CH94026A - Buchheftmaschine mit Einrichtung zum Fortschalten der gehefteten Bogen auf dem Büchertisch. - Google Patents

Buchheftmaschine mit Einrichtung zum Fortschalten der gehefteten Bogen auf dem Büchertisch.

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CH94026A
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Staeubli Gebr
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Staeubli Gebr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Buchheftmaschine mit Einrichtung zum     Fortschalten    der gehefteten Bogen  auf dem Büchertisch.    Bei den Buchheftmaschinen werden be  kanntlich die vorher gefalteten Bogen mittelst  Faden geheftet und auf dem sogenannten  Büchertisch der Maschine zu einem Stapel       arreinarrdergereiht,_    welch' letzterer zuweilen  beim Hinzufügen eines neuen Bogens durch  den Tischsattel auf dem genannten Tische  um eine Bogendicke     weitc;rgeschaltet    wird.

    Bei diesem     Fortschalten    gleitet der Stapel       auf    dem Büchertisch; hierbei zeigt sich, dass  der Stapel jeweilen mit seinem untern Teil  zufolge der Reibung der einzelnen Bogen  auf dem Tische weniger weit fortschreitet,  als mit dem obern Teil, und deshalb nach  und nach die einzelnen Bogen innerhalb des  Stapels schräg zu stehen kommen. Die Ar  beiterin muss deshalb von Zeit zu Zeit den  Stapel wieder gerade richten, wozu, zwecks  Vermeidung von Unfällen, die Maschine ausser  Betrieb zu stellen ist. Es ist einleuchtend,  dass hierdurch die Leistung der Maschine er  heblich beeinträchtigt wird.  



  Mit der den Gegenstand der Erfindung  bildenden Buchheftmaschine werden die er  wähnten Übelstände vermieden.    Die     Buchheftmaschine    weist eine Einrich  tung auf, die     Mitnehmer    besitzt, welche ab  wechselnd im Sinne der Schaltrichtung eire  fortschreitende, sodann eine entgegengesetzt  dazu gerichtete Bewegung ausführen, jedoch  nur während der Bewegung im erstgenannten  Sinne mit den gehefteten Bogen in     Ber'übrung     treten. Hierdurch wird ein     Fortschalten    der  Bogen in aufrechter Lage auf dem Bücher  tisch erzielt.    Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der Buchheftmaschine ver  anschaulicht, soweit dies zum Verständnis der  Erfindung erforderlich ist.

   Es stellen dar:       Fig.    1 eine Seitenansicht,         Fig.    2 eine Hinteransicht;         Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-B     in     Fig.    2 und in grösserem     Massstabe;     Die     Fig.    4 bis 7 zeigen den Büchertisch  und die     Mitnehmer    in Seitenansicht und bei  verschiedenen Stellungen der Teile;  Die     Fig.    8 bis 10 zeigen Detailpartien in  grösserem     Massstabe.         Auf einem im Gestell 1 gelagerten Zapfen 2  sitzt die Antriebsscheibe 3, .mit welcher  zwangsläufig ein Zahnrad 4 verbunden ist.

    Dieses greift in ein Zahnrad 5, dessen Welle 7  im einen Ende eines Hebels 6 gelagert ist,  und noch eine mit einer Rippe versehene  Scheibe 8 trägt, deren Rippe durch Nieder  drücken des am Hebel 6 angebrachten Fuss  trittes 9 mit der Nut einer     Nutenscheibe    10  in Eingriff gebracht werden kann, um letztere  in Drehung zu versetzen. Die die Nuten  scheibe 10 tragende Welle 11 ist im Gestell 1  gelagert und trägt eine Kurvenscheibe 12,  auf welcher die Gleitrolle 13 läuft, die am  Arm 14 gelagert ist und so diesen in Schwing  ung versetzt; der Arm 14 ist mittelst der  Welle 15 in einem Auge des Gestelles 1  gelagert.

   Auf der die Gleitrolle 13 tragenden,  im Arm 14 gelagerten Welle 16 sitzt ein  zweiter Arm 17 fest, dessen Ende durch eine  Zugstange 18 mit dem Ende eines Armes 19  verbunden, welcher selbst wieder auf einer  im später wieder erwähnten Büchertisch  20 abgestützten Welle 21 befestigt ist. Eine  einerseits am Maschinengestell und ander  seits am Arm 17     befestigte    Feder 39 hat  das Bestreben, den Arm 17 nach unten, und  damit die Rolle 13 auf die Kurvenscheibe 12  zu pressen. Die Welle 21 trägt mit Hilfe  von Armen 22 eine Stange 23 mit Lenkern 24,  von denen jeder an das eine Ende eines die  Form einer Schiene aufweisenden     Mitneh-          mers    25 greift.

   Am Büchertisch ist in der  Nähe jedes Endes jeder dieser     Mitnehmer-          schienen    25 eine Platte 26     bezw.    27, mit  seitlich vorspringendem Nocken 28 befestigt,  dessen     Querschnittsfigur    ein Dreieck mit einer  abgerundeten Ecke ist. Jede     Mitnehmer-          schiene    trägt an jedem Ende einen     Gleit-          stift    30     bezw.    31, der in der Bahn des be  nachbarten     Nockens    28 ist.

   Die dargestellte  Form des letztern bewirkt, dass wenn die       Mitnehmerschienen    beispielsweise im Sinne  des in     Fig.    8 dargestellten Pfeiles, von vorn  nach hinten bewegt werden, die Gleitstifte 30,  31, anfänglich den Nocken 28 entlang auf  wärts gleiten, und sodann niederfallen und  damit auch die zugehörigen Mitnehmerschie-         nen    25 über die Tischfläche hinaufheben und  alsdann wieder fallen lassen. Beim     Rüek-          wärtsgang    der     Mitnehmerschienen    kommen  die Gleitstifte unter die Nocken zu stehen  und bewirken so ein Versenken der       Mitnehmerschienen    unter die Tischplatte.

   Um  dies zu ermöglichen, sind in der letzteren  Schlitze vorgesehen und ruhen die     Mitnehmer-          schienen    auf an der Unterseite der Tisch  platte befestigten Flachfedern 32     (Fig.    9).    Der Büchertisch 20 ruht auf einer im  Gestell geführten Schraubenspindel 33 und  trägt eine als Kettenrad 34 ausgebildete  Schraubenmutter, welche durch die Kette 35  mit einem Kettenrad 36 verbunden ist, das  zusammen mit dem Handrad 37 lose auf dem  im Gestell befestigten Bolzen 38 sitzt. Durch  entsprechendes Drehen .des Handrades     kann-          der    Büchertisch in der Höhe verstellt werden;  in     Fig.    1 ist derselbe in der gehobenen Lage  gezeichnet.

   Der zur Aufnahme der gefalteten  Bogen dienende Tischsattel 40 sitzt auf einer  im Maschinengestell gelagerten Welle 41.  Als Auflager für die gehefteten Bogen dient  ein Winkelstück     43a,    das durch einen     Lenker42     gelenkig mit einem Schieber 43 verbunden  ist, der selbst wieder im Büchertisch 20  geführt ist.  



  Über dem Tischsattel befindet sich der  Nadelapparat. Dieser besteht aus einem auf  dem Maschinengestell befestigten     FührLings-          lager44    und den darin geführten, die Nadeln 45  tragenden Stangen 46. Ein im Maschinen  gestell mittelst der Welle 47 . gelagerter  Hebel 48, mit gabelförmigem Ende nimmt  einen auf der Nadelstange 46 drehbar be  festigten Würfel 49 auf; der Welle 47 wird  von Zeit zu Zeit auf bekannte, nicht zur  Erfindung gehörige Weise eine     Drehbewegung     erteilt, mit der Wirkung, dass durch dieselbe  der Nadelstange eine Auf- und Abwärts  bewegung erteilt wird, zu Folge welcher die  Nadeln in die auf den Tischsattel gelegten  Bogen einstechen.  



  Zum Abstellen der Maschine von Hand  ist die nachfolgend beschriebene     Ausrückvor-          richtung    vorgesehen.      Auf der bereits erwähnten Welle 15 sitzt  ein Arm 50 mit Welle 51, auf der ein Hand  rad 70 und ein kleines     Nutenrad    52 fest  sitzen, dessen Rippe in das grosse     Nutenrad    10  eingreift. Der     Arin    50 trägt mittelst eines       Fortsatzes    auch das untere Ende eines Hand  hebels 521.

   Eine Schraubenfeder 53     (Fig.    3),  die sich einerseits gegen den     Fortsatz    des  Armes 50 und anderseits gegen einen auf  dem Handhebel 521 sitzenden Stellring 52"  legt, bezweckt, dass der Handhebel 521 nur  schwer im Arm 50 gedreht werden kann.    Am bereits früher erwähnten Trethebel 9  greift eine Stange 55 an, deren -oberes Ende  durch eine am Arm 50 befestigte Feder 56  gegen den am Handhebel 521 befindlichen  Daumen 57 gezogen wird. Ein an der  Stange 55 befindlicher Schlitz 58 dient zur  Aufnahme eines an dem Arm 50 befindlichen  Bolzens 56'.

   Wird der Handhebel 521 in       Fig.    1 nach rechts     gedrückt,    so presst der  Daumen 57 die Stange 55 ebenfalls nach  rechts, mit der Wirkung, dass deren Schlitz 58  über den Bolzen 56' zu liegen kommt; die  obere Begrenzung des Schlitzes 58     (Fig.    1)  ist von aussen nach innen etwas nach unten  geneigt, damit wenn der letztere über den  Bolzen 56' gleitet, die Stange 55 uni Weniges  gehoben wird und damit das vom Arm 6  getragene kleine     Nutenrad    8 ausser     Eingriff     mit dem grossen     Nutenrad    10 bringt, so dass  dieses und die von ihm angetriebene Kurven  scheibe 12 zum Stillstand kommen.

   Die  Arbeiterin hat es mithin in der Hand, durch  Drehen des Handhebels 521 oder durch Stossen  an der Stange 68 die Maschine augenblick  lich ausser Bewegung zu setzen. Das Hand  rad 70 und das mit ihm zwangsläufig ver  bundene Nuten     rad    52 bezwecken, dass nach  dem die Maschine auf     vorstehend    erwähnte  Art ausser Betrieb gesetzt worden ist, die  Arbeiterin durch Drehen des     Handrades    70  die Maschine vorn Hand langsam in Bewegung  versetzen kann, wie dies beispielsweise zum  Beheben von Störungen, oder beim Weg  nehmen des Heftgutes von der Maschine  wünschbar ist.

      Das     Wiederinbetriebsetzen    der Maschine  kann durch Niederdrücken des Fusstrittes 9  erfolgen, indem hierdurch das kleine, be  ständig laufende     -Nutenrad    8 wieder in Ein  griff mit dem grossen     Nutenrad    10 kommt.  Die mit dem letzteren umlaufenden Kurven  scheibe 12 bewirkt durch Einwirken auf die  Gleitrolle 13 ein Schwingen des Armes 17  und der Welle 15, mit der Wirkung, dass  durch die Stange 18 und den Arm 19 die  Welle 21 ebenfalls in schwingende Bewegung  versetzt wird, die ihrerseits mittelst der  Arme 22, der     Stange    23 und der Lenker 24  die     Mitnehmerschienen    25 in hin- und her  gehende Bewegung versetzt.

   Wie schon er  wähnt, treten die     Mitnehmerschienen    jeweilen  nur beim Vorwärtsgange aus dem Maschinen  tisch heraus und üben dann eine schiebende       Wirkung    gegen die Standfläche des auf dem  Büchertisch     befindlichen    Stapels aus, so dass  dieser unter dem     Einflusse    des vom Tisch  sattel ausgeübten Schlages oben und unten  gleichmässig auf dem Büchertische nach hinten  geschaltet wird.  



  Uni, zu bewirken, dass wenn der Stapel  die ganze Länge des Büchertisches einnimmt,  ein selbsttätiges Abstellen der Maschine er  folgt, ist die nachfolgend beschriebene An  ordnung getroffen.  



  Am Schieber 43 ist ein Stift 59 vorge  sehen, der bei der hintersten Lage des ersteren  gegen die Schrägfläche einer Klinke 60     trifft,     welch' letztere bei 65 am obern Ende eines  zweiarmigen Hebels 61     angelenkt    ist, der .  lose auf der Welle 21 sitzt. Der Hebel 61  ist am untern Ende durch eine Feder 63 mit  einem am feststehenden Büchertisch 20 be  findlichen Bolzen 64a verbunden. Die Klinke 60  erfasst bei der Stellung nach     Fig.    1 einen  Stift 64 des Büchertisches. Der obere Arm  des Hebels 61 trägt ausserdem einen An  schlag 62 für die Nase 67 des auf dem  Stift 65 angeordneten Hebels 66, dessen  oberes Ende durch die Stange 68 mit dem       Handhebe1521    verbunden ist.

   Wenn bei völlig  belegtem Büchertisch der Schieber 43 in die  Endlage kommt, bringt der Stift 59 die  Klinke 60 ausser Eingriff -mit dem Stift 64,           urrd    es schwingt nunmehr der Hebel 61  unter dem     Einflusse    der Zugfeder 63 nach  rechts, mit der Wirkung, dass unter dem       Einflusse    der Nase 62 der obere Arm des  Hebels 66 nach rechts schwingt. Dies hat  zur Folge, dass auch die Zugstange 68 den  Handhebel<B>521</B> nach rechts schwingt, und auf  bereits beschriebene Art die Maschine ausser  Betrieb setzt.  



  Statt wie beschrieben die     Mitnehmerschie-          nen    von unten her auf die Standfläche des  Stapels einwirken zu lassen, könnten die  selben auch so angeordnet werden, dass die  selben jeweilen mit dem Block bei ihrer  Rückbewegung von beiden Seiten her in  Berührung kommen, ihn fest erfassen und  sodann schiebend auf denselben einwirken.  



  Die     Ausrückung    der Maschine bei beleg  tem Büchertisch könnte auch auf elektrischem  Wege eingeleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Buchheftmaschine mit Einrichtung zum Fortschalten der gehefteten Bogen auf dem Büchertisch, gekennzeichnet durch Mitnehmer, welche abwechselnd im Sinne der Schalt richtung eine fortschreitende, sodann eine entgegengesetzt dazu gerichtete Bewegung ausführen, jedoch nur während der Bewegung im erstgenannten Sinne mit den gehefteten Bogen in Berührung treten, zum Zwecke, ein Fortschalten der Bogen in aufrechter Lage auf dem Büchertische zu erzielen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Buchheftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer als Schienen ausgebildet und in Aus- nehmungen des Büchertisches angeordnet sind, und bei der Bewegung in der Schalt richtung schiebend auf die Standfläche der auf dem Büchertisch befindlichen Bogen einwirken, bei der Bewegung im entgegen gesetzten Sinne aber nicht aus der Tisch fläche heraustreten und so ohne Einwir kung auf die Bogen bleiben. z. BuchheftmaschinenachUnteranspruch1,da- durch gekennzeichnet, dass den Mitnehmern ihre Bahn durch eine Leitvorrichtung vor geschrieben ist. 3.
    Buchheftmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Büchertisch verschiebbar ein Widerlager für die Bogen vorgesehen ist. 4. Buchheftmaschine nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Aussertätigsetzen der Maschine, welche Vor richtung mit dem Widerlager in solchem Zusammenhang steht, dass wenn das letztere in die eine Endlage gelangt, die Maschine selbsttätig abgestellt wird. 5.
    Buchheftmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zum Aussertätigsetzen der Maschine zwei ineinandergreifende Reibscheiben auf weist, von denen die eine beständig an getrieben wird, und an einem Schwing hebel gelagert ist, derart, dass durch Aus schwingen des letzteren im einen oder andern Sinne die Maschine in oder ausser Tätigkeit gesetzt werden kann. 6. Buchheftmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der ge triebenen Reibscheibe eine Kurvenscheibe zwangsläufig verbunden ist, welche mittelst Zwischenorganen die Mitnehmer in Be wegung versetzt. 7.
    Buchheftmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem schwingbar gelagertem Arm eine mit der im Unteranspruch 5 genannten, getriebenen Reibscheibe in Eingriff stehende Reib scheibe angeordnet und mit einem Handrad zwangsläufig verbunden ist, zum Zwecke, dass bei ausgerückter Maschine letztere mit Hilfe des Handrades in Bewegung versetzt werden kann.
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