Mehrzelliger Elektrolyseur. Es ist bekannt, die Zwischenwände von mehrzelligen, nach Art der Filterpressen ge bauten Elektrolyseuren, in einem Rahmen aus Isoliermaterial zu fassen. Dabei hat sich in dem Falle, wo diese Rahmen aus Isolier masse hergestellt wurden, wie z. B. Zement, gezeigt, dass es schwer hält, diese absolut riss frei, d. h. .dicht, zu erhalten. Die Folge die ser Schwierigkeit war entweder ein grosser Ausschuss an Rahmenmaterial, oder aber un liebsame Undichtheiten im Betrieb der<B><U>Ap-</U></B> parate.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, diesen Übelständen in einfacher und absolut sicherer Weise abzuhelfen und dabei gleich wohl eine unzulässig teure Bauweise der Ap parate zu vermeiden.
Gemäss .der Erfindung sind bei einem mehrzelligen Elektrolyseur, dessen Zwischen- w.inde in Isolierrahmen aus Isoliermasse ge halten sind, diese Isolierrahmen wenigstens teilweise mit einem gasdichten und wider standsfähigen Belag, z.
B. einem Anstrich oder einem Metallbelag, der aus einem U-Eisen gebildet sein kann, versehen und die vollkommene Abdichtung der Zelle au- sserdem dadurch bewerkstelligt, dass zwischen den mit dem Belag versehenen Teil des Iso- lierrahmens und die anstossende Elektrode eine Dichtung aus zusammendrückba-rem oder elastischem Material, z. B. Kautschuk, ein gebracht ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine bei spielsweise Ausführungsform der Erfindung in Anwendung auf die Zelle einer Filter presse.
Fig. 1 ist die Ansicht einer von einem Isolierrahmen mit einem Belag bestehend aus einem U-Eisen gehaltenen Zwischenwand, und Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B- -der Fig. 1.
Mit a ist die Zwischenwand, beispielsweise aus dünnem Reinnickel bezeichnet, welche in dem Rahmen b aus Zement oder einem Ze mentgemisch gehalten ist. Das U-Eisen c um gibt den Rand des Isolierrahmens b vollstän dig. Der Isolierrahmen b hat nach innen, d. h. auf seiner gegen den Apparat zugewende ten Seite, eine über den äussern Teil beidseitig vorspringende.Ausladung b'.
An der Über gangsstelle der Schenkel des U-Eisens c zu dem nicht mehr bewehrten Isolierrahmen wird eine Gummikordel d durch den Druck der angeschlossenen Elektrodenplatte e fest gehalten und zusammengepresst, so dass in dieser Weise ein vollständig dichter Abschluss entsteht.
Der U-Eisenbelag ist aus vier U-Eisen- Stäben zusammengesetzt, die an ihren An schlussstellen c" zum Beispiel autogen -Iu- sammengeschweisst sind.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die zwei im Fusse des Rahmens durchgehen den Löcher f, denen entsprechende Löcher in den. Elektrodenplatten entsprechen, zur Bil dung von zwei zur Rahmenebene parallelen Speisekanälen und die zwei am obern Ende des Rahmens durchgehenden Löcher g zur Bildung von die ganze Länge des Apparates durchlaufenden Gasabzugskanälen bestimmt. Die Löcher g1 stellen kleine Verbindungs kanäle ,dar.
Die Ausführung kann in mannigfacher Art von dem gezeigten Ausführungsbeispiel abweichen, und zwar hinsichtlich der Form, als auch der genannten Materialien.
Statt des gezeigten U-Eisens kann ein Ebonitbelag oder ein Anstrich mit jeder be liebigen geeigneten Masse für die Abdich tung benützt werden. Als besonders geeignet -werden sich solche Materialien erweisen, wel che nicht spröde werden und eine gewisse Dehnbarkeit auf die Dauer beibehalten.
Ebenso ist die Anwendung der Erfindung -weder auf reihen-, noch auf parallel geschal tete Elektrolyseure beschränkt.
Multi-cell electrolyser. It is known that the partitions of multicellular electrolysers built in the manner of filter presses can be grasped in a frame made of insulating material. It has in the case where these frames were made of insulating mass, such. B. cement, shown to be difficult to hold, this absolutely crack free, d. H. .tight to maintain. The consequence of this difficulty was either a large scrap of frame material or unpleasant leaks in the operation of the <B> <U> apparatus </U> </B>.
The purpose of the present invention is to remedy these inconveniences in a simple and absolutely safe manner and at the same time to avoid an unacceptably expensive construction of the Ap parate.
According to the invention are in a multi-cell electrolyser whose intermediate w.inde are held in insulating frame made of insulating compound, this insulating frame at least partially with a gas-tight and resistant coating, for.
B. a paint or a metal coating, which can be formed from a U-iron, and the complete sealing of the cell is also achieved in that a seal is made between the coated part of the insulating frame and the abutting electrode compressible or elastic material, e.g. B. rubber, a is brought.
The drawing illustrates an example embodiment of the invention applied to the cell of a filter press.
1 is a view of an intermediate wall held by an insulating frame with a covering consisting of a U-iron, and FIG. 2 is a section along the line A-B- of FIG.
With a, the partition, for example made of thin pure nickel, which is held in the frame b made of cement or a cement mixture. The U-iron c around is the edge of the insulating frame b completely dig. The insulating frame b has inside, d. H. on the side facing the apparatus, a projection b 'protruding over the outer part on both sides.
At the transition point of the legs of the U-iron c to the no longer reinforced insulating frame, a rubber cord d is held firmly and pressed together by the pressure of the connected electrode plate e, so that a completely tight seal is created in this way.
The U-iron covering is composed of four U-iron rods which are welded together at their connection points c ″, for example oxy-fuel-Iu.
In the illustrated embodiment, the two in the foot of the frame go through the holes f, which corresponding holes in the. Electrode plates correspond to the formation of two feed channels parallel to the frame plane and the two through holes g at the upper end of the frame intended to form gas outlet channels running the entire length of the apparatus. The holes g1 represent small connecting channels.
The design can differ in many ways from the exemplary embodiment shown, specifically with regard to the shape and the materials mentioned.
Instead of the U-iron shown, an ebonite coating or a coat of paint with any suitable compound can be used for sealing. Materials that do not become brittle and retain a certain ductility in the long term will prove to be particularly suitable.
Likewise, the application of the invention is not limited to either series or parallel connected electrolyzers.