DE373209C - Giessmaschine fuer Stereotypplatten u. dgl. mit Kueken zur Regelung des Metallausflusses und an den Kessel anschliessbarer Giessform - Google Patents

Giessmaschine fuer Stereotypplatten u. dgl. mit Kueken zur Regelung des Metallausflusses und an den Kessel anschliessbarer Giessform

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DE373209C
DE373209C DEM76096D DEM0076096D DE373209C DE 373209 C DE373209 C DE 373209C DE M76096 D DEM76096 D DE M76096D DE M0076096 D DEM0076096 D DE M0076096D DE 373209 C DE373209 C DE 373209C
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DEM76096D
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Winkler Fallert and Co AG Maschinenfabrik
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Winkler Fallert and Co AG Maschinenfabrik
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Gießmaschine für Stereotypplatten u. dgl. mit Küken zur Regelung des Metallausflusses und an den Kessel anschließbarer Gießform. Die Erfindung betrifft eine Gießmaschine für Stereotyp platten u. ,dgl., bei der ein Bahnküken den Ausfluß des 'Metalles regelt und. die Gießforen abwechselnd an :den Schmelzkessel zum Gießen einer Platte o. d@gl. unmittelbar angeschlossen und dann zur Herausnahme der gegossenen Platte von dem Kessel wieder fortbewegt und dabei in bekannter Weise geöffnet wird.
  • Bei :einer Maschine dieser Art wird gemäß der Erfindung ein während jeden Gießvorganges in bekannter Weise angetriebenes Rad durch ein von ihm gedrehtes Schaltwerk periodisch mit seiner auch als Kükenantrieb dienenden Welle zur :Steuerung des Metallausflusses gekuppelt und zur Erzielung von Ruhepausen für das Küken ein der offenen und geschlossenen Stellung von dieser Welle wieder entkuppelt. Diese Welle dient auch dazu, de Gießform abwechselnd in :die geschlossene Gießstellung und offene Plattenentnahmestellung zu bringen. Zu diesem :Zwecke kann die Welle eine Scheibe tragen, welche mit einem gezahnten Teil in .ein etwas kleineres Zahnrad greift :und dadurch die Gießform steuert, während sie vermöge eines ungezahnten Teiles das Öffnen und .Schließen des Kükens zu den Zeiten ermöglicht, in: denen die Gießform in der angefahrenen Gießstellung noch unbeweglich bleibt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile einer Gießrnaschine, wobei (der Antrieb im Schnitt :dargestellt ist, Abb. 2 ein Grundriß des Antriebes für sich und A.bb. 3 ein Schnitt nach A-B in Abb. 2, Abb. q. eine schematische (Darstellung des Antrie:;es in verschiedenen Drehgtellungen.
  • i ist der Schmelzkessel, in welchem .das Hahnküken 2 drehbar gelagert ist, der zur Regelung des Metallausflusses beim :Gießen der Platten dient. An die durch das Hahnküken gesteuerte Öffnung des Schmelzkessels schließt sich ,die aus Kern 3 und Bett 4 bestehende auf und ab l;"ewegl,iche Gießform in der gehobenen Stellung an, während sie sich in der gesenkten Stellung infolge entsprechender Führung des Gießbettes öffnet, um die Herausnahme der neu gegossenen Platte zu gestatten.
  • Zur Erzielung dieser Bewegungen dient der 4totor 5, auf dessen Achse :das Schwungrad 6 gegen Drehung gesichert, aber verschiebbar angeordnet ist. In einer Endstellung kommt das Schwungrad 6, welches als Kupplungshälfte ausgebildet ist, anit einem Kupplungsteil 7 in Eingriff, :der auf der bei 8 und 9 gelagerten Welle io festsitzt und eine Schnecke i i trägt, welche in,ein Schneckenrad i--, eingreift. Dieses sitzt lose und die ,Scheibe 13 wie auch die kreisrunde Sperrscheibe rd. fest auf der Kurbelwelle 15, die am einen Ende die Kurbel 16, am anderen die gegen Drehung gesicherte, aber achsial verschiebbare Kupplungsbuchse 17 trägt. In der :in Abb. i gezeichneten Endstellung überträgt diese Buchse die Drehbewegung des Schneckenrades 12 auf die Welle 15, dnfolg edessen auch auf die Kurbel 16 und Scheibe 13, während in der entgegengesetzten Endstellung die Buchse 17 mit einer am Gestell festgelagerten Klaue 18 in Eingriff kommt, wodurch die Welle 15, Kurbel 16 und Scheibe 13 verriegelt «,-erden.
  • Durch den gezahnten Teil der Scheibe 13 wird das Zahnrad i9 gedreht, welches auf .der zur Bewegung der Gießform mittels Pleuelstange 2o dienenden Kurbelwelle 21 fest verkeilt ist. Auf dieser Welle sitzt ferner das Schaltrad 22, das bei jeder Umdrehung des Schneckenrades 12 durch -Nocken 23, 24 nacheinander in gewissen Zeiträumen um zwei Zähne gedreht wird. In den Zwischenpausen wird das Schaltrad 22 durch :eine in das Sperrrad 25 eingreifende Klinke 26 festgehalten, die ,mit einem Nocken 27 auf dem Umfang des Schneckenradkranzes 28 gleitet (und dadurch mit dem Sperraxt 25 in Eigriff gehalten wird. Dort, wo :eine Weiterschaltung des Schalt rades 22 durch einen der Nocken 23, 24 erfolgt, wird ein Zurückweichen der Klinke 26 und daher eine kurze Drehung des iSperr.ades 25 durch einen Ausschnitt 2g in dem Schneckenradkranz 28 ermöglicht. Mit ,dem Schaltrad 22 ,dreht sieh auch die Nocken-:buchse 30, .die mittels :des Hebels 31- die Kupplungsbuchse 17 einmal für jede Umdrehung des .Schaltrades mit dem Schneckenrad 12 verkuppelb und nach einem kurzen Zeitraum wieder :entkuppelt.
  • Bei j edesmaligem Einrücken :der Kupplung 17 dreht .das sonst lose laufende Schneckenrad 12: 1. die Kurbel 16 und :daher das Hahnküken 2 ,aus ,der ,Stellung A über' die Stellung B in (die ,Stellung C (Abb. 4), wobei !das Öffnen der Metallauslaßöffnung erst gegen Ende der um 18o° erfolgenden Drehung, also beim Übergang von Stellung B :zu C .bewirkt wird, 2. die auf ,der Kurbelwelle 16 festgekeilte Scheibe 13, welche bei der Drehung aus der Stellung A in B (Abib. 4) ,durch ihren gezähnten Teil .das Zahnrad 1g und Kurbel 21 um etwa 18o° ,dreht, :die Form dadurch schließt und sie gegen die Metall.auslaßöffnung des Schmelzkessels cc hebt. Alsdann :setzt die ,Scheibe vermöge ihres ungezahnten Teiles ,di-e Drehung unabhängig von ,dem Zahnrad 1g aus Stellung B in C fort, bis .die Kurbel 16 ihre Drehung um 18o° vollendet und sich Idas Hahnküken geöffnet hat. !Darauf wird die Kupplungsbuchse 17 ,durch .den Hebel 31 vom Schneckenrad I2 ,in die entgegengesetzte Endstellung zurückgezogen und die Welle 15 wieder ,verriegelt.
  • In,der Stellung C, in welcher :sich die Form mit geschmolzenem Metall aus ,dem Kessel a füllt und die ,dadurch gegossene Platte erstarrt, bleiben die Teile so lange stehen (etwa 12 Sekunden), ,his ,das Schaltrad 22 durch die Nocken 23, 2:4 vom Beginn seiner :Bewegung an einte volle Umdrehung gemacht hat. Es wird alsdann ,die Kupplungsbuchse 17 wiederum mit ,dem !Schneckenriad 12 in Eingriff gebracht, .und ;dadurch die Welle 15 um 18o°, also ani:s ,der Stelilung C über D in A, gedreht, was zunächst, d. h. solange noch der ungezahnte Teil des Zahnsegmentes dem stillstehenden Zahnrad 1g zugewendet ist (Stellung C), ein Schließen des Hahnkükensdurch .die ,Kurbel 16 und dann durch den Eingriff des gezahnten Teils .des Zahnsegmentes mit dem Zahnrad 1g ,eine ,Drehung .der Kurbel 2i und infolgedessen ein Herablassen und Öffnen ,der Gießform zur Ermöglichung ,der Plattenentnahme von Hand bewirkt. In .den Stellungen B, C und D, in welchen das Zahnrad 1g nicht mehr iduroh Eingriff mit dem gezahnten Teil der Scheibe 13 gehalten wind, reitet das Konkavstück 32 auf :dem Umfang,der ,Sperrscheibe 14, so daß ein ungewolltes Herabfallen der Gießform vom Schmelzkessel nicht möglich ist.
  • Um die Kupplung 6, 7 ein- und ausschalten zu können, ist (der --Hebel 33 vorgesehen, welcher in ,der herabgedrückten Stellung das Schwungrad 6 mittels der Gabel 35 gegen .den .feststehenden KupPi1ungsteil 7 bewegt und da-,durch ;den oben beschriebenen Gießvorgang einleitet. Durch die gleiche Bewegung wird ,die Bremsscheibe 36, -die mit der entgegengesetzten Seite ,des Kupplungsteiles 7 zusammenarbeitet, von diesem fortbewegt. In :der ,unteren Stellung wird ,der Hebel 33 ,durch .den Sperrhebel 37 gehalten, der zu -diesem Zwecke einen Anschlag 38 besitzt, .der über den .Anschlag 39 an idern Hebel 33 greift. .Sobald der Gießvorgang ,beendet ist und die ,Scheibe 13 und,Zahnrad 1g ,diie ,Stellung A i(Abb. 4) wieder erreichen, wird ,der Sperrhebel 37 entweder von ,Hand oder durch einen Nocken am Schaltrade 22 außer Eingriff mit dem Hebel 33 gaben, so daß sich ,dieser hebt und das Schwunngad 6 düreh,die :Feder 40 von :dem festen Kupplungsteil 7 fortbewegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gießmaschine für Stereotypplatten u. dgl. mit Küken .zur Regelung des Metallausflusses und an,den Kessel anschließbarer ,Gießform, ,dadurch gekennzeichnet, d,aß ein während jedes ,Gießvorganges :in bekannter Weise .unter Rürkschluß angetriebenes Riad (12) durch ein von ihm ,gedrehtes Schaltwerk periodisch mit seiner ,auch Aals Kükenantrieb dienenden Welle (16) .gekuppelt und von .dieser entkuppelt wird, welche ihrerseits ,die Gießform (3, 4) ,durch unmittelbare Übertragung abwechselnd iin die geschlossene Gießstellung und offene Plattenentnahmestellung bringt. 2. .Gießmaschine nach Anspruch 1, @da-@durch gekennzeichnet, daß die idasKüken bewegende Welle '(16) eine teilweise gezahnte Scheibe i(13) trägt, welche mit ihrem gezahnten Teil ein etwas kleineres zur Bewegung :der Gießform in die geschlossene Gießstellung ibzw. offene Plattenentnahmestelilung ,dienendes Zahnrad (1g) .dreht, während sie vermöge ihres ungezahnten Teiles ;die Bewegung ,des Kükens ,bei Stiillstand,dier Gießform ermöglicht.
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