DE368868C - Vorfuehrungsapparat fuer nicht gelochte Bildbaender - Google Patents
Vorfuehrungsapparat fuer nicht gelochte BildbaenderInfo
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- DE368868C DE368868C DEK78311D DEK0078311D DE368868C DE 368868 C DE368868 C DE 368868C DE K78311 D DEK78311 D DE K78311D DE K0078311 D DEK0078311 D DE K0078311D DE 368868 C DE368868 C DE 368868C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/34—Beaters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 368868 KLASSE 57 a GRUPPE 33
(K7S3U VI\S7a?)
Vaclav Kriegerbeck und Jmdrich Bautz in Prag,
Vorführungsapparat für nicht gelochte Bildbänder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1921 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen ICinoapparat,
welcher besonders für die Vorführung ungelochter und beiderseits mit BiIdrei-hen
versehener Papierfilme bestimmt ist, und hat zum Gegenstand eikie Vorrichtung
zum absatzweisen Schalten und zum genauen Einstellen des Bildbandes am Bildfenster.
Die Inneneinrichtung des Apparates nach der Erfindung ist lin der beiliegenden Zeichnung
schematisch in Abb, ι in einer Seilten- ίο
ansicht, in Abb. 2 in einer Ansicht von· vorn dargestellt, . .
Im unteren. Teile des Kastens ι ist lose eine
abzuwickelnde Spule 2, in dem Oberteile eine
aufzuwickelnde Spule 3 gelagert, angetrieben ' in an sich bekannter Weise mittels einer endlosen
Schraubenfeder 4 von der,* Antriebswelle 5. Auf dieser Welle sitzt lose eine
Trommel 6, gegen welche eine andere Trommel 7 angepreßt wird. Diese beiden Trommeln
6 und 7 sind an ihrem Umfange mit einem Gummiüberzuge versehen, um das Abgleiten
des von ihnen übertragenen Papierfilms 8 zu verhindern.
Die unbedingte Gleichmäßigkeit dieser Trommelbewegung wird durch seitlich angeordnete
Zahnräder 9 und 10 gesichert. Der Antrieb der Trommel 6 von der Antriebswelle
5 und der Handkurbel 11 geschieht mit Hilfe eines Differentialgetriebes 12, 13, 14,
14*, welches zum Ausgleiche der bei der
Filmvorführung entstandenen Bildverschiebung in dem Bildfenster bestimmt ist. Das
Kegelrad 12 sitzt fest auf der Welle 5, das Kegelrad 13 ist mit der Trommel 6 verbunden
und sitzt mit ihr lose drehbar auf der gleichen Welle. In beide Räder greifen konische PIanetenrädöhen
14, 14° ein, deren Achsen 15,
15ffi in einem auf der Welle 5 lose aufgesetzten
Kranze 16 gelagert sind, welcher mittels eines Triebes 18 mit der Kurbel 17 in beliebiger
Richtung verdreht werden kann. Der notwendige Vorschub des ungelochten Papierbandes
um je eine Bildlänge wird mit Hilfe der als Schläger wirkenden Rolle 19 erreicht,
welche exzentrisch auf einer mittels des Getriebes 21, 22 von der Welle 5 angetriebenen
Welle 20 befestigt ist. Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 21, 22 ist so gewählt,
daß die Rolle 19 während eines Drittels jeden
Umlaufes das durch die Walze 6 gezogene Papierband in der Schauöffnung um eine
Bildlänge vorschiebt.
Zur Erzielung einer stets gleichmäßigen Spannung des Papierbandes zwischen dem
Bildfenster und den Schaltwalzen 6, 7 wird das Band 8 unter dem umklappbaren Beobachtungsfenster
23 durch zwei Walzenpaare 24, 26 und 25, 27 geführt, von denen die Walzen
26 und 27 elastisch mittels Federn 28 unterhalb des Klappfensters 23 festgehalten werden,
um das Einlegen des Bildbandes 8 um die_ Walzen 24, 25 zu ermöglichen und es im BiIdfenster
so stark zu bremsen, daß der Schläger stets gleiche Strecken fördert, ein Nachgleiten
des Films infolge der ihm erteilten Beschleunigung aber verhindert wird.
Die vorzuführende Bildreihe wird mittels eines vor dem Beobachtungsfenster 23 angeordneten1
Vergrößerungsglases 29 beobachtet. Die Einrichtung wirkt folgendermaßen: Nachdem
der Film über die Albwickelspule 2 und die Walzen 25, 24, 19 durch die Gummitrommeln
6, 7 zu der Aufwickelspule 3 geführt wurde, wird die Welle S entgegen dem Sinne
des Uhrzeigers gedreht (Abb. 1), wobei die . Trommel 6 sowie die Sahlägerrolle 19, welche
den Film vor der Schauöffnung23 um je eine Bildlänge vorbringt, in entgegengesetzter
Richtung gedreht werden.
Die Trommel 6 und ihr Zahnrad 13 drehen sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie das
Rad 12 der Welle 5, da die Achsen 15, 15" der
Planetenräder 14, 14° ihre Lage nicht ändern.
Verschiebt sich während der Vorführung das Bild zum Teil aus dem Gesichtsfelde der
Schauöffnung, so wird es wieder genau eingestellt durch Verdrehen der Kurbel 17 und das
dadurch hervorgerufene Verstellen des Zahnkranzes 16 und der Planetenräder 14,14° entweder
in der Drehrichtung der Trommel 6 oder in der des Rades 12, je nachdem, ob der
obere oder der untere Bildrand die Schaufläche 23 überragt. Während der Verdrehung des
Kranzes 16 wird ein anderes Verhältnis der
Drehgeschwindigkeit des Rades 12 und damit der Rolle 19 zu der der Trommel 6 erzielt,
so daß ein Teil des Bildbandes 8 zwischen dem Walzenpaar 24-26 und der Trommel 6
(Abb. 1) entweder gelockert oder fester gespannt wird und hierdurch das Band 8 von
der Rolle 19 um eine kleinere oder größere Länge vorgebracht wird, als dies bei normalem
Gange der Fall ist.
Bei Vorführung, von stereoskopischen Bildern wird der Apparat der 'größeren Filmbreite
angepaßt und die Linse 29 durch eine Stereoskopdoppellinse von bekannter Art ersetzt.
Claims (2)
1. Kinematographische oder stereoskopische Vorführungsvorrichtung für nicht
gelochte Bildbänder, dadurch gekennzeich- ioo
net, daß die Vorschaltvorrichtung aus einem Schläger (19) in 'Verbindung mit
einem einzigen angetriebenen Walzenpaar (6, 7) besteht und der Bildstreifen in
an sich bekannter Weise seiner ganzen Breite nach an den Walzen (6, 7) anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Walzenpaar (6, 7) und dem Schläger (19) ein unabhängig gesteuertes Differentklgetriebe
(12, 13, 14, 14°) eingeschaltet ist,
mittels dessen die während der Vorführung entstehenden Verschiebungen des
Bildstreifens ausgeglichen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK78311D DE368868C (de) | 1921-07-08 | 1921-07-08 | Vorfuehrungsapparat fuer nicht gelochte Bildbaender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK78311D DE368868C (de) | 1921-07-08 | 1921-07-08 | Vorfuehrungsapparat fuer nicht gelochte Bildbaender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368868C true DE368868C (de) | 1923-02-12 |
Family
ID=7233245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK78311D Expired DE368868C (de) | 1921-07-08 | 1921-07-08 | Vorfuehrungsapparat fuer nicht gelochte Bildbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368868C (de) |
-
1921
- 1921-07-08 DE DEK78311D patent/DE368868C/de not_active Expired
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