CH100538A - Schmierpumpe mit Tropfenzeiger. - Google Patents

Schmierpumpe mit Tropfenzeiger.

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CH100538A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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Description


      Sehmierpumpe    mit     Tropfenzeiger.       Die bekannten Schmierpumpen mit einem       Tropfenzeiger    in einer besonderen     Olumlei-          tung    haben den Nachteil,     dass    der     Tropfen-          fall    in der Anzeigevorrichtung kein Ver  gleichsmass für<B>"</B> die tatsächlich zur Schmier  stelle gelangende     Olmenge    ist.

   Die Menge  des am     Tropfenzeiger    erscheinenden Öls ist  immer die gleiche, mag der Gegendruck in  der Schmierleitung hoch oder niedrig und  dementsprechend die nach der Schmierstelle  geförderte     Olmenge    klein oder gross sein.  Der Grund dafür ist der,     dass    die Ölförde  rung nach dem     Tropfenzeiger    ganz unab  hängig von der Ölförderung nach der  Schmierstelle erfolgt.  



  Damit der     Tropfenzeiger    ein getreues  Bild der Vorgänge in der Schmierleitung lie  fert,     muss    man die Förderung nach dem       Tropfenzeiger    unter demselben Druck sich  vollziehen lassen, wie die Förderung nach  der Schmierstelle. Zu diesem Zweck wird  gemäss der Erfindung in die zum     Tropfen-          zeiger    führende Leitung ein Absperrorgan  eingebaut, auf welchem der in der Schmier  leitung herrschende Flüssigkeitsdruck lastet-.    <B>Auf</B> diese Weise treten die Schwankungen  im     Lieferungsgracl    der Pumpe, die von Ver  änderungen des Gegendruckes in der  Schmierleitung herrühren, an der Tropf  stelle in demselben Masse in die Erscheinung,  wie an der Schmierstelle.  



  In der Zeichnung sind schematisch zwei  Ausführungsbeispiele des     Erfiudungsgegen-          standes    dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt das eine     Ausführungsbei-          spiel,    und die     Fig.    2 und<B>3</B> zeigen das an  dere;     Fig.   <B>3</B> ist ein Schnitt nach Linie     C-D     der     Fig.    2.  



  Wird bei der Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> die  Welle a gedreht, so verursachen     Scliwank-          räder   <B>b</B> und     c    das Auf- und Niedergehen  eines Arbeitskolbens e und eines Steuerkol  bens<B>d.</B> Die Köpfe der Kolben umfassen die       Schwankräder.    Das     Schwankrad   <B>b</B> ist so  ausgebildet,     dass    der Arbeitskolben e bei  einer Umdrehung zwei Saug- und zwei       Druchliübe'    ausführt.

   Bei dem einen Saug  hub wird<B>01</B> aus einem Behälter<B>_A</B> durch  einen Kanal<B>f,</B> einen im Steuerkolben<B>d</B>     be-          findliel-len    Kanal<B>g,</B> der sieh gerade in      Deckung mit dem Kanal<B>f</B> befindet und  einen Kanal<B>h,</B> in den Zylinder i gesaugt. Bei  dem     fol-,enden    Druckhub des Kolbens e wird  das<B>01</B> aus dem Zylinder i durch den Kanal       li,    eine Nut<B>k</B> im Steuerkolben<B>d,</B> der sieh  inzwischen in der Nähe seiner     unilern    Stel  lung bewegt, in die Leitung<B>y</B> gedrückt, die  über den     Tropfeitzeigerkasten    B zur Schmier  stelle führt.

   Beim nächsten Saughub des       Arbeilskolbens    e ist der Vorgang der gleiche,  wie er für den ersten Saughub beschrieben  -wurde. Darauf wird der Kolben e     züm        v#,vei-          tenmal    niedergedrückt. Inzwischen ist der       Steuerlolben   <B>d</B> so hoch,     dass    die Nut     Ig    mit  ihrem obern Ende über den Kanal in greift.

    Das<B>61</B> wird jetzt durch den Kanal     h,        die          NLute        1-.        den    Kanal     ;n    und durch ein Lang  loch     ii.    im Arbeitskolben e in die nach dem       Tropfenzei--erkasten    B führende     Leitun-    o       pedrückt.     



  In diese Leitung ist ein     -#-bsperrorgan          eiii"#eb,#).,tit.    Dieses besteht     -ins    einer Kugel     p     und     einein    Kolben     q.    Diese beiden Teile sit  zen in     deni        Tropfelizeigerka-sten#B-,    in den die  Leitungen o und y einmünden. Die Kugel<B>p</B>  beherrscht die- Leitung o.

   Auf der Kugel  <B>Z'</B>  .steht der Kolben     q,    dessen Durchmesser  ebenso gross ist wie der Durchmesser des       Kugelsitzes.    Da die Bohrung, in der der       z#     Kolben     q   <U>gut</U> dichtend geführt ist, durch  einen Kanal z mit der nach der     Schriaierstelle     führenden Leitung<B>y</B> in Verbindung steht,

    so     Iastet    der in der Leitung<B>y.</B> herrschende       Druch    auf dem Kolben     q    und damit auch  auf der Kugel     p    und hält diese so lange fest  auf ihren Sitz     gepresst.    bis der Druck in der  Leitung o den Druck in der     Leitun    y     über-          9        #     schritten hat. Alsdann wird die Kugel<B>p</B>  von ihrem Sitz abgehoben. Der Kolben     q     macht diese Bewegung mit.

   Das<B>01</B> in der       Leituno,    o kann nun durch den Kanal r zur  Tropfstelle s gelangen, von     #vo    es     in    den Be  hälter<B>-1</B> zurückfällt. Die sichtbare     Tropfen-          strecke    ist zum Schutz     "e(,en    das     Eindrino-en          2#        t#        tD     von Schmutz     -und    Fremdkörpern durch ein  Glas t     abgesehlossen.     



  Bei dieser Anordnung erscheint an der  Tropfstelle ebenso viel<B>Öl,</B> wie an der         Sehrnierstelle    ankommt, wenn der Druck in  der     Schinierölzuleitun-    während der     Förde-          el          rung    nicht steigt.  



  Wenn dies der Fall ist, erzielt das Aus  führungsbeispiel gemäss     Fig.    2 und<B>3</B> ein  besseres Ergebnis.  



  Bei diesem hängen an dem     Schwankrad   <B>b</B>  zwei Arbeitskolben e, und<U>e,</U> während das       Schwankrad        c    wiederum nur einen     einziolen          ',Steuerkolben   <B>d</B> betätigt.

   Bei der     Aufwärts-          bewe-un-    oder dem Saughub des Kolbens e,  n<I>in</I>  und des Kolbens<U>e,</U> welcher mit dem Kol  ben e, verbunden ist, spielt sieh folgender  Vorgang ab: Der Kolben e     el     t5     t'        #,    saugt das     01     durch eine Leitung<B>f5</B> eine Querbohrung<B>g</B>       tD        ZD     im Steuerkolben<B>d</B> und einen Kanal k, im  Pumpenkörper, mit dem die Bohrung<B>g</B> beim  Sau hub vom Kolben e, zur     Deckuno,    kommt,       z71        eD     in den Zylinder 4.

   Bei demselben Hub saugt  der Kolben     e.-.    aus einer vom     Tropfeilzei,-er-          kasten    B abführenden     Leitungit    durch einen  Kanal r. eine in den Steuerkolben<B>d</B>     einue-          fräste    Nut<U>k.,</U> und einen Kanal     li,_.   <B>01</B> in den  Zylinder     i2.     



  Beim     Druck.Iiiib    der Arbeitskolben     e,        und     <U>e..</U> wird das<B>Öl</B> folgendermassen geleitet: Der  Kolben e, drückt das<B>01</B> aus dem Zylinder i,  durch den Kanal     li,    nach der im Kolben     d          an0.ebraehten    Nut die während des       Drueldiubes    den Kanal     It,    mit dem Kanal in  verbindet. Von dem Kanal in aus wird das  <B>01</B> in die zum     Tropfenzeigerkasten    führende  Leitung o gefördert.

   Gleichzeitig drückt der  Kolben     e.>    das im     Z-vlinder        i.        befindlielie        Ül     durch den     Kawil   <U>h.</U> und die Nut k,     dieui#,ih-          reild    des     Druchhubes    den Kanal h2 mit der  Leitung<B>y</B> verbindet. nach der Schmierstelle.  



       Die        Anordnun-        LI        des        Absperrorganes        n        PI        q     in der     Förderleitung    nach dem     Tropfenzeiger     ist dieselbe wie bei dem ersten     Ausführungs-          beispiel.    Es lastet also auch hier der     Flüs-          sigheiisdruck,    der in der     Selimierleitung     herrscht-,

   auf dem Kolben     q    und auf der     Ven-          tilkugel        P,   <B>so</B>     dass,    wenn der Durchmesser  des Kolbens     q    ebenso gross ist, wie der Durch  messer des Kugelsitzes, der Kolben     ess    gegen  denselben Druck     züi    pumpen hat wie der  Kolben e, Dementsprechend ist der Liefe-           rungsgrad    der beiden Kolben     bezw.    die nach.  der Schmierstelle und nach     der    Tropfstelle  geförderte     Olmenge    bei jedem     Drue-khub    der  Pumpe die gleiche.

   Voraussetzung hierfür  ist natürlich,     dass    der Kolben e, dasselbe Vo  lumen fördert wie der Kolben e,. Dies be  deutet,     dass    bei dem eben beschriebenen Aus  führungsbeispiel der Querschnitt von e, dop  pelt so gross sein     muss    wie der von     e,.    Von  der Tropfstelle<I>s</I> fällt das<B>01</B> in einen Napf  w und wird daraus bei dem schon beschrie  benen Saughub vom Kolben e,     durell    die  Leitung u, den Kanal v,     die'Nut   <B>k2</B> und den  Kanal h2 in den Zylinder<U>i.</U> gesaugt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Sehmierpumpe mit Tropfenzeiger, da durch gekennzeichnet, dass die zum Tropfen- zeiger führende Leitung ein Absperrorgan enthält, auf welchem der in der Schmier leitung herrschende Flüssigkeitsdruck lastet, damit die Förderung nach dem Tropfenzeiger gegen denselben Druck stattfindet, wie die Förderung nach der Schmierstelle.
    _UNTERANSPRUCH: Schinierpumpe mit Tropfenzeiger nach, Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan in der Leitung nach dem Tropfenzeiger aus einem Kugelventil<B>(p)</B> und einem darauf ruhenden Kolben<B>(q)</B> be steht, dessen Zylinder mit der Schmierleitung in Verbindung steht.
CH100538D 1938-05-10 1922-05-17 Schmierpumpe mit Tropfenzeiger. CH100538A (de)

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