CH100076A - Vorrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere für die Nachrichtenübermittlung. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere für die Nachrichtenübermittlung.

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CH100076A
CH100076A CH100076DA CH100076A CH 100076 A CH100076 A CH 100076A CH 100076D A CH100076D A CH 100076DA CH 100076 A CH100076 A CH 100076A
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Telephonwerke G M B H Deutsche
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Deutsche Telephonwerke Gmbh
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  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzeugung von     Hochfrequenzschwingungen,    insbesondere für die  Nachrichtenübermittlung.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Vor-          riehtung        zur    Erzeugung von     Hochfrequenz-          schwirigungen,    welche insbesondere für die       Nachrichtenübermittlung    mit Vorteil ange  wendet werden kann.  



  Bei dieser Vorrichtung wird mit Hilfe  eines kontinuierlichen Luftstromes     Jin    aku  stisches System (Pfeife,     Zungenpfeife,    Sirene  oder dergleichen) derart in Schwingungen  versetzt,     dass    es Luftwellen einer Frequenz  über 4000 (über Sprechfrequenz) erzeugt     und          dass    darauf diese Luftwellen auf einen schwin  gungsfähigen, periodischen oder' aperiodischen       KZi*,t-I)er   <B>( '</B> Plattenmikrophon,     Flammenmikro-          plioll.'    Zunge oder dergleichen)     zur    Einwirkung  gebracht werden, der so bemessen ist,

       dass     <B>er</B>     den    Frequenzen der Luftwellen zu folgen  vermag und seinerseits elektrische, zum     An-          stol, eii    eines Schwingungskreises geeignete       ZwiLmdsänderungen.    hervorruft. Besonders  bewährt hat sieh dabei als     akustisolies    System  die     Galtonpfeife.     



  Die Erfindung geht also ans von den für  medizinische Zwecke bekannten Vorrichtun-    gen zur Erzeugung pulsierenden Gleichstromes       bezw.    von Wechselströmen. Die erstgenannte  Art von Vorrichtungen arbeitet bekanntlich  in der Weise,     dass    am Knotenpunkt einer  Pfeife ein Mikrophon angebracht wird, das  mit einer Gleichstromquelle in Reihe geschal  tet ist,     und    die zweite Art wird insbesondere  repräsentiert durch     den        Larsenschen        akusti-          sehen    Wechselstromerzeuger, der allerdings  lediglich einen     Mikrophon-Telephon-Summer     mit     akustischeni    Zwischenkreis verwendet.

    



  Trotz dieser seit langer Zeit bekannten  Vorrichtungen hat bis heute eine irgendwie  geartete Verwendung akustischer Systeme  für die Erzeugung von     Hochfrequenzschwin-          gungen    nicht stattgefunden, was um so<B>be-</B>  greiflicher ist, als es rein theoretisch keines  wegs wahrscheinlich erscheint,     dass    mit Luft  wellen über Sprechfrequenz überhaupt ein  Erfolg     zu    erzielen war.

   Es war keineswegs  vorauszusehen, wie nunmehr feststeht,     dass,     obgleich das schon ausserordentlich empfind  liche menschliche Ohr nur verhältnismässig  sehr -wenig auf hohe und höchste Töne rea-      giert, ein Mikrophon darauf reagieren sollte,  und     dass,    wenn es auch reagiert, es dann  auch     mit    der erforderlichen Sicherheit und       Aniplitudengrösse    die hohe Kontaktzahl be  werkstelligt. Auch von dem akustischen  System war nicht ohne weiteres anzunehmen,       dass    die von ihm gelieferten Wellen die er  forderliche Stärke der Amplitude und Rein  heit besitzen würden.  



  Ausgedehnte Versuche haben nun tatsäch  lich die Möglichkeit einer ganz vorzüglichen  und allen Anforderungen entsprechenden       Hochfrequenzerzeugung    auf diesem Gebiete  bewiesen. Wird beispielsweise eine     Galton-          pfeife    verwendet und werden die,     ei-zeugten     Luftwellen auf ein Mikrophon zur Einwirkung  gebracht, so werden, falls die Einstellung der  Pfeife und die Stärke des     Anblasedruckes     richtig gewählt werden, von der Pfeife Luft  wellen von einer Frequenz über 4000 erzeugt,  denen die Mikrophonmembran ohne weiteres  zu folgen vermag.

   Das akustische System  kann dabei entweder derart angeblasen wer  den,     dass    es bereits Grundwellen von der er  forderlichen Frequenz     ei-zeugt    oder aber der  art,     dass    neben Grundwellen von niederer  Frequenz     hochfrequente    Oberwellen entstehen,  die ihrerseits erst im Sinne der Erfindung  zur Ausnutzung gelangen.<B>In</B> letzterem Falle  wird zweckmässig der hohe Ton von dem  tieferen     dureh    akustische Zwischenkreise,  z. B.     Resonatoren        ',    Reflektoren oder derglei  chen, gesondert.  



  Die Bezeichnung     "Mikrophon"    ist im  weitesten Sinne zu verstehen, nämlich als ein       periodiseh    oder aperiodisch schwingungsfähiger       Kiii,per,    der akustische Schwingungen in     elek--          triselie    Zustandsänderungen, z. B.     Uriterbre-          chungen,    zu verwandeln vermag. An Stelle  einer Membran     im    gewöhnlichen Sinne kann  also auch eine Zunge, z. B. eine Pfeifenzunge,  treten, die ihrerseits entweder unmittelbar  innerhalb der zugehörigen Pfeife liegt, oder  von einer getrennten Pfeife, eventuell auch  Zungenpfeife, in Schwingungen versetzt wird.  



  Wenn dieses Mikrophon in einen Strom  kreis eingeschaltet wird, so zerlegt es den Strom  in Impulse von der Zahl der aufgedrückten    akustischen Schwingung. Diese Impulse wer  den     erfindungsgemäss    dazu benutzt, um einen  mit dem genannten Stromkreis gekoppelten  Schwingungskreis anzustossen,     undzwarderart,          dass    der letztere<B>je</B> nach seiner Abstimmung  entweder mit der Impulsfrequenz überein  stimmend schwingt oder mit einem Vielfachen  davon. Der erstgenannte Strom kann ent  weder aus einer Gleichstromquelle entnommen  werden, in welchem Falle der Schwingungs  kreis dauernd     ungedämpfte    Schwingungen  erzeugt, die für     Telegraphiezwecke    brauch  bar sind.

   Oder das Mikrophon wird in einen  niederfrequenten Sprechstromkreis eingeschal  tet und zerlegt darin die Sprechströme in  Impulse, die wiederum den Schwingungs  kreis     zum    Schwingen anregen. In diesem  Falle entstehen gedämpfte Schwingungen,  deren     Anfangs-Amplitudenwerte    denen der  niederfrequenten Sprechströme entsprechen.  Die Randkurve der abklingenden Amplituden  wird nach bekannter Art im Hörer der  Empfangsstation als Sprache wahrnehmbar.

    An Stelle einer vollkommenen Unterbrechung  an der Berührungsstelle zwischen     Mikrophon-          niembran    Lind     Mikrophoristift    genügt     unter-          Umständen    eine Widerstandsänderung an die  ser Stelle, oder aber es wird ein     kapazitives,     <B>d.</B> h. Kapazitätsänderungen     herVOrrUfendes,     oder ein induktives,<B>d.</B>     li.        Indtiktivitätsände-          rungen    -hervorrufendes Mikrophon verwendet.  



  An Stelle des Plattenmikrophons. kann  beispielsweise ein Flammenmikrophon ver  wendet werden, das lediglich Widerstands  änderungen erzeugt.     Derarfige        Flainmeiiinili:ro-          phone    sind insbesondere bei hohen Frequen  zen nutzbringend zu verwenden. Bei ihnen  wird durch glühende     Ga-se,    welche durch die  Luftwellen in Schwingungen versetzt werden,  der Widerstand zwischen zwei     Kontaktztücken     verändert.  



  An Stelle der     Galtonpfeife    oder Zungen  pfeife sind auch beispielsweise Sirenen     mi     verwenden. Diese haben bei Mehrfachver  kehr den Vorteil,     dass    sie unter Benutzung  konzentrischer     Lochreilien    in einer Sirenen  scheibe gleichzeitig verschiedene Frequenzen  zu erzeugen vermögen. Es     genÜgt    dann,      jeder Lochreihe<B>je</B> eine Serie radial angeord  neter Mikrophone zuzuordnen, von denen jede  Serie naturgemäss entsprechend den zugehö  rigen     Loc]:treihen    der     Sirenen-scheibe    auf einem  andern Radius angeordnet ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein beson  ders zuverlässig arbeitendes Ausführungsbei  spiel der Erfindung.     Fig.   <B>1</B> ist eine Vorder  ansicht des     aktistischen        Generators,        Fig.    2  eine Draufsicht darauf,     Fig.   <B>3</B> ein Schnitt  durch das Mikrophon und     Fig.    4 ein Schal  tungsschema für     Hochfrequenztelephonie.     



  Das als Schwingungskörper benutzte Mi  krophon     (Fig.   <B>3)</B> zeichnet sich gegenüber den  bisher bekannten Mikrophonen dadurch aus,       dass    es nur auf Hochfrequenz reagiert, dage  gen auf Niederfrequenz (kleiner als<B>5000</B> oder  4000) gar nicht oder nur unwesentlich an  spricht. Die Membran<B>1</B> dieses Mikrophons  besitzt eine Dicke von     5/ioo    bis     1/ioo    mm und  einen Durchmesser von 4 bis 20 mm. Der       init    Spitze oder Kappe ausgestattete Kon  taktstift 2 des Mikrophons ist fest einge  spannt, wodurch erreicht wird,     dass    die Wir  kung auf konstante Amplituden der das       Alikrophon    treffenden Luftwellen beschränkt  wird.

   Experimentell hat sich gezeigt,     dass,     solange keine Luftwellen auftreffen, die     Mein-          bran   <B>1</B> fest an dem Kontaktstift anliegt, da  eine Messung alsdann<B>0</B> Ohm ergibt. Treffen  dagegen Wellen auf, so wird die Membran  von dem Stift abgehoben, wahrscheinlich bis       zur    völligen Unterbrechung. Da somit in  diesem Falle     derMikrophonwiderstand    inner  halb einer Sekunde mehrmals zwischen<B>0</B> und  hin- und     herschwankt,    zeigt dann     experl-          ineiitell    das     Ohmmeter    einen Mittelwert von  <B>80-300</B> Ohm.

   Ein so ausgebildetes     Mikro-          plion    liefert, wenn es entsprechend erregt  und geschaltet wird, völlig einwandfreie Hoch  frequenz und in der Verwendung für     Tele-          phonie    vollkommen klare Sprache.  



  Im letzteren Falle, wo das Mikrophon  dazu dient, die Sprechströme in Impulse zu  zerlegen, kann seine Wirkung, insbesondere  was Sprachklarheit betrifft, noch wesentlich  dadurch erhöht werden,     dass        den        Sprechströ-          men    ein Zusatzgleichstrom überlagert wird.

      Dieser     Zusatzgleichstroin    wird seinerseits  durch das Mikrophon in Impulse zerlegt und  stösst daher den Schwingungskreis dauernd  an; er ist deshalb so zu bemessen,     dass    die  durch ihn im Schwingungskreis erzeugten     un-          gedämpften        Hochfrequenzschwingungen        Ampli-          tudenwerte    haben, die bedeutend kleiner sind,  als die von der Sprache ihrerseits im Schwin  gungskreis erzeugten     Hochfrequenzamplituden.     



  Vorteilhaft kann, um ein Versagen des  Kontaktes zwischen Membran und Stift durch       Oxydbildung,    Staub und dergleichen zu ver  hüten, ein Tropfen<B>Öl</B> von dicker Beschaffen  heit auf die Spitze oder Kuppe des Kontakt  stiftes     gebt-acht    werden. Oder es wird an  Stelle des Stiftes ein durch einen elektrischen  Hilfsstrom glühend gemachter Bügel, der mit  seiner Wölbung die Membran berührt ange  ordnet werden, zu dein gleichen     allgemeiDen     Zweck kann auch eine     Ionisierung    des Kon  taktraumes, z. B. mittelst     Radiumpräparaten,     zu Hilfe genommen werden.  



  Für die Einregulierung ist es nun wün  schenswert, Membran<B>1</B> und Kontaktstift 2  relativ zueinander beweglich zu gestalten.  Im vorliegenden Falle geschieht das, da der  Kontaktstift fest eingespannt ist, durch     Be-          wegu        ng    der Membran.

   Zu diesem Zweck ist  der an der Vorderseite aus leitenden Teilen<B>3,</B>  in der Mitte aus einem Isolierkörper 4 und  hinten wieder aus einem Metallteil<B>5</B> beste  hende     Membranträger    auf den mit Gewinde  versehenen Kontaktstift 2 aufgeschraubt und  kann mit Hilfe einer Schnecke<B>6</B> und eines  an dem isolierenden Teil 4 sitzenden     Schnek-          kenrades   <B>7</B> relativ zu dem Kontaktstift 2  gedreht werden, so     dass    sich die Membran<B>1</B>  der     Kontaktstiftspitze    nähert oder entfernt.  Die Zuführung des Stromes zur Membran  geschieht mittelst eines Schleifkontaktes<B>8.</B>    Der Kontaktstift 2 ist fest an dem Trä  ger<B>9</B> eingespannt, der den Strom von dein  Kontaktstift ableitet.

   Der Schleifkontakt<B>8</B>  führt zu einem Steckkontakt<B>11</B> und der  Träger<B>9</B> zu einem ähnlichen Steckkontakt,  der in der Figur von dem ersteren verdeckt  wird. Das Ganze ist in ein Gehäuse 12 ein-      geschlossen, welches vorne einen Trichter       13    trägt.  



  Die     Fig.   <B>1</B> und 2 veranschaulichen     nun     die Verbindung des Mikrophons nach     Fig.   <B>3</B>  mit einer     Galtonpfeife.    Dieser wird der Luft  strom durch den     Anschluss    14 zugeführt. Der  drehbare Teil<B>15</B> dient zur Veränderung der  Weite des zwischen dem Mundstück<B>16</B>     und     dein Tubus<B>17</B> liegenden ringförmigen Mauls.  Das Mundstück<B>16</B> und der     Tubu4   <B>17</B> sind  in einen Bügel<B>18</B>     eingeschraubt.    Die Trom  mel<B>19</B> dient zur Einstellung<B>der</B>     Tubuslänge.     



  Wie aus     Fig.    2 hervorgeht, ist     nun    das       Mikrophongehänse    12 derart parallel     zur     Pfeife     an-eordnet,        dass    sein Trichter<B>13</B> gerade  gegenüber dem Maul der Pfeife liegt, und  zwar derart,     dass    der Abstand der     31embran     von der Mittelachse der Pfeife senkrecht zu  dieser     verländerlich,    ist.

   Zu diesem Zweck  sind die     Lijoher    für die     Steckkontaktstifte     des Mikrophons in zwei durch einen     Isolier-          kurper    20 getrennte Metalleisten 21 und 22  angeordnet, und letztere sind in der Grund  platte<B>23</B> des ganzen     Generators    mit Hilfe  des Fingerrades 24 verschiebbar. Die Strom  anschlüsse werden durch Klemmschrauben       2,5    und<B>26</B> gebildet.  



       Ge--enüber    dem     Mikrophontriehter   <B>13</B> an  der andern Seite des Pfeifenmauls liegt     ein     plattenförmiger oder ein gekrümmter, der  kugeligen Wellenform     angepasster,    z. B. para  bolischer Reflektor<B>27,</B> welcher uni den  Zapfen<B>28</B> derart schwingbar gelagert ist,       dass    er in einer Ebene parallel     zur    Pfeifen  achse schwenkbar ist. In der     wigrechten     Lage wird er durch einen     Anseblag   <B>29,</B> der  sich gegen den     Arm   <B>30</B> des Reflektors     277     legt, gehalten.

   Der     Reflektor   <B>27</B> ist seiner  seits senkrecht zur     Pfeitenachse    verschiebbar,  indem er mit dem Arm<B>30</B> durch eine<B>Ge-</B>  windespindel<B>31</B> verbunden ist.  



  Die Einstellung geschieht     nun    folgender  massen: Zunächst wird die geeichte     Tubus-          länge    eingestellt, darauf das Mikrophon bei       ZD     weggeklapptem Reflektor der Pfeife genähert,  bis das Optimum der Lautstärke v     orhanden     ist entsprechend der optimalen akustischen         Ankopplung.    Darauf wird der     Reffektor   <B>27</B>  in die in     Fig.    2 gezeichnete Lage geklappt       und    so weit der Pfeife genähert, bis die grösste  Klarheit,<B>d.</B> h.

       irn.    Falle der     Telephonie    die  grösste     Spreehklarbeit,    vorhanden ist.     Jetvt     wird eventuell am Druck des bei 14 zuge  führten Luftstromes oder auch an der Maul  weite etwas     nachreguliert.    Der Reflektor  wirkt als akustischer Zwischenkreis.  



  Die Pfeife kann nun von vornherein der  art angeblasen werden,     dass    die von ihr er  zeugten Luftwellen eine Frequenz über 4000  besitzen, oder aber sie kann mit tieferen  Tönen angeblasen werden, deren über der  Frequenz von 4000 liegende Oberwellen  zur Einwirkung     auf    die     3,likropbonmembran   <B>1</B>  gebracht werden.  



       Fig.    4 veranschaulicht     nun    die Verwen  dung dieses     akustiselien    Generators für     Tele-          phoniezwecke,        und    zwar unter Benutzung  eines für die Sprachklarheit, wie oben er  wähnt, vorteilhaften Zusatzgleichstromes. Die  Ziffern<B>10</B> und<B>11</B> bezeichnen die Steckkon  takte des Mikrophons. Sie liegen in einem  Kreise, dem die     Sprecliströme    von dem nie  derfrequenten Teilnehmerapparat durch den  Transformator     T    beiderseits des Kondensa  tors K zugeführt werden.

   Die Batterie Z  liefert den erwähnten     Zusatzgleichstroni.    Die  Sprechströme werden durch das Mikrophon  in Impulse zerlegt     und    dem     Schwingungskrei.se     <B>S</B> zugeführt, der seinerseits beispielsweise mit  einer Fernleitung     Py    gekoppelt ist. Wichtig  ist,     dass    der Schwingungskreis<B><I>S</I></B> in richtiger  Weise angekoppelt wird, wofür ein Optimum  existiert. Die Kopplung ist zu diesem Zweck:  bei P variabel eingerichtet.  



  Unter Umständen ist es vorteilhaft,     dass     die durch das     Mikroplion        in    Impulse zu zer  legenden     niederfrequenten    Sprechströme, bevor  sie in das Mikrophon gelangen, verstärkt  werden, wobei die dazu verwendete     Verstärker-          röhre    so     beinessen    ist,     dass    sie als     Begrenzer-          röhre    wirkt. Dies ist notwendig, um eine  Überlastung des Mikrophonkontaktes zu ver  hindern. An die Stelle der     Begrenzerröhre     könnte -auch ein     Eisenvorschaltwiderstand     treten.

        Gemäss dem früher Gesagten kann man  in     Fig.    4 die Batterie Z fortlassen. Ander  seits erhält man unmittelbar     eineAnordnung          für        Telegraphierzwecke,    wenn man den     Über-          trao,er        T    nebst Kondensator K     fortlässt    und  die Batterie Z unmittelbar mit der Spule<B>9</B>  verbindet.  



  Die vom Schwingungskreis gelieferte Fre  quenz kann ihrerseits wiederum durch     mao,-          netische        Frequenzwandler    auf beliebig hohe  Beträge gebracht werden, bevor sie in die  Fernleitung     bezw.    Antenne eintritt.  



  Mit Gleichstrom liefert der akustische       (4enerator,    wie schon erwähnt,     ungedämpfte     Schwingungen, die für     Telegraphierzwecke     geeignet sind, mit Sprechstrom dagegen ge  dämpfte, für     Telephonie        üeeignete    Schwin  gungen. Das Mikrophon kann aber auch als  Hilfsgenerator in der bekannten     Schwebungs-          empfangsschaltung    dienen, um     ungedämpfte     Schwingungen, die an sich im     Detektorkreis     unhörbar sind, hörbar zu machen.  



  Eine geeignete Anordnung hierfür wird  aus der     Fig.    4 erhalten, wenn der Schwin  gungskreis<B>8</B> in bekannter Art gleichzeitig  mit der Antenne oder der Fernleitung und  mit einem     Detektorkreis    gekoppelt wird. Wird  dabei die Batterie Z     beibehalten,.so    erzeugt  der Generator dauernd selbständig Schwin  gungen.     Man    kann aber die Batterie Z auch  fortlassen<B>-</B> alsdann liefern die von der ent  fernten Sendestation ankommenden (z. B. von  der Antenne aufgefangenen) Schwingungen  die Energie zum Betriebe des     Generators.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-901:1: Vorrichtung zur Erzeugung von Hochfre- quenzschwingungen, insbesondere für die Nach richtenübermittlung, dadurch gekennzeichne <B>,</B> dass zunächst mit Hilfe eines kontinuierlichen Laftstromes ein akustisches System (Pfeife, Zungenpfeife, Sirene oder dergleichen) derart in Schwingungen versetzt wird, dass es Luft wellen von einer Frequenz über 4000 erzeugt und dass darauf diese Luftwellen auf einen schwingungsfähigen Körper zur Einwirkung gebracht werden, der so bemessen ist,
    dass er der Frequenz der Luftwellen zu folgen vermag und -seinerseits elektrische,<B>zum</B> An stossen eines elektrischen Schwingungskreises geeignete Zustandsänderungen hervorruft. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Vorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische System in tieferen Tönen angeblasen wird, deren über der Frequenz von 4000 liegende Oberwellen zur Einwirkung auf den schwingungsfähigen Körper gebracht werden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die auf den schwingungsfähigen Körper zur Einwirkung gebrachten Luft wellen vorher durch akustische Zwischen kreise ausgesondert wÜden. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als akustisches<B>Sy-</B> stem eine Galtonpfeife benutzt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Mehrfachverkehrs gleichzeitig mehrere Frequenzen mit Hilfe einer Sirene erzeugt werden, deren Scheibe konzentrische Loch reihen besitzt, wobei jeder Lochreihe eine entsprechende" Serie von Mikrophonen zu geordnet ist.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der durch die aku stisch erzeugten Luftwellen beeinflusste schwingungsfähige Körper aus einem Mikrophon besteht, das so gebaut ist, dass es auf Hochfrequenz reagiert, auf Niederfrequeriz gar nicht oder nur un wesentlich anspricht. <B>6.</B> Vorrichtung nachUnteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrophonmem bran eine Dicke -von 1/ioo bis '/loo mm und einen Durchmesser vor) 4 bis 20 mm besitzt und der Kontaktstift fest einge spannt ist.
    <B>7.</B> Vorrichtung nachLInteranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf die Spitze des Kontaktstiftes ein Tropfen 01 von dicker Beschaffenheit aufgebracht. ist. <B>8.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>6,</B> ge- kennzeichn et durch eine Glühvorrichtung für den Kontaktstift. <B>9.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>6,</B> ge kennzeichnet, durch eine Einrichtung, welche eine Ionisierung des Kontaktrau mes gestattet. <B>10.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch,<B>6,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Abstand des Kontaktstiftes von der Membran durch Bewegung dieser regelbar ist.
    <B>11.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>10,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Membran- träger auf den festliegenden, mit Gewinde versehenen Kontaktstift aufgesehraubt und zum Zwecke der Abstandsregelung zwischen beiden mittelst eines Schnecken triebes in Dräung versetzt werden kann, wobei die Stromzuführung zur Membran durch Schleifkontakte erfolgt. 12.
    Generator nach Unteranspruch<B>3</B> und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Mikro phon gegenüber dem Maul einer Galton- pfeife parallel zu deren Tubus derart an geordnet ist, dass der Abstand der Mein- bran von der Längsachse der Pfeife regelbar ist. <B>13.</B> Vorrichtung naeh Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass an der dem Tv,rikrophon gegenüber liegenden Seite des Pfeifenmauls ein senkrecht zur Pfeifen achse einstellbarer Reflektor liegt. 14.
    Vorrichtung nac <B>-</B> li Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Mikrophon gelieferte Frequenz nachträglich durch Frequenzwandler beeinflusst wird. <B>15.</B> Vorrichtung nach -Unteranspruch <B>5</B> und<B>6</B> für Telephoniezwecke, dadurch gekenn zeichnet, dass den durch das Mikrophon in Impulse zu zerlegenden niederfrequen ten Sprechströmen eine Zusatzgleichspan nung überlagert wird.
    <B>16.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die nieder frequenten Sprechströme, bevor sie in das- Mikrophon gelangen, verstärkt wer den, wobei die züi verwendende Verstär- kerröhre so bemessen ist, dass sie als Begrenzungsröhre wirkt. <B>17.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kopplung zwischen dem Kreise der in Impulse zer legten Sprechströme und dem elektrischen Hochfrequenzschwingungskreise veränder bar ist.
    <B>18.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die erzeugten Schwingungen durch einen Hochfrequenz- verstärker verstärkt werden.
CH100076D 1920-11-18 1921-10-18 Vorrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere für die Nachrichtenübermittlung. CH100076A (de)

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CH100076D CH100076A (de) 1920-11-18 1921-10-18 Vorrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere für die Nachrichtenübermittlung.

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