CH102260A - Sortiervorrichtung für Saatkörner, insbesondere Getreide. - Google Patents

Sortiervorrichtung für Saatkörner, insbesondere Getreide.

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CH102260A
CH102260A CH102260DA CH102260A CH 102260 A CH102260 A CH 102260A CH 102260D A CH102260D A CH 102260DA CH 102260 A CH102260 A CH 102260A
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CH
Switzerland
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sorting
drum
grain
sorting device
disks
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Inventor
Wilson Carter Clarence
Original Assignee
Wilson Carter Clarence
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/02Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Sortiervorrichtung    für Saatkörner,     insbesondere    Getreide.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Sor  tiervorrichtung für     Saatkörner,        insbesondere     Getreide, welche aus einer feststehenden       Trommel    mit darin drehenden Sortierscheiben  besieht. Diese drehbaren Scheiben sind er  findungsgemäss mit     Mittelöffnungen    versehen  und weisen     Schaufeln    auf, die das     (-r'etreitle     in     Längsrichtung    der Trommel     fortbewegen.     



  Die Zeichnung stellt zwei     Ausführungs-          hei,picle    des Erfindungsgegenstandes dar.       Fig.    1 ist ein Aufriss und eine     teil-          irc.ie        Innenansicht    der ersten     Ausrührungs-          form;          Fig.        \3    ist ein Schnitt nach der Linie 2-2  der     Fij.    4;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3  der     Fig.    5, und eine Teilansicht;

         Fig.    4 ist eine     Endansicht,    teilweise ab  gebrochen;       Fig.    5 ist ein Querschnitt     nach    der Linie  5-5 der     Fig.    1, und eine Teilansicht;       Fig.    6 zeigt in Vorderansicht einen Teil  der     Sortierungsscheiben;          Fig.    7 ist ein vergrösserter Querschnitt  nach der Linie 7-7 der     Fig.    5;

           Fig.    8 ist eine     Seiten-    und eine teil  weise Innenansicht der zweiten     Ausführungs-          f        orm;          Fig.    9, 10 und 11 sind Teilansichten  hiervon.  



  Eine     wagrechte,    durch Lagerböcke 9 ge  stützte Trommel 8 nimmt das gemischte Ge  treide vermittelst eines     Einlasstrichters    10  auf. Am Boden des Trichters befindet sich  eine Anzahl Schieber 11 zur Regulierung  der Getreidezufuhr in die Trommel B. Das       Abgabende    der Trommel besitzt in beträcht  licher Höhe über dem Boden eine Öffnung  12, durch welche das auszuscheidende Gut  zum. Beispiel Hafer, schliesslich heraus  gedrängt     wird.    An die Öffnung 12 ist ein  Ausguss 13 mit Deckel 14 angesetzt. Längs  einer Seite der Trommel läuft ein Sammel  behälter 15, an den sich ein trichterförmiger  Kasten 16 anschliesst.  



  Gerade über dem Behälter 15 besitzt die  Trommel 8 eine Klappo 17     (Fig.    5) und  unter dem Vorratstrichter 10 eine Klappe 18; ,  beide sind     gewöhnlich    geschlossen.  



  In Achsrichtung erstreckt sich durch die  Trommel 8 eine horizontale Welle 19, die an      den Enden der Trommel gelagert ist und  ausserhalb der Trommel an einem Ende eine  Riemenscheibe, am andern ein in einem Ge  häuse 22     (Fig.    4) eingeschlossenes Ketten  rad 21 trägt.  



  Die Welle 19 trägt eine Anzahl     Sortier-          scheiben,    deren Flächenausbildung in     Fig.    6  und 7     gezeigt    ist. Diese     Sortierungsscheiben          :.13    sind ringförmig und mit der Welle durch  radiale Speichen 24 verbunden.

   Die Spei  chen 24 sind als schief gesetzte     flache    Arme  ausgebildet, die wie     Schiffschraubenflügel          ,wirken    und das     Getreidegemenge    in der       Richtung    der Achse von der     Empfangsstelle     aus durch die zwischen den     Speichen    liegen  den     Offnungen    nach der Entladungsstelle zu  befördern.  



  In der     Längsrichtung    läuft durch den       Behälter    15 eine Rinne 26     (Fig.    5). Sie liegt  in einem Abstand von der     Aussenwand,    um  eine Durchgangsöffnung für das Getreide,  zum     Beispiel    Würzen, frei zu lassen. In,     clc#r     Rinne 26 arbeitet eine     Förderschnecke    27.  Die Welle der Schnecke trägt innerhalb des  Gehäuses 22 ein     Kettenrad    28, das durch  eine Kette 29 mit dem Kettenrad 21     ver-          l,unden    ist und so von der Welle 19 ange  trieben wird.  



  Über der     Schnecke    27 sitzt eine     T-          förmige    Schiene 30, deren Enden am Ge  häuse 8 befestigt sind.     Zwischen    den Sor  tierscheiben 23 sind an der Schiene 30 be  festigte Sammelrinnen 31     angeordnet.    Diesen  gegenüber sind an der Rinne 26 drehbare  Deckel 32 befestigt, die für gewöhnlich auf  der Schiene 30     (Fig.    5, volle Linien) ruhen.  Am     Einlassende    der Trommel 8 ist die Innen  seite der Rinne 26 bei 26a     (Fig.    1) aus  geschnitten, um das Getreide von der Rinne  26 aus wieder in die Trommel 8     zurück    ein  treten zu lassen.  



  Die Sortierflächen 23 weisen     rechteckige     Taschen 23a     (Fig.    6) auf, die nach     rücl-          wä.rts    und unten leicht unterschnitten sind       (Fig.    7), um die Weizenkörner aufzunehmen  und ziemlich hoch mitzuführen,     bevor    sie       hinausf!llen.    In     Fig.    1 und 5 bezeichnet _Y  die Getreidemenge.    Beim Arbeiten der Maschine     drehen    sich  die Scheiben 23 im     Uhrzeigersinne    in     bezug     auf     Fig.    5.

   In     Ei-.    5 ist ungefähr die Grösse  der     Getreidemenge        -(,zeigt,    welche die Trom  mel 8 enthalten soll. Der Vorrat kann ver  mittelst der Schieber 11 reguliert werden.  Durch die Drehung der Scheiben 23 wird das  Getreide in bezug auf     Fig.    5     langsam    nach  links geschoben. Bei der     Aufwärtsdrehung     der     Sortierscheiben    durch das Getreide wer  den die Taschen 23a mit Weizen gefüllt,  während der Hafer, dessen Körner für die       Taschen        23a    zu lang sind, liegen bleibt oder  nur für kurze Zeit mitgeführt     wird    und  dann herausfällt.

   Der mitgeführte Weizen  wird in die     Sammelrinnen    31     ge@vorfeü        und     fällt von da     über    die Deckel 32 der Rinne 26  in den Kasten 16. Die     Drehgeschwindigkeit     der Scheiben 23 soll derartig sein, dass die       Zentrifugalkraft    mithilft, den Weizen aus  den Taschen in die Rinnen 31 zu schleu  dern.  



  Durch die     Trennungswirhung        wird        der          nicht        aufgenommene    oder der nach     Auf        nalinie     schnell aus den Taschen herausfallende Hafer  sich an der Oberfläche der     Getreidemenge     ansammeln.

   Nahe dieser     Oberfläche        befindet     sich die     Umfangslinie        der        Offnurgen    in den       Scheiben.    Dieser einen grossen     Pi-nzents@itz     Hafer     enthaltende    Teil     des        Getreides        wird     nun     durch    die     schrä        @ggestellten        Arrae    24 in  der Richtung nach dem     Auslassende        der          Trommel    

      vorwiirlsliewc>-(yt,    während die vor  wiegend Weizen     entlia.ltende        Getreidemenge     im untern Teil     cler        Trommel        zuriicl@bleibt.     Durch die Arbeit: der     Sortierungsscheiben          wiederholt    sich     clic@ser    Vorgang     fortwährend.     



  Wenn am     Auswurfende    der Trommel.  wo der Hafer     vortviegt,    von den Taschen     23a     kurze Haferkörner mitgeführt werden, so  können einige der Deckel 32 nahe dem     Ablass-          ende    der Trommel     aufgeklappt    werden, wie  in     Fig.    5 in     punktierten    Linien gezeigt ist,

    wodurch das am     Auswurfende    der Trommel  sortierte Getreide in die Rinne 26 geleitet       wird    und durch die     Schnecke    27     gegen    das       Einhssende    der Trommel     zii    befördert und  dort beim Ausschnitt 26a in die Trommel zu-      rückgeführt wird, wo sich der     Sortierungs-          vorgang    wiederholt. Auf diese Weise kann  durch Umlegen entsprechend vieler Klappen  32 eine vollkommene Trennung des Weizens  vom Hafer erzielt werden.  



  Die Ausbildung der Speichen 24 der       Sortierscheiben    23 als     Schraubenschaufeln     ergibt eine einfache und sehr wirkungsvolle  Art der Getreidebeförderung. Ferner ist die  Ausbildung .der     Sortierflächen    nicht auf  eine bestimmte Taschenform beschränkt,  irgend eine andere Ausführungsform kann  benutzt werden, solange sie die Trennung  der Getreidehörner erzielt.  



  In den     Fig.    8 bis 11. wird eine     Sor-          tierungsvorrichtung    gezeigt, deren besonderes       Herkmal    die Anordnung der     Sortierscheiben     in Gruppen<I>a. b,</I> c ist. Jede Gruppe hat  einen selbständigen Sammeltrichter 8a     bezw.          8l,.        8c    und die     Sortierflächen    ihrer Scheiben  unterscheiden sich durch Grösse     bezw.    Form  der Taschen von denen der andern Gruppen.

    Zum Beispiel sind die Sortiertaschen     23a     der Gruppe     a    klein     (Big.    9), die Taschen     23a     der Gruppe b grösser (Big. 10) und die Ta  schen     23a    der Gruppe c noch grösser (Big.

    11), so dass die Scheiben der Gruppe a. kleine       S'a,atkö        rner    aufnehmen, mitführen und in  den Trichter     8a        aNeben,    die Scheiben, der  Gruppe b grosse Saatkörner und gebrochene       Weizenkörner    in den Trichter     8h        abgeben     und schliesslich die Scheiben     c    Weizen in .den  Trichter 8e schütten. während zum Beispiel  Hafer und Gerste durch den     Ausmuss    13     aus-          @eschüttet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sortiervorrichtung für Saatkörner, ins besondere Getreide, mit einer in einer fest- stehenden Trommel sich drehenden Welle, die eine Anzahl Sortierscheiben trägt, da durch .gekennzeichnet, dass die drehbaren Sor- tierscheiben mit Mittelöffnungen versehen sind und dass sie Schaufeln aufweisen, die das Getreidegemenge in Längsrichtung der Trommel fortbewegen. UNTERANSPRüCHE: Sortiervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schau feln als Speichen der Sortierscheiben aus gebildet sind und schräg zur Scheiben ebene stehen.
    Sortiervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer selbsttätigen Vorrichtung zur Zurück führung nicht genügend sortierten Getrei des in das Einlassende der Trommel aus gestattet ist. 3. Sortiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Sortierscheiben schräggestellte Rinnen hineingreifen, wel che mit verschliessbaren Öffnungen ver sehen sind, durch welche nicht genügend sortiertes Getreide in die R.ücldührungs- vorrichtung geleitet werden- kann.
    4. Sortiervorrichtung nach Patentanspruch und Untera.nspriichen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet da.ss die verschliessbaren Öffnungen der Rinnen über einer ge meinsamen Rinne angeordnet sind, die eine Förderschnecke enthält, um in die gemeinsame Rinne hineinfallendes Ge treide gegen das Einlassende der Trommel hin zurückzubefördern.
CH102260D 1922-08-29 1922-08-29 Sortiervorrichtung für Saatkörner, insbesondere Getreide. CH102260A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0686436A1 (de) * 1994-06-08 1995-12-13 Gebrüder Schmidt Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Separieren fliessfähiger Schüttgüter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0686436A1 (de) * 1994-06-08 1995-12-13 Gebrüder Schmidt Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Separieren fliessfähiger Schüttgüter

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