CH101698A - Kältemaschine, bei welcher ein Antriebs-Elektromotor in einem Kältemittel enthaltenden Gehäuse untergebracht ist. - Google Patents
Kältemaschine, bei welcher ein Antriebs-Elektromotor in einem Kältemittel enthaltenden Gehäuse untergebracht ist.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B31/00—Compressor arrangements
- F25B31/02—Compressor arrangements of motor-compressor units
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Description
Kältemaschine, bei welcher ein Antriebs-Elektromotor in einem Itältemittel enthaltenden Gehäuse untergebracht ist. Es sind verschiedene Vorschläge und Ausführungen bekannt, um bei Kältemaschi nen die Stopfbüchsen zu vermeiden. So sind bereits Kältemaschinen bekannt, bei denen ein elektrischer Antriebsmotor vollständig gekapselt mit der Kältemaschine zusammen gebaut ist. Ferner sind Kältemaschinen mit elektrischem Antrieb bekannt, bei denen lediglich der Rotor des Antriebsmotors im Innern der Kältemaschine angeordnet ist.
Bei diesen letzteren Maschinen mit Zwischen büchse zwischen Rotur und Stator können aber ,gewisse Abmessungen nicht überschrit ten werden, da die zwischengeschalteten Büchsen konstruktive Sichwierigkeiten bei grösseren Anlagen ergehen, während die zu erst erwähnten Kältemaschinen den Nachteil aufweisen, @da.ss die Isolierung der Elektro motoren, weiche im Innern der Kältemaschine angeordnet sind, durch das Kältemittel selbst leicht angegriffen wird. Um diesen tbelstand zu beheben, sind bereits schon besondere Wicklungsarten zur Verwendung gekommen.
Es ist nun festgestellt worden, @da-ss die Isolierungen aus Gummi, Lack usw., haupt sächlich durch gewisse flüssige Kältemittel leicht angegriffen werden, dass dagegen die Einwirkung der Gase, insbesondere der über hitzten Gase, auf diese Stoffe lange nicht so stark bezw. unwesentlich ist.
Aus diesem Grunde bewähren sich die gebräuchlichen Anordnungen mit eingeschlossenem Motor nicht, da bei denselben, insbesondere beim Inbetriebsetzen, in dem kalten Gehäuse des Antriebsmotors eine Kondensation des Kälte mittels stattfindet, das dann im flüssigen Zu stand die. Isolierung angreift.
Um dies zu vermeiden, enthält erfindungsgemäss das den Antriebsmotor der Kältemaschine ums,chlie- ssende Gehäuse im Betrieb nur überhitzte Kältemitteldämpfe: Dabei kann das Motor gehäuse mit-,dem Verdampferraum der Kälte- maschine in Verbindung stehen. Der Ver dampfer wird im Betrieb stets Temperaturen unter 0 C aufweisen, während der elektri sche Antriebsmotor, auch wenn derselbe mit Wasser gekühlt wird, Temperaturen von mindestens<B>10'</B> C und mehr aufweist.
Die aus dem Verdampferraum ins Motorgehäuse gelangenden Dämpfe werden .daher überhitzt. Flüssigkeitsspuren können :darin nicht- vor kommen, denn der Sättigungsdruck, welcher der Temperatur im Motorgehäuse entspricht., ist viel höher als der effektive daselbst vor handene, -rlem Verdampferdruck entspre- cllende Druck.
Es kann ,das Motorgehäuse auch mit dem Kondensatorraum in Verbindung stehen, wenn anderseits dafür gesorgt ist, dass noch eine Verbindung mit dem Verdampferraum offen steht.
Indem Fall wird sich im Motor gehäuse ein Druck einstellen, der zwischen dem Kondensator- und dem Verdampferdruck liegt, so dassebenfalls nur überhitzte Gase im Motorgehäuse sich befinden.
\Würde nur eine Verbindung mit dem Kondensatorraum vorhanden sein, so wäre insbesondere bei der Inbetriebsetzung und bei wassergekühlten Motoren sogar während des Betriebes eine Verflüssigung von Kältemitteln auch im Ge häuse des Motors möglich, wobei dieses ver flüssigte Kältemittel alsdann die Isolierung des Motors angreifen würde und unter ITm- stäud'en einen Kurzschluss zwischen den ein zelnen Wicklungsdrähten bewirken könnte.
Dies letztere kann auch bei offener Wicklung (ohne Isolierung) eintreten, wobei eine Zer- setzung,des Kältemittels durch die elektrische Einwirkung auf das flüssige Kältemittel zu befürchten ist. Ein sicherer Betrieb einer Kältemaschine mit eingeschlossenem Elektro motor ist ,daher nur möglich, wenn der Elek tromotor in einem überhitzten Gasraum sich befindet.
Der Motor kann dabei mit voller Netzspa.nnurlg oder unter Vorschaltung eines Transformers mit niedrigerer Spannung ar- beiten.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele -des Erfindungsgegen standes veranschaulicht, und es ist: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Kältemaschine, bei welcher der Motorrauen mit dem Verdampferraum in Verbindung stellt, Fig. 2 eine -entsprechende Darstellung einer Kältemaschine, bei welcher der Motor raum einerseits mit dem Kondensatorrau m und anderseits mit dem Verdampferraum in Verbindung stellt. In den Figuren bedeutet 1 einen Antriebs elektromotor,
welcher in einem Gehäuse 2 eingekapselt ist. 3 ist der Kompressor der Kältemaschine, welcher in einem Gehäuse 9 untergebracht ist. Vom Kompressor 3 gehen die verdichteten Kältemittelgase durch einen Verflüssiger 4 nach einem Regulierventil 5 und durch dasselbe in einen Verd,-unpferraum 6. Dieser steht bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung durch Bohrungen 7 mit dejm Mo- torrauen 10 in \Verbindung.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung steht der Elektromotorraum 10 mit dem Ver- flüssigerraum 4 durch die Undichtheit längs der Lagerstelle 11 und durch -das Rohr 7 mit dem Verdampferraum 6 in Verbindung.
In den Figuren sind senkrechte Anord nungen gezeigt mit oben liegendem Motor. Diese Anordnung weist den Vorteil auf, d.ass 01 und Flüssigkeit, welche beim Transport unter Umständen in das Motorgehäuse ge langen, bei der Aufstellung sofort leicht ab fliessen. Selbstverständlich lässt sich aber die Erfindung auch bei wa.grechter Anordnung ohne weiteres verkörpern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kältemaschine, bei welcher ein Antriebs elektromotor in einem Kältemittel enthalten den Gehäuse untergebracht ist, dadurch ge- kennzeichnet"dass das,den Antriebsmotor um schliessende Gehäuse im Betrieb nur über hitzte Kältemitteldämpfe enthält. LTN TEss.AN SPRüCIHE 1.Kältemaschine nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass das den An triebsmotor umschliessende Gehäuse mit dem Verdampferraum der Kältemaschine in Verbindung steht. 2. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Antriebsmotor umschliessende Gehäuse auch noch mit dem Kondensator ,der Kältemaschine in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH101698T | 1922-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101698A true CH101698A (de) | 1923-12-17 |
Family
ID=4360128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101698D CH101698A (de) | 1922-11-18 | 1922-11-18 | Kältemaschine, bei welcher ein Antriebs-Elektromotor in einem Kältemittel enthaltenden Gehäuse untergebracht ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101698A (de) |
-
1922
- 1922-11-18 CH CH101698D patent/CH101698A/de unknown
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