliegt, sodass eine entsprechende Verdrehbewegung im Dosierfall eingeleitet werden kann. So ist es beispielsweise bei einem Vorratsbehälter, der granulat- bzw. pulverförmiges
Reinigungsmittel beherbergt, für eine bestimmungsgemäBe Dosierung erforderlich, dass im Dosierfall eine 360°-Verdrehung des Vorratsbehälters stattfindet. Bei einem
Vorratsbehälter, der der Beherbergung von Tabs dient, findet hingegen aus der
Grundstellung eine Verschwenkbewegung in die Dosierstellung statt, die weniger als 360° beträgt, wobei bei Zurücküberführung in die Grundstellung eine Verdrehbewegung zurück in die Ausgangslage stattfindet. Bei dem Tabs-Vorratsbehälter findet mithin nicht eine 360°-Umdrehung statt, sondern eine hin und her Verdrehbewegung. Die Detektion, welche
Art von Vorratsbehälter in das Dosiergehäuse eingesetzt ist, erfolgt sensorisch automatisch, sodass eine verwenderseitige Auswahl bzw. programmtechnische Vorgabe nicht erforderlich ist.
Zur sensorischen Erfassung kann insbesondere ein Hallsensor zum Einsatz kommen, der mit Magneten als Detektierelemente zusammenwirkt, wobei die Anzahl der Magnete einen s Rückschluss auf den Vorratsbehälter zulässt. So kann ein erster Vorratsbehälter beispielsweise über einen Magneten verfügen, wohingegen ein zweiter Vorratsbehälter über zwei Magnete verfügt. Über die Anzahl der im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall detektierten Magnete ist ein Rückschluss auf den in das Gehäuse eingesetzten Vorratsbehälter möglich. 10 Dementsprechend wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, dass die Trageinheit oder ein Vorratsbehälter einen Magneten oder zwei Magneten aufweist, der oder die mit einem gehäuseseitigen Hallsensor zusammenwirkt oder zusammenwirken. Diese nach der Erfindung bevorzugte Ausführungsform erbringt die schon vorerläuterten Vorteile, insbesondere die Möglichkeit, das Vorhandensein eines ı5 VWVorratsbehälters detektieren zu können, ebenso die Art des detektierten Vorratsbehälters zu ermitteln, was einen Rückschluss auf das verwenderseitig gewählte Reinigungsmittel ermöglicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Sperrorgan vorgesehen, das aus einer Sperrstellung in eine Freigabestellung und umgekehrt überführbar ist, wobei der
Fallschacht in Sperrstellung des Sperrorgans durch Verschluss der Dosieröffnung für ein
Ausschleusen von Reinigungsmittel aus dem Vorratsbehälter gesperrt ist. Dabei ist es bevorzugt, dass das Sperrorgan eine außenumfangsseitig an einem Vorratsbehälter oder einer Trageinheit angeordnete und mit der Dosieröffnung in Sperrstellung zusammenwirkende Abdeckung aufweist.
Das Sperrorgan dient im Nichtdosierfall einem Verschluss der Dosieröffnung, mithin des
Fallschachts, sodass ein ungewollter Feuchtigkeitseintrag in den Vorratsbehälter zumindest weitestgehend vermieden ist. Dabei verfügt das Sperrorgan über eine
Abdeckung, die am Vorratsbehälter oder an der Trageinheit angeordnet ist. Die
Abdeckung ist also nicht innerhalb des Fallschachtes, sondern in Ausschleusungsrichtung von Reinigungsmittel davor angeordnet. In Sperrstellung, d. h. im Nichtdosierfall wirkt diese Abdeckung mit der Dosieröffnung zusammen, deckt diese also ab, sodass ein
Einschleusen von Reinigungsmittel in den Fallschacht nicht möglich ist. Demnach ist ein ungewolltes Einschleusen von Reinigungsmittel in den Fallschacht bei einem sich noch in
Sperrstellung befindlichen Sperrorgan ausgeschlossen. Dies erbringt den Vorteil, dass das
Risiko von ungewollten Reinigungsmittelanhaftungen an der Innenwand des Fallschachts zusätzlich minimiert ist. Eine bestimmungsgemäße Funktionsweise ist so auch dauerhaft sichergestellt.
Ein ungewollter Eintrag von Feuchtigkeit in den Fallschacht lässt sich nicht sicher ausschließen. Des Weiteren lässt sich auch bei in Tablettenform vorliegendem
Reinigungsmittel nicht sicher ausschließen, dass es zum Reinigungsabrieb kommt, der in der Regel in Staubform vorliegt. Dieser staubförmige Reinigungsmittelabrieb kann sich an der Innenwand des Fallschachtes ablagern, sodass es infolge eines Feuchtigkeitseintrags zu einer entsprechenden Krustenbildung kommen kann. Das Risiko einer solchen
Verkrustung wird mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung eines eine Abdeckung aufweisenden Sperrorgans deutlich verringert, da eine Zwischenbevorratung von
Reinigungsmittel im Fallschacht konstruktiv ausgeschlossen ist.
Die die Dosieröffnung in Sperrstellung des Sperrorgans verschließende Abdeckung ist umfangsseitig am Vorratsbehälter oder an einer den Vorratsbehälter aufnehmenden
Trageinheit angeordnet. Die Abdeckung bewegt sich mithin zusammen mit dem
Vorratsbehälter bzw. der Trageinheit, womit der ohnehin vorgesehene Vorratsbehälter bzw. die ohnehin vorgesehene Trageinheit als Antriebsmittel für die Abdeckung dient.
Insofern bedarf es keines separat ausgebildeten elektromotorischen Antriebs. Auch eine
Steuerung und damit zusammenwirkende Sensoren sind nicht erforderlich. Denn die
Abdeckung wird bei einem sich in Betriebsfall verdrehendem Vorratsbehälter bzw. einer sich verdrehenden Trageinheit automatisch mitbewegt. Dabei ist der Vorratsbehälter bzw. die Trageinheit in einer Grundstellung derart positioniert, dass die davon getragene
Abdeckung die Dosieröffnung der Aufnahmekammer in bestimmungsgemäßer Weise verschließt. Im bestimmungsgemäßen Dosierfall verdreht der Vorratsbehälter bzw. die den
Vorratsbehälter aufnehmende Trageinheit, wobei die vom Vorratsbehälter bzw. der
Trageinheit bereitgestellte Abdeckung automatisch mitbewegt und hierdurch in ihre
Freigabestellung überführt wird, in welcher die Dosieröffnung für das Einleiten von
Reinigungsmittel freigegeben ist. Der Vorratsbehälter bzw. die Trageinheit verdreht im
Dosierfall so weit, bis die Auslassöffnung des Vorratsbehälters in radialer
Gegenüberstellung mit der Dosieröffnung kommt. Das vom Vorratsbehälter bevorratete
Reinigungsmittel kann mithin durch die Auslassöffnung und die Dosieröffnung hindurch in den Fallschacht und von dort aus in den Behandlungsraum gelangen. Alsdann verdreht der Vorratsbehälter bzw. die Trageinheit zurück in die Grundstellung, in welcher die
Abdeckung erneut in Gegenüberlage zur Dosieröffnung positioniert ist, sich die Abdeckung also erneut wieder in Sperrstellung befindet, in welcher die Dosieröffnung verschlossen ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Fallschacht behandlungsraumseitig in eine Ausschleusungsöffnung mündet. Auf diese Weise ist eine strömungstechnische Verbindung zwischen Dosieröffnung und Behandlungsraum gegeben, sodass im Dosierfall Reinigungsmittel vom Vorratsbehälter abgegeben und in den Behandlungsraum eingeschleust werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Ausschleusungsöffnung behandlungsraumseitig mit einer eine Spaltöffnung bereitstellenden Hutze abgedeckt ist. Diese Hutze sorgt im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall dafür, dass ein nur bedingter Eintrag von im Reinigungsfall umgewälzter
Spülflotte in den Fallschacht gelangen kann. Insbesondere stellt die Hutze sicher, dass von Sprüheinrichtungen des Reinigungsgeräts abgegebene Spülflotte nicht direkt in den
Fallschacht überführt wird. Um gleichwohl im Dosierfall eine bestimmungsgemäße
Reinigungsmittelabgabe zu ermöglichen, stellt die Hutze eine Spaltöffnung bereit, durch die hindurch Reinigungsmittel nach einem Passieren der Ausschleusungsöffnung in den
Behandlungsraum gelangen kann.
Die Spaltöffnung ist insbesondere dafür geeignet, granulat- oder pulverförmiges
Reinigungsmittel in den Behandlungsraum überführen zu können. Größere
Reinigungsmitteltabletten können die Spaltöffnung nicht passieren. Aus diesem Grunde ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Hutze verschwenkbar, nämlich in Richtung größerer Spaltöffnungen verschwenkbar, ausgebildet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall von Tabs kann mithin die Hutze zur
Weitung der Spaltöffnung verschwenken, sodass auch eine bestimmungsgemäße Abgabe von Tabs in den Behandlungsraum gestattet ist. Dabei wird die Hutze dabei vorzugsweise unter Federkraft in einer Grundstellung gehalten, bei der die Spaltöffnung ihre minimale
Spaltöffnungsgröße aufweist.
Mit der Erfindung wird des Weiteren vorgeschlagen ein Reinigungsgerät, insbesondere eine Geschirrspülmaschine, die mit einem Dosiergerät der erfindungsgemäßen Art ausgerüstet ist. Ein erfindungsgemäßes Reinigungsgerät verfügt mithin über die schon vorerläuterten Vorteile.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 In rein schematischer Darstellung ein programmgesteuertes Reinigungsgerät am
Beispiel einer Haushaltsgeschirrspülmaschine;
Fig. 2 in einer schematischen Innenansicht die Gerätetür des Reinigungsgeräts nach
Fig. 1 mit einem Dosiergerät gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 3 in einer schematischen Innenansicht die Gerätetür des Reinigungsgeräts nach
Fig. 1 mit einem Dosiergerät gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 4 in schematischer Perspektivansicht einen Vorratsbehälter gemäß einer ersten
Ausführungsform;
Fig. 5 in schematischer Perspektivansicht einen zweiten Vorratsbehälter gemäß einer zweiten Ausführungsform, einschließlich einer damit zusammenwirkenden
Trageinheit;
Fig. 6 in schematischer Perspektivansicht einen erfindungsgemälen Einsatz;
Fig. 7 in schematischer Perspektivansicht das Gehäuse eines erfindungsgemäBen
Dosiergeräts mit einem in die Dosieröffnung eingesetzten Einsatz;
Fig. 8 In schematischer Perspektivansicht das Gehäuse nach Fig. 7 ohne einen in die
Dosieröffnung eingesetzten Einsatz;
Fig. 9 in schematischer Draufsicht von oben ein erfindungsgemäfes Dosiergerät mit einem Vorratsbehälter gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 10 in schematischer Draufsicht von oben das Dosiergerät nach Fig. 9 mit einem
Vorratsbehälter gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 11 in einer weiteren Draufsicht von oben das erfindungsgemäße Dosiergerät mit einem Vorratsbehälter gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 12 das Dosiergerät nach Fig. 11 mit einem Vorratsbehälter gemäß einer ersten
Ausführungsform;
Fig. 13 in schematischer Perspektivansicht ein erfindungsgemäBes Dosiergerät mit den wahlweise verwendbaren Vorratsbehältern gemäß erster und zweiter
Ausführungsform;
Fig. 14 in einer schematischen Detailansicht eine Hutze in Öffnungsstellung;
Fig. 15 in schematischer Detailansicht die Hutze nach Fig. 14 in geschlossener Stellung;
Fig. 16 in schematischer Detailansicht die Hutze nach Fig. 14 in teilgeöffneter Stellung und
Fig. 17 in schematischer Seitenansicht die Hutze in teilgeöffneter Stellung gemäß Fig. 16.
Fig. 1 lässt in rein schematischer Darstellung ein programmgesteuertes Reinigungsgerät in der Ausgestaltung einer Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über ein Gehäuse 2, das einen Behandlungsbehälter 3 aufnimmt. Der Behandlungsbehälter 3 stellt seinerseits einen Behandlungsraum 4 zur Aufnahme von zu reinigendem Spülgut bereit. Zur
Beschickung des Behandlungsraums 4 mit zu reinigendem Spülgut verfügt der
Behandlungsbehälter 3 über eine Beschickungsöffnung 5. Diese Beschickungsöffnung 5 ist mittels einer Gerätetür 6 fluiddicht verschlieBbar, wobei die Gerätetür 6 um eine horizontal verlaufende Schwenkachse drehverschwenkbar gelagert ist.
Die Gerâtetür 6 ist in einer Innenansicht gemäß einer ersten Ausführungsform in Fig. 2 dargestellt. Wie sich aus dieser Darstellung ergibt, ist die Gerätetür 6 mit einem erfindungsgemäBen Dosiergerät 8 ausgestattet. Dabei dient das Dosiergerät 8 der
Bevorratung von Reinigungsmittel für mehrere aufeinander nachfolgende
Reinigungszyklen.
Für einen verwenderseitigen Zugriff auf das Dosiergerät 8 ist die Innenseite 7 der
Gerätetür 6 mit einem entsprechenden Durchbruch ausgerüstet. Dieser Durchbruch ist im s bestimmungsgemäBen Verwendungsfall mittels einer verschwenkbar an der Gerätetür 6 angeordneten Deckel 9 verschlieBbar.
Wie sich aus der Darstellung nach Fig. 2 ferner ergibt, ist auf der Innenseite 7 der
Gerätetür 6 eine Ausschleusungsöffnung 35 vorgesehen, durch die hindurch im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall vom Dosiergerät 8 abgegebenes
Reinigungsmittel in den Behandlungsraum 4 der Geschirrspülmaschine 1 überführt wird.
Die Ausschleusungsöffnung 35 ist zumindest teilweise durch eine Hutze 10 abgedeckt, wobei die Hutze 10 einen Öffnungspalt 11 belässt.
Das Dosiergerät 8 kann erfindungsgemäß mit unterschiedlich ausgebildeten
Vorratsbehältern bestückt werden, wobei Fig. 2 ein Dosiergerät 8 mit einen ı5 Vorratsbehälter 12 gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt. Fig. 3 lässt das Dosiergerät 9 mit einem Vorratsbehälter 13 gemäß einer zweiten Ausführungsform erkennen.
Der Vorratsbehälter 12 gemäß der ersten Ausführungsform ist in schematischer
Perspektivansicht in Fig. 4 dargestellt.
Wie sich aus der Darstellung nach Fig. 4 ergibt, ist der erste Vorratsbehälter 12 dazu 20 eingerichtet, schüttfähiges Reinigungsmittel in Form sogenannter Tabs 14 bevorraten zu können. Zu diesem Zweck stellt der Vorratsbehälter 12 eine Mehrzahl von Vorratsfächern bereit, wobei ein jedes Vorratsfach 15 der Aufnahme eines Tabs 14 dient. Ein jedes
Vorratsfach 15 mündet radial in eine Auslassöffnung 16. Im bestimmungsgemäßen
Dosierfall kann ein von einem Vorratsfach 15 bevorrateter Tab 14 über die zugehörige
Auslassöffnung 16 ausgeschleust und in den Behandlungsraum 14 überführt werden.
Fig. 5 lässt in schematisch perspektivischer Ansicht den Vorratsbehälter 13 gemäß der zweiten Ausführungsform erkennen. Dieser Vorratsbehälter 13 dient der Bevorratung von granulat- bzw. pulverförmigem Reinigungsmittel. Zu diesem Zweck verfügt der
Vorratsbehälter 13 über einen einseitig offenen Behälter 19, der oberseitig mittels einer
Folie 20 verschlossen ist. Über eine in den Figuren nicht näher dargestellte
Auslassöffnung 16 kann im Dosierfall Reinigungsmittel abgegeben und in den
Behandlungsraum 4 der Geschirrspülmaschine 1 überführt werden.
Der Vorratsbehälter 13 ist im bestimmungsgemäBen Verwendungsfalls unter
Zwischenordnung einer Trageinheit 21 vom Dosiergerät 8 aufgenommen.
Eine Zusammenschau insbesondere der Figuren 7 bis 13 lässt das erfindungsgemäße
Dosiergerät 8 im Detail erkennen.
Wie sich zunächst aus den Figuren 7 und 8 ergibt, verfügt das Dosiergerät 8 über ein
Gehäuse 25, das eine Aufnahmekammer 26 bereitstellt. Diese Aufnahmekammer 26 ist
Von einer Begrenzungswand 29 umgeben, in welcher eine Dosieröffnung 27 ausgebildet ist.
Das Dosiergerät 8 verfügt des Weiteren über einen Fallschacht 28, der die Dosieröffnung 27 mit dem Behandlungsraum 4 strömungstechnisch verbindet.
Erfindungsgemäß sind des Weiteren ein erster Vorratsbehälter 12 und ein zweiter
Vorratsbehälter 13 vorgesehen, wobei der erste Vorratsbehälter dazu eingerichtet ist, eine erste Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, nämlich
Tabs. Der zweite Vorratsbehälter 13 ist indes dazu eingerichtet, eine von der ersten
Reinigungsmittelart unterschiedliche, zweite Reinigungsmittelart eines schüttfähigen
Reinigungsmittels aufzunehmen, nämlich im vorliegenden Fall eine granulat- bzw. pulverförmiges Reinigungsmittel.
Die Aufnahmekammer 26 des Dosiergerätes 8 ist indes dazu eingerichtet, nach dem
Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise und austauschbar eine der beiden
Vorratsbehälter 12, 13 um eine Drehachse 32 verdrehbar aufzunehmen. Diese
Verdrehachse 32 ist durch einen aufnahmekammerseitigen Wellenstumpf 30 definiert.
Das erfindungsgemäße Dosiergerät 8 umfasst mithin zwei unterschiedlich ausgebildete
Vorratsbehälter 12 und 13. Dabei besteht die verwenderseitige Wahl, entweder den einen
Vorratsbehälter oder den anderen Vorratsbehälter in das Dosiergehäuse 25 für eine bestimmungsgemäße Abgabe eines entsprechenden Reinigungsmittels einsetzen zu können. Dies zeigen die Figuren 9 und 10, wobei gemäß dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 9 in das Dosiergerät 8 der Vorratsbehälter 12 gemäß der ersten Ausführungsform und gemäß Fig. 10 der zweite Vorratsbehälter 13 gemäß der zweiten Ausführungsform eingesetzt ist.
Für eine Verdrehbewegung eines Vorratsbehälters 12 bzw. 13 verfügt das Dosiergerät 38 über eine Antriebseinrichtung 31, die mit einem Zahnrad 33 zusammenwirkt, wie dies die
Figuren 11 und 12 erkennen lassen. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kämmt das Zahnrad 33 mit einer korrespondierenden Verzahnung, die im Falle des
Vorratsbehälters selbst bereitgestellt ist, wie dies Fig. 4 erkennen lässt. Der
Vorratsbehälter 13 ist indes im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall unter
Zwischenordnung der Trageinheit 21 verdrehbar vom Gehäuse 25 aufgenommen, aus welchem Grund in diesem Fall die Verzahnung 34 von der Trageinheit 21 bereitgestellt ist.
Dabei nimmt die Trageinheit 21 den Vorratsbehälter 13 auswechselbar auf, wobei der
Vorratsbehälter 13 im bestimmungsgemäßen Verdrehfall zusammen mit der Trageinheit 21 verdreht, die in vorbeschriebener Weise motorangetrieben ist.
Es ist ferner ein Einsatz 22 vorgesehen, wie er in Fig. 6 dargestellt ist. Dieser Einsatz 22 ist nach dem Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise in der Dosieröffnung 27 angeordnet, wie eine Zusammenschau der Figuren 7 und 8 erkennen lässt. Dabei ist der
Einsatz 22 dazu eingerichtet, die Größe der Dosieröffnung 27 an die Größe der von einem
Vorratsbehälter 12 bzw. 13 bereitgestellten Auslassöffnung 16 anzupassen. Insofern ergibt sich bei eingesetztem Einsatz 22 eine verkleinerte Dosieröffnung 27 im Unterschied zu einer einsatzfreien Dosieröffnung 27, wie dies eine Zusammenschau der Figuren 7 und 8 einerseits sowie der Figuren 9 und 10 andererseits erkennen lässt.
Die Verwendung eines Einsatzes 22 ist von Nöten, wenn anstelle des Vorratsbehälters 13 der Vorratsbehälter 12 in das Dosiergerät 8 eingesetzt ist. Hierfür gibt es zwei Gründe.
Zum einen können bei nicht verkleinerter Dosieröffnung 27 unbeabsichtigter Weise unter
Umständen zwei Tabs den Vorratsbehälter 12 im Dosierfall verlassen. Dies gilt es zu verhindern, wofür der Einsatz 22 dient. Zum anderen ist die Dosieröffnung 27 im
Nichtdosierfall zu verschließen, zu welchem Zweck der Vorratsbehälter 12 bzw. die den
Vorratsbehälter 13 aufnehmende Trageinheit 21 über ein entsprechendes Sperrorgan 17 verfügt. Dabei stellt ein Sperrorgan 17 eine Abdeckung 18 bereit, die im Nichtdosierfall an der Dosieröffnung 27 anliegt und diese verschließt, so dass ein Eintrag von
Reinigungsmittel in den Fallschacht 28 nicht stattfinden kann, wie die Figuren 9 und 10 jeweils erkennen lassen. Die Größe der Dosieröffnung 27 ist auf die Größe der Abdeckung 18 abgestimmt bzw. umgekehrt. Insofern bedarf es des Einsatzes 22, um im Falle eines
Vorratsbehälters 12 für einen wunschgemäßen Verschluss der Dosieröffnung 27 im s Nichtdosierfall Sorge tragen zu können.
Wie eine Zusammenschau insbesondere der Figuren 6 und 9 erkennen lässt, stützt sich der Einsatz 22 im Verwendungsfall mittels eines Stützarms 24 innenseitig einer Wandung des Fallschachts 28 ab. Es ist so ein sicheres umfangsseitiges Anliegen am
Vorratsbehälter 12 gewährleistet.
Ferner verfügt der Einsatz 22 über einen Magneten 23, der mit einem gehäuseseitigen
Hallsensor zusammenwirkt. Systemseitig lässt sich insofern detektieren, ob der Einsatz 22 eingesetzt ist oder nicht.
Gehäuseseitig ist ein weiterer Hallsensor vorgesehen, der beispielsweise im Bereich der
Antriebseinrichtung 31 angeordnet ist. Dieser Hallsensor wirkt mit einem bzw. mit ı5 mehreren weiteren Magneten zusammen, die vom Vorratsbehälter 12 oder 13 oder der
Trageinheit 21 bereitgestellt sind. Auf diese Weise lässt sich detektieren, welcher
Vorratsbehälter 12 oder 13 in das Dosiergerät 8 eingesetzt ist. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Vorratsbehälter 12 mit einem Magneten ausgerüstet ist, wohingegen die Trageinheit 21 zwei Magnete trägt, die in Umfangsrichtung beabstandet voneinander angeordnet sind. Wird nun ein Vorratsbehälter 12 oder 13 in das Dosiergerät 8 eingesetzt, so findet zunächst eine Verdrehbewegung des Vorratsbehälters statt, so dass detektierbar ist, welche Art von Vorratsbehälter eingesetzt ist. Nimmt der geräteseitige Hallsensor nur einen Magneten wahr, so ist festgestellt, dass es sich um den
Vorratsbehälter 12 handelt. Bei zwei magnetinduzierten Signalen handelt es sich um die
Trageinheit 21 und damit um den Vorratsbehälter 13. Auf diese Weise kann systemseitig zwischen den beiden Vorratsbehältern unterschieden werden.
In Kombination mit dem den Einsatz 22 detektierenden Hallsensor kann so eine
Betriebsbereitschaft festgestellt werden. Wird systemseitig beispielswiese der
Vorratsbehälter 13 detektiert und auch der Einsatz 22, so ist ein bestimmungsgemäßer
Systemstart nicht möglich und der Verwender wird dazu aufgefordert, zunächst den
Einsatz 22 zu entfernen. Entsprechendes gilt bei einer Detektion des Vorratsbehälters 22 bei gleichzeitiger Feststellung eines nicht eingesetzten Einsatzes 22. In diesem Fall wird ein Systemstart gleichzeitig verwehrt, bis systemseitig auch das Einbringen des Einsatzes 22 detektiert wird.
Fig. 13 lässt in einer perspektivischen Zusammenschau das erfindungsgemäße
Dosiergerät 8 erkennen. Wie sich aus dieser Zusammenschau ergibt, stellt das
Dosiergerät 8 ein Gehäuse 25 bereit, in das verwenderseitig wahlweise entweder der
Vorratsbehälter 12 der der Vorratsbehälter 13 eingesetzt werden kann. Verwenderseitig ist es so möglich, da Dosiergerät 8 entweder mit Tabs oder mit granulat-pulverförmigem
Reinigungsmittel bestücken zu können. Ein und dasselbe Dosiergerät 8 ist mithin dazu ausgebildet, unterschiedliche Reinigungsmittelarten zu bevorraten und im Dosierfall auch bestimmungsgemäß abgeben zu können. Dabei ist die Verwendung des Vorratsbehälters 12 daran gekoppelt, dass die Dosieröffnung 27 verkleinert wird, weshalb es bei einer
Verwendung des Vorratsbehälters 12 auch zu einer Verwendung des Einsatzes 22 kommt, der für eine Anpassung der Größe der Dosieröffnung 27 an die Größe der je Vorratsfach 15 vorgesehenen Auslassöffnung 16 bewirkt.
Im bestimmungsgemäßen Dosierfall abgegebenes Reinigungsmittel gelangt durch den
Fallschacht 28 hindurch bis in den Behandlungsraum 4. Behandlungsraumseitig mündet der Fallschacht 28 in eine Ausschleusungsöffnung 35 ein, wie aus den Figuren 14 bis 16 ersichtlich. Diese Ausschleusungsöffnung 35 ist durch eine Hutze 10 abgedeckt, womit das Eindringen einer unnötig großen Menge an im Behandlungsraum 4 umgewälzter
Spülflotte in den Fallschacht 28 vermieden wird. Im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall belässt die Hutze 10 einen Öffnungsspalt 11, durch den das
Reinigungsmittel abgegeben werden kann.
Der Öffnungsspalt 11 ist so bemessen, dass er für eine Abgabe von pulver- bzw. granulatförmigem Reinigungsmittel ausreichend ist. Für die bestimmungsgemäße Abgabe eines Tabs 14 kann die Spaltöffnung 11 indes zu klein sein. Aus diesem Grunde ist die
Hutze 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel verschwenkbar an der Spülraumtür 6 angeordnet, kann also aus einer Grundstellung, in der der Öffnungspalt seine minimale
Spaltöffnungsgröße aufweist, in eine Stellung mit größerer Spaltöffnungsgröße des
Öffnungspalts 11 verschwenkt werden, wie sich aus einer Zusammenschau der Figuren 14, 15 und 16 ergibt. Diese Verschwenkbarkeit der Hutze 10 gestattet es, dass die Hutze 10 zur Weitung des Öffnungsspalts 11 verschwenken kann, so dass auch eine Tababgabe im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ermöglicht ist. Eine solche Tababgabe ist in einer Seitenansicht noch einmal in Fig. 17 dargestellt.
Die Hutze 10 ist dabei vorzugsweise unter Federkraft in einer Grundstellung gehalten, bei der der Öffnungsspalt 11 seine minimale Spaltöffnungsgröße aufweist. In dieser s Grundstellung erfolgt die Dosierung im Falle eines pulver- bzw. granulatförmigen
Reinigungsmittels. Hierfür kann etwa eine, in den Zeichnungen nicht dargestellte, beispielsweise in der Drehachse der Hutze 10 integrierte Schenkelfeder dienen, welche die Hutze 10 im Fall einer Verschwenkung zurück in ihre Grundstellung überführt.
Hierdurch kann die die Gefahr minimiert werden, dass größere Flüssigkeitsreste, die etwa bei komplett geöffneter Tür vom Spülgut, insbesondere aus Gläsern, Bechern, Töpfen abtropfen in den Fallschacht 28 und weiter in die Aufnahmekammer 26 gelangen können.
Die Federkraft ist dabei so ausgelegt, dass die Hutze einerseits im Nichtdosierfall sicher die Grundstellung einnimmt, andererseits bei Dosieren eines Tabs 14 aufgrund dessen kinetischer Energie durch den Tab angelupft wird, d.h. kurzzeitig verschwenkt wird, so dass der Tab dem Behandlungsraum zugeführt werden kann.
Mit der Erfindung wird insgesamt ein universelles, automatisches Dosiergerät mit einer
Reinigungsbevorratung für mehrere Spülgänge vorgeschlagen, wobei die Besonderheit darin besteht, dass das Dosiergerät 8 mit unterschiedlichen Reinigungsmittelarten verwenderseitig wahlweise ausgerüstet werden kann. Dabei ist je Reinigungsmittelart ein entsprechend darauf ausgerüsteter Vorratsbehälter vorgesehen, der das Reinigungsmittel bevorratet und der im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall vom Gehäuse des
Dosiergeräts 8 aufgenommen ist.
Da bei einem Tabhalter der Drehschieber zum Abdichten des Fallkanals deutlich kleiner ausfällt, wie dies insbesondere die Figuren 9 und 10 erkennen lassen, ist bei einer
Verwendung des Tabhalters, das heißt des Vorratsbehälters 12 auch der schon vorbeschriebene Einsatz 22 kundenseitig einzusetzen, um die Dosieröffnung 27 entsprechend zu verkleinern. Dies ist wichtig, da sonst der Bevorratungsraum nicht gegen
Feuchtigkeitseintrag aus dem Behandlungsraum abgedichtet ist.
Ferner ist es wichtig, systemseits zu detektieren, welcher Vorratsbehälter 12 bzw. 13 eingesetzt ist. Denn bei einem Tabhalter findet zwecks Dosierung ein Verdrehen des
Vorratsbehälters 12 nur soweit statt, bis die Auslassöffnung 16 eines mit einem Tab 14 bestückten Vorratsfachs 15 in radialer Überdeckung mit der Dosieröffnung 27 gelangt.
Sobald die Ausschleusung des Tabs 14 stattgefunden hat, verdreht der Vorratsbehälter 12 zurück in seine Ausgangsposition, in der die Abdeckung 18 des Sperrorgans 17 die
Dosieröffnung 27 verschließt. Im Falle einer Dosierung von vom Vorratsbehälter 13 bevorratetem Reinigungsmittel findet eine Verdrehbewegung des Vorratsbehälters 13 um 360° statt. Im Unterschied zu einem Tabhalter findet mithin nicht eine Hin- und
Herbewegung statt. Um diese unterschiedlichen Bewegungen im Dosierfall bestimmungsgemäß einleiten zu können, ist die Detektion des eingesetzten
Vorratsbehälters 12 und 13 vonnöten, wozu eine entsprechende Sensierung vorgesehen ist, beispielsweise mittels eines Hallsensors, wie vorstehend beschrieben.
Bezugszeichen 1 Geschirrspülmaschine 20 19 Behälter 2 Gehäuse 20 Folie 3 Behandlungsbehälter 21 Trageinheit 4 Behandlungsraum 22 Einsatz
5 Beschickungsöffnung 23 Magnet 6 Spültraumtür 25 24 Stützarm 7 Innenseite 25 Gehäuse 8 Dosiergerät 26 Aufnahmekammer
9 Deckel 27 Dosiergerät 10 Hutze 28 Fallschacht 11 Spaltôffnung 3 29 Begrenzungswand 12 erster Vorratsbehälter 30 Wellenstumpf 13 zweiter Vorratsbehälter 31 Antriebseinrichtung
14 Reinigungsmitteltablette 32 Drehachse 15 Vorratsfach 33 Zahnrad 16 Auslassöffnung 35 34 Verzahnung 17 Sperrorgan 35 Ausschleusungsöffnung 18 Abdeckung

Claims (15)

Patentansprüche
1. Dosiergerät für ein dosiertes Einbringen eines schüttfähigen Reinigungsmittels in einen Behandlungsraum eines programmgesteuerten Reinigungsgerätes, mit einem eine Aufnahmekammer (26) bereitstellenden Gerätegehäuse (25), einer in einer Begrenzungswand (29) der Aufnahmekammer (26) ausgebildeten Dosieröffnung (27) und einem Fallschacht (28), der die Dosieröffnung (27) mit dem Behandlungsraum (4) strömungstechnisch verbindet, gekennzeichnet durch einen ersten Vorratsbehälter (12), der dazu eingerichtet ist eine erste Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, und einem zweiten Vorratsbehälter (13), der dazu eingerichtet ist eine von der ersten Reinigungsmittelart unterschiedliche, zweite Reinigungsmittelart eines schüttfähigen Reinigungsmittels zu beherbergen, wobei die Aufnahmekammer (26) dazu eingerichtet ist, nach dem Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise und austauschbar einen der beiden Vorratsbehälter (12, 13) um eine Drehachse (32) verdrehbar aufzunehmen.
2. Dosiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorratsbehälter (12, 13) eine Auslassöffnung (16) bereitstellt und aus einer Grundstellung in eine Dosierstellung und umgekehrt überführbar ist, wobei die Auslassöffnung (16) in der Dosierstellung des Vorratsbehälters (12, 13) mit der aufnahmekammerseitigen Dosieröffnung (27) zusammenwirkt.
3. Dosiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von den beiden Vorratsbehältern (12, 13) jeweils bereitgestellten Auslassöffnungen (16) unterschiedlich groß ausgebildet sind.
4. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen nach dem Baukastenprinzip verwenderseitig wahlweise in der Dosieröffnung (27) anordbaren Einsatz (22), der dazu eingerichtet ist, die Größe der Dosieröffnung (27) an die Größe der von einem Vorratsbehälter bereitgestellten Auslassöffnung (16) anzupassen.
5. Dosiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (22) einen Magneten (23) bereitstellt, der mit einem gehäuseseitigen Hallsensor zusammenwirkt.
6. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in der Aufnahmekammer (27) verdrehbar angeordnete Trageinheit (21), die einen Vorratsbehälter (12, 13) auswechselbar aufnimmt.
7. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel, die dazu eingerichtet sind, einen in die Aufnahmekammer (26) eingesetzten Vorratsbehälter (12, 13) zu detektieren und/oder dazu eingerichtet sind, einen ersten Vorratsbehälter (12) von einem zweiten Vorratsbehälter (13) zu unterscheiden.
8. Dosiergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel eine Sensoreinheit aufweisen, welche vorzugsweise gehäuseseitig ausgebildet ist.
9. Dosiergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit einen berührungslos ansprechenden Sensor, vorzugsweise einen Hallsensor, aufweist.
10. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorratsbehälter (12, 13) oder die Trageinheit (21) ein mit der Sensoreinheit zusammenwirkendes Detektierelement aufweist.
11. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinheit (21) oder ein Vorratsbehälter (12, 13) einen Magneten (23) oder zwei
Magnete (23) aufweist, der oder die mit einem gehäuseseitigen Hallsensor zusammenwirkt oder zusammenwirken.
12. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Sperrorgan (17), das aus einer Sperrstellung in eine Freigabestellung und umgekehrt überführbar ist, wobei der Fallschacht (28) in Sperrstellung des Sperrorgans (17) durch Verschluss der Dosieröffnung (27) für ein Ausschleusen von Reinigungsmittel aus einem Vorratsbehälter (12, 13) gesperrt ist.
13. Dosiergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan (17) eine außenumfangsseitig an einem Vorratsbehälter (12, 13) oder einer Trageinheit (21) angeordnete und mit der Dosieröffnung (27) in Sperrstellung zusammenwirkende Abdeckung (18) aufweist.
14. Dosiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (28) behandlungsraumseitig in eine Ausschleusungsöffnung (35) mündet.
15. Dosiergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschleusungsöffnung (35) behandlungsraumseitig mit einer eine Spaltöffnung (11) bereitstellenden Hutze (10) abgedeckt ist, welche vorzugsweise verschwenkbar ausgebildet ist.
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