Vorrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere für die Nachrichtenübermittlung. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor- riehtung zur Erzeugung von Hochfrequenz- schwirigungen, welche insbesondere für die Nachrichtenübermittlung mit Vorteil ange wendet werden kann.
Bei dieser Vorrichtung wird mit Hilfe eines kontinuierlichen Luftstromes Jin aku stisches System (Pfeife, Zungenpfeife, Sirene oder dergleichen) derart in Schwingungen versetzt, dass es Luftwellen einer Frequenz über 4000 (über Sprechfrequenz) erzeugt und dass darauf diese Luftwellen auf einen schwin gungsfähigen, periodischen oder' aperiodischen KZi*,t-I)er <B>( '</B> Plattenmikrophon, Flammenmikro- plioll.' Zunge oder dergleichen) zur Einwirkung gebracht werden, der so bemessen ist,
dass <B>er</B> den Frequenzen der Luftwellen zu folgen vermag und seinerseits elektrische, zum An- stol, eii eines Schwingungskreises geeignete ZwiLmdsänderungen. hervorruft. Besonders bewährt hat sieh dabei als akustisolies System die Galtonpfeife.
Die Erfindung geht also ans von den für medizinische Zwecke bekannten Vorrichtun- gen zur Erzeugung pulsierenden Gleichstromes bezw. von Wechselströmen. Die erstgenannte Art von Vorrichtungen arbeitet bekanntlich in der Weise, dass am Knotenpunkt einer Pfeife ein Mikrophon angebracht wird, das mit einer Gleichstromquelle in Reihe geschal tet ist, und die zweite Art wird insbesondere repräsentiert durch den Larsenschen akusti- sehen Wechselstromerzeuger, der allerdings lediglich einen Mikrophon-Telephon-Summer mit akustischeni Zwischenkreis verwendet.
Trotz dieser seit langer Zeit bekannten Vorrichtungen hat bis heute eine irgendwie geartete Verwendung akustischer Systeme für die Erzeugung von Hochfrequenzschwin- gungen nicht stattgefunden, was um so<B>be-</B> greiflicher ist, als es rein theoretisch keines wegs wahrscheinlich erscheint, dass mit Luft wellen über Sprechfrequenz überhaupt ein Erfolg zu erzielen war.
Es war keineswegs vorauszusehen, wie nunmehr feststeht, dass, obgleich das schon ausserordentlich empfind liche menschliche Ohr nur verhältnismässig sehr -wenig auf hohe und höchste Töne rea- giert, ein Mikrophon darauf reagieren sollte, und dass, wenn es auch reagiert, es dann auch mit der erforderlichen Sicherheit und Aniplitudengrösse die hohe Kontaktzahl be werkstelligt. Auch von dem akustischen System war nicht ohne weiteres anzunehmen, dass die von ihm gelieferten Wellen die er forderliche Stärke der Amplitude und Rein heit besitzen würden.
Ausgedehnte Versuche haben nun tatsäch lich die Möglichkeit einer ganz vorzüglichen und allen Anforderungen entsprechenden Hochfrequenzerzeugung auf diesem Gebiete bewiesen. Wird beispielsweise eine Galton- pfeife verwendet und werden die, ei-zeugten Luftwellen auf ein Mikrophon zur Einwirkung gebracht, so werden, falls die Einstellung der Pfeife und die Stärke des Anblasedruckes richtig gewählt werden, von der Pfeife Luft wellen von einer Frequenz über 4000 erzeugt, denen die Mikrophonmembran ohne weiteres zu folgen vermag.
Das akustische System kann dabei entweder derart angeblasen wer den, dass es bereits Grundwellen von der er forderlichen Frequenz ei-zeugt oder aber der art, dass neben Grundwellen von niederer Frequenz hochfrequente Oberwellen entstehen, die ihrerseits erst im Sinne der Erfindung zur Ausnutzung gelangen.<B>In</B> letzterem Falle wird zweckmässig der hohe Ton von dem tieferen dureh akustische Zwischenkreise, z. B. Resonatoren ', Reflektoren oder derglei chen, gesondert.
Die Bezeichnung "Mikrophon" ist im weitesten Sinne zu verstehen, nämlich als ein periodiseh oder aperiodisch schwingungsfähiger Kiii,per, der akustische Schwingungen in elek-- triselie Zustandsänderungen, z. B. Uriterbre- chungen, zu verwandeln vermag. An Stelle einer Membran im gewöhnlichen Sinne kann also auch eine Zunge, z. B. eine Pfeifenzunge, treten, die ihrerseits entweder unmittelbar innerhalb der zugehörigen Pfeife liegt, oder von einer getrennten Pfeife, eventuell auch Zungenpfeife, in Schwingungen versetzt wird.
Wenn dieses Mikrophon in einen Strom kreis eingeschaltet wird, so zerlegt es den Strom in Impulse von der Zahl der aufgedrückten akustischen Schwingung. Diese Impulse wer den erfindungsgemäss dazu benutzt, um einen mit dem genannten Stromkreis gekoppelten Schwingungskreis anzustossen, undzwarderart, dass der letztere<B>je</B> nach seiner Abstimmung entweder mit der Impulsfrequenz überein stimmend schwingt oder mit einem Vielfachen davon. Der erstgenannte Strom kann ent weder aus einer Gleichstromquelle entnommen werden, in welchem Falle der Schwingungs kreis dauernd ungedämpfte Schwingungen erzeugt, die für Telegraphiezwecke brauch bar sind.
Oder das Mikrophon wird in einen niederfrequenten Sprechstromkreis eingeschal tet und zerlegt darin die Sprechströme in Impulse, die wiederum den Schwingungs kreis zum Schwingen anregen. In diesem Falle entstehen gedämpfte Schwingungen, deren Anfangs-Amplitudenwerte denen der niederfrequenten Sprechströme entsprechen. Die Randkurve der abklingenden Amplituden wird nach bekannter Art im Hörer der Empfangsstation als Sprache wahrnehmbar.
An Stelle einer vollkommenen Unterbrechung an der Berührungsstelle zwischen Mikrophon- niembran Lind Mikrophoristift genügt unter- Umständen eine Widerstandsänderung an die ser Stelle, oder aber es wird ein kapazitives, <B>d.</B> h. Kapazitätsänderungen herVOrrUfendes, oder ein induktives,<B>d.</B> li. Indtiktivitätsände- rungen -hervorrufendes Mikrophon verwendet.
An Stelle des Plattenmikrophons. kann beispielsweise ein Flammenmikrophon ver wendet werden, das lediglich Widerstands änderungen erzeugt. Derarfige Flainmeiiinili:ro- phone sind insbesondere bei hohen Frequen zen nutzbringend zu verwenden. Bei ihnen wird durch glühende Ga-se, welche durch die Luftwellen in Schwingungen versetzt werden, der Widerstand zwischen zwei Kontaktztücken verändert.
An Stelle der Galtonpfeife oder Zungen pfeife sind auch beispielsweise Sirenen mi verwenden. Diese haben bei Mehrfachver kehr den Vorteil, dass sie unter Benutzung konzentrischer Lochreilien in einer Sirenen scheibe gleichzeitig verschiedene Frequenzen zu erzeugen vermögen. Es genÜgt dann, jeder Lochreihe<B>je</B> eine Serie radial angeord neter Mikrophone zuzuordnen, von denen jede Serie naturgemäss entsprechend den zugehö rigen Loc]:treihen der Sirenen-scheibe auf einem andern Radius angeordnet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein beson ders zuverlässig arbeitendes Ausführungsbei spiel der Erfindung. Fig. <B>1</B> ist eine Vorder ansicht des aktistischen Generators, Fig. 2 eine Draufsicht darauf, Fig. <B>3</B> ein Schnitt durch das Mikrophon und Fig. 4 ein Schal tungsschema für Hochfrequenztelephonie.
Das als Schwingungskörper benutzte Mi krophon (Fig. <B>3)</B> zeichnet sich gegenüber den bisher bekannten Mikrophonen dadurch aus, dass es nur auf Hochfrequenz reagiert, dage gen auf Niederfrequenz (kleiner als<B>5000</B> oder 4000) gar nicht oder nur unwesentlich an spricht. Die Membran<B>1</B> dieses Mikrophons besitzt eine Dicke von 5/ioo bis 1/ioo mm und einen Durchmesser von 4 bis 20 mm. Der init Spitze oder Kappe ausgestattete Kon taktstift 2 des Mikrophons ist fest einge spannt, wodurch erreicht wird, dass die Wir kung auf konstante Amplituden der das Alikrophon treffenden Luftwellen beschränkt wird.
Experimentell hat sich gezeigt, dass, solange keine Luftwellen auftreffen, die Mein- bran <B>1</B> fest an dem Kontaktstift anliegt, da eine Messung alsdann<B>0</B> Ohm ergibt. Treffen dagegen Wellen auf, so wird die Membran von dem Stift abgehoben, wahrscheinlich bis zur völligen Unterbrechung. Da somit in diesem Falle derMikrophonwiderstand inner halb einer Sekunde mehrmals zwischen<B>0</B> und hin- und herschwankt, zeigt dann experl- ineiitell das Ohmmeter einen Mittelwert von <B>80-300</B> Ohm.
Ein so ausgebildetes Mikro- plion liefert, wenn es entsprechend erregt und geschaltet wird, völlig einwandfreie Hoch frequenz und in der Verwendung für Tele- phonie vollkommen klare Sprache.
Im letzteren Falle, wo das Mikrophon dazu dient, die Sprechströme in Impulse zu zerlegen, kann seine Wirkung, insbesondere was Sprachklarheit betrifft, noch wesentlich dadurch erhöht werden, dass den Sprechströ- men ein Zusatzgleichstrom überlagert wird.
Dieser Zusatzgleichstroin wird seinerseits durch das Mikrophon in Impulse zerlegt und stösst daher den Schwingungskreis dauernd an; er ist deshalb so zu bemessen, dass die durch ihn im Schwingungskreis erzeugten un- gedämpften Hochfrequenzschwingungen Ampli- tudenwerte haben, die bedeutend kleiner sind, als die von der Sprache ihrerseits im Schwin gungskreis erzeugten Hochfrequenzamplituden.
Vorteilhaft kann, um ein Versagen des Kontaktes zwischen Membran und Stift durch Oxydbildung, Staub und dergleichen zu ver hüten, ein Tropfen<B>Öl</B> von dicker Beschaffen heit auf die Spitze oder Kuppe des Kontakt stiftes gebt-acht werden. Oder es wird an Stelle des Stiftes ein durch einen elektrischen Hilfsstrom glühend gemachter Bügel, der mit seiner Wölbung die Membran berührt ange ordnet werden, zu dein gleichen allgemeiDen Zweck kann auch eine Ionisierung des Kon taktraumes, z. B. mittelst Radiumpräparaten, zu Hilfe genommen werden.
Für die Einregulierung ist es nun wün schenswert, Membran<B>1</B> und Kontaktstift 2 relativ zueinander beweglich zu gestalten. Im vorliegenden Falle geschieht das, da der Kontaktstift fest eingespannt ist, durch Be- wegu ng der Membran.
Zu diesem Zweck ist der an der Vorderseite aus leitenden Teilen<B>3,</B> in der Mitte aus einem Isolierkörper 4 und hinten wieder aus einem Metallteil<B>5</B> beste hende Membranträger auf den mit Gewinde versehenen Kontaktstift 2 aufgeschraubt und kann mit Hilfe einer Schnecke<B>6</B> und eines an dem isolierenden Teil 4 sitzenden Schnek- kenrades <B>7</B> relativ zu dem Kontaktstift 2 gedreht werden, so dass sich die Membran<B>1</B> der Kontaktstiftspitze nähert oder entfernt. Die Zuführung des Stromes zur Membran geschieht mittelst eines Schleifkontaktes<B>8.</B> Der Kontaktstift 2 ist fest an dem Trä ger<B>9</B> eingespannt, der den Strom von dein Kontaktstift ableitet.
Der Schleifkontakt<B>8</B> führt zu einem Steckkontakt<B>11</B> und der Träger<B>9</B> zu einem ähnlichen Steckkontakt, der in der Figur von dem ersteren verdeckt wird. Das Ganze ist in ein Gehäuse 12 ein- geschlossen, welches vorne einen Trichter 13 trägt.
Die Fig. <B>1</B> und 2 veranschaulichen nun die Verbindung des Mikrophons nach Fig. <B>3</B> mit einer Galtonpfeife. Dieser wird der Luft strom durch den Anschluss 14 zugeführt. Der drehbare Teil<B>15</B> dient zur Veränderung der Weite des zwischen dem Mundstück<B>16</B> und dein Tubus<B>17</B> liegenden ringförmigen Mauls. Das Mundstück<B>16</B> und der Tubu4 <B>17</B> sind in einen Bügel<B>18</B> eingeschraubt. Die Trom mel<B>19</B> dient zur Einstellung<B>der</B> Tubuslänge.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist nun das Mikrophongehänse 12 derart parallel zur Pfeife an-eordnet, dass sein Trichter<B>13</B> gerade gegenüber dem Maul der Pfeife liegt, und zwar derart, dass der Abstand der 31embran von der Mittelachse der Pfeife senkrecht zu dieser verländerlich, ist.
Zu diesem Zweck sind die Lijoher für die Steckkontaktstifte des Mikrophons in zwei durch einen Isolier- kurper 20 getrennte Metalleisten 21 und 22 angeordnet, und letztere sind in der Grund platte<B>23</B> des ganzen Generators mit Hilfe des Fingerrades 24 verschiebbar. Die Strom anschlüsse werden durch Klemmschrauben 2,5 und<B>26</B> gebildet.
Ge--enüber dem Mikrophontriehter <B>13</B> an der andern Seite des Pfeifenmauls liegt ein plattenförmiger oder ein gekrümmter, der kugeligen Wellenform angepasster, z. B. para bolischer Reflektor<B>27,</B> welcher uni den Zapfen<B>28</B> derart schwingbar gelagert ist, dass er in einer Ebene parallel zur Pfeifen achse schwenkbar ist. In der wigrechten Lage wird er durch einen Anseblag <B>29,</B> der sich gegen den Arm <B>30</B> des Reflektors 277 legt, gehalten.
Der Reflektor <B>27</B> ist seiner seits senkrecht zur Pfeitenachse verschiebbar, indem er mit dem Arm<B>30</B> durch eine<B>Ge-</B> windespindel<B>31</B> verbunden ist.
Die Einstellung geschieht nun folgender massen: Zunächst wird die geeichte Tubus- länge eingestellt, darauf das Mikrophon bei ZD weggeklapptem Reflektor der Pfeife genähert, bis das Optimum der Lautstärke v orhanden ist entsprechend der optimalen akustischen Ankopplung. Darauf wird der Reffektor <B>27</B> in die in Fig. 2 gezeichnete Lage geklappt und so weit der Pfeife genähert, bis die grösste Klarheit,<B>d.</B> h.
irn. Falle der Telephonie die grösste Spreehklarbeit, vorhanden ist. Jetvt wird eventuell am Druck des bei 14 zuge führten Luftstromes oder auch an der Maul weite etwas nachreguliert. Der Reflektor wirkt als akustischer Zwischenkreis.
Die Pfeife kann nun von vornherein der art angeblasen werden, dass die von ihr er zeugten Luftwellen eine Frequenz über 4000 besitzen, oder aber sie kann mit tieferen Tönen angeblasen werden, deren über der Frequenz von 4000 liegende Oberwellen zur Einwirkung auf die 3,likropbonmembran <B>1</B> gebracht werden.
Fig. 4 veranschaulicht nun die Verwen dung dieses akustiselien Generators für Tele- phoniezwecke, und zwar unter Benutzung eines für die Sprachklarheit, wie oben er wähnt, vorteilhaften Zusatzgleichstromes. Die Ziffern<B>10</B> und<B>11</B> bezeichnen die Steckkon takte des Mikrophons. Sie liegen in einem Kreise, dem die Sprecliströme von dem nie derfrequenten Teilnehmerapparat durch den Transformator T beiderseits des Kondensa tors K zugeführt werden.
Die Batterie Z liefert den erwähnten Zusatzgleichstroni. Die Sprechströme werden durch das Mikrophon in Impulse zerlegt und dem Schwingungskrei.se <B>S</B> zugeführt, der seinerseits beispielsweise mit einer Fernleitung Py gekoppelt ist. Wichtig ist, dass der Schwingungskreis<B><I>S</I></B> in richtiger Weise angekoppelt wird, wofür ein Optimum existiert. Die Kopplung ist zu diesem Zweck: bei P variabel eingerichtet.
Unter Umständen ist es vorteilhaft, dass die durch das Mikroplion in Impulse zu zer legenden niederfrequenten Sprechströme, bevor sie in das Mikrophon gelangen, verstärkt werden, wobei die dazu verwendete Verstärker- röhre so beinessen ist, dass sie als Begrenzer- röhre wirkt. Dies ist notwendig, um eine Überlastung des Mikrophonkontaktes zu ver hindern. An die Stelle der Begrenzerröhre könnte -auch ein Eisenvorschaltwiderstand treten.
Gemäss dem früher Gesagten kann man in Fig. 4 die Batterie Z fortlassen. Ander seits erhält man unmittelbar eineAnordnung für Telegraphierzwecke, wenn man den Über- trao,er T nebst Kondensator K fortlässt und die Batterie Z unmittelbar mit der Spule<B>9</B> verbindet.
Die vom Schwingungskreis gelieferte Fre quenz kann ihrerseits wiederum durch mao,- netische Frequenzwandler auf beliebig hohe Beträge gebracht werden, bevor sie in die Fernleitung bezw. Antenne eintritt.
Mit Gleichstrom liefert der akustische (4enerator, wie schon erwähnt, ungedämpfte Schwingungen, die für Telegraphierzwecke geeignet sind, mit Sprechstrom dagegen ge dämpfte, für Telephonie üeeignete Schwin gungen. Das Mikrophon kann aber auch als Hilfsgenerator in der bekannten Schwebungs- empfangsschaltung dienen, um ungedämpfte Schwingungen, die an sich im Detektorkreis unhörbar sind, hörbar zu machen.
Eine geeignete Anordnung hierfür wird aus der Fig. 4 erhalten, wenn der Schwin gungskreis<B>8</B> in bekannter Art gleichzeitig mit der Antenne oder der Fernleitung und mit einem Detektorkreis gekoppelt wird. Wird dabei die Batterie Z beibehalten,.so erzeugt der Generator dauernd selbständig Schwin gungen. Man kann aber die Batterie Z auch fortlassen<B>-</B> alsdann liefern die von der ent fernten Sendestation ankommenden (z. B. von der Antenne aufgefangenen) Schwingungen die Energie zum Betriebe des Generators.
Device for generating high-frequency vibrations, in particular for the transmission of messages. The subject of the invention is a device for generating high-frequency swings, which can be used with advantage in particular for the transmission of messages.
In this device, with the help of a continuous flow of air, Jin acoustic system (whistle, whistle, siren or the like) is set in vibration in such a way that it generates air waves of a frequency above 4000 (above speaking frequency) and that these air waves then move to a periodic vibratory or 'aperiodic KZi *, tI) er <B> (' </B> plate microphone, flame micro- plioll. 'tongue or the like), which is dimensioned so
that <B> it </B> is able to follow the frequencies of the air waves and, for its part, electrical conflict changes suitable as an offense to an oscillation circuit. evokes. The Galton whistle has proven particularly successful as an acoustically isolate system.
The invention is therefore based on the devices known for medical purposes for generating pulsating direct current respectively. of alternating currents. The first-mentioned type of device is known to work in such a way that a microphone is attached to the junction of a whistle, which is connected in series with a direct current source, and the second type is represented in particular by the Larsen acoustic alternating current generator, which, however, only has one Microphone-telephone-buzzer with acoustic intermediate circuit used.
In spite of these devices, which have been known for a long time, there has been no use of any kind of acoustic systems for the generation of high-frequency oscillations, which is all the more understandable as it seems in no way possible in purely theoretical terms that any success could be achieved with air waves over speaking frequency.
It was by no means to be foreseen, as is now certain, that although the already extremely sensitive human ear reacts only relatively very little to high and highest notes, a microphone should react to it, and if it does react, so will it the high number of contacts is achieved with the necessary security and magnitude of the amplitude. From the acoustic system, too, it could not simply be assumed that the waves it delivered would have the required strength of amplitude and purity.
Extensive tests have now actually proven the possibility of a very excellent high-frequency generation in this area that meets all requirements. If, for example, a Galton whistle is used and the air waves generated are brought into action on a microphone, then, if the setting of the whistle and the strength of the blowing pressure are correctly selected, the whistle generates air waves with a frequency of over 4000 that the microphone membrane can easily follow.
The acoustic system can either be blown on in such a way that it already generates fundamental waves of the required frequency or in such a way that, in addition to fundamental waves of lower frequency, high-frequency harmonics arise, which in turn are only used in the sense of the invention B> In the latter case, the high tone is expediently separated from the lower by acoustic intermediate circuits, e.g. B. resonators', reflectors or the like surfaces, separately.
The term "microphone" is to be understood in the broadest sense, namely as a periodic or aperiodic vibratory Kiii, per, which can generate acoustic vibrations in electrical changes of state, e.g. B. original breaks, able to transform. Instead of a membrane in the usual sense, a tongue, e.g. B. a pipe tongue, which in turn either lies directly within the associated pipe, or is set in vibration by a separate pipe, possibly also a reed pipe.
When this microphone is switched on in a circuit, it breaks down the current into pulses of the number of acoustic vibrations that are pressed. According to the invention, these impulses are used to initiate an oscillating circuit coupled to the circuit mentioned, and in such a way that the latter oscillates either according to its coordination with the impulse frequency or with a multiple thereof. The first-mentioned current can ent neither be taken from a direct current source, in which case the oscillation circuit continuously generates undamped oscillations that are useful for telegraphy purposes.
Or the microphone is switched into a low-frequency speech circuit and breaks down the speech currents into impulses, which in turn stimulate the oscillation circuit to vibrate. In this case, damped oscillations arise, the initial amplitude values of which correspond to those of the low-frequency speech currents. The edge curve of the decaying amplitudes can be perceived as speech in the known manner in the listener at the receiving station.
Instead of a complete interruption at the point of contact between the microphone, Niembran and the microphone pen, a change in resistance at this point may be sufficient, or a capacitive, <B> d. </B> h. Changes in capacitance, or an inductive, <B> d. </B> li. Inductivity changes - microphone used.
In place of the plate microphone. For example, a flame microphone can be used that only generates changes in resistance. Such Flainmeiiinili: rophones can be used to good effect especially at high frequencies. With them the resistance between two contact pieces is changed by glowing gases, which are set into oscillation by the air waves.
Instead of the Galton whistle or tongue whistle, sirens mi are also used. With multiple traffic, these have the advantage that they are able to generate different frequencies at the same time using concentric perforations in a siren disc. It is then sufficient to assign a series of radially arranged microphones to each row of holes, of which each series is naturally arranged on a different radius according to the associated rows of the siren disc.
The drawing illustrates a FITS reliably working Ausführungsbei game of the invention. Fig. 1 is a front view of the active generator, Fig. 2 is a plan view, Fig. 3 is a section through the microphone and Fig. 4 is a circuit diagram for high-frequency telephony.
The microphone used as a vibrating body (Fig. 3) is distinguished from the previously known microphones in that it only reacts to high frequencies, on the other hand to low frequencies (less than 5000) or 4000) does not respond at all or only insignificantly. The membrane <B> 1 </B> of this microphone has a thickness of 5/100 to 1/100 mm and a diameter of 4 to 20 mm. The contact pin 2 of the microphone equipped with a tip or cap is firmly clamped, which means that the effect is limited to constant amplitudes of the air waves hitting the microphone.
Experimentally it has been shown that as long as no air waves impinge, the Mein bran <B> 1 </B> lies firmly against the contact pin, since a measurement then results in <B> 0 </B> ohms. If, on the other hand, waves strike, the membrane is lifted off the pin, probably to the point of complete interruption. Since in this case the microphone resistance fluctuates between <B> 0 </B> and back and forth several times within one second, the ohmmeter then experimentally shows an average value of <B> 80-300 </B> ohms.
A microplion designed in this way, when appropriately energized and switched, delivers completely flawless high frequency and perfectly clear speech when used for telephony.
In the latter case, where the microphone is used to break down the speech streams into impulses, its effect, particularly with regard to speech clarity, can be significantly increased by superimposing an additional direct current on the speech streams.
This additional DC current is for its part broken down into impulses by the microphone and therefore continuously triggers the oscillation circuit; it is therefore to be dimensioned in such a way that the undamped high-frequency oscillations generated by it in the oscillation circuit have amplitude values that are significantly smaller than the high-frequency amplitudes generated by speech in the oscillation circuit.
In order to prevent failure of the contact between the membrane and the pin due to the formation of oxide, dust and the like, a thick drop of oil can be placed on the tip or dome of the contact pin. Or, instead of the pen, a bracket made glowing by an auxiliary electrical current, the curvature of which touches the membrane, is arranged. For the same general purpose, an ionization of the contact space, e.g. B. by means of radium preparations, can be used as an aid.
For the adjustment, it is now desirable to make membrane 1 and contact pin 2 movable relative to one another. In the present case, since the contact pin is firmly clamped, this is done by moving the membrane.
For this purpose, the membrane carrier consisting of conductive parts <B> 3 </B> in the middle and an insulating body 4 in the middle and a metal part <B> 5 </B> at the rear is on the threaded contact pin 2 and can be rotated relative to the contact pin 2 with the aid of a worm <B> 6 </B> and a worm wheel <B> 7 </B> seated on the insulating part 4, so that the membrane <B > 1 </B> approaches or removes the tip of the contact pin. The current is supplied to the membrane by means of a sliding contact 8. The contact pin 2 is firmly clamped on the carrier 9, which diverts the current from the contact pin.
The sliding contact <B> 8 </B> leads to a plug contact <B> 11 </B> and the carrier <B> 9 </B> to a similar plug contact, which is covered by the former in the figure. The whole is enclosed in a housing 12 which carries a funnel 13 at the front.
FIGS. 1 and 2 now illustrate the connection of the microphone according to FIG. 3 with a Galton whistle. This is fed to the air flow through connection 14. The rotatable part <B> 15 </B> serves to change the width of the annular mouth lying between the mouthpiece <B> 16 </B> and your tube <B> 17 </B>. The mouthpiece <B> 16 </B> and the Tubu4 <B> 17 </B> are screwed into a bracket <B> 18 </B>. The drum <B> 19 </B> is used to adjust <B> the </B> tube length.
As can be seen from FIG. 2, the microphone casing 12 is now arranged parallel to the whistle in such a way that its funnel 13 lies directly opposite the mouth of the whistle, in such a way that the distance between the membrane and the whistle The central axis of the pipe is perpendicular to this variable.
For this purpose, the connectors for the plug-in contact pins of the microphone are arranged in two metal strips 21 and 22 separated by an insulating body 20, and the latter can be moved in the base plate 23 of the entire generator with the aid of the finger wheel 24 . The power connections are formed by clamping screws 2.5 and <B> 26 </B>.
Above the microphone strap <B> 13 </B> on the other side of the pipe mouth there is a plate-shaped or curved one, adapted to the spherical wave shape, e.g. B. Parabolic reflector <B> 27 </B> which uni the pin <B> 28 </B> is mounted such that it can swing in such a way that it can be pivoted in a plane parallel to the pipe axis. It is held in the horizontal position by an anchor pad 29 which lies against the arm 30 of the reflector 277.
The reflector <B> 27 </B> on the other hand can be displaced perpendicular to the axis of the pillar by moving it with the arm <B> 30 </B> through a <B> threaded </B> threaded spindle <B> 31 </ B > is connected.
The setting now takes place as follows: First, the calibrated tube length is set, then the microphone, with the reflector folded away, is brought closer to the whistle until the optimum volume is present according to the optimum acoustic coupling. The reffector <B> 27 </B> is then folded into the position shown in FIG. 2 and approached the pipe until the greatest clarity, <B> d. </B> h.
irn. In the case of telephony, the greatest amount of speech work is available. Jetvt is possibly readjusted somewhat at the pressure of the air flow supplied at 14 or at the mouth width. The reflector acts as an acoustic intermediate circuit.
The whistle can now be blown on from the outset in such a way that the air waves it generates have a frequency above 4000, or it can be blown with lower tones, whose harmonics, which are above the frequency of 4000, act on the 3 'likropbon membrane' B> 1 </B>.
4 now illustrates the use of this acoustic generator for telephony purposes, using an additional direct current which is advantageous for speech clarity, as mentioned above. The numbers <B> 10 </B> and <B> 11 </B> denote the plug contacts of the microphone. They lie in a circle to which the Sprecliströme from the never derfrequenten subscriber set through the transformer T on both sides of the K capaca sector are fed.
The battery Z supplies the mentioned additional Gleichstroni. The speech streams are broken down into pulses by the microphone and fed to the Schwingungskreis.se <B> S </B>, which in turn is coupled, for example, to a long-distance line Py. It is important that the oscillation circuit <B> <I> S </I> </B> is correctly coupled, for which an optimum exists. The coupling is set up for this purpose: at P variable.
Under certain circumstances it is advantageous that the low-frequency speech currents to be broken down into pulses by the microplion are amplified before they reach the microphone, the amplifier tube used for this being so small that it acts as a limiter tube. This is necessary to prevent overloading of the microphone contact. An iron series resistor could also be used instead of the limiter tube.
According to what has been said earlier, the battery Z can be omitted in FIG. On the other hand, an arrangement for telegraphing purposes is obtained immediately if the transformer, T and capacitor K are omitted and the battery Z is connected directly to the coil 9.
The fre quency supplied by the oscillating circuit can in turn be brought to any high amount by mao, - netic frequency converter before it bezw in the long-distance line. Antenna enters.
With direct current, the acoustic generator, as already mentioned, supplies undamped vibrations, which are suitable for telegraphing purposes, while with speech current, on the other hand, damped vibrations that are suitable for telephony To make vibrations that are inaudible in the detector circuit audible.
A suitable arrangement for this is obtained from FIG. 4 when the oscillation circuit 8 is coupled in a known manner to the antenna or the long-distance line and to a detector circuit at the same time. If the battery Z is retained, the generator continuously generates vibrations independently. However, the battery Z can also be omitted <B> - </B> then the vibrations arriving from the remote transmitting station (e.g. picked up by the antenna) supply the energy for operating the generator.