CH101784A - Verfahren zum Entschlacken der Heizflächen von Heizkesseln und dergleichen. - Google Patents
Verfahren zum Entschlacken der Heizflächen von Heizkesseln und dergleichen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J3/00—Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
- F23J3/02—Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
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Description
Verfahren zum Entschlacken der Heizflächen von Heizkesseln und dergleichen. Bekanntlich setzen sich im Verlaufe der Zeit an den Heizflächen von Zentralheizungs- öfen, Dampfkesseln etc. Schlacken und Rost an, wodurch sie isolierend werden, so dass ein rationelles Heizen verunmöglicht wird. Um diesen Übelstand zu beseitigen, demontierte man bisher die Kessel, worauf .man sie ab klopfte, was aber als äusserst umständlich empfunden wurde.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zum Entschlacken der Heizflächen von Heizkesseln und dergleichen, durch welches die vorbeschriebenen Übel stände vermieden werden sollen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Innenraum des zu reinigenden Körpers mit Brennstoffen an gefüllt wird, welche man alsdann in Brand setzt. Mittelst eines autogenen Brennappa- rates wird die Wandung zum Glühen ge bracht, wodurch in Verbindung mit dem im Innenraum vorhandenen Brandherde eine in tensive Flamme an der Innenwandung des der Reinigung unterworfenen Körpers entsteht, die das Aufbrennen des an derselben haften den Schlackengutes bewirkt.
Das Verfahren zum Entschlacken der Heizflächen von Heizkesseln etc. spielt sich beispielsweise in der nachbeschriebenen Weise ab: Der Hohlraum des zu reinigenden Kes sels wird mit Holz und Papier oder andern leicht entzündbaren Brennstoffen angefüllt und in Brand gesetzt. Mittelst eines auto genen Brennapparates wird von der Aussen seite die Wandung .des Kessels zum Glühen gebracht. Das im Innenraum entzündete Brennmaterial hat den Zweck, in Verbindung mit der glühenden Wandung die an der Heiz fläche des Kessels haftenden Schlacken zu entzünden. Die Wandung wird in glühen dem Zustande so lange gelassen, bis das Schlaehengut bis auf den Guss aufgebrannt ist.
Da Pech, welches den. Hauptbestandteil des Schlackengutes bildet, ein sehr guter Brennstoff ist, ist ein Zurückbleiben irgend welcher Überreste normalerweise ausgeschlos sen. Dieses Verfahren kann auch alte und bussharte Schlacken beseitigen; ebenso wer den die eventuell vorhandenen Rostansätze so weit gelockert, dass sie nachher durch Krat- zen und Bürsten ebenfalls entfernt werden können.
Als Brennapparat verwendet man am zweckmässigsten einen Sauerstoffbrennappa.- rat, der ein Handstück aufweist, wie es bei bekannten autogenen Schweissapparaten der Fall ist. Zur Vornahme des Glühens der Heizflächenwandung wird am zweckmässig sten am Handstück auf der Seite der Flamme ein Kupferrohr angesetzt. Das Kupferrohr kann ausgewechselt und durch ein solches mit verschieden grosser Austrittsöffnung er setzt werden, so da.ss eine mehr oder weniger grosse Flamme erzeugt wird.
Abzugskanäle werden in der Weise be arbeitet, dass man sie mit Papier ausstopft: und die Wände, von unten nach oben und iirngekehrt mit dem Sauerstoffbrennapparat bestreieht.
Die auf vorbeschriebene Weise gereinig ten Kessel werden wieder wie neu hergestellt, und es wird je nach dem Verschla.cliungsgrac1 eine Brennmaterialersparnis von zirka 10 bis "Ir) ö erzielt.
Claims (1)
- PATNNTANSPRUCII Verfahren zum Entschlacken der Heiz- fliiehen von Heizkesseln und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des zu reiniger,':en Körpers mit leicht brenn barem Brennstoff angefüllt wird, welchen' man alsdann in Brand setzt, wobei mittelst eines autogenen Brennapparates die Wan dung zum Glühen gebracht wird, wodurch in Verbindung mit dem im Innenraum vor handenen Brandherd eine intensive Flamme .a der Innenwandung des der Reinigung un- # t3 terworfenen Körpers entsteht,die das Auf brennen des an derselben haftenden Schlak- kengutes bewirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Brennstoff zur Anfüllung des Innenraumes des zu reinigenden Körpers Holz und Papier ver wendet. \?. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Brennapparat zur Verwendung kommt, welcher mit einem Iiandstüek und einem auf der Seite der Flamme des letz- teren aufgesetzten Rohr versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH101784T | 1923-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101784A true CH101784A (de) | 1923-10-01 |
Family
ID=4360217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101784D CH101784A (de) | 1923-01-24 | 1923-01-24 | Verfahren zum Entschlacken der Heizflächen von Heizkesseln und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101784A (de) |
-
1923
- 1923-01-24 CH CH101784D patent/CH101784A/de unknown
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