CH101928A - Treibvorrichtung. - Google Patents

Treibvorrichtung.

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CH101928A
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Wels Franz
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      Treibvorrichtung.       Den Gegenstand der     Erfindung    bildet  eine Treibvorrichtung, die, z. B. an Fahr  zeugen angebracht, zur Bewegung derselben  in flüssigem oder gasförmigem Mittel oder  gegenüber strömendem Mittel feststehend als  Kraftmaschine oder im unbewegten Mittel  feststehend zur Bewegung des Mittels die  nen kann.  



  Die     Treibvorrichtung    zeichnet sich da  durch aus,     dass    eine Treibfläche an dem  geradlinig ,geführten Ende einer Pleuelstange  senkrecht zur Längsachse derselben befestigt  ist.  



  In der Zeichnung ist die Treibvorrichtung  in     Fig.    1 irr Ansicht     beispielsweise    darge  stellt;     Fig.    2 zeigt als weiteres Ausführungs  beispiel die Anwendung der Treibvorrich  tung zum Fortbewegen eines Schiffes.  



  Am Ende einer durch die Kurbel     K    be  wegten Pleuelstange P     (Fig.    1) sitzt senk  recht zu deren Achse eine     Treibfläche        W.     Der Angriffspunkt der Pleuelstange liegt  im Längenmittel und annähernd im ersten  Drittel der Flächenbreite, da bekanntlich die  Resultierende der     R.eäktionskräfte    durch    diesen Punkt geht, wenn eine gegen ein  widerstehendes Mittel     bewegte    Fläche mit  der Bewegungsrichtung einen Winkel ein  schliesst.  



  Das Ende der Pleuelstange, an dem die  Treibfläche sitzt, wird gerade geführt, und  zwar in der     Verbindungsrielitung    des Be  festigungspunktes der     Treibfläche    an der  Pleuelstange mit der Kurbelachse, im vorlie  genden Falle an einer Gleitschiene Z. Die  Treibfläche vollführt infolgedessen neben  der hin- und hergehenden Bewegung in der       Geradeführung    auch     Schwingungen.    Diese  Treibfläche wird durch eine rechteckige  Platte gebildet, deren Länge in der zur  Zeichenebene senkrechten Richtung ein Mehr  faches der in der Zeichnung ersichtlichen  Flächenbreite beträgt. .

   Während die Platte  in den     Totpunktlagen        (f-gg    und     li-i)    zur  Geraden     (E-G)    senkrecht steht, nimmt sie  zwischen denselben     Schräglagen    ein, deren  Winkel<B>0</B> mit den Stellungen in den Tot  punktlagen beim Erreichen des Höchstwer  tes der Geschwindigkeit der Platte am gröss  ten sind.

   Da die Reaktionskräfte zwischen           Treibfläche    und Medium in der     Riclitunn     der Gleitführung     r,    beim Rin- und Rück  gang entgegengesetzt sind und sich daher  aufheben,     während    die senkrecht dazu     gc-          richteten        Komponenten    infolge der entgegen  gesetzten K     eigung    beim Hin- und     Rückgang     der     Treibfläche    immer     diesebe    Richtung  haben, so ist leicht ersichtlich, dass die Be  wegung der Fläche eine Resultierende<B>17</B> er  gibt,

   die je nach der schwimmenden oder  festen Anordnung der     Vorrichtung    einen  Vortrieb derselben oder eine Förderung des  Mittels in der zur     Gleitführung    senkrechten  Richtung zur Folge hat. Beim festen Ein  bau der Vorrichtung im strömenden     Mittel          -wirkt    dieselbe als Kraftmaschine.  



  Damit die     Treibfläche    beim     Einschwenken     <B>t</B>     aus    n  <B>,</B> den     Totpunktlagen    mit ihrer in der Vor  triebsrichtung     rückwärtsliegenden    Kante     rc     nicht über die     Totpunktlage        hinausschwingt     und dadurch einen schädlichen Stirnwider  stand erzeugt, ist der mit der Kante     u    ab  schliessende Flächenteil     federnd    ausgebildet.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Vorrichtung  kann dadurch     wirksamer    gestaltet     werden,     dass statt einer     Treibfläche    mehrere Flächen  je senkrecht zu der Achse der Pleuelstange  P angeordnet werden. Die     Ausgestaltung     kann hierbei in der Weise erfolgen,     dass    die  weiteren     Treibflächen    zwischen der Treib  flüche     IV    und dem Kurbelzapfen oder auf  einer     Verlängerung    der Pleuelstange. oder  schliesslich zu beiden Seiten der     Treibfläche     TV parallel zueinander angeordnet werden.

    <I>Wie</I> im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2       dargestellt,    kann die     Treibvorrichtung    in  der Weise weiter ausgestaltet     werden,    dass  die Treibfläche TV durch     Lenkschenkel     zwangsläufig mit weiteren Treibflächen ver  bunden wird.  



  Die     Fig.    2 stellt die     Anwendung    der     Vor-          richtung    als     Treibvorrichtiuig    für ein Schiff  in der Draufsicht dar. Die beiden gegen  läufigen Kurbeln K treiben, wie in dem in       Fig.    1 dargestellten Beispiel, die     Treibflä-          chen        7v    gegenläufig senkrecht zur Fahrt-         richtuiig    in den     Geradführungen    Z hin und  her.  



  Durch die Gestänge s sind weitere Treib  fh.ichen     IV,    mit ihren in den     Geradführun-          gen    gleitenden Drehpunkten verbunden.  Durch die     Lenkschenkel    l werden diese     Treib-          flächen        1=I',        gezwungen,    die Neigung der  Treibflächen Il\ mitzumachen, so dass sie  durch diese     Anordnung    immer parallel und  im gleichen Abstand derselben dieselbe Be  wegung vollführen. Mit den Pfeilen     PI    sind  wieder die das Schiff vortreibenden resul  tierenden     Reaktionskräfte    bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Treibvorrichtung, dadurch gekennzeich net, dass eine Treibfläche an dem gerad linig geführten Ende einer Pleuelstange senk recht zur Längsachse derselben befestigt ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Treibvorrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Treib flache im Angriffspunkt der Resultieren den der Reaktionskräfte an der Pleuel stange befestigt ist. 2.
    Treibvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der in der Vortriebsrichtung rückwärts ge- leg@enen Kante abschliessende Flächenteil federnd ausgebildet ist. 3. Treibvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da ss mehrere Treibfhiellen parallel zueinander senk recht zur Lüngsacl:se der Pleuelstange an geordnet sind.
    .1. Treibvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Treibflächen durch Lenkschenkel derart ang,@schlossen sind, dass sie. auf einer gemeinsamen Geraden geführt. die selbe Bewegung wie die erste Treibfläche ausführen.
CH101928D 1920-11-27 1921-11-26 Treibvorrichtung. CH101928A (de)

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CH101928A true CH101928A (de) 1923-11-01

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CH101928D CH101928A (de) 1920-11-27 1921-11-26 Treibvorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3191889A (en) * 1964-06-22 1965-06-29 Oran M Roberts Wing-body aircraft

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