CH100843A - Lokomotive. - Google Patents
Lokomotive.Info
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Description
Lokomotive. Bei bekannten Ausführungen von Loko- mc>tiven mit Verbrennungsmotor ergaben sich grosse Schwierigkeiten infolge des kleinen Anfahrmomentes und der geringen Regelbar- keit des Motors. Bei solchen Lokomotiven ist die Aufgale der Kraftübertragung vom Motor auf die Räder als bisher noch nicht gelöst anzusehen.
Bei Lokomotiven mit Elek- tromotorenantrieb sind die Schwierigkeiten nicht ganz so gross, doch ist hier immer noeh der Antrieb durch Sehlitzkuppelstangen und elastische Kupplungen, um die Bewegliehkeit zwischen Rahmen<B>und</B> Rädern züi ermög lichen, kinematisch nicht einwandfrei ausge führt.
Diese Schwierigkeiten treten bei der Dampflokomotive nicht auf, weil hier der starre Schluss der hinematischen Kette in ein facher Weise durch die NaeUgiebigkeit der Kolben inden Zylindern gelöst ist, Bekannt lich hat auch die Dampflokomotive das er forderliche, grosse Anfahrmoment.
Erfindungsgemäss sollen für die Lokomoti ven, die durch ein anderes Betriebsmittel als Dampf angetrieben werden, ähnliche VerhäJt- nisse gesehaffenwerden, wiesiebei derDampf- lokomotive bestehen. Das -wird dadurch er reicht, dass ein zwischen einem Motor und den Treibrä,dern eingeschaltetes Flüssigkeitsge triebe die nach Art von Dampflokomotiven mit den Treibrädern verbundenen Kolben der. Treibzylinder unmittelbar bewegt.
Findet als Pumpe für die Betriebsflüssig keit das beka-unieFlüssigkeitsgetriebeAiiwen- dung, bei welchem eine Anzahl von Kolben durch eine Taumelselieibe bewegt wird, so lässt sieh in einer ausserordentlich einfachen Art durch entsprechende Verstellung der Schräglage der Taumelscheibe die Grösse der Druekmittellieferung'zu den Lokomotivz.ylin- .dern regeln;
sie lässt sieh dureli senkrechte Stellung der Taumelsc'heibe zu ihrer Dreh- a-chse völlig unterbrechen. Durch Überfüh rung der Taumelscheibe aus der einen in die entgegengesetzte Schräglage ist die Druchmit- telsteueruno- umzukehren. Die Steuerung der Lokomotive wird eine ausserorJentlieli ein fache. Natürlich lässt sich auch eine andere Pumpe, z.
B. mit unveränderlichem Ilube, verwenden, wobei das überflüssige -Wasser durch ein als Steuerorgan ausgebildetes Si- bl eh,erlie,itsventil entweiclit.
<B>Auf</B> der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfind-ungsgegenstandes darge stellt.
Fig. <B>1</B> zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundriss.
Der Gasmotor a ist mit der Pumpe<B>b</B> direkt gekuppelt, so dass er sie mit gleich bleibender Drehzahl antreibt. Durch ein synchron mit den Treibrädern angetriebenes Sehiebersystem. e von an sich beliebiger Aus- bilduno, wird die Betriebsflüssigkeit auf die Zylinder c verteilt und nach beendeter Arbeit der Pumpe -wieder zugeführt. Das Schieber- system e dient ledigliell zur Verteilung, aber nicht zur Regelung des Treibmittels. Dabei sind die den einzelnen Treibzylindern zuge ordneten Schieber von den Zylindern getrennt in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet.
An Stelle der Schieber können selbstverständ lieh auch Ventile verwendet werden. Die Druckleitung der Pumpe ist mit einem Druck- ausgleie.her <B>f</B> verbunden, der die Wasserstösse beim Hubwechsel aufnimmt Lind gleichzeitio- das elastische Kissen für die Kolben bildet, um störungsfreie Beweglichkeit zwischen Lo- komotivrahmen und Rädern zu ermöglichen.
Zum Anfahren wird der Hub der Pumpe vermittelst ihres Steuerrades<B>d</B> allmählich ver grössert. Das geförderte Wasser fliesst dann den Zylindern zu und setzt die Treibräder in Bewegung. Durüh. Vergrösserung oder Ver kleinerung des Pumpenhubes ändert sich ent sprechend die Geschwindigkeit der Lokomo tive und gegebenenfalls ihre Fahrtrichtung.
Wollte man an Stelle der Treibzylinder einen hydraulischen Motor mit umlaufender Bewegung für den Antrieb der Treibräder be nutzen, was als naheliegendster Weg- er- Z, 21 scheinen könnte, so wäre wiederum eine Schlitzkuppelstange oder eine elastische Kupplung erforderlich. Ausserdem würde ein solcher Motor infolge seiner geringen Dreh zahl verhältnismässig schwer und die ganze Anlage teuer werden. Bei Benutzung des Flüssigkeitsgetriebes sind die bei den Treib rädern vorkommenden Drehzahlen bei Zwi- schens,chaltung eines Druckausgleichers mit Sicherheit zu beherrschen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lokomotive, die durch ein anderes Be triebsmittel als Dampf angetrieben wird, da durch gekennzeichnet, dass ein zwischen einem Motor und den Treibrädern eingeschaltetes Flüssigkeifssgetriebe die nach Art von Dampf lokomotiven mit den Treibrädern verbundenen Kolben der Treibzylin-der unmittelbar bewegt. UNTERANISPRüCHE: <B>1.</B> Lokomotive -nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsge triebe ein Taumelscheibengetriebe enthält.2). <B>2</B> Lokomotive nach Unteransprueb. 1, da- durch gekennzeichnet, dass zur Regelung ,der Geschwindigkeit oder der Fahrtrich tung oder beider die Sühräglage der Tau- melscheibe geändert werden kann.<B>3.</B> Lokomotive nach Unteranspruch <B>1,</B> da durch. gekennzeichnet, dass ein synchron mit den Treibrädern angetriebenes Schie ber- oder Ventilsystem lediglich zur Ver teilung, aber nicht zur Regelung des Trieb mittels dient. 4. Lokomotive nach Unteransprueb <B>1,</B> da durch gekennzeichnet dass den einzelnen Treibzylindern zugeordnete Ventile oder Sehieber von den Zylindern getrennt in einem gemeinschaftlichen Gehäuse ange ordnet sind.<B>5.</B> Lokomotive nach Unteranspruch.<B>1,</B> da- durcli gekennzeichnet, dass die Treibzylin- der mit einem Druckausgleieher verbunden ,ind, der als elastisches Kissen für die Kol ben dient und die Beweglichkeit. zwischen Lo,komotivrahmen und Rädern ermöglicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE100843X | 1921-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH100843A true CH100843A (de) | 1923-08-16 |
Family
ID=5648677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH100843D CH100843A (de) | 1921-04-19 | 1922-03-23 | Lokomotive. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH100843A (de) |
-
1922
- 1922-03-23 CH CH100843D patent/CH100843A/de unknown
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