CH100969A - Kinematograph zur Vorführung von Papier-Bildbändern. - Google Patents

Kinematograph zur Vorführung von Papier-Bildbändern.

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CH100969A
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cinematograph
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shaft
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Inventor
Kriegerbeck Vaclav
Bautz Jindrich
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Kriegerbeck Vaclav
Bautz Jindrich
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Description


      Kinematograph    zur Vorführung -von     Papier-Bildbändern.       Vorliegende Erfindung betrifft einen       Kinematogra#Iien    zur Vorführung von     Pa-          pier-Bilderbändern,    dadurch gekennzeichnet,       dass    die     Vorsclialtvorrielitung    aus einem  Schläger in Verbindung mit einem angetrie  benen Trommelpaar besteht, an dessen Trom  meln das     Bildband    seiner ganzen Breite nach  anliegt.  



  Die Inneneinrichtung eines Ausführungs  beispiels eines Apparates gemäss der Erfin  dung ist in der beiliegenden Zeichnung     sehe-          matiseli    in     Fig.   <B>1</B> in einer von der Seite ge  sehenen     Schnittausicht,    in     Fig.    2 in einer       Schnittan.giellt    von vorne dargestellt.  



  Der nachstehend beschriebene Apparat ist  speziell für die Vorführung von     ungelochten     und beiderseits mit     Bildreillen    versehenen       Papier-Bildbändern    bestimmt.  



  Im untern Teile des Kastens<B>1</B> ist lose  eine     abzu-wiekelnde    Spule 2, in dem Ober  teile eine aufzuwickelnde Spule<B>3</B> gelagert,  angetrieben in an sich bekannter Weise     mit-          telst    einer endlosen     Sehraubenieder    4 -von    der     Antriebswelle   <B>5</B> aus. Auf dieser Welle  sitzt lose eine<U>Trommel</U><B>6,</B> gegen welche eine  andere,     gleichgrosse    Trommel<B>7</B>     angepresst     wird.

   Diese beiden Trommeln<B>6</B> und<B>7</B> sind  an ihrem Umfange     zweckmässigerweise    mit  einem     Gumrniüberzuge    versehen, um das<B>Ab-</B>  gleiten des über sie geführten,     auf-seiner    gan  zen Breite an ihnen anliegenden     Papier-Bild-          bandes   <B>8</B> zu verhindern.  



  Die unbedingte Gleichmässigkeit dieser  Trommelbewegung wird durch. seitlich der  Trommeln<B>6,7</B> angeordnete Zahnräder<B>9</B> und  <B>10</B> gesichert. Der Antrieb der<U>Trommel</U><B>6</B>  von der Antriebswelle<B>5</B> und der Handkurbel  <B>11</B> geschieht mit Hilfe eines     Differential-          ,lies    zum     Aus-          getriebes    12,<B>13,</B> 14, 14a,     weie     gleiche von bei der     Bildbaiidvorführung    ent  standenen Bildverschiebungen in dem Bild  fenster bestimmt ist. Das Kegelrad 12 sitzt  fest auf der Welle<B>5,</B> das Kegelrad<B>13</B> ist  mit der Trommel<B>6</B> verbunden -und sitzt mit  ihr lose drehbar auf der gleichen Welle.

    In beide Räder greifen konische Planeten-           rädclien    14, 14a ein, deren Achsen<B>15,</B> 15a  in einem auf der Welle<B>5</B> lose aufgesetzten       Za-hnL-raiize   <B>16</B> gelagert sind, welcher     mit-          telst    eines Triebes<B>18</B> mittelst der Kurbel<B>17</B>  in beliebiger Richtung verdreht werden kann.  Der notwendige Vorschub des     ungelochten     Papierbandes um<B>je</B> eine Bildlänge wird mit  Hilfe der als Schläger wirkenden Rolle<B>19</B>  erreicht, welche exzentrisch auf einer     mit-          feist    des Getriebes<B>21,</B>     22    von der Welle<B>5</B>  angetriebenen Welle 20 befestigt ist.

   Das       Übersetzungsverliältnis    der Zahnräder 21,  22 ist so gewählt,     dass    die Rolle<B>19</B> wäh  rend eines Drittels jedes Umlaufes um die  Welle 20 das durch die Trommel<B>6</B> un  unterbrochen gezogene Papierband in     der          Sehau.öffnung    um eine Bildlänge verschiebt.  Während der übrigen zwei Drittel jedes     Um-          Iaufes    steht das Bild in der     Schauöffnung          tz     still.  



  Zur Erzielung einer stets     gleichmä        igen     Spannung des Papierbandes zwischen dem  Bildfenster und den Schaltwalzen<B>6, 7</B> wird  das Band<B>8</B> unter dem umklappbaren Be  obachtungsfenster<B>23</B> durch zwei     Walzen-          paar,e    24,<B>26</B> und<B>25, 27</B> geführt, von de  nen die Walzen<B>26</B> und<B>27</B> elastisch mittelst  Federn<B>28</B> hinter dem Klappfenster<B>23</B> fest  gehalten werden.

   um das Einlegen des Bild  bandes<B>8</B> um die     \V#Talzen    24,<B>9-5</B> zu ermög  lichen, und es im Bildfenster so stark zu  bremsen,     dass    der Schläger stets gleiche  Strecken fördert, ein     Naehgleiten    des Films  infolge der ihm erteilten Beschleunigung aber  -verhindert, wird.  



  Die vorzuführende Bildreihe wird     mi#-          felst    eines vor dem Beobachtungsfenster     23          -ingeordneten    Vergrösserungsglases<B>29</B>     beob-          i        e,        'hiet.        Die        Einrichtung        wirkt        folgender-          massen:

      Nachdem das Bildband von der     Ab-          wiche-Ispule   <B>2</B> über die     '\ffalzen    24,<B>25, 19</B>  und über die mit Gummi überzogenen Trom  meln<B>6, 7</B> zu der     Aufwickelspule   <B>3</B> geführt  -wurde, -wird die Welle<B>5</B> entgegen dem  Sinne des Uhrzeigers gedreht     (Fig.   <B>1),</B> wo  bei die Trommel<B>6,</B> sowie die Schläger  welle<B>19,</B> welche den     riilm    vor der Sehaii-         öffnung   <B>23</B> um<B>je</B> eine Bildlänge vorbringt,  in entgegengesetzter     Rielitung    gedreht wer  den.  



  Die Trommel<B>6</B> und ihr Zahnrad<B>13</B>  drehen sieh mit der gleichen Winkel  geschwindigkeit wie das Rad 12 der Welle  <B>5,</B> da die Achsen<B>15,</B> 15a der Planetenräder  14, 14a ihre Lage nicht ändern. Verschiebt  sich -während der Vorführung das Bild zum  Teil aus dem Gesichtsfelde der Schau  öffnung, so kann es wieder genau eingestellt  werden durch Verdrehen der Kurbel<B>17</B> und  das dadurch hervorgerufene Verstellen des  Zahnkranzes<B>16</B> und der Planetenräder 14,  14a entweder in der Drehrichtung der Trom  mel<B>6</B> oder in der des Rades 12,<B>je</B> nach  dem, ob der obere oder der untere Bild  rand die Schaufläche im Fenster<B>23</B> über  ragt.

   Während der Verdrehung des Kran  zes<B>16</B> wird ein anderes Verhältnis der     Dreh-          ,geseliwindigkeit    des Rades 12 -und damit  <B>I</B>  der Rolle<B>19</B> zu der der Trommel<B>6</B> erzielt,  <I>so</I>     dass    der Teil des Bildbandes<B>8</B> zwischen  dem Walzenpaar 24,<B>26</B> und der Trommel<B>6</B>       (Fig.   <B>1)</B> entweder gelockert oder fester ge  spannt wird und hierdurch das Band<B>8</B> von  der Rolle<B>19</B> um eine kleinere oder grössere  Länge vorgebracht wird, als dies bei norma  lem Gange der Fall ist.  



  Bei Vorführung von     stereoskopisehen    Bil  dern wird der Apparat der grösseren Bild  bandbreite     angepasst    und die Linse<B>29</B> durch  eine     Stereoskop-Doppellinse    von bekannter  Art ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kinematograph zür Vorführung von Papierbildbändern, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschaltvorriehtung aus einem Schläger in Verbindung mit einem angetrie benen Tromme.Ipaa.r besteht, an dessen Trom meln das Bildband seiner ganzen Breite nach anliegt.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Trommelpaar<B>(6, 7)</B> und dem Schläger<B>(19)</B> ein unabhängig steuerbares Differential getriebe (12,<B>13,</B> 14, 14a) eingeschaltet ist, mittelst dessen während derVorführung ent- standene Versehiebungen des Bildbandes aus geglichen werden können.
CH100969D 1921-06-18 1922-06-17 Kinematograph zur Vorführung von Papier-Bildbändern. CH100969A (de)

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CH100969D CH100969A (de) 1921-06-18 1922-06-17 Kinematograph zur Vorführung von Papier-Bildbändern.

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