CH101416A - Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art. - Google Patents

Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art.

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CH101416A
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Co Guhl
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Guhl & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/22Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with curved stamping surfaces for stamping by rolling contact

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Description


  Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art.    Die Erfindung ist ein     Rollstempel    mit  mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke  aller Art, z. B. zum Aufdrucken des voraus  bezahlten Portobetrages für Postsendungen  aller Art, sowie des Gebührenbetrages für  Steuermarken,     Versicherungsmarken,    usw.,  ohne Verwendung von dem jeweiligen Zweck  dienenden Marken.

   Das     Aufdrucken    erfolgt  hierbei wie bei sonstigen     Rollstempeln    durch  unter leichtem Druck ausgeführte     Rollbewe-          gung    einer die zu druckenden Stempelzeichen  (Buchstaben, Bildzeichen und Zahlen) tragen  den Stempelwalze über die zu     bedruckende     Fläche. Die in einem Gehäuse senkrecht ver  stellbare und durch eine Feder in der Ruhe  lage hochgehaltene     Walze    steht unter     Einwir-          kung    eines     Kniedruiekhebels,    bei ,dessen Nie  derdrücken die     Stempelwalze    sieh in die Ge  brauchslage einstellt.

   Jede beim Abstempeln  erfolgte Umdrehung der Walze kann in be  kannter Weise (durch     Mitnehmer    und Fort  schalthebel auf ein aus Ziffernscheiben be  stehendes Zählwerk übertragen werden, so dass  die Summe .der von ,der Walze     abgedruckten          Stempelungen    ganz selbsttätig angegeben       wird    und als Einnahmesumme leicht ermittelt  werden kann.

      In der Zeichnung ist die Erfindung in  mehreren Ausführungsbeispielen veranschau  licht, und zwar stellt dar:       Fig.    1     einen        Längsschnitt    .durch das Ge  häuse in der Ruhelage der     einzelnen    Teile,       Fig.    2 dasselbe in der     Gebrauchslage    der       einzelnen    Teile,       Fig.    3 und 4 je eine Seitenansicht der zu  sammensetzbaren Gehäusehälften mit den zu  gehörigen Teilen,       Fig.    5 eine Ansicht von oben auf das  Stempelgehäuse,

   während       Fig.    6 und 7     einen    Teil von     Fig.    1 im  grösseren     Massstabe    darstellen, und       Fig.    8 eine     Seitenansicht    zu     Fig.    7 ist;  in den       Fig.    9 und 10     bezw.        Fig.    11 und 12 ist je  eine weitere Ausführungsform der Erfindung  veranschaulicht.  



  Die Verbindung der beiden Gehäusehälf  ten 1 und 2 wird durch     Führungswinkel    3  der einen und Hakenlaschen 4 oder andern     Ge.          häusehälfte    hergestellt. Im Gehäuseteil 1 ist  die     Stempelwalze    5 beiderseits an einem senk  recht     .durch    Schienen geführten Balken 6 ge  lagert. Auf der Achse der Stempelwalze ist       ein    Zahnrad 7     festgemacht,    in welches - ein      zweites darüber auf einer Achse 8 befestigtes  Zahnrad 9 eingreift.

   In dem     Mittelstück        6a     des Längsbalkens 6 ist ferner ein Hebel 10  gelagert, der von Odem     Kniedruckhebel    11 an  gelenkt wird. Zahnrad 9 dient als Träger  eines     Mitnehmers    12,     welcher    die     Fortschalt-          hebel    13, 14, 15 des Zählwerkes betätigt. Ne  ben der Stempelwalze ist eine     Farbrolle    16  gelagert, die von dem     Farbkissen        17,die    Farbe  erhält und diese an die     Stempelwalze    abgibt.

    Beim     Niederdrücken    des     Knie,druckhel)els        11.     stellt sich die durch Feder 18 in der     obern     Lage gehaltene Walze in die untere Lage ein,  in welcher ein Teil ihres Umfanges durch eine  Öffnung 19 aus dem Gehäuse heraustritt, wie       Fig.    2 zeigt.

   In dieser Lage wird der Knie  druckhebel durch den sich     senkrecht    einstel  lenden     Lenkhebel    10     gehalten.    Gleichzeitig  wird durch den     Kniedruckhebel    ein aus dem  Gehäuse vorstehender federnder Stift. 33,     Fi.g.     1, 3, 6 und 7,     zurüeli#ge,drii@cht.    Dieser Stift     wird     in einer Hülse 34, die am obern Teil der     Ap-          parathälfte    1 befestigt     ist,    geführt. Die Hülse  34 ist seitlich geschlitzt. In diesen Führungs  schlitzen 35 bewegt sich ein den Stift 33 am  obern Teil     durchra.gender    Führungszapfen 36.

         Zlvischen    der am untern Ende der Hülse 34  befindlichen     Anschlagscheibe    37 und dem  Führungszapfen 36 umschliesst eine Feder 38  die Hülse 34. Der Stift 33 ist an seinem un  tern Ende mit einer Rast. 39 versehen, in wel  cher ein unter Federwirkung stehender     Hebel     20     einschnappt    und dabei .den Stift 33 arre  tiert. Oberhalb eines Winkelstückes 40     ist     eine Vorrichtung     :angebracht,    die es ermög  licht, wenn jeweils nur eine Stempelung vor  genommen werden soll, die Druckwalze nach  erfolgtem einmaligen     Stempelabdruck    auto  matisch in ihre Ruhelage zurückzubringen.

    Zu diesem Zweck sind     ün        Odem    Winkelstück 40  zwischen zwei Backen 41 und 42 zwei Hebel  20, 23 angeordnet. Der vordere Hebel 23 ist  zu einem Doppelhebel ausgestaltet; sein zwei  ter Hebelarm 24 trägt einen Seitenstift 25,  der     an,dem    Hebel 20 seinen Anschlag findet.  Der     Hebelarm    23 wird unter dem Druck einer  um seinen Zapfen gewundenen     Sipiralfeder    43  in die untere Anschlagstellung     gedrückt,    wäh-         rend    der     Aretierhebel    20, ebenfalls unter Ein  wirkung einer Feder 44, sich gegen den Stift  33     bezw.    in dessen Rast 39 legt.

   Auf der  Achse 8 ,des     Zahnrades    9 ist ein Anschlag 22       angebracht.    Bei Einstellung der Druckwalze  5 in die Gebrauchslage durch     Niederdrücken     des Kniehebels 11 wird nun der Stift 33     naeli     unten bewegt. Der     Arretierhebel    20 legt sich  mit seiner Zunge 45 in die Rast 39.

   Nach  einer bestimmten Umdrehung trifft nun der  Anschlag 22 den Hebelarm 23,     drückt    ihn  nach unten, presst hierbei den am     Hebelarm     24 sitzenden Seitenstift 25 gegen den     Arre-          tierhebel    20 und löst ,diesen mit zunehmender  Bewegung aus der Rast 39 des Stiftes<B>33.</B>  Dieser, frei geworden, schnellt unter Einwir  kung seiner Feder 38 nach oben, hebt den       liniedruekhebel    11 an und setzt damit die  Feder 18 in Wirkung, !die die Druckwalze in  die Ruhelage     zurückbringt.       Wird nun mit     Odem    Stempel über die zu  bedruckende     Fläche    gerollt,

   so teilt sich     die     Bewegung der Stempelwalze ,dem Zahnrad 9  mit,     :dessen        Mitnehmer    12 bei jeder     ITmdrQ-          hung    den Hebel 1.3 und :den mit ihm starr ver  bundenen Hebel 1.4     bewegt,    dessen oberes       Ende    hierbei in einer Gabel des Zählwerk  bebels 15 gleitet und letzteren in     wa.greehte     Umdrehung versetzt.

   Durch die Umdrehung  des Hebels 15 werden     nacheinander    in be  kannter Weise die Ziffernscheiben des Zähl  werkes betätigt, wobei sich jede     Fortsehal-          tung    durch ein Fenster 21 im Gehäuse ab  lesen     lUt.     



  Um jeweils nur eine Stempelung vorzu  nehmen,     ist,auf    der Achse 8 des     Zahnrades    9  ein Anschlag 22 angebracht, der nach erfolg  ter Umdrehung der Walze gegen den einen  Arm 23 eines federnden     Doppelhebels    trifft,  dessen anderer Arm 24 einen Seitenstift 25  trägt. Dieser Stift 25     schlägt    hierbei gleich  zeitig gegen den     Arretierhebel    20 an     und    löst  ihn aus ;der Rastdes Stiftes 19, welcher unter  Einwirkung seiner Feder nach oben schnellt  und .den     Kniedruckhebel    anhebt, wodurch     diE     Walze mit den Zahnrädern wieder in die     ober(     Lage zurückgeht.

        Die Einstellung     des    Doppelhebels 23, 24  in die     Anschlagstellung        bezw.    für einmalige  Abstempelung     erfolgt    durch eine senkrecht  federnde Welle 26, die am untern Ende mit  einem auf den Doppelhebel wirkenden Ansatz  27 und aussen am obern Ende mit einem  Knopf 28 und daran     befestigten        Zeiger    29  verbunden ist. Durch die Einstellung des  Zeigers mittelst Drehung des Knopfes auf die  aussen     @am,    Gehäuse mit<I>A</I> und<I>B</I> bezeichnete  Stelle kann somit !die Walze für einmalige  oder     fortlaufende        mehrmalige    Stempelung be  nutzt werden.

   Bei einer Einstellung für fort  laufende mehrmalige Stempelung wird der  Ansatz 27 zum Anschlag .an den Arm 24     ge-          bra,cht    und dabei der Hebelarm 23 nach oben  aus dem Wirkungsbereich des Anschlages 22       herausgeschwungen.    Bei der     Umstellung    des  Zeigers gleitet     ,derselbe    über eine kleine Erhö  hung 30, um seine jeweilige Stellung zu  sichern. Eine in Zahnrad 9 eingreifende  Klinke 31     bewirkt,,dass    die Stempelwalze nur  nach einer Drehrichtung bewegt werden kann.  



  Beim Zusammensetzen der beiden Ge  häuseteile 1 und 2     Urerden    die feststehenden  Stifte     32,der    Gehäusehälfte 2 durch     entspre-          chende    Löcher in der Decke des andern Teils  1. hindurchgesteckt und darauf eine Plombe  gesetzt, so     dass,    die Zugänglichkeit zum     Dähl-          werk    ohne Verletzung der Plombe nicht     mög-,     lieh ist. Dadurch wird .eine über die im vor  aus für eine bestimmte     Anzahl    von Stempeln  bezahlte Summe     hinausgehen &     Mehrbenut  zung des Stempels verhindert.

   Auch kann für  das Zählwerk eine Arretierung vorgesehen  sein, durch welche das Zählwerk bei einer       bestimmten    Anzahl erfolgter     Stempelauf-          drucke    festgestellt und dadurch die Weiter  benutzung .des Stempels verhindert wird.  



  Neben der Stempelwalze 5 können weitere  Zählwerke angebracht sein, welche die Num  mer der Stempelungen aufdrücken. Ebenso  kann     in    ,den     Fällen,    in denen     nicht,die    fort  laufende Nummer der Stempelung, sondern  der Wertbetrag der     Stempelungen    zur Kon  trolle gezählt wird, der jeweilige Wertbetrag  stand auf oder betreffenden Sendung abge-    druckt werden. Dieser Abdruck des     Zä,hler-          stempels    selbst bildet also ein ganz genaues  Prüfungsmittel.

   Es besteht dabei die Möglich  keit, aus diesem Aufdruck :der Verbrauchs  ziffer     bezw.    Wertbetrages heraus eine ge  naue Kontrolle über den richtigen und recht  mässigen Verbrauch durch den Stempel  benutzer auszuüben. Die Nummer des zwei  ten Zählwerkes stimmt mit der     des    ersten  Zählwerkes überein. Es können hierdurch die       Abstemrpelungen    schärfer     nachgeprüft    wer  den.  



  Gemäss der     vorbes,chriebenen    Ausführung  der Erfindung wird das Frankieren von Post  sendungen aller Art unter Vermeidung der  Verwendung von Marken selbst durch einen       Stempeläufdruck    bewirkt, welcher dem im  voraus bezahlten Portobetrag oder dergleichen       Gebührnisse        entspricht.     



       Wertzeichen,    wie solche in Markenform  oder Druck     beispielsweise    zum Frankieren  von     Postsendungen    oder als Beleg für ,gelei  stete     Steuer-.etc.    Beträge .dienen, machen be  kanntlich     .eine        Entwertung    notwendig, die,  weil sie     meist    handschriftlich oder vermittelst  eines Stempels, und zwar einzeln auf den  Marken- oder Stempelfeldern erfolgen muss,  umständlich und zeitraubend ist. Es     ist    daher  ein allgemeines Bedürfnis, diese Arbeit zu  vereinfachen und zu     beschleunigen.     



  Dieser Zweck, den Rollstempel so auszu  bilden,     dass,    er :diesen zeitgemässen Anforde  rungen in einfachster und     praktischer    Weise       entspricht,        so.,dass        gleichzeitig        bezw.    nach dem  Aufdrucken     des        Freizeichnens    oder derglei  chen, ;auch eine Entwertung desselben statt  findet, wird nach der Ausführung :der Erfin  dung gemäss den     Fig.    9 und 10 erreicht, wel  che eine Seitenansicht mit     teilweisem    Schnitt       bezw.    einen Schnitt nach der Linie     A-B     darstellen.  



  Wie aus     Iden        Fig.    9 und 10 ersichtlich,  besteht die .getroffene Verbesserung     bezw.          Neuausgestaltung    ,darin,     :dass    neben     bezw.    vor  oder hinter der Stempelwalze 5 eine zweite       Stempelwalze    a angeordnet     ist.    Bei     letzterer          trägt    die Stempelfläche ä Name, Adresse und  Datum -des Absenders, oder bei Verwendung -      des .Stempels für Steuermarken oder derglei  chen das Signum des Arbeitgebers in leser  lichen Buchstaben oder Zahlen.  



  Die Stempelwalze     a.    ist zwischen zwei  Führungsleisten b lose drehbar     gelagert    und  vermittelst der Hohlachse c auf einer Stange  d     verschiebbar        angeordnet.    Eine Farbwalze     c,     welche oberhalb der Stempelwalze     a    ebenfalls  zwischen den Leisten b ruht, dient als Zufüh  rung der Farbmenge für den Stempel     n.    Die  Zuführung des Farbstoffes kann hierbei von  Hand oder von einem Farbbehälter aus erfol  gen, wobei :

  die Anordnung so getroffen sein       bann,    dass auch gleichzeitig die Farbwalze<B>16</B>  des Wertstempels 5 die erforderliche     Farb-          menge    zugeführt erhält.  



  An den freien Enden der Leisten b sind  beispielsweise     scherenförmige    Hakenglieder       g    abgelenkt, mit welchen sie in Rasten oder  Eindrehungen     k    einer Achse i. aufgehängt       bezw.        befestigt    werden. Die Achse     i.,    wie auch  die Stange d werden an ihren Enden von     fe-          dernden    Lagern     k    getragen, wodurch vermit  telst der Leiste b die     Entwertungsstempel-          walze    a von der Stempelfläche abgezogen  wird.

   Auf der Achse i ist in der Mitte ein  Hebelarm f fest angeordnet,     wel@eher    mit  einem Hebel in     scharnierartig    verbunden ist.  Letzterer ist mit seinem einen Ende an der       Gehäusewand        n-    bei o drehbar     angelenkt    und  greift mit seinem andern, nach oben abgebo  genen Ende unter den     Kniedruckhebel        11.,    so  dass beim     Niederdrücken    des Hebels 11     such     eine Bewegung des Hebels in erfolgt.

   Hier  durch wird mit der     Wertstempelwalze    5 auch  ,die Entwertungswalze     er    auf die Stempelflä  che     niederbedrückt    und in dieser Stellung  festgehalten.  



  Nach dem gezeichneten Ausführungsbei  spiel,     Fig.    1 bis 8, ist nur eine     Wertstempel-          walze    5 angenommen worden; es können aber       au.eh    zwecks Vornahme der Stempelung ver  schiedener Wertstufen zwei oder mehrere die  ser     Wertstempelwalzen    5 vorgesehen sein.       Dementsprechend    lässt sich auch die Verbesse  rung oder Vervollkommnung dahin erweitern,       da.ss    statt .der einen     Stempelentwertungswalze       a deren zwei oder mehrere angeordnet werden.

    Durch die dargestellte eigenartige Verbin  dung -des Walzenträgers i mit den     scheren-          förmigen    Haken     g    und die verschiebbare     Ila-          gerung,der    Walze     a    ist ein     Entwerten    der von  der einen .oder andern Walze 5 vorgenomme  nen Stempelung dadurch möglich,     dsss    die  ganze Entwertungsvorrichtung ohne weiteres  seitlich     verschoben    und in verschiedenen Ein  drehungen     lt        eingehängt    wird.

       Selbstverständ-          lich    kann die Anordnung auch so getroffen  sein,     dass    auf der Achse i im Apparate zwei  oder mehr Entwertungswalzen     a        angebracht     wenden.  



       Die    Aufbringung der Stempelungen durch  die Walze 5 und deren Entwertung kann  gleichzeitig, d. h. in unmittelbarer Hinter  einanderfolge     geschehen,    indem die Walze     cc     mit der Walze 5 durch     Zahnräderübertrabung     oder     dergleichen    zwangsläufig gekuppelt ist;  die beiden Arbeitsvorgänge können aber auch  vollkommen unabhängig voneinander erfol  gen,     viobei        jede,der        \'Valzen    5     bezw.        a.    eigenen  Antrieb besitzt.  



  Im     bezei.ehneten        Ausführungsbeispiel    ist  .das Gehäuse     n    für die Entwertungswalze     a     mit dem Gehäuse 1     bezw.    2 der Walze 5 als  ein     zusammenhängendes    Ganzes     dargestellt.     Beide Gehäuse können aber .auch unabhängig  voneinander sein und beim Gebrauch auf ir  gend eine     zweckentsprechende    Art miteinan  der     verbunden    werden.  



       Statt    des Hebels     in.    kann auch jede     andere,     dem gleichen Zwecke     dienende    Anordnung  getroffen werden.  



  Die Lagerung der Farbwalze     c    ist so ge  troffen,     d;ass    die Farbwalze c leicht und be  quem nach Verbrauch     gegen    eine neue ersetzt  oder im Bedarfsfalle durch eine andere aus  gewechselt werden kann.  



  Zum Einsetzen     bezw.    Auswechseln der  Walzen<I>a.</I> und e kann am Gehäuse     n    eine Tür  vorgesehen sein.  



  Um zu verhindern,     da.ss    beim     Stempeln     einzelner     Stempelfelder,    deren Abschnitte in  der Einteilung denjenigen der Stempelwalze  entsprechen, überrollt und selbst Felder, die  noch keinen Stempel erhalten dürfen, ganz      oder zum Teil     mitgestempelt    werden, wodurch  Stempelfelder unbrauchbar gemacht werden,  ,die für spätere     Stempelungen    bestimmt sind,  kann der Rollstempel eine Ausgestaltung 'er  halten, wie in den     Fig.    11 und 12 dargestellt.

    Durch diese weitere Ausführungsform der  Erfindung     werden        .die    einzelnen     Stempelun-          gen    auf ganz bestimmte Felder     beschränkt.     



  Nach dieser Ausführung     ist    auf der  Wandfläche     a"    des     Gehäuses    eine auf- und       abbewegliche,    U-förmige Platte b' angeord  net, welche sich einerseits an der     .Führung    c'  und anderseits an der anstossenden Wand des  Gehäuses führt.

   Am untern Teile b" der  Platte b' ist ein Zapfen c"     befestigt,    auf     wel-          ehem    eine Rolle oder Scheibe d' drehbar an  geordnet ist. Über der Scheibe d'     ist    am rech  ten Schenkel der Platte b' ein Sperr- oder  Winkelhebel e' bei e" drehbar gelagert, wel  cher durch eine Feder f' für gewöhnlich in  wegrechter Lage gegen einen Anschlagstift     g'     gehalten wird. Der längere Hebelarm des He  bels e' ragt etwas in die Bahn des     Rollstem-          pels    5 hinein.  



       Zwischen    ,den Schenkeln der Platte     b'    ist  ferner auf der innern Wandfläche ä' des Ge  häuses eine Schiene h' befestigt, auf deren  untern Zapfen<I>i'</I> ein Anker     1c'    und auf     dein     obern Zapfen<I>i'</I> eine Feder<I>m'</I> gelagert ist.  Der Anker     k'    wird durch eine Feder     7i    so  beeinflusst, dass er mit     seinem    einen .Schenkel       7c   <I>"</I> für gewöhnlich ebenfalls in die Bahn des       Rollstempels    5 hineinragt, wobei ein Anschlag  0' die Lage begrenzt.

   Die Feder m'     drüekt     mit ihren freien     Enden    gegen die Anschlag  stifte p.  



       Endlieh    sind auf .der Wandfläche     d'    des  Gehäuses noch die     Anschläge    q vorgesehen.  Die Stempelwalze 5 besitzt an ihrer Stirn  fläche Anschlagstifte r, deren Abstand von  einander sich nach der Grösse     bezw.    Anzahl  der einzelnen Stempelflächen richtet, so dass  die je     zwischen    zwei     benachbarten    Anschlag  stiften r liegende Fläche des Rollstempels 5  einem bestimmten Wert oder einer bestimm  ten Stempelung entspricht.

      Die     Wirkungsweise        ist        f        algende          Wind    der     Stempel    5     in    Benutzung genom  men, so     wird    er auch hier durch den Hand  hebel 11 heruntergedrückt, gleichzeitig     wird          durch    das Aufsetzen des Apparates auf die  zu bedruckende Fläche auch die Scheibe d'       selbsttätig        beeinflusst    und die .mit ihr zwangs  läufig     verbundene        Platte    b' unter Überwin  dung des Druckes der Feder m' hochgescho  ben,

       bis    sie an .den     Anschlägen    q ihre Wider  lege findet. Mit der Platte b' geht. auch gleich  zeitig der     ,Winkelhebel    e' hoch, wie im fol  genden gezeigt wird:       ,Sobald        nun    der Stempel 5 zum Stempeln  in Tätigkeit gesetzt wird, d. h:

   sich abrollt,       ,drückt    der unter dem     langen    Arme des He  bels e' liegende Anschlag r entgegen dem  Druck oder Feder f' den Hebelarm e' hoch       (Fig.    12), wodurch unter     Einwirkung    dieses  Hebelarmes auf den Arm     7c"    - des Ankers     lc'     letzterer     verdreht    wird,     und    zwar so weit, bis  sein     Anschlag    s auf den     Anschlag    t des     He-          bels    e' zu liegen kommt.

   Der     Rollstempel    5       ist    in     diesem    Augenblick so. weit abgerollt,  dass der Anschlag r unter die Nase des An  kerarmes     lc"    gelangt und eine     Weiterabrol-          lung    des     Rollstempels    5     verhindert,    weil das       Aufeinandertreffen    der Anschläge s,     t    und  die Lage des     Armes    e' unter der     Nase    k"  des Ankers     lc'    einen     Vorbeilauf    des Anschla  ges r unmöglich macht.

     Diese Sperrung .des     Rollstempels    5 wieder  holt sich nach jedem     Stempelvorgange.     Sobald eine     Stempelung    beendet ist, kehrt  beim Aufhörendes Druckes auf den Apparat  zunächst der Hebel e' selbsttätig in die An  fangsstellung unter     Einwirkung    der Federn  m' und f' zurück, .da nach     Fig.    12     ,der    ange  hobene Arm e' ausser Bereich des     Anschlages     r gekommen ist und sich frei nach     abwärts     bewegen kann.  



  Hierdurch kommt der     Anker    k' wieder  ausser Eingriff mit dem Hebel e'. Der An  schlag<I>r</I> zwingt die Nase     -des    Ankerarmes     k   <I>"</I>  noch weiter- nach oben auszuschwingen, bis  er freie     Schwingungsbahn    hat. In diesem Mo  ment     schwingt    auch der Anker     1c'    wieder in  seine ursprüngliche Lage zurück. Nun kann      der nächste Anschlag r den     $ebel    e' beein  flussen. Dieser Vorgang wiederholt sieh fort  laufend.  



  Hieraus ergibt sich also,     da.ss    durch die  neue Sperreinrichtung der Rollstempel 5 auf  eine bestimmte oder     regulierbare    Stempelung  beschränkt und ein Überrollen     bezw.    Über  stempelnder nächsten Stempelfeder usw. un  möglich gemacht     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollstempel mit mindestens einem Zähl werk für Druckzwecke .aller Art, ohne Ver wendung von demjeweiligen Zweck dienenden Marken, dadurch gekennzeichnet, da.ss min- d.Estens eine in einem .Gehäuse senkrecht ver stellbare und durch eine Feder in der Ruhe lage gehaltene Stempelwalze unter Einwir- kung eines Kniedruckhebels zum Einstellen der Stempelwalze in der Gebrauchslage steht,
    in welcher der Kniedruckliebel durch ein:,ii an ihm aasgelenkten Hebel gehalten wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Rollstempel nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass ein durch die Umdrehung der Stempelwalze beine Drucken bewegtes Triebrad (9) als Trä ger eines Mitnehmers (12) dient, :
    der jede Umdrehung durch Fortschalthebel (13, 14, 15) auf ein Zählwerk überträgt, das in bekannter Weise aus Ziffernscheiben besteht, und dass neben der Stempelwalze (5) ein zweites Zählwerk zum Aufdruk- ken der Nummern der Stempelung oder des Gesamtwertbetrages auf die Sendung usw. angebracht ist, deren Zahlen mit denjenigen des ersten Zählwerkes über einstimmen, so,dass damit eine Kontrollee rung über den richtigen Stempelverbrauch gegeben ist.
    2. Rollstempel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeieli- net, dass ein aus dem Gehäuse vorstehen der Stift (33), der in der .durch den Knie- druekhebel (11, 10) heruntergedrückten Lage durch einen federnden Rasthebel (20) gehalten wird, zum selbsttätigen Hochstellen des Kniedrackhebels und der Walze nach erfolgter einmaliger Stem pelung dient, indem ein an der A chs.e (8) .des Triebrades (9) festgemachter An schlag (22) nach erfolgter einmaliger Um drehung der Walze gegen den einen Arm (23) eines Doppelhebels trifft,
    dessen an- .derer Arm (24) mit einem Seitenstift<B>(25)</B> versehen ist, der den Rasthebel (20) aus .der Rast auslöst und hiernach den federn den Stift (33) gegen den Kniedruckhebel wirken lä.sst. 3.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Einstellung des Doppelhebels (23, 24) jeweils für einma lige oder mehrmalige fortlaufende Stem pelung eine in senkrechter Richtung fe- ,dernde Welle (26) dient, die am untern Ende mit einem gegen den Doppelhebel wirkenden Ansatz (27) und a .m obern äussern Ende mit einem Knopf (28) und -daran befestigtem Zeiger (29) verbunden ist. 4.
    Rollstempel nach Patentanspruell und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, da3 zur Verhütung einer nochmaligen und unrechtmässigen Ver wendung oder Verwertung der aus der Stempelwalze (5) gegebenen Stempelab- drüeke, und um auch glei!ehzeitig Zeit, Ort, usw.
    ihrer Druckfertigkeit sichtbar zu machen, neben der Stempelwalze (5) eine Vorrichtung angebracht ist, die gleichzeitig mit dem von der Stempel walze (5) gegebenen Stempelabdruel@ auf das Druckbild oder daneben ein Entwer tungszeichen setzt.
    5. Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine mit einer Farbwalze (e) in Beriihrung stehende Stempelwalze (a), die zwischen Führungsleisten (b) mittelst ,der Hohlaelrse (c) auf einer Stange (d.) verschiebbar und mittelst Haken (g) in den Rasten (h.) einer Stange (i.) feststell.- ba.r angeordnet ist. 6.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, ,gekennzeichnet durch die gelenkige Verbindung der Walze (a) mittelst des Hebels (f) und ,des Winkelhebels (m) mit denn Isnie- druckhebel (11). 7.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Anordnung der Entwertungs vorrichtung<I>(a, e,</I> g, na) in einem Gehäuse (n), welches mit dem Gehäuse (1, 2) ver bunden und mit einer Tür zum leichten Auswechseln der Walze (a) bezw. (e) versehen ist. B. Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, @dass die Entwertungswalze (a) mit der Stempelwalze (5) .durch Zahn- radübertragung gekuppelt ist.
    9. Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, -dass der Rollstempel mit einer Sperrvorriohtung versehen ist, welche das Abrollen .der einzelnen in beliebiger An zahl auf der Rollstempeloberflä.che vor- h.andenen Stempelteilflächen auf ihren bestimmten Wert oder Raum automatisch begrenzt, so @dass ein Überrollen, Teilab lauf oder Überstempeln der nächsten Stempelfelder stets sicher verhindert wird. 10.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die zugleich mit dem Aufsetzen des Apparates auf die zu bestempelnde Fläche selbsttätig für jede beliebige Flächenlänge in Wirkungs beginn gesetzt und gleichzeitig durch das Abheben des Apparates von der Druck fläche automatisch wieder ausgeschaltet wird, wobei die Stempelrolle bei jeder beliebigen Unterbrechung des Stempels in ihrem augenblicklichen Abrollstand er halten und die vorgesehene Abgrenzung der einzelnen Stempelfelder stets genau gewahrt bleibt. 11.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, gekennzeich net durch die Anordnung einer Platte (t') mit Rolle (d') und einem durch eine Feder (f') @beeinflussten Winkelsperr- hebel (e'). 12. Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, gekennzeich net durch die Anordnung einer Schiene (h') mit Druckfeder<I>(m')</I> und Sperranker (7c' <I>k").</I> 13.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet durch die Anordnung von Anschlägen (r) an der Stirnseite des Rollstempels (5), welche bei der Umdrehung des letzteren den Hebel (e') und damit den Anker (k', k") derart beeinflussen, dass deren An schläge (t bezw. s) zur Auflage kommen und dadurch eine sperrende Wirkung auf den Rollstermpel (5) ausüben.
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