CH100956A - Einrichtung an Bogenheftmaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf die Bögen. - Google Patents

Einrichtung an Bogenheftmaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf die Bögen.

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CH100956A
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Co Gebr Staeubli
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Staeubli Geb & Co
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Einrichtung an Bogenheftmaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf die Bögen.    Es hat sich gezeigt, dass der     Einband    von  Büchern, deren Bogen mittelst Faden oder  Draht zusammengeheftet werden sollen, noch  haltbarer gemacht werden kann, wenn jeder  Bogen unmittelbar vor dem Heften noch mit  einer Schicht Klebstoff versehen wird, so  dass im fertigen Buche die aneinanderliegen  den Bogen ausser durch die Heftung auch  noch durch Klebstoff zusammengehalten  werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Einrichtung an Bogenheftmaschinen, mittelst  der selbsttätig jeder Bogen, bevor er geheftet  wird, noch mit einer Schicht Klebstoff ver  sehen werden kann.  



  Auf der     beiliegenden    Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine  dargestellt, soweit dies zu deren Verständnis  erforderlich ist.  



  Fig. 1 zeigt die Maschine in Seitenansicht,  im Sinne des Pfeils II in Fig. 2 gesehen,  und  Fig. 2 in Vorderansicht, in Fig. 1 im Sinne  des Pfeils I gesehen;  Fig. 3 zeigt eine Detailpartie aus Fig. 2;  Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen eine    Gruppe von Organen in Vorderansicht, Sei  tenansicht und Draufsicht;  Die Fig. 7 bis 12 zeigen Einzelteile die  ser Gruppe, nämlich die Fig. 7 bis 10 eine  Steuervorrichtung in verschiedenen Arbeits  stellungen, und Fig. 11 und 12 eine Schiene  mit den Tasten;  Fig. 13 bis 18 zeigen die Einrichtung in  verschiedenen Arbeitsstellungen;

    Fig. 19 ist eine Detailpartie aus Fig. 13  in grösserem Massstäbe,  Fig. 20 eine solche aus Fig. 14,       Fig.    21 eine solche aus     Fig.    15,       Fig.    22 eine solche aus     Fig.    16,       Fig.    23 eine solche aus     Fig.    17,       Fig.    24 eine solche aus     Fig.    18, und       Fig.    25 zeigt einen mit     Klebstoff    be  legten Bogen.  



  In den     Fig.    1 und 2     bezeichnet    1 das  Maschinengestell, 2 die in diesem gelagerte  Hauptwelle mit der     Antriebsscheibe    3 und  der     Scheibe    4, in deren Nut 5 eine am  Schwinghebel 6 angeordnete     Rolle    7 eingreift.  Die den Schwinghebel 6 tragende Welle 8  ruht in Lagern 9 und 10 des Gestelles; er-      sterer trägt am freien Ende mittelst des  Kugelgelenkes 12' eine Zugstange 11, deren  Zweck noch erläutert wird. 12 ist ein     sattel-          förmiger    Tisch zur Aufnahme der zu heften  den Bogen; ersterer sitzt mittelst der Arme  14 auf einer Welle 13 fest, die selbst wie  der im Maschinengestell 1 gelagert ist.

   Im  Tisch 12 ist eine Stange 15 gelagert, worauf  der für die Stichbildung erforderliche Faden  leger 16 gelagert ist; im Tisch 12 ist auch  die Schiene 17 mit den Vorstechnadeln 18  gelagert, von denen jedoch nur zwei dar  gestellt sind. Die Schiene 17 sitzt auf Zap  fen 19 fest, welche selbst wieder in Lagern  des Tisches 12 verschiebbar gelagert sind;  die Mittel zum Hin- und Herschieben der  Stange 15 sind bekannt und deshalb nicht  besonders dargestellt. Das Heben und Sen  ken der Schiene 17 erfolgt durch Hebel 20,  21 und 22, die auf einer im Tisch 12 ge  lagerten Welle 23 festsitzen; auch die Welle  23 wird in bekannter Weise angetrieben. Auf  der Welle 13 sitzt ein Arm 24 fest, der am  freien Ende eine Rolle 25 trägt. Diese greift  in eine Kurvennut 26 einer auf der Welle 2  festsitzenden Scheibe 27 ein.

   Bei der Dre  hung der Welle 2 mit der Scheibe 27 ver  ursacht die Kurvennut 26 mit Hilfe des Ar  mes 24 ein Ein- und Auswärtsschwingen des  Tisches 12.  



  Am Maschinengestell 1 ist mit Hilfe  eines Trägers 28 ein Hilfstisch 29 fest  stehend gelagert, dessen Gestalt derjenigen  des Tisches 12 entspricht und in welchem  eine Stange 30 feststehend angeordnet ist  (Fig. 1 bis 3). Im Träger 28, sowie einem  am andern Ende des Maschinengestelles an  geordneten Träger 31 ist ebenfalls eine  Stange 32 gelagert, auf welcher ein Schie  ber 33 mit Anschlag 34 gleitet. Dieser  Schieber besitzt einen nach unten gerichteten,  über die Stange 30 greifenden Führungsarm  35; ausserdem ist er mit einer Zugstange 36  gelenkig verbunden, diese mit einem auf. dem  Träger 31 abgestützten Winkelhebel 37 und  dieser wiederum mit der bereits erwähnten,  am Schwinghebel 6 angeordneten Zugstange  11. Aus dem Gesagten geht hervor, dass die    Schwingungen des Hebels 6 Hin- und Her  bewegungen des Schiebers 33 verursachen.  



  Am obern Ende des Trägers 31, sowie  einem am andern Ende des Maschinengestelles  befestigten Ständer 38 ist eine Welle 39 ge  lagert (Fig. 1, 2 und 19), die einen mit  einer Kurvennut 40' versehenen Hebel 40  trägt, dessen Zweck später erläutert wird.  Der Träger 31 trägt oben einen Lager  zapfen 41 für einen Winkelhebel 42, 43;  der Arm 42 liegt mit einer Gleitrolle 44  auf dem Umfang einer     Kurvenscheibe    45  auf, wogegen der Arm 43 durch einen Len  ker 46 mit einem auf der Welle 39 fest  sitzenden Arm 47 verbunden ist. Es ist ein  leuchtend, dass bei der Rotation der Kurven  scheibe 45 durch Vermittlung der Teile 44,  42, 43, 46, 47 dem Hebel 40 eine schwingende  Bewegung erteilt wird.

   Der Arm 49 eines  auf einem im Maschinengestell gelagerten  Zapfen 48 sitzenden Winkelhebels 49, 50 liegt  mit der Gleitrolle 51 an einer auf der Welle 2  festsitzenden Kurvenscheibe 52 an, während  der andere Arm 50 einen breiten Trog 53  zur Aufnahme von flüssigem Klebstoff  trägt. Die von der Kurvenscheibe 52 dem  Arm 49 erteilten Schwingbewegungen     be-          vc>irken    mithin ein Heben und Senken des  Troges 53     (Fig.    1 bis 2, 4 bis 6 und 19).

    In den beiden Stirnwänden des letzteren ist  eine Walze 54 gelagert, deren Welle ein  Schaltrad 55 trägt, in welches eine von  einem     Schalthebel    56     getragene    Klinke 57  eingreift. 58 ist ein am Gestell des Nadel  apparates feststehend angeordneter Anschlag       (Fig.1);    jedesmal, wenn der Arm 50 gehoben  wird, trifft der Schalthebel 56     gegsn    den An  schlag 58, wobei das Schaltrad um eine Zahn  teilung weitergeschaltet wird. In Lappen 53'  des Troges 53 ist eine Welle 59 gelagert,  worauf die beiden Arme 60, 61 festsitzen.  Jeder der letzteren ist durch einen Lenker  62, 63 mit einer Schiene 65 verbunden     (Fig.     11, 12, 19), an welcher nebeneinander eine  Anzahl Taster 64 vorgesehen sind.

   Auf der  Welle 59 sitzt auch ein Hebel 66 fest     (Fig.     1, 5 und 19), dessen freies Ende     mittelst     der Gleitrolle 67 in die Kurvennut 40' des      schon erwähnten Hebels 40 eingreift. Die  schwingende Bewegung des letzteren bewirkt  mithin eine Auf- und     Abwärtsbewegung    der  Schiene 65. Diese trägt an jedem Ende eine  Rolle 66', 67', von denen jede auf einer  am Trog 53     befestigten    Kurvenschiene<B>68,69</B>  läuft (Fig. 11 bis 12, 6 bis 10 und 19). An  jeder der letzteren ist eine Flachfeder 70, 71  angebracht.  



  Auf der Welle 59 sitzen auch zwei Arme  72 und 73, die eine Welle 74 tragen, auf  der selbst wieder zwei durch eine Schiene 77  miteinander verbundene Arme 75 und 76 be  festigt sind. Die Schiene 77 dient, wie später  erwähnt wird, zum Führen der mit Klebstoff  zu versehenden Bogen. Die Welle 74 trägt  auch einen Anschlaghebel 78 für den Abstrei  fer 79 (Fig. 13 bis 19), welch letzterer, wenn  er gegen Anschlaghebel 78 trifft, diesen hebt  und so der Schiene 77 eine     Drehbewegung     erteilt.  



  89 und 90 sind die Träger für den be  kannten Nadelapparat (Fig. 1 und 2), 91, 92  die Führungsstangen, worauf die Nadel  traverse 93 mit den Nadeln 94 sitzt. Auf  einer im Maschinengestell 1 gelagerten Welle  sitzen die zweiarmigen Hebel 95, 96 fest,  welche mit dem gegabelten Arme und     mit-          telst    eines Würfels an die in den Führungs  stangen befestigten Stifte 97, 98 greifen und  so die Nadeltraverse in bekannter Weise     auf-          und    abwärtsbewegen.  



  Ein zur Aufnahme der gehefteten Bogen  dienender Tisch 103, in der Folge Bücher  tisch genannt, ruht auf einer im Maschinen  gestell gelagerten Schraubenspindel 104 und  trägt eine als Kettenrad 105 ausgebildete  Schraubenmutter, welche durch die Kette  106 mit einem Kettenrad 107 verbunden ist,  das zusammen mit dem Handrad 108 lose auf  dem im Gestell befestigten Bolzen 109 sitzt.  Durch entsprechendes Drehen des Handrades  kann der Büchertisch in der Höhe verstellt  werden. Als Auflager für die gehefteten Bo  gen dient ein Winkelstück 110, das durch  einen Lenker 111 gelenkig mit einem Schie  ber 112 verbunden ist, der selbst wieder ver  schiebbar im Büchertisch 103 geführt ist.

      Die Wirkungsweise der Maschine ist wie  folgt:  Es sei angenommen, es sei von der Ar  beiterin ein Bogen 101 so auf den Schieber  33 gelegt worden, dass er mit seinem rechts  seitigen Rande am linksseitigen Rande des  Anschlages 34 anliegt (Fig. 2), der Tisch 12  die in den Fig. 1, 2 und 19 dargestellte  äusserste Lage einnehme und der Trog 53  sich in der aus den Fig. 13 und 19 ersicht  lichen Tiefstlage befinde. Die Drehung der  Kurvenscheibe 4 im Sinne des in Fig. 1 ein  gezeichneten Pfeils bewirkt, dass mit Hilfe  der Hebel 6 und 37, sowie der Zugstangen  11 und 36 der Schieber 33 nach links bewegt  wird, mit der Wirkung, dass der Anschlag  34 den Bogen 101 auf den Tisch 12 hinüber  schiebt, wobei der untere Teil der Schiene 65  zusammen mit dem Unterteil des Troges dem  Bogen als Führung dient (Fig. 3, 13 und 19).

    Nun wirkt die Kurvenscheibe 52 auf den  Arm 49 des Winkelhebels 49, 50 ein, wobei  der Trog 53 um weniges, das heisst in die  Stellung nach den     Fig.    14 und 20,     gehoben          wird.        Gleichzeitig    ist unter dem Einfluss der  Kurvenscheibe 27 und des Hebels 24 der  Tisch 12 so weit einwärts bewegt worden,  dass der auf dem letzteren lagernde     Bogexi     101 an die mit Klebstoff behafteten Tasten  64 der Schiene 65 zu liegen kommt, und so  von an den Tasten befestigten Gummikör  pern 102 auf den Bogen 101 ein Streifen  Klebstoff 101' aufgetragen     wird        (Fig.    25).

    Nun bewirkt die Kurvenscheibe 45 zufolge  ihrer     Einwirkung    auf den     Winkelhebel    42,  43 und mit Hilfe der Hebel 46,     .47,    .40, 66,  60, 61 und der Lenker 62, 63 ein Heben der  Schiene 65 mit den Tastern 64, wobei die Rol  len 66', 67' über die Schrägfläche der     Klin-          ken    70, 71 rollen     (Fig.    7, 15 und 27.) und  damit die Schiene 65 um weniges nach innen  drehen.

   Hierdurch     wird    dem Tisch 12 Platz  gegeben, um     in    seine     Innerstlage    zu schwin  gen, wo der aufgelegte Bogen 101 unter den  Nadeln 94 und zum Heften bereitliegt     (Fig.     16 und 22). Die Schiene 77 dient zum Zu  rückhalten des Bogens auf dem Tisch 12,  wenn der Bogen vom Schieber 33 auf den      Tisch 12 hinübergeschoben wird, damit der  Bogen nicht an unerwünschter Stelle Kleb  stoff annimmt (Fig. 13 und 19). Nachdem  der Bogen gänzlich auf dem Tisch 12 an  gelangt ist, trifft der Abstreifer 79 gegen       den    Anschlaghebel 78, der seinerseits auch  die Schiene 77 vom Bogen abhebt (Fig. 14,  15 und 21).

   Wenn der Trog 53 die in den  Fig. 17 und 23 dargestellte Höchstlage er  reicht hat, ist auch die Schiene 65 unter dem  Einflusse der Kurvenscheibe 45, sowie der  Teile 42, 43, 46, 47, 40, 66, 60, 61, 62 und  63 in die Höchstlage gebracht worden, in  welcher die an den Tasten 64 angebrachten       Gummikörper    102 an die Walze 54 anzu  liegen kommen und von derselben Klebstoff  abnehmen. Da die die Schiene 77 tragenden  Arme 72, 73, gleich wie die das Heben und  Senken der Schiene 65 bewirkenden Arme 61  auf der Welle 59 festsitzen, geht mit dem  erwähnten Hochgehen der Schiene 65 auch  die Schiene 77 in die Höchstlage (Fig. 16),  wobei der Anschlag 78 den Abstreifer 79  verlässt.  



  Nachdem der Tisch 12 mit dem Bogen  seine Innerstlage erreicht hat, vollführt der  Schieber 33 unter dem Einflusse der Teile 4,  6, 37, 11 und 36 eine Bewegung in seine  äusserste Rechtslage; während dieser Zeit er  folgt das bekannte Heften des Bogens. Es  erfolgt dies in der Weise, dass die Nadeln  18 durch die Hebel 20, 21, 22, sowie die  Schiene 17 rasch gehoben und ebenso wie  der gesenkt werden, um den Bogen vorzu  stechen (Fig. 1 und 2). Sodann werden unter  dem     Einflusse    einer nicht dargestellten  Kurvenscheibe die Hebel 95, 96 so gedreht,  dass die Nadelstangen 91, 92 und mit ihnen  die Nadeln 94 gesenkt werden, wobei sie in  die von den Nadeln 18 im Bogen 101 erzeug  ten Löcher eintreten. In der Tiefstlage der  Nadeln 18 findet mit Hilfe des Fadenlagers  16 die Stichbildung statt.

   Nach erfolgter  Stichbildung wird durch die Kurvenscheibe  27 mit Kurvennut 26 und die Arme 24 und  14 der Tisch 12 wieder nach aussen ge  schwungen behufs Aufnahme eines neuen  Bogens. Sodann bewirkt der Abstreifer 79    durch Niedergehen, dass das vordere Blatt  des zuletzt gehefteten Bogens nach unten ge  klappt und sodann der ganze Bogen nach  hinten an den. auf dem Büchertisch befind  lichen Stapel von gehefteten Bogen gescho  ben wird in die auf den Fig. 13 und 19 er  sichtliche Lage. Inzwischen ist auch der  Tisch 12 wieder in der Äusserstlage nach  Fig. 13 und 19 gelangt; nunmehr wird durch  die Kurvenscheibe 52 der Trog 53 eben  falls wieder in die in den     Fig.    13 und 19  dargestellte Lage gebracht; das gleiche er  folgt auch mit der Schiene 65 samt den Ta  sten 64 und der Schiene 77.  



  Bei jedem Hochgange des Troges 53  schlägt der auf der Walze 54 lose sitzende  Schalthebel 56 gegen den Anschlag 58 am  Nadelapparat     (Fig.    1 und 5) und dreht so  die erstere um eine Zahnteilung zufolge Ein  griffes der am Hebel 56     angelenkten    Klinke  57 in das auf der Walze festsitzende Schalt  rad 55. Hierdurch wird Gewähr geboten,  dass die Gummikörper 102 jeweilen an eine  frische, mit Klebstoff belegte Stelle der  Walze 54 zu liegen kommen und mit Sicher  heit Klebstoff aufnehmen     (Fig.    17 und 23).  



  Wie schon erwähnt, führt die Schiene 65       (Fi(,.    11) ausser der Höhenbewegung noch   eine einwärts gerichtete Schwingbewegung  aus zufolge Anliegens der Rollen 66',<B>67'</B>  auf den Klinken<B>70,71</B> der Kurvenschienen  68, 69.  



  Beim Hochgange der Schiene 65 gleiten  die Rollen 66', 67' auf dem steil ansteigen  den Teil der Kurvenschienen 68, 69     (Fig.    7),  mit der Wirkung, dass die Schiene 65 samt  den Tasten 64 nach erfolgter Berührung der  Gummikörper 102 mit dem. Bogen schnell  vorn Tische 12 wegbewegt und damit auch  ein Beschmutzen des Bogenrückens mit  Klebstoff, sowie eine Beschädigung der       Clummikörper    102 vermieden wird. Während  des Hubes laufen die Rollen 67 über die  Flachfedern 70, 71, die hierbei durch  Einbiegen den     Übergang    der Rollen von  der Klinke auf die     Kurvenschiene    er  möglicht.

   Gegen Ende der Hubbewegung  der Schiene 65 verlassen die Rollen die      Flachfedern, worauf letztere in die Ge  strecktlage zurückfedern, die Rollen aber  auf den obern, abfallenden Teil der Schienen  68, 69 zu laufen kommen (Fug. 9), mit der  Wirkung, dass die Schiene 65 samt den Ta  sten gegen die mit Klebstoff belegte Walze  54 gepresst wird, wobei die Gummikörper  102 von der letzteren Klebstoff abnehmen.  Bei dem     nunmehr    erfolgenden Rückgang  der Schiene 65 laufen die Rollen 67     unter     den Flachfedern 70, 71 hindurch und heben  diese (Fug. 10).

   Damit wird erreicht, dass  beim raschen Abwärtsgange der Schiene 65  die Rollen auf einer nur wenig     gebrochenen     Bahn geräuschlos laufen, was nicht der Fall  wäre, wenn die erwähnten Rollen auf den  nämlichen, stark gebrochenen Flächen wie  beim Aufwärtsgange laufen müssten. Wenn  die Schiene 65 wieder in der untersten Lage       angelangt,    nimmt die Klinke wieder selbst  tätig die in Fig. 7 dargestellte Lage ein.  



  Es kann der Fall eintreten, dass gewünscht  wird, dass einzelne der zu heftenden Bogen  nicht mit Klebstoff belegt werden. Um dies  zu ermöglichen, ist folgende Anordnung ge  troffen:  Auf der in den Lappen 53' des Troges  53 gelagerten Welle 80 sitzen zwei Arme  81, 82 mit Gleitrollen 83, 84, sowie ein Arm  85, dessen freies Ende durch das Drahtseil  86 mit einem am Support 87 abgestützten  Trethebel 8 verbunden ist (Fug. 1, 5 und 23).  In der Tiefstlage des Troges 53 nehmen die  Arme 81, 82 die aus den Fig. 1, 5 und 23  ersichtliche Lage ein.

   Hält man nun mit dem  Fuss den Hebel 88 nieder, so bringt beim  darauffolgenden Hochgange des Troges das  Drahtseil 86 die Hebel 81, 82 in die aus der  Fig. 17 und 23 ersichtliche Stellung, in wel  cher sie das Anliegen der an der Platte 65  vorgesehenen Gummikörper an der Walze 54  und damit auch die Aufnahme von Kleb  stoff von der letzteren     gestatten.    Lässt man  aber den     Trethebel    88 los, so nehmen die  Hebel 81, 82 die in     Fig.    18 und 24 dar  gestellte Stellung ein, in welcher die Schiene  65 durch die Rollen 83, 84 so gehalten     wird,     dass die Gummikörper 102 nicht an der    Walze 54 anliegen,

   mithin     seinen    Kleb  stoff von dieser abnehmen     können.    Die  Arbeiterin hat mithin die     Möglichkeit,    ein  zelne der zu heftenden Bogen mit Klebstoff  zu versehen oder nicht, ohne dass sie im einen  oder andern Falle gezwungen wäre, die Ma  schine anzuhalten. Die tägliche Leistung  einer Arbeiterin mit Hilfe der Maschine ist  deshalb wesentlich grösser als ohne letztere.  



  Die Tasten 64 sind verschiebbar und aus  wechselbar auf der Schiene 65, damit sie den  verschiedenen Formgrössen der Bogen ent  sprechend eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Bogenheftmaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf die Bögen, gekennzeichnet durch einen an derselben an gebrachten Trog zur Aufnahme von Kleb stoff und Organe, um solchen dem Troge zu entnehmen und ihn in Streifenform auf die zu heftenden Bogen zu bringen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum Ent nehmen von Klebstoff aus dem Troge dienenden Organe eine in demselben an geordnete Walze aufweisen, welche mit- telst eines Schaltwerkes intermittierend gedreht werden kann.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Trog auf dem einen Ende eines am Maschinen gestell angelenkten Winkelhebels abge stützt ist, wobei das andere Ende des letzteren unter dem Einflusse einer Kurvenscheibe steht, zwecks Hebens und Senkens des Troges. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Über tragung von Klebstoff von der Walze auf den Bogen am Troge eine Schiene mit Tasten angeordnet ist, von denen jede eine Gummieinlage trägt. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Schiene verschiebbar am Troge angeordnet und zusammen mit diesem eine Führung für die zu heftenden Bogen bildet. 5. Einrichtung nach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog mit seiner Längsrichtung quer zur Bahn eines zur Aufnahme der Bogen bestimm ten Tisches angeordnet ist und durch den im Unteranspruch 2 erwähnten Winkelhebel in solche Lage gebracht werden kann, dass die Tasten in die Bahn des Tisches zu liegen kommen, zum Zwecke, dass ein auf dem Tische be findlicher Bogen bei der Bewegung des Tisches gegen die Tasten trifft und von diesem mit einem Streifen Klebstoff be legt wird. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass am Gestell ein Anschlag befestigt ist, gegen welchen der Schalthebel des Schaltwerkes trifft und die Walze dreht, wenn der Trog über die im Unteranspruch 5 erwähnte Lage hinausgeschoben wird. i. Einrichtung nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene von einer Kurvenscheibe aus mittelst Zwischenorganen abwechselnd an die Walze gedrückt und wieder von der selben wegbewegt wird, zum Zwecke, dass dieselbe Klebstoff von der Walze ab nimmt und ihn auf den Bogen bringt. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass am Troge Arme angelenkt sind, deren freie Enden an der die Tasten tragenden Schiene an liegen und welche mittelst einer Tret- vorrichtung betätigt werden können, derart, dass durch Niederhalten der Tret- vorrichtung die Schiene in der Lage er halten wird, in welcher die Abgabe von Klebstoff seitens der Walzen an die Tasten stattfindet, wogegen beim Los lassen der Tretvorrichtung jene Hebel die Schiene in eine Lage bringen, in wel cher solche Abgabe nicht stattfindet. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Schiene während der Hubbewegung durch Kur- venbahnen noch eine Seitwärtsbewegung erteilt wird, um die Schiene nach Abgabe des Klebstoffes an den Bogen rasch ausser Bereich des Tisches und des Troges zu bringen. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Schiene mittelst Rollen auf den Kurvenbahnen aufruht. 11.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Kurven bahnen durch am Troge a,ngelenkte, mit: Schrägflächen versehene Schienen und je eine an diesen angebrachte Flachfeder gebildet sind, wobei die Rollen beim Auf wärtsgange über die Flachfedern, beim Rückwärtsgange aber unter den Flach federn durchgleiten, zwecks Erzielung einer möglichst geräuschlosen Bewegung. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch- eine mittelst Trag armen am Trog drehbar abgestützte Schiene zum Zurückhalten des Bogens beim Hinüberschieben desselben auf einen Tisch, welche Schiene mit der die Tasten tragenden Schiene in solchem Zusammen- hange steht, dass die erstere mit der letz teren auf- und abbewegt wird. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, da,ss mit der Schiene zum Zurückhalten des Bogens ein Arm starr verbunden ist, der im Be reiche eines zum Wegnehmen der ge hefteten Bogen vom Tisch dienenden Abstreifers steht, derart, dass durch die Bewegung dieses Abstreifers die oben erwähnte Schiene ausser Bereich des Tisches gebracht wird: 14.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, da.ss die Tasten auswechselbar an der Schiene angeordnet sind, zwecks Anpassung derselben an die Breite der zu heftenden Bogen.
CH100956D 1922-04-25 1922-04-25 Einrichtung an Bogenheftmaschinen zum Auftragen von Klebstoff auf die Bögen. CH100956A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2904579A1 (fr) * 2006-08-01 2008-02-08 Kis Soc Par Actions Simplifiee Dispositif pour la realisation d'un album

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EP1886831A3 (de) * 2006-08-01 2008-02-27 Kis Vorrichtung zur Herstellung eines Albums

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