CH100456A - Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb. - Google Patents

Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.

Info

Publication number
CH100456A
CH100456A CH100456DA CH100456A CH 100456 A CH100456 A CH 100456A CH 100456D A CH100456D A CH 100456DA CH 100456 A CH100456 A CH 100456A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sewing machine
machine according
frame
foot
motor starter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Company The Sing Manufacturing
Original Assignee
Singer Mfg Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Mfg Co filed Critical Singer Mfg Co
Publication of CH100456A publication Critical patent/CH100456A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.    Gegenstand der Erfindung ist eine     elek-          tromotrisch    angetriebene Nähmaschine, mit  hohlem,     trogförmigem,    oben durch eine Stoff  platte geschlossenem Fuss. Gemäss der Erfin  dung ist ein mittelst eines Hebelarmes     be-          tiitigbarer    Motoranlasser unterhalb der Stoff  platte und oberhalb des Bodens des Fusses an  geordnet.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise dargestellt.  



       rig.    1 zeigt eine vordere Seitenansicht  einer tragbaren Nähmaschine nach der Er  findung;       Fig.    2 ist eine hintere Seitenansicht der  selben Maschine;       Fig.    3 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie 3-3 von     Fig.    2, wobei die Stoff  platte abgenommen     ist,    um die darunter  liegenden arbeitenden Teile zu zeigen;       Fig.    4 ist ein senkrechter Querschnitt       durch    den Unterteil eines Tragkastens für  den Maschinenoberteil (eigentliche Näh  maschine) in einer Ebene nach der Linie 4-4  in     Fig.    2;

           Fig.    5 ist ein Querschnitt durch den Näh  maschinenfuss nach der Linie 5-5 der     Fig.    3;       Fig.    6 ist ein Querschnitt, teilweise An  sicht eines     Nähmaschinenmöbels        mit    Versenk  einrichtung für den     Nähmaschinenoberteil;          Fig.    7 ist eine vordere Seitenansicht, teil  weise Schnitt, der in     Fig.    6 dargestellten       Ausrüstung;          Fig.    8 ist eine Teilansicht von unten  auf eine     Anhebeplatte,    die in den     Fig.    6  und 7 dargestellt ist;

         Fig.    9 ist ein senkrechter Querschnitt  nach der Linie 9-9 der     Fig.    3;       Fig.    10 ist eine schaubildliche Ansicht  der Abzweigdose, die von dem Nähmaschinen  oberteil (der eigentlichen Nähmaschine)  nach den     Fig.    1, 2, 3 und 7 getragen wird;       Fig.    11 und 12 sind     Draufsichten    auf  die Innenflächen des Boden-     bezw.    Deckel  teils einer Verteilungsdose;       Fig.    13 ist eine Ansicht der hintern  Fläche des Bodenteils der Verteilungsdose.

    In der Ausführungsform nach     Fig.1    bis 5  bedeutet A den vollständigen Nähmaschinen  oberteil mit dem Maschinengestell, das aus      einem hohlen,     trogförmigen    Fuss 1 besteht,  von dessen einem Ende sich der hohle Stän  der 2 mit dem Maschinenarm 3 erhebt, in       dessen    Kopf, wie üblich, die Nadel- und       Drückerstangen    angeordnet sind, welche die  Nadel 4     bezw.    den     Drückerfuss    5 tragen.

    Der hohle Maschinenfuss 1     wird    durch die  abnehmbare     rechteckige    Stoffplatte 6 oben  abgedeckt, unter der und innerhalb des     trog-          förmigen    Fusses der umlaufende Greifer     k     und seine Antriebswelle     7c    angeordnet sind.  Ebenso ist innerhalb des     trogförmigen    Näh  maschinenfusses 1 die von der Welle     1c'    ange  triebene     Vorschubvorrichtung    untergebracht,  welche den Stoffschieber 7 besitzt, der durch  die übliche geschlitzte Stichplatte 8 hindurch  wirkt.  



  Der     Nähmaschinenoberteil    A ist mit  einem Antriebsmotor 9 ausgerüstet, der vor  zugsweise als eingebaute und als Ganzes ab  nehmbare Maschineneinheit ausgestaltet ist.  Die Motorwelle 10 erstreckt sich quer zu  der Maschinenantriebswelle 11 im Maschinen  oberteil und ist mit der letzteren durch den  Schraubentrieb 12 verbunden. Die Maschinen  antriebswelle 11 ist mit der untern Welle     7c'     mittelst geeigneter     Kegelradverbindungen     und der Zwischenwelle 7c' verbunden.

   Die       Leitungsdrähte    13 des Motors sind innerhalb  des Schutzrohres 14 angeordnet, welches von  dem Motor 9 in dem hohlen Ständer 2     ab-          ivärts    führt und durch die     Öffnung    15 in  der hintern Seitenwandung des Maschinen  fusses 1 unterhalb der Stoffplatte 6 nach  aussen geleitet ist.  



  Der     Nähmaschinenoberteil    A ist ferner  mit einem Motoranlasser ausgestattet, der mit  dem Widerstandskasten 16 versehen ist, wel  cher die üblichen Kontakte 17 und einen  schwingenden Kontaktarm 18 trägt, der über  die Kontakte 17 schleift, um den Widerstand  im Motorkreis zu verändern. Der Anlasser  ist in den     trogförmigen    Maschinenfuss 1 ein  gebaut, und zwar in eine oben offene Ab  teilung 19 desselben, welche von der Haupt  abteilung 20 des Maschinenfusses 1 durch  die Scheidewand 21 getrennt ist. Der Motor  anlasser ist somit oberhalb des Fusses 1 der    eigentlichen Nähmaschine angeordnet,     und     zugleich innerhalb der     Umgrenzungslinie    der  Stoffplatte zwischen Ständer und Nadel  bahn     (Fig.    3).

    



  Der Motoranlasser kann von einem durch  das Knie des Arbeiters     verschwenkbaren    He  bel     betätigt    werden, und zu diesem Zweck  sind am Maschinenfuss 1 Lager für eine wag  rechte     Stossstange    22 vorgesehen     (Fig.    2 und  3), deren inneres Ende in die Abteilung 19  hineinführt und schwingbar bei 23 mit einem  Ende der Lenkstange 24 verbunden ist, deren  anderes Ende bei 25 mit dem rechtwinkligen       Fortsatz    26 des Kontaktarmes 18 in Verbin  dung steht, der drehbar bei 27 auf dem Wi  derstandskasten 16 angeordnet ist.

   Der Len  ker 24 ist mit einem nach oben und dann nach  vorn abgebogenen     Fortsatz    28 versehen, der  auf dem Grund des Führungsschlitzes 29 in  der obern Kante der Wand 21 ruht     (Fig.    5).  Der     Fortsatz    28 und der Führungsschlitz 29  dienen dazu, den Lenker 24 ruhig zu führen  und zu verhindern,     dass    sich der Lenker aus  der     wagrechten    Lage verdreht und so die  Gelenkverbindungen verklemmt werden. Auf  :den Lenker 24 ist ein Winkel 30 aufgesetzt.,  der den Stift 31     trägt,    welcher die Schrau  benfeder 32 in einer Lage unmittelbar über  und parallel zu dem Lenker 24 hält.

   Ein  Ende der Feder 32 stösst gegen den Winkel  30 und das andere gegen eine     Endwand    33  der Abteilung 19, wobei die Feder den     Kon-          tatkarm    18 in die in     Fig.    3 dargestellte aus  geschaltete Stellung     bringt.    Das äussere Ende  der Stossstange 22 ragt von dem Maschinen  fuss 1 bei dem untern Teil des Ständers 2  unterhalb der Ebene der Stoffplatte 6 nach  aussen und wird von einem     Einrückarm    61  betätigt, der mit dem vom Knie des Arbeiters       betätigten    Hebel verbunden ist, in einer  Weise, die weiter unten beschrieben werden  wird.  



  Die Zuleitungsdrähte 34 des Widerstands  kastens treten aus der Abteilung 1.9 durch  eine Isolierbüchse 35 der Endwand 33' der  letzteren nach aussen     (Fig.    3). Diese     Isolier-          büchse    35 ist nahe bei dem Fuss des Stän  ders 2 unterhalb der Stoffplatte 6 vorgesehen.

        Der     Nähmaschinenoberteil    A ist mit einer       Beleuchtungsvorrichtung    ausgestattet, die  eine Birne 36 und einen Reflektor     37    besitzt,  die von der mit     Kettenzugeinrichtung        ver-          sehenen    Fassung 38 getragen werden, die an  einem Schenkel eines Kniestückes 39     be-          festigt    ist, dessen anderer Schenkel in einen  durchbohrten Sitz 40 im Maschinenarm 3 ein  gepasst ist.

   Die Beleuchtungsstromleitungen       41    gehen vom Sockel 38 durch das     Knie-          stüek    39 und den durchbohrten Sitz 40 in  das Innere des     DZaschinenarmes    3, dann     ab-          wä,rts    innerhalb des Schutzrohres 42 im Stän  der 2 und nach aussen durch die Öffnung 15  längs der Drähte 13.  



  Die Kraft- und     Lichtstromleitungen    sind  so von verschiedenen Stellen innerhalb des  hohlen Gestelles des     Nähmaschinenoberteils     A zu einem     Auslass    geführt, der am Fusse       des    Maschinenständers 2 unterhalb der Stoff  platte 6 liegt,     sor    dass sie unsichtbar sind,  wenn die Maschine sich in Arbeitsstellung  befindet. Um die erforderlichen Verbindun  gen dieser Stromleitungen in glatter und zu  verlässiger Weise herzustellen und um den  Anschluss nach der Stromquelle zu bewerk  stelligen, ist der     Nähmaschinenoberteil    mit  einer Abzweigdose ausgestattet, die so aus  gebildet ist, wie dies in den-     Fig.    9 bis 13  dargestellt ist.

   Die     Abzweigdose    besteht aus  dem Bodenteil 43 und dem Deckelteil 44,  deren zusammenstossende Flächen mit auf  einanderpassenden Nuten versehen sind, wie  in den     Fig.    11. und 12 dargestellt. In den  parallelen Längsnuten 45 des Bodenteils 43  sind mittelst Schrauben     9,6    die Polklemmen  47, 47' befestigt, an deren untern Enden.     mit-          telst    der Schrauben 48 die Kontaktstifte 49  befestigt sind, die um die     Schrauben    48 als  Drehpunkt geschwenkt werden können, so  dass sie aus der Abzweigdose entweder durch  die Endöffnungen 50 oder die Seitenöffnun  gen 51 in dem Deckelteil 44, je nach Wunsch  hinausgeführt werden können.

   An dem obern  Ende des Bodenteils 43 ist die Platte 52 be  festigt, welche die Polklemmen 53, 53 trägt,  durch welche ein vom Motor kommender und  ein vom Widerstandskasten kommender Lei-         tungsdraht    mit Platte 52 und dadurch mit  einander verbunden sind. ,Der zweite Motor  draht ist mit der     Polklemme    47 verbunden,  und der     zweita    zum Widerstand führende  Draht ist mit der Polklemme 47' verbunden,  so dass Motor und     Rheostat    in Reihe mit den  Polklemmen der Stromquelle geschaltet sind.

    Die zur Beleuchtungsvorrichtung führenden  Drähte sind in Nuten gelagert, welche in den  zusammenstossenden     Flächen    der Teile 43 und  44 ausgespart sind     (Fig.    11), und sind mit  den Polplatten 47, 47' in Nebenschaltung  mit dem     Kraftstromkreis    verbunden. Die  hintere Fläche des Teils 43 ist mit     X-förmi-          gen    Nuten ausgestattet, in denen die     Motor-          und    Lichtdrähte liegen und, wie in     Fig.    13  gezeigt, geschützt sind.

   Der Bodenteil 43  und der Deckelteil 44 der Abzweigdose wer  den zusammengehalten und sind in einer       Äussparung    54 zwischen den Öffnungen 15  und 35 im     Maschinenfuss    1 mittelst der  Schrauben 55     befestigt.    Der Strom     kann    den  Kontaktstiften 49     mittelst    der     üblichen    bieg  samen zweiadrigen Schnur zugeführt wer  den, die mit der abnehmbaren Steckdose 56  in Verbindung steht, welche über die Kon  taktstifte 49 greift.  



  Der     Nähmaschinenoberteil    ist als Ganzes  abnehmbar auf eine Tragvorrichtung auf  gesetzt, die die Form des hohlen     Unterteils    B  des üblichen     Handtragkastens    besitzt. Inner  halb dieses Unterteils B ist ein Lagerbock 57 .

    vorgesehen, der Lager für eine     wagrechte     Schwingwelle 58 trägt, die in Linie mit einer  Öffnung 59 in der vordern Wand 60 des  Unterteils B     liegt.    An dem     innern    Ende der  Schwingwelle 58 ist ein     aufrechtstehender     Anschlagarm 61 befestigt, dessen oberes  Ende dem äussern Ende der Stossstange 22  gegenübersteht     und    auf dieses einwirken  kann, so dass die Stange nach innen entgegen  dem Druck der Feder 32 gepresst     wird.    Hier  durch wird der     Anlassarm    18 über die Kon  takte 17 geschwenkt. Eine Feder 62 umgibt  die Schwingwelle 58 und ist mit dem einen .

    Ende an dem Lagerbock 57 befestigt, so dass  der Anschlagarm 61 durch die Feder ständig  von der Stossstange 22 hinweggedrückt wird.      Die Schwingwelle 58 ist an ihrem     vor-          dern    Ende mit einem Querzapfen 6 3 versehen,  der von dem     L-förmigen    Schlitz 64 in der       ausgebohrten        iVTabe    65' am obern Ende des  vom Knie des Arbeiters zu     verschwenhexiden     Hebelarmes 65 aufgenommen wird. Der He  belarm 65 hängt abwärts über     die-Vorder-          kante    des Tisches 66, so     da.ss    er von dem  Knie des Arbeiters erfasst werden kann.

    Wenn der Maschinenoberteil auf den trag  baren Kastenunterteil B aufgesetzt wird,  werden der Maschinenfuss 1 und die Stoff  platte 6 von der rechtwinkligen Öffnung 67       (Fig.    3) aufgenommen, und die Stoffplatte 6  passt, wie in     Fig.    2 gezeigt, in     diese    Öffnung  hinein. Der     Nähmaschinenoberteil    wird     mit-          telst    der seitlich hervorragenden Ansätze  68, 68' abgestützt. Die Ansätze 68 ruhen  auf den Leisten 69 und die Ansätze 68'     neh-          anen    die üblichen Gelenkzapfen 70 auf.

    Die     Ecken    der Stoffplatte 6 können auch auf  den Eckstücken 71     (Fig.    3) aufsitzen.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    6 und 7 wird  der     Nähmaschinenoberteil    A, der die gleiche  Ausbildung besitzt wie in     Fig.    1 bis 5, von  dem Oberteil des üblichen Nähmaschinen  möbels C mit     Versenkeinrichtung    getragen, so  dass er in den Hohlraum unter der Tisch  platte 7     \?    des     Nähmaschinenmöbels    gekippt  werden kann. Die hintere Seite des Maschi  nenfusses ist dabei mit der Tischplatte des       Möbels    bei 73 durch Scharnier verbunden.  Die vordere Seite oder ihre Ansätze 68 ruhen  auf der vorspringenden Leiste 74 der     Schar-          nierkIappe    75 auf.

   Wenn die Maschine in  den Hohlraum     hinuntergekippt    werden soll,  werden der Oberteil<B>A</B> und die Scharnier  platte 75 zuerst um ihre Scharniere etwas  angehoben, so     da,ss    die vorspringende Leiste  74 ausser Eingriff mit der Vorderkante der  Stoffplatte oder deren Ansätzen 68 kommt,  worauf der Oberteil 4 in den Hohlraum       liinuntergel@ippt    werden kann. Das Näh  maschinenmöbel ist mit der üblichen Anhebe  platte 76 ausgestattet, die bei 77 an dem  selben     a.ngelenkt    ist, und den seitlichen An  satz 78 trägt, der sich unter das Ende eines       iiberhängenden    Teils des     Nähmaschinfusses       erstreckt.

   Die     Anhcbeplatte    76 wird mittelst  der Feder 76a in ihre     wagrechte    (in voll aus  gezogenen Linien dargestellte) Stellung     (Fig.     6) gedrückt. Das freie Ende der Feder 76a  ruht dabei in einer Nut     76b        (Fig.    8) der An  hebeplatte. Das andere Ende der Feder 76a  ist um einen Schaft 76e     (Fig.    7) gewickelt  und an diesem     befestigt.    Der Schaft     76e-    wird  von einem Lagerbock 76d getragen, der inner  halb des Hohlraumes des Maschinenmöbels       angebracht    ist.

   Der Hohlraum ist nach unten  mittelst der üblichen     Abschlussplatte    79 ver  schlossen, die bei 80     angelenkt    ist und ' in  der Praxis     mittelst    einer nicht dargestellten       Kette    mit der     Anhebeplatte    76 verbunden  ist. Wenn der     Nähmaschinenoberteil        a    in  seiner aufrechten Stellung steht, befindet  sich die Bodenplatte 79 in ihrer angehobenen,  in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung       (Fig.    6).  



  Die     Anhebeplatte    ist mit Lagern 81, 81       (Fig.    8) für eine querliegende, unter Feder  druck stehende Stossstange 82 ausgestattet,  die einen vergrösserten Knopf 83 besitzt, der  in die     Anhebeplatte    eingelassen ist. Wenn  der     Nähmaschinenoberteil    in seiner angehobe  nen     (Arbeits-)    Stellung sich befindet, sind  die Stossstangen 82 und     22    in der nämlichen  Flucht, wie in den     Fig.    6 und 7 dargestellt.

    Auf der innern Fläche der rechten     Endwand     84 des     Nähmaschinenmöbels    C sind die La  gerböcke 85, 85 angebracht, die mit Zapfen  86, 86 für die     Schwingwelle    87 versehen  sind, welche an ihrem hintern     Ende    mit  einem     aufrechtstehenden    Anschlagarm 88  ausgerüstet ist, der mit der Stossstange 82  in Gegenüberstellung kommt, wenn der Näh  maschinenoberteil sich in seiner obern Stel  lung befindet.

   Das vordere Ende der Schwing  welle 87 ist mit einem sich abwärts     erstrek-          kenden    Ansatz 89     versehen,    der geschlitzt  ist, um das obere Ende des vom Knie des       Arbeiters        betätigbaren        Armes    90 aufzuneh  men.

   Der Arm 90 ist innerhalb des Schlitzes  in dem Ansatz 89     mittelst    einer     Schraube    91  schwingbar     befestigt    und kann um die  Schraube aus der in vollen Linien dargestell  ten Stellung     (Fig.    6), die er beim Arbeiten      der Maschine einnimmt, in die punktiert dar  gestellte Stellung geschwungen werden, die  er während der Ruhe der     Maschine    inne hat.  In letzterer ist er praktisch gegen Sicht ver  borgen. Die Bodenplatte 79 ist ausgeschnit  ten, um die Bewegung des Armes 90 zu ge  statten.

   Auf der Wand 84 ist die Platte 92  aufgeschraubt,     die    den Tragzapfen 93 für  Feder 94 trägt, welche den durch das Knie  des Arbeiters     betätigbaren    Arm 90 in die in  vollen Linien ausgezogene Stellung     (Fig.    7)  drückt. Wenn der Maschinenoberteil A in       den    Hohlraum des Möbels hinuntergekippt  wird, werden die Stossstangen 82 und 22  ausser Bereich des Anschlagarmes 88 gebracht  und ein zufälliger Druck auf den Kniehebel  kann nicht das Anlaufen des Antriebsmotors  herbeiführen.  



  Wenn-der     Nähmaschinenoberteil    zusam  men mit dem Tragkasten     (Fig.    1) benutzt  werden soll, ist die Abzweigdose 43, 44 mit  den Kontaktstiften 49 so eingestellt, dass die  Stifte     wagrecht        hervorragen,    wie in den     Fig.     9 und 10 gezeigt, so dass sie für die Steck  dose 56 erreichbar sind, welche durch eine       Offnung        (Fig.    9) in der     hintern    Wand 95  des Fussteils B hindurchgeführt werden kann.  



  Wenn der     Maschinenoberteil    mit einem       Nähmaschinenmöbel    mit     Versenkeinrichtung     benutzt werden soll, werden die Kontakt  stifte 49 in eine senkrechte Lage gebracht,  wie in punktierten Linien in     Fig.    9 darge  stellt. Der Deckelteil 44 muss zu diesem Zweck  zuerst entfernt werden.

   In dieser Stellung  sind die Kontaktstifte leicht zugänglich     für     die Stromzuleitung 94, die aus der     üblichen     zweiadrigen Schnur und den Kontakthülsen  95, 95 besteht, die leicht über die Kontakt  stifte 49 gesteckt werden und mit diesen ver  bunden     bleiben    können, gleichgültig, ob der       Nähmaschinenoberteil    in aufrechter oder in       hinuntergekippter    Stellung sich befindet.  Die Stromzuleitung 94 kann, wie üblich, aus  einem oder mehreren     trennbaren    Teilstücken  bestehen. Der     Nähmaschinenoberteil    kann,  ohne dass die Stromzuführung mit der übli  chen Wandsteckdose unterbrochen wird, hin  untergekippt werden.

      Die beim Beispiel nach     Fig.    6 und 7 vor  handene     Sicherheitsvorkehr,    dass beim Her  unterkippen des     Nähmaschinenoberteils    durch  Wegbewegen von Stossstange 22 die Verbin  dung zwischen     Arm    90 und Motoranlasser  aufgehoben wird, verhindert und ein un  gewolltes Anlassen des Motors, auch wenn  der     Kniehebel        zufällig    bewegt wird. Wenn  die Maschine gebraucht werden soll, hat der  Arbeiter nichts weiter zu tun, als den Näh  maschinenoberteil in die Arbeitsstellung hoch  zu kippen, das Licht anzudrehen und durch       Verschwenken    des Armes 90 mit dem     Kniss     die Maschine anzulassen.

   Es ist nicht nötig,  irgend welche elektrischen Verbindungen  herzustellen oder die arbeitenden Teile der  elektrischen Einrichtung irgendwie von  neuem in Ordnung zu bringen oder einzu  stellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotorisch, angetriebene Näh maschine mit hohlem, trogförmigem, oben durch eine Stoffplatte geschlossenem Fuss, dadurch gekennzeichnet, dass ein mittelst eines Hebelarmes betätigbarer Motoranlasser un terhalb der Stoffplatte und oberhalb des Bo dens,des Fusses angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Nähmaschine nach Patentanspruch, deren Fuss mit einer Abteilung versehen ist, in der Organe zur Betätigung von Teilen der Stichbildevorriehtung untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor anlasser innerhalb einer andern Abteilung des Fusses angebracht ist. Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Motor anlasser innerhalb der U.mgrenzungslinie der Stoffplatte zwischen dem Ständer des Maschinenrahmens und der Nadelbahn an geordnet ist. 3.
    Nähmaschine nach Patentanspruch, die auf einem Traggestell angeordnet ist und in dieses versenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zur Betätigung des Motoranlassers dienenden Hebelarm und dem Motoranlasser eine Reihe von Zwischengliedern eingeschaltet ist, wobei ein durch den Maschinenrahmen getragenes dieser Zwischenglieder nur dann sich im Bereich eines mit ihm zu sammenwirkenden, durch das Traggestell getragenen andern Zwisehengliedes be findet, wenn die Nähmaschine auf dem Traggestell in der Nähstellung sich be findet. 4.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zur Betätigung des Motoranlassers dienenden Hebelarm und dem durch den Maschinenrahmen getrage nen Zwisehenglied eine Stossstange ein geschaltet ist, die in der Arbeitslage der Maschine auf dem Traggestell eine solche Stellung zu dem genannten Zwischen glied und einem mit dem genannten Hebel arm verbundenen Schlagarm einnimmt, dass dieser mittelst der Stossstange das Zwischenglied betätigen kann. 5.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Stossstange in einer Anheberplatte für die Nähmaschine ver schiebbar gelagert ist, die am Traggestell angelenkt ist. 6: Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine am Maschinenrahmen angebrachte elektrische Steckerverbindung mit dem Motor und mit dem Anlasser du eh inner halb des Maschinenrahmens unabhängig von dem Traggestell eingebaute Leitungen verbunden ist. ?.
    Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und. 6, dadurch ge kennzeichnet, da.ss eine aus Isolierstoff bestehende Verteilungsdose der Steeker- verbindung zwei Paare sieh sehneidender Bohrungen besitzt, wobei zu jedem Boh rungspaar ein Steckerstift vorgesehen ist, der je nach Bedarf in der einen oder in der andern Bohrung des Paares eingesetzt werden kann.
CH100456D 1921-09-07 1921-09-07 Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb. CH100456A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH100456T 1921-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH100456A true CH100456A (de) 1923-08-01

Family

ID=4358709

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH100456D CH100456A (de) 1921-09-07 1921-09-07 Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH100456A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH100456A (de) Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.
AT94688B (de) Elektromotorisch angetriebene Nähmaschine.
DE19704130A1 (de) Wechselstromadapter
DE335222C (de) Naehmaschinenmoebel
CH238502A (de) Elektrische Beleuchtungseinrichtung an Nähmaschinen.
DE411247C (de) Elektromotorisch angetriebene Naehmaschine
DE1922222U (de) Batteriegespeister bildwerfer.
DE685620C (de) Staubsauger, der von Fussbodenreinigung auf den Gebrauch mit Handsauggeraeten umstellbar ist
DE1489382A1 (de) Lampenhalter
DE385105C (de) Naehmaschine
DE405554C (de) Kombinierter photographischer Kopierapparat fuer Tages- und elektrisches Licht
AT29934B (de) Lesecamera für verdunkelte Räume, insbesondere Theater- und Konzerträume.
DE537264C (de) Naehtisch mit Einrichtung zum Einlassen einer tragbaren Sockelnaehmaschine
DE3234569A1 (de) Blindstrichsaumnaehmaschine
DE852132C (de) Toilettenspiegel
DE411245C (de) Elektromotorisch angetriebene Naehmaschine
DE1549302A1 (de) Personenwaage
DE813862C (de) Elektrische Bogenlampe
DE18021C (de) Nähmaschinentisch
DE1799004A1 (de) Personenwaage
DE366517C (de) Weckuhr mit Lichtein- und -ausschaltung durch das Uhrwerk und durch Hand
DE2333450A1 (de) Staubsauger
DE674032C (de) Elektrische Tischleuchte mit kastenfoermigem Fuss und verdeckt angeordnetem Schalter
DE2209807A1 (de) Innenbeleuchtung fuer karteischraenke mit schiebetueren
CH283720A (de) Beleuchtungseinrichtung an einer Nähmaschine.