CH100341A - Luftschlauch für Radreifen, sowie Verfahren und Form zur Herstellung desselben. - Google Patents

Luftschlauch für Radreifen, sowie Verfahren und Form zur Herstellung desselben.

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CH100341A
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T B Mc Leroth Tubes Ltd
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T B Mc Leroth Tubes Ltd
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Description


      Luftschlauch    für Radreifen, sowie Verfahren und Form zur Herstellung desselben.    Die Erfindung betrifft einen Zellenluft  schlauch für pneumatische Radreifen,     soge-          nannte        Pneumatiks,    von solcher Bauart,     dass     beim Anstechen einer der unter gleichem  Druck stehenden Zellen der Schlauch als  Ganzes nicht abbläst, sondern in Wirksam  keit verbleibt.  



  Zellenreifen dieser Art und     Vormen    zu  ihrer Herstellung sind in den     Patentschriften          Nr.    94345 und 94590 beschrieben, und bei  dieser älteren Ausführungsart des     Zellen-          luftreifens    ist aussen am innern Umfange  des durch querverlaufende Scheidewände in  Zellen unterteilten Schlauches ein mit dem       Aufpumpventil    versehener Ringkanal.

   ange  ordnet, der mit jeder einzelnen Zelle durch  ein ventilloses     Gummiröhrehen    verbunden  ist, das beim Anstechen der Zelle zwischen  deren Scheidewänden gequetscht und umge  legt wird, wodurch die Verbindung dieser  Zelle mit dem gemeinsamen     Aufpumpkanal     aufgehoben wird.  



  Der Zellenschlauch wurde bisher in     ge-          tD          rider    Länge hergestellt, seine Enden wurden  dann miteinander vereinigt, der ringförmige         Aufpurnpkanal    wurde gesondert hergestellt  und mit dem Schlauch verbunden oder aber  mit ihm zugleich als ein Stück geformt. Die  Erzeugung der Zellen geschah mit Hilfe von  Kernstücken, -die später durch Schlitze oder.  Öffnungen in den Zellenwänden entfernt  wurden, während     Diesel    Schlitze oder Öffnun  gen dann, nach erfolgter Vereinigung der  Schlauchenden, durch ein aufgeklebtes Band,  an dessen Stelle auch einzelne Flecken tre  ten konnten, geschlossen wurden.

   Immer  wurden diese Schlitze oder Öffnungen zum  Entfernen der Kerne auf der Seite des  Schlauches vorgesehen, die den Aussenum  fang (Lauffläche des Reifens) bildet.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt in  erster Linie eine Vereinfachung der Herstel  lung solcher     Zellenluftschläuche    und erreicht  dieses durch Verwendung eines den     Auf-          pumpkanal    bildenden, rohrförmigen Strei  fens zum Schliessen der hier auf dem Innen  umfang des Schlauches vorgesehenen     Seltlitze     oder Öffnungen für die Kernentfernung.  



  In der     besehriebenen'alten    Ausführungs  art wurden die den     Aufpumpkanal    mit den      einzelnen Zellen verbindenden und in die  Zellen tief hineinragenden     Gummiröhrehen     mit dem Schlauch zusammen in einem Stück  hergestellt. Gemäss vorliegender Erfindung  werden diese Röhrchen dagegen mit dem  rohrförmigen Streifen in einem Stück er  zeugt und in Schlitze oder Öffnungen des  Schlauches eingesetzt.  



  Die Form zur Herstellung des     Zellen-          sehlauches    kann aus zwei Ringschalen be  stehen, die fest zusammengeschlossen wer  den und die Kerne aufnehmen, während an  den Ringschalen oder an den Kernen oder  an beiden eine Vorrichtung zur     Erzeugun   <B>'g</B>  der Schlitze oder Öffnungen in den Zellen  wänden für die Entfernung der Kerne vorge  sehen ist. Die Teilung der Form in zwei  Schalen ist zweckmässig eine solche.     dass    de  ren Schliessflächen oder Kanten in der Mit  telebene liegen, die der senkrecht zur Rad  achse liegenden Mittelebene des Rades ent  spricht, für das der Schlauch<U>bestimmt</U> ist.

   Die  Form zur Herstellung des den     Aufpump-          kanal    bildenden     rohrförmioen    Streifens zum  Verschliessen der Schlitze oder Öffnungen für  die Kernentfernung kann ebenfalls aus zwei       zusammenschliessbaren    Teilen mit einem  Kern zur Bildung des Kanals bestehen, und  einer dieser beiden Teile wird dann so ge  staltet oder eingerichtet,     dass    er die ventil  losen Röhrchen am Streifen erzeugt,     wäll-          rend    der andere eine Öffnung für das     Auf-          pumpventil    in der Kanalwand entstehen       lässt.     



  Diese den     Aufpumpkanalstreifen    erzeu  gende Form kann aus zwei gerade gerichte  ten Teilen bestehen, die einen Langstreifen  erzeugen, dessen Enden beim Vereinigen des  Streifens mit dein Schlauch mittelst Gummi  lösung oder dergleichen miteinander verbun  den werden; aber die Formteile können auch  ringförmig sein, um einen fertig geschlosse  nen Ringstreifen zu erzeugen, wobei dann  der Kern für den     Aufpumpkanal    beispiels  weise einen offenen Ring bildet, der aus dem  fertigen Ringstreifen herausgezogen werden  kann.    Zur gehörigen Lagerung der Kernes in  der     Streifenforin    können in dem einen Form  teil Stifte vorgesehen sein, die zugleich als  Kerne für die einzelnen     Zellenrührehen     dienen.

   Der Hauptkern erhält zweckmässig  eine Einlage aus Blei oder anderem weichen  Metall, in welche die Enden oder Spitzen  der Stifte sich beim Zusammenschliessen der  beiden Formteile einbetten oder     sonstwie    ein  getrieben werden. Sind Schlauch und Ring  streifen gesondert geformt und gehörig vul  kanisiert, so werden die Kerne entfernt und  der Streifen wird mit dem     Schlaueli    durch  Gummilösung verbunden.  



  Man kann aber auch so verfahren,     dass          nacli    dem Formen des Schlauches, sowie des  Streifens aus Rohgummi und des     Aufpump-          röhrehens    am Streifen aus teilweise vulka  nisiertem Gummi die Teile durch Gummi  lösung oder auf     sonstwie    geeignete Weise  miteinander verbunden werden und das  Ganze dann ohne die Kerne vulkanisiert  wird.  



  Zu     dieseni    Zweck kann man den Schlauch  in der Weise aufbauen,     dass    man wechsel  weise Kerne und     Rohgummischeiben,    vor  zugsweise zu einem Ringe, hintereinander  aufreiht, die Kanten der Scheiben mit  Gummilösung bestreicht, ein Blatt oder Tuch  Rohgummi um das Gebilde wickelt und nach  dem Hartwerden der Lösung durch vor oder  nach der     Einwichlung    in dem Gummiblatt  erzeugte, oder von den Kanten das Gummi  blatt nach dem Umwickeln gebildete oder  freigelassene Schlitze oder Öffnungen her  auszieht. Um dabei jedes Einreissen zu ver  hüten, können die Kerne aus einzelnen Tei  len     zusammeno-esetzt    sein, die sich einzeln  entfernen oder aber nach Art der Schuh  leisten zusammenlegen lassen.  



  In anderer Ausführungsart kann der  blosse Zellenschlauch mit seinen querstehen  den Scheidewänden auch aus einer Reihe von       Roligummibeeliern        zusanirhengesetzt    werden,  so zwar,     dass    die     Becherböden    in die     Becher-          mündungen    eingesetzt werden und das Ganze  zu einem geschlossenen Ringe vereinigt  wird.

   Der Rand der     zylindrischen    Becher      wird dabei zweckmässig     zugesc'härft    oder  ausgeweitet, so     dass    er glatt über den Boden  des nächsten Bechers greift, und die Ver  einigung der zusammenfallenden Flächen  wird mit Hilfe von Gummilösung oder der  gleichen bewirkt. In der     Seitenwandung   <B>je-</B>  des Bechers wird eine Öffnung für die     Auf-          pumpröhrehen    vorgesehen, die mit dem den       Aufpump        "-nal    bildenden     Anschlussstreifen     zu einem Ganzen vereinigt sind.  



  Dieser den     Aufpumphanal    bildende Hohl  streifen kann aus zwei Gummistreifen oder  Bändern hergestellt werden, die mit ihren  Längskanten durch Gummilösung oder     der-          ,gleichen        zusammeno-eschlossen    werden, wäh  rend die zwischen den Kanten liegenden mit  Talkum behandelten Teile ihrer     Innenflä-          chen    nicht zusammenkleben können. Man       Irann    dieses Gebilde aber noch durch Auf  kleben weiterer Gummibänder nach Belie  ben verstärken, auch zu seiner Herstellung  einen Dorn benutzen, der nach Beendigung  der Arbeit herausgezogen wird.  



  Über in dem einen der beiden Streifen  vorgesehenen Löchern, deren Zahl und Stel  lung der Zellenanordnung des     Zellenschlau-          clies    entspricht, werden kurze Gummiröhr  chen so aufgesetzt und mittelst Gummi  lösung oder dergleichen an dem Streifen be  festigt,     dass    sie rechtwinklig auf dem Strei  fen stehen. Diese Röhrchen werden aber vor  dem Anbringen aus einem noch weiter unten  anzugebenden. Grunde teilweise vulkanisiert.  



  Auf der Zeichnung sind Luftschläuche  und Formen zu ihrer     Herstelluno,    in     einicen          el        2.     



  Ausführungsformen beispielsweise darge  stellt. Es sind:       Fig.   <B>1</B> ein Längsschnitt eines Teils eines  Zellenschlauches mit     Aufpumpkanal,          Fig.    2 ein Querschnitt nach der Linie  2-2 der     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> ein     Miigsselinitt    eines Teils der  Form zur Herstellung des     Schlaiielies    allein,       Fig.    4 ein Querschnitt nach der Linie  4-4 der     Fig.   <B>3,

  </B>       Fig.   <B>5</B> ein gebrochener Längsschnitt eines  Teils der Form zur Herstellung des den     Auf-          pumpkanal    bildenden     Verschlussstreifens,            Fig.   <B>6</B> ein Querschnitt nach der Linie  <B>6-6</B> der     Fig.   <B>5,</B>       Fig.   <B>7</B> ein Längsschnitt eines Teils des       Zellenschlautlies    mit     Aufpumphanal    in ab  geänderter Ausführungsform,       Fig.   <B>8</B> ein Querschnitt nach der Linie  <B>8-8</B> der     Fig.   <B>7,</B>       Fig.   <B>9</B> ein Schnitt eines Einzelteils,

         Fig.   <B>10</B> ein Längsschnitt der Form wie       Fig.   <B>3,</B> aber in anderer Ausführungsform,  und       Fig.   <B>11</B> ein Querschnitt nach der Linie  <B>11-11</B> der     Fig.   <B>10.</B>  



  In der     Ausführungsforin    nach     Fig.   <B>1</B> bis  4 besteht der     Luftschlauch        c    aus Zellen a  mit     konkav-konvexen    Scheidewänden<B>b</B> und  einer Bodenöffnung<B>d</B> in jeder Zelle. Der  Gummistreifen e zum Verschliessen dieser  Öffnungen<B>d</B> ist     rolirförmig    oder hohl und  sein Hohlraum<B>f</B> bildet den     Aufpumphanal.     Im Querschnitt zeigt der Streifen- e eine       Meniskusform    mit dem Schlauchumfang ent  sprechender     Konkavfläche    und scharf zu  laufenden Kanten.

   Auf der     Konkavfläche     sitzen in der     ##ellenlänge.entsprechenden   <B>Ab-</B>  ständen die ventillosen     Gummiröhrehen   <B>g,</B>  deren freie Enden bei aufgesetztem Streifen  durch die Öffnungen<B>d</B> hindurch     in    die  ein  zelnen Zellen des Schlauches hineinragen.

    Auf der Innenseite der konkaven, die Röhr  chen<B>g</B> tragenden Wandung sind zwei paral  lele Längsrippen     li    vorgesehen, zwischen  denen die Röhrchen einmünden, und die ver  hindern sollen,     dass    die Röhrchen<B>g</B> ver  schlossen werden, wenn die Innenflächen des  Kanals<B>f</B> miteinander in Berührung kom  men.<B>An</B> Stelle dieser Rippen können auch  einzelne kürzere Vorsprünge, Warzen oder  dergleichen neben den Mündungen der     Röhr-          clieil   <B>g</B> im Kanal<B>f</B> für den gleichen Zweck  vorgesehen sein.  



  Der Streifen e zum Schliessen der     Off-          nungen   <B>d</B> des Schlauches c wird zweck  mässig so daran befestigt,     dass    die Röhrchen  <B>g</B>     gegen-einen    Querrand der Öffnungen, und  zwar gegen den Querrand anliegen, der vor  der     Konvexfläcile    der     Scheidewand    liegt, wie  dies     Fig.   <B>1</B> zeigt. Die Vereinigung des Strei-           fens    e mit dem Schlauch     c    wird durch  Gummilösung oder sonstige geeignete Mittel  bewirkt.

   Die     Wirk-iingsweise    eines Luft  schlauches dieser Art ist die     gleiehe    wie die  jener älteren Ausführungsart, aber die Her  stellung ist eine einfachere.  



  n  Die Form zur     Herstelluno,    des     Schlau-          n          ehes        c    besteht aus zwei Ringschalen     j,   <I>k</I>       (Fig.    4), deren Schliessebene der     senlzrecht          zür    Radachse stehenden Mittelebene des Ra  des entspricht, für das der Schlauch bestimmt  ist.

   Demgemäss besitzen die beiden Schalen  einen     halbkreisförmigen    Querschnitt, und  Flansche m. und )t dienen zum Zusammen  schliessen der Schalen mittelst Schraubenbol  zen o,<B>p</B> und Muttern     q.    Im     Ringraum    der  Form ist eine der Zellenzahl entsprechende       -Anzahl    von Kernen r angeordnet, die genau  die Gestalt der zu erzeugenden Zellen be  sitzen, also kreisförmigen     Quersehnitt        und     eine -schwache     Längsbogenform    haben.

   an  einem Ende konvex, an dem andern konkav  gestaltet und von solcher Abmessung sind,       dass    die     Sehlauchwandung        and    die Scheide  wände     b    gleiche Dicke erhalten.  



  Jeder einzelne Kern wird durch zwei  eingeschraubte Stifte<I>s,</I> die in Nuten, t der       S#hliessflächen    der Flansche m der Form  hälften     j,        Ic    eingelagert sind, in gehöriger  Stellung in der Form gehalten.

   Die Stifte<I>s</I>  dienen     zugleieh    dazu, eine kleine gebogene  Platte     it,    an den Kern anzuschliessen, deren  Dicke der     Wandsta,rke    des     herzustellefiden     Schlauches entspricht, und die in der       Sehlauchwand    jene     Offnung   <B>d</B> bildet oder       hinterlässt    durch die der Kern r     aus    der Zelle  heraus  gezogen wird.

   Die Stifte s besitzen zu  dem Zweck hinter ihrem Gewindeende einen       konIsehen    Teil v     zam        Ein-riff    in die     -e-          lochte    Platte     it    und einen Kopf v; zum Auf  lagern     auf    den     Flansehen        u#,    so     dass    sie den  Kern y mit der Platte     ei    in starrer Laue zu       tD     halten vermögen.  



  Die in     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> dargestellte Form       zur        Erzeu,-,Ling    eines     rohrförm;,-eii    oder       t#     hohlen Streifens e von gleichförmigem     Quer-          C     schnitt besteht aus zwei geraden, parallel  flächigen und mit Seitenflanschen     2.1,    2.2         verselienen    Teilen<I>x,

  <B>y.</B></I> Auch hier kann der       Zusammenschluss    der beiden Teile in ein  facher Weise mittelst Bolzen<B>23</B> und     Flügel-          muttern    24 bewirkt     werder.    Der Formfeil x  besitzt in der     Mittellinlic    eine 'Reihe in glei  chem     Abstande    voneinander liegender Boh  rungen 25, deren Durchmesser dem äussern  <B>n</B>  Durchmesser der     herztistellenden        Aufpump-          röhrehen   <B>9</B> entspricht     und    in die<B>je</B> ein Stift  <B>26</B> axial eingesetzt ist,

   dessen     Diehe    dem  Innendurchmesser der     Pköllrehen   <B>9</B> entspricht.  Der Kopf<B>28</B> des Stiftes greift mit einem  Kragen oder Halsstück<B>27</B> in die Bohrung<B>?ä</B>  ein, wodurch der Stift<B>26</B> axial eingestellt  wird, und Nuten<B>29, 300</B> sind am Halse<B>27</B>  und Kopf<B>28</B> des Stiftes vorgesehen, so     dass     der Gummi hier austreten kann.

   Auf der  Innenseite<B>31</B> ist der Formteil x entspre  chend dem Querstück des Schlauches     c        hon-          vc-x-zylinclerfläehig    geformt, während die  Innenseite des Formteils<B>y</B> ebenso, aber mit  etwas kleinerem Radius konkav gestaltet ist  und mit einer mittleren     Längsvertiefuno,   <B>32</B>  versehen ist.

   In die Mitte zwischen beiden  Innenflächen. der     Forniteile   <I>x,<B>y</B></I> ist ein Kern  stück<B>33</B>     ein-,esetzt,    das an den     Eilden    der  Form, sowie in der Mitte auf eine     Tragnaso     34     (Fig.   <B>5)</B> gestützt ist, die in der Wandung  des     Illohlstreifens    e das Loch     ztim    Anbrin  gen des     Aufpumpventils   <B>35</B> bildet.

   Der Kern  <B>33</B> ist     konli:a.v-1,-o-uvex    im Querschnitt; seine  Längsnuten<B>36</B> dienen     zurErzeugung    der     ge-          Z,        t'     rannten parallelen Rippen h.

   Eine     Bleiein-          Jage   <B>37</B> ruht in einer     längsverlaufenden          Sehwalbenschwanznut    des Kernstückes und  nimmt die Spitzen der Stifte<B>26</B> auf, wenn  ,sie in die Bohrungen<B>25</B> eingesetzt oder die       hiden    Formteile zusammengeschlossen     wer-          den,    so     dass    dadurch nicht nur der Kern     3,3          in    seiner Stellung gehalten, sondern auch  eine freie     Ausmündung    des Röhrchens<B>y</B> in       den        Aufpumpkanal    sichergestellt wird.  



  Die beiden Formteile<I>x,<B>y</B></I>     und    der Kern  <B>33</B> können     aLieli    zur Erzeugung eines ge  schlossenen Ringstreifens e     rin-        örmi-,        -e-          staaltet    sein, wobei jeder     Forniteil    für sieh  wieder aus zwei     zusanimenseliliessbaren    Ein  zelstücken bestehen kann. Der Kern<B>33</B>     muss              in    dem Fall ein offener Ring sein, damit  er durch einen Schlitz im Hohlstreifen her  ausgezogen werden kann.

   Dieser     Schlitzwird     gegenüber den     Aufpumpröhrelien   <B>g</B> zweck  mässig so angeordnet,     dass    er beim Ansetzen  des Streifens e an den Schlauch     c    an einer  Stelle des Schlauches zwischen zwei Öffnun  gen<B>d</B> anliegt, um beim Aufkleben des Strei  fens e auf den Schlauch     c    mittelst der  Gummilösung zugleich     mitverschlossen    zu  werden.

   Man kann aber auch die für das     Auf-          pumpventil   <B>35</B> im Hohlstreifen vorgesehene       Offnung    zum Ausziehen des Kerns benut  zen, während die aus den beiden Teilen<I>x,<B>y</B></I>  gebildete Form nur in der Mittelebene, in der  die Achsen der     Aufpumpröhrehen   <B>g</B> liegen,  geteilt zu sein braucht.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.   <B>7</B> bis  <B>9</B> besteht der     Zellenschlaueli        c    mit seinen  Querwänden<B>b</B> aus einzelnen     Gummibecliern     <B>38,</B> die mit ihren Böden ineinander gesetzt  -werden, -wie auf der linken Seite in     Fig.   <B>7</B>  zu sehen ist-. Die zylindrische Wandung der  Becher<B>38</B> ist am     Becherrande   <B>39</B>     zugeschärft          und    der so verjüngte Rand mittelst Gummi  lösung über dem Boden des folgenden     Be-          ehers,    wie     Fig.   <B>7</B> links zeigt, vereinigt.

   Die  Öffnung 40 in der     Becherwand    dient zum       Einsetz    en des mit dem     Aufpumpkanalstrei-          fen    e verbundenen     Aufpumpröhrehens   <B>g.</B>       E,        in    Streifen 41 aus Rohgummi mit     Lochun-          ,#lreil    in der     Mittelinie    dient zur Aufnahme der  in der britischen Patentschrift     Nr.        23409     v. J.<B>1921</B> beschriebenen Nippel 42.

   Dieser       mit    Talkum behandelte Streifen 41 -wird  mittelst Gummilösung mit einem zweiten,  ebenso vorbehandelten Streifen 43     (Fig.   <B>9)</B>  am Rande vereinigt, und dann werden die  gleichfalls mit Gummilösung bestrichenen  Enden der zum Teil vulkanisierten     Gummi-          röhrehen   <B>9</B> -aber die Köpfe der Nippel 492       (festülpt    und mit dem Streifen 41 vereinigt.  



  Ist eine feste Verbindung der Teile     ein-          C,        -telst          ,.,etreten,    so wird der Streifen 41 mit  Gummilösung mit dem aus den Bechern<B>38</B>  geformten Luftschlauch in solcher     Lace    ver  einigt,     dass    immer ein Röhrchen<B>g</B> durch eine  Öffnung 40 der Zellenwandung in eine der    Zellen hineinragt und die, Öffnungen 40  durch den Streifen 41 abgeschlossen wer  den. Überstehende Kanten der Streifen 41  und 43 werden     darnaell        fortgeschnitten.     



  Der Schlauch e wird als ein geschlosse  ner Ring aus<B>den</B> Bechern zusammengebaut,  während der     Aufpumpstreifen    e in gerader  Länge hergestellt und auf dem innern Um  fange des Ringschlauches aufgeklebt wird.  Die     Stojenden    des Streifens e werden dabei  durch Gummilösung miteinander verbunden.  



  Das fertige Gebilde mit eingesetztem, in  der Bodenplatte eine Nut a besitzenden     Rück-          schlagventil   <B>35</B> für den     Pumpenanschluss     wird dann in eine Form gebracht, die aus  zwei     geflaiischten    Ringschalen 44, 45     (Fig.     <B>10</B> und<B>11)</B> besteht und durch bei 47     ange-          lenkte    Klammern 46 geschlossen werden  kann.

   Die Schalen 44, 45 sind der Schlauch  form entsprechend     zylinderflächig,    aber im  innern Umfang     züi    einer     Aiasbauchung    48  erweitert, die zur Aufnahme des     Aufpump-          kanalstreifens    e dient. Ist die Form über dem       eingele,uteii    Luftschlauch geschlossen wor  den, so wird ein schwacher Druck durch  Einpumpen von Luft im Schlauch erzeugt,  etwa<B>1,5</B>     Afm.    und dann die Form in einen       Vulkanisierungsapparat;    eingesetzt.  



  Während. des     Vulkanisierungsvorganges     erzeugt die Hitze zwar eine     Druchsteige-          rung,    der Schlauch wird aber durch die  Form gegen Reissen geschützt. Die Hitze be  wirkt auch,     dass    die angeklebten Ränder und  Kanten der Einzelteile des Schlauches sich,  wie     Fig.   <B>7</B> rechts zeigt, mit den Gegen  flächen homogen und glatt vereinigen, da  aber die Röhrchen<B>g</B> schon teilweise vulka  nisiert waren, so behalten sie ihre auf  rechte Stellung bei, fallen nicht zusammen,  schliessen sich nicht und legen sich auch  nicht gegen die Zellenwandung um.

Claims (1)

  1. PATENTAN,SPRüCIIE: <B>1.</B> Zellenluftschlauch für Pneumatikreifen, gekennzeichnet durch einen den gemein samen Aufpumpkanal für die Zellen bil denden Hohlstreifen zum Verschliessen von Schlitzen oder Öffnungen am in- nern Umfang des Schlauches, und durch an diesem Streifen angebrachte ventil lose Gummiröhrehen, die durch jene Schlitze oder Öffnungen in die einzel nen Zellen hineinragen.
    II. Verfahren der Herstellung von Luft schläuchen nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass nach geson derter Erzeugung des Schlauches und des Verschlussstreifens aus Rohgummi, so-,vie derventillosenAufpumpröhrehenauf dem Streifen aus teilweise vulkanisiertem Gummi, die Teile vereinigt und gleich- zeitio, als eine Einheit ohne Verwendun- n ZD von Kernen vulkanisiert werden.
    III.Form zur Herstellung des Luftschlau- elies nach Patentanspruch<B>1,</B> gekenn zeichnet durch zwei symmetrische, zu- sammenschliessbare Ringschaleii mit Ker nen und einer Vorrichtung zur Erzeu- ,crung der Schlitze oder Offnungen in der Schlauehwand zum Herausnehmen der Kerne.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Form zur Herstellung des Hohlstrei fens zum Verschliessen der Schlauch öffnungen nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch zwei zusammen- schliessbare Formteile mit einem Kern stück zur Bilduno- des Hohlraumes im Streifen, wobei der eine Formteil mit einer Einrichtung zur Erzeu-un- der ventillosen Aufpumprührchen, der andere mit einer Einrichtung zur Erzeugung der Öffnung für das Aufpumpventil am Streifen versehen ist. 2.
    Form nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das Kernstück in sei ner Lage durch Stifte gesichert wird, die von einem der beiden Formteile ge- tragen werden und als Kerne für die Aufpumpröhrehen dienen.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, zur Herstellung des blossen Zellensehlatiches nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Kern und Rohgummischei- ben wechselweise hintereinander, in Ringgestalt, aufgereiht, die Kanten der Scheiben mit Gummilösung bestrichen werden, dann ein Band oder Blatt Roh gummi um dieses Gebilde gewickelt und nach Festwerden der Lösung die Kerne durch Schlitze oder Öffnungen heraus- ,gezogen werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, zur Herstellung des blossen Zellenschlauehes nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlauch aus Roh- gummibeeliern, die mit den Böden inein ander gesetzt werden, in Ringform zu sammengesetzt wird.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, zur Herstellung des hohlen Verschlussstrei- fens für den Zellenschlauch nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Zweck Rohgummistreifen oder Bänder an ihren Länaskanten durch Gummilösung miteinander ver bunden werden, nachdem die dazwischen liegenden Teile der Innenflächen so be handelt worden sind, dass sie nicht züi- sammenkleben können,
    und dann Röhr chen aus zum Teil vulkanisiertem Gummi mit einem Ende über<B>je</B> ein Loch in einem der Streifen mittelst CTummi- lösung aufgeklebt werden, so dass sie rechtwinklig auf dem Streifen stehen.
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