CH101470A - Laufradschaufel für Turbinen und andere Kreiselmaschinen. - Google Patents

Laufradschaufel für Turbinen und andere Kreiselmaschinen.

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CH101470A
CH101470A CH101470DA CH101470A CH 101470 A CH101470 A CH 101470A CH 101470D A CH101470D A CH 101470DA CH 101470 A CH101470 A CH 101470A
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Kaplan Prof Dr Ing Victor
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Kaplan Prof Dr Ing Victor
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Laufradschaufel    für Turbinen und andere Kreiselmaschinen.    Bei den bisher verwendeten     Laufrad-          schaufeln    von Turbinen     und    Pumpen wurde  der Ausbildung, des     Schaufelriiekens    keine  besondere Bedeutung beigemessen. Bei Blech  schaufeln wurde     in    der     Reuei    bloss eine     Zu-          sellärfuii(y    der     Schaufelen,den    vorgesehen  wogegen bei     gusseisernen    Schaufeln zuweilen  eine     Verdickung    der Schaufeln als vorteil  haft angesehen wurde.

   Neuere Versuche,  welche dieser Erfindung zugrunde liegen,  haben jedoch gezeigt,     dass    der     richtig,-en          Formgebuno,    des Schaufelrückens mindestens  die gleiche Bedeutung zukommt, als jener  ,der Vorderseite der     Sehaufel,        bo        dass    ein  Laufrad nur aus dem Grunde unbrauchbar  sein kann,     dass    der Schaufelrücken     willkür-          lieh    geformt ist.

   Diese Erscheinung findet  ihre     Erkliärung    in der Ablösung des     Flüssig-          heitsstrahls    von solchen     Sehaufelwänden,        wel-          ehe    dem Durchschnittsbild einer freien Flüs  sigkeitsströmung nicht entsprechen.

   Um diese  Nachteile zu beheben, ist gemäss     Üer        Erfin-          diiii(,    das in einer Stromfläche liegende -Pro  fil des     Sehaufelrückens    durch Drehung des       in    der gleichen     Stromfläclie    liegenden Profils    der     Schaufelvorderseite    um den     Austritts-          eudpunkt    der Schaufel erhalten, und zwar  wenigstens innerhalb eines Teils der Schau  felfläche.  



  <B>.</B> In den beifolgenden     Fi,(,yuren    ist die den       Gecrenstand    der     Erfindun-    bildende     Laufrad-          t>        tn          sChaufel    in einem Ausführungsbeispiel an  einem     Wasserturbinenlaufrad    näher erläutert,       und    es werden sich der Kürze halber auch die  weiteren Erklärungen hauptsächlich auf die  Wasserturbinen beziehen, doch, bestehen diese  Erklärungen ganz allgemein für Kreisel  maschinen sinngemäss zurecht.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt die linke     Laufradhälfte    des  Laufrades einer     Kaplanturbine,    und     Fig.    2  den     dureli        winkeltr        eue    Abbildung in die  Bildebene ausgebreiteten Schnitt zweier be  nachbarter     Scliaufelflächen    mit einer der       Saugrohrwand    benachbarten Stromfläche       Fig.   <B>1).</B>     Fig.   <B>3</B> zeigt den Schnitt der       Schaufelfläclie    mit einer der Laufradnabe       benaelibarten-Stromfläche   <I>z,

  </I>     1-"    welcher in  der gleichen Weise in die Bildebene abge  wickelt ist.      In. der     Patentsohrift        Nr.   <B>70008</B> wurde       li#ichge-%i"iesen,        dass    sich     schnellaufende          serturbinen    bei veränderlicher     Wassprmenge     nur dann ohne besondere Verluste     re-ulieren     lassen, wenn die     Laufradschaufeln    derart  drehbar gelagert sind,     dass        (,inem    verringer  ten     Wasserzufluss    auch kleinere Radwinkel  entsprechen und umgekehrt.  



  Ist daher in     Fig.   <B>2</B> durch<B>0</B> der Schnitt  punkt der     für    vorliegende     Z-,#%,ecl#e    nur ideell  dachten Schaufeldrehachse<B><I>C D</I></B>     Tig.   <B>1)</B>  mit der in die Bildebene abgewickelten Strom  fläche     zi-,    dargestellt, so entspricht, falls die  Schaufel zunächst unendlich dünn gedacht  wird, die Profillinie<B>0 A,</B> der für eine grö  ssere Wassermenge erforderlichen Schaufel  stellung.

   Wird dieses Profil in die Drehlage  <B><I>0</I></B>     A#    gebracht, so verarbeitet die Turbine  eine geringere Wassermenge,     #vo#,-e--en    das in       tD        el        t'     dieser     Fiour        gestriehelt        eingezeiehnete    Profil       t'        tD     <B><I>0</I></B> Ar, welches einen Mittelwert der Dreh  lagen<B>0 A,</B>     und        OA#    vorstellt,     un,-ef;

  lilir    auch  den Mittelwert zwischen diesen beiden Was  sermengen     durchlässt.    Bei allen diesen Dreh  lagen bleibt der Wirkungsgrad der Turbine  praktisch unverändert, da, wie in der genann  ten Patentschrift gezeigt, durch eine solche  Regelungsart     #Virbelverluste    vermieden wer  den.

   Denkt man, sich nun die innerhalb dieser  beiden Profillinien<B>0 A,</B> und<B>0<U>A.</U></B> strömende  Flüssigkeit     züi    Eis erstarrt, so wird sich den  noch wieder eine mittlere Wassermenge ein  stellen, welche mit einer für praktische       Z#vecke    genügenden Genauigkeit jener der  mittleren Drehlage<B>0</B> Ar, einer unendlich dün  neu Schaufel     entsprieht.    Dieses auch durch  den Versuch     bestäti-te        Er---bnis    erklärt sieh  aus dem Umstande,

       dass    in     Fiz.    2     und   <B>3</B>     für     <B>n</B>  die Vorderseite und den     Rileken    der Schaufel  ein und dasselbe Profil vorgesehen ist. Da  dieses Profil -unendlich dünn sein kann,<B>so</B>       lässt    sieh dasselbe aus dem für unendlich  dünne Schaufeln gegebenen Strömungs  zustand nach drei dimensionalen Gesichts  punkten genau bestimmen.  



  Wird diese zu Eis erstarrt gedachte     Flüs-          sigkeitsschichte    nunmehr durch eine Tur  binenschaufel, aus entsprechend widerstands-  
EMI0002.0046     
  
    fähigem <SEP> Baustoff <SEP> ersetzt, <SEP> so <SEP> bleibt <SEP> auch <SEP> dann
<tb>  der <SEP> Strömungszustand <SEP> ungeänderü. <SEP> Dle <SEP> Be  grenzung <SEP> der <SEP> Schaufel <SEP> beim <SEP> Eiiitrittspulil#t- <SEP> Ll'
<tb>  erfolgt <SEP> zweel#mlissi"l, <SEP> durch <SEP> c-ine <SEP> in <SEP> der <SEP> Nor  maltrajektorie <SEP> <B>jin,</B> <SEP> liegende <SEP> Abrandiing, <SEP> v,7ob(-i
<tb>  vorausgesetzt <SEP> ist, <SEP> da <SEP> <B>ss</B> <SEP> diese <SEP> Trajehtorie <SEP> nor  mal <SEP> zu <SEP> den <SEP> Schaufulprofileii <SEP> <B>0 <SEP> -1,</B> <SEP> und <SEP> <B>0 <SEP> <U>A#</U></B>
<tb>  gelegt <SEP> ist.

   <SEP> Es <SEP> sind <SEP> zwar <SEP> Laufradsübaufeln.
<tb>  mit <SEP> verdickter <SEP> bekannt. <SEP> doeh
<tb>  können <SEP> diese <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Erfindung
<tb>  Aufgabe <SEP> einer <SEP> niö,##,lieli2,t <SEP> verlustlosen. <SEP> Stri;  mung <SEP> bei <SEP> endlieher <SEP> Schaufeldieko <SEP> nicht <SEP> lösend
<tb>  weil <SEP> dort, <SEP> das <SEP> Profil <SEP> de##
<tb>  nicht <SEP> die <SEP> aufweist, <SEP> die <SEP> hier
<tb>  gemäss <SEP> Erfindiiii.(1, <SEP> dem <SEP> ge  geben <SEP> ist. <SEP> Dureb <SEP> eine <SEP> bloss <SEP> gefülilsmässige
<tb>  n
<tb>  Verjüngling <SEP> der <SEP> Profile <SEP> der <SEP> Austritts  kante <SEP> oder <SEP> nich <SEP> (Ivr <SEP> Ein- <SEP> und <SEP> #'Liistrittskait  hin <SEP> lässt <SEP> sieh <SEP> eiii <SEP> Strömitli.gsvor  gang <SEP> nicht <SEP> erz-vj-Iii-#iii. <SEP> Die.

   <SEP> Richtigkeit <SEP> des
<tb>  Clesa"teii <SEP> ist <SEP> <B>auch</B> <SEP> dadurch <SEP> er  ,viesen, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Abweichung
<tb>  von <SEP> der <SEP> Form <SEP> des <SEP> Sehaufelrückens, <SEP> wie <SEP> Fig. <SEP> 2
<tb>  Lind <SEP> <B>3</B> <SEP> ihn <SEP> beispiels-#veis#- <SEP> zeigen, <SEP> genügt, <SEP> um
<tb>  die <SEP> Übereinstimmun- <SEP> des <SEP> -re#-hiieriseh <SEP> ermit  telten <SEP> mit <SEP> den <SEP> verstiel13  mässig <SEP> gefundenen <SEP> Ergebnic-sen <SEP> vollständig <SEP> züi
<tb>  zcrstören.
<tb>  



  Die <SEP> genaue <SEP> Bestimmung <SEP> eines <SEP> gegen <SEP> elie
<tb>  Saugrohr,v#,-.iiid <SEP> liegenden <SEP> Sehaufelprofils <SEP> er  gibt <SEP> Kurven <SEP> von <SEP> solcher <SEP> Beschaffenheit, <SEP> did')
<tb>  die <SEP> in <SEP> winkeltreuer <SEP> Abbildun-,
<tb>  <B>?'</B>
<tb>  -weni- <SEP> voneinander
<tb>  verschieden <SEP> sind, <SEP> <U>#vogegen</U> <SEP> die <SEP> der <SEP> Laufrad  Tiabe <SEP> benachbarten <SEP> Sehaufelprofile <SEP> 1)'(15,Yen <SEP> die
<tb>  La(ifr#ideiiitrittsl###ilic--.st.tri-,- <SEP> Krüni  mung.-halbmesser <SEP> aufweisen.

   <SEP> -Cin <SEP> die <SEP> <I>Yler-</I>
<tb>  stellung <SEP> der <SEP> Sohaufeln <SEP> so <SEP> weit <SEP> t-l-is <SEP> möglieli
<tb>  züi <SEP> vereinfaehen <SEP> und <SEP> dennoch <SEP> den <SEP> theoreti  sehen <SEP> Anforderungen <SEP> genügend <SEP> zu <SEP> entspre  chen, <SEP> empfiehlt <SEP> es <SEP> sieh, <SEP> die <SEP> der <SEP> Saugrohr  wand <SEP> benaehbarten <SEP> Profile <SEP> #inf <SEP> ihrer <SEP> -anzeit
<tb>  Länge, <SEP> <B>als</B> <SEP> Kreisbögen <SEP> auszuibilden,
<tb>  die <SEP> der
<tb>  profile <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Geraden <SEP> iind
<tb>  aus <SEP> einem <SEP> Kreisbogen <SEP> zu>;iiiini(*i.,#1),esctzt-, <SEP> s;

  iid.
<tb>  Fi1,),. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> in <SEP> der <SEP> A.b#vieliliiii,' <SEP> in <SEP> dor       Nähe der     Saugrohnvand   <B>TU</B> auf     der    Stroni--           fläche   <I>7,z</I> liegende     Schaufelprofil.    Dieses ist  entsprechend dem Gesagten auf seiner     ganzeit          Län-e    als Kreisbogen mit dem Halbmesser r       ZD     ausgebildet.

       Fig.   <B>3</B> zeigt     das    in die Bildebene  Profil eines Schnittes der     Schati-          fel   <B>8</B> mit einer Stromfläche r,     iv"    welche der  Nabe<B>N</B> benachbart ist. An diesen     Stelliii     wird den theoretischen Anforderungen eben  falls entsprechend vorstehend Gesagtem am  n  einfachsten durch die Ausbildung eines Pro  fils     Cx'-enü--(#,    geleistet, welches au s einem       L,          Kreisbogeii    mit dem Halbmesser     r,    und einer  diesen tangierenden Geraden<B>g</B>     (Fig.   <B>3) be-</B>  sieht.  



       Von    besonderer Bedeutung sind die durch  diese Massnahmen gewonnenen praktischen  Vorteile. Es kann nunmehr der     Schaufelplan     eines neuen     Lanfrades    mit der gleichen spe  zifischen Drehzahl, aber bei einem andern       Laufraddurchinesser    durch     proportionaleVer-          änderuno-        der    Halbmesser der Profilkreise  erhalten werden. Es entfällt sonach die früher  erforderliche     Neuanfertigun,-    des Schaufel  planes, die bisher zu den zeitraubendsten  und schwierigsten     2W)eiten    des     Turbinen-          boues    gehörte.

   Schliesslich bietet die Anwen  dung der Kreisprofile grosse     -werkstättentech-          niselie    Vorteile.  



  Das Profil des     Schaufelrückens    ist  selbstverständlich auch bei dieser     Verein-          fachun,2    durch Verdrehung des Profils der  Schaufelvorderseite uni den Drehpunkt<B>0</B>       bf,z#v.   <B>0.,</B>     (Fig.    2     bezw.   <B>3)</B> auszubilden.<B>Ob</B>  für den Drehpunkt<B>0,</B> eine andere ideelle       DrehaeLse        erforderlieh    ist oder nicht, hängt  von, der gewählten Schaufelform ab. In       Fig.   <B>1</B> ist beispielsweise durch<B><I>C, D,</I></B> eine       i#olche    neue     Dreliaehse    angedeutet.  



       -\Tach    der :Erfindung ausgebildete     Lauf-          r;idsehziiif(--lli    eignen sieh besonders vorteil  haft     für    Kreiselmaschinen mit hohen     Dreh-          7,#ihlen,    weil bei diesen die     l)'mlellkungs-    und       Wirb-Iverluste    der üblichen. Schaufelprofile       be'-,#o11ders        ross    sind.  



  Es bedarf auch keiner besonderen     Be-          (1;#i#ss    die Vorteile der     Laufrad-          ,schaufeln    unabhängig davon sind, ob letztere    fest, oder aber     verärehbar    ausgebildet sind,  wie dies im Patent     Nr.   <B>70008</B> beschrieben ist.  



  <B>- Soll</B> ein     Laufrad,        -wie    gezeichnet,     in    eine  Turbine eingebaut werden, so ist selbstver  ständlich durch einen     eiftsprechend    ausge  bildeten     Leitappaxat        für    einen geordneten       Wasserzufluss        züi    sorgen. Für die Abführung  des Wassers aus dem Laufrad wird zweck  mässig     (!in    Saugrohr vorgesehen, das einen  entsprechenden     "8.i.-Ligrohrrüokgewinn"    er  möglicht.

   Soll ein Laufrad, -wie gezeichnet,  in einer     Kreigelpumpe    Verwendung finden,  so     beda,r#    es keiner besonderen Begründung,       dass    auch da alle jene     Vorrichtun        Cen        Zweck-          #Z          mässigerweise    benützt werden     (Diffusor,     Saugrohr     usw.),    die     züi    einem geordneten       Stlömungsvorg,ang    in derartigen Kreiselpum  pen beitragen.

   Ebenso ist es selbstverständ  lich,     dass    bei der für Kreiselpumpen erforder  lichen Umkehrung der Strömungsrichtung die       Laufradeintrittshanten    der Turbinen zu Aus  trittskanten der Pumpen werden Lind     um-          g        ekehrt.   <B>-</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufradsehaufel für Turbinen und -andere Kreiselmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens innerhalb, eines Teils der Scbaufelfläche das in einer Stromfläche lie gende Profil des Schaufelrückens durcli Drehung des in der gleichen Stromfl#,i,che lie genden Profils der Schaufelvorderseite um den Austrittsendpunkt der Schaufel erhal ten ist.
    <B>UNTER</B> ANSPRüCHE <B>1 .</B> Laufradschaufel für Turbinen und andere Kreiselmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens innerhalb eines Teils der Schaufelfläche jedes in die Zeichenebene ausgebreitete Profil der Schaufelvorderseite und des Schaufelrückens gegen den Austrittseind- punkt der Schaufel hin eine konstante Krümmung aufweist.
    2. Laufradsehaufel für Turbinen und andere Kreiselmaschinen nach Enteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die der Saug- rohrwand benachbarten und in die Zei chenebene abgewickelten Profile der Schau- felvorderseite und des Schaufelrückens in ihrer ganzen Länge als Kreisbügen aus gebildet sind.
    <B>3.</B> Laufradschaufel für Turbinen und andere Kreiselmaseliinen nach Unteranspruch<B>1,</B> dadureli gekennzeichnet, dass die der Lauf radnabe benachbarten und in die Zeichen- ebene abgewickelten Profile der Schaufel vorderseite und des Schaufelrückens <B>je</B> aus einer Geraden und aus einem Kreisbogen zusammengesetzt sind.
CH101470D 1921-05-23 1921-12-20 Laufradschaufel für Turbinen und andere Kreiselmaschinen. CH101470A (de)

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