CH102298A - Antriebsvorrichtung für Stereotypplatten-Giessmaschinen. - Google Patents
Antriebsvorrichtung für Stereotypplatten-Giessmaschinen.Info
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Description
Antriebsvorrichtung für stereotypPlatten-Giessmaschinen. Den Gegenstand der<B>E</B> rfindung bildet eine Antriebsvorrielltung für Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten, bei denen das flüssige Metall aus dem Kessel unmittelbar in die Giessöffnung strömt, wobei die Off- nungs- und Schliessbewegung der Giessseliale und des Absperrorganes für den Schmelz kessel<B>je</B> von einer Welle abgeleitet wird.
Gemäss der Erfindung werden die -Wellen, von denen die Bewegung der Giessschale und des Absperrorganes abgeleitet wird, von der Ilauptantriebswelle aus durch eine Kupp- lung in bestimmten Zeitabständeh zwangs häufig mitgenommen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes, und kl zwar zeigt: Fig. <B>1</B> die neüe Antriebsvorrichtung in Ansicht; die Fig. 2 und<B>3</B> zeigen sie in Läungs- und #n Querschnitt; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach E-F der Fig. 2; die Fig. <B>5</B> und<B>6</B> stellen Einzelheiten der Ma schine dar.
Die Hauptantriebswelle<B>1,</B> die ihren<B>An-</B> trieb durch den Motor 2 erhält, der durch die Spreizringkupplung <B>3</B> mit der Welle<B>1</B> verbunden wird, treibt durch die Schnecke 4 ein auf -der Trommel<B>5</B> sitzendes Schnecken rad an. Die Trommel<B>5</B> ist lose drehbar auf der Welle<B>6</B> angeordnet, -von der die Be- ZD wegung der Giessschale durch Kurbeltrieb ab geleitet wird, beziehungsweise auf der mit der Welle verkeilten Mitnehmerbüchse <B>7.</B> <B>Ei</B> in auf dem Trommelumfang sitzendes Zahnrad kämmt mit einem auf der Trommel <B>8</B> sitzenden Zahnrad, die auf der Welle<B>9</B> lose drehbar angeordnet ist.
Von der Welle<B>9</B> wird die Bewegung des Kückens in eDispre- chender Weise abgeleitet. Auf der Trommel <B>5</B> ist eine Klinke<B>10</B> drehbar gelagert, die mit zwei Steuernocken<B>11</B> und 12 versehen ist.
Die Klinke<B>10</B> wird nun durch die auf der Trommel<B>8</B> fest angeordnete Steuernocke <B>13</B> derart nach innen gedrückt, dass ihre <I>Nase</I> 14 die auf der Welle<B>6</B> angeordnete Mitnehmürtüchse <B>7</B> mitnimint. Eine weitere, ebenfalls auf der Trominel <B>8</B> #i,ri,#eordilctf,
Steuernoeke <B>15</B> tritt nach einer bestiniii-iten Anzahl von Umdreliuncen der 'beiden 'Trofil- meln mit der Steuerlioeke 12 in BerührLing, und schaltet dadurch die Klinhenkupplung <B>10</B> wieder aus, so dass die Giessschale still steht.
In gleicher Weise ist auf der Trom- niel <B>8</B> eine Klinke<B>16</B> an--eordnet, die dureli zwei entsprechende, auf der Trommel<B>5</B> an# geordnete Steuernockeii <B>17</B> und<B>18</B> einge schaltet wird. ziusgeschaltet wird die Klinke <B>16</B> durell eine am (Tehäuse <B>19</B> angeordnete Abstreifplatte <B>220,</B> die gegen eine der beiden auf der Klinke<B>1.6</B> anyeordneten Steuer- noeken trifft.
Das Vbersetzungsverhältnis der beiden auf den Trommeln<B>5</B> wid <B>8</B> sit zenden Sfirnräder ist so -ze,-,#,ählt, dass die auf en der Trommel<B>8</B> sitzenden Steuiernocken nach ciner bc-stimmten Anzahl von Umdrehungen beider Räder mit der Einsehalt- bezw. Aus- sehaltsteuernoche der Klinhe <B>10</B> in Berüll-
rung treten. Bei dein dargestellten Ausfüh- tD ZD rungsbe,ispiel beträgt das Cbersetzungsver- C hältnis beispielsweise<B>8:
9;</B> zwei zusammen- , o#C- hörige Steuernocken werden d. alier nach je aelit Umdrehungen des grösseren Rades ein ander wieder berühren.
Die Maschine arbeitet nun folgender massen: Sie wird durch den Einsel)altliebel 21, der die Muffe 22 auf- der Hauptantriebs welle<B>1</B> verschiebt und dadurch die Spreiz- ringhupplung <B>3</B> betäti <B>'</B> gt, eingeschaltet.
Die Nase 14, die beim vorhergehenden Arbeits vorgang durch die Einschaltnoche nach innen gedrückt worden ist, befindet sieh im Eino,riff mit der Mitnehmerbüchse <B>7</B> und zn nimmt, infolgedessen die Welle<B>6</B> mit, so (lass <B>Z,</B> die Giessschale an den Giessmantel anfi-Ihrt. Kuirz bevor die Schale vollkommen anrefah- ZD ren ist,
-wird die Klinke<B>10</B> durch die Aus- sehalin oeke 15 ausgeschaltet, so dass die G'iessschale stehen bleibt. Um den vollkom menen Schluss der.Giessschale zu sichern, ist auf der Giesssehalenwelle <B>6</B> eine mit einem Ausschnitt<B>23</B> versehene Mitnehmerscheibe 24 angeordnet.
In dem kreisrunden Aus- schilitt <B>23 kann</B> siell bei entsprechender <B>,</B> St( -Ihm- <B>,</B> (1 er Seheibe --11 eine auf der Kilekün- wulle sitzende 2ä) be- Wenn iiiin die Giessschale nouli nicht <B>ganz</B> i>t,
wird der voll#stiiiidi,#"-e Schluss dadurell bewirkt dass die Verriege- lung,#zscheibe 25 gegon den ausgeschnittenen Teil der Scheibe -)l drückt und diese<I>so</I> lange verschiebt. bis sie an ihr vorübergehen kann; die Giessseliale wird dadureh #,oll- ständig gesehlossen.
Hierauf tritt der auf der Trommel<B>5</B> angeordnete Steuernouken <B>17</B> in Tätigkeit, der durch Einschalten der Klinke,<B>16</B> die Trommel<B>8</B> mit der Kückenwelle <B>9</B> kuppelt; hierdurch wird, die Üffnungsbewegung des Kückens eingeleitet. Xaeh einer halben Um drehung der Trommel<B>8</B> wird die Klinke,<B>16</B> durch die Abstreifplatte <B>220</B> wieder entkup- pelt, so dass das Kücken stehen bleibL.
Nach Füllun n der CT 'iessforni wird durch Ein- sehalten die Klinke<B>16</B> durch Stenernocke <B>18</B> wieder eingeschaltot und dadurch die SL-hluss- bewegung des Küekens eingeleitet.
Die --Ins- sehaltung der Küehenwelle, geschieht nach einer halben Umdrehung wieder durch die Abstreifplatte <B>20,</B> die gegen dic Aus.sehalt- steuernoeke der Klinke<B>16</B> stösst.
Nach<B>Ab-</B> lauf der für das Erstarren der Platte erfor- derliehen Zeit wird die Klinke<B>10</B> durch Züi- sammentreffen der Steuernocken<B>13</B> und<B>11</B> %vieder eingeschaltet und dadurch die Trom mel<B>5</B> wieder mit der Giessschalenwelle <B>0</B> kuppelt, so dass nunmehr die Öffnungs bewegung der Giesssehale beginnt.
Nach Beendi-un- der Abfahrbc-,vegung der Giesssehale stösst der auf der -Mitnehmer- seheibe '224 angeordnete Abstellbolzen 26 in der in Fi-. <B>1</B> ),estrielielt an-,edeuteten La-e gegen die des Abstellhebels28. Ilier- durch wird die Sperrung des AbstellbebAs <B><U>28</U></B> gegenüber dem Ein-,
chaltliebel 21 gelöst- der Einselialthebel wird flureli die Feder<B>29</B> nach oben gerissen und löst dureh Verschie ben der -Muffe 2-) die Spreizrin#,71#-LipP1,111n1, <B>3.</B> so dass dadareh die Maschine ausgleschaltet wird.
Gleielizeitiu Wird die 3-#i-Liffp- 22 in fle'n <I>n</I> konischen Teil<B>30</B> des Gehäuses hierdurch wird die Hauptantriebswelle fest- bremst. Die Klinke<B>10</B> bleibt hierbe* Eingriff mit der Mitnehmerbückse <B>7,</B> so dass sie beim Wiedereinschalten der Maschine die Welle<B>6</B> mitnimmt.
Das Absperrorgan des Selinielzkessels ist im vorstehenden als Kük- ken bezeichnet; an Stelle eines Kückens kann, auch ein anderes Absperrorgan treten.
Da der Bewegungsmeclianisin-us der Giess schale und des Kückens, die von ihrer An triebswelle durch Kurbeltrieb angetrieben werden, als selbstsperrend zu bezeichnen ist, so erreicht man hierdurch, einen Antrieb der Griesssehale bezw. des Kückens,<B>bei</B> dein Feli- ler, die durch unbeabsichtigte der Übertragungsglieder gegeneinander und ähnliche Ungenauigkeiten hervorgerufen wer- den,vermieden werden.
Derartige Fehler hät- fen zur Folge, dass die Giesssehale bezw. das Kücken nicht vollständig geöffnet oder<B>ge-</B> schlossen werden, infolgedessen sehr unan- .Oleilelime Betriebsstörungen auftreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für Stereotypplatten- Giessmasehinen, bei denen das flüssige Metall aus dem Kessel unmittelbar in die Giessform strömt, dadurch igel#eiilizeichDet, dass sowohl eine Welle, von der die Offnungs- und Sehliessbewegung der Giessschale abgeleitet wird, als auch eine Welle, von der die Be wegung des Absperrorganes für den Schmolz t:' el hessel abgeleitet wird, von der Hauptantriebs welle durch eine Kupplung in bestimmten Zeitabschnitten zwangsläufig mitgenommen wurden.UNTERAINTSPRüCHE <B>:</B> <B>1.</B> -Antriebsvorriehtung für Stereotypplatten- Giessmaschinen nach Patentanspruch, <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass auf einer der beiden Wellen, von denen die Üffnungs- -und SeIlliessbewegung der Giessschale und fts Absperrorganes für den Schmelzkessel abgeleitet wird, eine -von der Haupt antriebswelle angetriebene Trommel lose drel-ibar angeordnet ist,die eine zür Ver bindung der Trommel mit der 'Welle die nende Kupplung trägt, die von rotieren den, von der Trommel aus zwangsläufig angetriebenen Steuernocken ein- bezw. aus geschaltet wird. <B><U>9.</U></B> Alitriebsvorrichtung für Stereotypplatten- Giessmaschinen nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die von der Hauptantriebswelle an'ge- triebene Trommel auf ihrer Welle lose drehbar angeordnet ist und mit ihr ge kuppelt bezw. von ihr gelöst wird durch Steuernocken,die auf einer au± der an dern M7'elle lose drehbar angeordneten Trommel sitzen, die von der ersten Trom mel aus zwangsläufig angetrieben wird. <B>3.</B> Antriebsvorrichtung für Stereotypplatten- Giessmaschinen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der letzte Teil der Schliessbewegung der Giessschale durch eine auf der Welle, von der die Bewegung des Absperrorganes für den Schmelzkessel abgeleitet wird, angeordnete Verriegelungs- scheibe bewirkt -wird,die in einen Aus schnitt einer auf der Giesssehalenwelle an geordneten Nitnehmerscheibe einfährt und dadurch die Giesssehale in die Schluss- stellung bringt.
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1922
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