CH101873A - Verfahren zum Betriebe von Kreiselmaschinenanlagen mit mindestens einer an der Kreiselmaschine angebrachten Flüssigkeitsstopfbüchse. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Kreiselmaschinenanlagen mit mindestens einer an der Kreiselmaschine angebrachten Flüssigkeitsstopfbüchse.

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CH101873A
CH101873A CH101873DA CH101873A CH 101873 A CH101873 A CH 101873A CH 101873D A CH101873D A CH 101873DA CH 101873 A CH101873 A CH 101873A
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CH
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liquid
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centrifugal machine
pressure
stuffing
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Inventor
Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Verfahren zum Betriebe von     Kreisehnaschinenanlagen    mit mindestens einer an der  Kreiselmaschine angebrachten     Flüssigkeitsstopfbüchse.       Gegenstand der Erfindung bildet ein  Verfahren zum Betriebe von     Kreiselmaschi-          nenanlagen    mit mindestens einer an der  Kreiselmaschine angebrachten     Flüssigkeits-          stopfbüchse.    Gemäss diesem Verfahren     wird     dem kreisenden, dichtenden Flüssigkeitsring  der Stopfbüchse Flüssigkeit entnommen und  an einer andern Stelle der Anlage von den  Eigenschaften dieser entnommenen Flüssig  keit: Druck und Wärmeinhalt, mindestens  die eine ausgenutzt.  



  Die der Stopfbüchse entnommene Flüs  sigkeit kann als Speiseflüssigkeit für eine  zweite Stopfbüchse verwendet     werden,    die  gegen einen höheren Druck abzudichten hat.       Gewünschtenfalls    können mehrere Stopf  büchsen hintereinander geschaltet werden,  derart, dass die einer Stopfbüchse entnom  mene Flüssigkeit jeweils einer folgenden zu  geleitet wird. Ferner kann wenigstens ein  Teil der der Stopfbüchse entnommenen  Flüssigkeit dem durch die Kreiselmaschine  hindurchgehenden Mittel eingespritzt werden.

    In einem solchen Falle kann jene Flüssigkeit    vor dem Einspritzen zweckmässig im Gegen  strom zu einem Kondensat geführt werden,  das der     Kreiselmaschinenanlage    entnommen  wird und zur Speisung der Stopfbüchse dient,  so dass die einzuspritzende Flüssigkeit er  wärmt und die in die Stopfbüchse zu spei  sende Flüssigkeit abgekühlt wird.  



  Der     Zufluss    von Sperrflüssigkeit in die       Stopfbüchse    kann in Abhängigkeit vom  Drucke geregelt werden, der vom kreisenden  Flüssigkeitsring erzeugt wird, oder in Ab  hängigkeit vom Druck des durch die Kreisel  maschine hindurchgehenden, geförderten oder  arbeitenden Mittels. Er kann aber auch  durch Veränderung .des Abflusses der Sperr  flüssigkeit aus der Stopfbüchse geregelt  werden.   Unter Kreiselmaschinen. werden im vor  liegenden Falle Kreiselverdichter, Kreisel  pumpen und     Dampfturbinen    verstanden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise Ausführungsformen einer Kreisel  maschine und von dazugehörenden Einrich  tungen veranschaulicht, welche zur Ausfüh-           rung    des Verfahrens gemäss der Erfindung  dienen.  



       Fig.    1     zeigt    einen senkrechten Längs  schnitt     durch    einen     Kreiselverdichter,    der mit       ztvei        Flüssigkeitsstopfbüchsen    versehen ist;     -          Fig.    2 zeigt eine Einrichtung, welche es  ermöglicht, den     Zufluss    von Sperrflüssigkeit  zu -einer     Flüssigkeitsstopfbüchse    in Ab  hängigkeit von dem Drucke zu regeln, den       vom    kreisenden Flüssigkeitsring erzeugt       tvird    ;

         Fig.    3 zeigt     eine    Einrichtung, welche den       Zufluss    von Sperrflüssigkeit     zri    einer     Flüs-          sighcitsstopfllüchse    in Abhängigkeit: vom  Druck des durch die Kreiselmaschine hin  durchgehenden,     geförderten    oder arbeitenden  Mittels     zii    regeln gestattet;

         Fig.    4 zeigt ein     tTberbordventil,    das die  einer     Flüssigkeitsstopfbüchse    zufliessende       Sperrflüssigkeit;    in Abhängigkeit von der  aus diesem Ventil abfliessenden Flüssigkeits  menge zu     1Tgeln    gestattet;

         Fig.    5 zeigt, zum Teil schematisch, eine  Einrichtung, bei der die einer     Stopfbüchse          entnommene    und zum Einspritzen. in     das     durch eine     K.reiselm.aschine    hindurchgehende  Mittel dienende Flüssigkeit im Gegenstrom  zu einem der     Kreiselmaschinenanlage    ent  nommenen und zur Speisung der Stopfbüchse  dienenden Kondensat geführt wird, zwecks       Erwärmung,    der einzuspritzenden Flüssigkeit;  und Abkühlung der in die Stopfbüchse zu  speisenden Flüssigkeit.  



  In     Fig.    1 sind die Laufräder eines vier  stufigen     Kreiselverdichters    mit dem Bezugs  zeichen 1 belegt. Dieser     Kreiselverdichter    ist  mit einem Saugstutzen 2 und einem     Druck-          s+utzen    3 versehen. Er besitzt ferner zwei       Flüssigkeitsstopfbiichsen    4 und 5, von denen  die erstere     -,im    Saugende und die zweite am  Druckende des Verdichters     angeordnet    ist.  Der Stopfbüchse 4 wird Sperrflüssigkeit  durch eine Leitung 6 und eine die Fortsetzung  dieser Leitung bildenden Bohrung 7 zuge  führt.

   In der Stopfbüchse 4 sich ansam  melnde Gase, Dämpfe und überschüssige  Flüssigkeit können durch eine Leitung 8 ent  weichen. An einer Stelle des äussern Um-         fanges    des zur Aufnahme von Sperrflüssig  keit dienenden ringförmigen Hohlraumes der  Stopfbüchse 4     zweigt    eine mit einer Leitung  9 in Verbindung stehende Bohrung 10 ab.  Die Leitung 9 stellt mit einer auf der Druck  seite des     Kreiselverdichters    vorgesehenen  Bohrung 11 in Verbindung, die in der Nähe  der     Verdiehterwelle    12 in den ringförmigen,  zur Aufnahme von Sperrflüssigkeit dienenden  Hohlraum der     Stopfbiiclise    5 mündet.

   Dieser       13olilraum    steht: durch eine Leitung 1; mit  der Atmosphäre in Verbindung.  



       Nährend    des Betriebes des     Kreiselver-          dieliters    wird die im Hohlraum der Stopf  büchse 4     enthallene        Sperrflüssigkeit    zum  Kreisen gebracht,     wobei    sie durch die sich  geltend     niaehende        Fli.ehkraftwirkung    nach  dem     Aussenumfang    dieses Hohlraumes ge  drängt und zum Teil durch die     Bobrung    1.0  und die Leitung 9, sowie die Bohrung 11 in  den Hohlraum der     Stopfbüchse    5     gedrücli:

  t     wird, wo sie als     Sperrflüssigkeit    für -diese auf  der Druckseite     rles    Verdichters vorgesehene       Stopfbüchse    5 dient.  



  Für den Fall, dass in das durch den Krei  selverdichter hindurchgebende Mittel Flüs  sigkeit     einzuspritzen    ist, kann für diesen  Zweck zweckmässig der     Stopfbüchse    4 oder 5  entnommene     Sperrflüssigkeit    verwendet wer  den. Bei der in     Fig.    1     gezeigten    Ausführung  wird zum Einspritzen der Stopfbüchse 5 ent  nommene     Flüssigkeit    verwendet, die durch  eine Leitung 11 Zerstäubern 15 zugeführt       tvird.     



  In     Fig.    2 ist     gezeigt,    wie der     Zufluss    von  Sperrflüssigkeit zu einer     Flüssigkeitsstopf-          büchse    in Abhängigkeit von dem Drucke ge  regelt werden kann,      < der    vom kreisenden Flüs  sigkeitsring erzeugt     tt@ircd.    Dieser Druck wird  unter Vermittlung einer Leitung 16 zum Ein  wirken auf - die untere Seite eines feder  belasteten Kolbens 17 gebracht. Letzterer  trägt ein Ventil 18, das den     Zufluss    von Sperr  flüssigkeit aus einer Leitung 19 in eine nach  der     Stopfbüchse    4 führende Leitung 20 be  herrscht.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte     Einrichtung,    welche  zum Regeln des Zuflusses von Sperrflüssig-           heit    in eine     nicht    gezeigte     Stopfbüchse    in     Ab-          1@',ingigkeit        vom        Druck    des durch die     Kreisel-          i:ia"#chine    hindurchgehenden Mittels dient,  weist einen mit einem Ventil 22     versehenen          .Kolben    21 auf.

   Auf die obere Seite dieses  Kolbens wirken eine Feder 32 und das durch  die Kreiselmaschine hindurchströmende Mittel  (Gas,     Dampf    oder dergleichen) ein, welches  durch eine Leitung 23 zugeführt wird. Auf       clic    untere Seite     des    Kolbens 21 wirkt die  einer nicht gezeigten Stopfbüchse entnom  mene und durch eine     Leitung    24 zugeführte  Sperrflüssigkeit ein. Das Ventil 22 beherrscht  den     Übertritt    von der Stopfbüchse zuzufüh  render Sperrflüssigkeit aus einer Speise  leitung 25 in     eine    Verbindungsleitung     26.     



       Fig.    4- zeigt ein     sogenanntes    Überbord  ventil, das durch eine Leitung 27 mit dem  Hohlraum einer nicht gezeigten     Flüssigkeits-          stopfbüchse    in Verbindung steht. Die durch  die Leitung 27 in das Gehäuse 28 des Über  bordventils     strömende    Flüssigkeit wirkt auf  ein Ventil     91)    ein, .das von einer Feder 30  belastet wird. Je nach der Menge der aus  dem Gehäuse     durch    die.     Leitung    31 abflie  ssenden Flüssigkeit: wird das Ventil 29 in  einer höheren oder tieferen Lage gehalten.  



  Die     einer        Flüssigli:eitsstopfbüchse    der     be-          schriebenen    Art entnommene Flüssigkeit  kann auch noch zu andern Zwecken als den  oben erwähnten verwendet werden.

   Da für  den     Betrieb    solcher     Flüssigkeitssto.pfbüchsen     tiefere Temperaturen des Wassers sehr er  wünscht sind, für die Einspritzung von  Flüssigkeit in einen Kreiselverdichter da  gegen die Temperatur des zur Verfügung       stehenden.Kondensates    möglichst ausgenutzt  werden sollte     zwecks    Erzielung guter Ver  dampfung des Einspritzwassers, so kann in  der in     Fig.    5 gezeigten     Mreise    zweckmässig  der     Kreiselverdichteraniage    entnommenes  Kondensat zum Erwärmen. von aus der Stopf  büchse verdrängtem und in den Kreiselver  dichter einzuspritzendem Wasser verwendet  werden.

   In einem solchen Falle hat das zum  Kühlen des der Stopfbüchse zuzuführenden  Wassers dienende Kühlwasser nur noch eine  geringe Wärmemenge abzuführen, wodurch    Wärmeverluste auf ein Mindestmass be  schränkt sind. Die in der     Fig.    5 angeführten  Temperaturangaben ermöglichen es, sich ein  Bild von den obwaltenden Verhältnissen zu  machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Betriebe von Kreisel maschinenanlagen mit mindestens einer an der Kreiselmaschine angebrachten Flüssig keitsstopfbüchse, dadurch gekennzeichnet; dass dem kreisenden, dichtenden Flüssigkeits ring der Stopfbüchse Flüssigkeit entnommen und an einer andern Stelle der Anlage von den Eigenschaften dieser entnommenen Flüs sigkeit: Druck und Wärmeinhalt mindestens die eine ausgenutzt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einer Stopfbüchse entnommene Flüssigkeit als speisende Flüssigkeit einer zweiten Stopfbüchse, die gegen einen höheren Druck abzudichten hat, verwer det wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, cla:ss mehrere Stopfbüchsen hintereinander geschaltet werden, derart, dass die einer Stopfbüchse entnommene Flüssigkeit je weils einer folgenden zugeleitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der der Stopfbüchse entnommenen Flüs sigkeit dem durch die Kreiselmaschine hindurchgehenden Mittel eingespritzt wird.
    4. Verfabren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Stopfbüchse entnommene Flüssigkeit vor dem Einspritzen in das durch die Kreiselmaschine hindurch gehende Mittel im Gegenstrom zu einem der Kreiselmaschinenanlage entnommenen und zur Speisung der Stopfbüchse die nenden Kondensat geführt wird, zwecks Erwärmung der einzuspritzenden Flüssig keit und Abkühlung der in die Stopf büchse zu speisenden Flüssigkeit. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufluss von Sperrflüssigkeit in die Stopfbüchse in Abhängigkeit von .dem Drucke geregelt wird, der vom kreisenden Flüssigkeitsring erzeugt wird. G.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufluss von Sperr flüssigkeit in die Stopfbüchse in Ab- h;iiigigkeit vom Druck des durch die Krei- selmaschine hindurchgehenden, geförderten oder arbeitenden Mittels geregelt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufluss von Sperrflüssigkeit in die Stopfbüchse durch Veränderung des Abflusses derselben aus der Stopfbüchse geregelt wird.
CH101873D 1922-07-05 1922-07-05 Verfahren zum Betriebe von Kreiselmaschinenanlagen mit mindestens einer an der Kreiselmaschine angebrachten Flüssigkeitsstopfbüchse. CH101873A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4571151A (en) * 1983-08-26 1986-02-18 General Electric Company Liquid injection control in multi-stage compressor
US5282726A (en) * 1991-06-21 1994-02-01 Praxair Technology, Inc. Compressor supercharger with evaporative cooler

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