CH102323A - Elektrische Antriebsvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Antriebsvorrichtung.

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CH102323A
CH102323A CH102323DA CH102323A CH 102323 A CH102323 A CH 102323A CH 102323D A CH102323D A CH 102323DA CH 102323 A CH102323 A CH 102323A
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CH
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switch
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Inventor
Maschinen-Aktiengesellscha Vox
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Vox Maschinen Aktiengesellscha
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


  Elektrische Antriebsvorrichtung.    Es     sind        elektrische        Antriebsvorrichtungen     bekannt, bei denen     eine    Feder durch     einen          elektrischen    Motor     .gespannt        wird,    welcher,       wenn        die    Feder genügend     gespfanut        ist,    aus  gerückt wird, und, wenn     die    Felder einen Teil  ihrer Spannung .abgegeben hat, wieder ein  gerückt     wird,    um die Feder wieder zu span  nen.

   Es hat sich gezeigt,     @dass    bei solchen  <B>Ei</B>     inrriichtun:gen    durch die grösseren Zeitab  stände     zwischen    Spannen- und Wiederspan  nen der Feder     Ungleichförmigkeiten    in der       .Geschwindigkeit    der von der     Antriebsvor-          riohtungangetriebenen        Einrichtung    auftre  ten.

       Solche        Ungleichförmigkeiten    in der     Ge-          sehwindigkeit    wirken naturgemäss störend  und sind     nichterwünscht.    Von den     bekannten          Vorrkhtungen        unterscheidet    sich der     Erfin-          dungs.gegenstand    dadurch, dass auf einer mit  dem     einen    Ende einer Feder verbundenen  Wolle ein     @Schalter        angebracht        ist,    während  ,

  das     a.ndera    Ende der Feder     .mit    einem um die       Axe    der genannten     Welle    drehbaren Eisen  anker verbunden ist, der sich in mehreren  voneinander unabhängigen Elektromagnet  feldern -einstellen kann, die derart mit dem    Schalter und     mit    einer     Stromquelle    verbun  den     sind,    dass der Anker dadurch bewegt       wird;    dass der Sehalter, wenn     die        Spannung     der Feder vermindert     wird,    das Feld zum  nächsten     Bpulenp-aar    verlegt, so     :

  dass    der An  ker gedreht     wird        und.    dadurch die Feder ge  spannt wird.     Hierdurch    wird     insbesondere     der Vorteil erreicht, dass die     Antriebswelle     im     wesentlichen    keine grössere Kraft zum  Spannender Feder     abgibt,    -als die Feder 'der       .angetriebenen        Welle    mitteilt,     und    dass     die          angetriebene        Vorrichtung    mit     :gleirhförmiger          Geschwindigkeit    läuft.  



  Wenn es sich um die     Anwendung    der  Erfindung bei     Grammophonen    handelt,     dann     wird die Einrichtung zweckmässig     derart    ge  troffen,     @dass    auf ,der     Plattentellerspindel        das     eine Ende der Feder und ein     Kollektor    an  geordnet werden, während     ,durch    den Kollek  tor der mit     :

  denn    andern Ende verbundene An  ker, der lose auf einer Hülse der     Platten-          tellerspin.del        zwischen    der Feder und dem       Kollektor    angeordnet sein kann,     elektrisch          gesteuert        wird.     



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung     in              Fig.    1 in einem     Ausführungsbeispiel    in       schematischer        Darstellung,        und    in       Fig.    2 in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform in der Verwendung für den An  trieb ödes Plattentellers eines Grammophon       vera.nscliaulicht.     



  Wie aus     Fig.    1     ersichtlich,    kommt bei der  ersten Ausführungsform eine Feder 1 zur       Verwendung,    die einerseits mit einem Anker  2, anderseits mit einem Schalter 3 in kraft  schlüssiger Verbindung steht. Der     Anker          li.e"4        innerhalb    des durch die     Wicklungen    -1  gebildeten Magnetfeldes, wobei beispielsweise  angenommen ist, dass .sechs solcher Wicklun  gen vorhanden sind.

   Die Wicklungen 4 sind,  wie ersichtlich,     paarweise        miteinander    ver  bunden und     .einerseits    .an eine Stromquelle 5,       anderseits    paarweise :an die     Kontaktstücke    6  einer     Schailteinrichtung    angeschlossen. In  Anpassung an die     Anzahl    der sechs Wick  lungen 4 -sind drei solcher Kontaktstücke G  vorgesehen. Über den     Kontaktstücken    6 be  wegt sich der     Schalter        3),    der durch     eine          Schleiffeder    7 mit der Stromquelle b verbun  den ist.  



  Die     '.@rirkungsweise    der Einrichtung ist  im wesentlichen folgende:  Wenn die Feder 1 eine gewisse     Vorspan-          nung    besitzt und sieh entspannt, dann wird  zunächst der Schalter 3 so weit bewegt, dass  dadurch der Stromkreis für zwei     gegenüber-          liegende    Wicklungen 4 des Magnetfelles ge  schlossen     wird.    Der Anker 2 wird infolgedes  sen angezogen und     vera.nlasst    durch die damit  verknüpfte Drehbewegung ein Nachspannen       der-    Feder 1.

   Während der     Weiterbewegai.ng     des Schalters 3 wird     da#        Mignetfelrl        umpola.-          ri.siert,    der Anker 2 infolgedessen schritt  weise weiterbewegt, so     da.ss    ,also in Anpas  sung an die schrittweise Bewegung des An  kers: 2 periodisch ein     Nachspannen    der Fe  der 1 eintritt. Zur Regelung des Spannbe  reiches der     Feder    1 .dient der     A.nschla.g    8 in  Verbindung mit dem Arm 9.  



  Bei dem in     Fig.    2     dargestellten    Ausfüh  rungsbeispiel sitzt .auf einer Spindel a der       Plattenteller    b. Am untern Ende der Spindel  ist der Kollektor c     vorbesehen.       Über     idie    Spindel<I>a.</I> ist lose eine Hülse     d     geschoben, Kauf der :der Anker e sitzt, der sich       innerhalb    des Magnetfeldes f bewegt.

   Die  Hülse d und infolgedessen der Anker     c>    ist  bei     g    .mit     dem    äussern Ende .einer     Spiralfe-ler     <I>lt.</I> verbunden, deren     inneres    Ende an der Spin  del<I>a</I> befestigt ist. Die Hülse<I>d</I> trägt     ausser-          .dem    einen Arm     i,    der mit     idem    .an der ,Spin  del<I>a,</I>     sitzenden    Anschlag     le    zusammenwirkt.  



  Zur Regelung     :der    Tourenzahl ist in be  kannter Weise ein durch     Schneckenrad    1 an  getriebener     Fliehkraftregler    in vorgesehen.  



  Dass     Ausführungsbeispiel    in     Fig.    2 ent  spricht dem     Schema.    in     Fig.    1.  



       )Vie    ersichtlich,     wird    der Anker     e    einer  seits von der     'Ure.l,le        a        aus    elektrisch     gesteuert,     die     durch        die        Felder        lr.        a.ngetrieben    wird. Durch  die schrittweise Bewegung des Ankers e  wird die Feder     1i,    periodisch     nac-ligespünnt.     



  Die     Erfindung    ist     naturgemäss    nicht.     aiif     die dargestellte Ausführung beschränkt; sie  kann in ihren     Einzelheiten        Abänderungen     erfahren,     ohne        @da.ss        :dadurch        rlas        Wesen    der  Erfindung     geändert        zii    werden     braucht.    So  können     beispielsweise        folgen:de    Abänderun  gen vorgenommen werden:

    Die     Spiralfeder    kann durch eine     Schra,u-          benfeder    oder durch ein sonstiges     gleieliwir-          kendes    Mittel ersetzt werden. Die     Anzzbl    der  Pole des Ankers kann     beliebig    sein. Zum Be  trieb kann jede Stromart (Batterie, Gleich  strom,     Wechselstrom,    Drehstrom     u.sw.)    ver  wendet werden. auch die Stärke und Span  nung des     Betriebstromes    kann beliebig sein;  die Einrichtung lässt sieh so treffen, dass ohne  nachteilige Folgen für den     Betrieb,    Strom  stärke und.

   Stromspannung     während    des Be  triebes     geä.n        -dert    werden können. Die mög  lichen Abänderungen .sind natürlich     durch          diesen    Hinweis nicht erschöpft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer mit dem einen Ende einer Feder verbundenen Welle ein Schalter ,angebracht ist, während :das andere Ende der Feder mit einem um die Axe der genannten Welle drehbaren Eisenanker ver- Bunden ist, der sieh in mehreren voneinander unabhängigen Elektromagnetfeldern einstel len kann, -die derart mit :
    dem Schalter und mit einer Stromquelle verbunden sind, dass der Anker dadurch bewegt wird, dass der Schalter, wenn die Spannung .der Feder ver mindert wird, das Feld zum nächsten Spulen paar verlegt, so :dass der Anker gedreht und dadurch die Feder gespannt wird.
    ÜNTERANS PRtrCHE 1. Antriebsvorrichtung nasch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass. an der An kerwelle ein Arm sitzt, der mit einem an ,der angetriebenen Spindel sitzenden An sohl:a:
    g -zusammenwirkt. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das eine Ende der Feder mit einem Kollektor ver- Kunden ist, ider auf der von der Feder an getriebenen Welle sitzt. B. Antriebsvorrichtung n.aeh Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @d:
    ass .der Anker und der Koslektor, mit denen die Enden ,der Feder verbunden sind, um eine gemein same Achse drehbar sind. 4. Antriebsvorrichtung für Aden Plattenteller von Grammophonen nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, ,d@ass auf der Plat- tentellerspindel das eine Ende einer Feder und ein Kollektor angeordnet sind,
    wäh rend idureh ,clen Kollektor ein mit dem an- ,dein Ende der Feder verbundener Anker elektrisch gesteuert wird.
CH102323D 1922-01-16 1922-10-17 Elektrische Antriebsvorrichtung. CH102323A (de)

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