Luftschlauch für Radreifen, sowie Verfahren und Form zur Herstellung desselben. Die Erfindung betrifft einen Zellenluft schlauch für pneumatische Radreifen, soge- nannte Pneumatiks, von solcher Bauart, dass beim Anstechen einer der unter gleichem Druck stehenden Zellen der Schlauch als Ganzes nicht abbläst, sondern in Wirksam keit verbleibt.
Zellenreifen dieser Art und Vormen zu ihrer Herstellung sind in den Patentschriften Nr. 94345 und 94590 beschrieben, und bei dieser älteren Ausführungsart des Zellen- luftreifens ist aussen am innern Umfange des durch querverlaufende Scheidewände in Zellen unterteilten Schlauches ein mit dem Aufpumpventil versehener Ringkanal.
ange ordnet, der mit jeder einzelnen Zelle durch ein ventilloses Gummiröhrehen verbunden ist, das beim Anstechen der Zelle zwischen deren Scheidewänden gequetscht und umge legt wird, wodurch die Verbindung dieser Zelle mit dem gemeinsamen Aufpumpkanal aufgehoben wird.
Der Zellenschlauch wurde bisher in ge- tD rider Länge hergestellt, seine Enden wurden dann miteinander vereinigt, der ringförmige Aufpurnpkanal wurde gesondert hergestellt und mit dem Schlauch verbunden oder aber mit ihm zugleich als ein Stück geformt. Die Erzeugung der Zellen geschah mit Hilfe von Kernstücken, -die später durch Schlitze oder. Öffnungen in den Zellenwänden entfernt wurden, während Diesel Schlitze oder Öffnun gen dann, nach erfolgter Vereinigung der Schlauchenden, durch ein aufgeklebtes Band, an dessen Stelle auch einzelne Flecken tre ten konnten, geschlossen wurden.
Immer wurden diese Schlitze oder Öffnungen zum Entfernen der Kerne auf der Seite des Schlauches vorgesehen, die den Aussenum fang (Lauffläche des Reifens) bildet.
Die vorliegende Erfindung bezweckt in erster Linie eine Vereinfachung der Herstel lung solcher Zellenluftschläuche und erreicht dieses durch Verwendung eines den Auf- pumpkanal bildenden, rohrförmigen Strei fens zum Schliessen der hier auf dem Innen umfang des Schlauches vorgesehenen Seltlitze oder Öffnungen für die Kernentfernung.
In der besehriebenen'alten Ausführungs art wurden die den Aufpumpkanal mit den einzelnen Zellen verbindenden und in die Zellen tief hineinragenden Gummiröhrehen mit dem Schlauch zusammen in einem Stück hergestellt. Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Röhrchen dagegen mit dem rohrförmigen Streifen in einem Stück er zeugt und in Schlitze oder Öffnungen des Schlauches eingesetzt.
Die Form zur Herstellung des Zellen- sehlauches kann aus zwei Ringschalen be stehen, die fest zusammengeschlossen wer den und die Kerne aufnehmen, während an den Ringschalen oder an den Kernen oder an beiden eine Vorrichtung zur Erzeugun <B>'g</B> der Schlitze oder Öffnungen in den Zellen wänden für die Entfernung der Kerne vorge sehen ist. Die Teilung der Form in zwei Schalen ist zweckmässig eine solche. dass de ren Schliessflächen oder Kanten in der Mit telebene liegen, die der senkrecht zur Rad achse liegenden Mittelebene des Rades ent spricht, für das der Schlauch<U>bestimmt</U> ist.
Die Form zur Herstellung des den Aufpump- kanal bildenden rohrförmioen Streifens zum Verschliessen der Schlitze oder Öffnungen für die Kernentfernung kann ebenfalls aus zwei zusammenschliessbaren Teilen mit einem Kern zur Bildung des Kanals bestehen, und einer dieser beiden Teile wird dann so ge staltet oder eingerichtet, dass er die ventil losen Röhrchen am Streifen erzeugt, wäll- rend der andere eine Öffnung für das Auf- pumpventil in der Kanalwand entstehen lässt.
Diese den Aufpumpkanalstreifen erzeu gende Form kann aus zwei gerade gerichte ten Teilen bestehen, die einen Langstreifen erzeugen, dessen Enden beim Vereinigen des Streifens mit dein Schlauch mittelst Gummi lösung oder dergleichen miteinander verbun den werden; aber die Formteile können auch ringförmig sein, um einen fertig geschlosse nen Ringstreifen zu erzeugen, wobei dann der Kern für den Aufpumpkanal beispiels weise einen offenen Ring bildet, der aus dem fertigen Ringstreifen herausgezogen werden kann. Zur gehörigen Lagerung der Kernes in der Streifenforin können in dem einen Form teil Stifte vorgesehen sein, die zugleich als Kerne für die einzelnen Zellenrührehen dienen.
Der Hauptkern erhält zweckmässig eine Einlage aus Blei oder anderem weichen Metall, in welche die Enden oder Spitzen der Stifte sich beim Zusammenschliessen der beiden Formteile einbetten oder sonstwie ein getrieben werden. Sind Schlauch und Ring streifen gesondert geformt und gehörig vul kanisiert, so werden die Kerne entfernt und der Streifen wird mit dem Schlaueli durch Gummilösung verbunden.
Man kann aber auch so verfahren, dass nacli dem Formen des Schlauches, sowie des Streifens aus Rohgummi und des Aufpump- röhrehens am Streifen aus teilweise vulka nisiertem Gummi die Teile durch Gummi lösung oder auf sonstwie geeignete Weise miteinander verbunden werden und das Ganze dann ohne die Kerne vulkanisiert wird.
Zu dieseni Zweck kann man den Schlauch in der Weise aufbauen, dass man wechsel weise Kerne und Rohgummischeiben, vor zugsweise zu einem Ringe, hintereinander aufreiht, die Kanten der Scheiben mit Gummilösung bestreicht, ein Blatt oder Tuch Rohgummi um das Gebilde wickelt und nach dem Hartwerden der Lösung durch vor oder nach der Einwichlung in dem Gummiblatt erzeugte, oder von den Kanten das Gummi blatt nach dem Umwickeln gebildete oder freigelassene Schlitze oder Öffnungen her auszieht. Um dabei jedes Einreissen zu ver hüten, können die Kerne aus einzelnen Tei len zusammeno-esetzt sein, die sich einzeln entfernen oder aber nach Art der Schuh leisten zusammenlegen lassen.
In anderer Ausführungsart kann der blosse Zellenschlauch mit seinen querstehen den Scheidewänden auch aus einer Reihe von Roligummibeeliern zusanirhengesetzt werden, so zwar, dass die Becherböden in die Becher- mündungen eingesetzt werden und das Ganze zu einem geschlossenen Ringe vereinigt wird.
Der Rand der zylindrischen Becher wird dabei zweckmässig zugesc'härft oder ausgeweitet, so dass er glatt über den Boden des nächsten Bechers greift, und die Ver einigung der zusammenfallenden Flächen wird mit Hilfe von Gummilösung oder der gleichen bewirkt. In der Seitenwandung <B>je-</B> des Bechers wird eine Öffnung für die Auf- pumpröhrehen vorgesehen, die mit dem den Aufpump "-nal bildenden Anschlussstreifen zu einem Ganzen vereinigt sind.
Dieser den Aufpumphanal bildende Hohl streifen kann aus zwei Gummistreifen oder Bändern hergestellt werden, die mit ihren Längskanten durch Gummilösung oder der- ,gleichen zusammeno-eschlossen werden, wäh rend die zwischen den Kanten liegenden mit Talkum behandelten Teile ihrer Innenflä- chen nicht zusammenkleben können. Man Irann dieses Gebilde aber noch durch Auf kleben weiterer Gummibänder nach Belie ben verstärken, auch zu seiner Herstellung einen Dorn benutzen, der nach Beendigung der Arbeit herausgezogen wird.
Über in dem einen der beiden Streifen vorgesehenen Löchern, deren Zahl und Stel lung der Zellenanordnung des Zellenschlau- clies entspricht, werden kurze Gummiröhr chen so aufgesetzt und mittelst Gummi lösung oder dergleichen an dem Streifen be festigt, dass sie rechtwinklig auf dem Strei fen stehen. Diese Röhrchen werden aber vor dem Anbringen aus einem noch weiter unten anzugebenden. Grunde teilweise vulkanisiert.
Auf der Zeichnung sind Luftschläuche und Formen zu ihrer Herstelluno, in einicen el 2.
Ausführungsformen beispielsweise darge stellt. Es sind: Fig. <B>1</B> ein Längsschnitt eines Teils eines Zellenschlauches mit Aufpumpkanal, Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. <B>1,</B> Fig. <B>3</B> ein Miigsselinitt eines Teils der Form zur Herstellung des Schlaiielies allein, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. <B>3,
</B> Fig. <B>5</B> ein gebrochener Längsschnitt eines Teils der Form zur Herstellung des den Auf- pumpkanal bildenden Verschlussstreifens, Fig. <B>6</B> ein Querschnitt nach der Linie <B>6-6</B> der Fig. <B>5,</B> Fig. <B>7</B> ein Längsschnitt eines Teils des Zellenschlautlies mit Aufpumphanal in ab geänderter Ausführungsform, Fig. <B>8</B> ein Querschnitt nach der Linie <B>8-8</B> der Fig. <B>7,</B> Fig. <B>9</B> ein Schnitt eines Einzelteils,
Fig. <B>10</B> ein Längsschnitt der Form wie Fig. <B>3,</B> aber in anderer Ausführungsform, und Fig. <B>11</B> ein Querschnitt nach der Linie <B>11-11</B> der Fig. <B>10.</B>
In der Ausführungsforin nach Fig. <B>1</B> bis 4 besteht der Luftschlauch c aus Zellen a mit konkav-konvexen Scheidewänden<B>b</B> und einer Bodenöffnung<B>d</B> in jeder Zelle. Der Gummistreifen e zum Verschliessen dieser Öffnungen<B>d</B> ist rolirförmig oder hohl und sein Hohlraum<B>f</B> bildet den Aufpumphanal. Im Querschnitt zeigt der Streifen- e eine Meniskusform mit dem Schlauchumfang ent sprechender Konkavfläche und scharf zu laufenden Kanten.
Auf der Konkavfläche sitzen in der ##ellenlänge.entsprechenden <B>Ab-</B> ständen die ventillosen Gummiröhrehen <B>g,</B> deren freie Enden bei aufgesetztem Streifen durch die Öffnungen<B>d</B> hindurch in die ein zelnen Zellen des Schlauches hineinragen.
Auf der Innenseite der konkaven, die Röhr chen<B>g</B> tragenden Wandung sind zwei paral lele Längsrippen li vorgesehen, zwischen denen die Röhrchen einmünden, und die ver hindern sollen, dass die Röhrchen<B>g</B> ver schlossen werden, wenn die Innenflächen des Kanals<B>f</B> miteinander in Berührung kom men.<B>An</B> Stelle dieser Rippen können auch einzelne kürzere Vorsprünge, Warzen oder dergleichen neben den Mündungen der Röhr- clieil <B>g</B> im Kanal<B>f</B> für den gleichen Zweck vorgesehen sein.
Der Streifen e zum Schliessen der Off- nungen <B>d</B> des Schlauches c wird zweck mässig so daran befestigt, dass die Röhrchen <B>g</B> gegen-einen Querrand der Öffnungen, und zwar gegen den Querrand anliegen, der vor der Konvexfläcile der Scheidewand liegt, wie dies Fig. <B>1</B> zeigt. Die Vereinigung des Strei- fens e mit dem Schlauch c wird durch Gummilösung oder sonstige geeignete Mittel bewirkt.
Die Wirk-iingsweise eines Luft schlauches dieser Art ist die gleiehe wie die jener älteren Ausführungsart, aber die Her stellung ist eine einfachere.
n Die Form zur Herstelluno, des Schlau- n ehes c besteht aus zwei Ringschalen j, <I>k</I> (Fig. 4), deren Schliessebene der senlzrecht zür Radachse stehenden Mittelebene des Ra des entspricht, für das der Schlauch bestimmt ist.
Demgemäss besitzen die beiden Schalen einen halbkreisförmigen Querschnitt, und Flansche m. und )t dienen zum Zusammen schliessen der Schalen mittelst Schraubenbol zen o,<B>p</B> und Muttern q. Im Ringraum der Form ist eine der Zellenzahl entsprechende -Anzahl von Kernen r angeordnet, die genau die Gestalt der zu erzeugenden Zellen be sitzen, also kreisförmigen Quersehnitt und eine -schwache Längsbogenform haben.
an einem Ende konvex, an dem andern konkav gestaltet und von solcher Abmessung sind, dass die Sehlauchwandung and die Scheide wände b gleiche Dicke erhalten.
Jeder einzelne Kern wird durch zwei eingeschraubte Stifte<I>s,</I> die in Nuten, t der S#hliessflächen der Flansche m der Form hälften j, Ic eingelagert sind, in gehöriger Stellung in der Form gehalten.
Die Stifte<I>s</I> dienen zugleieh dazu, eine kleine gebogene Platte it, an den Kern anzuschliessen, deren Dicke der Wandsta,rke des herzustellefiden Schlauches entspricht, und die in der Sehlauchwand jene Offnung <B>d</B> bildet oder hinterlässt durch die der Kern r aus der Zelle heraus gezogen wird.
Die Stifte s besitzen zu dem Zweck hinter ihrem Gewindeende einen konIsehen Teil v zam Ein-riff in die -e- lochte Platte it und einen Kopf v; zum Auf lagern auf den Flansehen u#, so dass sie den Kern y mit der Platte ei in starrer Laue zu tD halten vermögen.
Die in Fig. <B>5</B> und<B>6</B> dargestellte Form zur Erzeu,-,Ling eines rohrförm;,-eii oder t# hohlen Streifens e von gleichförmigem Quer- C schnitt besteht aus zwei geraden, parallel flächigen und mit Seitenflanschen 2.1, 2.2 verselienen Teilen<I>x,
<B>y.</B></I> Auch hier kann der Zusammenschluss der beiden Teile in ein facher Weise mittelst Bolzen<B>23</B> und Flügel- muttern 24 bewirkt werder. Der Formfeil x besitzt in der Mittellinlic eine 'Reihe in glei chem Abstande voneinander liegender Boh rungen 25, deren Durchmesser dem äussern <B>n</B> Durchmesser der herztistellenden Aufpump- röhrehen <B>9</B> entspricht und in die<B>je</B> ein Stift <B>26</B> axial eingesetzt ist,
dessen Diehe dem Innendurchmesser der Pköllrehen <B>9</B> entspricht. Der Kopf<B>28</B> des Stiftes greift mit einem Kragen oder Halsstück<B>27</B> in die Bohrung<B>?ä</B> ein, wodurch der Stift<B>26</B> axial eingestellt wird, und Nuten<B>29, 300</B> sind am Halse<B>27</B> und Kopf<B>28</B> des Stiftes vorgesehen, so dass der Gummi hier austreten kann.
Auf der Innenseite<B>31</B> ist der Formteil x entspre chend dem Querstück des Schlauches c hon- vc-x-zylinclerfläehig geformt, während die Innenseite des Formteils<B>y</B> ebenso, aber mit etwas kleinerem Radius konkav gestaltet ist und mit einer mittleren Längsvertiefuno, <B>32</B> versehen ist.
In die Mitte zwischen beiden Innenflächen. der Forniteile <I>x,<B>y</B></I> ist ein Kern stück<B>33</B> ein-,esetzt, das an den Eilden der Form, sowie in der Mitte auf eine Tragnaso 34 (Fig. <B>5)</B> gestützt ist, die in der Wandung des Illohlstreifens e das Loch ztim Anbrin gen des Aufpumpventils <B>35</B> bildet.
Der Kern <B>33</B> ist konli:a.v-1,-o-uvex im Querschnitt; seine Längsnuten<B>36</B> dienen zurErzeugung der ge- Z, t' rannten parallelen Rippen h.
Eine Bleiein- Jage <B>37</B> ruht in einer längsverlaufenden Sehwalbenschwanznut des Kernstückes und nimmt die Spitzen der Stifte<B>26</B> auf, wenn ,sie in die Bohrungen<B>25</B> eingesetzt oder die hiden Formteile zusammengeschlossen wer- den, so dass dadurch nicht nur der Kern 3,3 in seiner Stellung gehalten, sondern auch eine freie Ausmündung des Röhrchens<B>y</B> in den Aufpumpkanal sichergestellt wird.
Die beiden Formteile<I>x,<B>y</B></I> und der Kern <B>33</B> können aLieli zur Erzeugung eines ge schlossenen Ringstreifens e rin- örmi-, -e- staaltet sein, wobei jeder Forniteil für sieh wieder aus zwei zusanimenseliliessbaren Ein zelstücken bestehen kann. Der Kern<B>33</B> muss in dem Fall ein offener Ring sein, damit er durch einen Schlitz im Hohlstreifen her ausgezogen werden kann.
Dieser Schlitzwird gegenüber den Aufpumpröhrelien <B>g</B> zweck mässig so angeordnet, dass er beim Ansetzen des Streifens e an den Schlauch c an einer Stelle des Schlauches zwischen zwei Öffnun gen<B>d</B> anliegt, um beim Aufkleben des Strei fens e auf den Schlauch c mittelst der Gummilösung zugleich mitverschlossen zu werden.
Man kann aber auch die für das Auf- pumpventil <B>35</B> im Hohlstreifen vorgesehene Offnung zum Ausziehen des Kerns benut zen, während die aus den beiden Teilen<I>x,<B>y</B></I> gebildete Form nur in der Mittelebene, in der die Achsen der Aufpumpröhrehen <B>g</B> liegen, geteilt zu sein braucht.
In der Ausführungsform nach Fig. <B>7</B> bis <B>9</B> besteht der Zellenschlaueli c mit seinen Querwänden<B>b</B> aus einzelnen Gummibecliern <B>38,</B> die mit ihren Böden ineinander gesetzt -werden, -wie auf der linken Seite in Fig. <B>7</B> zu sehen ist-. Die zylindrische Wandung der Becher<B>38</B> ist am Becherrande <B>39</B> zugeschärft und der so verjüngte Rand mittelst Gummi lösung über dem Boden des folgenden Be- ehers, wie Fig. <B>7</B> links zeigt, vereinigt.
Die Öffnung 40 in der Becherwand dient zum Einsetz en des mit dem Aufpumpkanalstrei- fen e verbundenen Aufpumpröhrehens <B>g.</B> E, in Streifen 41 aus Rohgummi mit Lochun- ,#lreil in der Mittelinie dient zur Aufnahme der in der britischen Patentschrift Nr. 23409 v. J.<B>1921</B> beschriebenen Nippel 42.
Dieser mit Talkum behandelte Streifen 41 -wird mittelst Gummilösung mit einem zweiten, ebenso vorbehandelten Streifen 43 (Fig. <B>9)</B> am Rande vereinigt, und dann werden die gleichfalls mit Gummilösung bestrichenen Enden der zum Teil vulkanisierten Gummi- röhrehen <B>9</B> -aber die Köpfe der Nippel 492 (festülpt und mit dem Streifen 41 vereinigt.
Ist eine feste Verbindung der Teile ein- C, -telst ,.,etreten, so wird der Streifen 41 mit Gummilösung mit dem aus den Bechern<B>38</B> geformten Luftschlauch in solcher Lace ver einigt, dass immer ein Röhrchen<B>g</B> durch eine Öffnung 40 der Zellenwandung in eine der Zellen hineinragt und die, Öffnungen 40 durch den Streifen 41 abgeschlossen wer den. Überstehende Kanten der Streifen 41 und 43 werden darnaell fortgeschnitten.
Der Schlauch e wird als ein geschlosse ner Ring aus<B>den</B> Bechern zusammengebaut, während der Aufpumpstreifen e in gerader Länge hergestellt und auf dem innern Um fange des Ringschlauches aufgeklebt wird. Die Stojenden des Streifens e werden dabei durch Gummilösung miteinander verbunden.
Das fertige Gebilde mit eingesetztem, in der Bodenplatte eine Nut a besitzenden Rück- schlagventil <B>35</B> für den Pumpenanschluss wird dann in eine Form gebracht, die aus zwei geflaiischten Ringschalen 44, 45 (Fig. <B>10</B> und<B>11)</B> besteht und durch bei 47 ange- lenkte Klammern 46 geschlossen werden kann.
Die Schalen 44, 45 sind der Schlauch form entsprechend zylinderflächig, aber im innern Umfang züi einer Aiasbauchung 48 erweitert, die zur Aufnahme des Aufpump- kanalstreifens e dient. Ist die Form über dem eingele,uteii Luftschlauch geschlossen wor den, so wird ein schwacher Druck durch Einpumpen von Luft im Schlauch erzeugt, etwa<B>1,5</B> Afm. und dann die Form in einen Vulkanisierungsapparat; eingesetzt.
Während. des Vulkanisierungsvorganges erzeugt die Hitze zwar eine Druchsteige- rung, der Schlauch wird aber durch die Form gegen Reissen geschützt. Die Hitze be wirkt auch, dass die angeklebten Ränder und Kanten der Einzelteile des Schlauches sich, wie Fig. <B>7</B> rechts zeigt, mit den Gegen flächen homogen und glatt vereinigen, da aber die Röhrchen<B>g</B> schon teilweise vulka nisiert waren, so behalten sie ihre auf rechte Stellung bei, fallen nicht zusammen, schliessen sich nicht und legen sich auch nicht gegen die Zellenwandung um.