CH100601A - Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
CH100601A
CH100601A CH100601DA CH100601A CH 100601 A CH100601 A CH 100601A CH 100601D A CH100601D A CH 100601DA CH 100601 A CH100601 A CH 100601A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
starter
fuses
motor vehicles
fuse
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Robert Ag filed Critical Bosch Robert Ag
Publication of CH100601A publication Critical patent/CH100601A/de

Links

Landscapes

  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge.    Die Erfindung betrifft eine elektrische  Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge.  Bei derartigen Anlagen sind ebenso wie bei  andern elektrischen Anlagen die einzelnen  Stromzweige durch Sicherungen zu schützen.  Die bekannten Anlagen haben zu diesem  Zweck eine grössere Anzahl Sicherungen,  meistens sogar noch verschiedener Grösse.  Dies hat den Nachteil, dass stets eine ent  sprechende Zahl von Ersatzsicherungen vor  handen sein muss, wobei es noch vorkommen  kann, dass durch Einsetzen einer falschen  Sicherung Schaden entsteht.  



  Diese Übelstände werden nach der vor  liegenden Erfindung dadurch vermieden, dass  für die ganze Anlage nur zwei Sicherungen  vorgesehen sind, die den Lampen oder Lampen  gruppen einzeln und dem Anlassmotor parallel  vorgeschaltet werden. Es genügt auf diese  Weise die genannte geringe Zahl von Siche  rungen, die unter sich gleiche Grösse haben.  Infolgedessen kommt auch für die Ersatz  sicherungen nur eine einzige Grösse in Be  tracht, wodurch Verwechslungen vollkommen  ausgeschlossen sind.    Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch in zwei Schaltstellungen  wiedergegeben.  



  Von der Batterie 1 werden Scheinwerfer 2r  und 21, Seitenlämpen 3r und 31, sowie eine  Schlusslaterne 4 gespeist. Der Anlassmotor 5  wird ebenfalls von der Batterie 1 betrieben.  Die Sicherungen 6 und 7 liegen vor den  Schalteinrichtungen 8 und 9. Der Schalter 8  dient zum Ein- und Umschalten der einzelnen  Beleuchtungskörper, der Schalter 9 zum Ein  schalten des Anlassermotors.  



  In der in Fig. 1 gezeichneten Stellung  des Schalters 8 sind ausser der Schlusslaterne 4  die beiden Scheinwerfer 2r und 21 eingeschaltet.  Der Strom für den Scheinwerfer 2r geht von  der Batterie 1 über die Sicherung 6 und den  Schalterarm 10, während der Strom für den  Scheinwerfer 21 von der Batterie 1 über die  Sicherung 7 und den Schalteraren 11 geführt  wird. Über die Sicherung 6 und den Schalter  arm 12 geht der Strom zu der Schlusslaterne 4.  



  Wenn der Schalter 8 in die Stellung der       Fig.    2 umgelegt wird, werden an Stelle der      Scheinwerfer 2r und 21 die Hilfslampen 3r und 31  eingeschaltet. Jetzt geht der Strom für die  Hilfslampe 3r über die Sicherung 6 und die  Schalterarme 10 und 12, während der Strom  für die Lampe 31 über die Sicherung 7 und  den Schalterarm 11 verläuft. Die Schluss  laterne 4 bleibt über die Sicherung 6 und den  Schalterarm 10 eingeschaltet.  



  Wenn man annimmt, dass die Beleuch  tungskörper 2r und 3r auf einer Seite des  Fahrzeuges und die Beleuchtungskörper 21 und 31  auf der andern Seite liegen, so erzielt man  durch die angegebene Schaltung, dass bei  Durchbrennen einer Sicherung immer nur eine  Seite des Fahrzeuges unbeleuchtet bleibt, gleich  gültig, welche Beleuchtungskörperart einge  schaltet ist.  



  Der Stromkreis des Anlassmotors 5 hat  eine Belastung, die diejenige der einzelnen  Lampenstromkreise bedeutend übersteigt. In  folgedessen kann die Einschaltung des Mo  tors 5 erst erfolgen, wenn die beiden Siche  rungen bereits parallel geschaltet sind. Dies  wird durch verschieden lange Kontaktfedern  13 und 14 des Schalters 9 erzielt.  



  Beim Niederdrücken des Schalters 9 kommt  zunächst die Kontaktfeder 13 zur Anlage an  ihren Gegenkontakt 15. Dadurch findet das  Parallelschalten der beiden Sicherungen 6  und 7 statt, von denen die eine 6 an den    Arm des Schalters 9 und die andere 7 an  den Gegenkontakt 15 angeschlossen ist. Wenn  jetzt die Kontaktfeder 14 ihren Gegenkon  takt 16 berührt und dadurch den Stromkreis  für den Anlassmotor 5 schliesst, läuft der  Strom über die beiden Sicherungen 6 und 7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass nur zwei Sicherungen vorgesehen sind, die den Lampen oder Lampengruppen einzeln und dem Anlassmotor parallel vorgeschaltet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Licht- und Anlasseranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungen derart an den Be leuchtungsschalter angeschlossen sind, dass jede Sicherung nur mit den Lampen einer Fahrzeugseite verbunden werden kann. 2. Elektrische Licht- und Anlasseranlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Anlassschalter, der den Anlassmotor erst nach vollendetem Parallelschalten der Siche rungen einschaltet.
CH100601D 1921-05-30 1922-05-17 Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge. CH100601A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE100601X 1921-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH100601A true CH100601A (de) 1923-08-01

Family

ID=5648594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH100601D CH100601A (de) 1921-05-30 1922-05-17 Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH100601A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH100601A (de) Elektrische Licht- und Anlasseranlage für Kraftfahrzeuge.
DE600168C (de) Schaltungsanordnung fuer elektrische Beleuchtungsanlagen an Kraftfahrzeugen
DE368814C (de) Anordnung der Sicherungen in einer elektrischen Licht- und Anlasseranlage fuer Kraftfahrzeuge
DE654483C (de) Schaltvorrichtung fuer den elektrischen Tongeber und die Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen
DE937274C (de) Schalteinrichtung fuer die elektrische Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen
DE1963729A1 (de) Beleuchtungsanlage fuer Kraftfahrzeuge
DE630429C (de) Schaltungsanordnung fuer die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen mit UEberwachungsvorrichtung
DE665525C (de) Vorrichtung zur UEberwachung von elektrischen Beleuchtungsanlagen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE410429C (de) Elektrische Mehrfadengluehlampe
DE476043C (de) Schaltvorrichtung fuer die elektrischen Signale und die Abblendung der Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen
DE523325C (de) Sicherungsvorrichtung fuer die von einer Dynamo und einer Akkumulatorbatterie gespeisten Anlagen, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE576610C (de) Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer mit mehreren Lampen
AT206765B (de) Elektrische Anlage für Kraftfahrzeuge
AT102223B (de) Vom Magnetzündapparat gespeiste Beleuchtungseinrichtung, insbesondere für Automobile.
AT73842B (de) Schaltung für elektrische Notbeleuchtung.
DE2317767C3 (de) Fahrradlichtanlage mit einer während des Fahrbetriebs aufladbaren Batterie
DE409603C (de) Elektrische Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE629966C (de) Beleuchtungsschalter fuer die elektrische Anlage von Kleinfahrzeugen, insbesondere von Motorraedern
DE398334C (de) Elektrischer Schaltkasten fuer Fahrzeugbeleuchtung
AT217878B (de) Elektrische Beleuchtungseinrichtung für Kraftwagen
DE907256C (de) Selbsttaetiger Sicherungsschalter fuer Kraftfahrzeuge
DE415551C (de) Vom Magnetzuendapparat gespeiste Beleuchtungseinrichtung
DE328939C (de) Elektrischer Gasanzuender
AT101576B (de) Elektrischer Schalter für Fahrzeugbeleuchtungsanlagen.
DE203351C (de)