CH101700A - Kollektormaschine. - Google Patents

Kollektormaschine.

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CH101700A
CH101700A CH101700DA CH101700A CH 101700 A CH101700 A CH 101700A CH 101700D A CH101700D A CH 101700DA CH 101700 A CH101700 A CH 101700A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
collector
brushes
brush
machine according
insulation
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Application number
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English (en)
Inventor
N Japolsky
M Kostenko
Original Assignee
N Japolsky
M Kostenko
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Publication of CH101700A publication Critical patent/CH101700A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K13/00Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
    • H02K13/10Arrangements of brushes or commutators specially adapted for improving commutation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description


  Kollektormaschine.    Vorliegende Erfindung hat den Zweck,  den Bau von Kollektormaschinen (für Gleich  wie für Wechselstrom) mit dem möglichst  minimalen Bürstenfeuer zu ermöglichen. Am  wichtigsten erscheint das Entfernen der Kurz  schlussströme, die infolge Überbrückung meh  rerer Lamellen verschiedener Potentiale durch  cin und dieselbe Bürste auftreten. Dazu  wird gemäss vorliegender Erfindung die Iso  lationsbreite zwischen zwei benachbarten La  mellen gleich oder grösser als die Bürsten  breite gemacht, wobei jedoch der Armatur  strom nicht unterbrochen werden darf, was  dadurch erreicht wird, dass nie sämtliche  Bürsten gleichzeitig auf die Isolation zu lie  gen kommen, so dass der Armaturstrom bei  irgendwelcher Stellung des Kollektors unter  keinen Umständen vollkommen unterbrochen  werden kann.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dar.  



  In Fig. 1 ist R der Rotor einer Wechsel  strom-Kollektormaschine und S ihr Stator;  die Statorwicklung ist durch 1s, 2s, ... 6s be-    zeichnet; T ist ein Drehfeld-Transformator.  Seine Primärwicklung ist in Dreieck geschal  tet und hat ihre Klemmen in I, II, III; die  Sekundärwicklung 1T, 2T,... 6T ist in Stern  geschaltet und über die Statorwicklung 1s, 2s  ... 6s mit den Bürsten verbunden. Dabei ist  die Lamellenisolation breiter als die Bürsten  breite. Im Moment der in der Fig. 1 einge  zeichneten Bürstenlage sind die Bürsten 2, 4,  6 ausgeschaltet, während die Bürsten 1, 3, 5  eingeschaltet sind. Bei Drehung des Rotors  um 1/2 Lamellenteilung werden die Kontakte  1, 3, 5 unterbrochen, während der Kollektor  mit den Bürsten 2, 4, 6 verbunden wird.

   Auf  diese Weise können weder Kurzschlussströme  zwischen zwei benachbarten Lamellen, noch  vollkommene Stromunterbrechung vorkom  men.  



  In der in Fig. 2 gezeigten Ausführungs  form sind alle mit grosser Selbstinduktion be  hafteten äusseren Teile (in vorliegendem Falle  die Sekundärwicklung des Transformators  und die Statorwicklung) in Vieleck geschaltet,  an dessen Knotenpunkte die Bürsten ange  schlossen sind; aus diesem Schema ist leicht       ersichtlicl@,        dass    unter keinen Umständen ein      mit Selbstinduktion behafteter Stromkreis  unterbrochen werden kann.  



  Durch Vieleckschaltung der mit Selbstin  duktion behafteten und mit den Bürsten ver  bundenen äussern Teile wird eine grosse Er  niedrigung der Reaktanzspannung der Kom  mutationsströme erzielt, wodurch die Funken  bildung am Kollektor bedeutend verkleinert  wird.  



  Die Bürsten, welche dieselbe Lage gegen  Kollektorlamellen einnehmen, z. B. die Bür  sten 1, 3, 5 oder 2, 4, 6 in Fig. 1 und die  Bürsten 1, 4, 7, 10 oder 2, 5, 8, 11 oder 3,  6, 9, 12 in Fig. 2 werden hier Bürsten "der  selben Art" genannt. In Fig. 1 sind nur zwei  Bürstenarten und in Fig. 2 drei Bürstenarten    dargestellt. Die Verhältnisse und der  
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EMI0002.0001  
    Lamellen- und Isolationsbreite (h' und h2) zur  Bürstenbreite (h) werden hier mit m und n  bezeichnet.  



  Zum Beispiel in Fig. 1 ist m=1, n=1  und in Fig. 2 m=1, n=2. Wenn die Anzahl  der Bürstenarten m+n ist, und wenn der  Phasenwinkel zwischen ihnen gleich ist, so  wird dadurch die gesamte Auflagefläche zwi  schen den Bürsten und dem Kollektor kon  stant behalten. Die in der Fig. 2 dargestellte  Ausführungsform ist ein Einzelfall dieser all  gemeinen Prinzipien.  



  Alle oben angeführten Ausführungsfor  men leiden unter dem Übelstand, dass zur Er  zielung eines minimalen Kommutierungsstro  mes eine entsprechende Erhöhung der Phasen  zahl erforderlich ist. Im folgenden wird eine  Ausführung (Fig. 3) beschrieben, welche ein  Minimum der Reaktanz zu erzielen erlaubt,  ohne die Anzahl der Phasen ungemessen zu  steigern.  



  Das Wesen dieser Ausführungsform liegt  im Vorhandensein von zwei oder mehr von  einander elektrisch unabhängigen Wicklungen  auf dem Rotor. Jede Wicklung hat ihren     be-          sondern    Kollektor mit zugehörigen, ebenfalls  elektrisch unabhängigem Bürstensystem.  



  Dabei werden die verschiedenen Rotor  wicklungen so ausgeführt, dass ihre magneti  sche Abhängigkeit vom Felde möglichst gleich    wird, und dass eine möglichst enge gegensei  tige elektromagnetische Beeinflussung zwi  schen den Leitern, welche die Kommutie  rungsströme der verschiedenen Bürstensy  steme führen, erzielt wird.  



  Somit wird die Energie der Selbstinduk  tionsfelder der Kommutierungsströme in  ihrem grössten Teile nicht zwischen Kollektor  und Bürste frei, sondern wird in bedeutendem  Masse infolge gegenseitiger Induktion auf an  dere Systeme übergehen. Wenn nun die Kom  mutation in den magnetisch verketteten     Syst-          men    Stromänderungen zur Folge hat, die in  entgegengesetzter Richtung auf das Feld ihrer  gegenseitigen Induktion einwirken, so wird  diese Einwirkung eine grosse Erniedrigung  der Reaktanzspannung veranlassen, und wenn  eine genügend enge Verkettung vorhanden  ist, so wird die Reaktanzspannung zu einem  Minimum geführt.  



  In Fig. 3 bestehen zwei identische Sy  steme, wobei das eine System vom andern  durch das Zeichen (') unterschieden wird.  



  In der Ausführungsform nach Fig. 4 sind  auch beide Systeme identisch und ihre zuge  hörigen Kollektore so gegeneinander verdreht,  dass die durch gleiche Zahlen bezeichneten (z.  B. 4 R' und 4 R) äquipotentiellen Bürsten  verschiedener Systeme zu verschiedenen Bür  stenstellungsarten gehören. Im vorliegenden  Falle sind die Kollektoren um eine halbe  Kollektor - Lamellen - Teilung gegeneinander  verdreht. In Fig. 5 sind die der Fig. 4 ent  sprechenden Stromdiagramme widergegeben.

    Die Fig. 5a und 5a' zeigen die Stromdia  gramme für beide Systeme (1-6, 1'-6')  entsprechend der Rotorstellung wie in Fig. 4  eingezeichnet, während die Fig. 5b und 5b'  die Stromdiagramme zeigen, wenn der Rotor  um eine halbe Kollektor-Lamellen-Teilung  verdreht ist; die geometrische Summe der Ro  torströme beider Systeme ist im Stromdia  gramm, Fig. 5c, gezeichnet, und die Fig. 5d  und     5d'        geben    die Stromdiagramme beider Sy  steme wieder im Moment, wenn der Rotor die       Mittelstellung    zwischen     a    und b einnimmt. In  allen Diagrammen bedeuten die neben jedem  Sektor stehenden Zahlen den Strom im zuge-      hörigen Wicklungsteil, z.

   B. der Vektor  0-1-2-3 bezeichnet den Strom in Wick  lungsteil 1-2-3, d. h. in Teilen der Rotor  wicklung, die zwischen den Bürsten 1R, 2R,  3R liegen, in Teilen der Statorwicklung, die  zwischen den Punkten 1S, 2S, 32 liegen und  in Teilen 1T, 2T des Transformators, die  zwischen den Klemmen 1, 2, 3 liegen; auf  diese Weise sind die augenblicklichen Strom  phasen in der Wicklung durch die augenblick  liche Lage der Bürsten auf dem Kollektor  gegeben.  



  In der Auslegung der Diagramme der  Fig. 5 muss man beachten, dass die Veränder  lichen, die durch die Vektoren dargestellt  sind, keine Sinus-Funktionen sind, weil die  Kommutierungsströme es auch nicht sind. Es  ist aber üblich, besonders in Mehrphasensyste  men, periodische, nicht sinusoidale Funktionen  durch Vektoren darzustellen, deren Grösse und  Winkelgeschwindigkeiten veränderlich sind.  Trotz dieser Änderungen in der Geschwindig  keit und in der Grösse besteht gewöhnlich eine  gewisse Regelmässigkeit in der gegenseitigen  Stellung der verschiedenen Phasenvektoren,  woraus man, wie im vorliegenden Falle, in  teressante Schlussfolgerungen ziehen kann.  



  In den Diagrammen der Fig. 5 hat man  zur Vereinfachung angenommen, dass in jedem  System der Strom in der Hälfte der Bürsten  unterbrochen war. Diese Vereinfachung  bringt nicht eine Veränderung der Schluss  resultate mit sich.  



  In Fig. 6 ist eine Ausführungsform sche  matisch wiedergegeben mit drei unter sich  elektrisch unabhängigen Systemen von Wick  lung, Kollektor und Bürsten. (Im Schema  sind die drei Systeme mit Ziffern ohne Index,  und mit solchen mit Index (') und (") un  terschieden.) Diese drei Systeme sind so auf  dem Umfange verteilt, dass die     äquipotentiel-          len,    durch gleiche Zahlen bezeichneten Bür  sten verschiedener Systeme relativ zu den an  grenzenden Kollektor-Lamellen, eine andere  Stellung einnehmen, während z. B. die Bürste  1 auf einer Lamelle voll aufliegt, so liegen  die Bürsten 1' auf der ersten Hälfte und die  Bürste 1" auf der zweiten Hälfte der Isola-    tion (bei Drehrichtung des Rotors im Sinne  des Uhrzeigers).  



  Nach diesem gleichen Prinzip kann man  irgendwelche Verwirklichungsform erreichen,  bestehend aus m+n Systemen, bei welchen  die Lamellenbreite m-Mal und die Isolations  breite n-Mal grösser ist als die Bürstenbreite,  mit m+n Bürstenarten in jedem System, wo  bei die Bürstenarten gegenseitig um den glei  chen Phasenwinkel verschoben sind.  



  In der in Fig. 4 dargestellten Ausfüh  rungsform kann man noch die beiden Wick  lungen elektrisch miteinander verbinden,  zweckmässigerweise an Punkten von unge  fähr gleichem Potential des Rotors und des  Stators, z. B. Punkte 1 und 1' und 2 und 2'  der Fig. 4. Diese Verbindung würde mittelst  grossem Widerstande geschehen, so dass der  ausgleichende Strom verhältnismässig klein  ausfallen würde.  



  Wie aus oben Gesagtem zu ersehen ist,  wird durch Anwendung der hier vorgeschla  genen Erfindung die Kommutation in Kol  lektormaschinen bei sämtlichen Stromdurch  gangsperioden verbessert, folglich ist sie auch  für Gleichstrom anwendbar, oder für den  Fall, dass gleichzeitig die Ströme verschie  dener Periodenzahl, oder wenn zwei Mehr  phasenströme, deren Vektoren (folglich auch  deren Felder) mit derselben Geschwindigkeit,  aber einander entgegengerichtet umlaufen, die  Maschine durchsetzen. Zwei solcher Systeme  bilden wie bekannt, einen pulsierenden Strom,  der leicht vom gewöhnlichen Einphasenstrom  erhalten werden kann.  



  Zwecks Erzielung einer gleichmässigen  Reibung, d. h. einer gleichförmigen Abnut  zung auf dem ganzen Kollektorumfang, emp  fiehlt es sich, die isolierten Streifen A aus  demselben Material auszuführen, wie die  stromführenden Kollektorlamellen B, wobei  sie von letzteren und gegeneinander isoliert  werden. Eine solche Ausführungsform zeigt  beispielsweise die     Fig.    ?.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kollektormaschine, dadurch gekennzeich net, dass die Isolationsbreite zwischen den Lamellen des Kollektors gleich oder grösser ist als die Bürstenbreite, wobei die Bürsten auf dem Kollektorumfang so verteilt sind, dass ein Teil davon auf der Isolation liegt, während der andere Teil auf den Lamellen liegt, so dass auf keinen Fall eine vollstän dige Stromunterbrechung am Kollektor er folgen kann. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kollektormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle mit Selbstinduktion behafteten und mit den Bürsten elektrisch verbundenen Teile im Vieleck, die Bürsten selbst in Serie mit den Anschlüssen genannten Vieleckes geschal tet sind, wodurch unter keinen Umständen eine vollständige Stromunterbrechung eines mit Selbstinduktion behafteten Wicklungs teils erfolgen kann, wie auch die Kollek torstellung sein mag. 2.
    Kollektormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen m-Mal und die Isolationen n-Mal so breit als die Bürsten sind, während die Anzahl der sich durch ihre Stellung gegenüber den angrenzenden Lamellen unterscheidenden Bürstenarten glich m+n ist, wobei diese Bürsten so verteilt sind, dass während m- Bürstenarten ganz auf den Lamellen auf liegen, je 1/m ihrer Breite einnehmend, die andern n-Bürstenarten ganz auf den Iso lationen aufliegen, je 1/n ihrer Breite ein nehmend. 3. Kollektormaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch das Vorhandensein auf dem Rotor von zwei oder mehr von einander isolierten Wicklungen mit zuge hörigen Kollektoren, und ebensovieler Bürstensysteme. 4.
    Kollektormaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch unabhängigen Systeme von Wicklung, Kollektor und Bürsten unter sich vollstän dig identisch ausgeführt sind, wobei jeder Bürste eines Systems auch eine Bürste jedes andern Systems entspricht, die durch ihre entsprechende Lage auf dem Kollek tor auch gleicher Phase der Potentialkurve ihres zugehörigen Kollektors entspricht (Äquipotentialbürsten). 5. Kollektormaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wick lungselemente verschiedener Systeme unter sieh magnetisch eng verkettet sind. 6. Kollektormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolations lamellen durch metallische Lamellen gebil det sind, die gegeneinander und gegen die Arbeitslamellen isoliert sind. 7. Kollektormaschine nach Unteranspruch 3.
    dadurch gekennzeichnet, dass genannte Wicklungen miteinander durch hohe -\,Vi- derstän.de verbunden sind.
CH101700D 1922-10-19 1922-10-19 Kollektormaschine. CH101700A (de)

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