CH100308A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kontinuierlicher Elektroden bei elektrischen Öfen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kontinuierlicher Elektroden bei elektrischen Öfen.

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CH100308A
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Helfenstein Dr Alois
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/06Electrodes
    • H05B7/08Electrodes non-consumable
    • H05B7/085Electrodes non-consumable mainly consisting of carbon
    • H05B7/09Self-baking electrodes, e.g. Söderberg type electrodes

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kontinuierlicher Elektroden  bei elektrischen Öfen.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren und die dazu gehörige     Vorrichtung    zur  Herstellung kontinuierlicher Elektroden an  der Verbrauchsstelle, anschliessend an die in  den Ofen reichenden Teile der Arbeitselek  trode.

   Gemäss der Erfindung erfolgt das     Bäk-          ken    der eingeformten     Elektrodenmasse    vor  der Stromübergangsstelle,     -also    ausserhalb des  Ofens und durch äussere Heizung     mittelst     eines -den Formmantel umgebenden und gege  benenfalls - wenn es sich um hohle oder sehr  dicke Elektroden handelt - eines in dem     in-          nern    Formmantel angeordneten Brenn- oder  Backofens, der durch flüssigen oder     gasför-          inigen    Brennstoff oder durch elektrische Heiz  widerstände betrieben werden kann.

   Zweck  mässig können auch,     wenn    Gasheizung vor  gesehen ist, ausser den Gasen des elektrischen  Ofenprozesses aus demselben elektrischen  Ofen, noch jene Gase, welche beim Brennen  der Elektrode sich aus der     Elektrodenmasse     entwickeln in den Brennofen geleitet und zum  Brennen der Elektrode ausgenützt     werden.     



  In der     Elektrodenmasse    können -vorste  hende Einlagen von Metall, Graphit oderElek-         trodenstäbe        miteingebrannt    werden, um eine  verlässliche Vereinigung des gebrannten mit  dem neueingestampften     Elektrodenmetall    zu  sichern. Dieser Zweck kann auch dadurch  erreicht werden, dass jeweils das freie Ende  der     Elektrodenmasse    in einen mit Rillen,     Ge-.     winden oder dergleichen     versehenen    zapfen  förmigen oder hohlzylindrigen Teil ausmün  det, in den die Masse des nächsten     Elektro-          denteils    eingebettet wird.  



  Die rohe     Elektrodenmasse    kann an Ort  und Stelle vor dem Backen in den Form  mantel eingestampft oder als vorgeformter       Pressling    in denselben eingesetzt werden.  



  Der Brennofen und der Formmantel sind  mit der     Elektrodenregulierungseinrichtung     verbunden, derart, dass sie die Bewegungen  der Elektrode mitmachen     bezw.    von dem fer  tiggebackenen     Elektrodenteil    freigemacht und  so für .die Herstellung eines neuen Teils durch  die     Elektrodenregulierungswinde        herausge-          schoben    werden können.  



  Haben die Elektroden sehr grossen Quer  schnitt, so empfiehlt es sich, sowohl einen  Aussen-, als auch einen     Innenformmantel    zu      verwenden und auch in letzterem Heizkam  mern vorzusehen, wobei es zweckmässig ist,  die innere Heizkammer durch elektrische Wi  derstände und die äussere durch Verbrennen  der aus der     Elektrodenmasse    sich entwickeln  den Dämpfe zu beheizen.  



  Die Erfindung ermöglicht im     Gegensatze     zu andern Verfahren, neben der Herstellung  kontinuierlicher     Elektroden    beliebiger For  mate, auch die     Anbringung    kontinuierlicher  Innen- und Aussengewinde oder kontinuier  licher Hohlrohre, was einerseits für eine gas  dichte Stromführung an die Elektrode und  anderseits für Ofen für Gasreaktionen     bezw.     Gasgewinnung von grosser Bedeutung ist.  



  In der Zeichnung sind mehrere     beispiels-          iveise    Ausführungsformen der Einrichtung  zur Ausführung des Verfahrens nach vorlie  gender Erfindung zur Darstellung gebracht,  und zwar zeigt:     Fig.    1 die Einrichtung für  Gasheizung an einem Ofen mit vertikaler  Elektrode in lotrechtem Längsschnitt,     Fig.    2       denselben    mit Innenmantel für     Beheizung     mittelst elektrischer Heizwiderstände, und       Fig.    3 im Einzelschnitt einen     Brennofen    mit  elektrischen Heizwiderständen.

      In der Zeichnung bezeichnet     a    das Innere  des elektrischen Ofens, b den in den Ofen rei  chenden Teil der Arbeitselektrode, c die  Klemmeinrichtung der Elektrode, d deren Ge  triebestangen, e einen äussern Formmantel, e'       (Fig.    2) einen innern Formmantel, f einen  äussern     Brennofen,    f' einen innern elektrischen  Widerstandsofen,     g    die Kappe über dem  Formmantel, um ein Abströmen -der sich beim  Brennen der     Elektrodenmasse    bildenden Gase  zu verhindern, h die Leitungskanäle für diese  Gase, i die Zuleitung für die Heizgase aus  dem elektrischen Ofen oder dergleichen, k  einen zapfenartigen Ansatz am Elektroden  ende der Arbeitselektrode,

       l    den gleichen An  satz am Ende des     neuherzustellenden        Elek-          trodenteils        bezw.    der<B>Ei</B>     lektrodenmasse    m, o  in dem Brennofen eingebaute     Heizwider-          stände    und p Fixierschrauben zum Festhalten  der Arbeitselektrode, wenn .die Klemmeinrich  tung mit dem Brennofen längs der Elektrode    verschoben werden soll, schliesslich q die  Stromübergangsstelle an der Elektrode.  



  Bei Herstellung eines     Elektrodenteils     wird beispielsweise auf folgende Weise v     or-          (regangen:    Die Arbeitselektrode schiebt sich  in bestimmten Zeitintervallen um jene Länge  vor, welche jeweils     abgebrannt    ist. Diesen  Vorschub macht der Formmantel e und der  Brennofen f, die mit der     Elektrodenklemme          verbunden    sind, mit.

   Ist dieser Vorschub be  endet, dann wird die Klemmeinrichtung c ge  löst, nachdem die     Fixierungss-chrauben    p an  gezogen wurden, um die Elektrode vorüber  gehend festzuhalten, und nun wird die  Klemmeinrichtung mit dem daran befe  stigten Formmantel und     Brennofen    uni  die Länge des Vorschubes an :

  der Elek  trode gegen die Ofenseite hin     vorgeschoben,     so dass das Innere des Formmantels zur Auf  nahme der Formmasse für -den neuen     Elek-          trodenteil    frei wird, worauf     Klemmung    an  dem Ende des eben fertiggewordenen     Elek-          trodenteils    und Lüftung der     Fixierungs-          schrauben    p erfolgt.

   Nun wird die     Elektro-          denmasse    in den Formmantel eingestampft,  wobei ungefähr in das letzte Drittel gewun  dene Stäbe aus Metall oder mit Querrillen  oder dergleichen versehene Stäbe aus Graphit  oder     Elektrodenmasse    eingelegt werden. Dann  wird der Brennofen auf die zum Backen der  Elektrode erforderliche Temperatur ange  heizt und die     Elektrodenmasse    dieser Hitze  genügend lang ausgesetzt, worauf die Hei  zung abgestellt wird.

   Der so     gebrannte        Elek-          trodenteil    kühlt nun bis zum Eintritt des  nächsten Vorschubes aus, wobei er derart  schwindet, dass der Formmantel sich von der  Elektrode löst und mit dem Brennofen unab  hängig von jener verschoben werden kann.  



  Bei     Elektroden    grossen Querschnittes       bezw.    bei sehr dicken Elektroden wird kon  zentrisch zum äussern Formmantel noch ein  innerer Formmantel e'     (Fig.    2) verwendet  und so dem neuen     Elektrodenteil    eine Höh  lung     angeformt,    in welcher ein innerer     Brenn-          ofen,    zweckmässig eine elektrische Wider  standsheizung untergebracht wird, so dass der       verbleibende    Ring von aussen und innen ge-           brannt    werden kann.

   Soll die Höhlung an der  Elektrode nicht dauernd verbleiben, dann  wird diese bei Herstellung des nächsten     Elek-          trodenteils    vollgestampft und dieser Füll  pfropfen dadurch gebrannt,     @dass    der Boden des  innern Brennofens auf .die obere Fläche des  selben aufgesetzt wird.  



  In gleicher Weise können auch schräge  oder     wagrechte    kontinuierliche Elektroden  hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung kontinuier licher Elektroden von elektrischen Öfen an der Verbrauchsstelle, anschliessend an die in den Ofen reichenden Teile der Arbeitselek trode, dadurch gekennzeichnet, dass das Bak- ten der eingeformten, auf dem äussern Ende der Arbeitselektrode angesetzten Elektro- denmasse vor der Stromübergangsstelle an die Elektrode und durch äussere Beheizung er folgt.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der zur Aufnahme der Elek- trodenmasse bestimmte Formmantel von einem Brennofen umgeben ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Elektro- denmasse als vorgeformter Pressling in .den Formmantel eingesetzt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in das jeweils freie Ende der ElektroElenmasse mit Um fangsrillen versehene zapfenartige An sätze eingesetzt werden, um eine innige Vereinigung mit dem nächsten Elektro- denteil zu erzielen. 3. Verfahren - nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Heizmittel zum Brennen der Elektrodenmasse Gase verwendet werden, welche aus dem Ofen prozess desselben Ofens entnommen wer den können. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, für sehr dicke Elektroden, dadurch gekenn zeichnet, dass jeweils eine mittlere Höh lung in den anzufertigenden Elektroden teil eingeformt und in dieser ein Brenn- ofen untergebracht wird, der gleichzeitig zum Brennen des Pfropfens jener Elek- trodenmasse verwendet werden kann, die in die Höhlung des vorangehenden Elek- trodenteils eingestampft wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die beim Brennen der Elektrodenmasse aus dieser .entstehenden Gase zum Brennen der Elektrodenmasse ausgenützt werden. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da dumh gekennzeichnet, dass der zur Auf nahme der Elektrodenmasse dienende Formmantel verschiebbar ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Brennofen und der Formmantel mit .der Elektroden klemmvorrichtung verbunden sind, die Bewegungen der Elektrode daher mitma chen und längs dieser bewegt werden können. 8.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in den Brenn- ofen elektrische Heizwiderstände einge baut sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Form mantel oberhalb der Elektrodenmasse durch eine Haube abgedeckt und durch Kanäle mit dem Brennofen verbunden ist, um die aus der Elektrodenmasse ent wickelten Dämpfe möglichst vollständig im Brennofen zu verbrennen. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, für hohle Elektroden, dadurch gekennzeich net, dass ein Brennofen innerhalb des für ,die Höhlung der Elektrode bestimmten Formmantels vorgesehen ist.
CH100308D 1922-05-02 1922-05-02 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kontinuierlicher Elektroden bei elektrischen Öfen. CH100308A (de)

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